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Chocri-Schokolade und Reisekugeln

Seit einigen Wochen bauen wir ein ganz besonderes Projekt auf: Einen Leseclubaustausch mit einer Gruppe an der Elfenbeinküste. Zu dem Thema findet ihr alles zum Leseclub in Azaguié und den Jugendlichen, die mit ihrem Lehrer Olivier Kouadio deutsch lernen, hier.

Unser Einstieg geht wie fast alles Gute durch den Magen. Die Elfenbeinküste ust bämlich eines der größten Länder, was den Schokoladenexport angeht. An der Elfenbeinküste hat eine Schokoladen-Firma ein Fair-Trade-Projekt aufgebaut: Chocri.

Auf chocri.de kann man nicht nur Schokolade kaufen, man kann sie auch selbst erstellen: Zutaten, Form, Schokoladensorte, Verpackung… Und wir haben als Lese- und Schreibwerkstatt Rabatt bekommen. Der Firma hat unser Austausch mit Afrika so gefallen, dass wir einen 50%-Gutschein bekommen haben.

Also durfte bei uns jede Leseratte seine eigene Schokolade (bis zu 10€) gestalten und wir haben sie dann bestellt.

Dann war es endlich soweit: Die fair gehandelte Schokolade ist angekommen.
10419829_705693836156350_820013833_nMy special Chocolate 10438742_705693772823023_702553439_nLieblingsschokolade 10410075_705693762823024_1420596345_nAnna’s Schokolade und mehr

Träum… Schokolade!

Aber gut, es ging nicht nur um Schokolade.
Dieses Mal wollten wir auch wieder ein wenig kreativ sein. Dazu sollte sich jeder Worte zum Thema „Reisen“ einfallen lassen und sie auf kleine Zettel schreiben.

Die Worte kommen dann in ihre eigene kleine Weltkugel:
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Dann wurde gezogen und im Kreis herumerzählt: Einer fängt die Geschichte mit dem gezogenen Wort an, der Rest lässt seine Kugel noch verschlossen, bis er dran ist. Und am Ende hatten wir eine komische Geschichte mit noch komischerem Ende.

Inzwischen schien die Sonne immer weiter und es wird nicht kühler. Trinkpause war angesagt.
Und dann wurde gespielt.

Passend zum Thema fingen wir mit selbst ausgedachten „Reise zum Mond“-Spielen an. „Ich fliege zum Mond und nehme… mit“, der Spielleiter ist der einzige, der die Regel kennt und darf immer zum Mond. Alle anderen müssen überlegen, nach welcher Regel sie auch Dinge zum Mond mitnehmen dürfen.

Und dann… wurde gewerwolft. Erst ganz normale Runden. Anschließend, um es schön verwirrend zu machen, mit einer kleinen Änderung: Statt einer Rolle pro Spieler hatte nun jede Hand eine Rolle!

Nachtrag: Die Schokolade schmeckt gut. Selbst die am ekligsten klingenden Schokoladenmischungen stellten sich am Ende als sehr, sehr lecker heraus.

Geschenke aus meiner Küche (von Annik Wecker)

Geschenke aus meiner Küche
von Annik Wecker
Dorling Kindersley Verlag (29. September 2010)
ISBN: 978-3831017263
224 Seiten

Es gibt Bücher, die nimmt man in die Hand, schlägt sie auf und weiß dass man sie nie mehr wieder hergeben möchte. So ging es mir, als ich zum ersten Mal „Geschenke aus meiner Küche“ in der Hand hielt. Das im Dorling Kindersley-Verlag erschienene Buch stammt von Annik Wecker und ist voll mit wunderbaren kleinen und großen Rezeptvorschlägen.

Geschenke aus meiner Küche

Optisch sehr ansprechend sind die vielen Fotos, die ein Sammelsurium an Verpackungsideen enthalten. 200 Ideen, was man in der Küche an Geschenken zaubern kann, finden sich in dem Buch versammelt. Eingeteilt ist diese Ideenvielfalt in folgende Kategorien:

  • Für Naschkatzen
  • Für besondere Anlässe
  • Für kleine und große Kinder
  • Für Genießer
  • In letzter Minute

Darüber hinaus finden sich zwei Kapitel dazu, wie man richtig einpackt und einige Arbeitstechniken werden noch einmal gesondert erklärt.

Aus dem Buch habe ich schon einiges ausprobiert und fand die Beschreibungen immer sehr gut. Zu jedem Rezept finden sich Angaben darüber, ob es einfach oder kompliziert ist, welche Menge es ergibt, aber auch welche Haltbarkeit zu beachten ist. Varianten und Tipps runden die Rezepte ab.

Als kleine Zugabe gibt es in jedem Buch ein paar hübsche Etiketten, mit denen man ein paar Geschenke direkt auch schon aufhübschen kann.

Kauft euch das Buch, wenn ihr selbstgemachte Geschenke mögt. Und dann stöbert und stöbert und stöbert! Mein Buch hat mittlerweile so viele Markierungen an den Seiten, wie es nur ganz wenige meiner Back- und Kochbücher haben.

Rezensiert von Christine – für ihren Koch- und Backblog Little Red Temptations