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{Umwelt & Ernährung} Großes Apfelfest

Adamsapfel, Zankapfel, Apfel, der nicht weit vom Stamm fällt, in den sauren Apfel beißen, Äpfel und Birnen vergleichen, und das alles nur für ’n Apfel und ’n Ei! Keine andere Frucht ist für uns so bedeutend wie der Kulturapfel und gerade jetzt, da sich der Herbst nähert, lohnt es sich, die schwer beladenen Bäume anzusehen.
In Nalbach geht es in den Nachhaltigkeitswochen um „Klimwandel und lokales Handeln am Beispiel Ernährung, Fairtrade und Fairer Konsum“ – und wir machen mit. Teil unserer Themenwochen ist unser großes Apfelfest!

Ursprünglich war Apfelpflücken auf dem Feld geplant, aber wetterbedingt haben wir das Programm in die Lese- und Schreibwerkstatt verschoben.

Drinnen ist es warm und schön trocken

Spiel- und Ratespaß

Das kalte und feuchte Wetter kann uns aber nichts anhaben – und um das zu beweisen gehen wir raus, um unz mit einem Apfelquiz aufzuwärmen. Wie gut kennt ihr euch mit Äpfeln aus? Probiert euer Wissen und euer Glück:

Das Lösungswort findet ihr, wenn man die ganze Box markiert:

FRÜCHTE ist richtig – OBSTART und VITAMIN sind falsche Fährten

Das lief ja wunderbar. Diejenigen, die nicht so viele Antworten kennen, können immer noch ihr Können beweisen! Wir haben hier einen Eimer voll Äpfel. Wie gut seid ihr im Schätzen? Wie viele Äpfel passen in einen 10-Liter-Eimer?

„Stille Post“ während die Schätzungen aufgeschrieben werden

Wir haben natürlich nachgezählt:

Na, wer von euch war am nächsten dran?

Apfel-Buffet

Jetzt aber wieder rein. Einige von uns haben nämlich extra das zweite Frühstück ausgelassen, um die ganzen wunderbaren Leckereien zu kosten, die mitgebracht wurden! Das war natürlich das Einzige, was wir gemacht haben – so wenig ich dagegen gehabt hätte. Wir wollten noch Apfel-Lesezeichen basteln und Apfelstück-Piñatas selbst gestalten!

Ein reiches und vielfältiges Naschangebot – Crepes, Kuchen, Apfelsalat, Muffins, Apfelmus, Apfeltaschen und dazu warmer Apfeltee

Apfel-Lesezeichen

Verena hat für uns die süßeste Idee gefunden, wie man einfache und kreative Lesezeichen machen kann. In diesem Video zeigen wir euch, wie ihr sie selbst machen könnt:

Alles, was ihr für dieses Lesezeichen braucht, sind:

  • Eine Büroklammer (große eignen sich gut)
  • Eine rote Holzperle
  • Ein grünes, blattfarbenes Bändchen
  • Ein Stück Faden

Apfelkern-Piñata

Wer Pinatas kennt, weiß, dass es einfach nuch Pappobjekte sind, die man mit Süßem füllt, um sie bei einem Fest aufzuschlagen. Das ist eine wunderbare Idee, aber zeitaufwendig, wenn man die Pinata selbst machen will – die einfachste Methode ist, einen Luftballon mit Papierfetzen und Leim zu beschichten, um nach dem Trocknen den Ballon im Innern platzen zu lassen. Stattdessen kann man aber im kleineren Stil auch Pappteller benutzen.

Diese Pappteller werden dann nur ein kleines Apfelscheibchen. Wichtig dabei ist, dass die Außenseite angemalt wird. Außen kommt die Schale, also am besten rot (oder grün oder gelb) den Rand entlangmalen, und dann die Mitte des Tellers leicht gelblich anmalen. Mit Wasserfarben geht das ganz gut, wenn man Gelb oder Ocker mit Wasser verdünnt.

In der Mitte kommen ein paar Apfelkerne. Wenn der Teller getrocknet ist, braucht man nur noch den Teller zuzuklappen, ein paar Süßigkeiten reinzulegen und das Apfelstück am Papptellerrand zukleben. Mit einer Wäscheklammer kann man sichergehen, dass der Kleber auch von alleine trocknet.

Ein letzter Pinselstrich – dann muss die Apfel-Pinata nur noch trocknen

Auch das Thema Märchen haben wir weitergeführt – am Ende haben uns ein paar Meisterleser aus der Mittwochsgruppe Frau Holle vorgelesen.

Das Apfepflücken auf der Obstwiese musste leider ausfallen – da waren wir aber ganz froh, denn diesen Samstagmorgen haben wir ein wenig gefröstelt. Dafür haben wir aber auch wirklich viel gemacht und haben uns auf das Thema der nächsten Wochen eingestimmt.

Ret

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{Sommerferien} Eis hoch 3

Eisbasteln, Eisessen und Eisfragen!

Da hat die letzten Wochen die Sonne geschienen – und jetzt ist der Himmel grau. Haben die Kinder trotzdem Lust auf Eis?
Jaaaaa!

Pixi-Bücher kennen die meisten. Seit über 50 Jahren sind die Geschichten im Miniformat in Deutschland unterwegs und heute sind sie überall. Bei mehr als 2000 verschiedenen Büchern ist es kein Wunder, dass für jeden etwas dabei ist. Und bei der kurzen, süßen und lustigen Geschichte konnten wir uns mit Eis- und Braunbär schön in das Thema einlesen.

Passend zum Sommerferienstart haben wir aus Eisstielen Lesezeichen gebastelt. Der ersten Sommerlektüre steht nichts mehr im Wege, denn die bunt angemalten Stiele mit süßen Eisfiguren an der Spitze sehen richtig klasse aus.

Die selbstgemachten Eishörnchen haben den Kindern dann so gefallen, dass wir sie doch nicht als Girlande in der Lese- und Schreibwerkstatt aufgehangen haben – die durften auch mitgenommen werden.

Aber was wäre ein Eisthema ohne Eisessen?

Darauf fiebern wir doch alle hin! Natürlich durfte jeder ein selbstgemachtes Eis haben. Nachdem der Basteltisch richtig aufgeräumt wurde.

Ich weiß schon, einige unserer Leser hätten jetzt auch gerne ein Eis. Wer also auch einen selbstgemachten Slushie haben möchte, kann sich hier das Rezept ausdrucken:

Wassermelonen-Slush

Ein einfaches Rezept für ein Wassermelonen-Eisgetränk

Zutaten

  • Wassermelone
  • Wasser
  • Eiswürfelform
  • Zitronenkonzentrat
  • Mixer

Anweisungen

  1. Die Wassermelone zubereiten. Aus dem Fruchtfleisch werden Würfel geschnitten.
  2. Die Melonenwürfel zusammen mit dem Wasser in der Eiswürfelform (am besten über Nacht) einfrieren lassen.
  3. Die fertigen Eiswürfel und die gefrorenen Melonenwürfel in eine Schüssel zusammenwerfen und einen Schuss Zitronenkonzentrat dazugeben.
  4. Mit dem Mixer das Ganze zu einem Eisbrei durchmixen.
Den Slush in einen Becher löffeln und einen Strohhalm reinstecken. Fertig.

Wem nach dem Eisessen dann doch zu kalt wurde (oder einfach mitmachen wollte), konnte bei unserem 1-2-oder-3 sein Wissen zum Thema Eis beweisen. Die Fragen haben wir für euch hier als Quiz zusammengestellt. Vielleicht könnt ihr ja eure Freunde oder eure Familie testen…

Wer das Lösungswort zum PDF-Quiz braucht, sollte die folgende Textstelle markieren:

ERDBEER (VANILLE und JOGHURT sind falsche Fährten)

{Annikas interaktive Abenteuer} Das Schloss in Transsilvanien

Vor zwei Wochen haben wir in der Lese- und Schreibwerkstatt Spielebücher geschrieben. Annika (9) war einer unserer jungen Schreiber, die sich ein cleveres Labyrinth an Fallen und Wegen gebaut haben. Kommt ihr durch das Gruselschloss? Probiert es gerne aus:


Du bist mit deinen Eltern in Transsilvanien. Ihr geht in ein Schloss. Plötzlich bist du allein und kommst nicht raus. Du hast nur eine Möglichkeit:


Und hier könnt ihr sehen, wie Annika ihre Geschichte geplant hat:

{Wir schreiben interaktive Abenteuer} Gefangen im Labyrinth!

Kerker, Monster, Spinnen (überall Spinnen!), tödliche Fallen, fiese Rätsel und Abenteuerlust pur! Und wer falsch abbiegt oder den falschen Gegner herausfordert, kann eine böse Überraschung erleben.

Nein, es geht nicht um Computerspiele, auch wenn es aus gutem Grund danach klingt. Heute geht es um ein besonders spannendes Thema, bei dem jeder mitmachen kann. Seit unseren Autorenbegegnungen mit Jens Schumacher sind interaktive Geschichten und Abenteuerspielbücher ein wiederkehrendes Thema bei uns – aber bis vor Kurzem war es noch kein Bestandteil unserer Gruppenstunden.

Ob das die richtige Wahl ist?

Bevor jeder anfangen kann, sein eigenes Entscheidungs-Abenteuer zu schreiben, muss man erst mal wissen, was es ist und wie es funktioniert… Also habe ich ein eigenes Spiel geschrieben! Im Uhrzeigersinn konnte jeder eines der 55 Blätter vorlesen, je nachdem, wo wir gerade gelandet sind. Entschieden haben wir dann gemeinsam, per Abstimmung.

Zusammen knobeln und Geheimschriften entziffern; Fehler sind in diesem Spiel gefährlich!

Zum Ausgang zu finden ist gar nicht so einfach, und wer selbst miterleben will, wie viel Spaß wir hatten, uns durch sämtliche Räume zu rätseln, hat hier mehrere Möglichkeiten. Zum einen könnt ihr euch das Abenteuer herunterladen, und zwar zweiseitig mit Zahlen auf der Rückseite oder einseitig. Dadurch könnt ihr euch eure eigenen Karten zum Aufdecken basteln.
Zum anderen könnt ihr das Spiel aber auch online durchprobieren:

1. Vor ein paar Jahren ist während der Lesenacht etwas passiert. Jemand hat sich das falsche Buch ausgeliehen und es genau um Mitternacht angefangen zu lesen. Das Buch hieß „Rätseln bis Mitternacht“ und es ist eigentlich in allen Büchereien verboten. Wenn man es um Mitternacht liest, ist man im Buch gefangen. Die einzige Möglichkeit zu entkommen, ist, sich durch die Rätsel durchzuarbeiten. Leider stecken wir gerade in der Mitte des Buches fest. Du musst jetzt entscheiden, in welche Richtung wir zum nächsten Buchdeckel finden.

links >2
rechts >6

 

Viel Glück!

 

So weit, so gut. Aber wie schreibt man so etwas denn jetzt selbst?
Am besten geht das mit einer Karte. Wenn ihr das Spiel schon durchgespielt habt, könnt ihr auf diesem Bild sehen, wie ich das ganze Abenteuer geplant habe (Spoiler!):

Wer sich Räume mit mehreren Türen vorstellen kann, ist also schon ein gutes Stück weiter. Dann geht es nur noch darum, welche Entscheidungen getroffen werden können… und welche davon den Spieler weiterbringen und welche ihn verlieren lassen. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten und es sind ein paar wunderbar kreative Spiele herausgekommen.

Am Ende war ganz klar, was wir noch machen mussten: die Spiele ausprobieren. Noch hat keiner eine fertige Textversion (wenn es dazu kommt, versuchen wir sie auf den Blog zu stellen!), aber durch die Karte hat der Spieleleiter den Plan. Durch Spinnennetze und Asteroiden, mit Schwertern und über Plattformen haben wir Wege funden müssen!

Und – um den Kreis zu schließen und zurück zur Inspirationsquelle zu kommen – dann galt es wieder die Abenteuerspielbücher zu entdecken und auszuleihen. Was mit ein paar Werken von Jens Schumacher angefangen hat, hat sich in unserer Kinder- und Jugendbücherei auch auf andere Altersgruppen ausgestreckt. (Wer weiß, vielleicht landet ja mal eins unserer eigenen Abenteuerspielbücher in ein Regal?)

Und wer nicht genug von den Abenteuern bekommen kann, dem habe ich ein Spiel in Reimform zusammengestellt:

Ein interaktives Gedichte-Abenteuer:
DU entscheidest, welchen Weg Du einschlägst, welche Geschichte Du erlebst!
Glück und Entscheidungskraft bringen Dich durch verschiedene Reime und Gefahren.
Aber lass‘ Dich bloß nicht vom Hexenmeister erwischen.


Viel Glück!

labyrinth

Du traust Deinen Augen kaum:
Erwachst in einem leeren Raum.
Je eine Tür zu jeder Seite.
Wähle eine und beschreite…

die linke Tür.die rechte Tür.

 

>>Mehr zum Thema<<

Euer Spielezauberer
Ret

{Wendebücher} Geschichten vorwärts und rückwärts mit Ritter Otto

Ritter Otto und sein Reittier - Ein Wendebuch Reittier und sein Ritter Otto - Ein Wendebuch
Diese Woche gab es zwei Geschichten in einem Buch! Willkommen in der Welt der Wendebücher. Fangt vorne an, lasst euch von der Geschichte begeistern, kommt in der Mitte zum Ende – und fangt dann von hinten an und wiederholt das ganze.

Das Einhorn und das Pferd
Das Einhorn und das Pferd
Minnie und Dumbo
Minnie und Dumbo
Dumbo und Minnie
Dumbo und Minnie
Der Stift und sein Blatt
Der Stift und sein Blatt
  • Ein besonders schönes Wende-Pappbilderbuch ist „Ritter Otto und sein Reittier“ oder – je nachdem, wo man anfängt – „Reittier und sein Ritter Otto“ von Günther Jakobs. Das Buch begeistert gleich von Anfang an mit den Umschlagillustrationen. Die sind nicht nur schön und farbenfroh, wenn man genau hinschaut, sieht man auch die einzelnen Stationen des Abenteuers. Klasse ist aber auch die doppelt gemoppelte (hält besser) Geschichte.

    Doch die Lese- und Schreibwerkstatt besteht nicht nur rein aus Leseratten. Sobald wir ein Fantasiebonbon gelutscht haben, verwandeln sich unsere Köpfe in kreative Geschichtenerfinder und gekonnte Bastler und Maler. Inspiriert von dem Buch setzen wir uns an die Ideenschmiede und bearbeiten das Papier mit Stiften!

    Weil sich das Bilderbuch so schön reimt, legen wir das Reimelexikon aus, damit können viele schon ihre Zeilen schreiben.

    Aber welche zwei Charaktere passen gut zusammen? Und wie treffen sie sich in der Mitte des Buches?

    Na gut, einen ganzen Roman werden wir in den Gruppenstunden nicht hinbekommen. Zusätzlich zur Mittelseite und zu den Deckblättern reichen eigentlich je zwei Seiten. Besonders fleißige dürfen natürlich mehr machen.

    Dabei sind hervorragende Ideen, Geschichten und Bücher entstanden!

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    Und dann darf jeder vorlesen:

    img-20170131-wa0003 img-20170131-wa0005 img-20170131-wa0004
    Vorwärts:
    Ohnezahns Leibgericht ist Fisch, damit deckt er am liebsten seinen Tisch Nachtschattendrachen sind verfressen, sie denken immerzu ans Essen.
    Ohnezahns Leibgericht ist Fisch
    damit deckt er am liebsten seinen Tisch
    Nachtschattendrachen sind verfressen,
    sie denken immerzu ans Essen.
    Beste Freunde lieben Picknick ja und sitzen beide hungrig da!
    Beste Freunde lieben Picknick ja
    und sitzen beide hungrig da!

    Rückwärts:

    Der Drachenreiter, der will essen, er ist auf Picknick ganz versessen. Ein Picknick-Korb soll es sein, da kommen leckere Sachen rein.
    Der Drachenreiter, der will essen,
    er ist auf Picknick ganz versessen.
    Ein Picknick-Korb soll es sein,
    da kommen leckere Sachen rein.
    Beste Freunde lieben Picknick ja und sitzen beide hungrig da!
    Beste Freunde lieben Picknick ja
    und sitzen beide hungrig da!

    Vorwärts:

    Sie sucht ihren Hund im ganzen Haus, denn sie liebt auch den Mittagsschmaus. Das Mitagessen ist bereit, Prinzessin Lila hat keine Zeit.
    Sie sucht ihren Hund im ganzen Haus,
    denn sie liebt auch den Mittagsschmaus.
    Das Mitagessen ist bereit
    Prinzessin Lila hat keine Zeit.
    Sie finden sich im großen Saal und freuen sich ums Mittagsmal.
    Sie finden sich im großen Saal
    und freuen sich ums Mittagsmal.

    Rückwärts:

    Lina sucht ihr Herrchen fein und schaut auch in das Bett hinein. Sie sucht auch in der Küche <br>und riecht hier leckere Gerüche.
    Lina sucht ihr Herrchen fein
    und schaut auch in das Bett hinein.
    Sie sucht auch in der Küche
    und riecht hier leckere Gerüche.
    Sie finden sich im großen Saal und freuen sich ums Mittagsmal.
    Sie finden sich im großen Saal
    und freuen sich ums Mittagsmal.
    Die Fee Isabel und das Einhorn Lilly
    Die Fee Isabel und das Einhorn Lilly
    Das Blatt und sein Stift
    Das Blatt und sein Stift
    meinen Freund
    meinen Freund

    Vorwärts:

    Katz' und Maus
    Katz‘ und Maus
    Laut und deutlich will der Magen Der Katze sich beklagen. Mäuse - das wissen alle - Fängt man mit der Mäusefalle
    Laut und deutlich will der Magen
    Der Katze sich beklagen.
    Mäuse – das wissen alle –
    Fängt man mit der Mäusefalle
    schnapp
    schnapp

    Rückwärts:

    Maus und Katze
    Maus und Katze
    Der Mäusemage, der ist leer Es muss was zum Fressen her. Da findet sie - was ein Glück - Ein richtig großes Käsestück.
    Der Mäusemage, der ist leer
    Es muss was zum Fressen her.
    Da findet sie – was ein Glück –
    Ein richtig großes Käsestück.
    schnapp
    schnapp

    Vorwärts:

    Der Pinguin und der Eisbär
    Der Pinguin und der Eisbär
    Der Pinuin ist traurig hier, am Südpol wohnt nicht sein Brieffreund-Tier. Im nächsten Brief bittet er den Bär sich mit ihm zu treffen in der Mitte im...
    Der Pinuin ist traurig hier,
    am Südpol wohnt nicht sein Brieffreund-Tier.
    Im nächsten Brief bittet er den Bär
    sich mit ihm zu treffen in der Mitte im…
    ...Meer
    …Meer

    Rückwärts:

    Der Eisbär und der Pinguin
    Der Eisbär und der Pinguin
    Des Eisbärs Freund wohnt im Süden tief. Sehnsüchtig wartet er auf dessen Brief. Drin steht: er freut sich auf ihn so sehr, wenn sie sich sehen im tiefen...
    Des Eisbärs Freund wohnt im Süden tief.
    Sehnsüchtig wartet er auf dessen Brief.
    Drin steht: er freut sich auf ihn so sehr,
    wenn sie sich sehen im tiefen…
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    …Meer
  • img_20170128_120657
    Es wäre doch schade, wenn wir das Buch nicht auch für unsere Lesemäuse verwenden könnten. Immerhin brauchen wir doch jemanden, vor dem wir mit unseren selbstgemachten Wendebücher angeben können!
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    Auch sie sollen Bücher selbst gestalten. Natürlich können sie noch nicht schreiben, aber das heißt nicht, dass sie keine Fantasie haben! Damit ihre Geschichten voll entfaltet werden, dürfen sie heute ans Kett-Legematerial – und dann wird zusammen erzählt. Einer fängt an zu erzählen und legt Figuren und Gegenstände auf die Tücher. Dann macht der nächste weiter und beschreibt, was als nächstes passiert.
    img-20170128-wa0005 img_20170128_151037 img_20170128_151640 img_20170128_151744
    Und die Betreuer schreiben fleißig mit:

    Die Katze und die Maus / Die Maus und die Katze
    Die Katze und die Maus / Die Maus und die Katze
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    Die Maus hat Hunger und läuft in den Wald. Da liegt Käse auf der Mäusefalle. Maus macht die Falle an der Katze fest.
    Die Maus schnappt sich den Käse und bleibt hängen. Die Katze hat Hunger und schnappt sich die Maus.

    Die Katze geht weiter und trifft in der Wüste ganz viele kleine Mäuse. Die Katze hat Angst, weil es zu viele Mäuse sind und haut ab. Sie läuft zurück in den Wald. Jetzt liegen dort 3 Katzenfallen, ind die die Katze springt.

    Ende

    Das Chamäleon und das Pferd
    Das Chamäleon und das Pferd
    img-20170128-wa0012
    Das Chamäleon läuft in den Wald, wo es ein anderes Chamäleon trifft. Die beiden werden Freunde.
    Im Wald haben sie noch 2 Pferde getroffen.
    Plötzlich kommt ein Gewitter und der Blitz schlägt zwischen Pferden und Chamäleons ein. Die Pferde und Chamäleons tauschen die Plätze.
    Die Pferde sind auf einmal bunt und alle sind verwirrt und rennen im Kreis. Die Gewitterwolken verziehen sich und die Sonne kommt raus. Chaäleons und Pferde kommen wieder zusammen.
    Es fängt plötzlich an zu schneien und zu regnen.
    Die Farbe wird durch den Regen abgewaschen und alle Pferde sehen wieder aus wie vorher.

    Igel, Regenwurm und Maus
    Igel, Regenwurm und Maus
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    Im Teich bilden sich kreisförmige Wellen, weil die Fische mit einem Ball spielen. In der Zwischenzeit ist der Igel in der Wüste. Auch er spielt mit Bällen. Doch da ist es zu heiß, also geht er in den Wald. Dort schaut er in einen Spiegel und entdeckt einen Kuchen. Dann kommt ein Gewitter und als der Regen aufhört, ist der Kuchen weg. Also geht der Igel zufm Teich und trifft auf die Fische. „Darf ich mit dem Ball mitspielen?“, fragt der Igel. Er darf, und ein Regenwur kommt dazu und spielt.
    Plötzlich landet der Ball außerhalb des Wassers.

    Der Igel geht den Ball holen und trifft dort auf die Maus. Die beiden beginnen mit dem Ball zu spielen, so lange, dass sie die Fische vergessen. „Hey, ich will kein Fischfutter werden!“, sagt der Regenwurm und kommt zu ihnen.

    Seitdem sind die drei allerbeste Freunde.
    Und der Regenwurm wurde nie Fischfutter.

Nächste Woche kriegen wir uns richtig in die Wolle!

Ret

{Noch einmal wird es pumpfig} Los geht die Pumpfiade und ein GIVE-AWAY gibt es auch noch!

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Letzte Woche habt ihr ja erfahren, was ein Pumpf ist und was es mit den Glückspunkten auf sich hat. Doch auch nach dieser pumpfigen Stunde ratterte es in meinem Kopf und irgendwie ließ mich dieser kleine Pumpf einfach nicht los. Deshalb haben  wir gestern noch einmal eine ganze Gruppenstunde dem Buch „Loni lacht!“ gewidmet und eine Pumpfiade veranstaltet: dabei gab es sieben Stationen, die die Kinder in kleinen Gruppen durchlaufen mussten. Natürlich gab es dabei auch eine pumpfige Laufkarte.

Nach jeder Station durften die Kinder einen Fingerabdruck auf den Bauch ihres Pumpfes setzen und so füllten sich die Glückspunkte fast von alleine auf.

An dieser Stelle habe ich auch eine süße Geschenkidee für kleine Kreative: „Finger-Stempeln für kleine Künstler“ erschienen im Bassermann-Verlag. (Werbetrommel an: Dem Verlag, bei dem auch mein Pancakes-Buch erschienen ist und das ihr außer im Buchhandel natürlich auch gerne signiert bei mir bestellen könnt! Werbetrommel Ende)

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GIVE-AWAY

Das Fingerstempel-Buch oder ein für euch persönlich signiertes Pumpfbuch könnt ihr jeweils einmal gewinnen, wenn ihr mir in einem Kommentar verratet, was euch glücklich macht! Also: hinterlasst uns einen glücklichen Kommentar (das macht uns Blogger auch immer ganz glücklich) und schon seid ihr im Lostopf!

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Doch nun zurück zu den sieben pumpfigen Stationen:

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An Station 1 gab es fertig gebackte Muffins, die noch pumpfig dekoriert werden mussten.

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Station 2 war unsere Experimentierstation. Hier mussten die Kinder erforschen, warum Will der Wasserläufer wohl Angst davor hatte ins Wasser zu gehen und wir machten ein Experiment um zu zeigen, wie die Oberflächenspannung von Wasser funktioniert. Hier haben wir die Experimentieranleitung für euch. warum-willi-angst-vorm-wasser-hat

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„Blinder Pumpf“ spielten wir an Station 3: hier hatte ich vorher einen Pumpf aquarelliert und mit Klettverschluss-Punkten versehen. Die Idee hatte Steffi als sie das Buch mit unserer Juniorgruppe gelesen hatte. Auf die Glückspunkte kommen ebenfalls Klettverschluss-Punkte (die Gegenstücke). Nun bekamen die Kinder die Augen verbunden und mussten die Glückspunkte an Lonis Bauch befestigen.

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„Glückspunktfänger“ lautete der Name der vierten Station: hier warteten lauter Smarties/Glückspunkte darauf von den Kindern mit Strohhälmen angesaugt zu werden. Gewonnen hatte, wer die meisten Smarties erbeutete.

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Kreativ wurde es an der fünften Station: hier ging es um „Lonis Glückspunktsammlung“. Jede Gruppe malte einen Loni und überlegte sich, was glücklich macht. Das wurde auf Punkte geschrieben, die dann auf Lonis Bauch geklebt wurden.

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Die sechste Station war eine Luftballonstation. Die Gruppe setzte sich auf den Boden und musste nur mit den Füßen einen Luftballon (Glückspunkt) einmal durch alle Teammitglieder weitergeben.

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Station 7 war eine Glückspunkte-Party mit jeder Menge Luftballontanz (das waren die Glückspunkte) und natürlich passender Musik (Happy). Da mussten unsere Leseratten im Duett die Luftballons abwechselnd zwischen Bauch, Beinen, Po (das klingt ja fast wie ein Pilates-Kurs) klemmen und dabei wild tanzen.

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Dazwischen wurden natürlich noch die Pumpfmuffins gegessen und ein gemeinsames Pumpfbild entstand auch noch mit den Fingerstempeln.

Und jetzt zeige ich euch mal noch, wie beliebt der Pumpf auch bei uns daheim ist. Mein dreijähriger Sohn ist total begeistert und ich muss nur noch Pumpfe vormalen, die er dann ausmalen kann. Und einen haben wir dann auch mit Klebepunkten versehen, die dann jeden Abend dran geklebt werden und dabei zählen wir auf, was uns heute alles glücklich gemacht hat.

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Pumpfige Grüße

Christine

Give-Away: Um bei unserem Give-Away mitzumachen, müsst ihr bis zum 05.02.2017 einen Kommentar unter diesem Blogpost hinterlassen. Unter allen Kommentaren losen wir dann je einen Gewinner aus. Wir versenden nur nach Deutschland.

Unsere Gewinner stehen fest! Das Pumpfbuch geht an Renate und das Fingerstempelbuch hat Jennifer gewonnen.

Renate: bitte schick uns deine Adresse und sag uns, ob es für dich selbst oder jemand anderen signiert werden soll.

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{Ork zu Besuch} – Autorenbegegnung mit Rudy Eizenhöfer

Da hat es sich vor Kurzem erst ein Weihnachtself in der Lese- und Schreibwerkstatt gemütlich gemacht, da kommen ausgerechnet die Erzfeinde der Elfen zu uns: Orks und Goblins. Der arme Luis hat sich diese Woche leider nicht herausgetraut. Dafür war aber auch ziemlich viel anderes los!

Ein Autor kommt zu Beusch

"Mein Papa ist ein Ork&quot" bei den Leseminis - mit Zaubersand

 

Vor einiger Zeit haben wir in der Juniorgruppe und in der Samstagsgruppe schon mit den genialen Bilderbüchern „Mein Papa ist ein Ork“ und „Mein bester Freund ist ein Goblin“ gearbeitet. Als wir dem Autoren die Bilder zugeschickt haben, war nicht nur er begeistert, sondern auch der Verlag,  der dann gleich unseren  Buchtipp verbloggt hat.

Wir haben ihn eingeladen.

Und er hat zugesagt.

Am Samstag war er da.

Rudolf Eizenhöfer, der Orkpapa.

 

 

Bastel-Vorbereitung

3 Stunden geht es um Orks, Skelette, Goblins und ihre fantastische Welt. Bevor die Autorenbegegnung losgeht und die beiden Männer aus Frankfurt angereist kommen, bereiten wir uns schon vor – mit gemalten Ork- und Goblinsteinen und mit Papierorks und Papierschädeln:

Papier-Ork zum Selberbasteln Papier-Ork zum Selberbasteln - selbst ausgemalt
Passend zum ersten Band haben ein paar fleißige Hände den Orkpapa gebastelt.
Papier-Ork zum Selberbasteln Papier-Ork zum Selberbasteln

Wer den auch bei sich zu Hause stehen haben will, dem haben wir die Bastelvorlage zum Ausdrucken fertig gemacht:


Ork-Vorlage zum Herunterladen

Ausmalen, ausschneiden, an den Falzlinien nach innen falten – bis auf den Hals, der wird nach vorne geknickt – die Klebeflächen mit Kleber versehen (aber mit Klebstreifen geht es schneller und einfacher).

Weil aber doch nicht so viel Zeit war, war der Schädel passend zur 2. Geschichte beliebter.Papier-Schädel zum Selberbasteln Papier-Schädel zum Selberbasteln

Auch für den Papierschädel gibt es die Vorlage zum Ausdrucken hier:


Schädel-Vorlage zum Herunterladen

Ausschneiden, an den Falzlinien nach innen falten, Klebeflächen mit Kleber versehen (aber mit Klebstreifen geht es schneller und einfacher).

Rudolf Eizenhöfer liest

Rudolf Eizenhöfer liest aus seinem ersten Buch "Mein Papa ist ein Ork"
Vielleicht habt ihr schon bemerkt, dass auf den Fotos auch Eltern drauf sind. Wenn es um eine Vater-und-Sohn-Geschichte geht, darf ruhig ein bisschen Familie da sein. (Vor allem ist es sehr interessant, wie sich auch die Erwachsenen vorlehnen und wie viel sie über Orks wissen).

Band 2 wird vorgelesen

Hagen Tronje Grützmacher liest aus "Mein bester Freund ist ein Goblin" von Rudolf EizenhöferDer Verlagsmensch Hagen Tronje Grützmacher macht anschließend weiter. Und als der kleine Ork Schädel spalten will, halten wir gebastelte Papierschädel für ihn bereit!

Fragen und Antworten

Bevor es ans Büffet mit Selbstgebackenem geht, darf jeder Fragen stellen, so viel er will. Oder Ideen für einen 3. Band geben. Fantasievolle Ideen gehen uns nicht aus, also dauert das eine Weile…

  • Den Nachthimmel kann er so gut zeichnen, weil er sich oft die Sterne anschaut – dadurch kennt er Sternbilder und Mondphasen. „Alles, was in einer Geschichte gut erzählt ist, kommt aus dem echten Leben.“
  • Er war natürlich auch auf vielen Burgen. Das kann man in Deutschland gut machen.
  • Leider trommelt er als Hobby nicht. =)
  • Wie bei Tolkien ist die Orkmama ein offenes Geheimnis… aber vielleicht geht sie arbeiten, damit der Orkpapa  mit dem kleinen Ork spielen kann.
  • Passt die Goblinmama zum Orkpapa?^^
  • Dass es ein Orksohn ist und nicht eine Orktochter, liegt daran, dass er dachte, dass er einen Sohn bekommt. Stattdessen hat er jetzt eine Tochter!
  • Dafür… könnte… der dritte Band auch was Mädchen drin haben…
  • Die Bilder beginnen als Bleistiftskizzen und werden dann mit Photoshop und Grafiktablet ausgearbeitet. Eine Zeichnung braucht vor allem die Idee, die Wochen brauchen kann, und dann 12 Stunden, um es auszufertigen.
  • Vorschläge von den Kindern:
    • Einhörner im dritten Band
    • Musik aus Skeletten
    • Hexen, die eine Elfenprinzessin entführen
    • Orks im Weltraum
    • Skelette werden die Freunde von den Orks
    • Skelette, die nur aus einem Schädel bestehen und Händen und Füßen (Bernd-das-Brot-Skelett?)

Zeichnen-Workshop mit Rudy Eizenhöfer

Rudolf Eizenhöfer zeigt uns, wie man einen Ork zeichnet: erst ein Quadrat für den Körper, dann obendrean einen Kreis...

Wie zeichnet man einen Ork? Rudolf Eizenhöfer zeigt uns wie’s geht!

  • Mit einem Quadrat anfangendscn8678
  • Oben, auf dem Quadrat, einen Kreis, mit der Linie des Quadrats als Mittellinie
  • Auf die Linie im Kreis auf der linken und rechten Seite Dreiecke als Zähne malen
  • Unten am Quadrat zwei kleinere Quadrate als Beine
  • Die untere Quadratlinie mit Zacken als Stofffransen versehen
  • Von der oberen linken Ecke nach unten einen Bogen ziehen, bis zu den Beinen
  • Nochmal, nur von rechts – das sind die Arme
  • Ziemlich weit unten je ein Rechteck an die Arme – das sind die Armreife
  • Spitze Ohren, Augen, die Linien, die man nicht braucht, ausradieren, ausmalen. Fertig.

Alles klar? Na dann los!

Orks zeichnen - jeder macht mit Orkige Weihnachten Ork-Kunstwerke von den Kindern der Lese- und Schreibwerkstatt Kinder zeichnen Orks frei nach Rudy Eiznehöfer Kleine Künstlerhände zeichnen Orks Der Orkpapa nach Rudy Eizenhöfer Kinderzeichnungen mit Orks und Goblins Mein bester Freund ist ein Goblin - abgezeichnet Die Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt waren inspiriert und haben ihre eigenen Orks und Goblins gemalt Die Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt zeichnen ihre eigenen Orks Einen Ork zeichnet man mit Quadrat und Kreis Ork-Bilder der Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt Die Kinder zeichnen Orks mit Rudy Eizenhöfer Orks zeichnen leichtgemacht - Rudy Eizenhöfer erklärt wie's geht

Schädel zeichnen? Etwas schwieriger.
Zeichnen lernen mit Rudy Eizenhöfer

Einen Kreis zeichnen. Dann den Kiefer dran. Augen… ein paar Risse dazu.

GESCHENKE! Und es wird signiert

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Bücher vom Schwarzer Ritter Verlag zum Verkauf
Natürlich darf am Ende jeder Bücher kaufen – auch den orkischen Max und Moritz Horrk und Grablakk oder andere Bücher aus dem Verlag Schwarze Ritter. Aber eines haben die Kinder nicht erwartet: Jeder bekommt noch ein Buch geschenkt – Band 1 oder 2!!!
Verena ist soooo toll und hat für jedes Kind ein Buch gekauft. Und alle sind vom Autor signiert und bemalt.
Bücher geschenkt bekommen!

Rudolf Eizenhöfer zeichnet extra noch Orkbilder ins Buch
Gespanntes Zuschauen beim Zeichnen und Signieren
Am Signiertisch von Rudolf Eizenhöfer
Leseminis aus der Juniorgruppe und Leseratten aus der Samstagsgruppe stehen am Signiertisch

Ein eigenes Buch - gezeichnet und signiert vom Autor

Ein eigenes Buch - gezeichnet und signiert vom Autor Goblinweihnachten

Warteschlange zum Signiertisch - Rudy Eizenhöfer signiert fleißig

Rudy Eizenhöfer zeichnet ins Buch

Rudolf Eizenhöfer zeichnet und signiert Horrk und Grablakk

Es war echt klasse!

Vielen Dank an Rudolf Eizenhöfer und Hagen Tronje Grützmacher vom Verlag Schwarze Ritter fürs Kommen!

Stolz zeigen unsere kleinen Künstler dem Autor ihre Bilder
Zeigt her eure Orks!

Wer weiß? Er schreibt und zeichnet gerade den dritten Band (ein bisschen davon hat er uns ja schon erzählt!). Vielleicht kommt er ja nochmal?

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{Besuch von der Elfenbeinküste} Eine besondere Gruppenstunde

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Einen wirklich ganz besonderen Gast hatten wir an diesem Samstag bei uns in der Lese- und Schreibwerkstatt zu Besuch.

N’Guessan Olivier Kouadio, engagierter Deutschlehrer an der Elfenbeinküste, war am Wochenende zu Gast in unserer Gruppenstunde.

Bereits seit 2014 haben wir eine Verbindung zu Oliviers Deutschclub „Martin Luther“ an der Elfenbeinküste. Durch eine Mail hatte ich damals von seinem Engagement und seiner Begeisterung für die deutsche Sprache und Kultur erfahren und Kontakt mit ihm aufgenommen. Wer mehr über die Anfänge unseres Clubaustauschs erfahren möchte, findet hier auf dem Blog unter der Kategorie „Elfenbeinküste“ auch noch mehr Informationen dazu.

Nun hat Olivier ein Stipendium vom Goethe-Institut bekommen, das ihm die Reise nach Deutschland und einen zweiwöchigen Aufenthalt in Berlin ermöglicht hat. Im Anschluss daran ging es für Olivier direkt weiter nach Freiburg wo er zur Zeit an einer Sprachschule hospitiert. Und von dort haben wir ihn nun ein Wochenende zu uns eingeladen.

Für uns alle stellte das persönliche Kennenlernen einen ganz besonderen Moment im Rahmen unserer Partnerschaft statt. Denn es ist natürlich ein großer Unterschied, ob man sich übers Internet schreibt, oder sich tatsächlich persönlich begegnet. Wir alle waren sehr gespannt auf Olivier und er hat uns mit seiner Liebe zur deutschen Sprache richtig mitgerissen.

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Wir alle hörten ihm aufmerksam zu, wenn er davon berichtete, wie der schulische Alltag an der Elfenbeinküste für ihn und seine Schüler aussieht.

Klassen mit über 60 Schülern, Klassenräume die von den Schülern selbst sauber gehalten werden müssen, Schulgeld das sich nicht jeder leisten kann: da staunten unsere Leseratten nicht schlecht. Besonders nachdenklich machte es uns alle, wenn Olivier von Schülern erzählte, die aus den umliegenden Dörfern kamen und zu weit weg wohnten, um den Schulweg täglich meistern zu können. Diese werden von ihren Familien oft in kleinen Wohnungen eingemietet und müssen dort während des Schuljahres dann komplett alleine leben. Und das teilweise schon mit zehn Jahren. „Die Kinder werden früh selbständig“ erzählte Olivier und berichtet von seinem Wunsch, eine Art Jugendherberge für diese Schüler mit der Zeit aufzubauen, in der sie dann nicht alleine wohnen und betreut wären.

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Viele Kinder hatten spontan ein wenig Taschengeld mitgebracht, auch die erwachsenen Gäste hatten Geld dabei und wir sammelten in einer Spendenbox für Oliviers Schüler an der Elfenbeinküste. Das tun wir auch weiterhin. Und sollte jemand von euch helfen wollen, dann schreibt mir doch einfach eine Mail an christine_sinnwell@web.de

Für uns ist dieser Austausch eine sehr besondere Erfahrung. Wir lernen viel über eine andere Kultur kennen und die Elfenbeinküste ist längst nicht mehr nur ein anonymer Punkt auf der Landkarte für uns.

Neben der Amtssprache Französisch gibt es über 60 regionale Dialekte, z. B. Baoulé, das von Olivier gesprochen wird.

Für euch und die Leseratten der Schreibwerkstatt hat Olivier noch eine Sage eingesprochen, in der er uns erzählt, wie es dazu kam, dass das Volk Baoule an der Elfenbeinküste lebte und welch traurigen Ursprung das Wort hat.

In den nächsten Wochen wollen wir mit unseren Leseratten auch Bilder zu der Geschichte malen.

Und auf Dauer überlegen wir schon, wie wir daraus ein kulturübergreifendes Projekt machen. Denn Olivier wird mit seinen Deutschclub-Mitgliedern weiter auf die Suche nach Geschichten und Sagen gehen und diese mit ihnen für uns einsprechen. Ret Samys hatte nun die wunderbare Idee, dass  wir  umgekehrt deutsche Märchen für die afrikanischen Schüler aufnehmen können. Und ich denke, dass das ein ganz herrliches Projekt werden wird. Auch hierfür brauchen wir die Spendengelder, denn wir würden für Oliviers Club gerne einen Beamer und einen Laptop besorgen, damit wir solche Projekte noch besser und direkter vernetzen könnten. Vielleicht begegnen sich unsere Gruppen ja irgendwann per Skype? Und Olivier könnte mit seinen Teilnehmern die Beiträge auf dem Blog gemeinsam anschauen.

Nun aber zu dem Märchen von der Königin Abla Pokou die ein großes Opfer bringen musste, um ihr Volk zu retten. Die erste Version ist auf Deutsch, dann kommt die Französische und dann könnt ihr euch das Märchen auch auf Baoulé anhören.

Tatsächlich basiert die Sage auf historischen Ereignissen und die Königin hat es wirklich gegeben. Mehr dazu hier.

Einen besonders schönen Buchtipp habe ich auch noch von euch. Das Buch habe ich von zwei wundervollen Leseförderinnen bekommen. Christine Kranz und Tina Seibert von der Stiftung Lesen haben es mir geschenkt (ihr habt damit aber so was von den Nagel auf den Kopf getroffen!) und ich empfehle es als Geschenkidee sehr gerne weiter.

Afrika – wie ist es da? heißt es und enthält viele bunte Geschichten aus Afrika. Für kleine Kinder- für größere Kinder: hier findet ihr eine sehr schöne Sammlung an afrikanischen Geschichten. Und manche davon finden sich auf der beiliegenden Hör-CD auch gleich noch vorgelesen vor.

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Und Olivier konnte auch direkt bestätigen, dass der Baobab – der Affenbrotbaum – der im Buch in manchen Geschichten vorkommt, tatsächlich in den Dörfern eine große Bedeutung hat.

Viele Kinder hatten zur Gruppenstunde auch Kekse, Muffins und Knabbereien mitgebracht. Besonders bedanken wir uns bei der syrischen Familie von Osama, die für uns extra syrisches Essen zubereitet haben, was auch Olivier sehr gerührt hat.

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Und so sieht das Geld an der Elfenbeinküste aus:05-DSCN8038

Und unser genialer Quizmaster Ret Samys hat auch wieder ein Quiz über die Elfenbeinküste entworfen. Hier findet ihr es:   cotedivoire  Gar nicht so einfach, sage ich euch. Das Lösungswort ergibt den Namen einer wichtigen Stadt an der Elfenbeinküste.

Zum Schluss ein kleines Sprüchlein aus eigener Feder, das meine Gedanken zu diesem Wochenende zusammenfasst:

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Liebe Grüße

Christine

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{Die Reise} oder die magische Welt zwischen den Buchdeckeln

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Es gibt Bücher, die ziehen mich beim ersten Durchblättern in ihren Bann. Sofort habe ich dann Ideen im Kopf, was ich mit diesem Buch mit meinen kleinen Leseratten machen möchte. Sehe vor meinem inneren Auge wie ich die Gruppenstunde gestalten möchte.

Ein solch magisches Buch ist für mich „Die Reise“ von Aaron Becker, erschienen im großartigen Gerstenberg Verlag. In der Geschichte, die so ganz ohne Worte auskommt, geht es um ein Mädchen für das niemand Zeit hat. Es langweilt sich und hat zum Glück ein magisches Stück Kreide in der Hand. Mit diesem beginnt die wundersame Reise in eine fremde Welt.

Die Bilder sind so stimmungsvoll und bieten so viel Raum zum entdecken. Ich war von Anfang an verzaubert von der Geschichte. Und diesen Zauber wollte ich natürlich auch bei den Leseratten gleich zu Beginn erwecken. Deshalb habe ich zuhause für jeden ein Stück Zauberkreide vorbereitet. Dazu habe ich Wachsmalstifte hübsch verpackt und jedem Kind vor der Vorleseaktion ein Stück Zauberkreide geschenkt.

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Zudem bekam jedes Kind ein Blatt Papier, das in vier gleichgroße Stücke eingeteilt werden musste. Und ganz wichtig natürlich: für jedes Kind gab es ein Fantasiebonbon. Diese Bonbons lutschen wir immer am Anfang der Gruppenstunde um möglichst viel Fantasie zu bekommen.

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Wir haben das Buch erst in unserer Vorleseecke zu lesen begonnen. An der Stelle an der das Kind dann durch die magische Tür tritt, durften auch unsere Leseratten durch eine magische Tür treten.Im Vorfeld habe ich mit roter Kreide auf einen großen Papierbogen eine rote Tür gemalt und diese auf einer Seite aufgeschnitten, so dass nun auch alle Kinder durch die Tür in die Geschichte eintreten konnten.

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Nun ging es richtig los. Wir hatten ein Bilderbuchkino vorbereitet in dem die Kinder nun Platz nahmen. Wir schauten uns die Bilder an und entdeckten gemeinsam, was dort alles zu sehen war. Besonders spannend wurde es immer dann, wenn die rote Kreide zum Einsatz kam. Denn bevor ich die Bilder dazu zeigte, ließ ich die Kinder überlegen, was das Mädchen wohl für eine Lösung finden würde.

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Die Zauberkreiden kamen zum Einsatz und die Kinder entwickelten unglaubliche Ideen, wie es weitergehen könnte. Wir verglichen die Zeichnungen miteinander und waren verblüfft, wie viele herrliche Ideen da zustande kamen.

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An dem Steg überlegen die Kinder beispielsweise ob die Brücke einfach weitergehen könnte.

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Am Wasserfall wurde gegrübelt, ob sie sich vielleicht eine Rutsche malt um hinunter zu rutschen oder eher ein Flugzeug malt. Oder vielleicht eine Wolke, auf der das Boot weiterfahren/fliegen könnte?

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Und wie sollte das Mädchen aus dem Käfig entkommen? Würde der Vogel helfen? Malt sie sich einen Schlüssel für das Schloß und einen Sattel für auf dem Vogel zu reiten?

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Oder am Ende: was würde mit den Reifen geschehen? Würde damit der Vogel dressiert werden oder würden die Kinder zusammen Hulahoop tanzen? Oder sind es die Räder von einem Eisauto?

Ach, was war das spannend. Und wir waren allesamt verzaubert, von dem Buch, von der vielen Fantasie die im Raum lag. Von den magischen Ideen, die die Kinder hatten. „Ach, wie schade, dass es keine echte Zauberkreide gibt.“ wurde da geseufzt.

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Und im Anschluss durften die Kinder dann selbst zu Weltenerfindern werden. Denn die Aufgabe lautete hier, wie ihre Welt aussehen würde, wenn sie ein Stück Zauberkreide hätten.

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In der nächsten Woche werden wir die Geschichte noch einmal zum Anlass nehmen um dann als Forscher unterwegs zu sein. Denn wir wollen experimentieren. Da es in dem Buch ja immer wieder andere Fortbewegungsmöglichkeiten gibt, werden wir verschiedene Experimente aufbauen mit dem Ziel, herauszufinden wie man sich fortbewegen kann.

Da wird es Ballonraketen geben, Fallschirmspringer, Papierflieger und Korkflosse und dabei werden wir erforschen, wie die einzelnen Fortbewegungsmöglichkeiten funktionieren. Doch davon im nächsten Beitrag mehr. Und dann verrate ich euch auch noch ein schönes Gruppenspiel passend zum Thema „Die Reise zum Mond“.

Neben der Lese- und Schreibwerkstatt setze ich das Buch übrigens auch sehr gerne bei den „Lesestart für Flüchtlingskinder“-Seminaren ein, die ich für die Stiftung Lesen gebe. Bei diesen Seminaren geht es darum, engagierten Menschen zu zeigen, wie sie mit Büchern mit Kindern arbeiten können die nicht oder kaum die deutsche Sprache kennen.

Und gerade dieses wortlose Buch funktioniert so fantastisch um es auch ohne gemeinsame Sprache zu entdecken.

Ach, was soll ich sagen: ich liebe liebe liebe dieses Buch!

Liebe Grüße

Christine

 

{Muss nur noch kurz die Welt retten} Leni Leseratte und die Umwelt

Schon fast seit den Anfängen der Lese- und Schreibwerkstatt bewohnt die kleine Leseratte Leni die Bücherregale der Kinder- und Jugendbücherei. Mit ihrem langen Regenbogenschwanz und dem weißen Fell hat sie schon die Fantasie von vielen Kindern beflügelt und manche Geschichte ist über die belesene Ratte entstanden.

In der heutigen Gruppenstunde war Leni Leseratte dann wieder einmal der Mittelpunkt der Stunde. Heute war sie in großer Mission unterwegs. Denn wir haben uns heute mit dem Thema „Klima, Energie und Umweltschutz“ beschäftigt.

Was genau macht die Erde denn kaputt? haben wir uns beispielsweise gefragt. Was ist Klimawandel und warum recyelt man den Müll? Und schließlich: Wie könnte Leni Leseratte  (und damit natürlich auch die Kinder selbst ) denn dabei helfen die Welt zu retten?

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Um in das Thema einzusteigen, hatte ich eine kleine Geschichte geschrieben und eine Zeichnung angefertigt. Und dann wurde ordentlich überlegt: nachdem wir zusammengetragen hatten was der Erde alles schadet, machten wir uns Gedanken über Umweltschutz, Energiesparen und vielem mehr.

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Ein gutes Buch (zum Selbstlesen für etwas ältere Kinder) zum Thema ist „Der kleine Weltretter“. Dieses Buch hat natürlich auch Leni gelesen und angefangen, sich mit dem Thema Umwelt zu beschäftigen. Hier habe ich die Geschichte für euch:

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Leni Leseratte will die Erde retten

(von Christine Sinnwell-Backes)

Kennst du schon unsere kleine Leseratte Leni? Seit vielen Jahren lebt sie bereits in der Lese- und Schreibwerkstatt. Gut verborgen hinter den Bücherreihen liegt irgendwo der Eingang zu ihrem gemütlichen Rattennest versteckt.

Mit etwas Glück siehst du die kleine weiße Ratte vielleicht einmal auf ihren Streifzügen durch die Bücherei durch die Regale huschen. Ihr regenbogenbunter Schwanz blitzt manchmal zwischen den Büchern hervor. Mit diesem bunten Zauberschwanz kann sie tatsächlich ein klein wenig zaubern. Denn als echte Leseratte möchte sie natürlich tagein tagaus Bücher lesen.

Und du kannst dir sicherlich vorstellen, dass die Bücher viel zu groß zum Lesen für die kleine Leseratte wären, wenn sie da nicht mit ihrem Regenbogenschwanz einen Verkleinerungszauber auf die Bücher legen würde. Dann schrumpfen sie auf Leserattengröße zusammen solange Leni darin liest und Leni kann ihrer liebsten Leidenschaft nachgehen: dem Lesen. Und manchmal geht der Zauber sogar noch weiter: dann verschwindet sie während des Lesens komplett in dem Buch und findet sich mitten in der Geschichte wieder.

Doch vor einigen Tagen war Leni sehr besorgt. Wieder einmal hatte sie sich abends als alle Kinder längst nach Hause gegangen waren nach Lesenachschub umgeschaut. Nach einigem Suchen fand sie ein Buch, das sich sehr interessant anhörte: „Der kleine Weltretter“ hieß es und Lenis Neugier war geweckt. Musste denn die Welt gerettet werden?

Sie begann zu lesen und zog nach wenigen Seiten ihre kleine Rattenstirn in tiefe Falten. Oh je! Was sie da las, gefiel ihr gar nicht gut. Viele Menschen auf der Welt behandelten die wunderbare Erde ja ganz schlecht.

Die arme Umwelt!

Leni beschloss, aktiv zu werden. So konnte es doch nicht weitergehen. Aber was sollte sie tun? Was konnte denn eine kleine Leseratte machen, um die Erde zu schützen?

Und hier setzte die Fantasie der Kinder ein. Nachdem wir fleißig Fantasiebonbons gelutscht haben, entstanden Geschichten, Comics, Bilder… die Kinder sprudelten nur so über vor lauter Ideen.

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Am Ende stellten alle ihre Ideen in der Gruppe vor und ich kann euch verraten, wenn die Politiker diese Ideen teilweise umsetzen würden, dann hätten wir manches Problem weniger.

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Besonders süß fand ich den Anruf einer Mama, die mir erzählt hat, dass sich ihr Kind direkt mit einem anderen Gruppenmitglied mittags verabredet hat, um die Geschichte weiterzuschreiben. Ach, da bin ich gespannt, was in der nächsten Woche heraus kommt. Denn dann werden wir noch einmal das Thema Klima und Energie haben. Da haben wir auch ein Spiel erfunden mit vielen tollen Fragen die sich Ret Samys ausgedacht hat.

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Und im Moment beschäftigen wir uns in unserer Gemeinde nicht alleine mit diesem Themenkomplex. Denn wir haben tolle Aktionswochen mit vielen vielen spannenden Themen. Mehr dazu findet ihr hier.

Liebe Grüße

Christine