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Bunte Reisenamen

Im letzten Beitrag konntet ihr eine kleine Geschichte lesen. Wie es dazu kam, erzählen wir euch heute.

Namen sind wunderbare Dinge. Sie bestehen aus ganz vielen und ganz verschiedenen Buchstaben. Und mit Buchstaben kennen wir uns aus. Jeder schreibt die Buchstaben seines Namens auf bunte Zettel:
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Dann wird alles bunt zusammengemischt und verteilt.15-DSC_1849

Jeder hat jetzt ungefähr gleichviele Zettelchen. Da ist genug Platz für ein ganzes Wort. Und deswegen kommt genau das darauf: Mit dem Buchstaben, der auf dem Zettel schon steht, fängt auf jedem Zettel ein neues Wort an.
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Jetzt werden die Zettel auf dem Boden gelegt, damit sich jeder seinen Namen wieder heraussuchen kann.
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Nach einer kleinen Trinkpause geht es weiter. Wörter und Ideen wurden gemeinsam gesammelt. Anschließend sollten die Namen-Wörter in eine Reisegeschichte einfließen. Auf die Stifte, Blätter, los.
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Und am Ende ist noch ein bisschen Zeit zum Vorlesen. Wenn ihr eine der Geschichten lesen wollt, die am Samstag entstanden sind, könnt ihr das hier tun!
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Geschichten aus der Vorstadt des Universums (von Shaun Tan)

Geschichten aus der Vorstadt des Universums
von Shaun Tan
ISBN: 9783551581983
Seiten: 95
Alter: ab 9

Inhalt:
Eine Sammlung merkwürdiger, schöner Geschichten mit Märchenatmosphäre und wunderbaren Illustrationen.
In einer ganz normalen Welt mit ganz normalen Menschen, gibt es Geschichten zu erzählen, die nicht ganz normal sind:
Der weise Wasserbüffel, der immer die passende Antwort zu allen Fragen hat. Der winzige Austauschschüler, von dem man erst erfährt, wie es ihm gefällt, wenn er schon längst weg ist. Der Mann in Taucherrüstung, der nach Hause kommt und ein Herz erwärmt. Verlorene Gedichtfetzen, die zueinander finden und zusammen etwas großes, unerklärliches vollbringen. Ein Hochzeitsritual, das die merkwürdigste aller Reisen mit sich bringt. Eine geheime Welt im Innenhof. Ein Feiertag, der Gefühle aufwühlt wie kein anderer. Kriegsmaschinen, die bunt angemalt werden und vielfältig verwendet werden. Das Ende der Straßenkarten wird erforscht…

Ja, es ist diese Art Geschichten, die einen am Ende still, fragend, gefühlsaufgewühlt und berührt stehen lassen und dann fragt man sich: „Was wäre wenn…“
Denn manchmal ist auch das unglaublichste Ereignis Teil der Normalität.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist schwer zu beschreiben. Es ist merkwürdig. Es ist normal. Es ist schön. Es ist düster und bunt und voller Hoffnung.
Also gut, versuchen wir diesem Buch auf den Grund zu gehen…

Es gibt kurze, einseitige Geschichten und es gibt längere. Einige haben ein paar Bilder, andere bestehen fast nur aus Bildern und wieder andere ergeben nur den vollen Sinn, wenn Bild und Text zusammenkommen. Und die Bilder sind erste Klasse. Shaun Tans kleine Meisterwerke gelten schon seit einiger Zeit als herausragend, seine kleine verrückte Welt kann er hier, in dieser Vorstadt, in der alles passieren kann, wunderbar ausführen. Einige Geschichten sind vielleicht zu verworren, als dass sie gefallen können. Andere sind traurig. Aber sie sind in meinem Kopf und ich kann sie nicht loswerden. Ich bin diesem Buch verfallen. Was mich bei Shaun Tan gar nicht wundert. Und jetzt ist es Teil meiner Normalität.

Was ist dieses Buch denn jetzt? Ich würde sagen, es ist eine Sammlung von Märchen. Moderne Vorstadtmärchen, die vor 100 Jahren genauso gut gewesen wären wie sie in 100 Jahren sein wird.

Es lässt sich sagen, dass es sich zum Vorlesen eignet, aber trotzdem nicht unbedingt für jüngere Leser verständlich ist. Es gibt viel Interpretationsraum und gleichzeitig können die Geschichten auch für sich selbst stehen.

Ret Samys (21)

Die Lese- und Schreibwerkstatt zu Besuch auf der Frankfurter Buchmesse 2012

Am 13. Oktober 2012 ging für viele Leseratten aus Nalbach und Umgebung ein Traum in Erfüllung: Wir fuhren zur Frankfurter Buchmesse!

Morgens ging es um acht Uhr mit dem Bus los. Nach ca. 2 einhalb Stunden waren wir da. In verschiedene Gruppen aufgeteilt verstreuten wir uns in allen Richtungen. Vor Ort hatten wir die Möglichekeit, viele Aktionen zu besuchen und rumzustöbern.

Man konnte ganz nah bei den Autoren sein. So bekamen wir z.B. für die Lese- und Schreibwerkstatt alle Bücher von Isabel Abedi signiert und bekamen auch noch Autogrammkarten. An vielen Ständen der Verläge gab es Lesungen und Signierstunden mit bekannten Autoren. Quergelesen, eine Sendung im Ki.Ka, gab auch eine kleine Quizrunde, bei der man Bücher gewinnen konnte.

Schade war, dass weil wir Samstags dort waren man nicht viel kaufen konnte, da die meinsten Dinge erst Sonntags verkauft wurden.

Mit schmerzenden Füßen und Waden machten wir uns wieder auf den Heimweg. Die Messe ist wirklich riesig und man schafft es nicht, die ganzen Hallen an einem einzigen Tag zu besichtigen. Was sehr traurig war, da es viele interessante Dinge zu besichtigen gab. (Die meisten von uns waren in gerade mal 3 oder 4 Hallen). Der Tag ging viel zu schnell zu Ende. Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns diese Fahrt ermöglicht haben.