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Das Farbenmonster – Bunter Vorlesespaß

Das Farbenmonster Jede Menge eigene Monster

Das Farbenmonster lädt uns ein in seine bunte Welt

Ein ganz herrliches Buch habe ich vor einiger Zeit entdeckt. „Das Farbenmonster“ heißt es und gehört zu der Kategorie der Pop-Up-Bücher: also Seite aufklappen und dreidimensional klappen einzelne Elemente auf.

Beim Farbenmonster geht es um Gefühle – ein Thema, das ich mit Kindern immer wieder gerne durch Geschichten anspreche und dazu dann Gruppenstunden gestalte. In diesem Buch werden den einzelnen Farben Gefühle zugeordnet.

Das macht beim Vorlesen und Betrachten des Buches große Freude, weil es ganz viel zu entdecken gibt.

Über Gefühle sprechen

Doch bevor wir überhaupt ins Vorlesen eingestiegen sind, haben wir mit den Kindern allgemein über Gefühle und Farben gesprochen. Dazu haben wir das Buch erst einmal in der Mitte ausgestellt und farbige Tücher darum verteilt.

Das Farbenmonster

Welche Farbe löst denn bei den Kindern welches Gefühl aus? Während für die einen Gelb beispielsweise für Neid steht, sehen andere darin die Sonne und erklären, dass Gelb sie eher an Fröhlichkeit erinnert. Auch Rot löst ganz unterschiedliche Emotionen aus: sehen die einen darin Liebe und Power finden andere darin Wut.

Wenn wir gerade schon bei Gefühlen sind, überlegen wir auch gemeinsam was uns in welche Gefühlslage bringt: wann ist die Welt für uns gelb, grün oder blau?

Dann beginnen wir mit dem Vorlesen und entdecken Seite für Seite von dem wundervollen Buch. Ganz schön spannend, welche Farbe im Buch für welches Gefühl steht und wie es umgesetzt wird.

Kreative Farbenmonster basteln

Im Anschluss werden wir kreativ: aus jeder Menge Pappkartons schneiden wir uns Farbenmonster aus.

Das Farbenmonster Eigene Monster entwerfen

Mit Wachsmalstiften gestalten wir die Monster in einer ausgesuchten Farbe. Die Umrandung wird schwarz gemacht. Arme, Beine und andere Körperteile kleben wir extra an den Rumpf um den Monstern mehr Gestalt zu geben.

Das Farbenmonster Wir basteln eigene Monster

Aus Schuhkartons bauen wir farbliche Unterkünfte und die Monstersammlung nimmt nach und nach Gestalt an.

Das Farbenmonster Unsere Monstergalerie

Und dann überlegen wir natürlich, warum unsere Monster sich gerade in ihrer entsprechenden Farbe befinden und denken uns Geschichten aus, warum sie rot, gelb oder grün sind.

Mit dem Farbenmonster lassen sich so viele Möglichkeiten zum Arbeiten finden:

Verbunden mit Bewegung könnte man die Kinder traurig, fröhlich, wütend durch den Raum stapfen lassen, indem man das passende Monster zeigt.

Auch eigene Pop-Up-Bücher lassen sich in dem Kontext selbst erstellen.

Oder man lässt einen neutralen Satz mit dem entsprechenden Gefühl vorlesen.

Da die Gefühle im Buch nachher in Gläsern geordnet sind, könnte man auch Gefühlsgläser gestalten.

Und natürlich kann man jede Menge mit den Farben selbst machen:

Ach, das Buch verzaubert einfach durch seine wunderbare Machart.

Ich selbst bin durch einen Buchtipp auf fb darauf aufmerksam gemacht worden und danke dem Tippgeber noch einmal ganz herzlich.

Für Buchtipps sind wir immer dankbar, gerne auch in Kommentaren hier auf dem Blog.

Monstermäßige Grüße

Christine

Das Farbenmonster - Vorleseideen.jpg

 

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{Lindbergh} Von fliegenden Mäusen und Strohhalm-Bruchlandungen zwischen den Buchregalen

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Als ich in der vergangenen Woche mit den Leseratten samstags „Die Reise“ gelesen habe, wusste ich noch gar nicht, wohin mich die Reise in den nächsten Wochen führen würde. Schon beim Vorlesen entstand ja die Idee mit den Kindern in der nächsten Gruppenstunde ein wenig zu forschen und zu experiementieren wie wir uns denn fortbewegen könnten.

Und natürlich sollte auch in dieser Gruppenstunde ein Buch im Mittelpunkt stehen. Mein wunderbar genialer Bibliothekar aus Leidenschaft Ret Samys hatte dann direkt nach „Lindbergh“ gegriffen und so tauchte ich zuhause ab in die wahrlich abenteuerliche Welt der kleinen, erfindungsreichen Maus. Beim Lesen und Betrachten der Zeichnungen war ich vollkommen fasziniert und wusste gleich, dass dies der perfekte Anschluss an „Die Reise“ für uns darstellt.

In „Lindbergh“ steht eine kleine Maus mit einer großen Idee im Mittelpunkt. Nichts geringeres als eine Flugmaschine möchte der kleine Nager bauen um damit nach Amerika zu fliegen. Und so macht sich der belesene Nager ans Erfinden und Experimentieren und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Was das Buch so besonders macht, sind die wirklich außergewöhnlich schönen Zeichnungen von Torben Kuhlmann, der mit diesem Buch seine Abschlussarbeit geschrieben hat und für „Lindbergh“ zahlreiche Auszeichnungen bekommen hat.

Und es vereint gleichzeitig die großen Träume der Menschen in sich: fliegen können, frei sein und natürlich auch der Aufbruch in eine neue Welt.

In den Zeichnungen finden sich so viele Details eingemalt, das Buch ist von der ersten bis zur letzen Seite unendlich liebevoll gemalt. Alleine die Idee, dass die Maus ihre Skizzen mit einem verkohlten Streichholz zeichnet: herrlich!

Und genau so experimentierfreudig wie die kleine Maus waren auch unsere Leseratten. Nachdem ich zu Beginn der Gruppenstunde erzählt habe, wie die Menschen sich anfangs nur zu Fuß fortbewegen konnten und dann immer mehr Erfindungen getätigt hatten, um später Wagen, Schiffe und schließlich Flugzeuge zu nutzen, war die Neugier der Kinder geweckt, als ich erzählte, dass ich heute ein Buch dabei habe, in dem es um eine kleine Maus mit einem großen Entdeckertraum geht.

Was so eine Maus wohl gerne erfinden würde? Das wäre sicherlich auch spannend zu erfahren und würde bestimmt zu der ein oder anderen spannenden Geschichte führen.

Doch wie auch die Maus und später Lindbergh wollten wir im Anschluss an das Buch auch in die Luft gehen. Dazu haben wir verschiedene Experimente vorbereitet. Die Kinder konnten zum Beispiel einen Strohhalm dessen Öffnung vorne verstopft wurde mit einer Pumpe durch den Raum schießen. Wie das funktioniert? Mit Druck natürlich, denn anders als Kuhlmanns Maus hatten wir natürlich keinen Dampfapparat.

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Und was passiert, wenn wir einen aufgefalteten Teebeutel anzünden? Durch den sogenannten Kamineffekt fliegen die Funken hoch in die Luft und wir sehen, dass heiße Luft aufsteigt was zum Beispiel wichtig für Heißluftballons ist.

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Dann ging es ans Bauen von Strohhalmgleitern. Hier konnten die Kinder sich Fluggleiter bauen und überlegen, ob sie eher dicke oder dünne Halme benutzen sollten, ob die Papierstreifen besser schmal oder breiter geschnitten werden damit der Gleiter möglichst weit fliegt.

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Am Ende testeten wir die Fluggeräte natürlich auch um zu sehen, wer an diesem Tag wohl dem Traum vom Fliegen am Nächsten gekommen war. Das Wettfliegen machte allen so großen Spaß, dass wir Runde um Runde ausprobierten.

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Vielleicht bauen wir beim nächsten Mal auch noch Papierflugzeuge und testen diese dann auf ihre Weitflug- und Piouretten-Eigenschaften.

Den Abschluss unserer Gruppenstunde machte dann die Erfinder-App von Pettersson und Findus bei der die Kinder herrlich skurile Erfindungen zum Funktionieren bringen mussten.

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Und dann gibt es doch auch schon das nächste Buch von Kuhlmann „Armstrong“, das es nun bald zu entdecken gibt. Was habe ich dafür schon Ideen im Kopf. Angenfangen von einer Ballonrakete über… ach nein. Pssst! Ich darf doch nicht schon alles verraten.

Doch halt: eines muss ich euch ja noch verraten und das passt natürlich auch noch perfekt zu „Armstrong“ – das Spiel „Reise zum Mond“. Dieses Spiel eignet sich sehr gut um in einer Gruppe gespielt zu werden.

Der Spielleiter gibt den Satz „Ich reise zum Mond und nehme … mit“. Diesen Satz muss jedes Mitglieder der Gruppe nach und nach wiederholen und dabei einsetzen was es zum Mond mitnehmen würde. Aber Halt! So einfach ist das Spiel eben nicht, denn der Spielleiter hat sich eine Bedingung ausgedacht, die erfüllt sein muss damit man mit zum Mond genommen wird und natürlich weiß diese Bedingung zu Anfang nur er selbst.

Zum Beispiel könnte er nur rote Sachen akzeptieren oder nur Worte, die mit S anfangen.

Die Gruppe muss nach und nach dahinter kommen, was das System ist um mitgenommen zu werden. Bei jedem Satz antwortet der Spielleiter entweder mit:

Ja, du darfst mit zum Mond oder eben mit Nein. Du darfst nicht mitfliegen.

Meine Leseratten lieben das Spiel und zerbrechen sich sehr gerne die Köpfe darüber, was bei der jeweiligen Reise zum Mond wohl mitgenommen werden darf.

Und ich reise nun zwar nicht zum Mond, schicke aber meine kleinen Kinder gleich ins Reich der Träume. Davor lesen wir natürlich vor!

Zurück bleibt eine glücklich grinsende Oberleseratte, die den Kopf voller Ideen und das Herz voller Glücksgefühle wegen eines solch wunderbaren Bucheswie „Lindbergh“ hat.

Leselustige Grüße

Christine

 

 

Mein Papa ist ein Ork (von Rudolf Eizenhöfer)

Mein Papa ist ein Ork
(von Rudolf Eizenhöfer)

ISBN: 978-3-3981727-3-4
Verlag: Schwarze Ritter
39 Seiten
Ab 4 J.
Inhalt:
Eindlich ein Bilderbuch mit Orks! Ein Ork-Papa und sein Sohn erleben einen aufregenden Tag: Sie finden ein orkisches Zuhause, kämpfen gegen Zwerge, bauen orkische Möbel und finden eine Karte zum roten Drachen… alles ganz alleine, denn ein Ork ist stark und mutig. An einem einzigen Tag kann man so viele Abenteuer erleben!
Meine Meinung:
Da hat jemand eine Marktlücke entdeckt! Das ist eine der Ideen, die so einfach und genial klingen, dass man sich fragt, warum man nicht selbst darauf gekommen ist. Ich wusste nicht, dass ich dieses Buch in meinem Leben gebraucht habe, bis der Drachenwinkel mich darauf aufmerksam gemacht hat. Und beim kleinen Verlag Schwarze Ritter bin ich froh, dass uns jemand darauf gebracht hat!Das Buch ist einfach aufgebaut: Je eine Seite mit wenig Text und eine Seite Illustrationen. Der Stil ist ziemlich einzigartig: Die Zeichnungen sind relativ einfach (wie man an den Kopiervorlagen am Ende des Buches sehen kann), aber die Färbung ist detailliert und farbecht. Die Geschichte ist ähnlich simpel. Einen großen Spannungsbogen wird man hier nicht finden, aber dafür ist jede Seite ein kleiner ungewöhnlicher Einblick in das steinharte Orkleben, bei dem man einfach schmunzeln muss.

Bei Orks, die man als blutrünstige Monster aus Fantasy-Filmen und Gegner aus Rollenspielen kennt, muss man sich wundern, ob das Bilderbuch für kleine Menschen überhaupt geeignet ist. Wer das Buch in der Hand hatte, weiß, dass man sich darüber keine Gedanken machen muss. Die „Kämpfe“ sind mit anderen Stärken als mit roher Gewalt und Fiesheit gewonnen. Einfallsreichtum und Fairness sind für Familien-Orks wesentlich besser geeignet. Und, ja, Orks sind Orks. Sie mögen Höhlen und Knochen mehr als Pizza und Smartphones – und ihre Möbel halten ein ganzes Leben, weil sie sie selbst bauen. Aber am Ende kann man nicht anders, als selbst die leckere Sumpf-Knochen-Suppe wenigstens probieren zu wollen.

Als wir das Buch bei den Leseminis der Lese- und Schreibwerkstatt vorgelesen haben (4 Jahre und aufwärts), war ganz klar, dass der Folgeband „Mein bester Freund ist ein Goblin“ (trotz Skelette-Schädelspalten) unbedingt in der nächsten Stunde gelesen werden muss!!! Da bleibt uns wohl nichts anderes übrig… so ein Jammer… 😉

Kurztipp

Idee & Umsetzung: greenfull greenfull greenfull greenfull greenfull 5 / 5
Orks und Bilderbücher? Genial!

Bilder: greenfull greenfull greenfull greenfull greenhalf 4,5 / 5
Einfache Zeichnung, aber illustrative Leckerbissen

Text: greenfull greenfull greenfull fullbook fullbook 3 / 5
Nichts besonderes, muss es auch nicht sein. Passt gut, mehr braucht man nicht.

Buch- und Bildergröße: greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4 / 5
Mein einziger Wunsch: Dass es mal im Großformat erscheint. Momentan zwischen A5 und A4 quer.

Geschichte: greenfull greenfull greenfull greenhalf fullbook 3,5 / 5
Einfach gestrickt, trägt aber das Bilderbuch ganz gut.

Sachen zum Lachen: greenfull greenfull greenfull greenfull greenhalf 4,5 / 5
Man kommt nicht daran vorbei wenigstens zu Schmunzeln.

Tiefsinn: greenfull greenfull greenfull fullbook fullbook 3 / 5
Kleine Vater-Sohn-Geschichte. Orks sind starke Vorbilder, aber der Ork-Sohn spricht gar nicht.

Preis/Leistung: greenfull greenfull greenfull greenfull greenfull 5 / 5
Lächerliche 10 € für gute Qualität.

Vorlesen: greenfull greenfull greenfull greenfull greenfull 5 / 5
Wie kann man Kinder besser für Orks begeistern als mit diesem Bilderbuch?

Lesespaß: greenfull greenfull greenfull greenfull greenfull 5 / 5
Unbedingt kaufen. (Oder bei uns ausleihen.)

Ret Samys, 24 Jahre

{Junior-Gruppe} Drachen- und Kokosnuss-Wochen

Die Junior-Gruppe der Lese- und Schreibwerkstatt ist etwas Besonderes. Wir haben die quirligsten und neugierigsten Lesemäuse aus der Gegend bei uns sitzen; wir lesen ihnen etwas vor und sie stürzen sich auf die Geschichten mit Basteleien, Malereien und manchmal sogar mit eigenen Geschichten.
Die Kinder von 4 bis 7 können manchmal ziemlich wild werden, aber mit den richtigen Ideen können sie richtig begeistert mitmachen.

Eine Idee habIMG-20160409-WA0001en wir vor ein paar Wochen angefangen: Fantasiewochen. Mit dabei sind Feen, Zauberer, Hexen, Meerjungfrauen, Einhörner, Monster, Gespenster… und Drachen!
Und welcher Drache passt am besten für diese Gruppe? Natürlich der kleine Drache Kokosnuss! Fast alle kennen schon den Film, aber dann gibt es noch so viele Bücher! Und die Kleinen können noch nicht lesen, aber deswegen sitzen sie ja bei uns. Geschichte um Geschichte tauchen wir tiefer in die Welt von Kokosnuss, Oskar und Matilda ein, besuchen ihre Insel (die wir mit Kett-Legematerial nachgebildet haben) und spielen ihre Geschichten darauf nach.
Klar, dass da etwas ganz Eigenes draufmuss. Also hat jeder einen eigenen Drachen erfunden: Unterwasserdrachen, Feuerspeidrachen, Pflanzendrachen und noch viele mehr.
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Und weil das noch nicht genug war, haben wir dem Ganzen noch eins draufgesetzt und in zwei Gruppen jeweils einen ganz großen Drachen zusammen gebastelt und gemalt. Zu jedem Drachen haben wir uns überlegt, wo er lebt, was er am liebsten den ganzen Tag lang tut, was er gerne frisst und welche besonderen Eigenschaften er hat.

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Zum Schluss haben wir ein Brettspiel getestet. Drache Kokosnuss – Ausflug ins Abenteuer ist ein Spiel mit ganz einfachen Spielregeln. Eigentlich ist es ab 6, aber zusammen haben auch die Kleinsten unter uns mitgespielt. Wer zuerst am Ziel ankommt, gewinnt. Das Besondere: Es geht nicht nur vor, sondern auch zurück – und ganz oft bestimmt der Zufall, wer vor- oder zurückgeht. Die Drehscheibe hat schon viele Male eine Figur ganz vorne wieder zurückgerückt.

 

 

Natürlich bleiben wir nicht bei den Drachen stehen. Die Fantasiewochen gehen weiter… im nächsten Beitrag geht es um Orks!

Schneetiere

Januar – und endlich hat es mal richtig geschneit!

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Die Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen – und dazu haben wir auch die passende Geschichte.

In der Zeitschrift Gecko erscheinen jedes Mal wundervoll illustrierte und lustige Bilderbuch-Geschichten. Die Geschichte, die wir daraus vorgelesen haben heißt Der Waschbär putzt sein Badezimmer – Wirklich verrückte Tiergeschichten und wurde hinterher auch als eigenes Bilderbuch veröffentlicht.

Hier heißt der Brillenbär Brillenbär, weil er Brillen verkauft. (Natürlich nicht, sagt das Buch! Der heißt so wegen des hellen Fells um die Augen herum.)
Und die Meerkatze heißt Meerkatze, weil sie genau wie eine Katze aussieht, nur eben unter Wasser lebt und Meermäuse jagt. (Meerkatzen sind natürlich nur Affen und leben nicht unter Wasser, genausowenig gibt es Meermäuse.)

Also haben wir uns Tiernamen zum Thema Eis, Schnee und Winter geschnappt und uns selbst kleine Erklärungen für ihre Namen ausgedacht. Eisvogel, Schneehase, Schneeeule, Eisbär… die heißen doch nicht ohne Grund so!

eisbärenfrauDie Eisbärenfrau fährt den ganzen Tag Schlittschuh. Sie träumt davon, Eiskunstläuferin zu werden. Ihr Freund, der Eisbärenmann, ist Eisglätter und rutscht mit dem Bauch übers Eis, um es wieder schön glatt zu machen.

eisbärDer Eisbär verkauft Eis. Meistens verkauft er Eis am Strand oder neben dem Strand auf dem weichen Sand, der auch noch Strand ist.
Den besten Eisbär gibt es in Schmelz. Er hat ein großes Geschäft gemacht und hat die meisten Verkäufe.
Am Strand hat der Eisbär auch ein Geschäft gemacht und es läuft super.
Er hat ganz viele Sorten und das Häufigste davon ist das mit den Bällchen, das kauft jeder. Er verkauft das Meiste und hat das Eis für die Kinder genau richtig.

schneehaseDer Schneehase klettert den Baum hoch und schüttelt den Schnee runter. Und der Hase schüttelt den Schnee auf den Eisbären.

 

brillenbärDer Bär ging an den Strand und verkaufte seine Brillen. Er hatte viele Brillen verkauft. Eine Frau lag auf der Decke und kaufte eine Brille.
Er ging fröhlich davon und Ende.

schneehuhnEin Schneehuhn geht in seinen Stall und isst Schnee.

Anschließend durfte jeder eine Bastel-Schneeflocke verstecken und die anderen Kinder suchen lassen.

Jahresschreiber (38/52): Dominik Schleich liest

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Zusammen mit Christina Niedziela ist Dominik Schleich Spielleiter bei der Theatergruppe Paraplü. Hierbei kümmert er sich weniger um die schauspielerischen Aspekte, sondern hauptsächlich um die kreativen und künstlerischen Anforderungen eines Stückes. Weiterhin plant und gestaltet er zusammen mit den Paraplüs zahlreiche Aktionen in der Gemeinde Nalbach, wie zum Beispiel Themenwanderungen über den Litermont und nicht zuletzt auch die große Nikolaus-Aktion.

Zur Zeit beschäftigen sie sich mit der Gestaltung des Grimm-Märchens „Die Bremer Stadtmusikanten“ welches sie am 12. Und 13. März 2016 in Bilsdorf auf die Bühne bringen werden. www.paraplue.org

Jahresschreiber (38/52): Evelyn Gall liest

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Evelyn Gall leitet seit 2004 die Musikschule Schmelz. Ihr liegen besonders die kleinsten Musiker am Herzen, denn ihre jüngsten Musikanten kommen mit ihren Eltern ab dem Babyalter zu ihr in den Musikgarten, um spielerisch den Umgang mit Rhythmus, Sprache und Musik zu erlernen. Weiter geht es in der musikalischen Früherziehung und Grundausbildung, in der sie die Kinder an verschiedene Instrumente heranführt, um sie dann vielleicht irgendwann einmal im Instrumentalunterricht an der Gitarre, dem Keyboard oder dem Klavier zu unterrichten.
Besonders freut sie sich, wenn sie „ihre Kinder“ lange auf ihrem musikalischen Weg  begleiten kann.

{Bastel-Vorlage} Tausend Millionen Weihnachtsmänner (von Hiroko Motai und Marika Maijala)

Früher, viel früher, gab es einen einzigen Weihnachtsmann. Mit seinem Rentier und seinem Schlitten kann er alle Menschenkinder besuchen. Die Kinder freuen sich und der Weihnachtsmann ist glücklich.
Doch dann werden es mehr Menschen und dadurch auch mehr Kinder. Da hat der Weihnachtsmann eine Idee… wie wäre es mit zwei Weihnachtsmännern?

Habt ihr euch schonmal gefragt, wie der Weihnachtsmann in einer Nacht alle Kinder beschenken kann? Und warum keiner ihn sieht? Das ist das Weihnachts-Bilderbuch des Jahres. Und es erklärt alles! Eine kleine erfrischende Geschichte.
Durch die Holzstiftbilder erinnern die Illustrationen weniger an moderne Computer-Maltechniken und eher an gute Kinderzeichnungen, aber im Gesamtbild sieht alles sehr gut aus und die Weihnachtsmänner sind einfach nur süß. Super Buch, gerne empfohlen für alle Kleinen, die nicht aufhören wollen zu glauben (und es auch gar nicht müssen!).

Wäre es nicht schön, zu jedem Bilderbuch etwas zu Basteln zu haben? Bei diesem Buch habe ich jedenfalls eine Vorlage gebraucht und habe selbst eine erstellt! Die darf natürlich jeder mitbenutzen.

Passend zur Geschichte könnt ihr zweiteilige Weihnachtsmänner basteln, in denen sich kleinere Weihnachtsmänner verstecken. Das Prinzip der ineinander geschachtelten Figuren kennt ihr vielleicht von den russischen Matrjoschka-Puppen: Quelle: Wikipedia/Fanghong

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Bastel-Vorlage zum Download (PDF)

Die Vorlage gibt es einmal in bunt und einmal zum Ausmalen in Schwarzweiß. Die weißen Laschen werden beklebt, der obere Kegel mit Gurt und Gesicht wird zusammengerollt, der untere Kegelstumpf ebenfalls und der kreisförmige Boden wird drangeklappt und -geklebt. Die kleineren Weihnachtsmänner in die größeren stecken und den Kegel auf den Kegelstumpf draufsetzen, schon wird dre Weihnachtsmann beim Auseinanderbauen immer kleiner.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und Basteln.
Frohe Weihnachtszeit

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Jahresschreiber (38/52): Barbara Becker liest

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Barbara Becker, Buchhändlerin, Leseratte und Vorleseratte aus Passion.
Zusammen mit Ihrem Mann Andreas organisiert Sie Veranstaltungen, z.B. JINGLE BELLS – der viktorianische Weihnachtsmarkt (www.ars-et-cultura.de).

Jahresschreiber (38/52): Manfred Theisen liest

[audio https://littleredtemptations.files.wordpress.com/2015/12/manfredweihnachtsmaus1.m4a ]

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Manfred Theisen ist Kinder- und Jugendbuchautor (Nerd Forever, Amok, Wake Up) und wohnt in Köln, wie sein Akzent es fast schon eindeutig verrät. Außerdem ist er mit kreativen Schreibworkshops durch ganz Deutschland unterwegs – auch bei der Lese- und Schreibwerkstatt war er schon.