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{Die Reise} oder die magische Welt zwischen den Buchdeckeln

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Es gibt Bücher, die ziehen mich beim ersten Durchblättern in ihren Bann. Sofort habe ich dann Ideen im Kopf, was ich mit diesem Buch mit meinen kleinen Leseratten machen möchte. Sehe vor meinem inneren Auge wie ich die Gruppenstunde gestalten möchte.

Ein solch magisches Buch ist für mich „Die Reise“ von Aaron Becker, erschienen im großartigen Gerstenberg Verlag. In der Geschichte, die so ganz ohne Worte auskommt, geht es um ein Mädchen für das niemand Zeit hat. Es langweilt sich und hat zum Glück ein magisches Stück Kreide in der Hand. Mit diesem beginnt die wundersame Reise in eine fremde Welt.

Die Bilder sind so stimmungsvoll und bieten so viel Raum zum entdecken. Ich war von Anfang an verzaubert von der Geschichte. Und diesen Zauber wollte ich natürlich auch bei den Leseratten gleich zu Beginn erwecken. Deshalb habe ich zuhause für jeden ein Stück Zauberkreide vorbereitet. Dazu habe ich Wachsmalstifte hübsch verpackt und jedem Kind vor der Vorleseaktion ein Stück Zauberkreide geschenkt.

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Zudem bekam jedes Kind ein Blatt Papier, das in vier gleichgroße Stücke eingeteilt werden musste. Und ganz wichtig natürlich: für jedes Kind gab es ein Fantasiebonbon. Diese Bonbons lutschen wir immer am Anfang der Gruppenstunde um möglichst viel Fantasie zu bekommen.

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Wir haben das Buch erst in unserer Vorleseecke zu lesen begonnen. An der Stelle an der das Kind dann durch die magische Tür tritt, durften auch unsere Leseratten durch eine magische Tür treten.Im Vorfeld habe ich mit roter Kreide auf einen großen Papierbogen eine rote Tür gemalt und diese auf einer Seite aufgeschnitten, so dass nun auch alle Kinder durch die Tür in die Geschichte eintreten konnten.

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Nun ging es richtig los. Wir hatten ein Bilderbuchkino vorbereitet in dem die Kinder nun Platz nahmen. Wir schauten uns die Bilder an und entdeckten gemeinsam, was dort alles zu sehen war. Besonders spannend wurde es immer dann, wenn die rote Kreide zum Einsatz kam. Denn bevor ich die Bilder dazu zeigte, ließ ich die Kinder überlegen, was das Mädchen wohl für eine Lösung finden würde.

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Die Zauberkreiden kamen zum Einsatz und die Kinder entwickelten unglaubliche Ideen, wie es weitergehen könnte. Wir verglichen die Zeichnungen miteinander und waren verblüfft, wie viele herrliche Ideen da zustande kamen.

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An dem Steg überlegen die Kinder beispielsweise ob die Brücke einfach weitergehen könnte.

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Am Wasserfall wurde gegrübelt, ob sie sich vielleicht eine Rutsche malt um hinunter zu rutschen oder eher ein Flugzeug malt. Oder vielleicht eine Wolke, auf der das Boot weiterfahren/fliegen könnte?

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Und wie sollte das Mädchen aus dem Käfig entkommen? Würde der Vogel helfen? Malt sie sich einen Schlüssel für das Schloß und einen Sattel für auf dem Vogel zu reiten?

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Oder am Ende: was würde mit den Reifen geschehen? Würde damit der Vogel dressiert werden oder würden die Kinder zusammen Hulahoop tanzen? Oder sind es die Räder von einem Eisauto?

Ach, was war das spannend. Und wir waren allesamt verzaubert, von dem Buch, von der vielen Fantasie die im Raum lag. Von den magischen Ideen, die die Kinder hatten. „Ach, wie schade, dass es keine echte Zauberkreide gibt.“ wurde da geseufzt.

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Und im Anschluss durften die Kinder dann selbst zu Weltenerfindern werden. Denn die Aufgabe lautete hier, wie ihre Welt aussehen würde, wenn sie ein Stück Zauberkreide hätten.

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In der nächsten Woche werden wir die Geschichte noch einmal zum Anlass nehmen um dann als Forscher unterwegs zu sein. Denn wir wollen experimentieren. Da es in dem Buch ja immer wieder andere Fortbewegungsmöglichkeiten gibt, werden wir verschiedene Experimente aufbauen mit dem Ziel, herauszufinden wie man sich fortbewegen kann.

Da wird es Ballonraketen geben, Fallschirmspringer, Papierflieger und Korkflosse und dabei werden wir erforschen, wie die einzelnen Fortbewegungsmöglichkeiten funktionieren. Doch davon im nächsten Beitrag mehr. Und dann verrate ich euch auch noch ein schönes Gruppenspiel passend zum Thema „Die Reise zum Mond“.

Neben der Lese- und Schreibwerkstatt setze ich das Buch übrigens auch sehr gerne bei den „Lesestart für Flüchtlingskinder“-Seminaren ein, die ich für die Stiftung Lesen gebe. Bei diesen Seminaren geht es darum, engagierten Menschen zu zeigen, wie sie mit Büchern mit Kindern arbeiten können die nicht oder kaum die deutsche Sprache kennen.

Und gerade dieses wortlose Buch funktioniert so fantastisch um es auch ohne gemeinsame Sprache zu entdecken.

Ach, was soll ich sagen: ich liebe liebe liebe dieses Buch!

Liebe Grüße

Christine

 

{Muss nur noch kurz die Welt retten} Leni Leseratte und die Umwelt

Schon fast seit den Anfängen der Lese- und Schreibwerkstatt bewohnt die kleine Leseratte Leni die Bücherregale der Kinder- und Jugendbücherei. Mit ihrem langen Regenbogenschwanz und dem weißen Fell hat sie schon die Fantasie von vielen Kindern beflügelt und manche Geschichte ist über die belesene Ratte entstanden.

In der heutigen Gruppenstunde war Leni Leseratte dann wieder einmal der Mittelpunkt der Stunde. Heute war sie in großer Mission unterwegs. Denn wir haben uns heute mit dem Thema „Klima, Energie und Umweltschutz“ beschäftigt.

Was genau macht die Erde denn kaputt? haben wir uns beispielsweise gefragt. Was ist Klimawandel und warum recyelt man den Müll? Und schließlich: Wie könnte Leni Leseratte  (und damit natürlich auch die Kinder selbst ) denn dabei helfen die Welt zu retten?

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Um in das Thema einzusteigen, hatte ich eine kleine Geschichte geschrieben und eine Zeichnung angefertigt. Und dann wurde ordentlich überlegt: nachdem wir zusammengetragen hatten was der Erde alles schadet, machten wir uns Gedanken über Umweltschutz, Energiesparen und vielem mehr.

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Ein gutes Buch (zum Selbstlesen für etwas ältere Kinder) zum Thema ist „Der kleine Weltretter“. Dieses Buch hat natürlich auch Leni gelesen und angefangen, sich mit dem Thema Umwelt zu beschäftigen. Hier habe ich die Geschichte für euch:

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Leni Leseratte will die Erde retten

(von Christine Sinnwell-Backes)

Kennst du schon unsere kleine Leseratte Leni? Seit vielen Jahren lebt sie bereits in der Lese- und Schreibwerkstatt. Gut verborgen hinter den Bücherreihen liegt irgendwo der Eingang zu ihrem gemütlichen Rattennest versteckt.

Mit etwas Glück siehst du die kleine weiße Ratte vielleicht einmal auf ihren Streifzügen durch die Bücherei durch die Regale huschen. Ihr regenbogenbunter Schwanz blitzt manchmal zwischen den Büchern hervor. Mit diesem bunten Zauberschwanz kann sie tatsächlich ein klein wenig zaubern. Denn als echte Leseratte möchte sie natürlich tagein tagaus Bücher lesen.

Und du kannst dir sicherlich vorstellen, dass die Bücher viel zu groß zum Lesen für die kleine Leseratte wären, wenn sie da nicht mit ihrem Regenbogenschwanz einen Verkleinerungszauber auf die Bücher legen würde. Dann schrumpfen sie auf Leserattengröße zusammen solange Leni darin liest und Leni kann ihrer liebsten Leidenschaft nachgehen: dem Lesen. Und manchmal geht der Zauber sogar noch weiter: dann verschwindet sie während des Lesens komplett in dem Buch und findet sich mitten in der Geschichte wieder.

Doch vor einigen Tagen war Leni sehr besorgt. Wieder einmal hatte sie sich abends als alle Kinder längst nach Hause gegangen waren nach Lesenachschub umgeschaut. Nach einigem Suchen fand sie ein Buch, das sich sehr interessant anhörte: „Der kleine Weltretter“ hieß es und Lenis Neugier war geweckt. Musste denn die Welt gerettet werden?

Sie begann zu lesen und zog nach wenigen Seiten ihre kleine Rattenstirn in tiefe Falten. Oh je! Was sie da las, gefiel ihr gar nicht gut. Viele Menschen auf der Welt behandelten die wunderbare Erde ja ganz schlecht.

Die arme Umwelt!

Leni beschloss, aktiv zu werden. So konnte es doch nicht weitergehen. Aber was sollte sie tun? Was konnte denn eine kleine Leseratte machen, um die Erde zu schützen?

Und hier setzte die Fantasie der Kinder ein. Nachdem wir fleißig Fantasiebonbons gelutscht haben, entstanden Geschichten, Comics, Bilder… die Kinder sprudelten nur so über vor lauter Ideen.

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Am Ende stellten alle ihre Ideen in der Gruppe vor und ich kann euch verraten, wenn die Politiker diese Ideen teilweise umsetzen würden, dann hätten wir manches Problem weniger.

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Besonders süß fand ich den Anruf einer Mama, die mir erzählt hat, dass sich ihr Kind direkt mit einem anderen Gruppenmitglied mittags verabredet hat, um die Geschichte weiterzuschreiben. Ach, da bin ich gespannt, was in der nächsten Woche heraus kommt. Denn dann werden wir noch einmal das Thema Klima und Energie haben. Da haben wir auch ein Spiel erfunden mit vielen tollen Fragen die sich Ret Samys ausgedacht hat.

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Und im Moment beschäftigen wir uns in unserer Gemeinde nicht alleine mit diesem Themenkomplex. Denn wir haben tolle Aktionswochen mit vielen vielen spannenden Themen. Mehr dazu findet ihr hier.

Liebe Grüße

Christine

Frühlingsstart mit Hasen

Gerade hat die Sonne ein oder zwei Mal auf uns geschienen. Ostern ist uns noch frisch in Erinnerung – und es sind noch Osterferien – deswegen haben wir uns einen Samstag nur mit Hasen beschäftigt:

  • Fanny & Klee: Warum bringen Hasen die Ostereier?

    Gecko ist eine wunderbare Zeitschrift mit einer Menge Bilder- und Vorlesegeschichten für Kinder. In der Reihe „Fanny & Klee“ beantwortet Fanny ihrem kleinen Bruder eine Frage – mit viel Fantasie…
    Dieses Mal (Gecko 46) hat Klee eine Frage über Ostern: Warum bringt denn gerade ein Hase die Eier zu den Kindern?

    Und natürlich weiß Fanny eine Antwort: Die Hennen suchen einen Eierlieferanten. Zuverlässig, sportlich und unauffällig soll er sein. Da kommen ein Fuchs, ein Storch und ein Hase. Jetzt müssen die Hennen erst einmal herausfinden, wer dafür am geeignetsten ist…

  • Hasen- und Kaninchen-Quiz

    1, 2 oder 3, letzte Chance vorbei! Wer kennt sich aus im Hasen- und Kaninchenland? 7 Fragen zu Hasen und Kaninchen sollten die Kinder beantworten und möglichst viele richtig beantworten. Zeit zum Austoben – mit Köpfchen:
    Das Quiz zum Herunterladen (PDF)

Antwort zum Quiz (Text markieren): LANGOHR

  • Hasen-Stiftehalter110602

    Genug ausgetobt? Dann schnell ein Fantasiebonbon geschnappt und an zwei Bastelstationen bereitgestanden! Station 1: Hasen-Stiftehalter. Dazu brauchen wir Schablonen, Fotokarton, Kulleraugen, Klopapierrollen, Stoff, Knöpfe und Heißkleber.

    110611Den Stoff haben wir um die Klopapierrolle gespannt, mit Heißkleber befestigt.
    Hasenohren und Füße basteln, zusammen mit einem Knopf als Nase und den Kulleraugen mit normalem Kleber geklebt.

    Einen Hasenschwanz drankleben? Kein Problem! Ein bisschen Stoffreste zusammenknüllen und hintendrankleben, fertig!

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  • Hasenmasken

    Station 2: Pappteller, Ohren-Schablonen, Strohalme, Kleber. Scheren (oder Prickelnadeln) und Kleber.
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Wir hatten so viel Spaß und haben viel gelabert und gelacht, 112811wie es sich für die Ferien gehört!

Gruß aus Nalbach von der Lese- und Schreibwerkstatt und mir

 

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{Das Weihnachtsmaus-Projekt} – Jetzt wird es kreativ

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In unserer Lese- und Schreibwerkstatt lebt als gruppeninternes Maskottchen ja schon seit vielen Jahren unsere Leni Leseratte. Doch in diesem Jahr hat die kleine Ratte ernsthaft Konkurrenz bekommen von der Weihnachtsmaus. Im Rahmen unseres Weihnachtsmaus-Projektes dreht sich zur Zeit nämlich alles um die Welt der Weihnachtsmäuse.

Ob wir Backen, Basteln, Geschichten schreiben: so ziemlich alles ist der hungrigen kleinen Weihnachtsmaus gewidmet.

Und mancher Weihnachtsmaus-Fan hat uns das Gedicht auch schon eingesprochen.

Hier möchten wir euch nun unsere und die Bastelideen von anderen rund um die Maus präsentieren. Teilweise haben wir auch Anleitungen zum Nachmachen für euch.

Von meinen wundervollen Kolleginnen in der OGS stammen diese beiden Ideen: Eveline hat mit den Kindern Weihnachtsmaus-Kollagen gebastelt.

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Evi hat diese süßen Stoff-Weihnachtsmäuse mit ihren kreativen AG-Teilnehmern gebastelt.

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Wir bereiten gerade ein Weihnachtsmaus-Memory zum Download vor. Hier schon einmal ein Kartenmotiv vorab:

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Dann haben wir noch diese kleinen Mäuse gebastelt, die ganz ratzfatz gehen und den Kindern ganz viel Freude machen.

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Und den Ofen haben wir auch im Einsatz gehabt: Weihnachtsmaus-Kekse haben wir gebacken.

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Ui, schnell auf die Kekse aufpassen bevor die Weihnachtsmaus sie schnappt. 6-DSCN6415

Kleine Blumenstecker von der verfressenen Maus gibt es auch: Wir haben die Mäuse laminiert, damit sie stabiler sind.

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Die Vorlagen für die Blumenstecker und die Candy-Maus haben wir auch hier für euch:

Für die Blumenstecker braucht ihr die Maus nur auszumalen und zu laminieren (oder ihr malt die Maus auf dickeres Papier vor). Einen Schaschlikspieß auf der Rückseite ankleben und fertig. Wir haben mit Kleber auch noch ein wenig Glitzer vor dem Laminieren aufgetragen und nach dem Laminieren einen kleinen Bommel an die Mütze geklebt.

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Für die Candy-Maus wird einmal der Körper auf Pappe aufgemalt und ausgeschnitten und mit einem scharfen Messer zwei Schnitte in den Körper gemacht. Die großen Ohren haben wir aus Pappe ausgeschnitten und den unteren Rand einmal zart abgeknickt, damit wir eine Klebefläche erhielten. Aus Stoffresten oder Moosgummi (man kann auch einfach nur Tonkarton nehmen) haben wir dann das Innere des Ohres aufklebt. Für die Nase gab es kleine Bommel und zwei Wackelaugen vervollständigten dann die Weihnachtsmaus.

 

Na, Lust bekommen selbst kreativ zu werden? Wir freuen uns auf Ideen oder Bilder von Nachgemachtem.

 

Liebe Grüße und passt auf eure Süßigkeiten auf!

Christine

{Märchen der Welt} Eine Reise in die arabische Welt

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Eine ganz besondere Märchenreihe gibt es in der Lese- und Schreibwerkstatt seit vielen Jahren. „Märchen der Welt“ haben wir sie getauft und die Idee die dahinter steht ist Folgende:

Wir laden zu diesen Märchen eine Muttersprachlerin oder einen Muttersprachler ein, der uns ein Märchen aus seinem Land mitbringt. Dieses lassen wir uns zweimal vorlesen: einmal in deutsch (damit wir es verstehen) und einmal in der Landessprache. Daneben wollen wir aber auch immer die Kultur kennen lernen, wollen Fragen stellen, Neugierig sein und etwas über das jeweilige Land und die Menschen dort erfahren.

Im Laufe der Jahre sind wir so beispielsweise schon nach Italien, Frankreich, Polen oder Spanien gereist. Fast immer kochen oder backen wir dann auch etwas passendes aus dem Land mit unseren Leseratten.

Dieses Mal sollten uns die Märchen der Welt ein Stück weiter weg entführen: nach Syrien und in die arabische Welt.

Auch an unseren Leseratten und uns selbst geht die aktuelle Thematik der Flüchtlingsströme nicht vorbei und deshalb dachten wir uns, dass es sehr wichtig ist, auch in unserer Schreibwerkstatt das Thema mit den Kindern aufzugreifen, ihnen die Gelegenheit geben zu können, auch einmal Fragen zu stellen und uns umgekehrt die Chance geben, ein wenig zu den Ursachen der Flüchtlingssituation zu erklären und auch mit den Kindern zu besprechen, was Flucht bedeutet, warum Menschen aus ihrem Land fliehen. Diese Fragen werden uns auch in den nächsten Monaten immer wieder beschäftigen, denn das Thema Flucht wird nun immer wieder einmal bei uns aufgegriffen werden und mit Geschichten und Literatur unterlegt werden. (Wer gute Literatur kennt, darf uns gerne Tipps geben)

Unterstützt wurden wir wie schon bei unserem gemeinsamen deutsch-syrischen Frühstück von Bernhard Mommenthal der einer der Gründer der Flüchtlingshilfe Nalbach ist. Die Flüchtlingshilfe Nalbach ist ein ganz wunderbarer Zusammenschluss von Menschen, die sich vor Ort für die Flüchtlinge einsetzen. Denn gerade nachdem die Menschen aus den Erstaufnahmeeinrichtungen auf die Gemeinden verteilt werden, wo sie dann wohnen sollen, ist Hilfe so wichtig damit die Menschen auch wirklich hier ankommen und wissen, an wen sie sich wenden können bei Fragen und all den Dingen die im Alltag auf sie warten. Hier gibt es in Nalbach ganz viele Menschen die Zeit einbringen um für die ankommenden Flüchtlinge da zu sein und das auf vielerlei Arten.

Doch zurück zu unseren Märchen der Welt: über die Flüchtlingshilfe hatten wir Kontakt zu Roula Kasem, einer Syrierin die schon länger in Deutschland lebt und dadurch auch schon sehr gut Deutsch spricht. Roula brachte uns nicht nur das Märchen von Laila und dem Tiger mit, sie hatte auch ihre Töchter Rojana und Sara dabei und zudem ein leckeres syrisches Gebäck. Doch auch weitere Gäste waren gekommen und so begrüßten wir neben Roula weitere syrische Frauen und Kinder in unserer Mitte.

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Ganz ruhig wurde es in der Leseecke, als Roula mit ihrer Geschichte begann: zuerst auf deutsch und dann auf arabisch. Die Geschichte hat uns alle direkt an ein deutsches Märchen erinnert und das fanden wir total faszinierend: dass sich Märchen so weit ausbreiten und den gleichen Kern enthalten.

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Roula hatte zudem ein Lied für uns mitgebracht, das von dem Märchen handelt. Sowohl die arabische Version des Märchens als auch das Lied haben wir hier für euch auch als Audiodatei zum Anhören.

Für uns war der fremdartige Gesang ganz faszinierend und hat uns sehr gut gefallen. Zusammen mit Roulas Gebäck sind wir tatsächlich ein wenig in die arabische Welt eingetaucht.

Nach dem Märchen haben wir damit begonnen, die Geschichte zu gliedern und zu jedem Abschnitt Bilder zu malen. Diese werden wir in den nächsten Wochen dann zu einem Bilderbuchkino zusammenfügen: dabei scannen wir alle Bilder in der richtigen Reihenfolge ein und werden sie hier für euch als pdf zum Download anbieten.

Märchen der Welt – Deutsche und arabische Textversion von Layla und der Tiger

Layla und der Tiger

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Nächste Woche werden wir dann noch einmal nach Syrien reisen, zumindest kulinarisch: denn dann werden wir gemeinsam mit einigen Flüchtlingsfamilien syrisch backen.

Liebe Grüße

Christine

{Steinzeit} Erzählsteine

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In den Sommerferien findet unsere Lese- und Schreibwerkstatt ja auch immer statt. Eigentlich findet sie immer statt. Also bis auf Weihnachten und sehr hohe Feiertage. Irgendwie können wir uns einfach nie von den Büchern und all den Sachen trennen und gleichzeitig sind die Kinder, die nicht in Urlaub fahren meist sehr glücklich auch in den Ferien Aktionen machen zu können.

In den Feriengruppenstunden geht es aber viel spielerischer und spontaner zu, denn wir wissen nie ob wir mit 3 oder 13 Kindern in den Gruppenstunden sind.

Eine besonders einfache und sehr schöne Idee ins Erzählen zu kommen, haben wir in diesem Sommer ausprobiert. Es war einer der ganz heißen Tage und wir wollten nach Möglichkeit der Stauhitze der Schreibwerkstatt entkommen, denn dort knallte die Sonne erbarmungslos durch die Glasfronten.

So begannen wir auf dem Schulhof flache Steine zu suchen (und zusätzlich hatte ich einen kleinen Korb voller flacher Kiesel dabei). Diese Steine bemalten wir mit kleinen Bildern. Wir haben Acrylfarbe verwendet um sie wasserfest zu bekommen. Wichtig ist, dass ihr feine Pinsel habt und Motive aussucht, die man gut erkennen kann. Auch Lackstifte kann man gut für die Erzählsteine verwenden.

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In der Sonne trockneten die Steine ganz schnell. Diese Zeit nutzen wir zum Aufräumen und dann konnte das Erzählen los gehen:

alle Steine kamen in die Mitte auf ein Tuch und dann durfte der erste einen Stein ziehen und begann eine Geschichte zu erzählen. Der nächste Erzähler war an der Reihe, zog einen neuen Stein und begann dieses Motiv in die Geschichte einzubauen. Und so ging es reihum weiter.

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Mit den Erzählsteinen kann man natürlich viele weitere Varianten spielen und das ist das Schöne daran: sie sind einfach zu machen und bieten doch so viel Erzählspaß. Auch mit meiner Tochter habe ich zuhause weitere Geschichtensteine hergestellt, die nun in einem kleinen Säckchen auf den nächsten Erzähleinsatz warten.

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Ich setze die Steine sehr gerne ein, weil sie so viel Fantasie entfalten. Die Kinder kommen oft auf Ideen, die man gar nicht vermuten würde, wenn man die Motive sieht. Zudem fördert es die Gruppendynamik. Wenn ein Kind einmal gar nichts mit seinem Stein anfangen kann (oder einfach etwas schüchterner ist) spielen wir es so, dass das Kind dann bestimmen darf, wer für es weitererzählen darf. So entsteht auch kein Druck beim Fantasieren.

Liebe Grüße

Christine

Das kleine Ich-bin-ich findet Freunde

Den Kinderbuchklassiker Das kleine Ich-bin-ich von Mira Lobe und Susi Weigel kann man fast in jeder Bücherei finden, vielleicht sogar in mehreren Sprachen. Zum Anfang des Schuljahres haben wir uns überlegt, wie wir die drei Bestandteile der Lese– und Schreibwerkstatt mit der Geschichte verbinden können. Dabei sind ganz tolle Sachen entstanden.

  1. Lesen 
     
    Es fängt natürlich mit der Geschichte an. Das kleine Ich-bin-ich macht sich auf die Suche nach sich selbst und findet sich.
    Profitipp: Die Geschichte ist ein bisschen zu lang, um sie nur am Stück vorzulesen, also muss man sie entweder kürzen oder die Kinder in die Geschichte einbinden. Da wir demnächst eine Junior-Gruppe für Vorschulkinder aufmachen und die Idee wiederverwenden, müssen wir sie auf jeden Fall kürzen! 
     
  2. Schreiben 
     
    Das Buch ist in Reimeform geschrieben und wiederholt immer wieder das gleiche Muster.
    Die Kinder sollten versuchen, das Muster nocheinmal anzuwenden: Erfindet euer eigenes Ich-bin-ich und lasst es ein Tier fragen, ob es ihm vielleicht ähnlich aussieht. Und natürlich gibt es Gemeinsamkeiten, aber leider wird das Ich-bin-ich ganz anders aussehen als das Tier. 
     
  3. Malen und basteln 
     
    Leider haben wir nicht genug Zeit, um die Kinder ihr eigenes Ich-bin-ich basteln zu lassen (aber die Bastelanleitung haben wir ihnen trotzdem mitgeben, wenn sie es zu Hause mit ihren Eltern ausprobieren wollten). Dafür sind aber die einzigartigsten Ich-bin-ich-Bilder und -Reime herausgekommen, von denen wir euch jetzt einige vorstellen wollen:

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Ich hör nicht recht, ich kanns nicht glauben,
Du willst mir meinen Namen rauben!
Eine Flosse hast du zwar,
Aber mir ist das ganz klar:
Füße hab ich keine.
Also mach die Leine!

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Was bist du denn für ein Tier?
Beine hast du keine vier!
Sondern nur zwei.
Punkte sind bei dir dabei,
Aber eine Giraffe bist du keine,
Dafür sind’s zu wenig Beine.

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Hallo, was bist denn du?
Ich bin ich weiß nicht wer, und was bist du?
Ich bin ein fliegendes Einhorn und du hast ein Horn und hast auch Flügel,
schöne Hufenknödel,
aber ein Einhorn, das bist du nicht, da du keinen Körper wie ein Pferd hast und außerdem, das kannst du nicht: ein Hochsprung wie ich. Nun zum Schluss, das ist doch wahr,
du bist nicht ich, juche, jucha!

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Hallo, ich bin ich weiß nicht wer!
Ein Name muss jetzt ganz schnell her.
Ein Gesicht wie ich, das hast du ja!
Aber der Rest ist ganz und gar nicht wie ich!
Du bist ganz sicherlich
Ein anderes Tier, das ist ja klar!

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Nein, ich weiß ganz genau,
Meine Stacheln sind nicht blau.
Und mit dem komischen Gesicht?
Nein, ein Igel bist du nicht.

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Du hast keinen Buschelschwanz,
Also gefällst du mir nicht ganz.
Du hast zwar Ohren wie ein Hase,
Aber deine Stupsenase
Ist nicht so wie meine
Und deine langen Vogelbeine
Sind auch nicht so wie meine.

Ganz klar, ich bin ich und du bist du, aber bestimmt seht ihr Ähnlichkeiten in anderen Leuten.
Mit wem habt ihr etwas gemeinsam?
Nach dieser Frage verabschiede ich mich von euch. Bis zum nächsten Mal!
Ret

PS: Ich finde das Ich-bin-ich im Buch total gruselig. Schon als Kind fand ich die Idee schrecklich, dass ein Bündel Stoff ein Tier sein sollte. Aber das Buch ist gut gemacht und es hat zurecht so viel Erfolg gehabt.

Drachenschrift zum Downloaden

Letzte Woche Samstag haben wir ein letztes Mal mit unserem Drachenthema weitergemacht, bevor es in die Ferien geht und das Wunschprogramm beginnt. Leider war ich auf einer Hochzeit und kann deswegen euch gar nicht so viel darüber berichten, aber das heißt nicht, dass wir euch unsere Gruppenstunde vorenthalten wollen.

Einige von euch erinnern sich vielleicht daran, dass wir das Thema Geheimschriften schon ein paarmal angeschnitten haben. Kryptographie, die Kunst des Verschlüsselns, ist ein spannendes und hochaktuelles Thema.
Dieses Mal haben wir uns überlegt, wie Drachen wohl schreiben würden und uns damit Geheimschriften überlegt und uns gegenseitig Botschaften zugeschickt.

Nach der Hochzeit habe ich mir dann meine eigenen Gedanken gemacht, was so eine Drachenschrift angeht. Durch ihre weite Verbreitung in den Märchen und Legenden der Welt wäre es kein Wunder, wenn sie mit anderen Schriftsystemen etwas gemein haben. So könnten sie ein wenig an mit Tusche gemalten asiatischen Schriftzeichen erinnern, was Drachen mit ihren Krallen nicht schwerfallen würde. Immerhin haben wir herausgefunden, dass Drachen in China und in anderen Teilen Asiens sehr verehrt werden. In anderen Schriftsystemen, zum Beispiel im Arabischen, gibt es eine Ligatur, also eine Linie, die Buchstaben miteinander verbindet. Gleichzeitig habe ich auch an Notenlinien gedacht, was wäre also, wenn es nicht nur eine Ligatur gibt?

drachenklaueDaraus ist dann die Drachenklaue entstanden. Ich habe keine Mühe gescheut und eine ganze Woche daran gearbeitet, euch die Schriftart für den Computer fertigzustellen! Ihr habt richtig gelesen. Diese Schrift könnt ihr auf eurem Computer drauftun und in Word und anderen Programmen benutzen.

Liebe jüngere Leser, bitte seid so nett und fragt eure Eltern, bevor ihr irgendetwas aus dem Internet herunterladet. Wir geben uns zwar Mühe, euch auf unserem Blog möglichst wenigen Gefahren auszusetzen, aber bei solchen Gelegenheiten sollte vielleicht ein Erwachsener dabei sein.

Download
Alternativ-Link
Um euch Zeit zu sparen, sind diese beiden Links von Seiten, die viele Schriftarten anbieten. Sollte etwas schief gehen, findet ihr die gesammelten Originaldateien hier, allerdings müsst ihr sie dann entpacken und heraussuchen.

Und so installiert ihr die Schriftart (auf Windows):

  • Entweder
    • Ladet euch von einem der Links oben die Datei herunter. Hinweis: Es sollte eine TTF-Datei (TrueType-Font) sein.
    • Öffnet die Datei (oder Rechtsklick->Vorschau).
    • Klickt auf „Installieren“ oben im Fenster.
    • Fertig.
  • oder
    • Ladet euch von einem der Links oben die Datei herunter. Hinweis: Es sollte eine TTF-Datei (TrueType-Font) sein.
    • Kopiert die Datei mit Strg+C oder Rechtsklick->Kopieren (oder haltet sie ziehbereit).
    • Geht zum Ordner C:/Windows/Fonts (Windows-Festplatte, Ordner „Windows“, Unterordner „Fonts“).
    • Fügt die Schriftart in den Ordner mit Strg+V oder Rechtsklick->Einfügen ein (oder zieht die Datei vom einen Ordner in den Schriftarten-Ordner).
    • Fertig.

Kleinigkeiten


CC0

Soweit gesetzlich möglich, hat der Künstler Ret Samys auf alle Urheberrechte und verwandte Schutzrechte oder Leistungsschutzrechte auf LSW Drachenklaue verzichtet.
Dieses Werk ist in Deutschland veröffentlicht.

Diese Schriftart ist mit der Lizenz CC0 1.0 in die Public Domain/Gemeinfreiheit veröffentlicht worden, sofern rechtlich möglich, andernfalls ist die Benutzung, Veränderung und Verbreitung genehmigt, ohne Bedingungen, außer den Bedingungen, die gesetzlich vorgeschrieben sind.

Ich wünsche euch eine schöne Ferienzeit!

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Glücksdrachen

4-DSCN5023Eine kleine Auswahl

Es gibt tausende von Büchern über Drachen, schon allein mehr als 100 in unserer Bücherei.
Ein wenig anders als die anderen Drachen sind allerdings die Fabeltiere in China, denn die meisten feuerspeienden Echsenwesen, die ihr kennt, werden nicht so sehr verehrt. Glücksdrachen (oder Long) haben kleine oder gar keine Flügel und einen langen, schlangenähnlichen Körper. Nortrud Boge-Erli hat Glücksdrachengeschichten geschrieben und von einer dieser Geschichten aus ihrem Buch haben wir uns diesen Samstag inspirieren lassen:

Das junge Drachenmädchen Li Na Wunderschweif darf zum ersten Mal hinaus in die weite Welt. Zusammen mit ihren Brüdern spielt sie zwischen den Winden, bringt den Menschen Regen und erlebt eine spannende Begegnung mit den Nixen, die leider nicht immer Gutes im Kopf haben.

Also los: Fantasiebonbons lutschen und an die Arbeit!

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Der regenbogenfarben-gestreifte Glücksdrache Elton

Für den langen Körper benutzen wir Fingerverband. Ausgestopft mit Kissenfüllung, wird dem Bauch Schuppen angemalt und dem Rücken eine Mähne und einen Schweif aufgeklebt.

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Fehlen nur noch die Flügel. Am besten eignet sich Moosgummi – ausschneiden, aufkleben, anmalen (ja, meinentwegen auch mit Glitzerstiften).

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Schon kann jeder seinen Drachen stolz in die Lüfte heben, am besten noch einen Steckbrief dazuschreiben, dann kann man ihn (oder sie) in der Runde richtig vorstellen!

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Passend zu unserem Thema im dieswöchigem Schreib-Challenge haben wir außerdem noch für jeden das chinesische Tierkreiszeichen berechnet. Chinesische Sternzeichen stehen für ein ganzes Jahr. Nach zwölf Jahren wiederholen sich die Sternzeichen Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Schaf, Affe, Hahn, Hund und Schwein.

Leider hatten wir keinen Drachen unter uns, dafür waren wohl zu viele Affen da. =)

 

Euer Affe Ret

Oskar und der Pancake-Drache

Diesen Samstag haben wir gelesen, gebacken, gekocht und geschmaust.

Der Drache ist erwacht! Und er hat Hunger auf Prinzessinnen. Leider hat das Dorf aber keine. Also muss der kleine Oskar zum Drachen. Ob ein Junge satt macht? Zum Glück hat der ein Ass im Ärmel: Er kann nämlich kochen!
Oskar und der sehr hungrige Drache ist ein wundervolles Buch und wir waren sehr inspiriert. Normalerweise würden wir jetzt ein Fantasie-Bonbon lutschen und uns an die Arbeit machen, aber dieses Mal haben wir es anders gemacht.

Nicht nur Oskar kann gut kochen, wir können es auch. Wir müssen zwar keinem sehr hungrigen Drachen den Magen füllen, dafür aber uns und unsere gut 20 Mäuler.
Und womit kann man am besser den Hunger stillen als mit Spaghetti mit Bolognese-Soße (oder Tomatensoße für die Vegetarier)? Jeder wäscht sich die Hände, dann ab in die Küche.
Aber wir wären nicht die Lese- und Schreibwerkstatt, wenn wir nicht auch kreativ gewesen wären? Für den Nachtisch haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Im Internet ist es als Pancake Art bekannt geworden – Pfannkuchen-Bilder. Jeder durfte seinen Pfannkuchen als sein eigenes Wunschbild haben.

Hier ist der sehr hungrige Drache aus Ute Krauses Buch:

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Sieht richtig gut aus, oder? Und es ist eigentlich ganz einfach zu machen (aber natürlich nur mit Erwachsenen, wir wollen ja nicht, dass sich jemand verbrennt). Auf unserem Schwesternblog littleredtemptations hat Christine einmal ein Rezept und einmal eine schnelle Anleitung für Pancake-Art geschrieben:

{Pancake-Art} Kleine Pfannenkunstwerke
{Pancake-Art} Tutorial einer Pfannenkatze und mein erstes youtube-Video

Und hier sind noch mehr Pfannkuchen, die wir uns erstellt haben:

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Es grüßt eure gefräßige Leseratte Ret