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{Kuschelbällchen} Süße Mini-Pompons

Dieses Mal gab es eine etwas andere Geschichte: La conte chaud et doux des chauxdoudoux vom Psychologen Claude Steiner.
Wie man am Titel merkt, ist es ein französisches Buch. Ich bin damit aufgewachsen – und ich finde das Märchen von den Kuschelbällchen und den Nesselbällchen immer noch schön. Und ja, das Märchen wurde übersetzt, aber als Buch ist die französische Ausgabe mit den Illustrationen von PEF die bessere Alternative.

Na gut, ich habe den Kindern den Gefallen getan, und es ihnen auf Französisch vorgelesen – aber nur die erste Seite. 😉 Die Geschichte selbst gab’s natürlich auf Deutsch.

Nachdem alle erfahren haben, wie wichtig das Teilen ist, müssen wir selbst etwas gestalten, was andere warm und kuschelig macht und was wir teilen können.
Was man braucht:

  • Wolle
  • Gabel
  • Schere
  1. Wolle um die Gabel wickeln. Je mehr Wolle, desto dichter das Kuschelbällchen. Aber schön oben und unten Platz lassen, denn…
  2. … jetzt muss das ganze mit einem Faden schön fest in der Mitte abgebunden werden. Knoten zu und…
  3. … dann geht es ans Schneiden. Entweder auf der Gabel lassen und rechts und links abschneiden oder abnehmen und alle Schlaufen zerschneiden.
  4. Überstehende Fäden abschneiden, Augen drauf, fertig ist das Kuschelbällchen.

Relativ einfach, bei den Kleinen muss man natürlich ein wenig helfen. Aber dann hat jeder mindestens eins dieser kuscheligen Wesen zum Teilen und Freudemachen!

Ret

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Jahresschreiber (12/52): Das VIP-Schaf

Schafe gibt es eine Menge –
In Neuseeland mehr als Leute.
Für eine Sechsjahreslänge
Entkam ein Schaf, das Schafschur scheute.

Versteckt vor Menschen und vor Klingen
Wuchs die Wolle immer weiter.
Als sie ihn dann endlich fingen,
War sein Fell um Schichten breiter.

Er verlor die dreißig Pfunde
Wolle bis zum letzten Faden.
Dann war er in aller Munde
Und wurd‘ zum Staatschef eingeladen.

Von Jahresschreiber Ret Samys (23)

Puschel-Spinnen zum Knuddeln

Foto0175Weiter geht’s mit den Spinnen!

Letztes Mal haben wir euch über ein tolles und witziges Spinnenbuch berichtet und unsere eigenen kreativen Spinnen gestaltet. Mit dem letzten Teil, eigene Woll-Spinnen zu basteln, sind wir nicht fertiggeworden. Also ran an die Arbeit!

Aber nicht jeder war letztes Mal da. Zum Glück haben wir von Eveline Mosbach vom Knaupwerk eine schnellere Methode gezeigt bekommen: Einfach viel Wolle schön eng um ein zusammengefaltetes Stück Pappe wickeln; die Pappe vorher so falten, dass zwischen den Faltteilen später ein weiterer Faden durchkommt – am besten vorher noch einen dünnen Stift reinstecken, an dem der Faden festgemacht ist, dann kann es besser herausgezogen werden. Sobald alles gewickelt ist, den Faden so durchziehen, dass man das Knäuel an einer Seite feste zuknoten kann. Die andere Seite aufschneiden. Die Pappe enfernen. Die Pfeiffenreiniger und die Augen mit Heißkleber befestigen.

Und hier sind sie:

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Alte Technik. Neue Technik.
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Mehrere Spinnen zusammen.

Nächste Woche geht es schon in die Adventszeit! Und da heißt es wieder „Geschichtenzauber im Advent“, drei Stunden an den Adventssamstagen voller weihnachtlicher Geschichten, manchmal etwas zum Backen, manchmal etwas zum Basteln. Worum es nächsten Samstag geht? Eines kann ich euch verraten: Es wird schwedisch.

Frohen Start in die verrückte Weihnachtsvorzeit wünscht euch euer
Ret

Spinnengedichte und Gedichtespinnen

Viele ekeln sich vor Spinnen. Dabei sind sie ganz nützliche Tiere! Sie fressen Ungeziefer und sitzen nur ganz still in ihren Netzen, Ecken und Ritzen. Und dass Spinnen auch ganz anders sein können, haben wir diesen Samstag in einem tollen Bilderbuch erfahren: Das Spinnen-ABC hat 26 Spinnen und Buchstaben mit witzigen Reimen und viel Charakter (klickt hier für unseren Buchtipp).

Zuerst wurde vorgelesen. Nach dem ersten Buchstaben hat jeder verstanden, wie das Buch funktioniert, und jeder hat versucht, den nächsten Namen der Spinne zu erraten.
D wie Dora, Daniel, Dieter, Dietrich? E wie Emil, Elsa, Erhard, Elena? F wie Felix, Friedrich, Fridolin?
Wir hatten viel Spaß dabei, jede Spinne war einzigartig und nach einer Runde Fantasiebonbons wussten wir schon, wie es weitergehen sollte.

Wir haben unsere eigenen Spinnenbilder gemacht! Dann haben wir unsere Köpfe angestrengt und uns Reime zu den Spinnen überlegt.

Gescanntes Dokument-1
Bei der Eva schneit es Schnee im Klee.
Gescanntes Dokument-11

Beim Spazieren trifft die Mina
gleich auf die beste Freundin Tina.

Lina, dieser dicke Brummer,
turnt im Zirkus ’ne wilde Nummer.

Gescanntes Dokument-4
Elischen isst gerne Radieschen.
Gescanntes Dokument-5
Lilli fängt ’ne kleine Mücke
und frisst sie ganz in einem Stücke.
Gescanntes Dokument-3
Antonia mit den langen Beinen
kriegt kleine Kinder immer zum Weinen.
Gescanntes Dokument-12
Junior die kleine Spinne
ist ’ne flotte tolle coole Spinne.
Gescanntes Dokument-8
Kiki schaukelt wild im Wind.
Sie ist ein wildes Spinnenkind.
Gescanntes Dokument-6
Anna ist in keinem Raum
sondern hängt an einem Baum.
Gescanntes Dokument-10
Olaf hat schon jeden Zeh
im tiefen, kalten Schnee.
Gescanntes Dokument-7
Tom geht mit wilden Tieren
im Wald spazieren.
Gescanntes Dokument-9
Mein Verwandter Albert,
bei dem Ordnung permanent scheitert.
Gescanntes Dokument-2
Mama ruft: „Hör auf zu bluten“
und schon fängt Katharina an zu bluten.

Aber das war nicht genug. Wir wollten richtige Spinnen zum Anfassen! Kuschelige Spinnen mit haarigen Beinen und großen Kulleraugen (wie im Buch). Kein Problem, wir haben einen Plan! Vielleicht wisst ihr, wie man Woll-Ponpons macht. Daraus kann man wunderbar Spinnen basteln.

Und so geht’s:
Wir haben zuerst für jeden zwei kreisrunde Pappscheiben vorbereitet, mit 3 cm Durchmesser und mit einem Loch von 1,5 cm Durchmesser. Jeder durfte sich farbige Wolle aussuchen, davon bekam jeder je ein richtig langes Stück Schnur, insgesamt mindestens vier Schnüre und 2 Meter lang, haupsache genausolang (wir haben schnell festgestellt, dass 2 m nicht reichen, macht aber nichts, hinterher kann man sich noch mehr Schnur abschneiden). Schere und Pfeiffenreiniger liegen bereit. Soweit die Vorbereitung.

Rund um die zusammengelegten Pappringe werden die Schnüre gewickelt, von einem Ende zum anderen und dann einfach weiter, bis entweder die Schnur zuende ist (dann noch mehr Schnur nehmen) oder bis das Loch in der Mitte sehr klein ist – wenn noch genug Schnur übrigbleibt, nicht abschneiden, die kann später zum Befestigen helfen. In die Mitte kommen vier Pfeifenreiniger für die Beine hinein. Und das ist sehr wichtig: Das Loch muss wirklich klein sein, gerade so klein, dass man die Pfeiffenreiniger reinquetschen kann, sonst kann die Wolle ein Eigenleben führen und die Spinne löst sich in Einzelteile auf.
Die Pfeiffenreiniger also so reinstecken, dass auf jeder Seite genausoviel hinausschaut: vier Beine auf jeder Seite, denn eine Spinne hat immer acht Beine.

Wenn alles fest sitzt, schnappt euch die Schere (eine schön scharfe, die Wolle kann sehr widerstandsfähig sein) und schneidet um die Pappringe herum alles auf. Das übriggebliebene Stück Schnur vom Wickeln könnt ihr jetzt zwischen die Pappringe reinwickeln – wenn ihr keines mehr habt, könnt ihr euch einfach noch ein Stück abschneiden. Dadurch ist es noch ein wenig fester. Schön fest zusammenschnüren. Wenn genug Schnur für einen Knoten da ist, auch noch einen Knoten machen. Wenn ihr den Knoten habt, braucht ihr die Pappe nämlich nicht mehr, die könnt ihr dann wegschneiden.

Der Körper ist fertig. Überstehende Schnüre könnt ihr zurechtschneiden. Die Beine könnt ihr jetzt in die richtigen Winkel biegen. Nehmt euch große Kulleraugen oder bastelt euch Augen und klebt sie auf die Spinne. Wer will, kann sich noch einen Mund basteln und ihn auch noch drankleben.

Leider nimmt das relativ viel Zeit ein. Anderthalb Stunden hätten wir wohl gebraucht, aber wir waren zu sehr mit den Spinnenbildern und -reimen beschäftigt. Deswegen gibt es erst nächste Woche, wenn wir sie fertiggebastelt haben, Bilder dazu.

Bis nächstes Mal und fröhliches Spinnen wünscht euch Ret die Ratte!