Von Müllbergen und einem ungewöhnlichen Orchester

So viel Müll

Heute dreht sich bei uns alles um Müll. Denn ehrlich: davon gibt es leider viel zu viel auf dieser Welt und weil uns das Thema sehr wichtig ist, möchten wir euch heute mitnehmen auf eine riesige Müllkippe und euch ein tolles Projekt aus Südamerika vorstellen.

Wir möchten mit euch musikalisch werden und dazu unsere eigenen Instrumente bauen. Ein Quiz erwartet euch und ein wirklich wunderbarer Buchtipp.

Im Video erzähle ich euch ganz genau, was euch in der heutigen Gruppenstunde erwartet. Seid ihr gespannt?

Im Video habt ihr es gehört: das Müllorchester hat es mir wirklich angetan. Ich bin sehr beeindruckt von den Schülerinnen und Schülern und ihrem engagierten Lehrer. Wenn ihr hören wollt, wie das Orchester live klingt oder wenn ihr ein wenig mehr über das Projekt erfahren wollt, dann schaut euch das Video an, das wir hier für euch verlinkt haben:

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/paraguay-das-muellorchester-100.html

Ziemlich beeindruckend, oder?

Musik aus Müll

Wie wäre es, wenn ihr nun eure musikalischen Fähigkeiten im Bereich der Müllinstrumente testet? Wir haben für euch Rhythmen aufgenommen, die ihr mit euren Instrumenten einmal nachmachen könnt. Klappt es? Oder wollt ihr selbst mal einen Rhythmus erfinden? Schickt uns doch gerne ein kleines Video oder eine Tonaufnahme an info@lese-schreib-werkstatt.de oder in unsere WhatsApp-Gruppe. Wir sind gespannt, was euch einfällt.

Und apropos einfällt: lasst euch doch selbst ein Müllinstrument einfallen. Schaut doch mal, was es bei euch an Abfall gibt, der vielleicht noch für ein Instrument taugen würde.

Umweltquiz

Quiz dich schlau! Wie gut kennst du dich zum Thema Müll aus? Und wie kannst du die Umwelt schützen? Wir haben das Buch „So viel Müll“ nach spannenden Fakten durchstöbert um dir einige knifflige Fragen zu stellen.


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Auf Kahoot! spielen

Das Lösungswort zur PDF-Ausgabe findest du, wenn du die ganze Box markierst:

ENTSORGUNG ist richtig – MÜLLTONNEN und WERTSTOFFE sind falsche Fährten

 

Bücher zu verlosen

Das Buch So viel Müll! ist so toll, und wir verlosen es insgesamt zweimal. Ihr habt zwei Möglichkeiten, ein Exemplar zu gewinnen:

  • Schickt uns ein Bild, ein Video oder eine Tonaufnahme (oder gleich alles zusammen) von eurem Musikinstrument, das ihr aus Müll gemacht habt
    oder
  • Schickt uns eure Idee, oder euren Vorsatz, wie wir als Menschheit Müll vermeiden können

Der Beitrag kann uns über die WhatsApp-Gruppe, über die Kommentare im Blog oder über info@lese-schreib-werkstatt.de zugeschickt werden. Mit etwas Glück seid ihr dann einer der beiden Gewinner!

Wir senden euch ein Lächeln!

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

Psst! Bald ist Muttertag

Basteln für den Muttertag

Hallo meine lieben Leseratten,

schon ganz bald steht Muttertag vor der Tür und wir haben uns überlegt, dass wir euch in dieser Woche dabei helfen für eure Mamas eine kleine Überraschung zu basteln. Denn normalerweise wird ja in der Schule meistens etwas für Muttertag vorbereitet. Habt ihr Lust eurer Mama eine Karte mit echten Blumensamen zu basteln? Oder wie wäre es mit einem Muttertags-Teelicht mit geheimer Liebesbotschaft?

Oder wollt ihr lernen, wie ihr ein kleines Elfchen für eure Mama dichten könnt? Schaut euch die Videos an, die wir für euch vorbereitet haben und legt los! Eure Wundertüte enthält alles, was ihr für unsere Gruppenstunde heute brauchen.

Wir sind total gespannt auf eure Ergebnisse. Schickt uns doch eure Elfchen oder die Bilder eurer Karten an info@lese-schreib-werkstatt.de

Hier seht ihr, wie genau ihr die Muttertagskarten basteln könnt. Die Samen habe ich für euch schon in den Teefiltern. Also Vorsicht, wenn ihr die Klammern abmacht!

Und auf meinem Blog little. red. temptations. habe ich noch eine Variante der Karte für echte Bastelprofis. Die Blume ist kniffliger zu machen. Wer mag, darf sich aber auch gerne an der Blume versuchen. Aber Achtung! Hier braucht ihr Heißkleber und die Hilfe eines Erwachsenen!

Und dann habe ich noch eine Idee für euch: die Wortwolke. Wisst ihr was das ist? In einer Wortwolke sind ganz viele Wörter enthalten, die alle zu einem Begriff passen. Hier natürlich zur Mama. So eine Wortwolke kann man auch selbst gestalten mit allen Wörtern die einem zur Mama einfallen. Entweder man schreibt sie schön auf oder man schnippelt gaaanz viele passende Wörter aus Zeitschriften und Zeitungen aus und klebt sie dann zu einer Wolke zusammen.

Oder man nimmt sich die Wortwolke als Inspiration für einen kleinen Text (z. B. für eure selbstgebastelten Muttertagskarten) und ihr sucht euch ein paar besonders passende Wörter aus, die ihr dann in eurem Kartentext unterbringt.

Wortwolke zum Muttertag

Ich hoffe, wir haben heute wieder ein paar Inspirationen für euch im Beitrag gehabt. Schreibt uns doch gerne in einem Kommentar wie euch die Ideen gefallen!

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine und das Team der Lese- und Schreibwerkstatt

 

Hut ab – Kreative Hut-Challenge

Kreatives für zuhause

Für unsere Leseratten heißt es nun schon seit vielen Wochen zuhause bleiben. Und auch für uns Gruppenbetreuer ist es ganz ungewohnt nicht jeden Samstag oder Mittwoch in der Lese- und Schreibwerkstatt zu sein.

Gemeinsam haben wir in den vergangenen Wochen schon ein Märchen gestaltet, das ihr im Beitrag zur Märchenzeit findet. Wir haben uns gegenseitig wunderschöne und bunte Happy-Mails gesendet und lustige Emoji-Märchen-Rätsel erstellt. Das Emoji-Quiz mit euren Ideen ist nun auch online und wenn ihr wollt, könnt ihr hier euer Märchenwissen gleich einmal testen.

Ab jetzt wollen wir jeden Samstag um 10 Uhr hier auf dem Blog einen neuen Beitrag für euch veröffentlichen. Was hinter dieser Idee steckt und worum es heute geht, verrate ich euch in diesem Video:

Na, habt ihr Lust bei der Hut-Challenge mitzumachen? Dann bastelt euch einen eigenen kreativen Hut und schickt uns ein Bild. Seid ihr in der Whats-App-Gruppe könnt ihr dort ein Bild posten, sonst schickt es uns gerne an info@lese-schreib-werkstatt.de. Wir freuen uns auf eure Ideen und veröffentlichen eure Hüte gerne auch auf dem Blog. Wenn man euch auf dem Foto erkennt, brauchen wir allerdings die Erlaubnis deiner Eltern, dass wir dich zeigen dürfen. Sonst kannst du uns aber auch gerne einfach deinen Hut schicken.

Und vielleicht magst du auch etwas Kreatives schreiben? Ein Gedicht über einen Hut? Hier haben wir schon eine Inspiration für dich.

Der Versteckhut

Wo ist er nur, mein Lieblingshut?
Wo hat er sich versteckt?
Ob er sich’s wohl gemütlich tut
Und völlig zugedreckt
Irgendwann nach Hause kehrt?
Letztes mal gefunden
Hab‘ ich ihn auf einem Pferd.
Er war ziemlich zerschunden.

Das Mal davor, da hatt‘ er sich
Versteckt vor mir für Wochen
Und ganz bestimmt ganz absichtlich
Im Dachboden verkrochen.

Ich hatt‘ ihn sogar angebunden
Mit einer festen Schnur.
Trotzdem war er dann verschwunden.
Wie macht er das denn nur?

– Ret Samys

Oder wie wäre es, wenn ihr diese Geschichte weiterschreibt?

Der verzauberte Hut

Vor einigen Wochen kam Mama mit einem neuen Hut nach Hause. „Hab ich auf dem Flohmarkt entdeckt. Wie sehe ich aus?“, fragte sie Papa, der daraufhin nichts sagte aber ziemlich seltsam grinste. Mamas Gesicht verzog sich daraufhin so, als ob sie gerade feste in eine saure Zitrone gebissen hätte. Den Hut zog sie danach nicht mehr an.

Als meine Freundin vor zwei Tagen bei mir zum Spielen war, entdeckte ich den Hut an der Garderobe. „Der ist super zum Verkleiden.“, erklärte ich ihr und nahm ihn mit in mein Zimmer. Wir zogen uns verrückte Kostüme an und banden uns bunte Tücher um den Kopf und wickelten uns in Decken ein. „Schau mal und jetzt noch den Hut oben drauf!“ Ich setzte mir den Hut auf den Kopf, da geschah es…

Nun bist du gefragt! Was meinst du, welche Zauberkräfte in dem Hut schlummern?

Auch hier bin ich gespannt auf deine Idee!

Und vielleicht magst du dein Wissen über Hüte auch in einem kleinen Quiz testen? Es ist gar nicht so einfach!

 
Das Lösungswort zur PDF-Ausgabe findest du, wenn du die ganze Box markierst:

SCHLAPPHUT ist richtig – ANDALUSIER und TROPENHELM sind falsche Fährten

 
Ich sende dir ein Lächeln!

Christine und das Betreuerteam der Lese- und Schreibwerkstatt

 

{Märchenzeit} Vorleseglück und Kreativspaß

Märchen vorlesen und gemeinsam kreativ werden

ACHTUNG: Diese Aktion wurde auf den 17. Mai verlängert!

Wir leben in turbulenten Zeiten. Von einem Tag auf den anderen ist unser Alltag durch die Coronakrise so ganz anders geworden. Kinder sind nun wochenlang mit ihren Eltern zuhause. Und das Alltagsleben ist aus den Angeln gehoben.

Wir haben uns überlegt, wie wir mit der Lese- und Schreibwerkstatt ein wenig Freude und Leichtigkeit in diese Zeit bringen können. Auch unsere Gruppenstunden ruhen zurzeit. Gleichzeitig glauben wir, dass  gerade das gemeinsame Vorlesen eine wunderbare Möglichkeit ist, Geborgenheit zu schenken und Zeit zusammen zu verbringen.

Deshalb laden wir euch zur Märchenzeit ein.

Folgendes haben wir uns überlegt:  Kramt die Märchenbücher heraus (oder sucht online nach Märchen), schnappt euch eure Kinder und kuschelt euch aufs Sofa, ins Bett oder im Garten auf eine Picknickdecke.

Schenkt euren Kindern eure Zeit, eure volle Aufmerksamkeit und ein Märchen und taucht gemeinsam in ein beliebiges Märchen ein.

Danach darf es kreativ werden!

Überlegt euch gemeinsam eine kreative Aktion passend zu dem gelesenen Märchen. Vielleicht backt ihr Zimtsterne, wenn ihr Sterntaler lest oder ihr bastelt einen Blumenstrauß, wenn ihr euch für Rotkäppchen entschieden habt oder baut einen Turm, wenn Rapunzel euch inspiriert hat? Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Egal, was euch zu dem Märchen einfällt: teilt eure Ideen gerne mit einem Foto mit uns und inspiriert so andere zu weiteren kreativen Aktionen.

Vielleicht entsteht so ein ganzes Netzwerk an kreativen Ideen rund um die Welt der Märchen, die ihr dann wiederum mit euren Kindern nachmachen könnt?

Auch in der Lese- und Schreibwerkstatt sind Märchen immer wieder Thema. Wie wäre es mit haarigen Experimente zu Rapunzel. Oder eine Bastelidee für kleine Froschkönige? Oder ihr schaut euch das Märchen von Sterntaler in Gebärdensprache an?

Zu gewinnen gibt es auch noch etwas!

Wir schnüren Buchpakete und verlosen sie unter allen Teilnehmern am 30. April 17. Mai. Welche Bücherpakete das genau sein werden, werden wir nach und nach bekannt geben, weil wir diese Aktion spontan starten und gleichzeitig nach möglichen Sponsoren Ausschau halten. Einen Überblick über die bisherigen Bücher findet ihr hier:

Märchenhafte BücherpreiseMärchenhafte Bücherpreise_01

Wir danken unseren Sponsoren:

Der Stiftung Lesen, dem Arena-Verlag, dem Ravensburger-Verlag, dem Loewe-Verlag, der Verlagsgruppe Oetinger, dem Moses-Verlag, dem Gerstenbergverlag dem Kosmosverlagsowie dem Coppenrath-Verlag.

Eure Bilder und Bastelideen könnt ihr entweder unter dem Blogbeitrag verlinken oder per Mail an uns senden: info@lese-schreib-werkstatt.de. Bei Instagram könnt ihr den Hashtag #märchenzeit nutzen. Verlinkt uns dort an @littleredtemptations damit wir eure Beiträge auch finden.

Schreibt einfach kurz dazu, welches Märchen euch zu welcher Kreativaktion inspiriert hat.

Lasst uns gemeinsam das Beste aus den nächsten Wochen machen und unseren Kindern einige märchenhafte Stunden schenken!

Wir freuen uns auf eure Ideen!

Christine

Teilt die Märchenzeit gerne über eure Social-Media-Kanäle. Wir freuen uns, wenn viele Menschen den Weg zur Märchenzeit finden.

Und hier kommen die Ideen, die wir nach und nach ergänzen:

Beitrag 1: Märchenfiguren aus Korken – Rotkäppchen

Den ersten Beitrag habe ich mit meinen Kindern (6 und 9 Jahre) als Beispiel für euch erstellt. Schaut gerne auf little red temptations vorbei um zu erfahren, wie wir die Figuren bemalt haben.

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Beitrag 2: Rapunzel – Homemade Shampoo und Stiftebox

Von Dana und Katrin haben wir diese tolle Idee bekommen. Erst haben sie die Haare gestylt. Dann wurde es kreativ: eine Stiftebox versteckt sich nun im Turm und mit selbstgemachtem Haarshampoo macht Haare waschen bestimmt besonders viel Freude.

 

Rapunzel

Beitrag 3: Dornröschen-Szene

Melina (7 Jahre) und Jasmin haben uns ein tolles Dornröschenschloß gebastelt. Gerade ist der Prinz dabei, die Dornenhecke zu überwinden.

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Beitrag 4: Merida Ton in Ton – Vorlesen und Gestalten

Von Linda und Sylvia kommt ein Beitrag, bei dem kräftig gestaltet wurde. Aus Ton haben sie Merida nachgeformt.

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Beitrag 5: Lippenpeeling für den Froschkönig

Vom Team der Lese- und Schreibwerkstatt:
Fühlen sich deine Lippen nach dem Märchenvorlesen auch immer so spröde an? Sei kein Frosch, mache dein eigenes Lippenpeeling.

 

Beitrag 6: Stiefel-Kekse für den gestiefelten Kater

Steffi hat mit Matheo Kekse gebacken. Stiefel und der Hut vom Kater wurden aus dem Märchen „Der gestiefelte Kater“ in den Ofen geschoben. Hmmmm, lecker!

 

Beitrag 7: Quaaaak! Feine Froschkönigmuffins

Verena hat mit Marielle und Aaron Froschkönigmuffins gezaubert. Und dazu einen Stein bemalt, der dann als saarstein versteckt wird.

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Beitrag 8: Es summt rund um die Bienenkönigin herum

Das Märchen „Die Bienenkönigin“ haben sich Pauline und ihre Mama Steffi zum Thema genommen. Dazu passend haben sie aus Klopapierrollen Waben hergestellt und aus Bienenwachs Kerzen gerollt. Und noch ein Tipp von Steffi: Bienen kann man auf vielerlei Art gestalten: Ü-Eier, buntes Tonpapier und alte Buchseiten, wir haben uns für die Steinvariante mit Multimarkern entschieden.

 

Beitrag 9: Die drei kleinen Schweinchen

Die Kinder der Lese- und Schreibwerkstatt haben gemeinsam an einem Bilderbuchkino zum Märchen „Die 3 kleinen Schweinchen und der böse Wolf“ gearbeitet:

 

Beitrag 10: Der süße Brei

 

Nicole Bastong unternimmt mit ihrem dreijährigem Sohn gerne Märchenreisen im Wald – Hexenhäuser und Wolfsspuren suchen, Kiesel auf den Weg streuen, absichtlich vom Weg abkommen und Blumen pflücken… Und als Belohnung gibt es noch etwas zu naschen:

„Unser Lieblingsmärchen zur Zeit aber ist „der süße Brei“.
Den gibt es dann auch öfter mal zu essen, das Rezept ist denkbar einfach: Hirse in Milch aufkochen, 10 min köcheln lassen, weitere 10 min quellen lassen, nach Bedarf süßen und mit Obst (bei uns am liebsten Himbeeren) servieren – und dann: Löffel raus! Töpfchen Steh!“

Beitrag 11 – Hase und Igel

Jessica hat mit ihren Töchtern das Märchen von Hase und Igel gelesen. Die Mädels haben dann einen Hefeteig hergestellt und Hasenknödel gebacken.

 

Beitrag 12 Froschkönig-Bastelei

Philipp hat das Märchen vom Froschkönig vorgelesen bekommen und dann dazu toll gebastelt.

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Beitrag 13 Dornröschen im Turm

Emily hat Dornröschen (oder Rapunzel?) im Turm gemalt und gebastelt.

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Beitrag 14: Märchenvielfalt

Kreativshed hat über Instagram tolle Beiträge zu verschiedenen Märchen eingereicht:

Beitrag 15 Noch mehr Märchenhaftes

Auch auf Instagram hat ausprobiert.at noch einige schöne Beiträge zu Märchen erstellt. Ein Märchenrätsel hat sie auch auf ihrem Blog.

{Willi Virus} Ein Bösewicht zu Besuch

Nun ist es also soweit: Der erste bestätigte Fall des neuen Corona-Virus COVID-19 ist im Saarland bekanntgeworden. Und bei wie vielen anderen Veranstaltungen musste auch bei unserem Bücherflohmarkt sicherheitshalber abgesagt werden. Hoffentlicht hilft es, die Verbreitung des Virus weiter einzuschränken.

Bis zum neuen Termin des Flohmarkts geht es bei uns in der Lese- und Schreibwerkstatt mit neuen Themen und Ideen weiter. Zum Thema Viren haben wir zum Glück bereits vorgesorgt, denn es ist noch gar nicht lange her, dass wir uns diese Körperchen angesehen haben.

Hier ist er. Willi Virus. Er ist ein Schnupfenvirus. Und er will es sich bei uns gemütlich machen.

Und Willi weiß genau Bescheid, und erzählt uns, wie er in unseren Körper kommt, wie er den Schnupfen verursacht… und wie wir es ihm noch einfacher machen können, sich zu verbreiten, andere Kinder zu infizieren und jeden von uns ein Stück kranker zu machen.
In der Zwischenzeit haben wir Menschen aber dazugelernt und wissen schon ein paar Sachen, wie wir dem entgegenwirken können.

Ein tolles Bilderbuch, aus mehreren Gründen:

  • Wie oft hat man schon ein Buch aus der Sicht eines Bösewichts?
  • Viele wunderbare Details, mit Informationen zum Weiterlernen
  • Die farblich einprägsamen Illustrationen sind stark an tatsächliche wissenschaftliche Erkentnisse angelehnt
  • Allgemeine Erklärung, warum wir heute so auf Erkältungen reagieren, und praktische Tipps für Kinder am Schluss

Nach der Geschichte ging es schon (mit gewaschenen Händen) in die ersten Vorbereitungen in der Küche:

Währenddessen darf die zweite Gruppe eigene Viren basteln.

Es gibt viele verschieden Viren, die ganz unterschiedlich aussehen können. Mit unseren Vorlagen könnt ihr Mitbasteln – wobei eigene Virenformen natürlich erlaubt sind!


Vorlagen als PDF

Schritt 1:
Die Proteinhülle des Virus: Den Kreis auf ein Stück Papier aufmalen. Wir hatten uns für Transparentpapier entschieden – ideal als Fensterdeko.

Schritt 2:
Den Kreis zu Achteln falten, also 3 Mal. Wie RNA oder DNA wird aus einfacheren Bestandsteilen ein größerer Organismus.

Schritt 3:
Die Rezeptoren: Vorlage aussuchen oder ein eigene Muster am Rand einzeichnen.

Schritt 4:
Die Rezeptoren ausschneiden. Ohne sie können sie sich nicht an den Wirt binden.

Schritt 5 (optional):
Mutation. Jedes Virus ist ein wenig anders, also können weiter Muster entstehen. Ist die Veränderung für die Weiterverbreitung von Vorteil, besteht eine höhere Chance, dass die Mutation in zukünftigen Viren bestehen bleibt.

Um uns ein wenig in Bewegung zu halten, ging es mit einem kleinen 1, 2 oder 3 weiter:

Erkältungs- und Hausmittelquiz


Quiz online spielen
| Quiz als PDF
Das Lösungswort zur PDF-Ausgabe findet ihr, wenn man die ganze Box markiert:

INFEKT ist richtig – CORONA und SPOREN sind falsche Fährten

 

Und dann haben wir uns gestärkt! Soooo wirksam ist Vitamin C zur Verhinderung von Erkältungen gar nicht, vor allem nicht in Deutschland, wo wir eigentlich keinen Vitaminmangel haben. Aber mit einem gestärkten Körper kann schonmal nichts schief gehen, außerdem ist es lecker und bestimmt noch ganz generell gesund. =)

Und davor haben wir uns alle die Hände gewaschen!

Und mit Orangensaft

Wir wünschen euch allen eine schöne ansteckungsfreie Zeit!

Ret

Bücherflohmarkt der Lese- und Schreibwerkstatt fällt aus!

Bücherflohmarkt der Lese- und Schreibwerkstatt fällt aus!

Die Gemeinde Nalbach hat den Bücherflohmarkt der Lese- und Schreibewerkstatt für den kommenden Sonntag, den 08.03.2020 abgesagt. Grundlage der Entscheidung der Gemeindeverwaltung Nalbach ist die Problematik der möglichen Verbreitung des Corona-Virus und die Besonderheit der Veranstaltung des Bücherflohmarktes. Die Absage des Bücherflohmarktes ist eine reine Vorsorgemaßnahme, da hier auf engstem Raum bis zu 500 Menschen als Besucher aus dem gesamten Saarland und der angrenzenden Region erwartet werden und Tausende von Büchern von Hand zu Hand wandern. Eine Prävention durch besondere Desinfektions- oder Hygienemaßnahmen ist nicht möglich. Entscheidend zum Erfolg in der Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virius ist es, bei einer möglichen Infektion und durch einen Test festgestellter Erkrankung, den möglichen Kreis der angesteckten Personen eindeutig eingrenzen zu können und den Vorsorgetest durchzuführen. Da dies in einem anonymen Besucherumfeld nicht möglich ist, wirddie Veranstaltung vorsorglich abgesagt. Der Bücherflohmarkt findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Eine Abgabe von Bücherspenden ist Samstag, 07.03.2020 von 10 Uhr bis 13:45 Uhr im Keller der Piesbacher Str. 1 A (Seiteneingang eines Mehrfamilienhauses auf der Seite zur Piesbacher Straße) möglich.

Grundsätzlich ist das Bücherlager für Spenden jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 12:15 Uhr bis 13:45 Uhr geöffnet. (Über Helfer für die ehrenamtliche Arbeit im Bücherlager freuen wir uns natürlich.)

ABGESAGT: Einladun​g zum Bücherflohmark​t in Nalbach (März 20)

ACHTUNG: Der Bücherflohmarkt wurde leider abgesagt.

ACHTUNG: Der Bücherflohmarkt wurde leider abgesagt.

Liebe Bücherfreunde,

viele von Ihnen haben uns in den vergangenen Wochen bereits nach dem nächsten Bücherflohmarkt gefragt.
Wir haben in den vergangenen Monaten wieder sehr viele Bücher gesammelt und es freut uns sehr, dass wir Sie nun zu unserem nächsten Bücherflohmarkt einladen können:

Am Sonntag, 08. März 2020, werden wir zwischen 11.00 und 16.00 Uhr wieder unsere Pforten für Sie öffnen und jede Menge Bücher für je 0,50 Euro verkaufen.

Auch Kaffee und Kuchen sowie kalte Getränke stehen bereit. Für Kinder haben wir wieder ein kostenloses Kindermitmachprogramm organisiert.

Der Bücherflohmarkt findet wie im Vorjahr in der Litermonthalle in Nalbach statt.

In diesem Jahr gibt es speziell für den Kinder-Hospizdienst Saar wieder einen Kreativstand. Zurzeit sind viele kreative Menschen für uns im Einsatz um zu basteln, zu nähen, zu stricken, um zu häkeln und vieles mehr. Der Stand mit handgemachten Artikeln hat im vergangenen Jahr 1000 € für das Kinderhospiz- und Palliativteam Saar gebracht.

Kreative Spenden nehmen wir dafür ebenfalls gerne entgegen.

In diesem Jahr wollen wir eine besondere Aktion mit unterstützen! „Meine Brille für Afrika“ ist eine private Innitiative aus Nalbach, die alte Brillen sammelt und sie an die Elfenbeinküste versendet mit dem Ziel, Menschen dort das Sehen zu ermöglichen.

Wer zuhause noch alte Brillen hat, kann diese am Bücherflohmarkt gerne mitbringen.

Ein Stand mit Sammelbox gibt Informationen über das Projekt.

„Bücher helfen“ ist auch in diesem Jahr unser Motto. Wem ein Teil des Erlöses zugutekommt, steht noch nicht fest und wird in unseren Gruppenstunden bald festgelegt.

Bis zum Bücherflohmarkt ist unser Bücherlager am Hubertusplatz 1a jeden ersten und dritten Samstag im Monat zwischen 12.15 und 13.45 Uhr geöffnet. Den Eingang finden Sie in einem Seiteneingang eines Mehrfamilienhauses auf der Seite zur Piesbacher Straße hin.

Gerne nehmen wir Buchspenden (sowie Gesellschaftsspiele, DVD’s und CD’s) auch am Tag vor dem Bücherflohmarkt direkt in der Litermonthalle entgegen.

Parken können Sie vor der Halle, entlang des Friedhofs und vor dem Rathaus.

Helfer gesucht!

Mit den Jahren ist der Bücherflohmarkt unglaublich stark gewachsen. Mit einer Handvoll Menschen (mehr sind wir in der Tat nicht) organisieren wir für Bücherfreunde seit Jahren mit viel Freude dieses Projekt. Wir merken aber auch deutlich, dass wir kurz vor dem Bücherflohmarkt und am Tag selbst jede Menge Hilfe benötigen um ihn weiterhin stemmen zu können. Zum Glück haben wir viele engagierte Helfer und Eltern, die uns an diesen Tagen unterstützen und helfen.

Für jeden weiteren Helfer sind wir jedoch ebenfalls sehr dankbar!

Wer im Rahmen des Bücherflohmarktes helfen möchte: am Tag vorher sind wir beim Aufbau ab 10.00 Uhr für Helfer dankbar und ganz besonders freuen wir uns auch, wenn wir noch Helfer für den Abbau am Tag des Bücherflohmarktes ab 16.00 Uhr haben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen schöne Stunden auf unserem Bücherflohmarkt!

Christine Sinnwell-Backes und die Leseratten der Lese- und Schreibwerkstatt

P.S.: Buch- und Kuchenspenden sind nach telefonischer Ankündigung sehr willkommen!

E-mail: info@lese-schreib-werkstatt.de

Tel.: 0 68 87 – 305 974

Die Lese- und Schreibwerkstatt und die Kinder- und Jugendbücherei sind Projekte des „Leseclub im Kreis Saarlouis“  – einer Kooperation zwischen der Gemeinde Nalbach und dem Kreisjugendamt SLS

ACHTUNG: Der Bücherflohmarkt wurde leider abgesagt.

{Geschichtenzauber im Advent} Väterchen Frost in Russland


In diesem Jahr reisen wir an den vier Adventssamstagen um die Welt und schauen, wie in anderen Ländern Weihnachten gefeiert wird. Wir lernen fremde Bräuche kennen, basteln und backen passend zu jedem bereisten Land etwas und natürlich wartet jede Woche eine neue und spannende Geschichte auf uns!

Wir haben das große Glück, für jeden Termin einen Muttersprachler für jede Geschichte zu finden, der uns ein wenig über die Weihnachts- oder Winterzeit im jeweiligen Land erzählen kann.
Am dritten Adventssamstag ging es in ein etwas weiter entferntes Land: Russland.

Russland ist das größte Land, in das wir bis jetzt gereist sind. Früher war Russland sozusagen noch größer, als es Teil der Sowjetunion war. Damals waren viele verschiedene Völker zusammen. Die Weltkarte hat sich seitdem ganz schön verändert.

Hier wieder die größten Unterschiede zum duetschen Weihnachtsfest:

  • am 24./25. Dezember ist… nichts besonderes
  • zuerst wird Silvester gefeiert – ganz genau, Weihnachten kommt erst später im neuen Jahr!
    • Zu Neujahr gibt es auch Tannenbäume. Besonders am roten Platz in Moskau, dort gibt es einen riesigen Tannenbaum mit vielen, vielen Lichtern
    • Viele Leute gehen raus und fahren auf aufgebauten Bahnen Schlittschuh. Im Winter ist es zwar richtig kalt, aber durch die vielen Hochhäuser wird es ein wenig eng und vor allem die Kinder sind oft draußen.
  • Vor dem neuen Jahr gibt es an Wochenenden Tannenbaumfeste
    • zu denen kommen Дед Мороз, Väterchen Frost, und seine Helferin und Enkelin Снегурочка, Schneeflöckchen
    • Väterchen Frost wohnt im Wald ganz weit im Norden, mit Tieren, Schnee, Frost und seiner Enkelin
    • Väterchen Frost hat einen blauen Mantel und einen Stab; wenn er mit dem Stab stößt, kommt der Frost und Russland verwandelt sich in eine Winterlandschaft
    • Mädchen verkleiden sich zum Tannenbaumfest als Schneeflöckchen und tanzen so, als ob sie Schneeflocken sind, die im Wald vom Himmel heruntertanzen
    • Kinder verkleiden sich als Waldtiere, um Väterchen Frost eine Freude zu bereiten
      Die Kostüme, und Kleidung generell waren früher handgemacht, so viel gab es nämlich nicht fertig zum Kaufen
    • Väterchen Frost bringt kleine Geschenke, meistens Süßigkeiten
    • eine typische russische Süßigkeit zu Weihachten ist der петушок Hahn-Lutscher
  • orthodoxe Christen feiern am 6. Januar Weihnachten
    (das erinnert uns doch gleich an Italien, denn da kommt die Hexe Befana und bringt ebenfalls Geschenke)

    • Aber nicht viele gehen in die Kirche, denn früher, in der Sowjetunion, war Religion weniger gerne gesehen. Im Laufe der Geschichte der Sowjetunion kam es für Gläubige, die ihre Religion öffentlich ausüben wollten, mehrfach zu Gefängnisstrafen und Schlimmerem. Während die Leute ihren Glauben also größtenteils im Geheimen ausübten, kennen sie die russische Kirche weniger.
    • Zu Weihnachten gibt es dann auch die großen Geschenke unterm Weihnachtsbaum
    • Heute geht es zu Weihnachten auch christlicher zu, wobei das Neujahr aber wesentlich öffentlicher ist
    • Vom 1.-10. Januar ist für gewöhnlich Urlaub

Mit so viel Wissen angereichert, bekamen wir auch noch ein klassisches russisches Wintermärchen zu hören: Морозко, die Geschichte von einem Mädchen, das die Familie nicht ernähren konnte, im Wald aussetzte und dort von Väterchen Frost entdeckt wurde. Sie kam zu ihn nach Hause und wurde seine Enkelin, das Schneeflöckchen.

Passend zu Russland und zu Väterchen Frost und Schneeflöckchen hatten wir natürlich auch dieses Mal etwas vorbereitet – etwas zum Backen und etwas zum Basteln.

Beim Backen konnte kräftig mitgeholfen werden. Um das russische Gebäck пряник, Prjanik, zu machen, muss der Teig ausgerollt und ausgestochen werden. Auch die Zuckerglasur muss vorbereitet werden.

Dann ab damit in den Ofen! Während wir warteten, gab es einiges an Bastelei.

Beim Basteln gab es – wie könnte es anders sein – ganz ganz viele Schneeflocken!

Am vielfältigsten wurden aber die Papierschneeflocken, die von einfach bis kunstfertig an die Fensterscheiben geklebt werden können:

Anscheinend eine Bastelaufgabe, die langfristig nachwirkt, denn mindestens eine junge Leseratte verbrachte noch die folgende Woche mit vielen, vielen Papierschnitten!

Und dann war es soweit: Die leckeren Prjaniki konnten mit Schnee bedeckt werden. Dabei zuzusehen, wie die Zuckermasse auf die Kekse träufelte, war schön!

Gut mischen, damit jedes Prjanik Schnee abbekommt!
Dann nur ein wenig warten, dass die Glasur trocknet und ab in die Tüten. Es war genug für alle da.

Und am Ende kam tatsächlich Väterchen Frost vorbei und brachte für jeden die ein oder andere Süßigkeit!

Frohe Weihnachtszeit! La semana que viene nos vamos a Perú!

Ret

{Geschichtenzauber im Advent} Die Weihnachtshexe in Italien


In diesem Jahr reisen wir an den vier Adventssamstagen um die Welt und schauen, wie in anderen Ländern Weihnachten gefeiert wird. Wir lernen fremde Bräuche kennen, basteln und backen passend zu jedem bereisten Land etwas und natürlich wartet jede Woche eine neue und spannende Geschichte auf uns!

Wir haben das große Glück, für jeden Termin einen Muttersprachler für jede Geschichte zu finden, der uns ein wenig über die Weihnachts- oder Winterzeit im jeweiligen Land erzählen kann.
Am zweiten Adventssamstag wollten wir über Italien erfahren.

Hier die wichtigsten Unterschiede zur Weihnachtstradition, wie wir sie eher in Deutschland kennen:

  • Der Tannenbaum wird erst am 24. geschmückt und bleibt bis zum 6. Januar stehen
  • Am 24. wird auch die Krippe fertiggestellt
  • Am 24. und 25. gibt es Weihnachtsmessen
  • Geschenke gibt es erst am 25.
  • Als Weihnachtsessen gibt es baccala (Stockfisch), panettone (eine Art Stollenkuchen), cannoli (Dessert-Röllchen), cardone (Artischocken) und struffoli – ein Schmalzgebäck, das wir auch selbst probieren und dekorieren durften
    Das bekannteste italienische Weihnachtslied ist Tu scendi dalle stelle („Du steigst von den Sternen herab“)
  • Ganz anders als bei uns ist aber der 6. Januar, an dem La Befana kommt
    • Die Befana ist eine alte hässliche Hexe, die auf einem Besen von Haus zu Haus fliegt
    • Laut Legende sucht sie das Jesuskind, um es zu beschenken – weiß aber nicht, wo es wohnt. Deswegen hinterlässt sie jedem Kind etwas.
    • Artige Kinder bekommen Geschenke. Unartige Kinder bekommen ein Stück Kohle.
    • Umgangssprachlich verwendet man Befana auch, um eine andere Person „hässlich“ zu nennen


Während in der Küche alles für die struffoli vorbereitet wird (unter anderem das heiße Öl zum frittieren), haben wir zwei Stationen vorbereitet:

Die Schneemann-Adventskalender mit Zeiger-Nase haben uns allen so gut gefallen!

Die Idee und die Kreis-Vorlage dazu haben wir hier gefunden.

Zu italienischer Weihnachtsmusik haben wir uns fleißig an die Arbeit gemacht – und am Ende hatte wirklich jeder einen.

Mal kurz schauen, wie es in der Küche aussieht…

Ah, die struffoli können endlich frittiert werden!

Als zweite Bastelstation haben wir Weihnachtssterne gemacht. Wem geht es nicht auch so, man ist im Laden und sieht neue Dekos… und eigentlich braucht man schon ab und zu was Neues… aber Selbstgemachtes ist einfach schöner.

Und die Weihnachtssterne sind eigentlich – wortwörtlich – kinderleicht!

Alles, was man braucht sind diese beiden Hälften.

Dann nur noch zusammenkleben – und fertig!

Sind jetzt die struffoli fertig? Ja! Alles frittiert und mit der ersten Schicht Karamell überzogen!

Schnell alles dekorieren, bevor der Karamell trocknet…

 

Sieht doch wunderbar aus!

 

Frohe Weihnachtszeit! Мы едем в Россию на следующей неделе!

Ret

{Geschichtenzauber im Advent} Weihnachten in Frankreich


In diesem Jahr reisen wir an den vier Adventssamstagen um die Welt und schauen, wie in anderen Ländern Weihnachten gefeiert wird. Wir lernen fremde Bräuche kennen, basteln und backen passend zu jedem bereisten Land etwas und natürlich wartet jede Woche eine neue und spannende Geschichte auf uns!

Wir haben das große Glück, für jeden Termin einen Muttersprachler für jede Geschichte zu finden, der uns ein wenig über die Weihnachts- oder Winterzeit im jeweiligen Land erzählen kann
Am ersten Adventssamstag kam unser Nachbarland Frankreich zur Geltung.

Nach der Geschichte von der kleinen weißen Kugel, die sich in den père Noël verwandelt, wollten wir natürlich ganz viel wissen. Hier die wichtigsten Unterschiede zur Weihnachtstradition, wie wir sie eher in Deutschland kennen:

  • Geschenke – gibt es erst am Weihnachtsmorgen, also am 25.!
  • den 26. feiert man eher nicht
  • am 24. Dezember geht es vor allem ums Essen – gerne ein Mahl mit vielen, vielen Gängen, um schön lange aufbleiben zu können
    • dabei ist eins ganz wichtig: la bûche de Noël
      Das ist ein Weihnachtskuchen, der wie ein Baumstamm aussehen soll. Ohne die bûche ist es einfach kein richtiges Weihnachten. Mehr dazu, warum, weiter unten.
  • Weihnachten ist insgesamt eine privatere Angelegenheit als in Deutschland, in den meisten Regionen gibt es in der Adventszeit und den ganzen Festtagen wie St. Martin, Nikolaus usw. keine Feierlichkeiten und festliche Ausschmückungen oder Adventskränze und -kerzen
  • Weihnachtstraditionen haben viel mit der Region in Frankreich zu tun:
    • an der deutschen und belgischen Grenze kommen uns die Weihnachstraditionen sehr bekannt vor, dort gibt es Weihnachtsmärkte, Dekorationen und sogar der Nikolaus kommt bei einem großen Fest vorbei. Vor allem in Lothringen ist der Nikolaus bekannt, der dort seine eigene (und etwas grausige) Legende hat
    • in Südfrankreich gibt es die santons, Krippefiguren, die so mannigfaltig sein können, dass sie ein ganzes Dorf abbilden können
      (und das Jesuskind darf ja nicht vor dem 24. kommen)
    • unser Gast war aber aus der Bretagne – eine Region die sowohl von keltischem Aberglauben als auch von der katholischen Religion geprägt ist und sich in der Geschichte ein wenig vom Rest von Frankreich abhebt. So lief Weihnachten in der Kindheit unseres Gastes ab:
      • nach dem reichhaltigen Weihnachtsessen ging es in die Kirche zur Mitternachtsmesse
      • kurz davor legt man einen Holzscheit in den Kamin, damit es warm ist, wenn man wieder zurückkommt – es wurde damals nicht jeden Tag geheizt
        (dieser Holzscheit ist auch der Ursprung der bûche de Noël)
        um sich vor bösen Geistern zu schützen, streut man in und um den Kamin herum Salz
      • wenn zur Weihnachtsmesse die Glocken klingen, so die Legende… hört man auch die Weihnachtsglocken aus dem Meer, denn dort sind verdammte Dörfer, die vom Ozean verschlungen wurden :ghost:

Aber jetzt zurück zu unserer Stunde.

Kein Weihnachten ohne bûche? Ganz klar, dann mussten wir diesen Kuchen machen. Und zwar durften jedes Kind am Ende einen mitnehmen! 25 Stück wurden daraus. Den Biskuitteig haben wir in der Bäckerei vorbestellt. 

Der Teig wird mit ganache gefüllt, einer Schokocreme. Dann wird er zusammengerollt und mit Schoko bestrichen. Mit einer Gabel werden schnell, bevor die Schicht trocknet, Rindenmuster gezogen. Mit grünem Fondant-Rest als Blatt und ein paar Deko-Streuseln gibt man dem Baumstammkuchen den letzten Schliff

 

Das ging dann aber so schnell, dass wir ein wenig überrascht waren! Also gab es noch ein Bastelangebot für zwischendrin dazu. Bevor ich euch also Bilder zu den fertigen bûches zeige, richte ich eure Aufmerksamkeit auf die wunderbar gestalteten Kerzen und Weinachtsbäume:

Wir waren schön fleißig!

Und jetzt, wie versprochen, die fertigen bûches de Noël. So sehen sie aus:

Und so schmecken sie:

Lecker! :blush:

Frohe Weihnachtszeit! Nächste Woche wird es italienisch!

Ret