Archiv der Kategorie: basteln

{Tierische Weihnachten} Dr. Brumm und der Weihnachtsbaum

Mit unserem „Geschichtenzauber im Advent“ wollen wir in der Lese- und Schreibwerkstatt besonders weihnachtlich das Jahr abklingen lassen. Dieses Jahr stehen die Advent unter dem Thema „tierische Weihnachten“.

Und zur Weihnachtszeit gehört natürlich auch ein Weihnachtsbaum!

Das weiß auch Dr. Brumm, der etwas chaotische Bär. Als er sich einen Tannenbaum holen will, erlebt er auch dieses mal eine Wilde Geschichte

Am Ende geht aber wieder alles gut aus und Dr. Brumm, Dachs und Pottwal haben ihren Tannenbaum.

Passend zur Geschichte hatten wir drei Aufgaben. Zum einen wollten wir einen eigenen Weihnachtsbaum basteln.

Eine Videoanleitung findet ihr auf YouTube. Der Tannenbaum eignet sich besonders gut für ein LED-Teelicht (kein echtes Teelicht).

Grün war eine beliebte Farbe, aber Blautöne und Weiß eignen sich für eine Winterlandschaft auch.

Für zwischendurch gab es Bärenvorlagen zum Basteln.

Im Nachhinein haben wir bemerkt, dass der Autor von Dr. Brumm einen Hampelbär als Download zur Verfügung stellt. Wer also einen eigenen Dr. Brumm als Hampelmann basteln will, kann die Vorlage von Daniel Napp benutzen.

Highlight waren aber die Cupcakes zum Selbstdekorieren.

Da wir den Backofen diesmal nicht benutzen wollten, hatten wir schon alles vorbereitet.

Einen Boden mit Schokogeschmack als Basis, als Gesichtsfarbe Schokofondant, die Ohren aus Oreostückchen, die Augen aus Smarties, die Schnauze aus Amaretto-Kekschen und dann alles noch ein wenig mit Lebensmittelfarbe ausschmücken. Ein fantastischer Bären-Cupcake, ganz nach eigener Vorstellung:

Socken für unsere kleinen Raben

Auch in der Juniorgruppe ging es weihnachtlich weiter. Und es gab auch schon einen Wunsch: Der kleine Rabe Socke. „Alles verschenkt!“ ist ein kurzes Buch – deswegen habe ich mir ein paar Spielideen ausgedacht:

  • Nimm Socke!
    Wie Reise nach Jerusalem, nur dass statt Stühle Socken kreuz und quer im Raum verteilt werden. Wenn die Musik aufhört, Socke schnappen.
    Material: Socken, eine weniger als Spieler
  • Sockenweitwurf
    Material: 1 Socke, evtl. schwerere Füllung
  • (Sockeneimer
    2 Teams versuchen, einen Behälter mit Wasser zu füllen, aber nur mit einer Socke als Transportmittel. Material: 2 Socken, 2 wassergefüllte Eimer, 2 Behälter)
    für wärmere Zeiten geeignet
  • Sockenfühlen
    Gegenstände in Socken verstecken, nach Ertasten raten lassen. Material: Socke, Gegenstände
  • Der Bart des Weihnachtsmannes

Entschieden haben wir uns dann für „Nimm Socke!“ – was am Anfang ganz gut funktioniert hat, aber trotz festlicher Weihnachtsmusik war bei den letzten übriggebliebenen Kindern nicht viel Bewegung dabei. Dafür haben wir aber auch unser Bastelprogramm:

Weihnachtssocken, damit der Nikolaus eine kleine Nascherei hineinstecken kann oder damit man selbst ein gemaltes Bild für die Eltern hineinstecken kann, passen ganz gut zum kleinen Rabe Socke.

Um dem ganzen einen gerundeten Abschluss zu geben – und weil die kleinen Lesemäuse heute erstaunlich schnell waren – gab es eine zweite Geschichte zum Vorlesen: „Ganz schön clever, Opa Bär“. Bei diesem Buch konnten die Kinder wunderbar die Gangarten der Tiere nachmachen; vom Bär stapf, stapf, stapf über den Fuchs pirsch, pirsch, pirsch bis hin zum Eichhörnchen hüpf, hüpf gingen wir alle den Berg hinauf, an diesem „perfekten Tag!“ Das hat mich besonders gefreut, denn seit „Josefine Meerschwein – Freunde sind ein großes Glück“ halte ich immer wieder Ausschau nach Bilderbüchern, bei denen man kleine Bewegungsaktionen einplanen kann, was bei den kleinen Mitlesern schön ankommt.

Countdown bis Heiligabend läuft, die ersten Türchen im Kalender sind geöffnet! Bis zum nächsten Mal,

Ret

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Frecher Spaß mit Fritz Frosch

Fritz Frosch ist ein Frosch und dieser Frosch pupst gerne besonders oft. Und überall.
Na, das gehört sich aber nicht. Deswegen wird ihm das Pupsen verboten.
Wie das endet? Dafür haben wir vor dem Vorlesen ein paar Luftballons vorbereitet.

Jede Menge windige Luftballons

Jedes Kind hat einen aufgeblasenen, aber nicht zugeknoteten Luftballon bekommen. Und einen fahren lassen, das war natürlich nicht erlaubt. Jedenfalls nicht, bis Fritz Frosch das auch wieder durfte. Der arme hat nämlich so lange nicht mehr gepupst, dass er ganz dick wurde – und in die Luft flog. Um wieder zu landen, muss alles raus. Die Luftballon-Flugparty pupst und flattert wunderbar um die Kinderköpfe.

Das war allerdings etwas kurz. Ein längeres Vergnügen haben wir uns natürlich auch ausgedacht.

Wie die Frösche im Schlamm (naja gut, nicht ganz) konnten wir unsere Finger in dickliche Flüssigkeit tauchen und uns vergnügen: Fingermalfarben und Pappbecher kamen zusammen. Damit konnte man sich ruhig Zeit lassen.

Während die Fingermalfarbe noch schön flüssig ist, lohnt es sich schon die Wackelaugen draufzupressen. Wenn die Farbe getrocknet ist, halten die von ganz alleine.

Wer mit dem Malen fertig war, konnte sich an die Beine machen. Die meisten haben geprickelt.

Fast fertig! Eins fehlt noch. Bevor der Pups rauskann, muss auch etwas rein. Und dafür brauchen wir den Mund. Wenn die Farbe getrocknet ist, lässt sich das auch mit Stiften machen, aber wir haben uns ein wenig schwarze Farbe und einen Pinsel geschnappt.

Perfekt!

Nach einer langen, langen Sommerpause war das ein toller Einstieg in die Juniorgruppe. Viele neue (und vor allem sehr junge) Gesichter waren da und mussten sich noch schüchtern an uns gewöhnen. Aber die letzten Wochen sind sie schon viel mutiger geworden. Wir berichten!

Bis zum nächsten Mal!

Ret

SorTier-Spaß mit dem SorTier-Buch

Was habe ich wieder ein schönes Buch für meine Leseratten entdeckt: das Sortierbuch!

SorTIERbuch von Ann Cathrin Raab

Und damit die Kinder zum Thema geführt werden, habe ich in dieser Stunde einfach einmal eine Kiste Legosteine ausgekippt und gemeint: Sortiert mal! Das haben die Kinder mit Feuereifer gemacht und festgestellt: man kann ja nach ganz unterschiedlichen Varianten sortieren: nach Farben, nach Größe, nach Art der Teilchen (Räder, Figuren).

Lauter lose Legos. Lossortiert!

Und schon waren wir mitten im Sortierthema (ehrlich, so fleißig wie meine Kinder in der Stunde sortiert haben, werden die Kinderzimmer daheim nicht aufgeräumt). Jeder durfte nach ein paar Minuten vorstellen, für welche Sortierart er sich entschlossen hat und wir kamen zum eigentlichen Vorlesen:

Eine herrlich verrückte Idee steckt hinter dem Sortierbuch, die uns allen eine wunderbare Gruppenstunde bereitet hat. Die Idee: im Buch gibt es auf jeder Doppelseite jede Menge ganz unterschiedliche Tiere. Die sind ganz einfach illustriert und tummeln sich immer unter einem anderen Motto.

Das Motto habe ich verdeckt und habe die Kinder jedes Mal raten lassen, nach welchem Schema die Tiere sich wohl gerade am Sortieren sind. Das hat schon für manchen Lacher gesorgt: Flieger nach oben, Landtiere nach unten. Ja, das war noch ganz leicht. Aber manchmal musste man schon ganz genau schauen, wie sich die Tiere zusammen tun.

Danach haben wir alle ebenfalls kleine Tiere gestaltet und dann als Gruppe ebenfalls Sortier-Bilder auf ein Laken gelegt und uns Themen ausgedacht. Da waren alle mit Feuereifer dabei.

Gegen Ende haben wir uns dann noch sortiert: draußen haben wir uns nach Größe, Haarfarbe etc ebenfalls geordnet.

Das Sortierbuch kommt mit wirklich viel Spielfreude daher und fordert die Kinder auf, genau hinzuschauen und zu beobachten.

Spinnen haben 8 (hier auch manchmal 6) Beine

Pumpf

Christine

{Der gereimte Löwe} Bissige Basteleien

Manchmal hat James Krüss einfach die besten Kinderreime und man muss einfach eine ganze Gruppenstunde um eins seiner Gedichte planen.

Wir gehen Krüss jetzt auf den Leim
Und suchen für ihn einen Reim,
Was könnt’s nur sein, was meint denn ihr,
Wer ist für Löwe Partnertier?

Und sobald wir das erfahren haben, wollen uns wir nach der Aufregung ein klein bisschen bewegen.

Kinder stehen im Kreis
Löwe – Möwe – Affe – Giraffe

Wir kennen das Spiel als den „Grinch“, anderswo nennt man es „Kartenrutschen„.
Jeder stellt sich im Kreis auf, merkt sich, wo er steht (oder sitzt) und bekommt eine Karte.
Für unser Tier-Grinch haben wir uns extra Karten gebastelt [PDF], mit sich reimenden Tieren.
Die eingesammelten Karten werden wieder gemischt und dann wird eine Karte nach der anderen aufgedeckt. Wer seine Karte hört darf weiterrücken – wenn schon jemand dort steht (oder sitzt), blockiert man ihm damit dem Weg und er darf erst weiterrücken, wenn der Weg wieder frei ist. Wer einmal im Kreis herumgerückt ist hat gewonnen.

Aber dann wird in die Löwenpranken gespuckt und wir gehen an die Arbeit. Zwei überaus hungrige Löwen haben wir im Angebot: Einen Wäscheklammer-Herzlöwen (wenn der sich festbeist, lässt er so leicht nicht mehr los) und einen Lesezeichen-Löwen für den Lesehunger.

Einige unserer Leseratten kannten schon die Lesezeichen-Monster, die am liebsten die Seitenecken anknabbern. Jetzt kam die Herausforderung: Wie macht man einen Löwen daraus?

Mjamm!

Lösung: Orange-braunes Papier, und eine Mähne dazu ausschneiden

Die Idee hinter den Herzlöwen ist genauso einfach wie genial:

Sind sie nicht flauschig?

Man nehme zwei Herzen unterschiedlicher Größe in Löwenfarben. Das große Herz wird der Kopf. Das kleine Herz wird umgekippt und wird die Schnauze. Zusätzlich kann ein kleines Herzchen noch als Schnäuzchen dienen.

Es hilft, einen Ausstanzer dazu zu haben. Die Seiten der Herzen werden angeschnitten und bekommen damit lauter Fransen. Je mehr desto besser, und am Ende kann man die Fransen ein wenig wölben.
Sobald die Herzen fertig bearbeitet sind, kann geklebt werden: Die Herzen werden zusammengeklebt. Das große Herz wird (am besten mit doppelseitigem Klebeband) an die Klammer geklebt.

Und fertig ist der Löwe, der sich an allem festbeißen kann (vorsicht auf die Finger).

Auch nächstes Mal geht es tierisch weiter. Wir berichten!

Biss dann!

Ret

{Lesegenuß} Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis

Dieses Mal haben wir es tatsächlich hinbekommen, 2 meiner Lieblingsthemen miteinander zu verküpfen: Essen und MINT.
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Das Buch

MINT steht für Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Das ist ein Themengebiet, das ziemlich wichtig für uns ist. Trotzdem sind die Möglichkeiten, es Kindern nahezulegen, nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft. Besonders enttäuschend finde ich, wie wenige MINT-Bilderbücher es auf Deutsch gibt und wie viele noch übersetzt werden können. Trotzdem gibt es viele sehr gute Bücher – und hier haben wir tatsächlich etwas zum Grusel-Thema Mathe: Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis

Wie das Schachspiel erfunden wurde, darum ranken sich einige Legenden. Eine bekannte Version haben wir uns hier angesehen: Weil der Kaiser böse ist, müssen die Bauern ihren Reis abgeben und hungern. Da beschließt sich der Weise, dem Kaiser eine Lektion zu erteilen.

Als der Kaiser vom neu erfundenen Brettspiel des Weisen so begeistert war, dass er es ihm abkaufen wollte, bat der Weise um ein Reiskorn für das erste Feld. Zwei Reiskörner für das zweite Feld. 4 Reiskörner für das dritte Feld. Und immer so weiter, immer doppelt so viel für das nächste Feld. Der (nicht mathematisch begabte) Kaiser willigt ein. Was er nicht weiß: Durch die ständige Verdoppelung werden das solche Unmengen an Reis, dass der Kaiser alles verlieren würde.

Das haben wir für die ersten Felder auch selbst ausprobiert: 1 Reiskorn, dann auf das nächste Feld 2 abzählen und draufmachen, dann darf das nächste Kind Reis auf das Feld legen.

Für die Mathematiker unter uns: Hier geht es natürlich um Potenzen, mit der Basis 2.

Das 1. Feld erhält 20 Reiskörner = 1 Reiskorn.
Das 2. Feld erhält 21 Reiskörner = 2 Reiskörner.
Das 3. Feld erhält 22 Reiskörner = 4 Reiskörner.

Das 64. Feld erhält 263 Reiskörner = 9 223 372 036 854 775 807 Reiskörner.

Die Formel, um alles zusammenzurechnen lautet:
\sum\limits_{n=1}^{64} 2^{n-1} = 2^{64} - 1
Und das sind 9 Trillionen 223 Billiarden 372 Billionen 036 Milliarden 854 Millionen 775 Tausend 807.

Und wie viel ist das?

Nehmen wir an, dass ein Reiskorn 29 Milligramm wiegt (das ist noch relativ wenig und deswegen für diese Rechnung großzügig). Für das Verzeichnungsjahr 2017/2018 wurden 588,6 Millionen Tonnen weltweit produziert. Unser Schachbrett hat im Vergleich dazu 534 995,6 Millionen Tonnen, also knapp das Tausendfache.

Selbst wenn der Kaiser die Weltherrschaft in diesem Jahrhundert an sich reißt, müsste er fast 1000 Jahre sein ganzes Reis an den Weisen geben.

OK, aber das ist schon ganz schön viel Mathe. Wir haben einfach nur auf dem Taschenrechner verdoppelt und dann 63 mal auf die Ausgabetaste gedrückt. Die Zahl ist erst langsam, dann aber sehr schnell gestiegen.

Knetbälle aus Reis basteln

Nach der Geschichte haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt, die sich mit den Aufgaben abgewechselt haben. Während eine Gruppe in die Küche geht, bastelt die andere Gruppe.

Wie aus Milchreis und Luftballons Anti-Stress-Bälle werden, könnt ihr euch in unserem Video ansehen:

Die Bälle können etwas kniffelig sein, den Luftballon deswegen nach dem Schneiden aufdehnen kann also nicht schaden. Wenn man den Dreh erstmal raus hat, geht so ein Jonglierball ziemlich schnell.

Die Größeren sind natürlich schneller fertig und kennen schon die Schachregeln.

Reis kochen

Lesegenuß ist eine unserer Themenreihen. Hier geht es darum, passend zur Geschichte gemeinsam Essen vorzubereiten und zu schmausen!

Damit der Reis auch richtig lecker wird, brauchen wir ein oder zwei Zutaten:

Die Gruppe, die gerade in der Küche ist, hilft, den besten Reiseintopf in der Geschichte der Lese- und Schreibwerkstatt zu kochen. Gemüse waschen und schneiden. Gewürze hinzufügen. Ein wenig umrühren. Nach einiger Arbeit riecht es schon so gut…

Und es war richtig lecker! Schade, dass ich am Ende nur 5 Portionen geschafft habe. 😉

Überfressen und zufrieden melde ich mich nach einer kleinen Verdauungspause bald wieder!

Ret

{Koordiniertes Arbeiten} Unter der Erde

Straßenkarten, Atlanten, Globen und das Buch „Unter der Erde“ haben alle etwas gemeinsam: Wenn man genau hinschaut, sieht man überall Linien. Dieses Gitter wird Koordinatensystem genannt und es hilft uns, genau zu sagen, wo sich etwas auf einer Karte befindet.

Um in dieses kartographische Thema einzusteigen, haben wir uns zwei Bücher vorgenommen: Mit „Unter der Erde – Tief im Wasser“ im Moritz-Verlag konnten wir ins Erdreich abtauchen und entdecken, was unter uns so fleucht und kreucht. Jede Menge nützlicher Informationen. Das andere Buch, „Mission Labyrinth – Unter der Erde“ in Compact kids, führt uns durch eine abenteuerliche Entdeck-Reise voller Gänge und Details, damit wir unsere Mission erfüllen können. Ein vielschichtiges Wimmel-Erlebnis, das für verschiedene Altersstufen skalierbar ist.

Welche Welten wollen wir uns aussuchen? Welche Mission wollen wir erfüllen? Mit welchem Fahrzeug schaffen wir es ans Ziel?

Nachdem wir uns in seltsamen Welten mit verzweigten und verschlungenen Wegen bewegt haben, wollten wir uns selbst an die Kartenarbeit machen. Jeder sollte eine Welt erfinden, durch die Gänge führen, in der Aufgaben zu finden sind und in der sich unser Maskottchen Leni Leseratte versteckt. Passend zum Buch haben wir dazu eine Druckvorlage erstellt:


Download als PDF, 2 Versionen

Das praktische an der Vorlage ist: Wenn man eine Welt neben die andere legt, gehen die Straßen oder Gänge auf beiden Blättern weiter. Dadurch hat man am Ende ein ausgeklügeltes und miteinander verbundenes Großreich an wunderbaren Dingen (und in jeder Region versteckt sich Leni Leseratte). Gemeinsam können wir am Ende schauen, ob wir die Aufgaben lösen können und die Koordinaten nennen können, wo sich die verschiedenen Orte befinden.

Hier entsteht gerade eine Spinnenwelt!

Dann ging es an die Arbeit! So ein A3-Blatt zu befüllen dauert eine Weile, aber es lassen sich viele interessante Details einzeichnen. Jeder durfte seine eigene Welt einzeichnen und Orte und Eigenschaften darin verstecken.

Wie das alles aussieht, könnt ihr weiter unten sehen – aber ratet mal, wie viele Schokoladenwelten es gab?

Und wie versprochen: Am Ende fügt sich alles zu einem großen, gemeinsamen Bild zusammen.

(Mit einem Klick auf die Bilder kommt ihr auf eine Großansicht.)

Eine Tunnelwelt mit Schokoladendisko (A5), Schokostand (E5) und Schokobücherei (B5)
Für Mäuse ein Ponyhof (E5), Regenwurmreiten (C3), Blitzwald (D1) und Mäuseparty (E2)
Schwimmbad (D4), Hotel (D2), ein zweites Hotel (D5) und Stand (A5)
Eine Meerjungfrauen-Welt mit Chor (B4) und Bilderbücher-Bibliothek (F5)
Eine wilde Welt mit explodierendem Gemüsemixer (F4)
Eiswelt mit Eismonster (C5-D5), Eisdiele (C4), Eishersteller (B4), Regenbogenweg (E1-E5) und Eisgarten (F4)
Spinnenwelt mit Spinnenhöle (B5), Spinnenreiten (C5), Wasserspinnen (B2), auf Spinnennetzen schlafen + selber spinnen (E2), Wie Spinnen fliegen (D4) und Spinnencafé (E5). Keine Angst! Die Spinnen sind GANZ LIEB! Vorsicht! Die Spinnen können einen festhalten und umarmen.
Schokowelt mit Schokobücherei (D5), Schokoladenparty und Schokostand (beide E5),
Einhornwelt mit Corni Store (C5-D5) und Caficorn (E4-F3)
Mäusestadt (F3), Namenverkauf (F4), Café der Mäuse (B1), Hotel der bärtigen Fische (C1), Fischstadt (mit Ziegenfisch Peter) (E5), noch mehr Mäuse (A4), Einhornstadt (mit bärtigem Klaus) (C5), noch mehr Ziegenfische (D2), Hornverkauf (C3), Bartverkauf (B4) und noch mehr Einhörner (F6)
Unterwasserwelt mit Tauchschule (Eingang: C1)
Party (F5), Lebkuchenhaus (B4), Eisfabrik (B3) und Schokoladenfabrik (C4)
Regenwurmreiten (E4) und Schokoparty (D3)
Mäusehaus (C1), Drachenflugschule (D1), Mäuse- & Ratten-Tanzstudio (E1), Hexenhaus (E3) und Vampirhotel (F1)

Da haben wir alles auf eine Karte gesetzt 😉 und es hat funktioniert! Unsere Leseratten waren aber auch total fleißig.

Ret

{Bienenwochen} – Bienenstockgeschichten

Dass wir Leseratten auch fleißige Bienchen sein können, beweisen wir jedes Mal, wenn wir eine Schreibstunde einplanen. Was sich gut trifft, denn in den nächsten Wochen dreht sich in unserem Themenblock alles um die Blütenbestäuber und Honigerzeuger.
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Vorlage

Dafür haben wir eine Druckvorlage erstellt, die ihr euch hier herunterladen könnt:


Bienenstock-Vorlage als PDF

Schreibauftrag

Variante 1

  • Jeder bastelt sich einen Bienenstock: ein Unterblatt (ohne Eingangsloch) wird nicht ausgeschnitten, dann wird das ausgeschnittene Deckblatt (und beliebig viele Unterblätter zwischen Deckblatt und Unterblatt) mit fast gänzlich eingeschnittenen Rillen an der Seite, an der nicht eingeschnitten wurde, auf das Unterblatt geklebt.
  • Jeder schreibt auf die oberste Rille den Anfangssatz einer Geschichte.
  • Jetzt werden die Plätze gewechselt. Jeder geht einen Sitz im Uhrzeigersinn weiter. Die Bienenstöcke bleiben am Platz.
  • Jeder schreibt den nächsten Satz auf die nächste freie Rille. Die vorherige Rille wird durch die darüberliegende Rille zugeklappt, damit man nur den zuletzt geschriebenen Satz lesen kann.
  • Dann werden wieder die Plätze gewechselt. Das Ganze wiederholt sich, bis die letzte Rille auf dem Unterblatt (oder den Unterblättern) gefüllt ist. Der letzte versucht, passend zum vorherigen Satz einen Schlusssatz zu schreiben.
  • Sammelt die Bienenkörbe ein und lest sie in der Gruppe vor. Da werden ganz lustige und merkwürdige dabei sein.

Variante 2

  • Jeder bastelt sich einen Bienenstock. Das Deckblatt wird noch nicht draufgeklebt.
  • Jeder schreibt eine bienenhafte Geschichte auf einem Schmierblatt vor.
  • Jeder schreibt die Geschichte auf die Rillen der Bienenstöcke. Reicht der Platz für die Geschichte nicht aus, wird einfach ein weiteres Unterblatt an der Seite draufgeklebt.
  • Wenn die Geschichte fertig ist, wird das Deckblatt an der Seite draufgeklebt.

Fertig ist euer eigenes Bienenstock-Buch.

Basteln


Hier ein paar Tipps zum Basteln:

  • Die Bienenstöcke mit Wachsmalstiften zu bemalen ist verlockend. Für das Deckblatt eignet sich das auf jeden Fall, aber für die anderen Blätter solltet ihr beachten, dass sich auf der bemalten Fläche mit den meisten Stiften schlecht schreiben lässt. Schreibt deswegen lieber mit einem gut durchwirkenden Stift, bevor ihr es mit Wachsmalstiften ausmalt.
  • Denkt daran, dass die linke Seite beklebt wird. Lasst beim Schreiben eine Lücke oder klebt, bevor ihr schreibt.
  • Wenn ihr Variante 1 wählt, ist manchmal das Wegräumen von Stühlen empfehlenswert. Die stehen meistens nur im Weg und ein Satz ist schnell genug geschrieben, dass man bald auf und davon ist.

Am besten sehen die Bienenstöcke aus, wenn sie auf ein Stück buntes Papier geklebt werden. Da kann man auch Bienen, Blumen oder Wolken und Vögel draufmalen.

Stück für Stück tragen sie die Früchte der Arbeit zum Bienenkorb und schreiben die vorgeschriebene Geschichte sauber auf.

Die Deckblätter werden besonders schön ausgemalt.

Dabei sind wirklich schöne Bienenstöcke mit Geschichten herausgekommen. Wir waren sehr stolz, wie fleißig und konzentriert unsere Bienchen waren.


Da fragt man sich, wie so ein richtiger Bienenstock aussieht. Hm… das wäre doch mal eine Idee… Ja, das wird eingeplant! Wir schauen uns demnächst echte Bienen und echte Bienenstöcke an!

Summ, summ. Bis bald.

Ret

{Elefantenstunde} – Knick im Rüssel

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Kamfu mir helfen?


Na fo waf, da ift der Elefant hingefallen und hat sich den Rüssel verknickt! Wie bekommt er den nur wieder gerade? Zum Glück gibt es auch andere Tiere mit Rüssel, die er fragen kann…

Sprachfehler, lustige Reime, unmögliche Tipps von Tieren und eine Prise Schadenfreude – ein vielseitiges Buch. Dass dieses Buch genial für zwischendurch ist und dass es sich gut zum Gruppenstundenplanen eignet, das haben andere schon vor uns gemerkt: Borromäus (PDF), Ohrenspitzer (PDF), Filmwerk (PDF). Da fiel es uns ja wirklich leicht, Ideen zu finden. Doch bevor es losging:

  • Begrüßung:
    Normalerweise werfen wir uns zur Begrüßung Leni Leseratte zu, aber diesmal haben wir sie uns elefantisch per Rüssel (Arme verschränkt, eine Hand an die Nase, die andere zum Greifen) weitergereicht.
  • „Heute machen wir was mit Elefanten, oder?“
    Ja, das stimmt, aber welche Tiere haben denn sonst noch einen Rüssel? Unsere Lesemäuse sind ziemlich schlau und wussten schon längst, welche Tiere dazugehören.

Und dann konnte es losgehen.

Spiele

Puh, ganz schön warm heute. Wir wissen ja, wie unsere Kleinen bei dem Wetter drauf sind. Da muss erstmal elefantastisch ausgetobt werden! Also bekommt jeder einen Rüssel (einen Strohhalm). Damit nichts verwechselt wird und ein Kind das andere ansabbert, wird jeder Rüssel natürlich gekennzeichnet (und im Notfall gibt es Ersatzrüssel).

Wasser-Rüssel

Genau wie in der Geschichte wollen wir auch unsere Rüssel ins Wasser tauchen. Aber was ist das? Die Wasserstelle (eine Schüssel) ist leer? Wir Elefanten müssen mit unseren langen Rüsseln von den Quellen (jeder Elefant bekommt einen eigenen gefüllten Becher, dann wird das weniger eklig) ans Wasserloch tragen. Bereit? Dann los!

Saugen…

… und in die Schüssel rein, bis alles voll ist.

Geschafft! Jetzt ist die Wasserstelle wieder voll und wir haben unsere erste Aufgabe erfüllt.

Rüssel-Fußball

Ein Elefant vergisst nie! Deswegen haben unsere kleinen Elefanten auch nicht vergessen, was diesen Sommer ansteht: die Fußball-WM. Aber mit den schweren Elefantenfüßen würde so ein Fußball schnell zertrampelt sein. Echte Elefanten spielen lieber mit dem Rüssel Fußball, also bauen wir uns unser maßstabsgerechtes Feld auf (zwei Tische) und besorgen uns den maßstabsgerechten Fußball (einen Tischtennisball) und lassen immer 2 gegen 2 antreten (Elefanten brauchen viel Platz). Der Ball wird in die Mitte gelegt… und beim Anpfiff wird mit dem Rüssel gepustet, damit der Ball hoffentlich von der Tischseite des Gegners herunterfällt.

Es wurde spannend, aber am Ende, nach zahlreichen Erfolgen und Toren, gab es ein klares Gewinnerteam mit 2 Toren Vorsprung!

Basteln

Jetzt, wo wir elefantastisch ausgetobt sind, wollen wir uns Elefanten basteln – einmal einen Elefanten mit Knickrüssel, so wie im Buch, und einen Elefanten mit geradem Rüssel:

[Druckvorlage als PDF]

Wobei der Knickrüssel für die Lesemäuse am interessantesten waren.

„Da sitzt er nun und schaut recht dumm,
denn seine Nase ist ganz krumm.“

Das geht ganz einfach. Man malt einen Elefanten an und schneidet ihn aus. Augen dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Dann schneidet man sich 2 gleichgroße, lange Streifen Papier aus und bemalt sie von beiden Seiten. Die beiden Streifen werden an einem Ende im rechtwinklig aneinander angeklebt.

Wenn man das hat, kann man den Rüssel knicken. Immer eine Seite auf die andere drauffalten, bis die sogenannte Hexentreppe gefaltet ist. Wer dabei Hilfe braucht, kann sich dieses Video zur Anleitung anschauen.

Es fehlt nur noch ein Schritt: Die beiden übriggebliebenen Enden müssen zusammengeklebt werden, damit der Rüssel hält und dann kann er schon an den Elefanten geklebt werden.

Den Elefanten mit dem geraden Rüssel kann man einfach ausmalen, ausschneiden und den inneren Kreis mit einer Prickelnadel ausstechen. Fertig ist eine trompeterische Elefanten-Fingerpuppe!

Tröt-tröt und bis zum nächsten Mal!

Ret

Ostern: Ein Rückblick

Ein fettes Danke!

Wie ihr ja wisst, haben wir vor ein paar Wochen unseren großen Bücherflohmarkt veranstaltet – und es war ein voller Erfolg! Einer der vielen Dinge, über die wir uns so gefreut haben, waren die vielen Kreativspenden, deren Verkauf dem Kinderhospizdienst Saar zugute kommt. Viele wunderbare Spenden aus ganz Deutschland und sogar Österreich kamen zusammen und haben neue Besitzer gefunden. Unseren tollen Spendern wollten wir ein kleines Danke zukommen lassen.

Kreativ an die Arbeit!

Jede Karte wird liebevoll beklebt
Ein kleines Danke für große Herzen!

Die Geschichten

Jedes Jahr sind wir ein wenig enttäuscht, denn Ostern ist ein Fest, zu dessen Thema es zwar viele Bücher zu kaufen gibt, aber keine besonders guten (und die Hasenbilderbücher haben wir schon ausreichend abgedeckt, erwähnen kann man aber „Gesucht! Henri Bücherdieb“ und „Der Löwe und der Hase“ und natürlich die Briefe vom Felix). Für nächstes Jahr haben wir schon ein oder zwei Ideen gefunden, aber dieses Jahr kam uns die Zeitschrift Gecko zur Rettung! Darin findet man einige Bilderbuchgeschichten und in den Ausgaben um Ostern findet sich dann auch eine passende Geschichte. Auch letztes Jahr haben wir damit gearbeitet.

Gecko – ein echter Lebensretter zu vielen verschiedenen Themen!

Eine der Geschichten ist aus der tollen Reihe Fanny & Klee. Klee ist 4, seine Schwester ist 7, und er wird nicht einschlafen, bis ihm Fanny erklärt, warum wir eigentlich Nester für die Ostereier bauen, wenn doch immer der Osterhase die Eier bringt…

In der anderen Geschichte, „Juri und der Osterhase“, hat der Osterhase wohl dieses Mal keine interessanten Verstecke gefunden. Kein Problem, Frühaufsteher Juri versteckt sie überall, wo schon ein Ei drin ist: im Eimer, auf die Leiter, in die Zeitung, im Reis…

Schließlich sind wir auch auf eigene Geschichten gekommen. Die wilde Reise eines Osterhasen durch den Wald, der seine Freunde retten wollte, haben wir mit Legematerial gemeinsam überlegt und erzählt.

Die Basteleien

Ostern ist ein Fest, bei dem man nicht nur selbst vom Osterhasen überrascht wird, man kann auch selbst kleine Überraschungen verstecken.

Aus diesem Grund haben wir für unsere Liebsten ein paar Überraschungsverpackungen abgeschaut und ein paar leckere Überraschungen darin versteckt. Passend zur Ostereiersuche konnte man mit dem Geschenkpaket zum Anderen hoppeln, um mit einem Lächeln für das Naschzeug belohnt zu werden.

Oder aber, vielleicht wenn der Weg so lang ist und man eher etwas in Briefgröße haben wollte, man konnte sich eigene Oster-Grußkarten ausdenken. Wir haben uns süße Küken-Bilder mit Korken gestempelt:

Die Augen kann man nach dem Trocknen aufmalen oder man kann Kulleraugen in die trocknende Farbe hineindrücken. Füße und Flügel nicht vergessen, mit Filzstift an den Kreis zu malen – und ein kleiner Schnabel, schnell aus rotem Papier geschnitten, darf auch nicht fehlen.

Und dann durfte natürlich auch nicht der Behälter für die Ostereiersuche fehlen! Die sind einfach zu machen: Das offene Ende einer Papiertüte wird zu Hasenohren zugeschnitten. Ein Gesicht, ein bisschen ausmalen – und sobald der Inhalt im Beutel ist, werden die Ohren mit einer Schnur festgezurrt.

Wer dann noch nicht seinen Basteldurst gestillt hatte, konnte sich an dem übriggebliebenen Baker-Ross-Material austoben, da gab es in unserem Vorrat noch genug Oster-Körbe, Sprungfeder-Hasen, Oster-Lesezeichen und mehr.

Die Eiersuche

Die Hauptveranstaltung, auf die sich die Kinder freuen, ist natürlich die Suche! Ob der Osterhase uns etwas hinterlassen hat?

Oh ja! Er hat wohl schon von uns gehört. Da war dann auch genug für jeden da: Unsere Hasen-Beutel füllten sich langsam…

{Kinotag} Die kleine Hexe

Bild: Little. Red. Temptations.

Diese Zaubersprüche bringen euch zu den verschiedenen Teilen im Beitrag:

Zuerst das Buch

Die kleine Hexe ist im Kino! Und wir haben uns den Film gemeinsam angeschaut. Aber was wäre eine Buchverfilmung ohne das Buch? Ganz genau! Deswegen ging es für uns die Woche davor erst einmal zurück zu den Ursprüngen! 7892 Sprüche auswendig lernen… mussten wir zum Glück nicht. 😉

Als Einführung hatten wir ein Meisterwerk vor uns stehen:

Eine unglaubliche kreative Leistung zur kleinen Hexe!

Das ist einfach bombastisch! Da steckt einiges an Arbeit und Liebe zum Detail drin. Felix und Noah Brill, die beiden Köpfe hinter diesem Kleine-Hexe-Kasten, waren so nett und haben uns die Box für einen Samstagvormittag ausgeliehen, damit wir ihn gebührend bestaunen konnten.

Und dann ging es los. Natürlich haben wir nicht das ganze Buch vorlesen können. Leider. Aber dafür gibt es eine wunderbare Lösung, denn seit letztem Jahr ist mit Die kleine Hexe: Ausflug mit Abraxas ein sehr schönes Bilderbuch auf den Markt gekommen, das einen Teil der Geschichte wiedergibt.

Der Geschichte gelauscht, den Kopf voll mit zauberhaften Ideen, haben wir uns daran gemacht, kreativ zu sein.

Papierblumen basteln

Wer unserern Schwesternblog Little. Red. Temptations. noch nicht kennt, der weiß noch gar nicht, wie viele wunderbare Ideen da auf einen warten! Christine, unsere Gruppenleiterin, bloggt dort übers Backen und übers Basteln – und hier ist eine der vielen Ideen, die sie liebevoll umsetzt:

Bild: Little. Red. Temptations.

„Wie sollten Papierblumen duften können?“ „Doch, doch“, versicherte die kleine Hexe ernsthaft. „Sie duften viel schöner als richtige Blumen. Riechst du es nicht?“ Die Papierblumen dufteten wirklich!

Bild: Little. Red. Temptations.

Wie man diese Papierblumen nur aus Servietten hinbekommt, hat euch Christine ausführlich zusammengestellt.

Das tolle an den Papierblumen ist, dass sie nicht nur zur kleinen Hexe passen, sie sind eine beinahe universelle Deko, als Geschenkpapier-Verzierung, für Parties, auf den Tisch überall wo Farbe hin muss und ich bin mir sicher, es zaubert auch den Mamas und Papas ein kleines Lächeln aufs Gesicht.

Raben basteln

Seien wir mal ehrlich. Ohne Abraxas wäre die kleine Hexe aufgeschmissen. Wer also seinen eigenen dickköpfigen, alleswissenden Stubenhocker mit nach Hause nehmen wollte, hatte bei uns die Gelegenheit:

Aber es muss natürlich kein rein schwarzes Gefieder sein. Jeder Rabe ist einzigartig!

Eine ausführliche Bastelanleitung findet ihr hier.

Hexenbesen basteln

„Führen Sie Besen?“, fragte die kleine Hexe.

Während die erste Gruppe ihre Papierblumen fertig bastelt, ist die nächste Gruppe mit Hexenbesen beschäftigt. Die sind ganz einfach und sehen richtig prima aus!

Hexenbesen aus Bleistiften

Deko oder zauberhafte Schreibutensilien

Zutaten

  • Bleistift
  • Ein Stück Schnur
  • Kreppapier
  • Schere & Klebeband

Anweisungen

  1. Ein laaanges Stück Krepppapier abschneiden
  2. Mit der Schere viele tiefe Einschnitte machen, aber nicht ganz durchschneiden
  3. Die einschnittsfreie Seite des Krepppapiers mit Klebeband an das stumpfe Bleistiftende kleben
  4. Das Krepppapier um den Stift wickeln, bis das Reisigbündel ganz geformt ist
  5. Das Krepppapier mit Klebeband zukleben, damit es gut hält
Fertig.

Magic Uwe

Applaus für den großen, den wunderbaren Hobbyzauberer (und seine Assistenten)!

Zauberer & Co.

Wer bei unserer Harry-Potter-Lesenacht im letzten Jahr echte Zaubertricks vermisst hat, weil er die Vorführung von Kalibo verpasst hat, durfte jetzt noch ein paar Tricks kennenlernen. Uwe ist in seiner Freizeit begeisterter Magier und hat uns ein paar sehr geniale Tricks vorgeführt. Farben erriechen, Tücher verschwinden lassen, sogar Gedankenlesen war dabei.

Ins Kino!

Eine Woche später:

Es ist soweit! Die Lese- und Schreibwerkstatt geht ins Kino. Jeder bekommt Popkorn – vom Schmelzer Kino gespendet – und die Vorstellung ist nur für uns!
Jetzt musste nur noch der Film gut sein. Zu sehr beunruhigt waren wir nicht, der Trailer ließ sich ja schonmal sehen:

Jaaa!

Und es stellt sich heraus: Der Film war her-vor-ragend!
Da steckt eine Menge gute Produktionsqualität dahinter. Die Farbpalette war durchgehend klasse, die Klangproduktion war sehr überzeugend, die Effekte wunderbar umgesetzt und ohne viel Drumrum, die Botschaft war stellenweise sogar besser durchgebracht als im Buch

Vielleicht war Abraxas als CGI-Rabe etwas unbeholfen, aber das passte ja auch wunderbar zum Charakter und zur Geschichte. Die (in Kinderfilmen mittlerweile leider obligatorischen) Furzwitze sind zum Glück auf nur 3 begrenzt. Und das ganze Buch hat leider nicht reingepasst, aber das ist bei einem Film auch nicht zu erwarten, stattdessen waren aber die besten Stellen für mich drin!

Meine Lieblingsmomente waren eindeutig die Szenen, bei denen so viel schief laufen hätte können, die aber einfallsreich und seriös durchgezogen wurde, ohne den Zuschauer (jeglichen Alters) zu unterschätzen: Beide Walpuirgisnächte habe ich nicht die Augen von der Leinwand reißen können. 👏

Gespannt sitzen wir auf den gemütlichen Kinosesseln.

Wir waren jedenfalls alle (über 40 Kinder) begeistert! Wir bedanken uns beim Kino Schmelzer Lichtspiele für den Besuch und bei Studiocanal für den Film!

Zauberhafte Abenteuer und bis zum nächsten Mal!

Ret