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Schneetiere

Januar – und endlich hat es mal richtig geschneit!

winter
Die Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen – und dazu haben wir auch die passende Geschichte.

In der Zeitschrift Gecko erscheinen jedes Mal wundervoll illustrierte und lustige Bilderbuch-Geschichten. Die Geschichte, die wir daraus vorgelesen haben heißt Der Waschbär putzt sein Badezimmer – Wirklich verrückte Tiergeschichten und wurde hinterher auch als eigenes Bilderbuch veröffentlicht.

Hier heißt der Brillenbär Brillenbär, weil er Brillen verkauft. (Natürlich nicht, sagt das Buch! Der heißt so wegen des hellen Fells um die Augen herum.)
Und die Meerkatze heißt Meerkatze, weil sie genau wie eine Katze aussieht, nur eben unter Wasser lebt und Meermäuse jagt. (Meerkatzen sind natürlich nur Affen und leben nicht unter Wasser, genausowenig gibt es Meermäuse.)

Also haben wir uns Tiernamen zum Thema Eis, Schnee und Winter geschnappt und uns selbst kleine Erklärungen für ihre Namen ausgedacht. Eisvogel, Schneehase, Schneeeule, Eisbär… die heißen doch nicht ohne Grund so!

eisbärenfrauDie Eisbärenfrau fährt den ganzen Tag Schlittschuh. Sie träumt davon, Eiskunstläuferin zu werden. Ihr Freund, der Eisbärenmann, ist Eisglätter und rutscht mit dem Bauch übers Eis, um es wieder schön glatt zu machen.

eisbärDer Eisbär verkauft Eis. Meistens verkauft er Eis am Strand oder neben dem Strand auf dem weichen Sand, der auch noch Strand ist.
Den besten Eisbär gibt es in Schmelz. Er hat ein großes Geschäft gemacht und hat die meisten Verkäufe.
Am Strand hat der Eisbär auch ein Geschäft gemacht und es läuft super.
Er hat ganz viele Sorten und das Häufigste davon ist das mit den Bällchen, das kauft jeder. Er verkauft das Meiste und hat das Eis für die Kinder genau richtig.

schneehaseDer Schneehase klettert den Baum hoch und schüttelt den Schnee runter. Und der Hase schüttelt den Schnee auf den Eisbären.

 

brillenbärDer Bär ging an den Strand und verkaufte seine Brillen. Er hatte viele Brillen verkauft. Eine Frau lag auf der Decke und kaufte eine Brille.
Er ging fröhlich davon und Ende.

schneehuhnEin Schneehuhn geht in seinen Stall und isst Schnee.

Anschließend durfte jeder eine Bastel-Schneeflocke verstecken und die anderen Kinder suchen lassen.

Jahresschreiber (38/52): Hombre_McSteez zeichnet

hombremcsteez

Hombre_McSteez ist ein amerikanischer Trickfilmzeichner, der auf YouTube Millionen Klicks auf seinen Videos hat. Dort verbindet er seine Animationen mit der Realität und bringt uns zum Lachen. Zu Weihnachten hat er Ret ein kleines Geschenk gemacht und ihm die Weihnachtsmaus gezeichnet.

Jahresschreiber (35/52): Allerhand gelesen

-leselinien

Von Jahresschreiber Ret Samys (23)

Jahresschreiber (35/52): Leselinien

jahresschreiber35Hallo liebe Jahresschreiber!

Werfen wir doch mal einen Blick auf eure Hände. Sie haben schon so oft beschriebenes Papier in der Hand gehalten, dass die Macht der Buchstaben Spuren hinterlassen haben. Bücher, Hefte, Übungsblätter, Zeitungen, Zeitschriften, sogar eBooks, SMS, Whatsapp-Nachrichten, Blogeinträge und Facebook-Posts zeichnen sich durch Kerben in eurer Hand aus.

Und natürlich liest jeder anders, deswegen gleicht keine Hand der anderen! In der Lese- und Schreibwerkstatt interessieren wir uns sehr für das Leseverhalten der Menschen – und eure Hände wollen wir auch kennenlernen, damit wir wissen, was ihr liest.

Euer Auftrag:

  • Malt eure Hand auf. Zeichnet sie ab, umfahrt sie mit einem Stift, fotofrafiert sie ab und bearbeitet sie oder benutzt diese Vorlage zum Ausdrucken:Simple-Palm
  • Zeichnet eure Leselinien ein. Was liest ihr am liebsten und wie sieht das auf eurer Hand aus?
  • Schickt uns das Bild

Beiträge bitte an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular. Was wir brauchen:

  • den Beitrag
  • euren Namen
  • euer Alter
  • ob wir euren Beitrag auf den Blog stellen dürfen.

Wenn ihr wollt außerdem noch:

  • dass ihr euren Namen voll ausgeschrieben haben wollt
  • Wie werdet ihr lesen, wenn ihr älter seid?

Worum geht’s?

Jede Woche am Mittwoch erscheint hier auf dem Blog der Lesenische ein neues Thema, zu dem ihr etwas schreiben könnt. Manchmal sind es allgemeine Schreibanlässe, zu denen ihr euch alles Mögliche ausdenken sollt. Manchmal sind das aber auch kleine Aufgaben, die ihr in eure eigenen Texte einfließen lassen könnt. Eure Beiträge werden dann hier auf dem Blog der Lesenische veröffentlicht – außer, ihr wollt das nicht.

Wie alt muss ich sein?

Das Alter ist egal. Kein Erwachsener ist zu alt, kein Kind zu jung. Wir sind gespannt, wer alles mitmacht.

Was kann ich schreiben? Wie viel soll ich schreiben?

Unser Ziel ist es, euch jede Woche zum Schreiben zu bringen. Was oder wie viel ist eure Sache. Hauptsache ihr gebt euch Mühe. Wir suchen Kurzgeschichten, Gedichte, lange Erzählungen, schöne Sätze, Märchen, neu erfundene Witze und vieles, vieles mehr. Für die älteren Schreiber gilt: Bitte haltet eure Texte jugendfrei, sonst können wir sie nicht veröffentlichen.

Was ist ein Challenge?

Challenge kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Herausforderung. Wir fordern euch also heraus: schreibt! Schreibt ein ganzes Jahr lang!

Muss ich jede Woche mitmachen?

Nein. Alles ist freiwillig. Wir freuen uns über Beiträge von Leuten, die viel oder auch sehr wenig schreiben. Außerdem ist es egal, wann ihr für welche Woche mitmacht. Ihr könnt sofort anfangen oder uns eure Texte zwei Jahre später zuschicken, das ist völlig egal.

Kann man was gewinnen?

Ihr könnt eine Kleinigkeit gewinnen: jahrespreis
Gewinner werden diejenigen, die die meisten Wochen mitgemacht haben; bei Gleichstand wird ausgelost. Außerdem müssen sie in Deutschland leben, sonst können wir die Preise nicht verschicken.

Ich kann noch nicht so gut schreiben

Das macht nichts. Wenn ihr wollt, berichtigen wir gerne die gröbsten Fehler in euren Texten. Leider müsst ihr eure Texte aber selbst schreiben und uns zuschicken oder euch von jemandem dabei helfen lassen. Fragt doch mal eure Eltern.

Wann geht’s los?

Beginn: 25. März 2015
Letzte Woche: 16. März 2016

Einsendeschluss zum Preisgewinnen: 30. März 2016 – die Gewinner werden bis spätestens 30. April bekanntgegeben
Ende: niemals – wenn ihr wollt, veröffentlichen wir alle eure Texte bis wir umfallen

Kleinigkeiten

Einsendungen können in der Regel über Mail an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular eingereicht werden. Ausgeschlossen vom Gewinn, aber nicht von der Teilnahme, ist das Betreuerteam der Lese- und Schreibwerkstatt. =P Da wir die Preise nur deutschlandweit verschicken, ist der Gewinn begrenzt auf Deutschland. Alle Mailadressen und zusätzliche persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nur im Rahmen des Challenge bearbeitet. Das Urheberrecht und alle sonstigen Rechte an den Texten verbleibt bei den Autoren, die Einsendungen werden nur mit Genehmigung der Teilnehmer veröffentlicht. Namen werden nur mit Genehmigung vollständig angegeben. Das Challenge wird erstellt und verwaltet von der Lese- und Schreibwerkstatt Nalbach. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Spaß! Nach der Werbepause senden wir ein neues Thema – selber Blog, gleiche Zeit.

Das kleine Ich-bin-ich findet Freunde

Den Kinderbuchklassiker Das kleine Ich-bin-ich von Mira Lobe und Susi Weigel kann man fast in jeder Bücherei finden, vielleicht sogar in mehreren Sprachen. Zum Anfang des Schuljahres haben wir uns überlegt, wie wir die drei Bestandteile der Lese– und Schreibwerkstatt mit der Geschichte verbinden können. Dabei sind ganz tolle Sachen entstanden.

  1. Lesen 
     
    Es fängt natürlich mit der Geschichte an. Das kleine Ich-bin-ich macht sich auf die Suche nach sich selbst und findet sich.
    Profitipp: Die Geschichte ist ein bisschen zu lang, um sie nur am Stück vorzulesen, also muss man sie entweder kürzen oder die Kinder in die Geschichte einbinden. Da wir demnächst eine Junior-Gruppe für Vorschulkinder aufmachen und die Idee wiederverwenden, müssen wir sie auf jeden Fall kürzen! 
     
  2. Schreiben 
     
    Das Buch ist in Reimeform geschrieben und wiederholt immer wieder das gleiche Muster.
    Die Kinder sollten versuchen, das Muster nocheinmal anzuwenden: Erfindet euer eigenes Ich-bin-ich und lasst es ein Tier fragen, ob es ihm vielleicht ähnlich aussieht. Und natürlich gibt es Gemeinsamkeiten, aber leider wird das Ich-bin-ich ganz anders aussehen als das Tier. 
     
  3. Malen und basteln 
     
    Leider haben wir nicht genug Zeit, um die Kinder ihr eigenes Ich-bin-ich basteln zu lassen (aber die Bastelanleitung haben wir ihnen trotzdem mitgeben, wenn sie es zu Hause mit ihren Eltern ausprobieren wollten). Dafür sind aber die einzigartigsten Ich-bin-ich-Bilder und -Reime herausgekommen, von denen wir euch jetzt einige vorstellen wollen:

ichbinich-11 ichbinich-12
Ich hör nicht recht, ich kanns nicht glauben,
Du willst mir meinen Namen rauben!
Eine Flosse hast du zwar,
Aber mir ist das ganz klar:
Füße hab ich keine.
Also mach die Leine!

ichbinich-4
Was bist du denn für ein Tier?
Beine hast du keine vier!
Sondern nur zwei.
Punkte sind bei dir dabei,
Aber eine Giraffe bist du keine,
Dafür sind’s zu wenig Beine.

ichbinich-3
Hallo, was bist denn du?
Ich bin ich weiß nicht wer, und was bist du?
Ich bin ein fliegendes Einhorn und du hast ein Horn und hast auch Flügel,
schöne Hufenknödel,
aber ein Einhorn, das bist du nicht, da du keinen Körper wie ein Pferd hast und außerdem, das kannst du nicht: ein Hochsprung wie ich. Nun zum Schluss, das ist doch wahr,
du bist nicht ich, juche, jucha!

ichbinich-7
Hallo, ich bin ich weiß nicht wer!
Ein Name muss jetzt ganz schnell her.
Ein Gesicht wie ich, das hast du ja!
Aber der Rest ist ganz und gar nicht wie ich!
Du bist ganz sicherlich
Ein anderes Tier, das ist ja klar!

ichbinich-8
Nein, ich weiß ganz genau,
Meine Stacheln sind nicht blau.
Und mit dem komischen Gesicht?
Nein, ein Igel bist du nicht.

ichbinich-14
Du hast keinen Buschelschwanz,
Also gefällst du mir nicht ganz.
Du hast zwar Ohren wie ein Hase,
Aber deine Stupsenase
Ist nicht so wie meine
Und deine langen Vogelbeine
Sind auch nicht so wie meine.

Ganz klar, ich bin ich und du bist du, aber bestimmt seht ihr Ähnlichkeiten in anderen Leuten.
Mit wem habt ihr etwas gemeinsam?
Nach dieser Frage verabschiede ich mich von euch. Bis zum nächsten Mal!
Ret

PS: Ich finde das Ich-bin-ich im Buch total gruselig. Schon als Kind fand ich die Idee schrecklich, dass ein Bündel Stoff ein Tier sein sollte. Aber das Buch ist gut gemacht und es hat zurecht so viel Erfolg gehabt.

Bücherfresser und Sandmonster (mit Bastel-Vorlage)

DSC_5356Dieses Mal fing alles mit einer Geschichte an. Und einer geheimnisvollen Box. Was sich da wohl drin versteckt?

Cornelia Funke kennt jeder von uns, ihre Geschichten sind schon fast legendär schön. Und das durften wir heute wieder einmal mitbekommen: Die Geschichte vom einer geheimnisvollen Schachtel, die an einen Jungen zusammen mit vielen schweren Kisten voller Bücher vererbt wird, hat uns als Leseratten natürlich sehr gefallen. Denn in der Schachtel…

 

 

DSC_5357 … befindet sich ein Bücherfresser. Menschliche Bücherfresser verspeisen Bücher mit den Augen, ohne auch nur einen Buchstaben zu zerstören. Das Wesen in der Box aber frisst das Buch und kann dann die Geschichte erzählen.

 

Leider haben wir noch keinen echten Bücherfresser gesehen. Dafür haben wir uns aber etwas ausgedacht: Wir basteln uns einfach Bücherfresser als Fingerpuppen!

 

DSC_5358Wir waren ganz kreativ und haben ganz viele Bücherfresser gemacht, manche zwei, manche vier oder fünf. Wir haben zwei vorgebastelte Bücherfresser als Schablone genommen. Damit ihr eure eigenen Fingerpuppen basteln könnt, haben wir euch hier eine Vorlage zum Ausdrucken angefertigt:

bücherfresser1  bücherfresser3  bücherfresser3
Vorlage zum Ausdrucken (als PDF-Dokument)

DSC_5359Damit die kleinen Kerlchen auch ihr eigenes Zuhause bekommen, muss natürlich auch eine tolle Box gebastelt werden! Seit einiger Zeit arbeiten wir schon mit den Schneide- und Flazbrettern von Stampin‘ Up und haben über die Weihnachtszeit ein paar schöne Schächtelchen gebastelt und geschmückt. Und damit sich unser neuer Freund es sich auch gemütlich machen kann, machen wir genau das!

Dazu nehmen wir ein (bitte altes, wertloses!) Buch, aus dem wir vergilbte Papierfetzen verwenden können, musterversehenes Klebeband, Aufkleber und Stifte.
Am Ende haben wir ebensoschöne Schachteln wie Bücherfresser.
Kleiner Tipp: Wenn ihr die Box sicher verschließen wollt, müsst ihr sie nicht zukleben. Dazu reicht schon ein langer farbiger Papierstreifen, den ihr so faltet und klebt, dass er die Kiste eng umschießt. Diesen könnt ihr dann abstreifen und später wieder draufsetzen.

DSC_5369  DSC_5367

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In dieser Woche kam auch zum ersten Mal unser kinetischer Sand zum Einsatz. Dieser Sand hat eine ganz besondere Eigenschaft: er fließt immer wieder zusammen und ist wunderbar formbar. Durch das Zusammenfließen konnten wir den Sand toll in unserer Bücherei einsetzen ohne fürchten zu müssen, dass wir danach überall ein Meer von Sand haben. Die Kinder, die ihre Bücherfresserchen fertig gebastelt hatten, durften den neuen Sand gleich einmal testen und waren allesamt begeistert.

 

DSC_5364Gleich wurden dann auch Bücherfresserchen aus Sand geformt.
Der Sand wird uns in Zukunft noch oft begleiten, denn er bietet tolle Möglichkeiten, um ihn pädagogisch einzusetzen.

 

 

 

 

Bis nächstes Mal in der Lesenische!
Leseratte Ret

Der Sand wurde uns von der Firma Kugelknete.de kostenlos zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung bleibt davon natürlich unbeeindruckt.

Wir sind sehr begeistert von der Möglichkeit Sand in einer Bücherei einsetzen zu können. Die Kinder sind hin und weg passend zu den Geschichten auf diese Art gestalterisch tätig werden zu können. Wir werden bald ausführlicher dazu berichten.

Unser kleines Vorweihnachtswunder – Hilfe für die Elfenbeinküste

Mein persönliches kleines Weihnachtswunder findet momentan jeden Tag Stück für Stück statt…

Vor einigen Tagen/Wochen habe ich bei fb und in unserem Gemeindeblatt eine Bitte geäußert: Stifte, Schokolade, Seife, Schulsachen und manches mehr wollte ich für unsere Leseclubfreunde an der Elfenbeinküste sammeln.
Mehr über das Projekt findet ihr auf dem Blog, wenn ihr Elfenbeinküste in unser Suchfeld eingebt.
Niemals hätte ich damit gerechnet, dass so viele Menschen dieser Bitte nachkommen würden und eine solche Welle der Hilfsbereitschaft losgetreten wird.
Wir bekommen von so vielen Menschen Tüten und Kisten mit so vielem von dem, was wir für Olivier Kouadio und seine Schützlinge brauchen. Ich bin so gerührt! Menschen, die mich gar nicht kennen, schicken mir Pakete zu und als ich erzählt habe, dass wir auch Hilfe beim Porto brauchen (und das brauchen wir in der Tat dringend, denn wir werden fast 1000 € brauchen um all die gespendeten Dinge nach Afrika zu senden) haben nun auch Leute angefangen für unsere Portokasse zu spenden. Ein Dank geht an dieser Stelle auch schon einmal an Dirk Boudier und seine Komturei.
Deshalb auf diesem Weg: ein tiefes, von Herzen kommendes DANKESCHÖN!
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Auf dem Bild seht ihr, wie in unseren Gruppenstunden momentan Woche für Woche Spenden eingehen.

Ihr sorgt dafür, dass mein Herz voll ist von weihnachtlichen Gefühlen und ich glaube seit ich ein Kind war, habe ich den Geist der Weihnacht nie stärker gespürt, wie in diesem Jahr!

Da uns das Zusammensuchen des Portos sehr beschäftigt, kann ich euch an dieser Stelle schon einmal verraten, dass wir ein ganz besonderes Projekt ins Leben gerufen haben. „Rettet die Weihnachtskarte“ heißt es und wir hoffen, dass wir damit einen guten Teil des Portos stemmen können. Doch dazu bald mehr!

Hier seht ihr schon mal wie fleißig meine Jugendgruppe am Vorbereiten der Aktion ist:

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Eine wunderbare vorweihnachtliche Zeit!

Christine

Spinnengedichte und Gedichtespinnen

Viele ekeln sich vor Spinnen. Dabei sind sie ganz nützliche Tiere! Sie fressen Ungeziefer und sitzen nur ganz still in ihren Netzen, Ecken und Ritzen. Und dass Spinnen auch ganz anders sein können, haben wir diesen Samstag in einem tollen Bilderbuch erfahren: Das Spinnen-ABC hat 26 Spinnen und Buchstaben mit witzigen Reimen und viel Charakter (klickt hier für unseren Buchtipp).

Zuerst wurde vorgelesen. Nach dem ersten Buchstaben hat jeder verstanden, wie das Buch funktioniert, und jeder hat versucht, den nächsten Namen der Spinne zu erraten.
D wie Dora, Daniel, Dieter, Dietrich? E wie Emil, Elsa, Erhard, Elena? F wie Felix, Friedrich, Fridolin?
Wir hatten viel Spaß dabei, jede Spinne war einzigartig und nach einer Runde Fantasiebonbons wussten wir schon, wie es weitergehen sollte.

Wir haben unsere eigenen Spinnenbilder gemacht! Dann haben wir unsere Köpfe angestrengt und uns Reime zu den Spinnen überlegt.

Gescanntes Dokument-1
Bei der Eva schneit es Schnee im Klee.
Gescanntes Dokument-11

Beim Spazieren trifft die Mina
gleich auf die beste Freundin Tina.

Lina, dieser dicke Brummer,
turnt im Zirkus ’ne wilde Nummer.

Gescanntes Dokument-4
Elischen isst gerne Radieschen.
Gescanntes Dokument-5
Lilli fängt ’ne kleine Mücke
und frisst sie ganz in einem Stücke.
Gescanntes Dokument-3
Antonia mit den langen Beinen
kriegt kleine Kinder immer zum Weinen.
Gescanntes Dokument-12
Junior die kleine Spinne
ist ’ne flotte tolle coole Spinne.
Gescanntes Dokument-8
Kiki schaukelt wild im Wind.
Sie ist ein wildes Spinnenkind.
Gescanntes Dokument-6
Anna ist in keinem Raum
sondern hängt an einem Baum.
Gescanntes Dokument-10
Olaf hat schon jeden Zeh
im tiefen, kalten Schnee.
Gescanntes Dokument-7
Tom geht mit wilden Tieren
im Wald spazieren.
Gescanntes Dokument-9
Mein Verwandter Albert,
bei dem Ordnung permanent scheitert.
Gescanntes Dokument-2
Mama ruft: „Hör auf zu bluten“
und schon fängt Katharina an zu bluten.

Aber das war nicht genug. Wir wollten richtige Spinnen zum Anfassen! Kuschelige Spinnen mit haarigen Beinen und großen Kulleraugen (wie im Buch). Kein Problem, wir haben einen Plan! Vielleicht wisst ihr, wie man Woll-Ponpons macht. Daraus kann man wunderbar Spinnen basteln.

Und so geht’s:
Wir haben zuerst für jeden zwei kreisrunde Pappscheiben vorbereitet, mit 3 cm Durchmesser und mit einem Loch von 1,5 cm Durchmesser. Jeder durfte sich farbige Wolle aussuchen, davon bekam jeder je ein richtig langes Stück Schnur, insgesamt mindestens vier Schnüre und 2 Meter lang, haupsache genausolang (wir haben schnell festgestellt, dass 2 m nicht reichen, macht aber nichts, hinterher kann man sich noch mehr Schnur abschneiden). Schere und Pfeiffenreiniger liegen bereit. Soweit die Vorbereitung.

Rund um die zusammengelegten Pappringe werden die Schnüre gewickelt, von einem Ende zum anderen und dann einfach weiter, bis entweder die Schnur zuende ist (dann noch mehr Schnur nehmen) oder bis das Loch in der Mitte sehr klein ist – wenn noch genug Schnur übrigbleibt, nicht abschneiden, die kann später zum Befestigen helfen. In die Mitte kommen vier Pfeifenreiniger für die Beine hinein. Und das ist sehr wichtig: Das Loch muss wirklich klein sein, gerade so klein, dass man die Pfeiffenreiniger reinquetschen kann, sonst kann die Wolle ein Eigenleben führen und die Spinne löst sich in Einzelteile auf.
Die Pfeiffenreiniger also so reinstecken, dass auf jeder Seite genausoviel hinausschaut: vier Beine auf jeder Seite, denn eine Spinne hat immer acht Beine.

Wenn alles fest sitzt, schnappt euch die Schere (eine schön scharfe, die Wolle kann sehr widerstandsfähig sein) und schneidet um die Pappringe herum alles auf. Das übriggebliebene Stück Schnur vom Wickeln könnt ihr jetzt zwischen die Pappringe reinwickeln – wenn ihr keines mehr habt, könnt ihr euch einfach noch ein Stück abschneiden. Dadurch ist es noch ein wenig fester. Schön fest zusammenschnüren. Wenn genug Schnur für einen Knoten da ist, auch noch einen Knoten machen. Wenn ihr den Knoten habt, braucht ihr die Pappe nämlich nicht mehr, die könnt ihr dann wegschneiden.

Der Körper ist fertig. Überstehende Schnüre könnt ihr zurechtschneiden. Die Beine könnt ihr jetzt in die richtigen Winkel biegen. Nehmt euch große Kulleraugen oder bastelt euch Augen und klebt sie auf die Spinne. Wer will, kann sich noch einen Mund basteln und ihn auch noch drankleben.

Leider nimmt das relativ viel Zeit ein. Anderthalb Stunden hätten wir wohl gebraucht, aber wir waren zu sehr mit den Spinnenbildern und -reimen beschäftigt. Deswegen gibt es erst nächste Woche, wenn wir sie fertiggebastelt haben, Bilder dazu.

Bis nächstes Mal und fröhliches Spinnen wünscht euch Ret die Ratte!

Maluna Mondschein und ein Interview mit der Illustratorin Tina Kraus

Ganz zauberhaft sind manchmal die Wege, auf denen man Menschen kennen lernt. Und so war das auch bei der Illustratorin Tina Kraus und mir. Tina hat auf meinem Blog http://www.littleredtemptations.com ein Backbuch gewonnen, bei meinem Besuch auf ihrer Website um ihr zu sagen, dass sie gewonnen hat, stelle ich fest, dass ich bei einer ganz wundervollen Künstlerin gelandet bin, deren Bilder mich sofort faszinieren und begeistern.

Wir schreiben uns und einige Wochen später bekomme ich eine ganz herrliche Büchersendung: zwei illustrierte Kinderbücher, dazu noch liebevoll signiert für meine Lese- und Schreibwerkstatt. Maluna Mondschein heißt die Gute-Nacht-Fee, die von Tina Kraus ihr Aussehen bekommen hat. Eine sehr schöne und oft lustige Geschichte bzw. viele kleine Geschichten findet ihr in den Büchern. Bald gibt es auch eine ausführliche Rezension über Maluna und die anderne Bewohner des Zauberwaldes.

Was haben wir uns über diese Bücher gefreut! Und schnell haben wir festgestellt, dass es jede Menge Fragen gibt, die wir einer Illustratorin doch einmal stellen wollen. Tina war direkt bereit uns Rede und Antwort zu stehen. Und so haben wir ihr dann auch wirklich Löcher in den Bauch gefragt. Ihr seid ebenfalls neugierig? Hier findet ihr das Interview. Und ein kleiner Tipp: in der Faltmanufaktur könnt ihr noch viel mehr über Tina und ihre Arbeit erfahren. Und ein paar wunderschöne Bilder findet ihr dort auch!

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Liebe Tina, wir freuen uns, dass du uns ein wenig von deiner Arbeit als Illustratorin erzählst.

Wie kam es denn dazu, dass du Bücher illustrierst?

Wusstest du schon früh, dass du etwas Kreatives machen möchtest?

Diese beiden Fragen beantworte ich besser in einem! 🙂

Gemalt und gebastelt – vor allem mit Papier – hab ich schon seit ich 3 war. Und auch den Gebrauch einer Schere habe ich in dem Alter geübt, und zwar am Sofabezug meiner Eltern.

Und so war eigentlich immer klar, dass ich etwas Kreatives machen werde. Aber was? Lange Zeit hatte ich keine Vorstellung davon, wie man mit Zeichnen Geld verdienen soll, ausser als Modedesigner oder Künstler. Dann bin ich auf das Thema Pop-Ups gestossen, und dort hängen geblieben. Und da Pop-Up Bücher machen und sie illustrieren ja ganz gut zusammenpasst, habe ich beschlossen Illustrator zu werden.

Du hast ja auch ein Semester in Korea verbracht, lernt man da neue Techniken kennen?

In Korea ist ein anderer Illustrations-Stil gefragt als in Deutschland. Meist sind sie etwas verspielter, zarter, niedlicher. Und auch freier als das, was man in deutschen Kinderbüchern sieht. Ausserdem sieht man viel mehr Illustrationen. Auf Straßenschildern, Schreibwaren, Cafés und Verpackungen. Das beeinflusst einen natürlich.

Warum hast du dich für Korea entschieden?

Der Professor an der Fachhochschule Münster, bei dem ich studiert habe, hat sehr gute Kontakte nach Korea und ein Austausch-Programm organisiert, das sehr einfach ist.

Ost-Asien hat mich schon eine ganze Weile interessiert, aber ohne so ein gut organisiertes Programm hätte ich mich vielleicht nicht getraut, so weit weg zu gehen.

Ist Maluna Mondschein das erste Buch das du komplett illustriert hast?

Nein, ich habe auch schon vorher ein paar Bücher gemacht, unter andere auch ein Pop-Up Buch und ein Kochbuch. Aber es sind die ersten Vorlesebücher und die erste richtige Reihe, die ich illustriert habe.

Wie lange arbeitet man an einem Projekt wie Maluna?

Bei Maluna gab es zunächst eine lange Vorbereitungs-Phase, in der ich gemeinsam mit dem Verlag und der Autorin überlegt habe, wie Maluna und ihre Freunde und auch der Zauberwald genau aussehen sollen. Inzwischen kenn ich mich ganz gut im Zauberwald aus, so dass ich für ein Buch etwa 2-3 Monate brauche.

Mit welchen Techniken arbeitest du?

Bei Maluna arbeite ich in Mischtechnik Aquarell und digital. Das bedeutet, dass ich zuerst Entwürfe am Computer mache. Das hat den Vorteil, dass man leichter Sachen ändern oder verschieben kann als bei einer Bleistiftskizze. Das eigentliche Bild male ich dann in Aquarell, also Wasserfarbe. Zum Schluss werden die Bilder hier und da nochmal digital bearbeitet, also z.B. die Farben angepasst oder ähnliches.

Wie groß sind die Bilder im Original, die du für die Maluna-Geschichten gemalt hast?

Die Bilder sind meistens genauso groß gemalt, wie sie im Buch sind, manchmal ein kleines bisschen größer.

Wie geht es weiter, wenn du die Bilder gemalt hast?

Wenn ich die Bilder gemalt habe, werden sie eingescannt. Dann bearbeite ich sie nochmal ein wenig. Manchmal male ich auch eine Figur und den Hintergrund getrennt, dann muss ich das noch zusammenfügen. Wenn ich soweit zufrieden bin, schicke ich die Bilder an meine Lektorin im Verlag. Die hat dann manchmal noch kleine Änderungswünsche, die ich dann noch digital umsetzte. Dann gehen die Bilder an die Autorin, der die Bilder natürlich auch gefallen sollen. Sind alle zufrieden, müssen die Bilder im Verlag zusammmen mit dem Text gesetzt werden, das heisst, auf den Buchseiten verteilt.

Kommt ein Verlag auf dich zu oder reichst du Bilder dort ein?

Das ist unterschiedlich. Vor allem am Anfang stellt man sich meist erst mal bei Verlagen vor. Dafür sind Buchmessen wie die in Frankfurt eine gute Gelegenheit. Dann ist es auch wichtig, eine Internetseite zu haben, damit die Verlage einen finden können. Später hat man dann schon ein paar Kontakte und dann kommen auch immer öfter Verlage auf einen zu.

Wie bist du zu Maluna gekommen?

Bei Maluna hat mich der Verlag angeschrieben, da sie meine Website gefunden hatten, und ihnen meine Illustrationen gut gefallen haben. Aber zu der Zeit war der Verlag sich noch nicht sicher, wie Maluna aussehen soll, so dass mehrere Illustratoren gefragt wurden, ob sie ein paar Entwürfe machen können. Zum Glück konnte ich den Verlag von ‚meiner‘ Maluna überzeugen.

Lernen sich Autor und Illustrator kennen?

Die Autorin von Maluna, Andrea Schütze, habe ich kennengelert und wir haben auch per Email Kontakt. Aber das ist nicht immer so, bei vielen Büchern habe ich nur zum Verlag Kontakt.

Bekommst du vom Verlag oder der Autoren gesagt, was du zu malen hast und wie das in etwa aussehen soll, mit welchen Maltechniken du arbeiten musst?

Auch das ist unterschiedlich. Meist hat der Verlag schon eine ungefähre Vorstellung, in welchem Stil die Bilder sein sollen, aber meistens hat man auch ein paar Freiheiten. Ich gebe den Verlagen aber immer Skizzen und Entwürfe, bevor ich anfange zu malen und in der Phase bespricht man mit dem Verlag, ob es so passt. Bei Maluna bin ich auch mit der Autorin in Kontakt und versuche natürlich, ihre Wünsche für die Bilder zu beachten.

Hast du feste Arbeitszeiten?

Da ich freiberuflich arbeite, also mein eigener Chef bin, habe ich keine festen Arbeitszeiten. Ich habe einen Tagesrythmus, an den ich mich meistens halte, aber wenn das Wetter besonders schön ist, kann ich auch mal einen Nachmittag frei machen und dafür abends länger arbeiten.

Und hast du bei dir daheim ein Arbeitszimmer?

Ja, ich habe zum Glück ein schönes großes Zimmer, das ich als Atelier nutzen kann.

Was würdest du gerne mal illustrieren?

Eine schwierige Frage! Egal, Hauptsache, die Texte machen Spaß! Oder vielleicht mal einen eigenen Text? Aber schreiben liegt mir eindeutig weniger als Malen.

Was macht ein Paper Engineer?

Ein Paper Engineer denkt sich die Falttechniken und Mechanismen für Pop-Up-Karten, Bücher oder auch große Papier-Objekte für die Werbung oder Museen aus.

Wie kamst du dazu, Pop-Up-Karten und Bücher zu entwerfen?

Mein Vater hat eines Tages ein Buch mitgebracht, in dem man einiges über Pop-Ups und die Technik lernt. Da war ich etwa 13. Das habe ich mir geschnappt und vieles daraus ausprobiert. Dann habe ich angefangen, eigene Faltkarten zu basteln und mit 17 habe ich für die Schule ein 4-Seitiges Pop-Up Buch gemacht.

Wie viel Arbeit steckt in einer Karte bzw. in dem Buch?

Das hängt ganz stark von der jeweiligen Technik ab! Es gibt recht einfache Mechanismen, aber auch solche, an denen man mehrere Wochen tüftelt. Bei einem Buch mit mehreren aufwändigen Seiten kommt da einiges an Zeit zusammen. Für das Buch Circus Zingaro habe ich nur etwas über 3 Monate Zeit gehabt, deswegen ist es für mein Diplom nicht fertig geworden, obwohl ich in der Zeit wenig geschlafen habe.

Malst du lieber oder macht es dir mehr Spaß mit Papier zu arbeiten?

Das kann ich gar nicht sagen. Wenn ich ein paar Monate nur gemalt habe, ist es zuerst ungwohnt, wieder mit Papier zu arbeiten, aber wenn man erst mal wieder richtig ‚drin‘ ist, macht es auch viel Spaß. Umgekehrt natürlich das gleiche.

Ist es schwierig, als Kreativer selbständig zu sein?

Ja, leider. Wenn man selbstständig ist, hat man niemanden, der einem jeden Monat eine bestimmte Summe Geld gibt, und oft weiss man nicht, wieviel man in den nächsten Monaten verdienen wird, und ob das reicht. Gerade am Anfang müssen die meisten noch einen Nebenjob machen. Auch muss man aufpassen, dass man sich am Anfang auch mal behauptet, geschickt verhandelt und sich nicht unter Wert verkauft. Da hilft es, wenn man sich mit erfahreneren Leuten austauscht.

Würdest du auch gerne einmal ein Buch schreiben?

Ja, eigentlich schon. Für meine Diplomarbeit habe ich eine kleine Geschichte geschrieben. Leider geht mir das Schreiben viel weniger leicht von der Hand. Aber vielleicht kann man auch das üben?

 

Wir danken dir für das Interview.

Bitte gerne! 🙂

Vom dicken, fetten Pfannekuchen und warum Crêpes einfach auch so toll zur Geschichte passen

Heute gab es bei uns Märchenzeit. Es sind Ferien und da weiß ich nie, wie viele Kinder in der Gruppe da sein werden. Das können richtig viele sein, das kann auch nur eine Handvoll Leseratten sein.

Deshalb dachte ich mir, verwöhne ich doch die, die an diesem Samstag kommen doch einmal ein wenig.

Das Märchen vom dicken, fetten Pfannekuchen wollte ich schon seit geraumer Zeit vorlesen. Vor allem weil wir ja momentan mit meinem anderen Blog und der Lese- und Schreibwerkstatt ein ganz besonderes Märchenevent veranstalten.

Märchenzeit: backen, vorlesen, glücklich sein heißt es und was sich dahinter verbirgt erfahrt ihr hier: Klick.

Die Geschichte vom Pfannkuchen könnt ihr z.B.  hier nachlesen. Wie wir mit dem Märchen gearbeitet haben, erzähl ich euch jetzt einfach einmal.

Beim Vorlesen hatten meine kleinen Zuhörer natürlich auch eine Aufgabe. Der Pfannkuchen reimt so gerne die Namen von denen, die ihn gerne essen wollen. Da musste zum Einen mitgeraten werden, wie er wohl Kuh, Gockel etc. nennt.

Außerdem wurde bei jedem Kantapper, Kantapper, auf die Beine geklatscht.

Nachdem der Pfannkuchen am Ende der Geschichte seine gute Tat vollbracht hatte (Frage in der Gruppe: ist das jetzt ein Happy End oder ist es jetzt keines? Was meint ihr denn?),  ging es auch für uns in die Küche. Es standen zwar keine Pfannkuchen dafür aber leckere Crêpes auf dem Speiseplan und dafür hatten wir jetzt den Teig zuzubereiten. Das Rezept, das ich dafür genommen habe, ist dieses hier: klick.

Da der Teig ein wenig Wartezeit braucht, haben wir in dieser Zeit die Geschichte in Kapitel geteilt und die Szenen gemalt. Die Bilder haben wir laminiert und dann werden sie fürs nächste Vorlesen mit Wolle verbunden und in eine Kiste gelegt. Beim Vorlesen kann dann stückchenweise die Geschichte aus der Kiste genommen werden und wir haben die Szenen dann schön gemalt für uns.

pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen

Und dann gab es die leckeren Crêpes. Wir haben sie auf einem Crêpe-Maker gemacht, auf dem man gleichzeitig sechs kleine Crêpes backen kann. Denn zehn Leseratten mussten gleichzeitig mit Crêpes versorgt werden. Nutella, Puderzucker oder etwas Zimtzucker drauf. Fertig.

Am Ende dieser Stunde stand für uns alle fest, dass dies wirklich eine Märchenzeit mit backen, vorlesen und  glücklich sein war.

Liebe Grüße

Christine