Unsere literarische Weltreise 2021

Reise mit uns um die Welt!

2021 wollen wir reisen. Ganz viel. Ganz weit. In alle möglichen Länder. Und das ohne das Haus dabei zu verlassen.

Wie das geht? Wir machen eine literarische Weltreise! Die Idee dazu habe ich bei Favola gefunden.

Und ich fand sie so spannend! Gleich habe ich an euch gedacht! An die vielen Leseratten die zuhause sitzen und sich durch Geschichten, Comics und Bücher lesen. Wo die Geschichten wohl überall spielen?

Lasst uns das gemeinsam herausfinden!

In diesem Jahr könnt ihr uns dabei helfen, unsere Karte mit Orten zu füllen, an die ihr in Büchern gereist seid.

Immer dann, wenn ihr ein Buch gelesen habt, könnt ihr uns das Buch mit Titel, Autor und dem Ort an dem das Buch spielt schicken. Gemeinsam mit eurem Vornamen und eurem Alter werden wir dann den Ort auf der Karte eintragen und euren Buchtipps verlinken.

So wissen wir beim Draufschauen auf die Karte wer wohin gereist ist.

Ob wir auch Alaska und die Antarktis schaffen? Reist jemand nach Hawaii?

Lasst uns gemeinsam die Welt bereisen und fremde Orte entdecken.

Seid ihr dabei?

Schickt uns eure gelesenen Bücher an info@lese-schreib-werkstatt.de

Weltreise 2021 Logo: eine Weltkugel mit daran vorbeifliegenden bunten Büchern und einem Schriftzug "Wir gehen auf literarische Weltreise"

Wir freuen uns auf unsere gemeinsame Reise.

Christine und das Team der Lese- und Schreibwerkstatt

Geschichten aus den Herbstlanden

Lesecafé ist in unserer Gruppe der älteren Leseratten ein monatliches Treffen, bei dem wir uns (mit Tee & kleinen Naschereien) gegenseitig erzählen, was wir in letzter Zeit gelesen haben. In diesem Jahr haben wir damit angefangen, das Lesecafé über Videokonferenz aufzubauen. Hier ist nun ein Auszug aus einem der Lesecafé-Treffen!

Natascha hat ein Buch entdeckt und erzählt davon:

Geschichten aus den Herbstlanden habe ich im Drachenwinkel gefunden. Das ist eine Kutzgeschichtensammlung von knapp 30 Autoren, die größtenteils aus dem Drachenwinkel vorlesen, da sind also einige bekannte Namen dabei. Oliver Plaschka ist z.B. drunter, Fabienne Siegmund ist dabei, Christian von Aster hat was dazugeschrieben, mein persönlicher Liebling Christoph Marzi ist auch dabei.

Es ist zwar eine Kurzgeschichtensammlung, aber es baut trotz allem irgendwo ein bisschen drauf auf, weil die Geschichten alle in den Herbstlanden spielen. Herbstlanden setzt sich aus den drei Teilen September, Oktober und November zusammen.
Es beginnt in dem Teil von September, wo diverse verschiedene Charaktere vorgestellt werden und die Geschichten sind zwar in sich abgeschlossen sind, aber doch irgendwo in anderen Geschichten nochmal auftauchen. In Nebensätzen wird also nochmal erwähnt, dass in einem anderen Dorf eine Legende ist.
Es ist also so gesehen schön aufgebaut. Im Buch ist auch eine Karte eingezeichnet, mit dem Land.

Das Buch habe ich bei seiner Lesung gekauft und steht schon länger, so 2018, im Regal und jetzt erst habe ich es angefangen zu lesen – bin auch nicht ganz fertig geworden, weil es sich für mich zu lange gezogen hat. Ich bin nicht immer dazu gekommen, es zu lesen, und ich wollte es halt unbedingt lesen, bis der Herbst zuende war, irgendwann war es dann aber November und ich war an der 2. Geschichte und dann habe ich mir gesagt: Hm, gib ein bisschen Gas, schau mal, wie weit du kommst, und dann machst du weiter.

Zu den Geschichten selbst kann ich sagen, die haben auch meistens etwas mit Tod zu tun. Also, diese Thematik vom Herbst, schönste Jahreszeit, aber auch dieses Vergängliche, das ist etwas, das eigentlich in jeder Geschichte drin ist. Es geht irgendwo immer um jemanden, der fast alles verloren hat, der auf der Suche nach sich selbst ist – Drachenwinkel-Publikum, was soll ich sagen? 😉

Sonst ist aber auch vieles dabei, wo jemand stirbt oder jemand gestorben ist, der dann eine Botschaft für den Protagonisten hat. Was mir persönlich im Kopf geblieben ist, ist die Geschichte von Muriel, ein Mädchen, das gerade totsterbenskrank ist und beginnt irgendwann davon zu träumen, dass sie eine Waldmaus ist. Als Mäuschen huscht sie durch die Gegend und die Geschichte endet damit, dass sie zu ihrer Mutter sagt, „Mama, du musst mich gehen lassen, meine Freunde auf der anderen Seite warten auf mich.“ Als letztes Geschenk für die Mutter hat sie ein Blatt, das sie als Maus gesammelt hat und das irgendwie in die Menschenwelt geraten ist, als Erinnerung. Sie schläft dann ein, für immer, aber das wird dann wie eine Wiedergeburt dargestellt.
Das ist die Geschichte, die mir am meisten im Kopf geblieben ist, die auch ungaublich schön geschrieben ist, wo auch nichts mit Drachen besiegen oder keine-Ahnung-was vor sich geht, sondern wirklich was nettes, zur Abwechslung.

Wortsport-Akrobaten

Hallo meine lieben Leseratten,

heute wollen wir so richtig sportlich sein. Denn gemeinsam wollen wir Wortsport machen. Was das ist, erfahrt ihr im Video. Und wenn wir dann schon gerade dabei sind, so sportlich zu sein, geht es auch wirklich um Bewegung.

Denn unser Team hat sich für euch tolle Bewegungschallenges ausgedacht, in denen du bestimmt ganz schön ins Schwitzen kommst.

Vielleicht fallen dir ja sogar noch zusätzliche Übungen ein? Wir sind gespannt!

Ganz viel Freude mit unseren Übungen und dem Wortsport!

Christine

Wortsport-Akrobaten weiterlesen

Cryptos (von Ursula Poznanski)

Lesecafé ist in unserer Gruppe der älteren Leseratten ein monatliches Treffen, bei dem wir uns (mit Tee & kleinen Naschereien) gegenseitig erzählen, was wir in letzter Zeit gelesen haben. In diesem Jahr haben wir damit angefangen, das Lesecafé über Videokonferenz aufzubauen. Hier ist nun ein Auszug aus einem der Lesecafé-Treffen!

Christine macht den Anfang und erzählt begeistert von einem Buch: Cryptos von Ursula Poznanski

Ich bin damals auf ein Buch gestoßen das heißt Ereobs. Bis dato hatte ich so etwas noch gar nicht gelesen. Sie hat auch einen eigenen Stil, wie sie Möglichkeiten verknüpft, wie sie in der Zukunft sein könnten und man ist of gar nicht so sicher, wo ihre Fährten hinführen. Das finde ich an ihren Büchern so spannend. Als Vielleser hat man es nämlich ganz oft so, dass man bei den meisten Büchern zeitnah schon weiß, ah, es geht in die Richtung – und das habe ich bei ihr eben ganz oft nicht. Ich habe, glaube ich, so fast alles von ihr gelesen.

Kryptos ist jetzt also ihr ganz neues Buch.
Ein junges Mädchen, Jana, die auf der Erde lebt, einige Jahrzehnte weiter, vielleicht ein Jahrhundert weiter. Im Grunde ist das eingetroffen, was sich jetzt so ein bisschen ankündigt: Die Erde hat sich vom Klima ganz radikal verändert – und zwar nicht zum Positiven für die Menschen. Es gibt also viele Menschen, es gibt aber nur wenige Ressourcen, es gibt wenig Lebensraum. Die Welt als solche ist ein wirklich unangenehmer Ort zum Leben geworden. Im Grunde genommen gibt es auch keine Regierungen und Länder mehr, die das ganze beherrschen, sondern vielmehr gibt es Konzerne. Und diese Konzerne sind die, die digitale Welten erschaffen. Die Menschen leben also in ganz kleinen Zellen, so, ich sage mal, 5 m² Mini-Räumchen und die sind auch fast gar nicht mehr in der Wirklichkeit. Das heißt, leben sie in virtuellen Welten, sie haben einen Anzug an und dieser Anzug versorgt sie auch mit Lebensmitteln und allem möglichen. Den ganzen Tag sind sie in irgendwelchen Welten, die sie sich zum Teil verdienen können, müssen also in dieser künstlichen Welt Punkte sammeln, um gewisse Welten freizuschalten und können dort auch sterben, wachen aber immer wieder in ihrem Anzug auf. Ein anderer Moment, der dazu führt, dass sie in der Kapsel, in der sie da immer liegen, aufwachen, ist, wenn sie in so einer Welt einschlafen. Dann wacht man wieder in der Realität auf, möchte aber nicht lange in der Realität sein, denn virtuell hat man sich natürlich das Aussehen verpasst, das man haben möchte, man hat alle Eigenschaften, die man haben möchte, und in der Realität ist man nur mit sich selbst konfrontiert und das ist für ganz viele auch nichts charmantes mehr.

Natürlich muss aber auch diese Wirklichkeit weitergehen. Damit die funktioniert, gibt es ein paar Leute, die Lebensmittel beschaffen müssen und all die Dinge, die wirklich notwendig sind, bevor sie auch wieder in ihre virtuellen Welten können. Und dann gibt es noch die, die die künstlichen Welten erschaffen. Die Hauptfigur von Kryptos ist ein ganz junges Mädchen, die auch Welten erschaffen hat. In einer dieser Welten geschehen gerade merkwürdige Dinge. Sie stellt fest, dass da auf einmal immer mehr Menschen aus dem System rausfallen. Das ist eine Häufung, die ist merkwürdig, die kommt ihr ganz suspekt vor. Und in ihrer Welt wird auch etwas verändert. Und auch das ist etwas, das seltsam ist, denn normalerweise muss man gewisse Design-Rechte haben, um wirklich etwas verändern zu können. Dann beginnt die Story – und nimmt auch ziemlich schnell Fahrt auf.

Sie taucht in diese Welt ein und loggt sich mit ein, um dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Da stellt sie fgest, dass da jemand ermordet wird. So wie es aussieht, ist derjenige aber auch in Wirklichkeit tot. Das hätte ja niemals sein dürfen. Dann kommt sie im Laufe der Geschichte einer wirklich großen Sache auf die Spur, die ganz beträchtliche Folgen hat, auch für alle Menschen, für die Menschheit als solches. Was sie auch mitbekommt, ist dass da ein ganz geheimnisvolles Projekt, „Minus Drei“, ganz kurz davor ist, an den Start zu gehen. Die großen Konzerne, die Bosse, die sind alle ganz heiß drauf, dass dieses Minus Drei in den Start geht.
Und irgendetwas scheint eben auch genau mit ihrer Welt, aber auch mit ihrem Account loszusein.

Und genau an der Stelle werde ich auch nicht weiterverraten, die Story ist wirklich, wirklich cool. Ich kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen, weil es superspannend ist, und die Charaktere sind wirklich ganz gut gemacht bei Poznanski und eigentlich ist das etwas, wo man immer denken kann: Ist das so eine Zukunft, die irgendwann wirklich für Leute interessant sein könnte? Immer mehr in diese virtuellen Welten einzutauchen und im Grunde genommen auch gar nicht mehr in den Realwelten sein zu wollen? Das ist ja etwas, was man ja auch immer stärker hat, dass man heute mit den VR-Brillen immer stärker in diese Welten abrauchen kann.

Ja, ganz große Buchempfehlung von mir. Ich liebe es.

Winterwald-Geschichten

Hallo meine lieben Leseratten!

Endlich hat es geschneit. Wer von euch hat schon einen Schneemann gebaut?

Wir wollen mit euch heute in den Winterwald reisen:

Dich erwartet heute

  • Eine Geschichte
  • Ein Experiment
  • Ein Taschenlampenbild
  • und wenn du magst, kannst du dir eine eigene Geschichte aus dem Winterwald ausdenken.

Das Experiment:

Wie kann es sein, dass der Igel auf einmal die Richtung ändert? Das Experiment habe ich in meinem Forscherbuch mit einem Fisch gezeigt. Hier beschriebe ich wie es sein kann, dass der Igel auf einmal genau in die andere Richtung läuft:

Beschreibung des Experiments. Ein Bild hinter einem Glas. Das Glas wird mit Wasser gefüllt. Auf einmal ist der Fisch spiegelverkehrt. "Was passiert hier?" Beobachtung: Du siehst den Fisch nun spiegelverkehrt. Eklärung: Das Wasserglas wirkt wie eine Samellinse, deshalb wird das Licht im Wasser anders gebrochen also an der Luft. Das Bild erscheint fößer und alles sieht spiegelverkehrt aus. Forscherauftrag: Versuche weitere Gegenstände hinter dem Glas zu spiegeln. Illustration einer Linse, die einen Fisch spiegelverkehrt abbildet.
Quelle: Experimentierspaß für die Kleinsten von Christine Sinnwell-Backes und Timo Backes. Bassermann Verlag

Das Taschenlampenbild

So wird es gemacht:

Lege dir beim Malen am Besten ein weißes Blatt in die Klarsichthülle. Wenn du magst, kannst du dir das Bild auf das Blatt auch vormalen und dann mit dem schwarzen Folienstift alles nachmalen. Du kannst aber auch direkt loslegen und mit Schwarz auf die Folie malen.

Tausche nun das weiße gegen ein schwarzes Papier.

Nun bastelst du dir eine Taschenlampe. Und los geht es!

Du kannst auch Rätselaufgaben einbauen. Wer findet die zwei gleichen Bäume? Welche Schneeflocke ist die Kleinste? Wie viele Tiere verstecken sich im Wald?

Eine durchsichtige Folie mit schwarzen Zeichnungen, auf schwarzem Papier als Untergrund. Eine Papier-Taschenlampe ist dazwischengesteckt, damit Bereiche des Bildes ausgeleuchtet werden können, indem der Hintergrund nicht mehr die gleiche Farbe wie die Zeichnungen hat.

Und eine Geschichte haben wir auch schon. Vielleicht könnt ihr ja eine schreiben.

Und mit diesen Dateien könnt ihr selbst Geschichten schreiben:

Viel Freude beim Experimentieren, Schreiben und Basteln.

Wünschen Christine und das Team der Lese- und Schreibwerkstatt

{21 Tage Glück} Eine Glückschallenge

Hallo meine lieben Leseratten,

ein neues Jahr hat begonnen und viele Bücher und Geschichten warten darauf, von uns gemeinsam entdeckt zu werden. Heute dreht es sich um Glück.

Im Video gibt es

Außerdem habe ich noch eine Glücksspiel-Idee für euch. Ihr braucht einen Würfel (zum Beispiel den, der in der Schneemann-Würfeln-Tüte war) und dann geht es los. Schnappt euch Eltern oder Geschwister zum Mitspielen und versucht euer Glück.

Spielidee 1:

Pyramidenwürfeln

Jeder Mitspieler braucht ein weißes Blatt Papier und einen Stift. Malt euch eine umgekehrte Pyramide auf ein Blatt Papier. Unten kommt einmal die 1 rein. Dann schreibt ihr darüber 2 mal die 2, dreimal die 3 bis ihr ganz oben 6 mal die 6 habt.  

Dann würfelt ihr reihum. Die gewürfelte Zahl wird in der Pyramide durchgestrichen. Gewonnen hat, wer seine Pyramide als erster komplett durchgestrichen hat.

Blitzrunde:

In der Blitzrunde schreibst du in die Pyramide einfach die Zahlen von 1 bis 6 und streichst dir diese durch.

Spielidee 2:

Nur keine Eins

Jeder Spieler darf so oft würfeln wie er mag. Die gewürfelten Punkte werden addiert. Der Spieler kann jederzeit seine Punkte sichern. Dann ist der nächste Spieler dran.

Sobald jedoch eine Eins gewürfelt wird, sind die Punkte der aktuellen Runde weg. Die gesicherten Punkte aus der Vorrunde bleiben erhalten.

Man kann das Ende festlegen. Gewonnen hat zum Beispiel der, der zuerst 100 Punkte hat. Oder man einigt sich auf zehn Würfelrunden und schaut, wer danach die meisten Punkte hat.

Ich wünsche euch ganz viel Glück. Nicht nur beim Spiel sondern auch für das neue Jahr.

Herzliche Grüße

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

PS: Mehr zum Thema Glück hatten wir auch in den vergangenen Jahren. Wer vom Thema nicht genug hat, kann hier mal schauen:

{Geschichtenzauber im Advent} Argentinien

Hallo meine lieben Leseratten,

die letzte Stunde im Jahr ist heute und eine vollgepackte Lese-Mitmach-Tüte wartet darauf, von euch entpackt zu werden.

Globus mit Sicht auf Südamerika; ein Pfeil weist von Deutschland nach Argentinien

Heute reisen wir nach Argentinien. Seid ihr gespannt, wie Weihnachten dort gefeiert wird?

Kreativ werden wollen wir heute auch:

Julian zeigt euch, wie man Prägesterne macht und Elisa macht euch vor, wie ihr Anhänger filzen könnt. Die Idee habe ich von Sabrina, die auf fantasiewerk.ch ganz viele wunderschöne Ideen für Kinder hat. Sie ist Lehrerin und hat mit ihren Schülern tolle Schlüsselanhänger daraus gebastelt.

Im Video haben wir – damit es nicht so lange dauert – die zweite Schicht direkt recht dick gemacht. Ich empfehle euch aber auf jeden Fall drei, vier ganz dünne Schichten zu nehmen, dann habt ihr es leichter und das Ergebnis wird schön fest.

Drehen müsst ihr auch öfter wie im Video. In Echtzeit braucht ihr etwas mehr Geduld.

Außerdem habt ihr noch einen Würfel und das Spiel „Schneemann würfen“ in der Tasche. Da ist auch für ein wenig Spielspaß gesorgt.

Das Briefpapier haben wir im Leserattenlook für euch designt:

Briefpapier Motiv 1 Briefpapier Motiv 2 Briefpapier Motiv 3 Briefpapier Motiv 4 Briefpapier Motiv 5

Die gute Tat der Woche ist es, einen Brief an eure Mama, euren Papa oder die Großeltern zu schreiben in dem ihr schreibt, warum euch der Mensch dem ihr schreibt so wichtig ist.

Ich wette, dass das ein ganz besonderer Brief werden wird.

Ganz viel Freude mit der heutigen Stunde. Frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr.

Das wünschen euch

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

Globus mit Sicht auf Europa; ein Pfeil weist von Deutschland nach Litauen

{Geschichtenzauber im Advent} Rumänien

Hallo meine lieben Leseratten,

heute geht unser Geschichtenzauber im Advent weiter und wir wollen ein weiteres Land und seine Weihnachtstradition kennen lernen.

Globus mit Sicht auf Europa; ein Pfeil weist von Deutschland nach Rumänien

Ihr erfahrt heute wie man in Rumänien Weihnachten feiert und unser Gast Kinga erzählt euch auch noch wie man in Ungarn feiert und was zu der Zeit gegessen wird, wie Szaloncukor und Beigli. Ein großes Dankeschön sagen wir an dieser Stelle an Kinga, die uns so viele interessante Infos über ihr Land gibt.

Und natürlich wollen wir auch heute wieder kreativ sein.

Heute könnt ihr eine Karte per Sketchnote gestalten. Wie das geht, zeige ich euch ganz genau in einem kleinen Video, das ich für euch aufgenommen habe.

Außerdem könnt ihr Weihnachtssterne aus Butterbrottüten basteln. Hier haben wir einige Videos gefunden, die ihr euch anschauen könnt. Schickt uns doch gerne Fotos von euren Sternen.

Einen schönen dritten Advent wünschen

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

{Geschichtenzauber im Advent} Niederlande

Die Reise geht weiter…

Im Geschichtenzauber im Advent denken wir uns jedes Jahr besondere Gruppenstunden aus. Eins unserer Lieblingsthemen dabei ist das Kennenlernen der Weihnachtsbräuche aus anderen Ländern. Wer will, kann sich unseren Geschichtenzauber aus dem letzten Jahr anschauen:

Globus mit Sicht auf Europa; ein Pfeil weist von Deutschland nach Rumänien

Meine lieben Leseratten,

heute wollen wir wieder eine Weihnachtstradition kennenlernen und reisen dazu nach Holland. Nachdem wir vergangene Woche in Litauen waren, haben wir Holland ja fast schon vor der Haustür. Und -30 Grad kalt wird es dort auch nicht.

Zu Gast ist heute die Steffi. Die habe ich über Instagram kennen gelernt und da hat sie vor einigen Wochen erzählt, dass sie sich gut mit den holländischen Traditionen auskennt. Heute erzählt sie uns so einiges über den Sinterklaas und ihr dürft gespannt sein, wie die Holländer feiern.

Außerdem wollen wir auch heute wieder Gutes tun. Im Video erzähle ich euch, wie ihr auch in dieser Woche die Welt wieder ein klein wenig besser machen könnt.

Seid ihr dabei?

Dann schaut euch doch gleich das Video an.

Und nun lassen wir auch noch einen waschechten Holländer zu Wort kommen, der euch zeigt, dass in Holland tatsächlich jetzt schon die Tannenbäume geschmückt sind. Ob da bis Weihnachten noch Nadeln dran sind?

Einen wunderbaren zweiten Advent wünschen wir euch!

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

{Geschichtenzauber im Advent} Fair Trade für Peru

In 2019 reisten wir an den vier Adventssamstagen um die Welt und schauten, wie in anderen Ländern Weihnachten gefeiert wird. Wir lernten fremde Bräuche kennen, bastelten und backten passend zu jedem bereisten Land etwas!

In der letzten Gruppenstunde des Jahres hatten wir Besuch aus der Region um Lima. Lima ist Perus Hauptstadt, die alleine schon ungefähr so groß wie das Saarland ist und 10 mal so viele Einwohner hat.

Eine Sammlung von verschiedenen peruanischen Gegenständen – und hier bildet der Stoffuntergrund das Relief des Landes: In der Mitte erheben sich die Berge, links auf dem Bild ist die Küstenregion, rechts die weiten westlichen Flächen.

Mit unglaublich viel Material haben wir unglaublich viel über Peru gelernt. Die Tiere, die dort wohnen. Die verschiedenen Menschen, die dort leben. Das Geld in Peru, der Sol. Die Stoffe und Kleider, die es in bestimmten Regionen gibt. Und, für uns ganz besonders wichtig: Was es zu essen gibt!

Ein Blick auf die Anden-Region

Weil es im Gebirge kalt werden kann, haben sich Chullos durchgesetzt: Mützen aus Alpaca- oder Vikunja-Wolle, die die Ureinwohner im heutigen Peru seit Jahrhunderten tragen. Zu denen zählen die Quecha. Hier ein paar Worte, die wir gelernt haben:
arí – ja
mánan – nein
allillachu – hallo

Aus Peru kommen übrigens auch Kartoffeln. Unten im Bild seht ihr Chips – die im innern eine ungewöhnliche Farbe haben. Das leigt daran, dass sie aus blauen Kartoffeln gemacht werden. Und es an die 100 verschiedene Sorten, gelbe, weiße, blaue und rote!

Fair-Trade-Schokolade, Kakaoschoten, Chips aus blauen Kartoffeln, Zitronen und Orangen

Im westlichen Teil des Landes erstreckt sich ins Innere des Kontinents ein Regenwald. Zitronen und Orangen werden dort gepflanzt – und am bekanntesten sollte hier der Abbau von Kakao sein:

Kakao kennen wir ja alle, aber bis zu diesem Tag hatten die meisten noch keine Gelegenheit, eine Kakaobohne zu probieren – gar nicht süß, sondern ziemlich bitter! Macht nichts, denn wir haben etwas ganz anderes zum Futtern gefunden:

Popquins. Oh, Popquins!

Diese süßen Knusprigkeiten werden aus Quinoa-Samen hergestellt.
Was wir leider nicht probieren konnten, war Cheviche, ein Gericht aus der Küstenregion, und das bedeutet: Fisch! Cheviche muss wegen den rohen Zutaten ganz frisch gegessen werden und wird mit Zitrussaft mariniert.

Weihnachten in Peru

Weihnachten ist aus verschiedenen Gründen leicht unterschiedlich als bei uns in Deutschland – und nicht nur, weil Peru auf der Südhalbkugel der Erde liegt und es da gerade Sommer ist. Die Festlichkeiten sind dort eine Mischung aus amerikanischen und europäischen Traditionen.

Die Republik Peru ist seit fast 200 Jahren unabhängig – davor war Peru von Spanien erobert und viele der spanischen Weihnachtsbräuche, die wir so ähnlich auch schon in Italien kennengelernt haben, kamen uns gleich bekannt vor:

  • Die Krippe-Tradition ist auch in Peru sehr stark
  • Gegessen wird zu Weihnachten Pute und Panettone
  • Das Lied „Feliz Navidad“

Allerdings gibt es ein paar Unterschiede:

  • Die Tanne in Peru ist eher selten, deswegen gibt es Plastikbäume
  • Weihnachten ist ein Grund zum Tanzen!
  • Leckere heiße Trinkschokolade
  • Bescherung ist wie bei uns am 24. Dezember
  • Der Weihnachtsmann bringt die Geschenke

Basteln

Passend zu Peru haben wir wollige Alpacas gebastelt!

Einfach nur süß: Eine farbenfrohe Herde gebastelter Alpacas

Essen

Und dann war es endlich soweit:

Als allererstes gab es für jeden heißen, leckeren Kakao.

Und während wir den Kako gemütlich getrunken haben, wurde der Pannetone-Kuchen geschnitten. Dadurch konnten wir gleich Peru und Italien zusammen schmecken.

Am Ende durfte jeder noch eine Tüte Fair-Trade-Schokolade und ein Friedenslicht mitnehmen.

Frohe Weihnachen!

Ret