Archiv der Kategorie: Tiere

{Wunschwochen} Hungrig auf Bücher (und hungrige Bücher)

Es gibt so viele wundervolle Bilderbücher und Geschichten zum Vorlesen. Deswegen ist es kein Problem, unsere Lesemäuse mal selbst Bücher aussuchen zu lassen, die ihnen gefallen. Eines dieser Schmuckstücke war Dieses Buch hat meinen Hund gefressen. Ein richtig fieses Buch, das einfach den Hund von einer Seite auf die andere frisst. Und dann verschwindet auch der Junge zwischen den Seiten. Und der Hunderettungsdienst. Und…
Am Ende geht natürlich alles gut aus. Aber fies ist das Buch schon. Deswegen planen wir unsere Rache, und die ist bekanntlich süß…

Tadaa!

Ein Buch, das uns fressen will? Da können wir den Spieß auch umdrehen: Bücher, die man essen kann.

Die Idee ist einfach: Man nehme eine Tic-Tac-Box und dekoriere sie mit Papierumschlag zu einem Büchlein. Mit Stempelsets, bunten Bändchen und gemustertem Papier entstehen dadurch kleine (und leckere) Kunstwerke.

So funktioniert es am besten (für gewöhnliche Tic Tacs):

  • Einen Streifen einfarbiges Papier, 1-3 cm breit, längs (vertikal) um die Tic-Tac-Box wickeln und zu einer Schleife zusammenkleben. Die Tic-Tax-Box sollte nicht mitgeklebt werden; man sollte sie einfach hinein- und herausschieben können. Am besten knickt man den Streifen dort, wo die Kanten der Box sind.
  • Das gemusterte Papier mit den Maßen 7 cm x 10,5 cm zu einem Buchumschlag zuschneiden. Bei 4,5 cm eine Falzlinie erstellen, dann nochmal 1,5 cm weiter.
    Profi-Tipp: Die Ecken mit der Schere abrunden, dann sieht es noch besser aus.
  • Die Schleife aus dem vorherigen Schritt so reinkleben, dass die Box vom Buchumschlag bedeckt ist. Den Buchumschlag zufalten.
  • Den Umschlag dekorieren. Je nach Vorliebe kann er bemalt werden, mit Aufklebern versehen werden oder bestempelt werden. Wir haben mit Stempelsets Tiere und Blumen auf einfarbiges Papier gedruckt, die Motive ausgeschnitten und auf den Umschlag geklebt.
  • Zum Abschluss mit Bändchen eine schöne Schleife um die Mitte des Buchs binden. Dadurch bleibt das Buch geschlossen und die Schleife kann einfach weggeschoben werden, wenn man an die Tic Tacs will.

Und dann hatten wir noch Zeit und Energie für eine kleine Bücher-Olympiade. Draußen auf dem Pausenhof haben wir uns versammelt, jeder ein altes, unbrauchbares Buch in der Hand. Wer kann am schnellsten zum Ziel gehen – während ein Buch auf dem Kopf balanciert wird? Wer kann am besten mit einem Buch zwischen den Beinen watscheln? Mit einem Buch unter dem Kinn geklemmt weiterkommen? Auf einem Bein mit einem Buch weghüpfen?
Weil die Bücher wirklich völlig wertlos waren, macht es auch nichts, wenn sie ab und zu runterfallen.

In der Zwischenzeit suche ich mir noch mehr Lesefutter.

Ret

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{Klappwürfel} Lieselotte-Versteckbox

Warnung: Dieses Bastelprojekt war zeitintensiver als geplant. Man sollte mindestens zwei Stunden  und etwas Gedult dafür vorsehen.

Lieselotte lauert – damit hat eine der besten Bilderbuchreihen angefangen. Von den Zeichnungen, über den Humor und den Running Gags, bis hin zu den genialen Geschichten, Lieselotte ist bei vielen Kindern einfach die Nummer 1. In diesem ersten Band lauert unsere Lieblingskuh in den besten Verstecken auf den Postboten.

Also haben wir Lieselotte und mehr auch versteckt: in einem Würfel.


Farbwürfel


Lieselotte-Würfel

In diesen Würfeln steckt viel Arbeit. Wer das nachvollziehen möchte und seinen eigenen Klappwürfel basteln will, kann das mit dieser Vorlage machen (oder mit dieser Vorlage ohne schwarze Flächen).

Ein Klappwürfel besteht aus insgesamt 8 kleineren Würfeln. Bevor es ans Basteln geht, kann man die weißen Flächen bemalen. Sobald diese kleineren Würfel ausgeschnitten, gefaltet und mit Klebestreifen zusammengeklebt sind, stellt man alle 8 Würfel zu einem großen Würfel auf. Dabei ist wichtig, dass entweder nur weiße Flächen oder nur schwarze Flächen von allen Seiten zu sehen ist.

Als letzter Schritt müssen die Würfel mit Scharnieren versehen werden. Wo die Klebestreifen befestigt werden müssen, sieht man in dieser Animation:

Wichtig ist, dass der Würfel dann vorsichtig aufgeklappt wird, damit die Scharniere auch von der Innenseite mit Klebestreifen nachbefestigt werden, sonst fällt der Würfel schnell auseinander.


Zahlenwürfel

Insgesamt hat unsere Gruppenstunde eigentlich gar nicht dafür gereicht. Trotzdem haben es einige Kinder geschafft, ihre Versteckwürfel fertig zu bekommen – unterstützt von Christines leckeren Nussecken!

Und doch: Für viele war es etwas frustrierend, dass die Zeit einfach nicht gereicht hat. Als Wiedergutmachung bringe ich den Kindern nächste Woche etwas zu Naschen mit. Versprochen!


Buchstabenwürfel

Zuhause weitergebastelt – es klappt!

Die Würfel, die fertig geworden sind, finde ich aber sehr gelungen und ich mag die Idee. Man muss nur besser planen können!

Was ich mir vornehme.

Ret

{Mausreise zum Mond} Armstrong

Vor zwei Wochen haben wir begeistert eines unserer Lieblingsbilderbücher gelesen: Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus. Was liegt da näher als Torben Kuhlmanns neuestes Buch zu lesen und damit kreativ zu arbeiten? Armstrong beschreibt das vielleicht spannendste Kapitel der Mausheit (und Menschheit): die ersten Astronauten auf dem Mond.

Doch bevor es mit dem Abenteuer anfängt, spielen wir eine Runde Reise zum Mond, denn Astronauten müssen sich ja richtig auf ihre Mission vorbereiten. Nachdem jeder die Astronautenausbildung abgeschlossen hat, geht es los…

MOND! Schnell zugreifen.

…aber nicht irgendwie. Die Reise zum Mond dauert mindestens 3 Tage. Und weil Armstrong (trotz Kürzungen) so ein dickes Buch ist, haben wir genug Proviant mitgenommen. Aber es muss bei so einer vollen Rakete natürlich gut eingeteilt werden, also darf nur zugegriffen werden, wenn das Wort „Mond“ vorgelesen wird. (Dank einer Veranstaltung waren wir zum Glück nicht zu viele Kinder, sonst wäre es vielleicht etwas chaotisch geworden.)

Als Proviant gab es in der Samstagsmorgensgruppe Trauben und Mini-Brezeln. In der Juniorengruppe bekam jeder ein Babybel einen Vollmond und ein Brause-Bonbon Raketenpulver.

Ohne Einfallsreichtum hätten wir es nie auf den Mond geschafft. Hier konnte jeder seinen inneren Ingenieur beschwören und seine eigene Rakete fliegen lassen. Eine Rakete auf den Luftballon malen, einen Strohhalm fest draufkleben, und schauen, wer am weitesten die Schnur entlangfliegen kann.

Fallenlassen – klatsch

Doch eines ist noch wichtiger als auf den Mond zu kommen: Die Astronauten müssen auch wieder sicher und unversehrt zurück auf die Erde kommen. Die Abenteuermaus war schlau genug, um sich dafür ein System auszudenken. Mit Fallschirm und Polsterung haben wir unser Bestes gegeben und in Teams 3 Astronauten-Eier so gut wie möglich geschützt. Beim Fallenlassen haben wir erneut festgestellt, dass Raumfahrt nicht einfach sein kann. Ein Ei hat überlebt.

Mit Zaubersand haben wir schon länger nicht gearbeitet! Er eignet sich super für eine Mondlandschaft.

Aber wir sind ja nur Astronauten, und wir können darauf bauen, dass die Profis bei NASA und ESA mehr davon verstehen. Wir haben hart trainiert, und jetzt ist es soweit. Zum krönenden Abschluss basteln wir unsere eigene Flagge und setzen sie auf unsere Mondlandschaft!

In Gedenken an alle Astronauten-Eier, die für immer verloren, aber niemals vergessen sein werden
Ein kleiner Schritt für mich…
… aber ein großer Schritt für die Menschheit.

Genau wie die Maus hat jeder sein eigenes Logo auf die Fahne gemalt.

Mission erfüllt! Wer dann noch nicht genug hat, hat hier noch die Gelegenheit, sein Wissen zu beweisen – oder es aufzufrischen:

Mondquiz

Wer das Lösungswort zum PDF-Quiz braucht, sollte die folgende Textstelle markieren:

ARMSTRONG (RAUMFAHRT und MONDPHASE sind falsche Fährten)
Ex luna, scienta
Ret

Henri der Bücherdieb – eine etwas andere Hasengeschichte

Gesucht Henri der Bücherdieb

Henri – der Bücherdieb

Kurz vor Ostern muss in der Lese- und Schreibwerkstatt natürlich eine Hasengeschichte zum Vorlesen her. In diesem Jahr ist mir die Auswahl ganz besonders leicht gefallen, denn vor einigen Monaten bin ich auf „Henri der Bücherdieb“ , erschienen im Lingenverlag, gestoßen und war direkt ganz verzaubert. Ach, wenn ich ein Hase wäre: ich glaube ich wäre auch ein Henri oder in dem Fall eine Henriette.

Das Buch habe ich auf einem Kongress in Köln kennen gelernt. Ich war als Referentin für die Stiftung Lesen auf einer Tagung von „Lesestart für Flüchtlingskinder“. In der Mittagspause kam ich mit einigen Teilnehmerinnen ins Gespräch und eine erzählte mir von dem Buch. Am nächsten Tag habe ich es direkt in der Buchhandlung bestellt.

Wer denkt, dass Hasen nun Möhren und Salat gerne fressen, der kennt Henri nicht. Henri liebt Bücher. Er will sie besitzen und immer mehr und mehr Bücher haben. So viele, dass er schließlich zum Dieb wird und bei Menschen einbricht um dort Bücher zu klauen. So entwickelt sich eine sehr süße Geschichte um Henri und einen kleinen Jungen namens Arthur – ebenfalls Bücherliebhaber und entsetzt darüber, dass bei ihm auf einmal Bücher im Regal fehlen. Diesem Dieb muss er doch auf die Schliche kommen!

Und die Bilder! Was verstecken sich da herrliche Ideen in den Bildern. Besonders schön fand ich die Listen mit Lieblingsbüchern, die Henri in seinem Zimmer hat. Auf diesen finden Bücherfreunde jede Menge Bücher die wir auch in echt kennen – nur eben in Hasensprache. Hier habe ich Henris Listen für euch. Erkennt ihr alle Hasenbücher?

Henri der Bücherdieb

Diese lustigen Namen nahm ich als Idee um mit den Kindern eigene Bücher zu „verhasen“. Alternativ ist es auch sehr schön, die Listen, die Henri selbst erstellt hat, als große Plakate dabei zu haben und diese beim Vorlesen von den Kindern Titel für Titel vorlesen und natürlich erraten zu lassen.

Hier unsere eigenen Ideen:

Gesucht Henri der Bücherdieb ListeHenri Bücherdieb

Doch am Samstag vor Ostern gibt es neben einer Geschichte immer noch etwas ganz Wichtiges! Ostereiersuche! Und das haben wir auch in diesem Jahr wieder gemacht. Dieses Mal mit passender Hasentüte. Osterhasentüte

Und zum Schluss hat uns Origamigroßmeister Ret Samys dann noch in die Welt der  gefalteten Hasen eingeführt. Gesucht Henri Bücherdieb

Origami Hasen

Sogar ein youtube-Video ist dazu wieder für euch entstanden. Nehmt euch ein quadratisches Stück Papier (für Origamifalttechniken sind dünne Papiere zu empfehlen) und legt los.

 

Habt ihr einen spontanen Einfall, wie ihr einen Buchtitel verhasen könnt? Dann schreibt ihn uns doch in einem Kommentar.

Liebe Grüße

Christine

{Märchenzeit} Kleine Froschkönige

Was, nicht alle Lesemäuse aus der Juniorgruppe kennen unsere Lieblingsmärchen? Das haben wir gleich nachgeholt: Frau Holle, Hänsel und Gretel… und jetzt auch der Froschkönig.

Auf Pinterest haben wir diese süße Bastelidee gefunden und wir mussten sie einfach in die Tat umsetzen! Total kreativ und auch einfach genug, um mit den Kindern gleich mehrere davon zu machen. Und so geht’s:

Man nehme zwei Einheiten eines Eierkartons und schneide die Kanten glatt. Das wird unser Frosch. Damit er eine gesunde grüne Farbe kriegt, holen wir die Fingerfarben raus! Andere Farben gehen auch, aber die kann man besser abwaschen und es ist weniger umständlich für die Kinder.

Aber was wäre der Froschkönig ohne seine Krone?
So eine Krone ist zum Glück sehr einfach zu machen. Ob mit Zacken oder mit einer Schablone, von einem Erwachsenen vorgefertigt.

Ausschneiden, kleben, trocknen lassen. Dann kann man den Frosch krönen.

 

Doch was macht man, wenn der Frosch mal Hunger bekommt? Wir wollen ihn nicht unbedingt, wie im Märchen, an unseren Tisch lassen. So ein Frosch muss sich ganz alleine ernähren können. Und Frösche fangen ihr Essen natürlich mit der Zunge!

Dazu braucht man ganz einfach einen Streifen rotes Papier:

Einmal um die Schere wickeln und halten, dann bekommt man eine schön geringelte Zunge, die der Frosch zum Fliegen fangen nur auszustrecken braucht.

Die fertige Zunge wird dann an den Unterkiefer geklebt.


Fehlt nur noch eins. Oder zwei. Die Augen. Die dürfen ruhig schön groß sein.

Nicht vergessen, nach dem Ausschneiden müssen noch Pupillen auf die Augen gemalt werden. Schielende Augen sind dabei genauso süß wie große, tiefe Augen mit riesigen Pupillen.

Gerade zur Osterzeit gibt es ganz praktische „goldene Kugeln“: Wer in seiner Bastelei noch eine kleine Überraschung verstecken will, kann ein gold verpacktes Schokoei reinlegen.
Na, wer ist die glückliche Prinzessin, die vom Froschkönig beschenkt wird?

Leider mussten wir die Frösche dann trocknen lassen, sonst hätten wir noch Froschfüße an den Boden geklebt.

Fröhliches Quaken, ich hoffe, ich sehe euch auf dem Bücherflohmarkt am Sonntag!

Ret

{Wendebücher} Geschichten vorwärts und rückwärts mit Ritter Otto

Ritter Otto und sein Reittier - Ein Wendebuch Reittier und sein Ritter Otto - Ein Wendebuch
Diese Woche gab es zwei Geschichten in einem Buch! Willkommen in der Welt der Wendebücher. Fangt vorne an, lasst euch von der Geschichte begeistern, kommt in der Mitte zum Ende – und fangt dann von hinten an und wiederholt das ganze.

Das Einhorn und das Pferd
Das Einhorn und das Pferd
Minnie und Dumbo
Minnie und Dumbo
Dumbo und Minnie
Dumbo und Minnie
Der Stift und sein Blatt
Der Stift und sein Blatt
  • Ein besonders schönes Wende-Pappbilderbuch ist „Ritter Otto und sein Reittier“ oder – je nachdem, wo man anfängt – „Reittier und sein Ritter Otto“ von Günther Jakobs. Das Buch begeistert gleich von Anfang an mit den Umschlagillustrationen. Die sind nicht nur schön und farbenfroh, wenn man genau hinschaut, sieht man auch die einzelnen Stationen des Abenteuers. Klasse ist aber auch die doppelt gemoppelte (hält besser) Geschichte.

    Doch die Lese- und Schreibwerkstatt besteht nicht nur rein aus Leseratten. Sobald wir ein Fantasiebonbon gelutscht haben, verwandeln sich unsere Köpfe in kreative Geschichtenerfinder und gekonnte Bastler und Maler. Inspiriert von dem Buch setzen wir uns an die Ideenschmiede und bearbeiten das Papier mit Stiften!

    Weil sich das Bilderbuch so schön reimt, legen wir das Reimelexikon aus, damit können viele schon ihre Zeilen schreiben.

    Aber welche zwei Charaktere passen gut zusammen? Und wie treffen sie sich in der Mitte des Buches?

    Na gut, einen ganzen Roman werden wir in den Gruppenstunden nicht hinbekommen. Zusätzlich zur Mittelseite und zu den Deckblättern reichen eigentlich je zwei Seiten. Besonders fleißige dürfen natürlich mehr machen.

    Dabei sind hervorragende Ideen, Geschichten und Bücher entstanden!

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    Und dann darf jeder vorlesen:

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    Vorwärts:
    Ohnezahns Leibgericht ist Fisch, damit deckt er am liebsten seinen Tisch Nachtschattendrachen sind verfressen, sie denken immerzu ans Essen.
    Ohnezahns Leibgericht ist Fisch
    damit deckt er am liebsten seinen Tisch
    Nachtschattendrachen sind verfressen,
    sie denken immerzu ans Essen.
    Beste Freunde lieben Picknick ja und sitzen beide hungrig da!
    Beste Freunde lieben Picknick ja
    und sitzen beide hungrig da!

    Rückwärts:

    Der Drachenreiter, der will essen, er ist auf Picknick ganz versessen. Ein Picknick-Korb soll es sein, da kommen leckere Sachen rein.
    Der Drachenreiter, der will essen,
    er ist auf Picknick ganz versessen.
    Ein Picknick-Korb soll es sein,
    da kommen leckere Sachen rein.
    Beste Freunde lieben Picknick ja und sitzen beide hungrig da!
    Beste Freunde lieben Picknick ja
    und sitzen beide hungrig da!

    Vorwärts:

    Sie sucht ihren Hund im ganzen Haus, denn sie liebt auch den Mittagsschmaus. Das Mitagessen ist bereit, Prinzessin Lila hat keine Zeit.
    Sie sucht ihren Hund im ganzen Haus,
    denn sie liebt auch den Mittagsschmaus.
    Das Mitagessen ist bereit
    Prinzessin Lila hat keine Zeit.
    Sie finden sich im großen Saal und freuen sich ums Mittagsmal.
    Sie finden sich im großen Saal
    und freuen sich ums Mittagsmal.

    Rückwärts:

    Lina sucht ihr Herrchen fein und schaut auch in das Bett hinein. Sie sucht auch in der Küche <br>und riecht hier leckere Gerüche.
    Lina sucht ihr Herrchen fein
    und schaut auch in das Bett hinein.
    Sie sucht auch in der Küche
    und riecht hier leckere Gerüche.
    Sie finden sich im großen Saal und freuen sich ums Mittagsmal.
    Sie finden sich im großen Saal
    und freuen sich ums Mittagsmal.
    Die Fee Isabel und das Einhorn Lilly
    Die Fee Isabel und das Einhorn Lilly
    Das Blatt und sein Stift
    Das Blatt und sein Stift
    meinen Freund
    meinen Freund

    Vorwärts:

    Katz' und Maus
    Katz‘ und Maus
    Laut und deutlich will der Magen Der Katze sich beklagen. Mäuse - das wissen alle - Fängt man mit der Mäusefalle
    Laut und deutlich will der Magen
    Der Katze sich beklagen.
    Mäuse – das wissen alle –
    Fängt man mit der Mäusefalle
    schnapp
    schnapp

    Rückwärts:

    Maus und Katze
    Maus und Katze
    Der Mäusemage, der ist leer Es muss was zum Fressen her. Da findet sie - was ein Glück - Ein richtig großes Käsestück.
    Der Mäusemage, der ist leer
    Es muss was zum Fressen her.
    Da findet sie – was ein Glück –
    Ein richtig großes Käsestück.
    schnapp
    schnapp

    Vorwärts:

    Der Pinguin und der Eisbär
    Der Pinguin und der Eisbär
    Der Pinuin ist traurig hier, am Südpol wohnt nicht sein Brieffreund-Tier. Im nächsten Brief bittet er den Bär sich mit ihm zu treffen in der Mitte im...
    Der Pinuin ist traurig hier,
    am Südpol wohnt nicht sein Brieffreund-Tier.
    Im nächsten Brief bittet er den Bär
    sich mit ihm zu treffen in der Mitte im…
    ...Meer
    …Meer

    Rückwärts:

    Der Eisbär und der Pinguin
    Der Eisbär und der Pinguin
    Des Eisbärs Freund wohnt im Süden tief. Sehnsüchtig wartet er auf dessen Brief. Drin steht: er freut sich auf ihn so sehr, wenn sie sich sehen im tiefen...
    Des Eisbärs Freund wohnt im Süden tief.
    Sehnsüchtig wartet er auf dessen Brief.
    Drin steht: er freut sich auf ihn so sehr,
    wenn sie sich sehen im tiefen…
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    …Meer
  • img_20170128_120657
    Es wäre doch schade, wenn wir das Buch nicht auch für unsere Lesemäuse verwenden könnten. Immerhin brauchen wir doch jemanden, vor dem wir mit unseren selbstgemachten Wendebücher angeben können!
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    Auch sie sollen Bücher selbst gestalten. Natürlich können sie noch nicht schreiben, aber das heißt nicht, dass sie keine Fantasie haben! Damit ihre Geschichten voll entfaltet werden, dürfen sie heute ans Kett-Legematerial – und dann wird zusammen erzählt. Einer fängt an zu erzählen und legt Figuren und Gegenstände auf die Tücher. Dann macht der nächste weiter und beschreibt, was als nächstes passiert.
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    Und die Betreuer schreiben fleißig mit:

    Die Katze und die Maus / Die Maus und die Katze
    Die Katze und die Maus / Die Maus und die Katze
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    Die Maus hat Hunger und läuft in den Wald. Da liegt Käse auf der Mäusefalle. Maus macht die Falle an der Katze fest.
    Die Maus schnappt sich den Käse und bleibt hängen. Die Katze hat Hunger und schnappt sich die Maus.

    Die Katze geht weiter und trifft in der Wüste ganz viele kleine Mäuse. Die Katze hat Angst, weil es zu viele Mäuse sind und haut ab. Sie läuft zurück in den Wald. Jetzt liegen dort 3 Katzenfallen, ind die die Katze springt.

    Ende

    Das Chamäleon und das Pferd
    Das Chamäleon und das Pferd
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    Das Chamäleon läuft in den Wald, wo es ein anderes Chamäleon trifft. Die beiden werden Freunde.
    Im Wald haben sie noch 2 Pferde getroffen.
    Plötzlich kommt ein Gewitter und der Blitz schlägt zwischen Pferden und Chamäleons ein. Die Pferde und Chamäleons tauschen die Plätze.
    Die Pferde sind auf einmal bunt und alle sind verwirrt und rennen im Kreis. Die Gewitterwolken verziehen sich und die Sonne kommt raus. Chaäleons und Pferde kommen wieder zusammen.
    Es fängt plötzlich an zu schneien und zu regnen.
    Die Farbe wird durch den Regen abgewaschen und alle Pferde sehen wieder aus wie vorher.

    Igel, Regenwurm und Maus
    Igel, Regenwurm und Maus
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    Im Teich bilden sich kreisförmige Wellen, weil die Fische mit einem Ball spielen. In der Zwischenzeit ist der Igel in der Wüste. Auch er spielt mit Bällen. Doch da ist es zu heiß, also geht er in den Wald. Dort schaut er in einen Spiegel und entdeckt einen Kuchen. Dann kommt ein Gewitter und als der Regen aufhört, ist der Kuchen weg. Also geht der Igel zufm Teich und trifft auf die Fische. „Darf ich mit dem Ball mitspielen?“, fragt der Igel. Er darf, und ein Regenwur kommt dazu und spielt.
    Plötzlich landet der Ball außerhalb des Wassers.

    Der Igel geht den Ball holen und trifft dort auf die Maus. Die beiden beginnen mit dem Ball zu spielen, so lange, dass sie die Fische vergessen. „Hey, ich will kein Fischfutter werden!“, sagt der Regenwurm und kommt zu ihnen.

    Seitdem sind die drei allerbeste Freunde.
    Und der Regenwurm wurde nie Fischfutter.

Nächste Woche kriegen wir uns richtig in die Wolle!

Ret

{Mit Kacka für Bücher begeistern} Doch das geht! Und lecker ist es auch noch!

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So eine Gruppenstunde hatten wir in zehn Jahren noch nicht! Denn heute drehte sich bei uns alles um… ja, um das Braune, was aus den Popos kommt. AA, Kacka oder auch diverse andere Bezeichnungen gibt es dafür. Die ungewöhnlichste Art das braune Häuflein zu bezeichnen, stammt sicherlich von Mäh von Bäh, einem frechen Schaf das heute den Mittelpunkt der Lese- und Schreibwerkstatt gebildet hat.

Doch halt! Lasst mich von vorne beginnen. Denn den Anfang machte das geniale Buch „Ringelschwanz und Tierpopo“. Ein herrliches Sachbuch mit jeder Menge Tierpopos und Klappen hinter denen sich die dazu gehörigen Tiere verbergen. Und ein Tier an seinem Popo zu erkennen, das ist gar nicht immer so einfach haben die kleinen Leseratten herausgefunden. Dazu kommen zu jedem Tier noch ein paar knappe aber nette Fakten. Erschienen ist es im Sauerländer Verlag.

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Nachdem wir uns also den tierischen Rückansichten gewidmet hatten, stand heute ein Buch auf dem Programm das ich schon ewig machen wollte: „Mäh von Bäh und die Gripspillen“ (Lappan Verlag). Ein witziges, freches, herrliches Vorlesebuch um ein cleveres Schaf und einen trotteligen Truthahn. Am besten kommt der freche Humor beim Vorlesen zur Geltung wenn man die Geschichte um die Gripspillen (die in Wirklichkeit eben AA sind) im Dialog vorliest.

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Die Kinder und auch wir Vorleser (an dieser Stelle Danke an Verena für einen fantastischen Truthahn) hatten so viel Spaß mit dem Unfug, den Mäh von Bäh mit dem Truthahn darin treibt. In Kürze zusammengefasst geht es darum, dass das Schaf den Truthahn dazu bringt, AA zu essen indem es ihm vorgaugelt, dass da kein AA sondern Gripspillen liegen. Die Lehre, nachdem der Truthahn bemerkt hat was er da letztendlich gefutter hat ist, dass er nun ja auch schon klüger ist.

Was haben wir zusammen gelacht. Und dann im Anschluss gleich selbst Gripspillen hergestellt. Nein – natürlich habe ich die Kinder dazu nicht aufs WC geschickt (dahin nur zum gründlichen Händewaschen). – sondern in die Küche und da haben wir leckere Gripspillen hergestellt und dazu später aus Frühstücksbeuteln passende Beutel gebastelt.

Wie man die Gripspillen genau macht, habe ich auf meinem Backblog für euch: Rezept.

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Kekse mit dem Nudelholz zerbröseln

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Frischkäse darunter und kneten kneten kneten

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zu Kugeln rollen

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Mit Schokolade überziehen

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Am Ende haben wir dann gemeinsam überlegt, was wir für Pillen erfinden würden, wenn wir kleine Forscher wären. Da kamen richtig tolle Ideen heraus: von Unsichtbarkeitspillen, Zimmer-aufräum-Pillen, Umweltpillen bis hin zu Schrumpfpillen war alles vertreten und wir hatten die lustigsten Einfälle was wir mit solchen Pillen alles machen würden.

Hier habe ich auch noch ein paar kreative Gripspillen-Beutel:

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Und ich bin sicher, dass die Gripspillen meinen kleinen Leseratten und deren Familien heute sehr gut geschmeckt haben. Unsere sind schon alle verputzt!

Soll mir einer mal noch was davon sagen, dass Lesen scheiße ist!

Ich wünsche euch ein leselustiges Wochenende!

Christine

 

{Lindbergh} Von fliegenden Mäusen und Strohhalm-Bruchlandungen zwischen den Buchregalen

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Als ich in der vergangenen Woche mit den Leseratten samstags „Die Reise“ gelesen habe, wusste ich noch gar nicht, wohin mich die Reise in den nächsten Wochen führen würde. Schon beim Vorlesen entstand ja die Idee mit den Kindern in der nächsten Gruppenstunde ein wenig zu forschen und zu experiementieren wie wir uns denn fortbewegen könnten.

Und natürlich sollte auch in dieser Gruppenstunde ein Buch im Mittelpunkt stehen. Mein wunderbar genialer Bibliothekar aus Leidenschaft Ret Samys hatte dann direkt nach „Lindbergh“ gegriffen und so tauchte ich zuhause ab in die wahrlich abenteuerliche Welt der kleinen, erfindungsreichen Maus. Beim Lesen und Betrachten der Zeichnungen war ich vollkommen fasziniert und wusste gleich, dass dies der perfekte Anschluss an „Die Reise“ für uns darstellt.

In „Lindbergh“ steht eine kleine Maus mit einer großen Idee im Mittelpunkt. Nichts geringeres als eine Flugmaschine möchte der kleine Nager bauen um damit nach Amerika zu fliegen. Und so macht sich der belesene Nager ans Erfinden und Experimentieren und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Was das Buch so besonders macht, sind die wirklich außergewöhnlich schönen Zeichnungen von Torben Kuhlmann, der mit diesem Buch seine Abschlussarbeit geschrieben hat und für „Lindbergh“ zahlreiche Auszeichnungen bekommen hat.

Und es vereint gleichzeitig die großen Träume der Menschen in sich: fliegen können, frei sein und natürlich auch der Aufbruch in eine neue Welt.

In den Zeichnungen finden sich so viele Details eingemalt, das Buch ist von der ersten bis zur letzen Seite unendlich liebevoll gemalt. Alleine die Idee, dass die Maus ihre Skizzen mit einem verkohlten Streichholz zeichnet: herrlich!

Und genau so experimentierfreudig wie die kleine Maus waren auch unsere Leseratten. Nachdem ich zu Beginn der Gruppenstunde erzählt habe, wie die Menschen sich anfangs nur zu Fuß fortbewegen konnten und dann immer mehr Erfindungen getätigt hatten, um später Wagen, Schiffe und schließlich Flugzeuge zu nutzen, war die Neugier der Kinder geweckt, als ich erzählte, dass ich heute ein Buch dabei habe, in dem es um eine kleine Maus mit einem großen Entdeckertraum geht.

Was so eine Maus wohl gerne erfinden würde? Das wäre sicherlich auch spannend zu erfahren und würde bestimmt zu der ein oder anderen spannenden Geschichte führen.

Doch wie auch die Maus und später Lindbergh wollten wir im Anschluss an das Buch auch in die Luft gehen. Dazu haben wir verschiedene Experimente vorbereitet. Die Kinder konnten zum Beispiel einen Strohhalm dessen Öffnung vorne verstopft wurde mit einer Pumpe durch den Raum schießen. Wie das funktioniert? Mit Druck natürlich, denn anders als Kuhlmanns Maus hatten wir natürlich keinen Dampfapparat.

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Und was passiert, wenn wir einen aufgefalteten Teebeutel anzünden? Durch den sogenannten Kamineffekt fliegen die Funken hoch in die Luft und wir sehen, dass heiße Luft aufsteigt was zum Beispiel wichtig für Heißluftballons ist.

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Dann ging es ans Bauen von Strohhalmgleitern. Hier konnten die Kinder sich Fluggleiter bauen und überlegen, ob sie eher dicke oder dünne Halme benutzen sollten, ob die Papierstreifen besser schmal oder breiter geschnitten werden damit der Gleiter möglichst weit fliegt.

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Am Ende testeten wir die Fluggeräte natürlich auch um zu sehen, wer an diesem Tag wohl dem Traum vom Fliegen am Nächsten gekommen war. Das Wettfliegen machte allen so großen Spaß, dass wir Runde um Runde ausprobierten.

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Vielleicht bauen wir beim nächsten Mal auch noch Papierflugzeuge und testen diese dann auf ihre Weitflug- und Piouretten-Eigenschaften.

Den Abschluss unserer Gruppenstunde machte dann die Erfinder-App von Pettersson und Findus bei der die Kinder herrlich skurile Erfindungen zum Funktionieren bringen mussten.

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Und dann gibt es doch auch schon das nächste Buch von Kuhlmann „Armstrong“, das es nun bald zu entdecken gibt. Was habe ich dafür schon Ideen im Kopf. Angenfangen von einer Ballonrakete über… ach nein. Pssst! Ich darf doch nicht schon alles verraten.

Doch halt: eines muss ich euch ja noch verraten und das passt natürlich auch noch perfekt zu „Armstrong“ – das Spiel „Reise zum Mond“. Dieses Spiel eignet sich sehr gut um in einer Gruppe gespielt zu werden.

Der Spielleiter gibt den Satz „Ich reise zum Mond und nehme … mit“. Diesen Satz muss jedes Mitglieder der Gruppe nach und nach wiederholen und dabei einsetzen was es zum Mond mitnehmen würde. Aber Halt! So einfach ist das Spiel eben nicht, denn der Spielleiter hat sich eine Bedingung ausgedacht, die erfüllt sein muss damit man mit zum Mond genommen wird und natürlich weiß diese Bedingung zu Anfang nur er selbst.

Zum Beispiel könnte er nur rote Sachen akzeptieren oder nur Worte, die mit S anfangen.

Die Gruppe muss nach und nach dahinter kommen, was das System ist um mitgenommen zu werden. Bei jedem Satz antwortet der Spielleiter entweder mit:

Ja, du darfst mit zum Mond oder eben mit Nein. Du darfst nicht mitfliegen.

Meine Leseratten lieben das Spiel und zerbrechen sich sehr gerne die Köpfe darüber, was bei der jeweiligen Reise zum Mond wohl mitgenommen werden darf.

Und ich reise nun zwar nicht zum Mond, schicke aber meine kleinen Kinder gleich ins Reich der Träume. Davor lesen wir natürlich vor!

Zurück bleibt eine glücklich grinsende Oberleseratte, die den Kopf voller Ideen und das Herz voller Glücksgefühle wegen eines solch wunderbaren Bucheswie „Lindbergh“ hat.

Leselustige Grüße

Christine

 

 

{In einem Land vor unserer Zeit} Reise in die Urzeit

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Seit einigen Wochen reisen wir in der Lese- und Schreibwerkstatt weit in die Vergangenheit. Zu den Dinosaurieren führt uns unsere Reise und kaum eine Leseratte vermag sich vorzustellen, welche gigantischen Zeitsprünge wir bis dahin unternehmen müssen. Ganz schön viele Nullen haben 65 Millionen Jahre oder sogar 160 Millionen Jahre.

Damit wir diese Zeitreise ein wenig besser darstellen konnten, haben wir anfangs einen Kreis gebildet und jedes Kind hat von 0 bis 11 Uhr eine Stunde auf der Weltenuhr dargestellt. Dann haben wir überlegt, wann auf dieser Uhr wohl die ersten Lebewesen entstanden sind. Und wann die Dinosaurier gelebt hatten und letztendlich seit wann es den Menschen gab. Dass der Mensch auf der Erduhr nur eine so kurze Zeiteinheit dargestellt, fanden viele ganz erstaunlich.

Und dann starteten wir mit den eigentlichen Dinowochen. Jede Menge Bücher stehen zur Zeit auf unseren Thementischen zum Ausleihen bereit: viele tolle Sachbücher, aber auch Geschichten und Abenteuerbücher können von den Kindern ausgeliehen oder in den Gruppenstunden angeschaut werden.

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Doch wie stellt man die Größe der Dinosaurier für die Kinder bildlich dar? Wir waren raus auf den Schulhof und haben eine Startlinie gezogen. Dann habe ich einen Dinosaurier vorgestellt, einiges Fakten über ihn erzählt und von den Kindern ihr Wissen darüber ergänzen lassen und dann ging es ans Schätzen: wenn der T-Rex bis zu X m lang werden konnte, bis wohin hat er dann wohl gereicht?

Jedes Kind durfte sich an den Punkt stellen, den es vermutete und dann haben wir mit einem Maßband nachgemessen. Da kamen staunende Gesichter dabei heraus. Denn manche Dinos hätten ja locker das halbe Schulgebäude ausgefüllt.

Woche für Woche gibt es nun jede Menge Wissen über Dinos gepaar mit kleineren oder größeren Aktionen.

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Wir haben ein Dinoquiz erstellt, das ihr bald hier findet.

Wir haben leckere Dinokekse gebacken. Kleiner Tipp: wer keine Dinoausstecher hat, kann auch tolle Fußspuren-Kekse machen in dem er einen (sauberen) Plastikdino mit seiner Kralle tief in den Teig drückt.

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Urzeitliche Landschaften wurden gebaut und natürlich immer wieder auch Bücher passend zum Thema vorgestellt. Da werde ich euch auch bald meine Lieblingsbücher vorstellen. Es gibt so unglaublich schöne Dinosaurierbücher.

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Und meine eigene Faszination für die Urzeit wurde nebenher auch wieder geweckt. Als Kind haben mich die riesigen Echsen so fasziniert und auch jetzt bin ich wieder am Staunen über welchen Zeitraum alleine schon die gigantischen Wesen die Erde beherrscht haben. Und mit Wehmut befürchte ich, dass der Mensch eine wesentlich kürze Spanne auf diesem Planeten haben wird. (Da kommt wohl das Nachhaltigkeitsthema das wir nun auch eine ganze Weile hatten, in meinen Gedanken drin vor).

Urzeitliche Grüße

Christine

Frühlingsstart mit Hasen

Gerade hat die Sonne ein oder zwei Mal auf uns geschienen. Ostern ist uns noch frisch in Erinnerung – und es sind noch Osterferien – deswegen haben wir uns einen Samstag nur mit Hasen beschäftigt:

  • Fanny & Klee: Warum bringen Hasen die Ostereier?

    Gecko ist eine wunderbare Zeitschrift mit einer Menge Bilder- und Vorlesegeschichten für Kinder. In der Reihe „Fanny & Klee“ beantwortet Fanny ihrem kleinen Bruder eine Frage – mit viel Fantasie…
    Dieses Mal (Gecko 46) hat Klee eine Frage über Ostern: Warum bringt denn gerade ein Hase die Eier zu den Kindern?

    Und natürlich weiß Fanny eine Antwort: Die Hennen suchen einen Eierlieferanten. Zuverlässig, sportlich und unauffällig soll er sein. Da kommen ein Fuchs, ein Storch und ein Hase. Jetzt müssen die Hennen erst einmal herausfinden, wer dafür am geeignetsten ist…

  • Hasen- und Kaninchen-Quiz

    1, 2 oder 3, letzte Chance vorbei! Wer kennt sich aus im Hasen- und Kaninchenland? 7 Fragen zu Hasen und Kaninchen sollten die Kinder beantworten und möglichst viele richtig beantworten. Zeit zum Austoben – mit Köpfchen:
    Das Quiz zum Herunterladen (PDF)

Antwort zum Quiz (Text markieren): LANGOHR

  • Hasen-Stiftehalter110602

    Genug ausgetobt? Dann schnell ein Fantasiebonbon geschnappt und an zwei Bastelstationen bereitgestanden! Station 1: Hasen-Stiftehalter. Dazu brauchen wir Schablonen, Fotokarton, Kulleraugen, Klopapierrollen, Stoff, Knöpfe und Heißkleber.

    110611Den Stoff haben wir um die Klopapierrolle gespannt, mit Heißkleber befestigt.
    Hasenohren und Füße basteln, zusammen mit einem Knopf als Nase und den Kulleraugen mit normalem Kleber geklebt.

    Einen Hasenschwanz drankleben? Kein Problem! Ein bisschen Stoffreste zusammenknüllen und hintendrankleben, fertig!

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  • Hasenmasken

    Station 2: Pappteller, Ohren-Schablonen, Strohalme, Kleber. Scheren (oder Prickelnadeln) und Kleber.
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Wir hatten so viel Spaß und haben viel gelabert und gelacht, 112811wie es sich für die Ferien gehört!

Gruß aus Nalbach von der Lese- und Schreibwerkstatt und mir

 

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