Wusstest du, dass…

… es ein japanisches Wort für den SuB (Stapel ungelesener Bücher) gibt? 積ん読 tsundoku bedeutet so viel wie „Bücher kaufen und ungelesen stapeln“ und wird auch für Bücher verwendet, die man für später auf das Regal legt.

Wusstest du, dass…

… es ein völlig mysteriöses Buch gibt? Das Voynich-Manuskript besteht aus 116 Blättern und es stammt aus dem frühen 15. Jhd. Viel mehr weiß man nicht. Im Buch gibt es detaillierte Zeichnungen von unbekannten Pflanzen, merkwürdige Diagramme und eine Schrift, die niemand übersetzen kann. Erklärungen reichen von Paralleluniversen bis ausgeklügelter Schabernack.

Wusstest du, dass…

… Bücher sich selbst zerstören? Papier hält sich natürlich nicht ewig, aber einige ältere Bücher gehen über den normalen Zerfall hinaus. Zum einen ist säurehaltiges Papier Schuld: Die Blätter werden oft von außen nach innen erst gelb und dann braun. Zum anderen frisst sich über die Jahre die Eisengallustinte durch mehrere Blätter. Betroffen sind v. a. Werke von 1860 bis 1970.

Wusstest du, dass…

… Autoren und ihre Erfindungen völlig gegensätzlich sein können? Sherlock Holmes ist bekannt für seine geradezu wissenschaftliche Skepsis. Währenddessen war sein Erfinder Sir Arthur Conan Doyle Mitglied der Geisterjäger „Ghost Club“ (seine Frau war ein Medium), er glaubte an Feen und nicht einmal Houdini selbst konnte ihn davon überzeugen, dass seine Zauberei nur Show war.

Wusstest du, dass…

… man versucht, alle Laute in allen Sprachen zu erfassen? Diese Laute lassen sich mit den Zeichen im Internationalen Phonethischen Alphabet wiedergeben. Hier ein paar interessante und ungewöhnliche Beispiele:

  • [ ʔ ] Glottisschlag, der Laut vor dem A im Apfel oder der Laut zwischen E und A in beachten oder in der Mitte von oh-oh
  • [ ǂ ] Klicklaut
  • [ ʘ ] Kuss
  • [ m̥ ] durch die Nase ausatmen
  • [ ʙ̥ ] Pferdeschnauben

Wusstest du, dass…

… Krimis 152 Jahre alt sind? Der allererste Krimi erschien 1863: Das Mysterium von Nottinghill von Charles Felix (Charles Warren Adams) dreht sich natürlich um Mord; ein genialer Chemiker soll seine Frau vergiftet haben, aber das ist gar nicht so einfach zu beweisen.

{Bücherflohmarkt} Es ist soweit!

Die Früchte wochenlanger Planung kommen nun zur Ernte! Über 10.000 Bücher für je 50 Cent werden verkauft – und ich sehe schon, dass die Turnhalle voller Leute ist!

Wahrscheinlich 8.000 bis 10.000 Bücher in der Turnhalle – und das sind nur die Romane!

Für die, die noch nie da waren, was gibt es auf dem Bücherflohmarkt?
Zunächst natürlich: Bücher! Romane, Sachbücher, Kinderbücher… alles, was das Leserherz begehrt.

Nur ein Teil der Kinderbücher.

Aber wir haben uns auch ein paar andere Sachen für die Besucher ausgedacht. Zum Beispiel die Leseratte.

Die Leseratte ist unsere Gruppenzeitschrift, in der ihr Beiträge von den Kindern und Jugendlichen aus der Lese- und Schreibwerkstatt lesen könnt: Buchtipps, Geschichten, Gedichte, Rätsel, Witze…

Beim Glücksrad gibt es Allerlei zu gewinnen.

Kaffe und Kuchen, für die, die nicht nur Lesehungrig sind.

Bastel- und Schminkangebot für die Kinder.

Was ihr an den Wänden entdecken könnt: jede Menge Abreißzettel. „Nimm dir einen Grund zum Lesen mit“ – die Vorlage haben wir hier für euch hochgeladen:

Handgemacht und Herzbedacht

Einen besonderen Stand gibt es bei uns: Lauter total kreative Sachen, Plüschtiere, Lesezeichen, Buttons und noch viel mehr aus ganz Deutschland sind zusammengekommen und wir verkaufen sie zu Gunsten des Kinderhospizdienst Saar!

Da sind wirklich ganz besondere Sachen dabei!

{Märchenzeit} Kleine Froschkönige

Was, nicht alle Lesemäuse aus der Juniorgruppe kennen unsere Lieblingsmärchen? Das haben wir gleich nachgeholt: Frau Holle, Hänsel und Gretel… und jetzt auch der Froschkönig.

Auf Pinterest haben wir diese süße Bastelidee gefunden und wir mussten sie einfach in die Tat umsetzen! Total kreativ und auch einfach genug, um mit den Kindern gleich mehrere davon zu machen. Und so geht’s:

Man nehme zwei Einheiten eines Eierkartons und schneide die Kanten glatt. Das wird unser Frosch. Damit er eine gesunde grüne Farbe kriegt, holen wir die Fingerfarben raus! Andere Farben gehen auch, aber die kann man besser abwaschen und es ist weniger umständlich für die Kinder.

Aber was wäre der Froschkönig ohne seine Krone?
So eine Krone ist zum Glück sehr einfach zu machen. Ob mit Zacken oder mit einer Schablone, von einem Erwachsenen vorgefertigt.

Ausschneiden, kleben, trocknen lassen. Dann kann man den Frosch krönen.

 

Doch was macht man, wenn der Frosch mal Hunger bekommt? Wir wollen ihn nicht unbedingt, wie im Märchen, an unseren Tisch lassen. So ein Frosch muss sich ganz alleine ernähren können. Und Frösche fangen ihr Essen natürlich mit der Zunge!

Dazu braucht man ganz einfach einen Streifen rotes Papier:

Einmal um die Schere wickeln und halten, dann bekommt man eine schön geringelte Zunge, die der Frosch zum Fliegen fangen nur auszustrecken braucht.

Die fertige Zunge wird dann an den Unterkiefer geklebt.


Fehlt nur noch eins. Oder zwei. Die Augen. Die dürfen ruhig schön groß sein.

Nicht vergessen, nach dem Ausschneiden müssen noch Pupillen auf die Augen gemalt werden. Schielende Augen sind dabei genauso süß wie große, tiefe Augen mit riesigen Pupillen.

Gerade zur Osterzeit gibt es ganz praktische „goldene Kugeln“: Wer in seiner Bastelei noch eine kleine Überraschung verstecken will, kann ein gold verpacktes Schokoei reinlegen.
Na, wer ist die glückliche Prinzessin, die vom Froschkönig beschenkt wird?

Leider mussten wir die Frösche dann trocknen lassen, sonst hätten wir noch Froschfüße an den Boden geklebt.

Fröhliches Quaken, ich hoffe, ich sehe euch auf dem Bücherflohmarkt am Sonntag!

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{Bücherflohmarkt } Die Vorbereitungen laufen

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Einmal im Jahr öffnet die Lese- und Schreibwerkstatt ihre Pforten ganz weit für Bücherfreunde aus dem ganzen Saarland. Denn dann heißt es: Bücherflohmarkt.

Am 02. April ist es wieder soweit und wir sind im Moment allesamt schwer eingebunden. Bücherflohmarkt bedeutet:

  • ein Jahr lang tausende Bücher sammeln und sortieren und ausmisten und kategorisieren (wenn genug Zeit dafür ist).
  • unglaublich viele Bücher in die Hand nehmen und Kisten schleppen, schleppen, schleppen.
  • Kuchenspenden mobilisieren und die Schichten besetzen.
  • die Werbetrommel rühren.
  • Getränke organisieren, Kleingeld besorgen, Kaffee, Zucker und Kleinkram besorgen und tausend Kleinigkeiten mehr organisieren.
  • den Verteiler einbriefen und versenden.
  • Helfer finden für Auf- und Abbau
  • Kinderprogramm organisieren
  • und und und…

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Bücherflohmarkt ist jede Menge Arbeit, aber auch total genial.

Zu sehen, wie viele Büchermenschen an diesem Tag glücklich durch die Reihen gehen.

Zu sehen, wie unsere Leseratten voller Energie im Einsatz sind!

Zu überlegen, welche Bücher man vom Gewinn kauft, welche Projekte man unterstützt!

Wir lieben unseren Bücherflohmarkt und hoffen, auf viele viele Besucher.

Also: weitersagen! Werbung machen und Bücher kaufen kommen! Ganz viele und am Besten gleich noch Kuchen dort essen!

Wir freuen uns auf euch!

Christine und alle Leseratten der Lese- und Schreibwerkstatt