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{Ork zu Besuch} – Autorenbegegnung mit Rudy Eizenhöfer

Da hat es sich vor Kurzem erst ein Weihnachtself in der Lese- und Schreibwerkstatt gemütlich gemacht, da kommen ausgerechnet die Erzfeinde der Elfen zu uns: Orks und Goblins. Der arme Luis hat sich diese Woche leider nicht herausgetraut. Dafür war aber auch ziemlich viel anderes los!

Ein Autor kommt zu Beusch

"Mein Papa ist ein Ork&quot" bei den Leseminis - mit Zaubersand

 

Vor einiger Zeit haben wir in der Juniorgruppe und in der Samstagsgruppe schon mit den genialen Bilderbüchern „Mein Papa ist ein Ork“ und „Mein bester Freund ist ein Goblin“ gearbeitet. Als wir dem Autoren die Bilder zugeschickt haben, war nicht nur er begeistert, sondern auch der Verlag,  der dann gleich unseren  Buchtipp verbloggt hat.

Wir haben ihn eingeladen.

Und er hat zugesagt.

Am Samstag war er da.

Rudolf Eizenhöfer, der Orkpapa.

 

 

Bastel-Vorbereitung

3 Stunden geht es um Orks, Skelette, Goblins und ihre fantastische Welt. Bevor die Autorenbegegnung losgeht und die beiden Männer aus Frankfurt angereist kommen, bereiten wir uns schon vor – mit gemalten Ork- und Goblinsteinen und mit Papierorks und Papierschädeln:

Papier-Ork zum Selberbasteln Papier-Ork zum Selberbasteln - selbst ausgemalt
Passend zum ersten Band haben ein paar fleißige Hände den Orkpapa gebastelt.
Papier-Ork zum Selberbasteln Papier-Ork zum Selberbasteln

Wer den auch bei sich zu Hause stehen haben will, dem haben wir die Bastelvorlage zum Ausdrucken fertig gemacht:


Ork-Vorlage zum Herunterladen

Ausmalen, ausschneiden, an den Falzlinien nach innen falten – bis auf den Hals, der wird nach vorne geknickt – die Klebeflächen mit Kleber versehen (aber mit Klebstreifen geht es schneller und einfacher).

Weil aber doch nicht so viel Zeit war, war der Schädel passend zur 2. Geschichte beliebter.Papier-Schädel zum Selberbasteln Papier-Schädel zum Selberbasteln

Auch für den Papierschädel gibt es die Vorlage zum Ausdrucken hier:


Schädel-Vorlage zum Herunterladen

Ausschneiden, an den Falzlinien nach innen falten, Klebeflächen mit Kleber versehen (aber mit Klebstreifen geht es schneller und einfacher).

Rudolf Eizenhöfer liest

Rudolf Eizenhöfer liest aus seinem ersten Buch "Mein Papa ist ein Ork"
Vielleicht habt ihr schon bemerkt, dass auf den Fotos auch Eltern drauf sind. Wenn es um eine Vater-und-Sohn-Geschichte geht, darf ruhig ein bisschen Familie da sein. (Vor allem ist es sehr interessant, wie sich auch die Erwachsenen vorlehnen und wie viel sie über Orks wissen).

Band 2 wird vorgelesen

Hagen Tronje Grützmacher liest aus "Mein bester Freund ist ein Goblin" von Rudolf EizenhöferDer Verlagsmensch Hagen Tronje Grützmacher macht anschließend weiter. Und als der kleine Ork Schädel spalten will, halten wir gebastelte Papierschädel für ihn bereit!

Fragen und Antworten

Bevor es ans Büffet mit Selbstgebackenem geht, darf jeder Fragen stellen, so viel er will. Oder Ideen für einen 3. Band geben. Fantasievolle Ideen gehen uns nicht aus, also dauert das eine Weile…

  • Den Nachthimmel kann er so gut zeichnen, weil er sich oft die Sterne anschaut – dadurch kennt er Sternbilder und Mondphasen. „Alles, was in einer Geschichte gut erzählt ist, kommt aus dem echten Leben.“
  • Er war natürlich auch auf vielen Burgen. Das kann man in Deutschland gut machen.
  • Leider trommelt er als Hobby nicht. =)
  • Wie bei Tolkien ist die Orkmama ein offenes Geheimnis… aber vielleicht geht sie arbeiten, damit der Orkpapa  mit dem kleinen Ork spielen kann.
  • Passt die Goblinmama zum Orkpapa?^^
  • Dass es ein Orksohn ist und nicht eine Orktochter, liegt daran, dass er dachte, dass er einen Sohn bekommt. Stattdessen hat er jetzt eine Tochter!
  • Dafür… könnte… der dritte Band auch was Mädchen drin haben…
  • Die Bilder beginnen als Bleistiftskizzen und werden dann mit Photoshop und Grafiktablet ausgearbeitet. Eine Zeichnung braucht vor allem die Idee, die Wochen brauchen kann, und dann 12 Stunden, um es auszufertigen.
  • Vorschläge von den Kindern:
    • Einhörner im dritten Band
    • Musik aus Skeletten
    • Hexen, die eine Elfenprinzessin entführen
    • Orks im Weltraum
    • Skelette werden die Freunde von den Orks
    • Skelette, die nur aus einem Schädel bestehen und Händen und Füßen (Bernd-das-Brot-Skelett?)

Zeichnen-Workshop mit Rudy Eizenhöfer

Rudolf Eizenhöfer zeigt uns, wie man einen Ork zeichnet: erst ein Quadrat für den Körper, dann obendrean einen Kreis...

Wie zeichnet man einen Ork? Rudolf Eizenhöfer zeigt uns wie’s geht!

  • Mit einem Quadrat anfangendscn8678
  • Oben, auf dem Quadrat, einen Kreis, mit der Linie des Quadrats als Mittellinie
  • Auf die Linie im Kreis auf der linken und rechten Seite Dreiecke als Zähne malen
  • Unten am Quadrat zwei kleinere Quadrate als Beine
  • Die untere Quadratlinie mit Zacken als Stofffransen versehen
  • Von der oberen linken Ecke nach unten einen Bogen ziehen, bis zu den Beinen
  • Nochmal, nur von rechts – das sind die Arme
  • Ziemlich weit unten je ein Rechteck an die Arme – das sind die Armreife
  • Spitze Ohren, Augen, die Linien, die man nicht braucht, ausradieren, ausmalen. Fertig.

Alles klar? Na dann los!

Orks zeichnen - jeder macht mit Orkige Weihnachten Ork-Kunstwerke von den Kindern der Lese- und Schreibwerkstatt Kinder zeichnen Orks frei nach Rudy Eiznehöfer Kleine Künstlerhände zeichnen Orks Der Orkpapa nach Rudy Eizenhöfer Kinderzeichnungen mit Orks und Goblins Mein bester Freund ist ein Goblin - abgezeichnet Die Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt waren inspiriert und haben ihre eigenen Orks und Goblins gemalt Die Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt zeichnen ihre eigenen Orks Einen Ork zeichnet man mit Quadrat und Kreis Ork-Bilder der Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt Die Kinder zeichnen Orks mit Rudy Eizenhöfer Orks zeichnen leichtgemacht - Rudy Eizenhöfer erklärt wie's geht

Schädel zeichnen? Etwas schwieriger.
Zeichnen lernen mit Rudy Eizenhöfer

Einen Kreis zeichnen. Dann den Kiefer dran. Augen… ein paar Risse dazu.

GESCHENKE! Und es wird signiert

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Bücher vom Schwarzer Ritter Verlag zum Verkauf
Natürlich darf am Ende jeder Bücher kaufen – auch den orkischen Max und Moritz Horrk und Grablakk oder andere Bücher aus dem Verlag Schwarze Ritter. Aber eines haben die Kinder nicht erwartet: Jeder bekommt noch ein Buch geschenkt – Band 1 oder 2!!!
Verena ist soooo toll und hat für jedes Kind ein Buch gekauft. Und alle sind vom Autor signiert und bemalt.
Bücher geschenkt bekommen!

Rudolf Eizenhöfer zeichnet extra noch Orkbilder ins Buch
Gespanntes Zuschauen beim Zeichnen und Signieren
Am Signiertisch von Rudolf Eizenhöfer
Leseminis aus der Juniorgruppe und Leseratten aus der Samstagsgruppe stehen am Signiertisch

Ein eigenes Buch - gezeichnet und signiert vom Autor

Ein eigenes Buch - gezeichnet und signiert vom Autor Goblinweihnachten

Warteschlange zum Signiertisch - Rudy Eizenhöfer signiert fleißig

Rudy Eizenhöfer zeichnet ins Buch

Rudolf Eizenhöfer zeichnet und signiert Horrk und Grablakk

Es war echt klasse!

Vielen Dank an Rudolf Eizenhöfer und Hagen Tronje Grützmacher vom Verlag Schwarze Ritter fürs Kommen!

Stolz zeigen unsere kleinen Künstler dem Autor ihre Bilder
Zeigt her eure Orks!

Wer weiß? Er schreibt und zeichnet gerade den dritten Band (ein bisschen davon hat er uns ja schon erzählt!). Vielleicht kommt er ja nochmal?

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{Weihnachtself zu Besuch} – Wichtelfreunde basteln

Eigentlich hatten wir mit den Leseminis von 4 – 7 Jahren vor, mit Wo is meine Schwester? von Pettersson und Findus-Erfinder Sven Nordqvist in die seltsame Welt der Mucklas zu gehen… alles war vorbereitet… doch da ist uns beim Aufräumen etwas Merkwürdiges aufgefallen: 🎄

An die Leseminis

Eine winzige Tür. Ein putziger Briefkasten. Und ein geheimnisvoller Brief an die Gruppe. Was das wohl zu bedeuten hat? Mit gespitzten Ohren und neugierigen Augen lesen wir den Brief.

Hallo Kinder, Mein Name ist Luis und bin ein Weihnachtself. Eigentlich wohne ich am Nordpol beim Weihnachtsmann. Einige von uns Elfen sind Kinderelfen und besuchen jedes Jahr zur Weihnachtszeit brave Kinder der Welt. Unsere Aufgabe ist es, euch durch die Zeit zu begleiten und euch kreative Aufgaben zu geben, die ihr lösne müsst. Ich fühle mich im Moment noch ein bisschen einsam hier. Bastelt mir doch ein paar Wichtelfreunde. Eure Großen in der Gruppe helfen euch bestimmt. Aber ratet doch mal wie alt ich bin. Ich bin noch ein junger Elf. Also erst 63 Jahre alt und ihr seid meine erste große Aufgabe. Helft mir bitte sie gut zu bestehen. Ich würde mich sehr über Plätzchen, Süßes, Bilder oder Briefe freuen. Leider kann nur ich euch sehen und bin schon sehr gespannt. Euer Luis

Hallo Kinder.
Mein Name ist Luis und bin ein Weihnachtself. Ihr seid meine erste große Aufgabe. Ich fühle mich noch ein bisschen einsam hier. Bastelt mir doch ein paar Wichtelfreunde. Über Plätzchen oder Briefe freue ich mich sehr.
Euer Luis.

Ein echter Weihnachtself versteckt sich in unserer Bücherei? Na, dann müssen wir ihm doch helfen! Unser Buch müssen wir auf nächstes Jahr verschieben.
Als allererstes geben wir ihm etwas zu Essen. Zum Glück haben wir Kekse dabei. Schnell einen Miniaturteller basteln. Da wird sich Luis bestimmt freuen. 🎁

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Nächster Schritt: Kleine Wichtelfreunde basteln. Aber wir haben doch gar nichts vorbereitet – wir wussten doch noch gar nichts von Luis! Da musste jeder helfen. Material muss gesucht werden. Wer hat eine Idee, womit kann man Wichtel basteln? Wie können wir sie beschmücken, anmalen, ankleben? Brauchen wir besondere Werkzeuge, wie Heißklebepistole, Ausstanzer, Tacker, Locher oder Zickzackscheren?

Zum Glück haben wir schnell gefunden, was wir brauchen. Die Styroporfiguren hatten wir uns schon im Frühjahr besorgt und sind langsam in Vergessenheit geraten. Jetzt kommen sie zum Einsatz. 🌟

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Mit Stoffresten, Papierservietten, Filzstiften, Pfeifenreiniger, Kleber, Papier und vielem mehr zeigen die Kleinen dem Weihnachtselfen, wie kreativ sie sind! Schon bald ist Luis erster Freund fertig. ⛄

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Oh, das werden ein paar spannende Wochen! Und bis Weihnachten wird Luis es hier bestimmt ganz toll haben. 🎅

img_20161112_150727(Sind sie nicht wunderbar geworden?)

❄️❄️❄️

Wir halten euch auf den Laufenden!
Ein paar Fragen haben wir auch in den Briefkasten gesteckt. Nächste Woche wissen wir noch mehr über den Weihnachtselfen.

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{Mit Kacka für Bücher begeistern} Doch das geht! Und lecker ist es auch noch!

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So eine Gruppenstunde hatten wir in zehn Jahren noch nicht! Denn heute drehte sich bei uns alles um… ja, um das Braune, was aus den Popos kommt. AA, Kacka oder auch diverse andere Bezeichnungen gibt es dafür. Die ungewöhnlichste Art das braune Häuflein zu bezeichnen, stammt sicherlich von Mäh von Bäh, einem frechen Schaf das heute den Mittelpunkt der Lese- und Schreibwerkstatt gebildet hat.

Doch halt! Lasst mich von vorne beginnen. Denn den Anfang machte das geniale Buch „Ringelschwanz und Tierpopo“. Ein herrliches Sachbuch mit jeder Menge Tierpopos und Klappen hinter denen sich die dazu gehörigen Tiere verbergen. Und ein Tier an seinem Popo zu erkennen, das ist gar nicht immer so einfach haben die kleinen Leseratten herausgefunden. Dazu kommen zu jedem Tier noch ein paar knappe aber nette Fakten. Erschienen ist es im Sauerländer Verlag.

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Nachdem wir uns also den tierischen Rückansichten gewidmet hatten, stand heute ein Buch auf dem Programm das ich schon ewig machen wollte: „Mäh von Bäh und die Gripspillen“ (Lappan Verlag). Ein witziges, freches, herrliches Vorlesebuch um ein cleveres Schaf und einen trotteligen Truthahn. Am besten kommt der freche Humor beim Vorlesen zur Geltung wenn man die Geschichte um die Gripspillen (die in Wirklichkeit eben AA sind) im Dialog vorliest.

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Die Kinder und auch wir Vorleser (an dieser Stelle Danke an Verena für einen fantastischen Truthahn) hatten so viel Spaß mit dem Unfug, den Mäh von Bäh mit dem Truthahn darin treibt. In Kürze zusammengefasst geht es darum, dass das Schaf den Truthahn dazu bringt, AA zu essen indem es ihm vorgaugelt, dass da kein AA sondern Gripspillen liegen. Die Lehre, nachdem der Truthahn bemerkt hat was er da letztendlich gefutter hat ist, dass er nun ja auch schon klüger ist.

Was haben wir zusammen gelacht. Und dann im Anschluss gleich selbst Gripspillen hergestellt. Nein – natürlich habe ich die Kinder dazu nicht aufs WC geschickt (dahin nur zum gründlichen Händewaschen). – sondern in die Küche und da haben wir leckere Gripspillen hergestellt und dazu später aus Frühstücksbeuteln passende Beutel gebastelt.

Wie man die Gripspillen genau macht, habe ich auf meinem Backblog für euch: Rezept.

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Kekse mit dem Nudelholz zerbröseln

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Frischkäse darunter und kneten kneten kneten

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zu Kugeln rollen

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Mit Schokolade überziehen

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Am Ende haben wir dann gemeinsam überlegt, was wir für Pillen erfinden würden, wenn wir kleine Forscher wären. Da kamen richtig tolle Ideen heraus: von Unsichtbarkeitspillen, Zimmer-aufräum-Pillen, Umweltpillen bis hin zu Schrumpfpillen war alles vertreten und wir hatten die lustigsten Einfälle was wir mit solchen Pillen alles machen würden.

Hier habe ich auch noch ein paar kreative Gripspillen-Beutel:

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Und ich bin sicher, dass die Gripspillen meinen kleinen Leseratten und deren Familien heute sehr gut geschmeckt haben. Unsere sind schon alle verputzt!

Soll mir einer mal noch was davon sagen, dass Lesen scheiße ist!

Ich wünsche euch ein leselustiges Wochenende!

Christine

 

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10 kleine Burggespenster schnitzen einen Kürbis…

Halloween steht vor der Tür. Und wer noch schnell auf der Suche auf einen Buchtipp ist, zu dem man mit den Kleinen passende Spukdeko basteln will, wird hier fündig:

10 kleine Burggespenster schliefen in der Scheune,
Eines hörte den Wecker nicht, da waren’s nur noch neune.

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„10 kleine Burggespenster gingen auf die Reise“ von Susanne Göhlich ist ein kleines und kurzweiliges Buch, das ganz im Stil von „10 kleine Jägermeister“ gehalten ist. Warnung vorab: Wir haben es leider nicht hinbekommen, es zu singen, dafür ist es nicht geeignet.

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Jedes Gespenst ist auf seine eigene Weise einzigartig. Ein Gespenst trägt eine 👓 Brille, eins hat eine 👜 Handtasche, dann ist eins schwarz oder hat eine blaue Mütze and und eins ist das kleinste Burggespenst. Und fast jeder bleibt irgendwann zurück, immer weniger werden es, bis das letzte Burggespenst allein ist… Natürlich geht es gut aus.😉

Und wer ein kleines Halloweenfest plant, kann ganz einfach schön viel Deko passend zum Buch gestalten. Kleine Gespenster zum Aufhängen sind sehr einfach zu machen; man braucht:

  • weiße Papiertaschentücher
  • Stopfmaterial, z. B. Baumwolle
  • weiße Schnur

Ein Stück Baumwolle zusammenballen und in die Mitte des Taschentuchs legen. Das Taschentuch so zusammenzwicken, dass ein kleiner Kopf um die Baumwolle entsteht. Unter dem Kopf dann die Schnur nehmen und zusammenbinden – dabei achten, dass ein Ende der Schnur lang genug zum Aufhängen ist, das andere Ende kann man abschneiden.

Dann können die Kinder die Charaktere aus dem Buch einfach mit Filzer gestalten – oder natürlich selbst welche erfinden. Für das schwarze Gespenst (und für Gespenster in allen anderen Farben) kann man Stoffreste statt Taschentüchern verwenden.

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Aber damit war die Arbeit noch nicht zu Ende.

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Eine der Mütter hat uns einen Kürbis gespendet! Den wollten wir unbedingt schnitzen. Wie das geht?

  1. Skizzieren: Wir wollen ein Kürbisgesicht, also soll jeder ein Bild malen, wie der Kürbis aussehen soll.
  2. Aussuchen: Jetzt, da wir alle möglichen Formen gesammelt haben, stimmen wir gemeinsam ab. Welche Augenform? Wie soll die Nase aussehen? Welcher Mund ist am meisten „Halloween“?
  3. Aufschneiden: Natürlich nur von Erwachsenen. Sternförmig einen Deckel mit einem scharfen, langen Messer schneiden und anschließend aufstemmen.
  4. Aushöhlen: Da darf jeder mal dran, das ist ja auch anstrengend. Mit einem Löffel so gut wie möglich alles wegschaben, denn so hält der Kürbis hoffentlich auf länger.
  5. Gesicht malen: Am besten mit Filzstift die Umrisse aufzeichnen.
  6. Gesicht schnitzen: Nur Erwachsene! Hier ist es besser, gerade zu schnitzen, oder so, dass das Loch nach innen größer wird, nicht kleiner.
  7. Kerze reinstellen: Und Deckel drauf. Solange die Augen hoch und groß genug sind, erstickt die Kerze nicht.
  8. Draußen hinstellen: Die Halloween-Feier ist erst nächste Woche; wenn er kühl bleibt, verwest er nicht so schnell. Ob er uns erhalten bleibt, sehen wir dann, aber im geheizten Inneren unserer Häuser wird er gruseliger und ekliger, als wir ihn haben wollen.

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Und natürlich kommen wir nächste Woche verkleidet und mit jeder Menge Gruselsnacks in die Lese- und Schreibwerkstatt!

Blutige Grüße

💀Ret💀

{Fingerstempelmonster} So kurz vor Halloween brauchen wir doch alle ein Monster

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In der Zeit um Halloween nutze ich gerne die Gelegenheit und suche meine Monsterbücher hervor. Und eines meiner allerallerliebsten ist ja „Ich brauche mein Monster“.

In dem Buch geht es um einen kleinen Jungen namens Tom. Und der hat ein Problem: sein Monster unter dem Bett ist heute nicht da und wie soll er nur ohne sein Monster einschlafen können?

Zum Glück gibt es andere Monster, die bereit wären unter seinem Bett monstermäßig zu kratzen, Schleim zu machen und manches mehr. Aber Tom ist wählerisch. Ein Monster mit manikürten Fingernägeln? Nee, so was geht zum Beispiel gar nicht…

Die Geschichte ist so wundervoll weil sie den Angstmythos vom „Monster unterm Bett“ so herrlich umdreht. Und mit Kindern kann man das Buch herrlich machen: sie können kratzen und klopfen und natürlich immer überlegen, welches Monster sich nun gerade unterm Bett versteckt hat.

Und dazu kann man dann tausend verschiedene Aktionen machen. Beispielsweise einen Monstersteckbrief bei dem die Kinder sich ihr liebstes Gruselmonster ausdenken und mit monstermäßigen Eigenschaften ausstatten. Oder diese kleinen Lesezeichenmonster, die wir schon einmal für euch mit Anleitung verbloggt haben.

Oder ihr stellt Schleim her. Das werde ich demnächst mal machen: grünen Glibberschleim wie ihn Toms Lieblingsmonster so gerne macht.

Heute hatte ich aber eine andere Idee. Denn ein Buch das ich ebenfalls liebe (und schon mindestens zehn Mal weiter verschenkt habe) hatte ich ebenfalls im Gepäck: „Finger-Stempeln für kleine Künstler“ aus meinem geliebten Bassermann-Verlag.

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Dieses Buch lieben meine Kinder und ich kann euch gar nicht sagen, was wir da schon alles gefingerstempelt haben.

Heute durften sich die Kinder kleine Monster ausdenken, die sozusagen aus ihren Fingern schlüpfen. Natürlich auch mit Namen.

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Auch Lesezeichen haben wir damit hergestellt.

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Ein Monster haben wir uns dann gemeinsam am Ende der Gruppenstunde ausgesucht und eine Geschichte zusammen erfunden. Entschieden haben wir uns für Mool, den lieben König der Schneemonster. 10-img_6219

Die Geschicht knapp zusammengefasst:

Mool ist also ein sehr friedliches Schneemonster, doch eines Tages kommt ein Bergsteiger in seine Berge: Reinhold Meßner. Und dieser erzählt fortan, dass er den Yeti entdeckt hätte.

Das wäre für Mool und sein Schneemonstervolk ja noch nicht so schlimm, aber es kommen immer mehr Menschen zu dem Mount Everest und selbst das wäre noch nicht tragisch. Aber leider lassen die Menschen ihren ganzen Plastikdreck zurück (Anmerkung: da zahlen sich unsere wunderbaren Umweltwochen vom Sommer aus. Das Thema Nachhaltigkeit ist fest in den Köpfen der Leseratten drin). Und dass nun immer mehr Plastik in den Bergen bleibt, das ärgert König Mool gewaltig, so gewaltig, dass er Lawinen auslöst die die Menschen davon abhalten zum Mount Everest zu kommen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann machen sie da oben nun wohl viele Schneeballschlachten.

Also, solltet ihr noch ein Buch für Halloween brauchen oder generell ein tolles Monsterbuch suchen: dieses Buch gehört eigentlich in jeden monstermäßig gut bestücken Kinder-Buchschrank. Und das Finger-Stempelbuch auch!

Leselustige Grüße

Christine

{Literatur-Wanderung} Mit Ronja Räubertochter im Wald

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Schon seit Jahren möchte ich die Ferien in der Schreibwerkstatt dazu nutzen, eine Waldaktion zu machen. Denn Ferien haben wir ja praktisch nie weil wir auch während der Schulferien unsere Gruppenstunden immer weiterlaufen lassen.

Aber irgendwie hat es sich nie ergeben diesen Gedanken in die Tat umzusetzen. Ständig waren da noch tausend andere Ideen und Aktionen die ich mit den Leseratten machen wollte.

Doch nun haben wir es endlich geschafft. Im Rahmen einer Ronja-Räubertochter-Wanderung sind wir heute bei uns am Litermont durch den Wald marschiert. Buch im Gepäck, 13 kleine Leseratten-Nachwuchsräuber dabei sowie ein paar Betreuer, damit uns auch ja niemand im Wald abhanden kommt.

Pünktlich setzte ein feiner Nieselregen ein, der uns im Wald begleiten sollte. Naja, irgendwie machte er das Räuberleben gleich noch authentischer. Wir hatten Jacken, wir hatten Mützen, wir hatten „Ronja Räubertochter“ in Buchform im Gepäck.

An verschiedenen Stellen hielten wir an und ich las oder erzählte kleine Passagen aus dem Buch, z. B. die Nebelszene in der Birk Ronja mit einer Riemenlänge Abstand folgen musste und er sie letztendlich vor den Unterirdischen bewahrte.

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Das haben wir gleich einmal ausprobiert und da wir auch passenderweise Nebel vorzuweisen hatten (zum Glück nicht so dicht und ohne die Unterirdischen), ging es in Zweierteams los: je zwei Kinder wurden mit einem Riemen (Wolle) miteinander verbunden und der Vordermann musste vorsichtig vorgehen und den Hintermann durch den Nebel führen. Gar nicht so einfach ist es, so blind zu vertrauen.

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Am Ende winkte ein ordentliches Räuberpicknick im trockenen Unterschlupf, den in erster Linie unsere taffe Betreuerin Verena für uns organisiert hatte. Heißer Tee sorgte dafür, dass die Finger wieder warm wurden und schnell waren alle Bäuche aufgefüllt.

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Wenn das Wetter ein wenig schöner gewesen wäre, hätten wir auch noch ein paar Walderfahrungsspiele gemacht, das hebe ich mir für die nächste Waldlesung auf.

Und mein Vorsatz ist gefasst: in Zukunft werden wir öfter nach draußen gehen und Leseaktionen mit Wanderungen verbinden.

Jederzeit ein gutes Buch

wünscht euch

Christine

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{Online-Voting} Eure Stimme für uns und tolle Menschen

Unsere wunderbare Leiterin Christine Sinnwell-Backes ist wieder einmal unglaublich! Da hat sie letztes Jahr erst für „Herausragendes individuelles Engagement“ den Deutschen Lesepreis der Stiftung Lesen gewonnen, und jetzt hat sie die Gelegenheit, den Publikumspreis des Bündnisses für Gemeinnützigkeit zu gewinnen.Dabei geht es um bis zu 10.000 Euro, eine gewaltige Summe Geld, mir der wir alles mögliche anstellen können.

Alles, was dazu fehlt ist eure Stimme! Denn natürlich gibt es noch viele engagierte andere Menschen und Organisationen, die sich daran beteiligen. Vom 19. September bis 31. Oktober kann man Stimmen abgeben. Teilt also gerne an alle, die sich dafür begeistern können:

Zur Abstimmung für uns geht es hier:

https://www.deutscher-engagementpreis.de/mitmachen/publikumspreis/voting-detail/?tx_epawards_voting[awardWinner]=582

Mann kann für mehr als ein Projekt abstimmen, gerne könnt ihr hier stöbern:

https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/

Wir drücken Christine ganz doll die Daumen!

Die Leseratten der Lese- und Schreibwerkstatt

{Reim dich oder ich fress dich!} Wir machen Wortsport und reimen was das Zeug hält!

Schon einmal habe ich euch von dem wunderbaren Wortsport erzählt, den es in der herrlichen Kinderzeitschrift „Gecko“ gibt.

Ich liebe den Gecko ja heiß und innige und empfehle sie jedem der kleine Kinder hat. Was habe ich schon tolle Geschichten dort entdeckt, spannende Experimente und natürlich Sprachspiele. Meine Tochter zum Beispiel liebt das doppeldeutige Wortspiel zwischen Fuchs Horst und Gans Helga die immer aneinander vorbei sprechen.

Auch gestern wollten wir wieder reimen und zum Einstieg habe ich mir ein Spiel ausgedacht: Reimefresser. Dazu habe ich Esspapier in kleine Stücke geschnitten und mit Lebensmittelstift habe ich mit den Kindern zusammen Reime gesucht und darauf geschrieben. Zum Beispiel Reim und Schleim.

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Auf jedem Esspapier-Stück stand ein Wort. Serviert auf einem Teller durfte sich jede Leseratte ein Stück nehmen und dann begann das Spiel. Gleichzeitig steckten sich alle ihr Wort in den Mund.

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Doch oh je: ab dann musste man immer wieder sein Wort wiederholen. So lange bis man in dem Wortgewusel seinen Reimpartner entdeckt hatte.

Alle gehen bei dem Spiel also umher und suchen durch Zuhören ihren Reim.

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Das war sehr lustig und stimmte auf nette Art und Weise in die Stunde ein.

Im Anschluss haben wir dann gemeinsam Wortsport gemacht und die Kinder haben das Sprachschema entdeckt, das hinter dem Wortsport steckt. Dann ging es ans Selber-Reimen.

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Großen Anklang fanden unsere neuen Stifte. Denn die Firma Pilot hat uns großzügig mit Frixion-Stiften eingedeckt die gestern ihren ersten Einsatz fanden.

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Wir nutzen diese Stifte schon lange weil wir sie so klasse finden. Gerade weil wir sie wieder wegradieren können und weil sie so klasse schreiben. Nun eine solche Stiftemenge zu haben, hat die Kinder direkt sehr begeistert und die Reime wurden fleißig geschrieben, verbessert und…

ja natürlich auch bebildert, denn passend zu den jeweiligen Reimen malten die Kinder dann auch jeweils ein passendes Bild.

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Am Ende durfte jeder sein Bild präsentieren und dafür seinen verdienten Applaus ernten.

Was haben wir teilweise über die Reime lachen müssen! Die Kinder hatten ganz herrliche Ideen!11-dsc_8719

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Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Pilot für die vielen Stifte. Mit Sicherheit werden damit noch viele tolle Geschichten, Bilder und Gedichte bei uns entstehen.

Liebe Grüße

Christine

Jahresschreiber (22/52): Geh und horch [Ein interaktives Gedicht]

Jahresschreiber fantom125 hat sich selbst auf Wanderung begeben und hat das Erlebnis zum Miterleben und zum Durchspielen geteilt:
GEH UND HORCH – EINE TOUR DURCH DIE GERÄUSCHE EINES WANDERTAGES

Hinweise zum Gedicht:
1. Alle Worte in der „Geräuschewolke“ tauchen irgendwann in den Strophen auf. Manchmal sind sogar mehrere Geräusche in einer Strophe!
2. Damit es nicht zu einfach wird, kann man nicht von jeder Strophe zu allen anderen Geräuschen, sondern nur zu einigen ausgewählten. Die Wolke an sich bleibt immer gleich.

Der Autor über sich selbst:
Was gibt’s über mich zu sagen?
Ich bin ein waschechter Sachse, in Dresden geboren und wohne dort auch noch immer.
Ich gehe gern wandern und verfasse ab und zu Gedichte. Manchmal sogar englische, aber allermeistens doch in deutsch. Dabei lasse ich mich sehr gern von allem und jedem inspirieren. Ich versuche schon, dann möglichst perfekt zu schreiben, nehme mich aber auch nicht zu ernst – will sagen: eine Portion Humor, ein Augenzwinkern muss fast immer mit hinein!-)

Sommer. Hitze. Wandertag.
Hast du den Rucksack schon gepackt?
Klar doch, der Auftrag ist erfüllt:
die Brote geschmiert, der Tee abgefüllt,
Obst, Karte, alles eingesackt.
Dein Lächeln: genauso, wie ich’s mag!
Fahrkarte – hab ich. Wetter – sehr schön.
Die Uhr – ist gestellt. Zeit, nun zu gehn.
Die Kamera noch. Geputzte Schuh.
Also ich bin fertig jetzt. Und du?
Bist du auch so gespannt, was der Tag uns bringt?
So horch doch, wie heut alles klingt!

 

* Trippel – Trappel *
* Rums *
* Summ-Summ * Tock-Tock * Bing-Bong *
* Schmatz * Klick – Klack * Gluck-Gluck * Tirilü *
* Zizitt *
* Bim-Bam * Klitsch-Klatsch *
* Tick – Tack *

* Krach * Lärm *
* leise *
* stumm * still *

* schrillen * dröhnen *
* summen * zirpen * brummen * rauschen *
* klopfen * surren *
* lachen *
* schallen * knirschen * schwatzen * kratzen *
* knistern *

Das Original findet ihr hier

Jahresschreiber (17/52): ~Tea

Jahresschreiberin UnicornCat hat geboggelt und ihr Wort war „Tee“. Das Original findet ihr hier.

English
Tea Time
EverydayEveryday
Tea Time
In England

Around 4
In Afternoon

Enjoy!