{Kuschelbällchen} Süße Mini-Pompons

Dieses Mal gab es eine etwas andere Geschichte: La conte chaud et doux des chauxdoudoux vom Psychologen Claude Steiner.
Wie man am Titel merkt, ist es ein französisches Buch. Ich bin damit aufgewachsen – und ich finde das Märchen von den Kuschelbällchen und den Nesselbällchen immer noch schön. Und ja, das Märchen wurde übersetzt, aber als Buch ist die französische Ausgabe mit den Illustrationen von PEF die bessere Alternative.

Na gut, ich habe den Kindern den Gefallen getan, und es ihnen auf Französisch vorgelesen – aber nur die erste Seite. 😉 Die Geschichte selbst gab’s natürlich auf Deutsch.

Nachdem alle erfahren haben, wie wichtig das Teilen ist, müssen wir selbst etwas gestalten, was andere warm und kuschelig macht und was wir teilen können.
Was man braucht:

  • Wolle
  • Gabel
  • Schere
  1. Wolle um die Gabel wickeln. Je mehr Wolle, desto dichter das Kuschelbällchen. Aber schön oben und unten Platz lassen, denn…
  2. … jetzt muss das ganze mit einem Faden schön fest in der Mitte abgebunden werden. Knoten zu und…
  3. … dann geht es ans Schneiden. Entweder auf der Gabel lassen und rechts und links abschneiden oder abnehmen und alle Schlaufen zerschneiden.
  4. Überstehende Fäden abschneiden, Augen drauf, fertig ist das Kuschelbällchen.

Relativ einfach, bei den Kleinen muss man natürlich ein wenig helfen. Aber dann hat jeder mindestens eins dieser kuscheligen Wesen zum Teilen und Freudemachen!

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{Wendebücher} Geschichten vorwärts und rückwärts mit Ritter Otto

Ritter Otto und sein Reittier - Ein Wendebuch Reittier und sein Ritter Otto - Ein Wendebuch
Diese Woche gab es zwei Geschichten in einem Buch! Willkommen in der Welt der Wendebücher. Fangt vorne an, lasst euch von der Geschichte begeistern, kommt in der Mitte zum Ende – und fangt dann von hinten an und wiederholt das ganze.

Das Einhorn und das Pferd
Das Einhorn und das Pferd
Minnie und Dumbo
Minnie und Dumbo
Dumbo und Minnie
Dumbo und Minnie
Der Stift und sein Blatt
Der Stift und sein Blatt
  • Ein besonders schönes Wende-Pappbilderbuch ist „Ritter Otto und sein Reittier“ oder – je nachdem, wo man anfängt – „Reittier und sein Ritter Otto“ von Günther Jakobs. Das Buch begeistert gleich von Anfang an mit den Umschlagillustrationen. Die sind nicht nur schön und farbenfroh, wenn man genau hinschaut, sieht man auch die einzelnen Stationen des Abenteuers. Klasse ist aber auch die doppelt gemoppelte (hält besser) Geschichte.

    Doch die Lese- und Schreibwerkstatt besteht nicht nur rein aus Leseratten. Sobald wir ein Fantasiebonbon gelutscht haben, verwandeln sich unsere Köpfe in kreative Geschichtenerfinder und gekonnte Bastler und Maler. Inspiriert von dem Buch setzen wir uns an die Ideenschmiede und bearbeiten das Papier mit Stiften!

    Weil sich das Bilderbuch so schön reimt, legen wir das Reimelexikon aus, damit können viele schon ihre Zeilen schreiben.

    Aber welche zwei Charaktere passen gut zusammen? Und wie treffen sie sich in der Mitte des Buches?

    Na gut, einen ganzen Roman werden wir in den Gruppenstunden nicht hinbekommen. Zusätzlich zur Mittelseite und zu den Deckblättern reichen eigentlich je zwei Seiten. Besonders fleißige dürfen natürlich mehr machen.

    Dabei sind hervorragende Ideen, Geschichten und Bücher entstanden!

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    Und dann darf jeder vorlesen:

    img-20170131-wa0003 img-20170131-wa0005 img-20170131-wa0004
    Vorwärts:
    Ohnezahns Leibgericht ist Fisch, damit deckt er am liebsten seinen Tisch Nachtschattendrachen sind verfressen, sie denken immerzu ans Essen.
    Ohnezahns Leibgericht ist Fisch
    damit deckt er am liebsten seinen Tisch
    Nachtschattendrachen sind verfressen,
    sie denken immerzu ans Essen.
    Beste Freunde lieben Picknick ja und sitzen beide hungrig da!
    Beste Freunde lieben Picknick ja
    und sitzen beide hungrig da!

    Rückwärts:

    Der Drachenreiter, der will essen, er ist auf Picknick ganz versessen. Ein Picknick-Korb soll es sein, da kommen leckere Sachen rein.
    Der Drachenreiter, der will essen,
    er ist auf Picknick ganz versessen.
    Ein Picknick-Korb soll es sein,
    da kommen leckere Sachen rein.
    Beste Freunde lieben Picknick ja und sitzen beide hungrig da!
    Beste Freunde lieben Picknick ja
    und sitzen beide hungrig da!

    Vorwärts:

    Sie sucht ihren Hund im ganzen Haus, denn sie liebt auch den Mittagsschmaus. Das Mitagessen ist bereit, Prinzessin Lila hat keine Zeit.
    Sie sucht ihren Hund im ganzen Haus,
    denn sie liebt auch den Mittagsschmaus.
    Das Mitagessen ist bereit
    Prinzessin Lila hat keine Zeit.
    Sie finden sich im großen Saal und freuen sich ums Mittagsmal.
    Sie finden sich im großen Saal
    und freuen sich ums Mittagsmal.

    Rückwärts:

    Lina sucht ihr Herrchen fein und schaut auch in das Bett hinein. Sie sucht auch in der Küche <br>und riecht hier leckere Gerüche.
    Lina sucht ihr Herrchen fein
    und schaut auch in das Bett hinein.
    Sie sucht auch in der Küche
    und riecht hier leckere Gerüche.
    Sie finden sich im großen Saal und freuen sich ums Mittagsmal.
    Sie finden sich im großen Saal
    und freuen sich ums Mittagsmal.
    Die Fee Isabel und das Einhorn Lilly
    Die Fee Isabel und das Einhorn Lilly
    Das Blatt und sein Stift
    Das Blatt und sein Stift
    meinen Freund
    meinen Freund

    Vorwärts:

    Katz' und Maus
    Katz‘ und Maus
    Laut und deutlich will der Magen Der Katze sich beklagen. Mäuse - das wissen alle - Fängt man mit der Mäusefalle
    Laut und deutlich will der Magen
    Der Katze sich beklagen.
    Mäuse – das wissen alle –
    Fängt man mit der Mäusefalle
    schnapp
    schnapp

    Rückwärts:

    Maus und Katze
    Maus und Katze
    Der Mäusemage, der ist leer Es muss was zum Fressen her. Da findet sie - was ein Glück - Ein richtig großes Käsestück.
    Der Mäusemage, der ist leer
    Es muss was zum Fressen her.
    Da findet sie – was ein Glück –
    Ein richtig großes Käsestück.
    schnapp
    schnapp

    Vorwärts:

    Der Pinguin und der Eisbär
    Der Pinguin und der Eisbär
    Der Pinuin ist traurig hier, am Südpol wohnt nicht sein Brieffreund-Tier. Im nächsten Brief bittet er den Bär sich mit ihm zu treffen in der Mitte im...
    Der Pinuin ist traurig hier,
    am Südpol wohnt nicht sein Brieffreund-Tier.
    Im nächsten Brief bittet er den Bär
    sich mit ihm zu treffen in der Mitte im…
    ...Meer
    …Meer

    Rückwärts:

    Der Eisbär und der Pinguin
    Der Eisbär und der Pinguin
    Des Eisbärs Freund wohnt im Süden tief. Sehnsüchtig wartet er auf dessen Brief. Drin steht: er freut sich auf ihn so sehr, wenn sie sich sehen im tiefen...
    Des Eisbärs Freund wohnt im Süden tief.
    Sehnsüchtig wartet er auf dessen Brief.
    Drin steht: er freut sich auf ihn so sehr,
    wenn sie sich sehen im tiefen…
    ...Meer
    …Meer
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    Es wäre doch schade, wenn wir das Buch nicht auch für unsere Lesemäuse verwenden könnten. Immerhin brauchen wir doch jemanden, vor dem wir mit unseren selbstgemachten Wendebücher angeben können!
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    Auch sie sollen Bücher selbst gestalten. Natürlich können sie noch nicht schreiben, aber das heißt nicht, dass sie keine Fantasie haben! Damit ihre Geschichten voll entfaltet werden, dürfen sie heute ans Kett-Legematerial – und dann wird zusammen erzählt. Einer fängt an zu erzählen und legt Figuren und Gegenstände auf die Tücher. Dann macht der nächste weiter und beschreibt, was als nächstes passiert.
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    Und die Betreuer schreiben fleißig mit:

    Die Katze und die Maus / Die Maus und die Katze
    Die Katze und die Maus / Die Maus und die Katze
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    Die Maus hat Hunger und läuft in den Wald. Da liegt Käse auf der Mäusefalle. Maus macht die Falle an der Katze fest.
    Die Maus schnappt sich den Käse und bleibt hängen. Die Katze hat Hunger und schnappt sich die Maus.

    Die Katze geht weiter und trifft in der Wüste ganz viele kleine Mäuse. Die Katze hat Angst, weil es zu viele Mäuse sind und haut ab. Sie läuft zurück in den Wald. Jetzt liegen dort 3 Katzenfallen, ind die die Katze springt.

    Ende

    Das Chamäleon und das Pferd
    Das Chamäleon und das Pferd
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    Das Chamäleon läuft in den Wald, wo es ein anderes Chamäleon trifft. Die beiden werden Freunde.
    Im Wald haben sie noch 2 Pferde getroffen.
    Plötzlich kommt ein Gewitter und der Blitz schlägt zwischen Pferden und Chamäleons ein. Die Pferde und Chamäleons tauschen die Plätze.
    Die Pferde sind auf einmal bunt und alle sind verwirrt und rennen im Kreis. Die Gewitterwolken verziehen sich und die Sonne kommt raus. Chaäleons und Pferde kommen wieder zusammen.
    Es fängt plötzlich an zu schneien und zu regnen.
    Die Farbe wird durch den Regen abgewaschen und alle Pferde sehen wieder aus wie vorher.

    Igel, Regenwurm und Maus
    Igel, Regenwurm und Maus
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    Im Teich bilden sich kreisförmige Wellen, weil die Fische mit einem Ball spielen. In der Zwischenzeit ist der Igel in der Wüste. Auch er spielt mit Bällen. Doch da ist es zu heiß, also geht er in den Wald. Dort schaut er in einen Spiegel und entdeckt einen Kuchen. Dann kommt ein Gewitter und als der Regen aufhört, ist der Kuchen weg. Also geht der Igel zufm Teich und trifft auf die Fische. „Darf ich mit dem Ball mitspielen?“, fragt der Igel. Er darf, und ein Regenwur kommt dazu und spielt.
    Plötzlich landet der Ball außerhalb des Wassers.

    Der Igel geht den Ball holen und trifft dort auf die Maus. Die beiden beginnen mit dem Ball zu spielen, so lange, dass sie die Fische vergessen. „Hey, ich will kein Fischfutter werden!“, sagt der Regenwurm und kommt zu ihnen.

    Seitdem sind die drei allerbeste Freunde.
    Und der Regenwurm wurde nie Fischfutter.

Nächste Woche kriegen wir uns richtig in die Wolle!

Ret

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{Noch einmal wird es pumpfig} Los geht die Pumpfiade und ein GIVE-AWAY gibt es auch noch!

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Letzte Woche habt ihr ja erfahren, was ein Pumpf ist und was es mit den Glückspunkten auf sich hat. Doch auch nach dieser pumpfigen Stunde ratterte es in meinem Kopf und irgendwie ließ mich dieser kleine Pumpf einfach nicht los. Deshalb haben  wir gestern noch einmal eine ganze Gruppenstunde dem Buch „Loni lacht!“ gewidmet und eine Pumpfiade veranstaltet: dabei gab es sieben Stationen, die die Kinder in kleinen Gruppen durchlaufen mussten. Natürlich gab es dabei auch eine pumpfige Laufkarte.

Nach jeder Station durften die Kinder einen Fingerabdruck auf den Bauch ihres Pumpfes setzen und so füllten sich die Glückspunkte fast von alleine auf.

An dieser Stelle habe ich auch eine süße Geschenkidee für kleine Kreative: „Finger-Stempeln für kleine Künstler“ erschienen im Bassermann-Verlag. (Werbetrommel an: Dem Verlag, bei dem auch mein Pancakes-Buch erschienen ist und das ihr außer im Buchhandel natürlich auch gerne signiert bei mir bestellen könnt! Werbetrommel Ende)

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GIVE-AWAY

Das Fingerstempel-Buch oder ein für euch persönlich signiertes Pumpfbuch könnt ihr jeweils einmal gewinnen, wenn ihr mir in einem Kommentar verratet, was euch glücklich macht! Also: hinterlasst uns einen glücklichen Kommentar (das macht uns Blogger auch immer ganz glücklich) und schon seid ihr im Lostopf!

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Doch nun zurück zu den sieben pumpfigen Stationen:

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An Station 1 gab es fertig gebackte Muffins, die noch pumpfig dekoriert werden mussten.

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Station 2 war unsere Experimentierstation. Hier mussten die Kinder erforschen, warum Will der Wasserläufer wohl Angst davor hatte ins Wasser zu gehen und wir machten ein Experiment um zu zeigen, wie die Oberflächenspannung von Wasser funktioniert. Hier haben wir die Experimentieranleitung für euch. warum-willi-angst-vorm-wasser-hat

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„Blinder Pumpf“ spielten wir an Station 3: hier hatte ich vorher einen Pumpf aquarelliert und mit Klettverschluss-Punkten versehen. Die Idee hatte Steffi als sie das Buch mit unserer Juniorgruppe gelesen hatte. Auf die Glückspunkte kommen ebenfalls Klettverschluss-Punkte (die Gegenstücke). Nun bekamen die Kinder die Augen verbunden und mussten die Glückspunkte an Lonis Bauch befestigen.

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„Glückspunktfänger“ lautete der Name der vierten Station: hier warteten lauter Smarties/Glückspunkte darauf von den Kindern mit Strohhälmen angesaugt zu werden. Gewonnen hatte, wer die meisten Smarties erbeutete.

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Kreativ wurde es an der fünften Station: hier ging es um „Lonis Glückspunktsammlung“. Jede Gruppe malte einen Loni und überlegte sich, was glücklich macht. Das wurde auf Punkte geschrieben, die dann auf Lonis Bauch geklebt wurden.

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Die sechste Station war eine Luftballonstation. Die Gruppe setzte sich auf den Boden und musste nur mit den Füßen einen Luftballon (Glückspunkt) einmal durch alle Teammitglieder weitergeben.

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Station 7 war eine Glückspunkte-Party mit jeder Menge Luftballontanz (das waren die Glückspunkte) und natürlich passender Musik (Happy). Da mussten unsere Leseratten im Duett die Luftballons abwechselnd zwischen Bauch, Beinen, Po (das klingt ja fast wie ein Pilates-Kurs) klemmen und dabei wild tanzen.

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Dazwischen wurden natürlich noch die Pumpfmuffins gegessen und ein gemeinsames Pumpfbild entstand auch noch mit den Fingerstempeln.

Und jetzt zeige ich euch mal noch, wie beliebt der Pumpf auch bei uns daheim ist. Mein dreijähriger Sohn ist total begeistert und ich muss nur noch Pumpfe vormalen, die er dann ausmalen kann. Und einen haben wir dann auch mit Klebepunkten versehen, die dann jeden Abend dran geklebt werden und dabei zählen wir auf, was uns heute alles glücklich gemacht hat.

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Pumpfige Grüße

Christine

Give-Away: Um bei unserem Give-Away mitzumachen, müsst ihr bis zum 05.02.2017 einen Kommentar unter diesem Blogpost hinterlassen. Unter allen Kommentaren losen wir dann je einen Gewinner aus. Wir versenden nur nach Deutschland.

Unsere Gewinner stehen fest! Das Pumpfbuch geht an Renate und das Fingerstempelbuch hat Jennifer gewonnen.

Renate: bitte schick uns deine Adresse und sag uns, ob es für dich selbst oder jemand anderen signiert werden soll.

Merken

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{Punkt, Punkt, Komma, Glück} Heute wird es pumpfig!

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Jedes Jahr beginnen wir unsere Gruppenstunden mit dem gleichen Thema, dem Glück. Denn ich finde es ganz unglaublich wichtig, mit Kindern darüber nachzudenken, was Glück ist, wie wir glücklich werden oder wie wir andere Menschen glücklich machen können. In der letzten Woche haben wir zum Beispiel kleine Glücksteelichter hergestellt und manches mehr rund ums Thema gemacht. Wie genau wir in diesem Jahr in die Lese- und Schreibwerkstatt gestartet sind, könnt ihr bald in der neuesten Kolumne von „Buchstabensuppe und Backfantasie“ nachlesen, die ich ab jetzt wieder monatlich für die Stiftung Lesen – genauer das Netzwerk Vorlesen schreiben werde.

Auch in dieser Woche drehte sich bei uns alles um das Glück und es wurde pumpfig. Pumpfig? Ja, richtig gelesen: pumpfig. Denn wir lasen das Buch „Loni lacht“ von Karin Frey. Das Buch ist in einer start next-Kampagne gestartet: das bedeutet also, dass es von Menschen finanziert wurde, die an die Idee des Projektes glaubten und so eine Buchveröffentlichung abseits der großen Verlage ermöglichte. Eine tolle Sache!

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Denn die Geschichte von Pumpf Loni, dem Glückspunkte auf dem Bauch erscheinen, wenn er sich freut, ist eine total süße Story und von Angela Kommoß ausnehmend niedlich gezeichnet. Komplett in Reimen wird erzählt, was ein Pumpf ist und wie Loni im Laufe eines Tages jede Menge Glückspunkte erhält. Jede Menge Möglichkeiten bieten sich da, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen.

Wir haben vor dem Lesen zum Beispiel jedes Kind ein Glückserlebnis der letzten Woche erzählen lassen und haben anfangs überlegt, was Loni denn glücklich machen könnte. Viele Dinge die die Kinder nannten, kamen dann auch im Buch vor: Freundschaft, Singen, Essen, Sport… ja da können sich Kinder wieder finden. Und wir sammelten fleißig mit Loni Punkte.

Und danach? Da wurde es ganz kreativ: aus kleinen Streichholzschachteln bastelten wir uns alle einen Pumpf.Die Beine haben wir aus Pfeifenreiniger und Bügelperlen gemacht. Ein paar Wackelaugen und etwas Tonpapier: viel mehr braucht es nicht für einen Pumpf zum Leben zu erwecken.

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Da kamen so süße Ideen dabei heraus und natürlich kam die Fantasie der Kinder so richtig in Fabulierstimmung. Deshalb haben alle Kinder mit Ret Samys genialer Dichtkunst-Unterstützung kleine Reime erfunden und sich überlegt, worüber sich ihre Pumpfe freuen würden. Diese kleinen Reime kamen dann in den Bauch des Pumpfes und ein paar kleine Glückspunkte lagern dort ebenfalls und können abends auf den Bauch des Pumpfes gelegt werden beim Nachdenken darüber, was einem an diesem Tag an glücklichen Momenten begegnet ist.

Der Pumpf, der ist im Einhornglück,
Manchmal reitet er ein Stück.

Dieser Pumpf, der ist ganz eigen,
Der mag nämlich Bergbesteigen.

Verbringt der Pumpf mit Freunden Zeit,
Ist schon bald ein Punkt bereit.

Kleber, Pinsel, Stift und Schere
Vertreiben schnell die Punkteleere.

Dieser Pumpf mag sich verstecken,
Würfeln, fangen, Spaß entdecken.

Mein Pumpf, der mag das Spielen sehr
Und jetzt hat er einen Punkt mehr.

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Eine total glückliche Fügung waren dann auch noch zwei spontane Geburtstagskuchen für ein Gruppenmitglied. Schaut euch das mal an: ohne dass die Mama geahnt hat, was unser Thema sein wird, haben wir doch die perfekten Pumpfkuchen mit Glückspunkten bekommen, oder?

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Wir alle haben diese pumpfige und total glückliche Stunde total genoßen und wünschen uns von Herzen, dass Pumpf Loni noch den ein oder anderen Fan gewinnt. Also: absolute Kaufempfehlung!

Liebe Grüße

Christine

 

{Glücksteelicht} – Versteckte Botschaften fürs neue Jahr

Kreis-Vorlagen: https://lesenische.files.wordpress.co…

Neues Jahr, neues Glück! Die Kinder der Lese- und Schreibwerkstatt wollen ihr Glück mir anderen teilen. Deshalb haben sie eine sehr einfache kleine Überraschung in einem handelsüblichen Teelicht versteckt: kleine Zitate zum Thema Glück auf dem Boden eines Teelichts, die sichtbar werden, wenn das Kerzenwachs durch die Hitze klar wird.

Je nach Teelicht und Raumtemparatur kann es bis zu 1½ Stunden dauern, bis das Zitat völlig sichtbar wird. Deshalb: Kauft euch ruhig die billigsten Teelichter die ihr findet.

Besonders schön wird das Zitat, wenn ihr selbst noch etwas draufmalt. Viel Spaß – und viel Glück!

Ret

Weihnachtself

{Das Weihnachtself-Projekt}

Alle Jahre wieder haben wir vor Weihnachten ein besonderes Projekt vor. Jahre lang sind wir in Geschichten um die Welt gereist und haben uns Traditionen in anderen Ländern angeschaut, haben dazu mit den Kindern gebacken und gebastelt.

Im vergangenen Jahr haben wir uns dann erstmals einem Gedicht intensiv gewidmet und das „Weihnachtsmaus-Projekt“ war geboren. In diesem Jahr nun ist Weihnachtself Luis zu uns in die Schreibwerkstatt eingezogen.

Doch wie kam es dazu? Heute haben wir für euch die Vorgeschichte und ein wunderbares Mitmachprojekt:

Mission Weihnachtself

Alles begann mit einem Brief. Adressiert war er an

Das Weihnachtsdorf
Abteilung Buch und Lesestoff
Unterabteilung Gruselgeschichten für Kinder/Alter 6 – 10
Sparte Autoren von A bis E
Zu Händen Weihnachtself Luis
Nordpol-Allee 1346

WeihnachtselfDer Elf, der den Brief gerade in den Händen hielt, war nicht Luis. Vielmehr war es sein Vorgesetzter Winnie, der aufgeregt mit dem Brief vor Luis Nase herum wedelte. „Is vom WWA!“ rief er so laut, dass die Köpfe der anderen Elfen in der Abteilung Buch und Lesestoff sich ruckartig zu ihnen drehten. „Was, vom WWA?“ hörte man nun die Elfen murmeln. Neugierig schauten nun alle zu Luis, der den Umschlag in seinen Händen hielt. Post vom WWA zu bekommen war höchst ungewöhnlich.

Das weltweite Weihnachtshelfer-Austauschprogramm setzte sich seit Jahren dafür ein, die Weihnachtstraditionen anderer Länder kennen zu lernen und so internationale Freundschaften zu schließen. Während in Italien zum Beispiel die Befana die Geschenke bringt und in Deutschland das Christkind im Einsatz ist, bringt in Amerika traditionell der Weihnachtsmann – auch Santa Claus – genannt, die Geschenke für die amerikanischen Kinder. Und das sind ganz schön viele.

Genau hier kommen übrigens die Weihnachtselfen ins Spiel. Denn ohne diese kleinen Wesen würde der Weihnachtsmann selbst am Nordpol ganz schön ins Schwitzen kommen. Und weil er an Weihnachten schon genug mit dem Ausliefern der Geschenke zu tun hat, unterstützen die Weihnachtselfen ihn tatkräftig bei der Vorbereitung. Sie kundschaften aus, welche Geschenke die Kinder gerne hätten. In der Weihnachtswerkstatt stellen sie unendlich viele Spielsachen, Bücher, Kuscheltiere und vieles mehr her.

Da kommt keine Langeweile auf und Tag und Nacht wuseln die Weihnachtselfen beschäftigt umher. Damit bei so vielen so fleißigen Helfern nicht das Chaos ausbricht, hat jeder Elf einen speziellen Bereich in dem er eingesetzt wird: da gibt es die Spielzeugtester und –entwickler, die Verpacker oder Aussucher und viele andere mehr. Und in jeder dieser Abteilungen gibt es Unterabteilungen.

Und in einer dieser Abteilungen stand nun Luis mit dem Brief in der Hand. „Na los. Mach schon auf.“ ermunterte Winnie ihn. Vorsichtig öffnete Luis den Umschlag und begann den Brief laut vorzulesen.

„Sehr geehrter Herr Elf,

das weltweite Weihnachtshelfer-Austauschprogramm freut sich sehr Ihnen mitzuteilen, dass Sie in diesem Jahr zu den auserwählten Elfen gehören, die eines unserer begehrten Stipendien erhalten haben.

Sie werden in diesem Jahr nach Deutschland reisen und die dortigen Sitten und Bräuche rund um die Weihnachtszeit genau studieren dürfen.

Ihren genauen Einsatzort bekommen Sie in Kürze mitgeteilt.

Wir hoffen, Sie haben eine fröhliche Weihnachtszeit vor sich.

Merry christmas, god jul, feliz navidad

wünscht Ihnen Ihr

WWA“

Die Elfen um Luis herum begannen zu jubeln und der kleine Elf konnte sein Glück kaum fassen. Da würde eine aufregende Zeit auf ihn zukommen!

Und schon wenige Wochen später war es soweit: der Austausch begann!

Seinen geheimen Beobachtungsort hat Luis Ende November bekommen und seitdem führte die Tür seines kleinen Elfenhauses nicht länger in die Schneeflockengasse 345, sondern in die Lese- und Schreibwerkstatt Nalbach.

Luis neuer Arbeitsplatz gefällt ihm außerordentlich gut. Bücher, überall Bücher! Und das Beste: hier darf er nicht nur in Gruselgeschichten stöbern. Hier kann er nach Herzenslust in die Welt der Geschichten eintauchen. Und mit seiner Bücherliebe ist er nicht alleine: jede Woche kommen Kinder und stöbern ebenfalls in den Bücherregalen. Gut versteckt hinter den Büchern beobachtet Luis die Kinder. Manchmal schiebt er Kindern heimlich Bücher ein wenig nach vorne um ihnen so unauffällig Buchtipps zu geben.

Und alleine ist er auch nach Schulschluss nicht: denn auch Leni, die Leseratte, hat ihr Zuhause in der Bücherei. Abends, wenn Schule und Betreuung aus sind, sitzen die Beiden oft noch lange zusammen und lassen die Beine von den Regalen baumeln. Dann erzählen sie sich ihre Lieblingsgeschichten und tauschen sich über ihr Leben zwischen Bücherstapeln aus.

Nur eines ist Luis so gar nicht gewohnt: er hat nichts zu tun außer zu beobachten. Für einen Weihnachtselfen der zum Helfen geschaffen ist, ist dieses Nichtstun gar nicht so einfach und so juckt es den kleinen Elfen in den Fingern irgendwo zu helfen. Leni hat er schon dabei geholfen, ihr Leserattenhäuschen blitzeblank zu putzen und in der Bücherei versucht er Ordnung in die Bücherregale zu bringen.

Doch er würde gerne noch mehr tun. Leni findet die Idee anderen zu helfen fantastisch und beide überlegen angestrengt, wo sie helfen könnten. Während die zwei eifrig Pläne schmieden, grübelt Leni: „Wir könnten die Kinder fragen.“ Luis schaut Leni fragend an: „Was könnten wir die Kinder fragen?“ Leni lächelt: „Na, ob sie helfen wollen natürlich. Helfen helfen. Stell dir mal vor, wenn all die Kinder in der Lese- und Schreibwerkstatt sich überlegen würden in der Adventszeit ein paar gute Taten zu tun. Das wäre doch was.“ Luis ist begeistert. „Oh ja! Still und heimlich wie wir Weihnachtselfen könnten sie den Menschen in ihrem Umfeld ein wenig Gutes tun. Kleine Freuden bereiten, Aufmerksam sein,…!“ Beide werden ganz aufgeregt. „Leni, denkst du die Kinder machen da mit?“ Leni nickt. „Natürlich machen die da mit. Die sind richtig toll!“ „Aber wie erfahren die von unserem Plan?“ will Luis wissen. Denn beide sind recht schüchtern und verstecken sich sobald jemand die Bücherei betritt. Leni lächelt. „Da habe ich eine Idee… warte nur ab. Ab jetzt heißt es: „Weihnachtselfen gesucht!“

Eine ganze Nacht lang werkeln Leni und Luis und malen und kleben und schreiben. Und was am Morgen dann in der Lese- und Schreibwerkstatt liegt, nun, das schaut ihr euch am Besten selbst an.

Na, seid ihr dabei? Wollt ihr mithelfen?

Wir freuen uns über Weihnachtselfen die andere glücklich machen wollen. Und wer mag, hinterlässt ein Kärtchen am Ort, an dem er eine gute Tat vollbracht hat. Die Kärtchen findet ihr hier: Weihnachtself-Visitenkarte

Und jetzt stellt euch vor ihr beginnt damit kleine Freuden in die Welt zu tragen und immer mehr machen mit? Wäre das nicht eine kleine Art Weihnachtswunder?

Eine frohe Vorweihnachtszeit für euch!

Christine

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{Ork zu Besuch} – Autorenbegegnung mit Rudy Eizenhöfer

Da hat es sich vor Kurzem erst ein Weihnachtself in der Lese- und Schreibwerkstatt gemütlich gemacht, da kommen ausgerechnet die Erzfeinde der Elfen zu uns: Orks und Goblins. Der arme Luis hat sich diese Woche leider nicht herausgetraut. Dafür war aber auch ziemlich viel anderes los!

Ein Autor kommt zu Beusch

"Mein Papa ist ein Ork&quot" bei den Leseminis - mit Zaubersand

 

Vor einiger Zeit haben wir in der Juniorgruppe und in der Samstagsgruppe schon mit den genialen Bilderbüchern „Mein Papa ist ein Ork“ und „Mein bester Freund ist ein Goblin“ gearbeitet. Als wir dem Autoren die Bilder zugeschickt haben, war nicht nur er begeistert, sondern auch der Verlag,  der dann gleich unseren  Buchtipp verbloggt hat.

Wir haben ihn eingeladen.

Und er hat zugesagt.

Am Samstag war er da.

Rudolf Eizenhöfer, der Orkpapa.

 

 

Bastel-Vorbereitung

3 Stunden geht es um Orks, Skelette, Goblins und ihre fantastische Welt. Bevor die Autorenbegegnung losgeht und die beiden Männer aus Frankfurt angereist kommen, bereiten wir uns schon vor – mit gemalten Ork- und Goblinsteinen und mit Papierorks und Papierschädeln:

Papier-Ork zum Selberbasteln Papier-Ork zum Selberbasteln - selbst ausgemalt
Passend zum ersten Band haben ein paar fleißige Hände den Orkpapa gebastelt.
Papier-Ork zum Selberbasteln Papier-Ork zum Selberbasteln

Wer den auch bei sich zu Hause stehen haben will, dem haben wir die Bastelvorlage zum Ausdrucken fertig gemacht:


Ork-Vorlage zum Herunterladen

Ausmalen, ausschneiden, an den Falzlinien nach innen falten – bis auf den Hals, der wird nach vorne geknickt – die Klebeflächen mit Kleber versehen (aber mit Klebstreifen geht es schneller und einfacher).

Weil aber doch nicht so viel Zeit war, war der Schädel passend zur 2. Geschichte beliebter.Papier-Schädel zum Selberbasteln Papier-Schädel zum Selberbasteln

Auch für den Papierschädel gibt es die Vorlage zum Ausdrucken hier:


Schädel-Vorlage zum Herunterladen

Ausschneiden, an den Falzlinien nach innen falten, Klebeflächen mit Kleber versehen (aber mit Klebstreifen geht es schneller und einfacher).

Rudolf Eizenhöfer liest

Rudolf Eizenhöfer liest aus seinem ersten Buch "Mein Papa ist ein Ork"
Vielleicht habt ihr schon bemerkt, dass auf den Fotos auch Eltern drauf sind. Wenn es um eine Vater-und-Sohn-Geschichte geht, darf ruhig ein bisschen Familie da sein. (Vor allem ist es sehr interessant, wie sich auch die Erwachsenen vorlehnen und wie viel sie über Orks wissen).

Band 2 wird vorgelesen

Hagen Tronje Grützmacher liest aus "Mein bester Freund ist ein Goblin" von Rudolf EizenhöferDer Verlagsmensch Hagen Tronje Grützmacher macht anschließend weiter. Und als der kleine Ork Schädel spalten will, halten wir gebastelte Papierschädel für ihn bereit!

Fragen und Antworten

Bevor es ans Büffet mit Selbstgebackenem geht, darf jeder Fragen stellen, so viel er will. Oder Ideen für einen 3. Band geben. Fantasievolle Ideen gehen uns nicht aus, also dauert das eine Weile…

  • Den Nachthimmel kann er so gut zeichnen, weil er sich oft die Sterne anschaut – dadurch kennt er Sternbilder und Mondphasen. „Alles, was in einer Geschichte gut erzählt ist, kommt aus dem echten Leben.“
  • Er war natürlich auch auf vielen Burgen. Das kann man in Deutschland gut machen.
  • Leider trommelt er als Hobby nicht. =)
  • Wie bei Tolkien ist die Orkmama ein offenes Geheimnis… aber vielleicht geht sie arbeiten, damit der Orkpapa  mit dem kleinen Ork spielen kann.
  • Passt die Goblinmama zum Orkpapa?^^
  • Dass es ein Orksohn ist und nicht eine Orktochter, liegt daran, dass er dachte, dass er einen Sohn bekommt. Stattdessen hat er jetzt eine Tochter!
  • Dafür… könnte… der dritte Band auch was Mädchen drin haben…
  • Die Bilder beginnen als Bleistiftskizzen und werden dann mit Photoshop und Grafiktablet ausgearbeitet. Eine Zeichnung braucht vor allem die Idee, die Wochen brauchen kann, und dann 12 Stunden, um es auszufertigen.
  • Vorschläge von den Kindern:
    • Einhörner im dritten Band
    • Musik aus Skeletten
    • Hexen, die eine Elfenprinzessin entführen
    • Orks im Weltraum
    • Skelette werden die Freunde von den Orks
    • Skelette, die nur aus einem Schädel bestehen und Händen und Füßen (Bernd-das-Brot-Skelett?)

Zeichnen-Workshop mit Rudy Eizenhöfer

Rudolf Eizenhöfer zeigt uns, wie man einen Ork zeichnet: erst ein Quadrat für den Körper, dann obendrean einen Kreis...

Wie zeichnet man einen Ork? Rudolf Eizenhöfer zeigt uns wie’s geht!

  • Mit einem Quadrat anfangendscn8678
  • Oben, auf dem Quadrat, einen Kreis, mit der Linie des Quadrats als Mittellinie
  • Auf die Linie im Kreis auf der linken und rechten Seite Dreiecke als Zähne malen
  • Unten am Quadrat zwei kleinere Quadrate als Beine
  • Die untere Quadratlinie mit Zacken als Stofffransen versehen
  • Von der oberen linken Ecke nach unten einen Bogen ziehen, bis zu den Beinen
  • Nochmal, nur von rechts – das sind die Arme
  • Ziemlich weit unten je ein Rechteck an die Arme – das sind die Armreife
  • Spitze Ohren, Augen, die Linien, die man nicht braucht, ausradieren, ausmalen. Fertig.

Alles klar? Na dann los!

Orks zeichnen - jeder macht mit Orkige Weihnachten Ork-Kunstwerke von den Kindern der Lese- und Schreibwerkstatt Kinder zeichnen Orks frei nach Rudy Eiznehöfer Kleine Künstlerhände zeichnen Orks Der Orkpapa nach Rudy Eizenhöfer Kinderzeichnungen mit Orks und Goblins Mein bester Freund ist ein Goblin - abgezeichnet Die Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt waren inspiriert und haben ihre eigenen Orks und Goblins gemalt Die Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt zeichnen ihre eigenen Orks Einen Ork zeichnet man mit Quadrat und Kreis Ork-Bilder der Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt Die Kinder zeichnen Orks mit Rudy Eizenhöfer Orks zeichnen leichtgemacht - Rudy Eizenhöfer erklärt wie's geht

Schädel zeichnen? Etwas schwieriger.
Zeichnen lernen mit Rudy Eizenhöfer

Einen Kreis zeichnen. Dann den Kiefer dran. Augen… ein paar Risse dazu.

GESCHENKE! Und es wird signiert

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Bücher vom Schwarzer Ritter Verlag zum Verkauf
Natürlich darf am Ende jeder Bücher kaufen – auch den orkischen Max und Moritz Horrk und Grablakk oder andere Bücher aus dem Verlag Schwarze Ritter. Aber eines haben die Kinder nicht erwartet: Jeder bekommt noch ein Buch geschenkt – Band 1 oder 2!!!
Verena ist soooo toll und hat für jedes Kind ein Buch gekauft. Und alle sind vom Autor signiert und bemalt.
Bücher geschenkt bekommen!

Rudolf Eizenhöfer zeichnet extra noch Orkbilder ins Buch
Gespanntes Zuschauen beim Zeichnen und Signieren
Am Signiertisch von Rudolf Eizenhöfer
Leseminis aus der Juniorgruppe und Leseratten aus der Samstagsgruppe stehen am Signiertisch

Ein eigenes Buch - gezeichnet und signiert vom Autor

Ein eigenes Buch - gezeichnet und signiert vom Autor Goblinweihnachten

Warteschlange zum Signiertisch - Rudy Eizenhöfer signiert fleißig

Rudy Eizenhöfer zeichnet ins Buch

Rudolf Eizenhöfer zeichnet und signiert Horrk und Grablakk

Es war echt klasse!

Vielen Dank an Rudolf Eizenhöfer und Hagen Tronje Grützmacher vom Verlag Schwarze Ritter fürs Kommen!

Stolz zeigen unsere kleinen Künstler dem Autor ihre Bilder
Zeigt her eure Orks!

Wer weiß? Er schreibt und zeichnet gerade den dritten Band (ein bisschen davon hat er uns ja schon erzählt!). Vielleicht kommt er ja nochmal?

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{Weihnachtself zu Besuch} – Wichtelfreunde basteln

Eigentlich hatten wir mit den Leseminis von 4 – 7 Jahren vor, mit Wo is meine Schwester? von Pettersson und Findus-Erfinder Sven Nordqvist in die seltsame Welt der Mucklas zu gehen… alles war vorbereitet… doch da ist uns beim Aufräumen etwas Merkwürdiges aufgefallen: 🎄

An die Leseminis

Eine winzige Tür. Ein putziger Briefkasten. Und ein geheimnisvoller Brief an die Gruppe. Was das wohl zu bedeuten hat? Mit gespitzten Ohren und neugierigen Augen lesen wir den Brief.

Hallo Kinder, Mein Name ist Luis und bin ein Weihnachtself. Eigentlich wohne ich am Nordpol beim Weihnachtsmann. Einige von uns Elfen sind Kinderelfen und besuchen jedes Jahr zur Weihnachtszeit brave Kinder der Welt. Unsere Aufgabe ist es, euch durch die Zeit zu begleiten und euch kreative Aufgaben zu geben, die ihr lösne müsst. Ich fühle mich im Moment noch ein bisschen einsam hier. Bastelt mir doch ein paar Wichtelfreunde. Eure Großen in der Gruppe helfen euch bestimmt. Aber ratet doch mal wie alt ich bin. Ich bin noch ein junger Elf. Also erst 63 Jahre alt und ihr seid meine erste große Aufgabe. Helft mir bitte sie gut zu bestehen. Ich würde mich sehr über Plätzchen, Süßes, Bilder oder Briefe freuen. Leider kann nur ich euch sehen und bin schon sehr gespannt. Euer Luis

Hallo Kinder.
Mein Name ist Luis und bin ein Weihnachtself. Ihr seid meine erste große Aufgabe. Ich fühle mich noch ein bisschen einsam hier. Bastelt mir doch ein paar Wichtelfreunde. Über Plätzchen oder Briefe freue ich mich sehr.
Euer Luis.

Ein echter Weihnachtself versteckt sich in unserer Bücherei? Na, dann müssen wir ihm doch helfen! Unser Buch müssen wir auf nächstes Jahr verschieben.
Als allererstes geben wir ihm etwas zu Essen. Zum Glück haben wir Kekse dabei. Schnell einen Miniaturteller basteln. Da wird sich Luis bestimmt freuen. 🎁

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Nächster Schritt: Kleine Wichtelfreunde basteln. Aber wir haben doch gar nichts vorbereitet – wir wussten doch noch gar nichts von Luis! Da musste jeder helfen. Material muss gesucht werden. Wer hat eine Idee, womit kann man Wichtel basteln? Wie können wir sie beschmücken, anmalen, ankleben? Brauchen wir besondere Werkzeuge, wie Heißklebepistole, Ausstanzer, Tacker, Locher oder Zickzackscheren?

Zum Glück haben wir schnell gefunden, was wir brauchen. Die Styroporfiguren hatten wir uns schon im Frühjahr besorgt und sind langsam in Vergessenheit geraten. Jetzt kommen sie zum Einsatz. 🌟

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Mit Stoffresten, Papierservietten, Filzstiften, Pfeifenreiniger, Kleber, Papier und vielem mehr zeigen die Kleinen dem Weihnachtselfen, wie kreativ sie sind! Schon bald ist Luis erster Freund fertig. ⛄

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Oh, das werden ein paar spannende Wochen! Und bis Weihnachten wird Luis es hier bestimmt ganz toll haben. 🎅

img_20161112_150727(Sind sie nicht wunderbar geworden?)

❄️❄️❄️

Wir halten euch auf den Laufenden!
Ein paar Fragen haben wir auch in den Briefkasten gesteckt. Nächste Woche wissen wir noch mehr über den Weihnachtselfen.

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{Mit Kacka für Bücher begeistern} Doch das geht! Und lecker ist es auch noch!

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So eine Gruppenstunde hatten wir in zehn Jahren noch nicht! Denn heute drehte sich bei uns alles um… ja, um das Braune, was aus den Popos kommt. AA, Kacka oder auch diverse andere Bezeichnungen gibt es dafür. Die ungewöhnlichste Art das braune Häuflein zu bezeichnen, stammt sicherlich von Mäh von Bäh, einem frechen Schaf das heute den Mittelpunkt der Lese- und Schreibwerkstatt gebildet hat.

Doch halt! Lasst mich von vorne beginnen. Denn den Anfang machte das geniale Buch „Ringelschwanz und Tierpopo“. Ein herrliches Sachbuch mit jeder Menge Tierpopos und Klappen hinter denen sich die dazu gehörigen Tiere verbergen. Und ein Tier an seinem Popo zu erkennen, das ist gar nicht immer so einfach haben die kleinen Leseratten herausgefunden. Dazu kommen zu jedem Tier noch ein paar knappe aber nette Fakten. Erschienen ist es im Sauerländer Verlag.

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Nachdem wir uns also den tierischen Rückansichten gewidmet hatten, stand heute ein Buch auf dem Programm das ich schon ewig machen wollte: „Mäh von Bäh und die Gripspillen“ (Lappan Verlag). Ein witziges, freches, herrliches Vorlesebuch um ein cleveres Schaf und einen trotteligen Truthahn. Am besten kommt der freche Humor beim Vorlesen zur Geltung wenn man die Geschichte um die Gripspillen (die in Wirklichkeit eben AA sind) im Dialog vorliest.

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Die Kinder und auch wir Vorleser (an dieser Stelle Danke an Verena für einen fantastischen Truthahn) hatten so viel Spaß mit dem Unfug, den Mäh von Bäh mit dem Truthahn darin treibt. In Kürze zusammengefasst geht es darum, dass das Schaf den Truthahn dazu bringt, AA zu essen indem es ihm vorgaugelt, dass da kein AA sondern Gripspillen liegen. Die Lehre, nachdem der Truthahn bemerkt hat was er da letztendlich gefutter hat ist, dass er nun ja auch schon klüger ist.

Was haben wir zusammen gelacht. Und dann im Anschluss gleich selbst Gripspillen hergestellt. Nein – natürlich habe ich die Kinder dazu nicht aufs WC geschickt (dahin nur zum gründlichen Händewaschen). – sondern in die Küche und da haben wir leckere Gripspillen hergestellt und dazu später aus Frühstücksbeuteln passende Beutel gebastelt.

Wie man die Gripspillen genau macht, habe ich auf meinem Backblog für euch: Rezept.

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Kekse mit dem Nudelholz zerbröseln

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Frischkäse darunter und kneten kneten kneten

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zu Kugeln rollen

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Mit Schokolade überziehen

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Am Ende haben wir dann gemeinsam überlegt, was wir für Pillen erfinden würden, wenn wir kleine Forscher wären. Da kamen richtig tolle Ideen heraus: von Unsichtbarkeitspillen, Zimmer-aufräum-Pillen, Umweltpillen bis hin zu Schrumpfpillen war alles vertreten und wir hatten die lustigsten Einfälle was wir mit solchen Pillen alles machen würden.

Hier habe ich auch noch ein paar kreative Gripspillen-Beutel:

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Und ich bin sicher, dass die Gripspillen meinen kleinen Leseratten und deren Familien heute sehr gut geschmeckt haben. Unsere sind schon alle verputzt!

Soll mir einer mal noch was davon sagen, dass Lesen scheiße ist!

Ich wünsche euch ein leselustiges Wochenende!

Christine

 

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10 kleine Burggespenster schnitzen einen Kürbis…

Halloween steht vor der Tür. Und wer noch schnell auf der Suche auf einen Buchtipp ist, zu dem man mit den Kleinen passende Spukdeko basteln will, wird hier fündig:

10 kleine Burggespenster schliefen in der Scheune,
Eines hörte den Wecker nicht, da waren’s nur noch neune.

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„10 kleine Burggespenster gingen auf die Reise“ von Susanne Göhlich ist ein kleines und kurzweiliges Buch, das ganz im Stil von „10 kleine Jägermeister“ gehalten ist. Warnung vorab: Wir haben es leider nicht hinbekommen, es zu singen, dafür ist es nicht geeignet.

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Jedes Gespenst ist auf seine eigene Weise einzigartig. Ein Gespenst trägt eine 👓 Brille, eins hat eine 👜 Handtasche, dann ist eins schwarz oder hat eine blaue Mütze and und eins ist das kleinste Burggespenst. Und fast jeder bleibt irgendwann zurück, immer weniger werden es, bis das letzte Burggespenst allein ist… Natürlich geht es gut aus. 😉

Und wer ein kleines Halloweenfest plant, kann ganz einfach schön viel Deko passend zum Buch gestalten. Kleine Gespenster zum Aufhängen sind sehr einfach zu machen; man braucht:

  • weiße Papiertaschentücher
  • Stopfmaterial, z. B. Baumwolle
  • weiße Schnur

Ein Stück Baumwolle zusammenballen und in die Mitte des Taschentuchs legen. Das Taschentuch so zusammenzwicken, dass ein kleiner Kopf um die Baumwolle entsteht. Unter dem Kopf dann die Schnur nehmen und zusammenbinden – dabei achten, dass ein Ende der Schnur lang genug zum Aufhängen ist, das andere Ende kann man abschneiden.

Dann können die Kinder die Charaktere aus dem Buch einfach mit Filzer gestalten – oder natürlich selbst welche erfinden. Für das schwarze Gespenst (und für Gespenster in allen anderen Farben) kann man Stoffreste statt Taschentüchern verwenden.

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Aber damit war die Arbeit noch nicht zu Ende.

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Eine der Mütter hat uns einen Kürbis gespendet! Den wollten wir unbedingt schnitzen. Wie das geht?

  1. Skizzieren: Wir wollen ein Kürbisgesicht, also soll jeder ein Bild malen, wie der Kürbis aussehen soll.
  2. Aussuchen: Jetzt, da wir alle möglichen Formen gesammelt haben, stimmen wir gemeinsam ab. Welche Augenform? Wie soll die Nase aussehen? Welcher Mund ist am meisten „Halloween“?
  3. Aufschneiden: Natürlich nur von Erwachsenen. Sternförmig einen Deckel mit einem scharfen, langen Messer schneiden und anschließend aufstemmen.
  4. Aushöhlen: Da darf jeder mal dran, das ist ja auch anstrengend. Mit einem Löffel so gut wie möglich alles wegschaben, denn so hält der Kürbis hoffentlich auf länger.
  5. Gesicht malen: Am besten mit Filzstift die Umrisse aufzeichnen.
  6. Gesicht schnitzen: Nur Erwachsene! Hier ist es besser, gerade zu schnitzen, oder so, dass das Loch nach innen größer wird, nicht kleiner.
  7. Kerze reinstellen: Und Deckel drauf. Solange die Augen hoch und groß genug sind, erstickt die Kerze nicht.
  8. Draußen hinstellen: Die Halloween-Feier ist erst nächste Woche; wenn er kühl bleibt, verwest er nicht so schnell. Ob er uns erhalten bleibt, sehen wir dann, aber im geheizten Inneren unserer Häuser wird er gruseliger und ekliger, als wir ihn haben wollen.

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Und natürlich kommen wir nächste Woche verkleidet und mit jeder Menge Gruselsnacks in die Lese- und Schreibwerkstatt!

Blutige Grüße

💀Ret💀