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Nachts im Wald

Hallo meine lieben Leseratten,

heute reisen wir gemeinsam in den Wald und schauen, was Tiere so tun, wenn sie denken, dass sie ungestört sind. Was denkst du beispielsweise, was Glühwürmchen oder Waschbären nachts im Wald so unternehmen?

Außerdem haben wir heute wieder ein Quiz mit der App Kahoot für dich. Wenn du dich besonders gut auf das Quiz vorbereiten willst, findest du auf Onilo ein Sachbuch, das du dir mit deinem Schülercode anschauen kannst.

Und kreativ wird es auch, denn heute könnt ihr unsere Leni Leseratte aus Papier basteln (PDF).

Quiz

Hier ist das Waldquiz – wie viel weißt du über Wälder und ihre Bewohner?

Das Lösungswort zur PDF-Ausgabe findest du, wenn du die ganze Box markierst:

BAUMKRONEN ist richtig – SCHUTZWALD und ENTWALDUNG sind falsche Fährten

Hast du Lust zu schreiben?

Wir wüssten gerne, was Leni Leseratte nachts so tut. Schick uns doch deine Idee, gerne als kleine Geschichte. Wir sind gespannt, was unseren Leseratten so einfällt!

Tierstimmen

Und jetzt die Ohren spitzen! Hier kommst du zu einem Tierstimmenquiz. Kannst du erraten, welches Tier für die Geräusche verantwortlich ist?

https://www.tierstimmenarchiv.de/schuelerportal/saeugetierstimmenquiz.html

Ganz viel Freude mit unserer heutigen Gruppenstunde wünschen euch

Christine und das Betreuerteam der Lese- und Schreibwerkstatt

Christine hält 2 gebastelte Käfer in der Hand

Die Käfer sind los! Insekten-Überfall

Hallo meine lieben Leseratten,

in dieser Woche krabbelt es in Lese- und Schreibwerkstatt. Nach dem Summen der Bienen kommt heute das Surren der Käfer und allgemein der Insekten dran. Und wir haben uns so schöne Sachen für euch ausgedacht. Es wird gleich doppelt kreativ: einmal könnt ihr euch an einem Origamischmetterling versuchen und dann haben wir noch bunte Käfer für euch im Gepäck. Und Quiz und Memory… ach, schaut euch am Besten schnell das Video an. Ja, und ein kleines Gedicht gibt es heute auch noch.

Ein Tipp für die Käfer: Ich habe euch Vorlagen gemacht, die ihr nutzen könnt. Dazu knickt ihr Papier einfach einmal um, so dass ihr die Vorlagen nur zur Hälfte aufmalen und ausschneiden müsst. Natürlich könnt ihr auch ohne Vorlagen eure eigenen Formideen ausschneiden!

Für die Käfer in der Variante mit den Verpackungen ist oft das Papier zu dick zum Falten. Da könnt ihr die Vorlage bis zur Mitte zeichnen und dann spiegelverkehrt auf die andere Seite legen. Oder auch hier: einfach drauflos schneiden.

Meine Kinder haben beim Basteln ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und ihren Käfern dann auch gleich Namen gegeben wie beispielsweise der grüne Blatt-Tarnkäfer. Dabei haben sie überlegt was der wohl frisst und wo er lebt. Vielleicht hilft euch das Fantasiebonbon ja dabei, euch auch einen kleinen Käfersteckbrief auszudenken? Schickt mir gerne ein Bild von Käfer und Steckbrief. Wir sind gespannt auf eure Ideen.

Noch mehr Fotos von den Käfern und den Vorlagebogen findet ihr auf little. red. temptations.

Das Super-Insekten-Quiz

Das Lösungswort zur PDF-Ausgabe findest du, wenn du die ganze Box markierst:

EXOSKELETT ist richtig – VERPUPPUNG und PUNKTAUGEN sind falsche Fährten

 

Insekten-Sicht-Memory

 

Wir wünschen euch gaaaaanz viel Freude beim Ausprobieren!

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

Wunderwerk Wabe

Hallo liebe Leseratten,

heute dreht sich noch einmal alles um die Bienen. Genauer gesagt: um die Waben. Denn die sind wirklich wahre Kunstwerke und wirklich eine faszinierende Sache.

Auf euch warten leckere Kekse, ein Experiment und eine kleine Bastelidee. Habt ihr Lust, loszulegen? Dann schaut euch den Film an!

Insektensommer

Und eine ganz spezielle Aufgabe wartet hier auf euch: Habt ihr schon vom Insektensommer gehört? Dazu ruft der NABU in dieser Woche auf. Eine total tolle und wichtige Aktion, wie ich finde. Wer mag, nimmt sich eine Stunde Zeit und hilft beim Insektenzählen! Der Film erklärt ganz toll, um was es geht!

Ja, und wer mag kann sich auch noch Dr. Mark Bennecke anschauen, der ebenfalls für den Insektensommer begeistern mag:

In der kostenlosen NABU-Insektenwelt App könnt ihr auch direkt die Insekten eintragen, die ihr gefunden habt. Und total toll: dort gibt es auch eine Bestimmungsfunktion. Ihr seht irgendwo beispielsweise einen Käfer, den ihr nicht kennt? Dann einfach ein Foto machen und die App sagt euch, ob ihr einen Kartoffelkäfer oder einen Maikäfer vor euch habt.

Viel Spaß beim Auspacken der Wundermitmachtüte!

Wir senden euch ein Lächeln!

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

Wir summen weiter mit den Bienen um die Wette

Hallo meine Leseratten,

ich hoffe, euch hat der Einstieg in die Welt der Bienen gut gefallen. Auch heute wollen wir noch einmal kreativ werden und haben uns die fleißigen Pollensammler als Stundenthema ausgesucht.

Und bevor wir loslegen: Zwei Wettbewerbe haben wir mit den Nalbacher Imkern und Nalbach Nachhaltig zusammen rund um die Bienen ins Leben gerufen: einen Bienen-Malwettbewerb und einen Rezeptwettbewerb rund um Honig. Vielleicht magst du dabei sein oder deine Eltern oder Großeltern haben ein schönes Honigrezept?

Und nun geht es los! Bsssssssss!

Im Film habe ich euch verschiedene Bastelideen gezeigt. Hier noch ein paar kurze Tipps für euch:

Wenn ihr die Lesezeichen malt, nutzt beispielsweise Filzstifte. Wer hat nimmt Acrylstifte, die besonders gut decken. Für die Perlen dreht ihr den gelben Fimo zu einer Kugel oder formt sich etwas länglich. Aus braunem Fimo rollt man lange dünne Fäden die man dann um den Körper legt und fest drückt. Mit einem Schaschlikspieß oder einem Zahnstocher bekommt ihr ein Loch in die Kugel.

Ofentrick: Ich lasse die Kugeln im Ofen auf dem Schaschlikspieß und lege diesen über eine Tasse oder eine kleine feuerfeste Schüssel. So behalten die Perlen rundum die Form.

Bei den Ohrringen dreht ihr die kleinen Ösen in den Bienenkörper. Nach dem Aushärten könnt ihr an den Ohringen vorsichtig die untere Öse aufdrehen. Fragt eure Papas: die haben bestimmt ein passendes Werkzeug im Werkzeugkasten.

Wer keine Ohrringe mag, kann durch die Öse auch eine dünne Schnur fädeln und die Biene als Kettenanhänger nutzen. Oder ihr nutzt die Bienen für die Lesezeichen.

Bei den Mandalas gilt: von der Mitte nach außen. Und wer mit Wasserfarbe malt, nutzt für die Muster nachher z.B. Filzstifte.

Und für die, die so gerne bei Quizzen mitmachen, habe ich hier eins auf Geoino gefunden.

Wir senden euch ein Lächeln.

Christine

und das Team der Lese- und Schreibwerkstatt

Es summt im Leseclub

Bienenwochen in der Lese- und Schreibwerkstatt

Hallo meine lieben Leseratten,

heute erwartet euch ein ganz schönes Gesumme! Wir reisen mit euch in die Welt der Bienen. Wir haben ein paar tolle Bienen-Bücher-Tipps für euch. Dann gibt es noch etwas zum Basteln. Pssst! An dieser Stelle verrate ich euch schon mal, dass ihr auch noch nen Vatertags-Geschenktipp bekommt, falls ihr noch etwas Selbstgemachtes braucht. Auch ein Rätsel ist wieder dabei.

Ja, und dann könnt ihr euch sogar einen pflegenden Lippenbalsam herstellen, mit echtem Bienenwachs.

Schaut euch das Video an und sucht euch aus, was euch besonders begeistert. Und verratet uns gerne in einem Kommentar, was euch am meisten Freude bereitet hat!

Wir sind gespannt!

Los geht die Reise in die Welt der Bienen!

Bastel-Vorlage

Quiz – Bienen in Zahlen

Das Lösungswort zur PDF-Ausgabe findest du, wenn du die ganze Box markierst:

HONIGBIENE ist richtig – IMKERSCHULE und BIENENSTOCK sind falsche Fährten

 
 
 
Ganz viel Freude bei diesem Thema wünschen euch

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

Eierwochen

Die Wochen vor Ostern sind bei uns in diesem Jahr voll mit Eiern. Denn auch in der Lese- und Schreibwerkstatt dreht sich momentan alles ums Ei. Mich persönlich fasziniert das Ei, von der Form, der Vielfalt, der Funktion. Eier sind wunderbar! Und zum Glück gibt es auch ganz viele wunderbare Bücher rund ums Ei.

Doch bevor vorgelesen wurde, stiegen wir erst einmal mit einem Brainstorming ein. Was wissen die Leseratten selbst denn über Eier? Klar, sie werden von Vögeln gelegt. Aber nur von Vögeln? Schnell war klar, dass auch viele andere Tierarten Eier legen und dass es sogar ein Säugetier gibt, das Eier legt: das Schnabeltier.

Wir überlegten, wie ein Ei aufgebaut ist, wie es aussieht und vieles mehr.

Dann ging es zum Vorlesen. Mitgebracht hatte ich die Geschichte von Klara Gluck, einem Huhn das keine Eier legen kann und dabei so unendlich gerne welche hätte. Unerschrocken macht sie sich deshalb auf um überall verwaiste Eier einzusammeln und diese dann auszubrüten. Eine süße Geschichte und spannend auf der letzten Seite zu entdecken, welche Tiere sie denn da alle ausgebrütet hat. Da war auch das Schnabeltier dabei, Vögel, Schlangen und ein uns bis dahin unbekanntes Tier, das uns in der nächsten Gruppenstunde allerdings wieder begegnen sollte.

Wir machten uns im Anschluss ebenfalls auf Abenteuersuche. Denn nun lautete die Aufgabe sich ein Abenteuer für das Huhn auszudenken und dieses aufzuschreiben. Da war jede Menge Fantasie gefragt. Die Leseratten dachten sich tolle Geschichten aus, von hoch auf dem Eiffelturm, bis hin zu düsteren Höhlen oder sumpfigen Moorlandschaften war ihr Huhn unterwegs um Eier zu suchen.

Und kreativ ging es weiter. Denn für die Eier an Ostern brauchen wir natürlich auch Eierbecher. Diese bastelten wir aus Klopapierrollen. Wie das genau geht, findet ihr auf unseren Schwesternblog beschrieben.

In der folgenden Woche starteten wir dann die große Rühreisause. In dieser Stunde stand eines der wunderbarsten Ei-Bücher überhaupt im Mittelpunkt: das Ei von Britta Teckentrupp. Dieses Buch enthält so viel Wissen über Eier und es ist so liebevoll illustiert. Traumhaft! Bereits in der Woche davor haben wir einige Zufallsseiten aufgeschlagen und so arbeiteten wir auch in dieser Woche mit dem Buch:

eine Seite aufschlagen, vorlesen und darüber diskutieren. Wir überlegten uns welcher Vogel wohl das kleinste Ei legt (der Kolibri) und wie oft er mit seinen Flügeln pro Sekunde schlägt (unglaubliche 50 Mal). Wir erfuhren, dass der Elefantenvogel das größte Ei gelegt hat, das jemals gelegt wurde. Und wir erfuhren, dass das Tier das wir beim Hühnerbuch in der Woche vorher nicht identifizieren konnten ein Ameisenigel ist und neben dem Schnabeltier das einzige Säugetier der Welt ist, das Eier legt. Da war dieses Geheimnis auch gelüftet.

Nach dem Lesen machten wir ein Experiment. Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich im vergangenen Jahr den klein und groß Verlag (link zum Verlag) entdeckt und war ganz begeistert von der liebevollen Machart der Bücher. „Das Experimente-Buch“ beispielsweise hat total süße Bildaufbauten. Sehr ungewöhnlich und originell. Wir fanden ein Experiment mit einem Ei, das in einem Wasserglas zum Schweben gebracht wird:

Ei vorsichtig ins Glas geben,
Warmes Wasser dazu
Salz rein und
rühren.

Und dann? Fängt das Ei doch plötzlich an zu schweben!

Nun ging es weiter in die Küche: zum Rührei machen. Geplant war, dass sich jedes Kind ein Raclettpfännchen individuell zusammen stellen kann. Es fing auch richtig gut an:

Doch dann: Gerät kaputt. Also schnell an die Herdplatten, dort zwei Rühreimischungen improvisieren, während die Kinder Eier basteln und dann doch noch am Ende ganz lecker Rührei essen.

Das Bastelprogramm, neben den Hasen-Eierbechern von der vorhergehenden Woche: Ostereier aus Papier

Unsere Küchenfee des Tages Verena kam ganz schön ins Schwitzen und hat alles souverän gemeistert.

(Bilder haben wir in der Schnelle dann doch keine geschossen. Aber geschmeckt hat es!)

Da kann Ostern aber jetzt wirklich kommen!

Christine


PS: In der Juniorgruppe hat die Idee mit dem Ausmalen der Spielkarten für ein Memory-Spiel wunderbar funktioniert!
Gespielt wurde später ein Memory-Spiel und dann auch „links Mitte rechts“ bzw. „Das große Osterhüpfen
Beim Memory-Spielen die eigenen Karten finden
PDF zum Ausdrucken mit Klick aufs Bild

{Tierische Weihnachten} Dr. Brumm und der Weihnachtsbaum

Mit unserem „Geschichtenzauber im Advent“ wollen wir in der Lese- und Schreibwerkstatt besonders weihnachtlich das Jahr abklingen lassen. Dieses Jahr stehen die Advent unter dem Thema „tierische Weihnachten“.

Und zur Weihnachtszeit gehört natürlich auch ein Weihnachtsbaum!

Das weiß auch Dr. Brumm, der etwas chaotische Bär. Als er sich einen Tannenbaum holen will, erlebt er auch dieses mal eine Wilde Geschichte

Am Ende geht aber wieder alles gut aus und Dr. Brumm, Dachs und Pottwal haben ihren Tannenbaum.

Passend zur Geschichte hatten wir drei Aufgaben. Zum einen wollten wir einen eigenen Weihnachtsbaum basteln.

Eine Videoanleitung findet ihr auf YouTube. Der Tannenbaum eignet sich besonders gut für ein LED-Teelicht (kein echtes Teelicht).

Grün war eine beliebte Farbe, aber Blautöne und Weiß eignen sich für eine Winterlandschaft auch.

Für zwischendurch gab es Bärenvorlagen zum Basteln.

Im Nachhinein haben wir bemerkt, dass der Autor von Dr. Brumm einen Hampelbär als Download zur Verfügung stellt. Wer also einen eigenen Dr. Brumm als Hampelmann basteln will, kann die Vorlage von Daniel Napp benutzen.

Highlight waren aber die Cupcakes zum Selbstdekorieren.

Da wir den Backofen diesmal nicht benutzen wollten, hatten wir schon alles vorbereitet.

Einen Boden mit Schokogeschmack als Basis, als Gesichtsfarbe Schokofondant, die Ohren aus Oreostückchen, die Augen aus Smarties, die Schnauze aus Amaretto-Kekschen und dann alles noch ein wenig mit Lebensmittelfarbe ausschmücken. Ein fantastischer Bären-Cupcake, ganz nach eigener Vorstellung:

Socken für unsere kleinen Raben

Auch in der Juniorgruppe ging es weihnachtlich weiter. Und es gab auch schon einen Wunsch: Der kleine Rabe Socke. „Alles verschenkt!“ ist ein kurzes Buch – deswegen habe ich mir ein paar Spielideen ausgedacht:

  • Nimm Socke!
    Wie Reise nach Jerusalem, nur dass statt Stühle Socken kreuz und quer im Raum verteilt werden. Wenn die Musik aufhört, Socke schnappen.
    Material: Socken, eine weniger als Spieler
  • Sockenweitwurf
    Material: 1 Socke, evtl. schwerere Füllung
  • (Sockeneimer
    2 Teams versuchen, einen Behälter mit Wasser zu füllen, aber nur mit einer Socke als Transportmittel. Material: 2 Socken, 2 wassergefüllte Eimer, 2 Behälter)
    für wärmere Zeiten geeignet
  • Sockenfühlen
    Gegenstände in Socken verstecken, nach Ertasten raten lassen. Material: Socke, Gegenstände
  • Der Bart des Weihnachtsmannes

Entschieden haben wir uns dann für „Nimm Socke!“ – was am Anfang ganz gut funktioniert hat, aber trotz festlicher Weihnachtsmusik war bei den letzten übriggebliebenen Kindern nicht viel Bewegung dabei. Dafür haben wir aber auch unser Bastelprogramm:

Weihnachtssocken, damit der Nikolaus eine kleine Nascherei hineinstecken kann oder damit man selbst ein gemaltes Bild für die Eltern hineinstecken kann, passen ganz gut zum kleinen Rabe Socke.

Um dem ganzen einen gerundeten Abschluss zu geben – und weil die kleinen Lesemäuse heute erstaunlich schnell waren – gab es eine zweite Geschichte zum Vorlesen: „Ganz schön clever, Opa Bär“. Bei diesem Buch konnten die Kinder wunderbar die Gangarten der Tiere nachmachen; vom Bär stapf, stapf, stapf über den Fuchs pirsch, pirsch, pirsch bis hin zum Eichhörnchen hüpf, hüpf gingen wir alle den Berg hinauf, an diesem „perfekten Tag!“ Das hat mich besonders gefreut, denn seit „Josefine Meerschwein – Freunde sind ein großes Glück“ halte ich immer wieder Ausschau nach Bilderbüchern, bei denen man kleine Bewegungsaktionen einplanen kann, was bei den kleinen Mitlesern schön ankommt.

Countdown bis Heiligabend läuft, die ersten Türchen im Kalender sind geöffnet! Bis zum nächsten Mal,

Ret

Frecher Spaß mit Fritz Frosch

Fritz Frosch ist ein Frosch und dieser Frosch pupst gerne besonders oft. Und überall.
Na, das gehört sich aber nicht. Deswegen wird ihm das Pupsen verboten.
Wie das endet? Dafür haben wir vor dem Vorlesen ein paar Luftballons vorbereitet.

Jede Menge windige Luftballons

Jedes Kind hat einen aufgeblasenen, aber nicht zugeknoteten Luftballon bekommen. Und einen fahren lassen, das war natürlich nicht erlaubt. Jedenfalls nicht, bis Fritz Frosch das auch wieder durfte. Der arme hat nämlich so lange nicht mehr gepupst, dass er ganz dick wurde – und in die Luft flog. Um wieder zu landen, muss alles raus. Die Luftballon-Flugparty pupst und flattert wunderbar um die Kinderköpfe.

Das war allerdings etwas kurz. Ein längeres Vergnügen haben wir uns natürlich auch ausgedacht.

Wie die Frösche im Schlamm (naja gut, nicht ganz) konnten wir unsere Finger in dickliche Flüssigkeit tauchen und uns vergnügen: Fingermalfarben und Pappbecher kamen zusammen. Damit konnte man sich ruhig Zeit lassen.

Während die Fingermalfarbe noch schön flüssig ist, lohnt es sich schon die Wackelaugen draufzupressen. Wenn die Farbe getrocknet ist, halten die von ganz alleine.

Wer mit dem Malen fertig war, konnte sich an die Beine machen. Die meisten haben geprickelt.

Fast fertig! Eins fehlt noch. Bevor der Pups rauskann, muss auch etwas rein. Und dafür brauchen wir den Mund. Wenn die Farbe getrocknet ist, lässt sich das auch mit Stiften machen, aber wir haben uns ein wenig schwarze Farbe und einen Pinsel geschnappt.

Perfekt!

Nach einer langen, langen Sommerpause war das ein toller Einstieg in die Juniorgruppe. Viele neue (und vor allem sehr junge) Gesichter waren da und mussten sich noch schüchtern an uns gewöhnen. Aber die letzten Wochen sind sie schon viel mutiger geworden. Wir berichten!

Bis zum nächsten Mal!

Ret

SorTier-Spaß mit dem SorTier-Buch

Was habe ich wieder ein schönes Buch für meine Leseratten entdeckt: das Sortierbuch!

SorTIERbuch von Ann Cathrin Raab

Und damit die Kinder zum Thema geführt werden, habe ich in dieser Stunde einfach einmal eine Kiste Legosteine ausgekippt und gemeint: Sortiert mal! Das haben die Kinder mit Feuereifer gemacht und festgestellt: man kann ja nach ganz unterschiedlichen Varianten sortieren: nach Farben, nach Größe, nach Art der Teilchen (Räder, Figuren).

Lauter lose Legos. Lossortiert!

Und schon waren wir mitten im Sortierthema (ehrlich, so fleißig wie meine Kinder in der Stunde sortiert haben, werden die Kinderzimmer daheim nicht aufgeräumt). Jeder durfte nach ein paar Minuten vorstellen, für welche Sortierart er sich entschlossen hat und wir kamen zum eigentlichen Vorlesen:

Eine herrlich verrückte Idee steckt hinter dem Sortierbuch, die uns allen eine wunderbare Gruppenstunde bereitet hat. Die Idee: im Buch gibt es auf jeder Doppelseite jede Menge ganz unterschiedliche Tiere. Die sind ganz einfach illustriert und tummeln sich immer unter einem anderen Motto.

Das Motto habe ich verdeckt und habe die Kinder jedes Mal raten lassen, nach welchem Schema die Tiere sich wohl gerade am Sortieren sind. Das hat schon für manchen Lacher gesorgt: Flieger nach oben, Landtiere nach unten. Ja, das war noch ganz leicht. Aber manchmal musste man schon ganz genau schauen, wie sich die Tiere zusammen tun.

Danach haben wir alle ebenfalls kleine Tiere gestaltet und dann als Gruppe ebenfalls Sortier-Bilder auf ein Laken gelegt und uns Themen ausgedacht. Da waren alle mit Feuereifer dabei.

Gegen Ende haben wir uns dann noch sortiert: draußen haben wir uns nach Größe, Haarfarbe etc ebenfalls geordnet.

Das Sortierbuch kommt mit wirklich viel Spielfreude daher und fordert die Kinder auf, genau hinzuschauen und zu beobachten.

Spinnen haben 8 (hier auch manchmal 6) Beine

Pumpf

Christine

{Der gereimte Löwe} Bissige Basteleien

Manchmal hat James Krüss einfach die besten Kinderreime und man muss einfach eine ganze Gruppenstunde um eins seiner Gedichte planen.

Wir gehen Krüss jetzt auf den Leim
Und suchen für ihn einen Reim,
Was könnt’s nur sein, was meint denn ihr,
Wer ist für Löwe Partnertier?

Und sobald wir das erfahren haben, wollen uns wir nach der Aufregung ein klein bisschen bewegen.

Kinder stehen im Kreis
Löwe – Möwe – Affe – Giraffe

Wir kennen das Spiel als den „Grinch“, anderswo nennt man es „Kartenrutschen„.
Jeder stellt sich im Kreis auf, merkt sich, wo er steht (oder sitzt) und bekommt eine Karte.
Für unser Tier-Grinch haben wir uns extra Karten gebastelt [PDF], mit sich reimenden Tieren.
Die eingesammelten Karten werden wieder gemischt und dann wird eine Karte nach der anderen aufgedeckt. Wer seine Karte hört darf weiterrücken – wenn schon jemand dort steht (oder sitzt), blockiert man ihm damit dem Weg und er darf erst weiterrücken, wenn der Weg wieder frei ist. Wer einmal im Kreis herumgerückt ist hat gewonnen.

Aber dann wird in die Löwenpranken gespuckt und wir gehen an die Arbeit. Zwei überaus hungrige Löwen haben wir im Angebot: Einen Wäscheklammer-Herzlöwen (wenn der sich festbeist, lässt er so leicht nicht mehr los) und einen Lesezeichen-Löwen für den Lesehunger.

Einige unserer Leseratten kannten schon die Lesezeichen-Monster, die am liebsten die Seitenecken anknabbern. Jetzt kam die Herausforderung: Wie macht man einen Löwen daraus?

Mjamm!

Lösung: Orange-braunes Papier, und eine Mähne dazu ausschneiden

Die Idee hinter den Herzlöwen ist genauso einfach wie genial:

Sind sie nicht flauschig?

Man nehme zwei Herzen unterschiedlicher Größe in Löwenfarben. Das große Herz wird der Kopf. Das kleine Herz wird umgekippt und wird die Schnauze. Zusätzlich kann ein kleines Herzchen noch als Schnäuzchen dienen.

Es hilft, einen Ausstanzer dazu zu haben. Die Seiten der Herzen werden angeschnitten und bekommen damit lauter Fransen. Je mehr desto besser, und am Ende kann man die Fransen ein wenig wölben.
Sobald die Herzen fertig bearbeitet sind, kann geklebt werden: Die Herzen werden zusammengeklebt. Das große Herz wird (am besten mit doppelseitigem Klebeband) an die Klammer geklebt.

Und fertig ist der Löwe, der sich an allem festbeißen kann (vorsicht auf die Finger).

Auch nächstes Mal geht es tierisch weiter. Wir berichten!

Biss dann!

Ret