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Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele (von Suzanne Collins)

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele
von Suzanne Collins
Oetinger; Auflage: 1 (17. Juli 2009)
414 Seiten
ISBN: 978-3789132186
ab 14 Jahre

Inhalt:

Die Zukunft ist düster: Die Hauptstadt – das Capitol – hat das Sagen, um das Capitol arbeiten die zwölf Distrikte für das Capitol. Seitdem sich der dreizehnte Distrikt gegen die Regierung gewehrt hat und von der Hauptstadt ausgelöscht wurde, muss jedes Distrkt jedes Jahr ein Mädchen und einen Jungen in die Arena schicken. Dort soll am Ende nur ein Gewinner, ein Überlebender, dem zusätzliche Privilegien zukommen, herauskommen – und jeder schaut zu, denn das Capitol macht aus den „Hungerspielen“ die größte Show des Jahres und überträgt sie in allen Distrikten.

Katniss und Peeta werden aus Distrikt 12 müssen in die Arena. Haben sie eine Chance? Oder können sie das System schlagen?

Meine Meinung:

Dass das Buch so erfolgreich wurde, kann ich verstehen – sicher, wenn man in die Literatur schaut, ist die Trilogie Die Tribute von Panem nichts Neues, ganz im Gegenteil, die einzelen Grundstrukturen (Arenenkampf, korrupte Regierung, Revolution, hilflose Kinder etc.) wurden schon unzählige Male abgearbeitet. Aber der einfache Schreibstil, die aufrechterhaltene Spannung durch das Buch und (wie könnte es anders sein?) das Element der verbotenen Liebe macht die Geschichte für Jugendliche und für Erwachsenen attraktiv.

Suzanne Collins war mir bisher von der Gregor-Reihe ein Begriff, ich wusste also, ich lasse mich auf ein gut geschriebenes und spannendes Werk ein – ebenso konnte ich mich auf  faszinierende Details und interessante Abenteuer gefasst machen.

Dieses Buch schildert die brutal-voyeristische Gesellschaft des Capitols, die nicht nur in der Zukunft existiert: Reality TV und blutige Actionfilme erfreuen sich großer Beliebtheit. Gerade aus dem Grund, dass vieles ähnlich wie heute bei uns ist, ist das Buch beängstigend und interessant.

Das unheimlich-tolle an der Trilogie ist außerdem die Realitätsnahe Schilderung der Ereignisse – nicht etwa gewaltverherrlichend, blutig oder hochemotional, sondern betäubend echt und angsteinflößend. Die Themen eignen sich kaum für Kinder unter 14 Jahre, viel eher sind sie für alle Altersstufen darüber gedacht.

Rezensiert von Ret Samys

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele (von Suzanne Collins)

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele
von Suzanne Collins
Oetinger; Auflage: 1 (17. Juli 2009)
414 Seiten
ISBN: 978-3789132186
ab 14 Jahre

Inhalt:

„Nordamerika“ in ferner Zukunft: Jedes Jahr veranstaltet das Kapitol die Hungerspiele. Ein tödlicher Überlebenskampf, bei dem 24 Jugendliche im Alter von 12-18 Jahren in eine Arena geschickt werden. Jeweils ein Mädchen und ein Junge aus jedem der 12 Distrikte in Panem. Sie müssen einander bis auf den Tod bekämpfen und das ganze Land schaut dabei zu, denn dieses brutale Spiel wird Live im Fernsehen übertragen. Für das Kapitol dient dies zur Belustigung der Bevölkerung, allerdings ist es für die zwölf Distrikte qualvoll zusehen zu müssen, wie ihre eigenen Kinder ermordet werden. Dass es die Hungerspiele gibt ist auf einen Aufstand zurückzuführen, der vor 74 Jahren stattgefunden hat und bei dem der 13. Distrikt vernichtet wurde. Die Regierung im Kapitol nimmt die Kinder aus ihren Familien und steckt sie in die Arena, um die Bevölkerung zu erinnern was vor vielen Jahren geschah, und dass die Macht des Kapitols nicht auszulöschen ist.
In Distrikt 12, dem ärmsten aller Distrikte wohnt die 16 – jährige Katniss Everdeen mit ihrer kleinen Schwester Primrose, genannt Prim, und ihrer Mutter, die sich nach dem Tod ihres Mannes in sich zurückgezogen und seither nicht mehr um ihre Kinder gekümmert hat. Ihr Vater starb bei einer Explosion im Bergwerk, als Katniss gerade einmal 12 Jahre alt war. Seither wurde sie zum Ernährer ihrer Familie.
Da ihr Vater sie schon als kleines Kind immer mit in den Wald genommen hatte, weiß sie einigermaßen wie sie mit Pfeil und Bogen umgehen muss. Doch mit der Zeit bekommt sie viel mehr Übung und kann ihre Familie so am Leben erhalten. Da aber anfangs ihre Schießkünste noch nicht so gut waren und ihre Familie fast verhungerte, musste sie sich für die sogenannten „Tesserasteine“ eintragen, was bedeutet dass ihre Familie jeden Monat eine kleine Ration z.B. Öl und Getreide bekommt. Allerdings funktioniert das ganze etwas anderes: Wenn sich jemand für Tesserasteine einträgt, wandert sein Name – zusätzlich zu den „offiziellen“ Einträgen – in die Lostrommel der Ernte, welche jedes Jahr stattfindet, um die Tribute der jeweiligen Distrikte auszulosen. Wenn man auch für seine Familienmitglieder Tesserasteine nimmt, kommt der Name auch noch in die Lostrommel. Jedoch ist das ganze so, dass es nur die armen Menschen diese Tesserasteine brauchen, denn Geschäftsleute oder reiche Menschen hatten immer genug zu essen, als dass sie noch eine Zusatzration benötigt hätten.
Hätte Katniss‘ Familie nicht gewusst, wie man illegal an Nahrung kommt, hätte sie nicht überlegt. Illegal deshalb, weil Distrikt 12 von einem riesigen Maschendrahtzaun umgeben ist, der normalerweise immer unter Strom stehen sollte, was er aber nicht ist. So hat auch im Laufe der Jahre Katniss immer mehr kaputte Stellen gefunden, zwischen denen sie sich auf die andere Seite in den Wald zwängt. Dort wäre sie eigentlich immer alleine, denn das Verlassen des Distriktes, und vor allem jagen, sind strengstens untersagt und werden bestraft. Da auch die Friedenswächter, die vom Kapitol in die Distrikte geschickt werden hungrig sind, sind sie froh, wenn jemand wie Katniss ihnen ein Teil ihrer Beute verkauft und sehen es daher nicht so streng mit der Bestrafung.
Wie gesagt „wäre“ Katniss im Wald alleine, wenn sie damals als junges, hungriges Mädchen nicht Gale, einen zwei Jahre älteren Jungen getroffen hätte. Anfangs verstanden sie sich überhaupt nicht und hatten Angst, dass ihnen der andere ihre Beute streitig machen würde. Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten wurden aus verbündeten schließlich beste Freunde. Sie gehen täglich zusammen auf die Jagd und später zu den Hinterhöfen mancher Leute und auch auf den Schwarzmarkt (sog. „Hob“) um ihre Sachen zu verkaufen.
Am Tag der Ernte ist für alle Bewohner Anwesenheitspflicht. Die Kinder gehen alle in ihren besten Kleidern zu dieser Veranstaltung, bei der die verschiedenen Altersgruppen in unterschiedlichen Sektoren eingesperrt werden. Auf der Bühne sollen mehrere Leute Platz nehmen. Unter ihnen der Bürgermeister Undersee und der Mentor von Distrikt 12, Haymitch Abernathy, ein Alkoholiker. Da er sehr, sehr betrunken ist fällt er von der Bühne, worüber die meisten Leute lachen, aber manche schämen sich für ihren Distrikt, da die Ernte im Fernsehen ausgestrahlt wird und Haymitch Distrikt 12 somit blamiert. In jeden Distrikt kommt jemand aus dem Kapitol angereist, um die Namen des männlichen und weiblichen Tributs zu ziehen. In Distrikt 12 hat diese Aufgaben Effie Trinket. Wie jedes Jahr beginnt sie mit dem Spruch „Ladys first“. Zunächst sagt sie zu allen Jugendlichen: Möge das Glück stets mit euch sein. Dann greift sie in die Lostrommel. Katniss hofft inständig, dass nicht ihr Name gezogen wird. Sie sagt es immer wieder vor sich hin. Dann sagt Effie den Namen des weiblichen Tributs der 74. Alljährlichen hungerspiele. Es ist nicht Katniss. Es ist Prim. Katniss‘ Schwester.
Als diese mutig die Stufen zur Bühne erklimmen will, kommt Katniss zur Besinnung. Sie will ihre Schwester retten, sie nicht einfach dem Tod in die Arme geben. Also meldet sie sich freiwillig. Um ihre Schwester zu retten geht sie an deren Stelle in die gefürchtete Arena, wo sie ihrem sicheren Tod entgegen geht. Sie schiebt Prim hinter sich und geht mit steifen Schritten auf die Bühne. Sie blendet fast alles aus, bis sie den Namen des männlichen Tributs hört. Peeta Mellark.
Das erste was sie denkt ist: „Oh Gott, nicht der!“. Zwar kennt sie ihn nicht wirklich, aber in ihrer Kindheit hatte sie eine Begegnung mit ihm gehabt, bei der er ihr das Leben rettete. Katniss‘ beginnt sich daran zu erinnern.
Es war kalt draußen und es regnete. Sie hatte versucht Prims Babykleidung zu verkaufen, was ihr nicht gelang. Sie war sehr hungrig, denn es war die Zeit, in der gerade ihr Vater gestorben war. Sie lag dort auf dem Boden und dachte sie müsse sterben. Doch da kam ein junge aus einer Bäckerei. Er beobachtete sie und warf ihr verkohltes Brot hin, worauf er sich Schläge seiner Mutter einhandelte. Sie war ihm sehr dankbar und rannte mit neuer Hoffnung nach Hause. Manchmal sah sie „den Jungen mit dem Brot“ in der Schule, aber redete nie mit ihm.

Nach der Auslosung wird Katniss im Jutizgebäude in ein separates Zimmer gebracht, wo ihr nun eine Stunde zur Verabschiedung zur Verfügung steht. Zuerst verabschiedet sie sich von ihrer Familie, bei der sie Prim verspricht zu gewinnen. Dann kommt Gale, der sie ermutig. Danach ihre einzige Freundin Madge Undersee, die Tochter des Bürgermeisters. Sie sagt, dass Katniss einen Gegenstand aus ihrem Heimatdistrikt mitnehmen darf, woraufhin Madge ihr ihre Spotttölpelbrosche schenkt.

Zuletzt kommt sogar noch Mr. Mellark, Peetas Vater, der ihr eine Schachtel Plätzchen schenkt.
Nach der Verabschiedung werden die Tribute zu dem Zug gebracht, der sie ins Kapitol bringen soll. Im Zug findet sie sich in einer Welt wieder, die das genaue Gegenteil von Katniss‘ Alltag ist. Sie bekommt genug zu essen und beschließt sich für die Spiele ein paar Pfund zuzulegen.
Sie legt sich im Zug schon mit Haymitch an, der ihr versichert, dass sie die Spiele nur gewinnen kann, wenn sie genug Sponsoren findet…

Im Kapitol angekommen muss Katniss sich zu ihrem „Vorbereitungsteam“ gesellen, welches dafür verantwortlich ist, sie zu enthaaren, pflegen, etc… Als sie dort fertig ist, trifft sie ihren Stylisten Cinna, einen jungen Mann, der im Gegensatz zu all den anderen bunten und seltsamen Kapitolbewohnern nur goldenen Eyeliner aufgetragen hat. Er hilft ihr bei der Eröffnungsfeier Aufmerksamkeit zu bekommen, was ihm mit Hilfe von Portia, Peetas Stylistin gelingt, da sie die beiden in Flammen rausschicken. Die Tribute von Distrikt 12 sind DAS Gesprächsthema des Abends. Bei der Eröffnungsfeier soll das Kostüm den jeweiligen Distrik widerspiegeln. So wie Distrikt 12: Bergbau.

Alle Distrikte im Überblick:
Distrikt 1: Luxuswaren
Distrikt 2: Steinbruch, Waffen und Ausbildung der Friedenswächter
Distrikt 3: Elektronik
Distrikt 4: Fischerei
Distrikt 5: Energie
Distrikt 6: Transport
Distrikt 7: Holz und Papier
Distrikt 8: Textilien
Distrikt 9: Getreide
Distrikt 10: Viehzucht
Distrikt 11: Landwirtschaft
Distrikt 12: Bergbau
In der Zeit vor den Spielen gibt es jeden Tag ein Training, dass alle absolvieren müssen. Nach der Einzelstunde bekommt jeder Tribut eine Punktzahl. Da Katniss bei ihrer Einzelstunde von den Spielmachern ignoriert wird, ist sie schließlich so genervt das sie einen Pfeil in den Apfel eines Spanferkels in der Nähe der Spielmacher schieß und ohne ein weiteres Wort verschwindet. So bekommt sie eine 11 (von 12 möglichen Punkten), die höchste Bewertung, die jemals ein Tribut bekommen hat.
Einen Tag bevor es in die Arena geht, gibt jeder Tribut ein Interview… Als Peeta an der Reihe ist, zieht er das Publikum sofort in seinen Bann. Auf die Frage, ob er eine Freundin hat, schüttelt er den Kopf. Ceasar Flickerman, der die Interviews führt hakt nach, bis Peeta schließlich Preisgibt, dass er mit seiner großen Liebe ins Kapitol gereist ist, und somit keine Chance auf ein Happy End besteht. Es dauert einen Moment bis Katniss begreift, dass Peeta sie gemeint hat. Nach der Show ist sie so wütend auf ihn und dass er sie bloßgestellt hätte, dass sie ihn schubst und er sich an der Hand verletzt.
Am selben Abend treffen sich Katniss und Peeta auf dem Dach des Trainingscenters, wo sie sich mit ihm versöhnen will. Er nimmt sie an und sagt, dass er sie nicht hatte bloßstellen wollen. Im Laufe des Gespräches sagt Peeta, dass er nicht will, dass das Kapitol ihn in der Arena verändert, ihn zu etwas macht, was er nicht ist. Er sagt, dass er „mehr sei als eine Figur in ihren Spielen“.
Morgens geht es in die Arena. Eigentlich perfekt für Katniss, denn die Arena besteht fast nur aus Wald. Bei dem Blutbad am Anfang der Spiele, vor dem Katniss fliehen konnte, sterben bereits 13 der 24 Tribute. Katniss läuft und läuft.
Als sie abends auf einem Baum versucht zu schlafen, hört sie Stimmen. Unter ihnen ist Peeta. Er hat sich mit den stärksten Tributen verbündet und Katniss glaubt, dass er sie in ihre Richtung führen will, damit sie sie töten können. Hat Katniss Recht? Ist Peeta ein Verräter, da er ihr am Vorabend noch ihre Liebe gestand? Wird Katniss überleben?
Die Antwort in „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“.

Meine Meinung:

Da das Buch aus Sicht der Protagonistin, also Katniss geschrieben ist, fällt es dem Leser sehr leicht, sich in Katniss hineinzuversetzen und mit ihr mitzufühlen. Wenn man das Buch zum ersten Mal liest, fällt einem der Anfang etwas schwer: Das Buch spielt in der Zukunft, nach einem Krieg. Katniss‘ Heimatdistrikt ist in etwa so wie in der Zeit nach dem 1. oder 2. Weltkrieg. Es gibt überwiegend arme Menschen, die nichts zu Essen haben oder im Winter erfrieren, da sie keinen oder nur begrenzt Strom haben. Wenn man dann aber von Fernsehern, Leinwänden und Hochgeschwindigkeitszügen liest, kann das ein wenig verwirren. Allerdings finde ich diese futuristischen Einflüsse sehr gut beschrieben und passend. Im Kapitol sind diese Unterschiede des Alltags sehr groß, weswegen man sich genau wie Katniss erst daran gewöhnen muss.
Natürlich überlebt Katniss, und auch Peeta, da sonst die beiden Nachfolgebände „Gefährlich Liebe“ und „Flammender Zorn“ nicht existieren würden. Die Bücher sind sehr empfehlenswert, da sie auch zum Nachdenken anregen. Man macht sich automatisch Gedanken über unsere eigene Welt und vergleicht sie mit Panem. Wenn man von den Naturkatastrophen und Kriegen liest, die Nordamerika zerstört und Panem geschaffen haben denkt man sich doch: Wird Panem vielleicht wirklich einmal existieren? Vielleicht.

Rezensiert von Katrin Thomaser

City of Bones (von Cassandra Clare)

City of Bones
von Cassandra Clare
Arena Verlag (15. Januar 2008)
512 Seiten
ISBN: 978-3401061320
ab 12 Jahre

Inhalt:
Es sollte ein ganz normaler Abend werden, an dem Clary mit ihrem besten Freund in den angesagtesten Club der Stadt gehen wollte. doch es kommt alles anders. Sie wird Zeuge, wie drei Teenager, die am ganzen Körper tätowiert sind, einen Jungen ermorden. Das Merkwürdige daran ist, dass sich die Leiche in Luft auflöst. Die fünfzehnjährige Clary ahnt noch nicht, dass diese drei Schattenjäger sind und im Club einen bösen Dämonen getötet haben.
Doch schon am nächsten Tag begegnet Clary einem der drei Schattenjäger – Jace. Kurz daruaf erfährt sie, dass sie als einziger Mensch die mystischen Unterweltkreaturen sehen kann.
Als mehrere Dämonen in ihrer Wohnung auftauchen, kann sich Clary nur mit Jace Hilfe retten, doch für ihre Mutter ist es zu spät. Sie wird von einem Dämonen gekidnappt.
Kann sie den Schattenjägern trauen?
Wird Clary ihre Mutter retten können?

Eigene Meinung:
Der Anfang des Buches ist ein wenig paradox, man ist genauso verwirrt wie Clary und muss sich zuerst in diese neuartige Welt einlesen. Das passiert dann aber doch recht schnell und dann geht alles Schlag auf Schlag. Hier wird dem Leser wirklich reichlich geboten: Eine gute Geschichte mit viel Spannung und Action, eine kleine Detektivgeschichte, eine aufkeimende Liebesgeschichte, viele Kämpfe und coole Typen- was möchte man mehr?
Wenn man einmal angefangen hat, kan man das Buch nicht mehr zur Seite legen und man fiebert bis zum Schluss über jeder einzelnen Seite mit.
Das Schlimmste ist, dass die Geschichte erst mit dem dritten Band fertig ist. Allerdings hat jedes Buch einen Teilschluss. Also unbedingt alle Bände lesen!!

Die Autorin:
Cassandra Clare, Tochter US-amerikanischer Eltern, wurde in Teheran geboren. Die ersten zehn Jahre ihres Lebens verbrachte sie in Frankreich, England und der , bevor sie in Los Angeles und New York die Schule besuchte. Dann arbeitete sie für Zeitschriften und die Boulevardpresse. Zu Ihrem Roman „City of Bones“ inspirierte sie 2004 das Stadtleben in Manhattan. Auf Deutsch ist das Buch im Arena Verlag mit dem gleichen Titel im Januar 2008 erschienen. „City of Ashes“ folgte im Sommer 2008 und der Schlussteil „City of Glass“ erschien im Sommer 2009.

Rezensiert von Marie Lipeck (13)

Göttlich verloren (von Josephine Angelini)

Göttlich verloren
von Josephine Angelini
Dressler (Mai 2012)
504 Seiten
ISBN: 978-3791526263
Ab 14

Inhalt:
Helen ist der Deszender. Und muss deswegen buchstäblich durch die Hölle gehen. Und da sie mit ihrem ganzen Körper jede Nacht in die Unterwelt geht, ist sie immer sehr müde und fertig. Doch träumen kann sie auch nicht mehr. Das hat sie sich selbst verboten, da sie Angst hatte von Lucas träumen zu müssen, der sie plötzlich vollkommen ignoriert und einen sehr großen Streit mit ihr angefangen hat. Und wenn sie nicht träumt, wird sie wahrscheinlich sterben…
Doch in der zwischenzeit ist sie nicht mehr alleine in der Unterwelt. Ihre Mutter Daphne hat Orion zu ihr geschickt, um ihr bei ihrer Mission, die Furien zu befreien, hilft. Doch für ihn entwickelt sie auch Gefühle. Und sie liebt immer noch Lucas, obwohl er sie so behandelt.
Und da alle drei füreinander sterben würden, werden sie durch einen „Unfall“ Blutsbrüder und entfachen damit den Krieg, der 3000 Jahre Waffenstillstand hatte, neu…

Eigene Meinung:
Göttlich Verloren ist der zweite Band der „Göttlich-Trilogie“ von Josephine Angelini. Das Buch gefällt mir noch besser als der erste Band, weil er um ein Vielfaches spannender ist. Da man als Leser in dem Buch mehr Informationen hat als die Charaktere, ist es oft sehr interressant zu beobachten, wie sie mit den Situationen umgehen. Auf jeden Fall kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen, nicht nur an „Percy Jackson“ Fans oder an die „altes Griechenland“-Liebhaber.

Rezensiert von Katrin Thomaser

Göttlich verdammt (von Josephine Angelini)

Göttlich verdammt
von Josephine Angelinierster
Dressler (Mai 2011)
494 Seiten
ISBN: 978-3791526256
Ab 14

Inhalt:
Helen langweilt sich in den Sommerferien zu Tode. Doch Claire verspricht sich zu  Schulbeginn Aufregung. Denn die Großfamilie Delos ist auf die Insel in einem riesigem Anwesen gezogen. Natürlich sind sie Gesprächsthema Nummer eins auf der kleinen Insel. Alle reden aufgeregt über sie, nur Helen interessiert sich nicht wirklich für sie, obwohl ein paar Kinder der Großfamilie auf ihre Schule gehen. Doch das ändert sich schlagartig, als sie Lucas das erste Mal über den Weg läuft. Sie stürmt sofort auf ihn zu und greift ihn an.0
Sie weiß zwar nicht warum, doch es fühlt sich richtig an, denn sie wird von mysteriösen Furien angestachelt, die immer dann auftauchen, wenn einer der Delos in der Nähe ist.
Denn Helen und die Familie Delos teilen ein göttliches Schicksal, dass sie dazu zwingt erbittert bis zum Tod gegeneinander zu kämpfen, doch was machen, wenn sie sich ineinander Verlieben.

Eigene Meinung:
Die Mischung aus Neuzeit, griechischer Mythologie und packender Liebesgeschichte ist einfach faszinierend zu lesen, vor allem wenn diese in eine spannende Geschichte gepackt wird. Das Gute ist, dass man mit Helen gemeinsam die Geheimnisse der Mythologie entdeckt. Auch die weniger faszinierten Leser kommen mit diesem Buch auf ihre Kosten. Interessante Kampfszenen und romantische Liebesszenen eröffnen dem ersten Buch einer Trilogie viele Leser.

Rezensiert von Marie Lipeck

Göttlich-Reihe (von Josephine Angelini)

Göttlich-Reihe
von Josephine Angelini

Ab 14

Inhalt:
Helen ist 16, lebt mit ihrem Vater alleine auf der kleinen beschaulichen Insel Nantucket und wäre furchtbar gerne einfach nur eines dieser vielen „Normalo-Mädchen“. Ein Mädchen, das es liebt mit ihrer besten Freundin einfach nur stundenlang rumzuhängen, sich ab und zu mit ihrem übervorsichtigem Vater zu streiten, den sie trotzdem über alles liebt – all das eben, Dinge, die für ein 16-jähriges Mädchen typisch sind.
Aber nein – natürlich kann bei ihr nie mal etwas nur „total-normal“ sein!

Doch das Schlimmste ist, dass nicht nur sie diese „Andersartigkeit“ an sich bemerkt, sondern auch alle anderen. Jeder aus ihrer Klasse weiß, dass sie in einem irrsinnig schnellen Tempo meilenweit laufen kann und trotzdem nicht aus der Puste ist. Da hilft es auch nicht, wenn sie extra langsam im Sportunterricht läuft! Viele bemerken ihre übernatürliche Stärke: Sie kann die schwersten Kisten mühelos schleppen – selbst solche, die ein wahres Muskelpaket nur mit sehr viel Anstrengung bewältigen kann. Und – was sie allerdings nicht verstehen kann – alle staunen sie wegen ihrer angeblich göttlichen Schönheit an. Sie starren sie so lange an, bis sie schreckliche Krämpfe bekommt! Noch so eine seltsame Eigenschaft von ihr! Doch das konnte sie die letzten 16 Jahre wenigstens halbwegs gut verstecken.

Sie konnte ja nicht ahnen, dass die neu zugezogene Familie Delos ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt! Denn sie sind genauso wie sie selbst! Wer jetzt allerdings glaubt, dass ihr das Recht kommt, der liegt vollkommen falsch. Denn sie hasst die Familie Delos – mehr noch, sie möchte sie alle ernsthaft töten! – Warum, kann sie selbst nicht erklären.
Sie nicht, aber die Familie Delos. Denn der Hass zwischen den beiden Familien liegt tiefer als sie je geahnt hätte. Blöd ist es da nur, wenn man sich ausgerechnet in den Jungen der Familie verliebt, zu dem man verdammt ist, ihn zu töten.

Eigene Meinung:
Ich finde die Reihe so schön, weil die Geschichten so fesselnd und so packend beim Lesen waren, wie sonst nur ganz wenige Bücher. Man kann gar nicht anders, als weiterlesen zu wollen. Am meisten überrascht hat mich schon beim ersten Buch allerdings, weil ich allein schon vom Titel niemals Gedacht hätte, dass mich so eine so faszinierende Geschichte erwartet.
Ich persönlich würde das Buch für Leute ab 14 Jahren empfehlen.

Rezensiert von Gifse Ciftci (14)