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{Bienenwochen} – Bienenstockgeschichten

Dass wir Leseratten auch fleißige Bienchen sein können, beweisen wir jedes Mal, wenn wir eine Schreibstunde einplanen. Was sich gut trifft, denn in den nächsten Wochen dreht sich in unserem Themenblock alles um die Blütenbestäuber und Honigerzeuger.
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Vorlage

Dafür haben wir eine Druckvorlage erstellt, die ihr euch hier herunterladen könnt:


Bienenstock-Vorlage als PDF

Schreibauftrag

Variante 1

  • Jeder bastelt sich einen Bienenstock: ein Unterblatt (ohne Eingangsloch) wird nicht ausgeschnitten, dann wird das ausgeschnittene Deckblatt (und beliebig viele Unterblätter zwischen Deckblatt und Unterblatt) mit fast gänzlich eingeschnittenen Rillen an der Seite, an der nicht eingeschnitten wurde, auf das Unterblatt geklebt.
  • Jeder schreibt auf die oberste Rille den Anfangssatz einer Geschichte.
  • Jetzt werden die Plätze gewechselt. Jeder geht einen Sitz im Uhrzeigersinn weiter. Die Bienenstöcke bleiben am Platz.
  • Jeder schreibt den nächsten Satz auf die nächste freie Rille. Die vorherige Rille wird durch die darüberliegende Rille zugeklappt, damit man nur den zuletzt geschriebenen Satz lesen kann.
  • Dann werden wieder die Plätze gewechselt. Das Ganze wiederholt sich, bis die letzte Rille auf dem Unterblatt (oder den Unterblättern) gefüllt ist. Der letzte versucht, passend zum vorherigen Satz einen Schlusssatz zu schreiben.
  • Sammelt die Bienenkörbe ein und lest sie in der Gruppe vor. Da werden ganz lustige und merkwürdige dabei sein.

Variante 2

  • Jeder bastelt sich einen Bienenstock. Das Deckblatt wird noch nicht draufgeklebt.
  • Jeder schreibt eine bienenhafte Geschichte auf einem Schmierblatt vor.
  • Jeder schreibt die Geschichte auf die Rillen der Bienenstöcke. Reicht der Platz für die Geschichte nicht aus, wird einfach ein weiteres Unterblatt an der Seite draufgeklebt.
  • Wenn die Geschichte fertig ist, wird das Deckblatt an der Seite draufgeklebt.

Fertig ist euer eigenes Bienenstock-Buch.

Basteln


Hier ein paar Tipps zum Basteln:

  • Die Bienenstöcke mit Wachsmalstiften zu bemalen ist verlockend. Für das Deckblatt eignet sich das auf jeden Fall, aber für die anderen Blätter solltet ihr beachten, dass sich auf der bemalten Fläche mit den meisten Stiften schlecht schreiben lässt. Schreibt deswegen lieber mit einem gut durchwirkenden Stift, bevor ihr es mit Wachsmalstiften ausmalt.
  • Denkt daran, dass die linke Seite beklebt wird. Lasst beim Schreiben eine Lücke oder klebt, bevor ihr schreibt.
  • Wenn ihr Variante 1 wählt, ist manchmal das Wegräumen von Stühlen empfehlenswert. Die stehen meistens nur im Weg und ein Satz ist schnell genug geschrieben, dass man bald auf und davon ist.

Am besten sehen die Bienenstöcke aus, wenn sie auf ein Stück buntes Papier geklebt werden. Da kann man auch Bienen, Blumen oder Wolken und Vögel draufmalen.

Stück für Stück tragen sie die Früchte der Arbeit zum Bienenkorb und schreiben die vorgeschriebene Geschichte sauber auf.

Die Deckblätter werden besonders schön ausgemalt.

Dabei sind wirklich schöne Bienenstöcke mit Geschichten herausgekommen. Wir waren sehr stolz, wie fleißig und konzentriert unsere Bienchen waren.


Da fragt man sich, wie so ein richtiger Bienenstock aussieht. Hm… das wäre doch mal eine Idee… Ja, das wird eingeplant! Wir schauen uns demnächst echte Bienen und echte Bienenstöcke an!

Summ, summ. Bis bald.

Ret

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{Unsere Zeitschrift} Die Leseratte : Apfel-Ausgabe 2017

https://issuu.com/home/docs/leseratte-apfel-2017/

{Elefantenstunde} – Knick im Rüssel

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Kamfu mir helfen?


Na fo waf, da ift der Elefant hingefallen und hat sich den Rüssel verknickt! Wie bekommt er den nur wieder gerade? Zum Glück gibt es auch andere Tiere mit Rüssel, die er fragen kann…

Sprachfehler, lustige Reime, unmögliche Tipps von Tieren und eine Prise Schadenfreude – ein vielseitiges Buch. Dass dieses Buch genial für zwischendurch ist und dass es sich gut zum Gruppenstundenplanen eignet, das haben andere schon vor uns gemerkt: Borromäus (PDF), Ohrenspitzer (PDF), Filmwerk (PDF). Da fiel es uns ja wirklich leicht, Ideen zu finden. Doch bevor es losging:

  • Begrüßung:
    Normalerweise werfen wir uns zur Begrüßung Leni Leseratte zu, aber diesmal haben wir sie uns elefantisch per Rüssel (Arme verschränkt, eine Hand an die Nase, die andere zum Greifen) weitergereicht.
  • „Heute machen wir was mit Elefanten, oder?“
    Ja, das stimmt, aber welche Tiere haben denn sonst noch einen Rüssel? Unsere Lesemäuse sind ziemlich schlau und wussten schon längst, welche Tiere dazugehören.

Und dann konnte es losgehen.

Spiele

Puh, ganz schön warm heute. Wir wissen ja, wie unsere Kleinen bei dem Wetter drauf sind. Da muss erstmal elefantastisch ausgetobt werden! Also bekommt jeder einen Rüssel (einen Strohhalm). Damit nichts verwechselt wird und ein Kind das andere ansabbert, wird jeder Rüssel natürlich gekennzeichnet (und im Notfall gibt es Ersatzrüssel).

Wasser-Rüssel

Genau wie in der Geschichte wollen wir auch unsere Rüssel ins Wasser tauchen. Aber was ist das? Die Wasserstelle (eine Schüssel) ist leer? Wir Elefanten müssen mit unseren langen Rüsseln von den Quellen (jeder Elefant bekommt einen eigenen gefüllten Becher, dann wird das weniger eklig) ans Wasserloch tragen. Bereit? Dann los!

Saugen…

… und in die Schüssel rein, bis alles voll ist.

Geschafft! Jetzt ist die Wasserstelle wieder voll und wir haben unsere erste Aufgabe erfüllt.

Rüssel-Fußball

Ein Elefant vergisst nie! Deswegen haben unsere kleinen Elefanten auch nicht vergessen, was diesen Sommer ansteht: die Fußball-WM. Aber mit den schweren Elefantenfüßen würde so ein Fußball schnell zertrampelt sein. Echte Elefanten spielen lieber mit dem Rüssel Fußball, also bauen wir uns unser maßstabsgerechtes Feld auf (zwei Tische) und besorgen uns den maßstabsgerechten Fußball (einen Tischtennisball) und lassen immer 2 gegen 2 antreten (Elefanten brauchen viel Platz). Der Ball wird in die Mitte gelegt… und beim Anpfiff wird mit dem Rüssel gepustet, damit der Ball hoffentlich von der Tischseite des Gegners herunterfällt.

Es wurde spannend, aber am Ende, nach zahlreichen Erfolgen und Toren, gab es ein klares Gewinnerteam mit 2 Toren Vorsprung!

Basteln

Jetzt, wo wir elefantastisch ausgetobt sind, wollen wir uns Elefanten basteln – einmal einen Elefanten mit Knickrüssel, so wie im Buch, und einen Elefanten mit geradem Rüssel:

[Druckvorlage als PDF]

Wobei der Knickrüssel für die Lesemäuse am interessantesten waren.

„Da sitzt er nun und schaut recht dumm,
denn seine Nase ist ganz krumm.“

Das geht ganz einfach. Man malt einen Elefanten an und schneidet ihn aus. Augen dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Dann schneidet man sich 2 gleichgroße, lange Streifen Papier aus und bemalt sie von beiden Seiten. Die beiden Streifen werden an einem Ende im rechtwinklig aneinander angeklebt.

Wenn man das hat, kann man den Rüssel knicken. Immer eine Seite auf die andere drauffalten, bis die sogenannte Hexentreppe gefaltet ist. Wer dabei Hilfe braucht, kann sich dieses Video zur Anleitung anschauen.

Es fehlt nur noch ein Schritt: Die beiden übriggebliebenen Enden müssen zusammengeklebt werden, damit der Rüssel hält und dann kann er schon an den Elefanten geklebt werden.

Den Elefanten mit dem geraden Rüssel kann man einfach ausmalen, ausschneiden und den inneren Kreis mit einer Prickelnadel ausstechen. Fertig ist eine trompeterische Elefanten-Fingerpuppe!

Tröt-tröt und bis zum nächsten Mal!

Ret

{Unsere Zeitschrift} Die Leseratte : Umwelt & Energie 2016

{Findus-Wochen} Wir sind Findus-Fans

Die Abenteuer von Pettersson und Findus sind wunderschön! Allerdings sind sie etwas lang und unsere kleinen Mucklas werden gerne mal zappelig. Aber wir haben ein paar Tricks, die wir hier ausprobieren konnten.

Angefangen haben wir mit der Geschichte, wie Findus zu Pettersson kam. Zunächst wurde traditionell vorgelesen. Dann kam ein magisches Spielzeug zum Einsatz: die Toniebox. Es war eine gute Gelegenheit, den Vorlesern eine kleine Entspannungsphase zu gönnen – und durch die tollen Hörspiele in Begleitung der vielen wunderbaren Illustrationen (und unseren Fragen, Erklärungen und Anmerkungen) blieb jeder konzentriert bei der Sache.

Nach der Hälfte des Buches wollten wir wissen, was ihnen lieber ist: das Hörspiel oder ein Vorleser? Tja… in dem Moment mussten wir leider erfahren, dass wir in dem Fall ersetzt worden waren, die Entscheidung zur sprechenden Box war einstimmig.

Jetzt, wo wir alle begeistert waren von Findus, Pettersson, den Mucklas und den Hühnern, hatten wir die Gelegenheit, unsere Kreativmappen aufzufüllen. Passend dazu gibt es auf der offiziellen Seite von Pettersson und Findus Ausmalbilder.

Der Socken-Muckla (Spiel)

Mucklas stibitzen gerne kleine Sachen und verstecken sie bei sich. Deswegen gehen oft Dinge im Haus verloren. In fast jedem Haus gibt es einen Socken-Muckla, der seine kleinen Wände und Böden gerne mit warmen, flauschigen Socken ausstattet. Aber mit einer kleinen Leckerei kann man ihn davon überzeugen, eine Socke wieder herauszugeben.

Spiel: Die Sockenpaare ausdrucken und (grob) ausschneiden. Alle Socken mit der bedruckten Seite nach oben legen. Eine Socke beim Muckla verstecken. Die Kinder müssen herausfinden, welche Socke fehlt, indem sie die zusammengehörigen Socken als Paare sammeln.
Es empfiehlt sich mit den Sockenpaaren von nur einer Seite anzufangen, bevor man den Schwierigkeitsgrad mit mehr Socken erhöht.
Bei wenigen mitspielenden Augenpaaren können die Socken auch umgedreht werden, um eine Socke nach der anderen aufzudecken und sie mit dem Rest zu vergleichen.
Alternative: Als Memory spielen.

Auch nächste Woche locken wir unsere Mucklas in eine Katergeschichte. Bis bald!

Ret