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Farbige Raben – heute wird es bunt

Liebe Leseratten,

heute wird es richtig bunt. Erstmals haben wir eine Geschichte auf Onilo für euch, in der es darum geht, warum die Raben heute schwarz sind. Früher waren sie doch so schön bunt!

Dazu wollen wir kreativ werden und bunte Raben basteln. Außerdem haben wir ein Experiment für euch und noch eine Bastelidee! Aber was erzähle ich?

Schaut euch das Video an!

Wir wünschen euch ganz viel Freude und eine bunte Lese- und Schreibwerkstattstunde!

Viel Spaß mit unseren Ideen!

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

 

Wir summen weiter mit den Bienen um die Wette

Hallo meine Leseratten,

ich hoffe, euch hat der Einstieg in die Welt der Bienen gut gefallen. Auch heute wollen wir noch einmal kreativ werden und haben uns die fleißigen Pollensammler als Stundenthema ausgesucht.

Und bevor wir loslegen: Zwei Wettbewerbe haben wir mit den Nalbacher Imkern und Nalbach Nachhaltig zusammen rund um die Bienen ins Leben gerufen: einen Bienen-Malwettbewerb und einen Rezeptwettbewerb rund um Honig. Vielleicht magst du dabei sein oder deine Eltern oder Großeltern haben ein schönes Honigrezept?

Und nun geht es los! Bsssssssss!

Im Film habe ich euch verschiedene Bastelideen gezeigt. Hier noch ein paar kurze Tipps für euch:

Wenn ihr die Lesezeichen malt, nutzt beispielsweise Filzstifte. Wer hat nimmt Acrylstifte, die besonders gut decken. Für die Perlen dreht ihr den gelben Fimo zu einer Kugel oder formt sich etwas länglich. Aus braunem Fimo rollt man lange dünne Fäden die man dann um den Körper legt und fest drückt. Mit einem Schaschlikspieß oder einem Zahnstocher bekommt ihr ein Loch in die Kugel.

Ofentrick: Ich lasse die Kugeln im Ofen auf dem Schaschlikspieß und lege diesen über eine Tasse oder eine kleine feuerfeste Schüssel. So behalten die Perlen rundum die Form.

Bei den Ohrringen dreht ihr die kleinen Ösen in den Bienenkörper. Nach dem Aushärten könnt ihr an den Ohringen vorsichtig die untere Öse aufdrehen. Fragt eure Papas: die haben bestimmt ein passendes Werkzeug im Werkzeugkasten.

Wer keine Ohrringe mag, kann durch die Öse auch eine dünne Schnur fädeln und die Biene als Kettenanhänger nutzen. Oder ihr nutzt die Bienen für die Lesezeichen.

Bei den Mandalas gilt: von der Mitte nach außen. Und wer mit Wasserfarbe malt, nutzt für die Muster nachher z.B. Filzstifte.

Und für die, die so gerne bei Quizzen mitmachen, habe ich hier eins auf Geoino gefunden.

Wir senden euch ein Lächeln.

Christine

und das Team der Lese- und Schreibwerkstatt

Es summt im Leseclub

Bienenwochen in der Lese- und Schreibwerkstatt

Hallo meine lieben Leseratten,

heute erwartet euch ein ganz schönes Gesumme! Wir reisen mit euch in die Welt der Bienen. Wir haben ein paar tolle Bienen-Bücher-Tipps für euch. Dann gibt es noch etwas zum Basteln. Pssst! An dieser Stelle verrate ich euch schon mal, dass ihr auch noch nen Vatertags-Geschenktipp bekommt, falls ihr noch etwas Selbstgemachtes braucht. Auch ein Rätsel ist wieder dabei.

Ja, und dann könnt ihr euch sogar einen pflegenden Lippenbalsam herstellen, mit echtem Bienenwachs.

Schaut euch das Video an und sucht euch aus, was euch besonders begeistert. Und verratet uns gerne in einem Kommentar, was euch am meisten Freude bereitet hat!

Wir sind gespannt!

Los geht die Reise in die Welt der Bienen!

Bastel-Vorlage

Quiz – Bienen in Zahlen

Das Lösungswort zur PDF-Ausgabe findest du, wenn du die ganze Box markierst:

HONIGBIENE ist richtig – IMKERSCHULE und BIENENSTOCK sind falsche Fährten

 
 
 
Ganz viel Freude bei diesem Thema wünschen euch

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

Hut ab vor der besten Hüten der Welt

Vor über 3 Wochen haben wir mit unseren wöchentlichen Fern-Gruppenstunden begonnen – und dass so viele Leseratten begeistert mitmachen freut uns unglaublich! Auch diese Woche gibt es wieder ein neues Thema mit wundervollen Aufgaben – aber bevor es am Samstag mit Bienenfleiß damit weitergeht, werfen wir einen Blick zurück auf unser erstes Thema:

Hut ab – Kreative Hut-Challenge

Gleich innerhalb kürzester Zeit kamen die ersten Fotos von – und mit – kreativen Köpfen! Nach unserer regulären Gruppenstunde zwischen 10 und 12 kamen über die folgenden 2 Wochen immer wieder kleine, ausgezeichnete Bilder mit geschmackvollen Hüten in unseren Chatverlauf. Wir haben festgestellt: Kinder, die Samstagmorgens andere Termine haben oder nur zu vereinzelten Gruppenstunden kommen, sind jetzt seit 3 Wochen und 3 Themen durchgängig dabei.

Also eine interessante Entwicklung, die wir im Auge behalten wollen.

Im Betreuerteam haben wir jedenfalls noch viele Ideen, die wir auf diesem Blog und mit den Kindern vorhaben. Wie immer wird es ein Video geben, eine Wundertüte mit Material, und viel Spaß und Kreativität. Eine Playlist aller Videos findet ihr hier.

Mit Gruß aus der Ferne wünsche ich euch alles Gute! Und wie Christine es schon gesagt hat: Wir hoffen, dass ihr 😃 behütet 😃 durch diese Zeit kommt.

Ret

Von Müllbergen und einem ungewöhnlichen Orchester

So viel Müll

Heute dreht sich bei uns alles um Müll. Denn ehrlich: davon gibt es leider viel zu viel auf dieser Welt und weil uns das Thema sehr wichtig ist, möchten wir euch heute mitnehmen auf eine riesige Müllkippe und euch ein tolles Projekt aus Südamerika vorstellen.

Wir möchten mit euch musikalisch werden und dazu unsere eigenen Instrumente bauen. Ein Quiz erwartet euch und ein wirklich wunderbarer Buchtipp.

Im Video erzähle ich euch ganz genau, was euch in der heutigen Gruppenstunde erwartet. Seid ihr gespannt?

Im Video habt ihr es gehört: das Müllorchester hat es mir wirklich angetan. Ich bin sehr beeindruckt von den Schülerinnen und Schülern und ihrem engagierten Lehrer. Wenn ihr hören wollt, wie das Orchester live klingt oder wenn ihr ein wenig mehr über das Projekt erfahren wollt, dann schaut euch das Video an, das wir hier für euch verlinkt haben:

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/paraguay-das-muellorchester-100.html

Ziemlich beeindruckend, oder?

Musik aus Müll

Wie wäre es, wenn ihr nun eure musikalischen Fähigkeiten im Bereich der Müllinstrumente testet? Wir haben für euch Rhythmen aufgenommen, die ihr mit euren Instrumenten einmal nachmachen könnt. Klappt es? Oder wollt ihr selbst mal einen Rhythmus erfinden? Schickt uns doch gerne ein kleines Video oder eine Tonaufnahme an info@lese-schreib-werkstatt.de oder in unsere WhatsApp-Gruppe. Wir sind gespannt, was euch einfällt.

Und apropos einfällt: lasst euch doch selbst ein Müllinstrument einfallen. Schaut doch mal, was es bei euch an Abfall gibt, der vielleicht noch für ein Instrument taugen würde.

Umweltquiz

Quiz dich schlau! Wie gut kennst du dich zum Thema Müll aus? Und wie kannst du die Umwelt schützen? Wir haben das Buch „So viel Müll“ nach spannenden Fakten durchstöbert um dir einige knifflige Fragen zu stellen.


Quiz online spielen
| Quiz als PDF |
Auf Kahoot! spielen

Das Lösungswort zur PDF-Ausgabe findest du, wenn du die ganze Box markierst:

ENTSORGUNG ist richtig – MÜLLTONNEN und WERTSTOFFE sind falsche Fährten

 

Bücher zu verlosen

Das Buch So viel Müll! ist so toll, und wir verlosen es insgesamt zweimal. Ihr habt zwei Möglichkeiten, ein Exemplar zu gewinnen:

  • Schickt uns ein Bild, ein Video oder eine Tonaufnahme (oder gleich alles zusammen) von eurem Musikinstrument, das ihr aus Müll gemacht habt
    oder
  • Schickt uns eure Idee, oder euren Vorsatz, wie wir als Menschheit Müll vermeiden können

Der Beitrag kann uns über die WhatsApp-Gruppe, über die Kommentare im Blog oder über info@lese-schreib-werkstatt.de zugeschickt werden. Mit etwas Glück seid ihr dann einer der beiden Gewinner!

Wir senden euch ein Lächeln!

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

Psst! Bald ist Muttertag

Basteln für den Muttertag

Hallo meine lieben Leseratten,

schon ganz bald steht Muttertag vor der Tür und wir haben uns überlegt, dass wir euch in dieser Woche dabei helfen für eure Mamas eine kleine Überraschung zu basteln. Denn normalerweise wird ja in der Schule meistens etwas für Muttertag vorbereitet. Habt ihr Lust eurer Mama eine Karte mit echten Blumensamen zu basteln? Oder wie wäre es mit einem Muttertags-Teelicht mit geheimer Liebesbotschaft?

Oder wollt ihr lernen, wie ihr ein kleines Elfchen für eure Mama dichten könnt? Schaut euch die Videos an, die wir für euch vorbereitet haben und legt los! Eure Wundertüte enthält alles, was ihr für unsere Gruppenstunde heute brauchen.

Wir sind total gespannt auf eure Ergebnisse. Schickt uns doch eure Elfchen oder die Bilder eurer Karten an info@lese-schreib-werkstatt.de

Hier seht ihr, wie genau ihr die Muttertagskarten basteln könnt. Die Samen habe ich für euch schon in den Teefiltern. Also Vorsicht, wenn ihr die Klammern abmacht!

Und auf meinem Blog little. red. temptations. habe ich noch eine Variante der Karte für echte Bastelprofis. Die Blume ist kniffliger zu machen. Wer mag, darf sich aber auch gerne an der Blume versuchen. Aber Achtung! Hier braucht ihr Heißkleber und die Hilfe eines Erwachsenen!

Und dann habe ich noch eine Idee für euch: die Wortwolke. Wisst ihr was das ist? In einer Wortwolke sind ganz viele Wörter enthalten, die alle zu einem Begriff passen. Hier natürlich zur Mama. So eine Wortwolke kann man auch selbst gestalten mit allen Wörtern die einem zur Mama einfallen. Entweder man schreibt sie schön auf oder man schnippelt gaaanz viele passende Wörter aus Zeitschriften und Zeitungen aus und klebt sie dann zu einer Wolke zusammen.

Oder man nimmt sich die Wortwolke als Inspiration für einen kleinen Text (z. B. für eure selbstgebastelten Muttertagskarten) und ihr sucht euch ein paar besonders passende Wörter aus, die ihr dann in eurem Kartentext unterbringt.

Wortwolke zum Muttertag

Ich hoffe, wir haben heute wieder ein paar Inspirationen für euch im Beitrag gehabt. Schreibt uns doch gerne in einem Kommentar wie euch die Ideen gefallen!

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine und das Team der Lese- und Schreibwerkstatt

 

{Geschichtenzauber im Advent} Väterchen Frost in Russland


In diesem Jahr reisen wir an den vier Adventssamstagen um die Welt und schauen, wie in anderen Ländern Weihnachten gefeiert wird. Wir lernen fremde Bräuche kennen, basteln und backen passend zu jedem bereisten Land etwas und natürlich wartet jede Woche eine neue und spannende Geschichte auf uns!

Wir haben das große Glück, für jeden Termin einen Muttersprachler für jede Geschichte zu finden, der uns ein wenig über die Weihnachts- oder Winterzeit im jeweiligen Land erzählen kann.
Am dritten Adventssamstag ging es in ein etwas weiter entferntes Land: Russland.

Russland ist das größte Land, in das wir bis jetzt gereist sind. Früher war Russland sozusagen noch größer, als es Teil der Sowjetunion war. Damals waren viele verschiedene Völker zusammen. Die Weltkarte hat sich seitdem ganz schön verändert.

Hier wieder die größten Unterschiede zum duetschen Weihnachtsfest:

  • am 24./25. Dezember ist… nichts besonderes
  • zuerst wird Silvester gefeiert – ganz genau, Weihnachten kommt erst später im neuen Jahr!
    • Zu Neujahr gibt es auch Tannenbäume. Besonders am roten Platz in Moskau, dort gibt es einen riesigen Tannenbaum mit vielen, vielen Lichtern
    • Viele Leute gehen raus und fahren auf aufgebauten Bahnen Schlittschuh. Im Winter ist es zwar richtig kalt, aber durch die vielen Hochhäuser wird es ein wenig eng und vor allem die Kinder sind oft draußen.
  • Vor dem neuen Jahr gibt es an Wochenenden Tannenbaumfeste
    • zu denen kommen Дед Мороз, Väterchen Frost, und seine Helferin und Enkelin Снегурочка, Schneeflöckchen
    • Väterchen Frost wohnt im Wald ganz weit im Norden, mit Tieren, Schnee, Frost und seiner Enkelin
    • Väterchen Frost hat einen blauen Mantel und einen Stab; wenn er mit dem Stab stößt, kommt der Frost und Russland verwandelt sich in eine Winterlandschaft
    • Mädchen verkleiden sich zum Tannenbaumfest als Schneeflöckchen und tanzen so, als ob sie Schneeflocken sind, die im Wald vom Himmel heruntertanzen
    • Kinder verkleiden sich als Waldtiere, um Väterchen Frost eine Freude zu bereiten
      Die Kostüme, und Kleidung generell waren früher handgemacht, so viel gab es nämlich nicht fertig zum Kaufen
    • Väterchen Frost bringt kleine Geschenke, meistens Süßigkeiten
    • eine typische russische Süßigkeit zu Weihachten ist der петушок Hahn-Lutscher
  • orthodoxe Christen feiern am 6. Januar Weihnachten
    (das erinnert uns doch gleich an Italien, denn da kommt die Hexe Befana und bringt ebenfalls Geschenke)

    • Aber nicht viele gehen in die Kirche, denn früher, in der Sowjetunion, war Religion weniger gerne gesehen. Im Laufe der Geschichte der Sowjetunion kam es für Gläubige, die ihre Religion öffentlich ausüben wollten, mehrfach zu Gefängnisstrafen und Schlimmerem. Während die Leute ihren Glauben also größtenteils im Geheimen ausübten, kennen sie die russische Kirche weniger.
    • Zu Weihnachten gibt es dann auch die großen Geschenke unterm Weihnachtsbaum
    • Heute geht es zu Weihnachten auch christlicher zu, wobei das Neujahr aber wesentlich öffentlicher ist
    • Vom 1.-10. Januar ist für gewöhnlich Urlaub

Mit so viel Wissen angereichert, bekamen wir auch noch ein klassisches russisches Wintermärchen zu hören: Морозко, die Geschichte von einem Mädchen, das die Familie nicht ernähren konnte, im Wald aussetzte und dort von Väterchen Frost entdeckt wurde. Sie kam zu ihn nach Hause und wurde seine Enkelin, das Schneeflöckchen.

Passend zu Russland und zu Väterchen Frost und Schneeflöckchen hatten wir natürlich auch dieses Mal etwas vorbereitet – etwas zum Backen und etwas zum Basteln.

Beim Backen konnte kräftig mitgeholfen werden. Um das russische Gebäck пряник, Prjanik, zu machen, muss der Teig ausgerollt und ausgestochen werden. Auch die Zuckerglasur muss vorbereitet werden.

Dann ab damit in den Ofen! Während wir warteten, gab es einiges an Bastelei.

Beim Basteln gab es – wie könnte es anders sein – ganz ganz viele Schneeflocken!

Am vielfältigsten wurden aber die Papierschneeflocken, die von einfach bis kunstfertig an die Fensterscheiben geklebt werden können:

Anscheinend eine Bastelaufgabe, die langfristig nachwirkt, denn mindestens eine junge Leseratte verbrachte noch die folgende Woche mit vielen, vielen Papierschnitten!

Und dann war es soweit: Die leckeren Prjaniki konnten mit Schnee bedeckt werden. Dabei zuzusehen, wie die Zuckermasse auf die Kekse träufelte, war schön!

Gut mischen, damit jedes Prjanik Schnee abbekommt!
Dann nur ein wenig warten, dass die Glasur trocknet und ab in die Tüten. Es war genug für alle da.

Und am Ende kam tatsächlich Väterchen Frost vorbei und brachte für jeden die ein oder andere Süßigkeit!

Frohe Weihnachtszeit! La semana que viene nos vamos a Perú!

Ret

{Geschichtenzauber im Advent} Die Weihnachtshexe in Italien


In diesem Jahr reisen wir an den vier Adventssamstagen um die Welt und schauen, wie in anderen Ländern Weihnachten gefeiert wird. Wir lernen fremde Bräuche kennen, basteln und backen passend zu jedem bereisten Land etwas und natürlich wartet jede Woche eine neue und spannende Geschichte auf uns!

Wir haben das große Glück, für jeden Termin einen Muttersprachler für jede Geschichte zu finden, der uns ein wenig über die Weihnachts- oder Winterzeit im jeweiligen Land erzählen kann.
Am zweiten Adventssamstag wollten wir über Italien erfahren.

Hier die wichtigsten Unterschiede zur Weihnachtstradition, wie wir sie eher in Deutschland kennen:

  • Der Tannenbaum wird erst am 24. geschmückt und bleibt bis zum 6. Januar stehen
  • Am 24. wird auch die Krippe fertiggestellt
  • Am 24. und 25. gibt es Weihnachtsmessen
  • Geschenke gibt es erst am 25.
  • Als Weihnachtsessen gibt es baccala (Stockfisch), panettone (eine Art Stollenkuchen), cannoli (Dessert-Röllchen), cardone (Artischocken) und struffoli – ein Schmalzgebäck, das wir auch selbst probieren und dekorieren durften
    Das bekannteste italienische Weihnachtslied ist Tu scendi dalle stelle („Du steigst von den Sternen herab“)
  • Ganz anders als bei uns ist aber der 6. Januar, an dem La Befana kommt
    • Die Befana ist eine alte hässliche Hexe, die auf einem Besen von Haus zu Haus fliegt
    • Laut Legende sucht sie das Jesuskind, um es zu beschenken – weiß aber nicht, wo es wohnt. Deswegen hinterlässt sie jedem Kind etwas.
    • Artige Kinder bekommen Geschenke. Unartige Kinder bekommen ein Stück Kohle.
    • Umgangssprachlich verwendet man Befana auch, um eine andere Person „hässlich“ zu nennen


Während in der Küche alles für die struffoli vorbereitet wird (unter anderem das heiße Öl zum frittieren), haben wir zwei Stationen vorbereitet:

Die Schneemann-Adventskalender mit Zeiger-Nase haben uns allen so gut gefallen!

Die Idee und die Kreis-Vorlage dazu haben wir hier gefunden.

Zu italienischer Weihnachtsmusik haben wir uns fleißig an die Arbeit gemacht – und am Ende hatte wirklich jeder einen.

Mal kurz schauen, wie es in der Küche aussieht…

Ah, die struffoli können endlich frittiert werden!

Als zweite Bastelstation haben wir Weihnachtssterne gemacht. Wem geht es nicht auch so, man ist im Laden und sieht neue Dekos… und eigentlich braucht man schon ab und zu was Neues… aber Selbstgemachtes ist einfach schöner.

Und die Weihnachtssterne sind eigentlich – wortwörtlich – kinderleicht!

Alles, was man braucht sind diese beiden Hälften.

Dann nur noch zusammenkleben – und fertig!

Sind jetzt die struffoli fertig? Ja! Alles frittiert und mit der ersten Schicht Karamell überzogen!

Schnell alles dekorieren, bevor der Karamell trocknet…

 

Sieht doch wunderbar aus!

 

Frohe Weihnachtszeit! Мы едем в Россию на следующей неделе!

Ret

{Geschichtenzauber im Advent} Weihnachten in Frankreich


In diesem Jahr reisen wir an den vier Adventssamstagen um die Welt und schauen, wie in anderen Ländern Weihnachten gefeiert wird. Wir lernen fremde Bräuche kennen, basteln und backen passend zu jedem bereisten Land etwas und natürlich wartet jede Woche eine neue und spannende Geschichte auf uns!

Wir haben das große Glück, für jeden Termin einen Muttersprachler für jede Geschichte zu finden, der uns ein wenig über die Weihnachts- oder Winterzeit im jeweiligen Land erzählen kann
Am ersten Adventssamstag kam unser Nachbarland Frankreich zur Geltung.

Nach der Geschichte von der kleinen weißen Kugel, die sich in den père Noël verwandelt, wollten wir natürlich ganz viel wissen. Hier die wichtigsten Unterschiede zur Weihnachtstradition, wie wir sie eher in Deutschland kennen:

  • Geschenke – gibt es erst am Weihnachtsmorgen, also am 25.!
  • den 26. feiert man eher nicht
  • am 24. Dezember geht es vor allem ums Essen – gerne ein Mahl mit vielen, vielen Gängen, um schön lange aufbleiben zu können
    • dabei ist eins ganz wichtig: la bûche de Noël
      Das ist ein Weihnachtskuchen, der wie ein Baumstamm aussehen soll. Ohne die bûche ist es einfach kein richtiges Weihnachten. Mehr dazu, warum, weiter unten.
  • Weihnachten ist insgesamt eine privatere Angelegenheit als in Deutschland, in den meisten Regionen gibt es in der Adventszeit und den ganzen Festtagen wie St. Martin, Nikolaus usw. keine Feierlichkeiten und festliche Ausschmückungen oder Adventskränze und -kerzen
  • Weihnachtstraditionen haben viel mit der Region in Frankreich zu tun:
    • an der deutschen und belgischen Grenze kommen uns die Weihnachstraditionen sehr bekannt vor, dort gibt es Weihnachtsmärkte, Dekorationen und sogar der Nikolaus kommt bei einem großen Fest vorbei. Vor allem in Lothringen ist der Nikolaus bekannt, der dort seine eigene (und etwas grausige) Legende hat
    • in Südfrankreich gibt es die santons, Krippefiguren, die so mannigfaltig sein können, dass sie ein ganzes Dorf abbilden können
      (und das Jesuskind darf ja nicht vor dem 24. kommen)
    • unser Gast war aber aus der Bretagne – eine Region die sowohl von keltischem Aberglauben als auch von der katholischen Religion geprägt ist und sich in der Geschichte ein wenig vom Rest von Frankreich abhebt. So lief Weihnachten in der Kindheit unseres Gastes ab:
      • nach dem reichhaltigen Weihnachtsessen ging es in die Kirche zur Mitternachtsmesse
      • kurz davor legt man einen Holzscheit in den Kamin, damit es warm ist, wenn man wieder zurückkommt – es wurde damals nicht jeden Tag geheizt
        (dieser Holzscheit ist auch der Ursprung der bûche de Noël)
        um sich vor bösen Geistern zu schützen, streut man in und um den Kamin herum Salz
      • wenn zur Weihnachtsmesse die Glocken klingen, so die Legende… hört man auch die Weihnachtsglocken aus dem Meer, denn dort sind verdammte Dörfer, die vom Ozean verschlungen wurden :ghost:

Aber jetzt zurück zu unserer Stunde.

Kein Weihnachten ohne bûche? Ganz klar, dann mussten wir diesen Kuchen machen. Und zwar durften jedes Kind am Ende einen mitnehmen! 25 Stück wurden daraus. Den Biskuitteig haben wir in der Bäckerei vorbestellt. 

Der Teig wird mit ganache gefüllt, einer Schokocreme. Dann wird er zusammengerollt und mit Schoko bestrichen. Mit einer Gabel werden schnell, bevor die Schicht trocknet, Rindenmuster gezogen. Mit grünem Fondant-Rest als Blatt und ein paar Deko-Streuseln gibt man dem Baumstammkuchen den letzten Schliff

 

Das ging dann aber so schnell, dass wir ein wenig überrascht waren! Also gab es noch ein Bastelangebot für zwischendrin dazu. Bevor ich euch also Bilder zu den fertigen bûches zeige, richte ich eure Aufmerksamkeit auf die wunderbar gestalteten Kerzen und Weinachtsbäume:

Wir waren schön fleißig!

Und jetzt, wie versprochen, die fertigen bûches de Noël. So sehen sie aus:

Und so schmecken sie:

Lecker! :blush:

Frohe Weihnachtszeit! Nächste Woche wird es italienisch!

Ret

{Oster-Vorbereitungen} Das große Osterhüpfen

Ein paar Beiträge zum Thema Ostern werden wir in nächster Zeit sicher auch noch zusammenstellen, bis dahin erlaube ich mir aber, ein paar Ideen hier zusammenzustellen. Vieles davon sind Dinge, die man als Last-Minute-Programm einbauen kann und sind auch für jüngere Lesemäuse geeignet.

Ein Kartenspiel

Zuallererst, und das ist der Hauptgrund warum ich den Beitrag schreiben wollte 😉 (ein bisschen stolz darf ich auf meine Bilder schon sein),  habe ich eine Download-Vorlage für ein Spiel erstellt. Ich nenne es „Das große Osterhüpfen“ und es wird nach den Spielregeln von LCR (links Mitte rechts) gespielt:

An Ostern sind die Osterhasen überall unterwegs, um die Ostereier zu verstecken. Jedes Jahr gibt es unter ihnen ein Wettbewerb: Wer ist der fleißigste Osterhase?
Wer als letzter Osterhase Überstunden macht und noch Ostereier zum Verteilen hat, gewinnt das große Osterhüpfen!
Regeln: Gebraucht werden 3 oder mehr Spieler. Jeder bekommt gleichviele Schokoladeneier (mindestens 3). In die Mitte kommt der Stapel mit den Karten.
Ist man an der Reihe, zieht man sich so viele Karten, wie man Ostereier hat. Je nach Karte muss man Eier nach links, rechts oder in die Spielmitte geben – oder nichts tun:


  • Bei dieser Karte sucht der Osterhase nach dem Weg. Hier muss man nichts tun.

  • Bei dieser Karte geht die Reise weiter: Hier muss man ein Osterei dem linken Nachbarn abgeben.

  • Bei dieser Karte geht die Reise weiter: Hier muss man ein Osterei dem rechten Nachbarn abgeben.

  • Der Osterhase hat sein Ziel erreicht! Er kann endlich seine Last ablegen. Bei dieser Karte wird ein Ei in die Spielmitte gelegt und darf von keinem Spieler angerührt werden.

Wer als letztes ein Osterei hat, hat gewonnen. Aber wenn noch jemand anderes ein Ei hat, haben die Spieler ohne Eier noch lange nicht verloren! Es könnte ja ein Ei von links oder rechts kommen.
Der jüngste Spieler fängt an, es geht im Uhrzeigersinn.

Download [PDF]

Die Karten lassen sich aber auch gut für andere Zwecke verwenden. Man kann z.B. Kartenpaare von den Kindern gleich anmalen lassen und sie als Memory verwenden.

Christines wunderbare Bastel- und Spielideen

Wer unseren Schwesternblog little.red.temptations von Christine noch nicht kennt, dem stehen noch süße Überraschungen bevor – sowohl zum Naschen als auch zum Ideenfinden! Diese Ideen haben wir bereits angefangen in der Lese- und Schreibwerkstatt auszuprobieren.


Eierbecher aus Klopapierrollen

Osterbingo mit Gratis-Druckvorlage

Hasen-Vase aus Tetrapack

Osterhasen aus Korken

Kressehasen aus Klopapierrollen

Die Ostereiersuche

In der ein oder anderen Form ist die Ostereiersuche im Hof jedes Jahr einfach ein Selbstläufer.

Varianten:

  • Schatzsuche, mit verschiedenen Stationen
  • Schnitzeljagd, mit Eiern Pfeile legen
  • Hinweise auf Osternest-Orte mit Tiptoi-Create-Aufklebern
    oder mit QR-Codes
  • Statt die Eier im Gras zu verstecken, kann man sie auch an die verschiedensten Winkel im Haus kleben (abhängig von der Größe und vom Gewicht eignet sich von doppelgelegtem Tesa zu spezielleren ablösbaren Klebstreifen Verschiedenes)
  • Passend zur Suche lassen sich leicht Tüten basteln

Buchtipps

Hasengeschichten versuchen wir selbst noch zu finden – im Gegensatz zu einem bestimmten Fest am Ende des Jahres haben wir festgestellt, dass es hier noch Nachholbedarf gibt, entweder von uns oder vom Buchmarkt. Hier ein paar, die mir gut gefallen haben:

  • Zum Vorlesen:
    • Henri der Bücherdiebwir berichteten
    • Gestatten, die Osterkatze (einfach nur der Knaller!)
    • auch gut für Zwischendurch: Der Löwe und der Hase, Schwarzhase
    • diverse GeckoBilderbuchgeschichten
    • und natürlich Klassiker, wie Peter Hase, Der Hase mit der roten Nase, Die Schildkröte und der Hase, Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?, Briefef von Felix,
  • Zum Selbstlesen:

Zeitfüller

Vielleicht hat man einfach mal hibbelige Kinder, oder manche sind schneller fertig als andere, jedenfalls ist es immer gut, die ein oder andere Zusatzaufgabe zu haben, mit der sie sich beschäftigen können:

  • Mandalas ausmalen lassen
  • Ein Call-and-Response-Lied
    Nach der Melodie von Bruder Jakob jede Zeile nachsingen lassen:
    Ich mag Eier :||
    Mjam, mjam, mjam :||
    Weich gekochte Eier :||
    Osterei :||
    Für mehr Strophen die dritte Zeile ersetzen (hart gekochte Eier / Käse, Speck und Rührei / Spiegelei mit Pfeffer usw.)
  • Oster-ABCs schreiben lassen
  • Spiele (s.u.)

Spiele

  • Das große Osterhüpfen (s.o.)
  • Bierblatteln, nur mit Ostereiern, natürlich
  • Evolution, Ostervariante:
    Ei=zusammenrollen
    Küken=in der Hocke gehen
    Huhn=aufrecht gehen, mit Flügeln schlagen
  • Wäscheklammern-Diebstahl, Wäscheklammern vorher mit Ostereiern (Osterhase) oder Federn (Huhn) bekleben
  • Rückenmalen-Fax, vereinfachte Variante für jüngere Spieler: nur Ostereier malen und gespannt sein, welche Muster sich auf den Eiern ergeben
  • Über das hohe Gras:
    Die kleinen Osterhäschen kommen nicht durch das dicke, hohe Gras. Aber gemeinsam schaffen sie es, wenn sie sich auf die großen Ostereier stellen.
    Auf A4-Blätter ein großes Oval/Ei zeichnen. Man benötigt ein Blatt mehr als man Kinder hat. Die Kinder müssen es schaffen, zum Ziel zu gelangen, indem sie nur auf den Blättern stehen – und es passt nur ein Osterhäschen auf ein Osterei. Dazu muss der letzte in der Mannschaft das Blatt hinter sich nach vorne geben.
    Kann auch als Wettrennen zwischen 2 oder mehr Gruppen klappen.
  • Wörter-Spiele mit Osterbegriffen (Hangman, Flüsterpost, etc.)
  • Oster-Memory (entweder selbst malen oder die Bilder vom großen Osterhüpfen ausmalen oder Vorlagen aus dem Internet drucken
  • Oster-Bingo
  • Heißes Ei – bei Musik im Sitzkreis ein Ei (oder ein Ball) herumgeben – wer bei Musikstopp das Ei in der Hand hat, hat verloren und muss aus dem Kreis aussteigen. Steigerung: mehr Eier im Kreis
  • Eierlauf

Es sollte also den nächsten Frühlingsthemenstunden nichts mehr im Wege stehen!

Ret