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{Video-Anleitung} Papiergespenster-Puppen

Oh, Oktober! Hallo Halloween. Gute gebastelte Geister gewinnen Gruselabende. Papiergespenster-Puppen passen perfekt.

Musik: http://freemusicarchive.org/music/Little_Glass_Men/Debut_EP/Modulation_of_the_Spirit_WB
Modulation of the Spirit von Little Glass Men (Lizenz: CC-BY)

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{Kuschelbällchen} Süße Mini-Pompons

Dieses Mal gab es eine etwas andere Geschichte: La conte chaud et doux des chauxdoudoux vom Psychologen Claude Steiner.
Wie man am Titel merkt, ist es ein französisches Buch. Ich bin damit aufgewachsen – und ich finde das Märchen von den Kuschelbällchen und den Nesselbällchen immer noch schön. Und ja, das Märchen wurde übersetzt, aber als Buch ist die französische Ausgabe mit den Illustrationen von PEF die bessere Alternative.

Na gut, ich habe den Kindern den Gefallen getan, und es ihnen auf Französisch vorgelesen – aber nur die erste Seite. 😉 Die Geschichte selbst gab’s natürlich auf Deutsch.

Nachdem alle erfahren haben, wie wichtig das Teilen ist, müssen wir selbst etwas gestalten, was andere warm und kuschelig macht und was wir teilen können.
Was man braucht:

  • Wolle
  • Gabel
  • Schere
  1. Wolle um die Gabel wickeln. Je mehr Wolle, desto dichter das Kuschelbällchen. Aber schön oben und unten Platz lassen, denn…
  2. … jetzt muss das ganze mit einem Faden schön fest in der Mitte abgebunden werden. Knoten zu und…
  3. … dann geht es ans Schneiden. Entweder auf der Gabel lassen und rechts und links abschneiden oder abnehmen und alle Schlaufen zerschneiden.
  4. Überstehende Fäden abschneiden, Augen drauf, fertig ist das Kuschelbällchen.

Relativ einfach, bei den Kleinen muss man natürlich ein wenig helfen. Aber dann hat jeder mindestens eins dieser kuscheligen Wesen zum Teilen und Freudemachen!

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{Glücksteelicht} – Versteckte Botschaften fürs neue Jahr

Kreis-Vorlagen: https://lesenische.files.wordpress.co…

Neues Jahr, neues Glück! Die Kinder der Lese- und Schreibwerkstatt wollen ihr Glück mir anderen teilen. Deshalb haben sie eine sehr einfache kleine Überraschung in einem handelsüblichen Teelicht versteckt: kleine Zitate zum Thema Glück auf dem Boden eines Teelichts, die sichtbar werden, wenn das Kerzenwachs durch die Hitze klar wird.

Je nach Teelicht und Raumtemparatur kann es bis zu 1½ Stunden dauern, bis das Zitat völlig sichtbar wird. Deshalb: Kauft euch ruhig die billigsten Teelichter die ihr findet.

Besonders schön wird das Zitat, wenn ihr selbst noch etwas draufmalt. Viel Spaß – und viel Glück!

Ret

Jahresschreiber (24/52): Krawatte binden

Ich hab‘ keine Krawatte
Und werd‘ auch keine tragen.
Und weil ich keine hatte,
Musst‘ ich mich nicht plagen,
Musst‘ ich mich nicht winden
Mit dem Krawattebinden.

Wie ist mir die Idee gekommen?
Für diesen Text hab‘ ich geknurrt
Und meinen Bademantelgurt
Als Schlipsersatz genommen.

Legt die Binde um den Hals.
Das breite Ende kommt erstmals
Auf das dünne Ende drauf,
Dann legt ihr es einmal nach hinten
Und wickelt’s nochmal auf.

Also habt ihr vornedran
Jetzt zwei Schlaufen umgeschlagen.
Das dicke Ende müsste dann,
Zwischen Schlips und Kragen,
Den Hals hinaufgezogen werden.
Wenn ihr es ganz oben habt –
Ohne Atemnotbeschwerden –
Wird’s nach vorne abgeklappt.

Von den beiden Wickelschlaufen,
Die den dünnen Teil umlaufen,
Wählt ihr jetzt die zweite aus
Und schiebt das dicke Ende rein.
Zieht es bis zum Anschlag raus
Und macht den Knoten damit klein.

Von Jahresschreiber Ret Samys (23)

Jahresschreiber (24/52): Anleitung

jahresschreiber24Hallo liebe Jahresschreiber!

Ihr könnt etwas besonders gut? Oder wisst, was jeder unbedingt mal machen sollte? Oder vielleicht wollt ihr, dass jemand aus euren Fehlern lernt und diese nicht wiederholt? Dann ist unser Challenge diese Woche genau richtig für euch!

Schreibt eine Anleitung zum Thema eurer Wahl! Gebrauchsanweisungen? Prima! Tutoriale? Super! How-To’s? Spitze! Was man nicht tun sollte? Klasse! Rezepte? Immer her damit!

In diesem Beispiel zeigen wir euch, wie gut wir Tiere in Kühlschränke verstecken können:

Anleitung zum Kühlschrank

1

Wie man einen Elefanten in den Kühlschrank bekommt:

  1. Tür auf
  2. Elefant rein
  3. Tür zu
     
2

Wie man eine Giraffe in den Kühlschrank bekommt:

  1. Tür auf
  2. Elefant raus
  3. Giraffe rein
  4. Tür zu
3

Woran erkennt man, dass ein Elefant im Kühlschrank ist?

  • an der Fußspur in der Butter
4

Woran erkennt man, dass zwei Elefanten im Kühlschrank sind?

  • zwei Fußspuren in der Butter
5

Woran erkennt man, dass drei Elefanten im Kühlschrank sind?

  • die Tür geht nicht richtig zu

 

Ihr braucht mehr Anleitungen?

Beiträge bitte an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular. Was wir brauchen:

  • den Beitrag
  • euren Namen
  • euer Alter
  • ob wir euren Text auf den Blog stellen dürfen.

Wenn ihr wollt außerdem noch:

  • dass ihr euren Namen voll ausgeschrieben haben wollt
  • Wann habt ihr das letzte Mal etwas Neues gelernt?

Worum geht’s?

Jede Woche am Mittwoch erscheint hier auf dem Blog der Lesenische ein neues Thema, zu dem ihr etwas schreiben könnt. Manchmal sind es allgemeine Schreibanlässe, zu denen ihr euch alles Mögliche ausdenken sollt. Manchmal sind das aber auch kleine Aufgaben, die ihr in eure eigenen Texte einfließen lassen könnt. Eure Beiträge werden dann hier auf dem Blog der Lesenische veröffentlicht – außer, ihr wollt das nicht.

Wie alt muss ich sein?

Das Alter ist egal. Kein Erwachsener ist zu alt, kein Kind zu jung. Wir sind gespannt, wer alles mitmacht.

Was kann ich schreiben? Wie viel soll ich schreiben?

Unser Ziel ist es, euch jede Woche zum Schreiben zu bringen. Was oder wie viel ist eure Sache. Hauptsache ihr gebt euch Mühe. Wir suchen Kurzgeschichten, Gedichte, lange Erzählungen, schöne Sätze, Märchen, neu erfundene Witze und vieles, vieles mehr. Für die älteren Schreiber gilt: Bitte haltet eure Texte jugendfrei, sonst können wir sie nicht veröffentlichen.

Was ist ein Challenge?

Challenge kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Herausforderung. Wir fordern euch also heraus: schreibt! Schreibt ein ganzes Jahr lang!

Muss ich jede Woche mitmachen?

Nein. Alles ist freiwillig. Wir freuen uns über Beiträge von Leuten, die viel oder auch sehr wenig schreiben. Außerdem ist es egal, wann ihr für welche Woche mitmacht. Ihr könnt sofort anfangen oder uns eure Texte zwei Jahre später zuschicken, das ist völlig egal.

Kann man was gewinnen?

Ihr könnt eine Kleinigkeit gewinnen. Was genau ihr gewinnen könnt, erzählen wir euch spätestens in der Hälfte des Challenge, also in der 26. Woche am 16. September 2015. Gewinner werden diejenigen, die die meisten Wochen mitgemacht haben; bei Gleichstand wird ausgelost. Außerdem müssen sie in Deutschland leben, sonst können wir die Preise nicht verschicken.

Ich kann noch nicht so gut schreiben

Das macht nichts. Wenn ihr wollt, berichtigen wir gerne die gröbsten Fehler in euren Texten. Leider müsst ihr eure Texte aber selbst schreiben und uns zuschicken oder euch von jemandem dabei helfen lassen. Fragt doch mal eure Eltern.

Wann geht’s los?

Beginn: 25. März 2015 Letzte Woche: 16. März 2016 Einsendeschluss zum Preisgewinnen: 30. März 2016 – die Gewinner werden bis spätestens 30. April bekanntgegeben Ende: niemals – wenn ihr wollt, veröffentlichen wir alle eure Texte bis wir umfallen

Kleinigkeiten

Einsendungen können in der Regel über Mail an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular eingereicht werden. Ausgeschlossen vom Gewinn, aber nicht von der Teilnahme, ist das Betreuerteam der Lese- und Schreibwerkstatt. =P Da wir die Preise nur deutschlandweit verschicken, ist der Gewinn begrenzt auf Deutschland. Alle Mailadressen und zusätzliche persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nur im Rahmen des Challenge bearbeitet. Das Urheberrecht und alle sonstigen Rechte an den Texten verbleibt bei den Autoren, die Einsendungen werden nur mit Genehmigung der Teilnehmer veröffentlicht. Namen werden nur mit Genehmigung vollständig angegeben. Das Challenge wird erstellt und verwaltet von der Lese- und Schreibwerkstatt Nalbach. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Spaß! Nächste Woche setzen wir dem ganzen mit einem neuen Thema die Krönung auf.

Oskar und der Pancake-Drache

Diesen Samstag haben wir gelesen, gebacken, gekocht und geschmaust.

Der Drache ist erwacht! Und er hat Hunger auf Prinzessinnen. Leider hat das Dorf aber keine. Also muss der kleine Oskar zum Drachen. Ob ein Junge satt macht? Zum Glück hat der ein Ass im Ärmel: Er kann nämlich kochen!
Oskar und der sehr hungrige Drache ist ein wundervolles Buch und wir waren sehr inspiriert. Normalerweise würden wir jetzt ein Fantasie-Bonbon lutschen und uns an die Arbeit machen, aber dieses Mal haben wir es anders gemacht.

Nicht nur Oskar kann gut kochen, wir können es auch. Wir müssen zwar keinem sehr hungrigen Drachen den Magen füllen, dafür aber uns und unsere gut 20 Mäuler.
Und womit kann man am besser den Hunger stillen als mit Spaghetti mit Bolognese-Soße (oder Tomatensoße für die Vegetarier)? Jeder wäscht sich die Hände, dann ab in die Küche.
Aber wir wären nicht die Lese- und Schreibwerkstatt, wenn wir nicht auch kreativ gewesen wären? Für den Nachtisch haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Im Internet ist es als Pancake Art bekannt geworden – Pfannkuchen-Bilder. Jeder durfte seinen Pfannkuchen als sein eigenes Wunschbild haben.

Hier ist der sehr hungrige Drache aus Ute Krauses Buch:

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Sieht richtig gut aus, oder? Und es ist eigentlich ganz einfach zu machen (aber natürlich nur mit Erwachsenen, wir wollen ja nicht, dass sich jemand verbrennt). Auf unserem Schwesternblog littleredtemptations hat Christine einmal ein Rezept und einmal eine schnelle Anleitung für Pancake-Art geschrieben:

{Pancake-Art} Kleine Pfannenkunstwerke
{Pancake-Art} Tutorial einer Pfannenkatze und mein erstes youtube-Video

Und hier sind noch mehr Pfannkuchen, die wir uns erstellt haben:

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Es grüßt eure gefräßige Leseratte Ret

Erzählsteine

Auch in der Ferienzeit geht es bei uns weiter! Erzählsteine zu machen, ist ziemlich einfach und macht viel Spaß: Alte Zeitungen werden nach Bildern durchsucht, die kreisförmig ausgeschnitten und auf die Unterseite von Muggelsteinen geklebt werden.  Anschließend können die Steine auf Kronkorken geklebt werden – wenn ihr aber so viel Glitzerkleber benutzt wie hier, müssen die Erzählsteine länger trocknen.
Dekoriert dann noch die Kronkorken wie ihr wollt.
Muggel

Monster-Pop-Up-Karten (mit Anleitung)

Monster faszinieren uns einfach. Wir können gar nicht anders, manchmal stellen wir uns hinter jeder Tür, unter jedem Bett und in jedem Schatten ein Scheusal vor.

Heute wurden die Monster real: Unsere Monster-Popup-Karten sahen vorne aus wie Schlafzimmer- und Kleiderschranktüren, aber wenn man sie öffnet, reißt ein Ungeheuer sein Maul auf und zeigt Zähne, Zungen und Tentakeln. Jedes Monster wurde erfolgreich mit Steckbrief identifiziert, klassifiziert und kategorisiert.

Ihr wollt auch Pop-Up-Karten basteln? Hier ist eine Anleitung:Monsterspopup Tutorial