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SorTier-Spaß mit dem SorTier-Buch

Was habe ich wieder ein schönes Buch für meine Leseratten entdeckt: das Sortierbuch!

SorTIERbuch von Ann Cathrin Raab

Und damit die Kinder zum Thema geführt werden, habe ich in dieser Stunde einfach einmal eine Kiste Legosteine ausgekippt und gemeint: Sortiert mal! Das haben die Kinder mit Feuereifer gemacht und festgestellt: man kann ja nach ganz unterschiedlichen Varianten sortieren: nach Farben, nach Größe, nach Art der Teilchen (Räder, Figuren).

Lauter lose Legos. Lossortiert!

Und schon waren wir mitten im Sortierthema (ehrlich, so fleißig wie meine Kinder in der Stunde sortiert haben, werden die Kinderzimmer daheim nicht aufgeräumt). Jeder durfte nach ein paar Minuten vorstellen, für welche Sortierart er sich entschlossen hat und wir kamen zum eigentlichen Vorlesen:

Eine herrlich verrückte Idee steckt hinter dem Sortierbuch, die uns allen eine wunderbare Gruppenstunde bereitet hat. Die Idee: im Buch gibt es auf jeder Doppelseite jede Menge ganz unterschiedliche Tiere. Die sind ganz einfach illustriert und tummeln sich immer unter einem anderen Motto.

Das Motto habe ich verdeckt und habe die Kinder jedes Mal raten lassen, nach welchem Schema die Tiere sich wohl gerade am Sortieren sind. Das hat schon für manchen Lacher gesorgt: Flieger nach oben, Landtiere nach unten. Ja, das war noch ganz leicht. Aber manchmal musste man schon ganz genau schauen, wie sich die Tiere zusammen tun.

Danach haben wir alle ebenfalls kleine Tiere gestaltet und dann als Gruppe ebenfalls Sortier-Bilder auf ein Laken gelegt und uns Themen ausgedacht. Da waren alle mit Feuereifer dabei.

Gegen Ende haben wir uns dann noch sortiert: draußen haben wir uns nach Größe, Haarfarbe etc ebenfalls geordnet.

Das Sortierbuch kommt mit wirklich viel Spielfreude daher und fordert die Kinder auf, genau hinzuschauen und zu beobachten.

Spinnen haben 8 (hier auch manchmal 6) Beine

Pumpf

Christine

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{Koordiniertes Arbeiten} Unter der Erde

Straßenkarten, Atlanten, Globen und das Buch „Unter der Erde“ haben alle etwas gemeinsam: Wenn man genau hinschaut, sieht man überall Linien. Dieses Gitter wird Koordinatensystem genannt und es hilft uns, genau zu sagen, wo sich etwas auf einer Karte befindet.

Um in dieses kartographische Thema einzusteigen, haben wir uns zwei Bücher vorgenommen: Mit „Unter der Erde – Tief im Wasser“ im Moritz-Verlag konnten wir ins Erdreich abtauchen und entdecken, was unter uns so fleucht und kreucht. Jede Menge nützlicher Informationen. Das andere Buch, „Mission Labyrinth – Unter der Erde“ in Compact kids, führt uns durch eine abenteuerliche Entdeck-Reise voller Gänge und Details, damit wir unsere Mission erfüllen können. Ein vielschichtiges Wimmel-Erlebnis, das für verschiedene Altersstufen skalierbar ist.

Welche Welten wollen wir uns aussuchen? Welche Mission wollen wir erfüllen? Mit welchem Fahrzeug schaffen wir es ans Ziel?

Nachdem wir uns in seltsamen Welten mit verzweigten und verschlungenen Wegen bewegt haben, wollten wir uns selbst an die Kartenarbeit machen. Jeder sollte eine Welt erfinden, durch die Gänge führen, in der Aufgaben zu finden sind und in der sich unser Maskottchen Leni Leseratte versteckt. Passend zum Buch haben wir dazu eine Druckvorlage erstellt:


Download als PDF, 2 Versionen

Das praktische an der Vorlage ist: Wenn man eine Welt neben die andere legt, gehen die Straßen oder Gänge auf beiden Blättern weiter. Dadurch hat man am Ende ein ausgeklügeltes und miteinander verbundenes Großreich an wunderbaren Dingen (und in jeder Region versteckt sich Leni Leseratte). Gemeinsam können wir am Ende schauen, ob wir die Aufgaben lösen können und die Koordinaten nennen können, wo sich die verschiedenen Orte befinden.

Hier entsteht gerade eine Spinnenwelt!

Dann ging es an die Arbeit! So ein A3-Blatt zu befüllen dauert eine Weile, aber es lassen sich viele interessante Details einzeichnen. Jeder durfte seine eigene Welt einzeichnen und Orte und Eigenschaften darin verstecken.

Wie das alles aussieht, könnt ihr weiter unten sehen – aber ratet mal, wie viele Schokoladenwelten es gab?

Und wie versprochen: Am Ende fügt sich alles zu einem großen, gemeinsamen Bild zusammen.

(Mit einem Klick auf die Bilder kommt ihr auf eine Großansicht.)

Eine Tunnelwelt mit Schokoladendisko (A5), Schokostand (E5) und Schokobücherei (B5)
Für Mäuse ein Ponyhof (E5), Regenwurmreiten (C3), Blitzwald (D1) und Mäuseparty (E2)
Schwimmbad (D4), Hotel (D2), ein zweites Hotel (D5) und Stand (A5)
Eine Meerjungfrauen-Welt mit Chor (B4) und Bilderbücher-Bibliothek (F5)
Eine wilde Welt mit explodierendem Gemüsemixer (F4)
Eiswelt mit Eismonster (C5-D5), Eisdiele (C4), Eishersteller (B4), Regenbogenweg (E1-E5) und Eisgarten (F4)
Spinnenwelt mit Spinnenhöle (B5), Spinnenreiten (C5), Wasserspinnen (B2), auf Spinnennetzen schlafen + selber spinnen (E2), Wie Spinnen fliegen (D4) und Spinnencafé (E5). Keine Angst! Die Spinnen sind GANZ LIEB! Vorsicht! Die Spinnen können einen festhalten und umarmen.
Schokowelt mit Schokobücherei (D5), Schokoladenparty und Schokostand (beide E5),
Einhornwelt mit Corni Store (C5-D5) und Caficorn (E4-F3)
Mäusestadt (F3), Namenverkauf (F4), Café der Mäuse (B1), Hotel der bärtigen Fische (C1), Fischstadt (mit Ziegenfisch Peter) (E5), noch mehr Mäuse (A4), Einhornstadt (mit bärtigem Klaus) (C5), noch mehr Ziegenfische (D2), Hornverkauf (C3), Bartverkauf (B4) und noch mehr Einhörner (F6)
Unterwasserwelt mit Tauchschule (Eingang: C1)
Party (F5), Lebkuchenhaus (B4), Eisfabrik (B3) und Schokoladenfabrik (C4)
Regenwurmreiten (E4) und Schokoparty (D3)
Mäusehaus (C1), Drachenflugschule (D1), Mäuse- & Ratten-Tanzstudio (E1), Hexenhaus (E3) und Vampirhotel (F1)

Da haben wir alles auf eine Karte gesetzt 😉 und es hat funktioniert! Unsere Leseratten waren aber auch total fleißig.

Ret

{Findus-Wochen} Wir sind Findus-Fans

Die Abenteuer von Pettersson und Findus sind wunderschön! Allerdings sind sie etwas lang und unsere kleinen Mucklas werden gerne mal zappelig. Aber wir haben ein paar Tricks, die wir hier ausprobieren konnten.

Angefangen haben wir mit der Geschichte, wie Findus zu Pettersson kam. Zunächst wurde traditionell vorgelesen. Dann kam ein magisches Spielzeug zum Einsatz: die Toniebox. Es war eine gute Gelegenheit, den Vorlesern eine kleine Entspannungsphase zu gönnen – und durch die tollen Hörspiele in Begleitung der vielen wunderbaren Illustrationen (und unseren Fragen, Erklärungen und Anmerkungen) blieb jeder konzentriert bei der Sache.

Nach der Hälfte des Buches wollten wir wissen, was ihnen lieber ist: das Hörspiel oder ein Vorleser? Tja… in dem Moment mussten wir leider erfahren, dass wir in dem Fall ersetzt worden waren, die Entscheidung zur sprechenden Box war einstimmig.

Jetzt, wo wir alle begeistert waren von Findus, Pettersson, den Mucklas und den Hühnern, hatten wir die Gelegenheit, unsere Kreativmappen aufzufüllen. Passend dazu gibt es auf der offiziellen Seite von Pettersson und Findus Ausmalbilder.

Der Socken-Muckla (Spiel)

Mucklas stibitzen gerne kleine Sachen und verstecken sie bei sich. Deswegen gehen oft Dinge im Haus verloren. In fast jedem Haus gibt es einen Socken-Muckla, der seine kleinen Wände und Böden gerne mit warmen, flauschigen Socken ausstattet. Aber mit einer kleinen Leckerei kann man ihn davon überzeugen, eine Socke wieder herauszugeben.

Spiel: Die Sockenpaare ausdrucken und (grob) ausschneiden. Alle Socken mit der bedruckten Seite nach oben legen. Eine Socke beim Muckla verstecken. Die Kinder müssen herausfinden, welche Socke fehlt, indem sie die zusammengehörigen Socken als Paare sammeln.
Es empfiehlt sich mit den Sockenpaaren von nur einer Seite anzufangen, bevor man den Schwierigkeitsgrad mit mehr Socken erhöht.
Bei wenigen mitspielenden Augenpaaren können die Socken auch umgedreht werden, um eine Socke nach der anderen aufzudecken und sie mit dem Rest zu vergleichen.
Alternative: Als Memory spielen.

Auch nächste Woche locken wir unsere Mucklas in eine Katergeschichte. Bis bald!

Ret

{Glücklicher Start ins Jahr} Unser Rucksack voller Glück

Ein neues Jahr liegt vor uns und wir beginnen es in der Lese- und Schreibwerkstatt so, wie wir es in den letzten Jahren immer getan haben: mit viel 🍀Glück🍀.

Mit so einem positiven Thema gleich am Anfang kann für 2018 gar nichts mehr schief gehen. Aber wie können wir uns 🍀Glück🍀 eigentlich vorstellen? Manchmal fühlen wir uns so leicht, dass wir vor Freude einfach in die Luft hüpfen – und wenn uns das 🍀Glück🍀 verlassen hat und wir nur noch schwarze Gedanken im Kopf haben, sind wir schwermütig. Julia Vollmert hat sich dazu Gedanken gemacht und dieses Buch geschrieben!

Dass das 🍀Glück🍀 im Buch wie ein Rucksack ist, fanden wir echt genial. Ein Rucksack voller 🍀Glück🍀 ist so leicht, dass wir fast davonschweben, aber ein Rucksack mit finsteren Gedanken ist so schwer, dass wir gebückt laufen und zu nichts mehr Lust haben. Die können wir aber durch glückliche Gedanken vertreiben und der Rucksack wird wieder leichter.

Der schwere Rucksack: Was bringt uns runter?
Der leichte Rucksack: Welche Dinge sind so toll, dass wir vor Freude in die Luft hüpfen?

Aber das war uns nicht genug! Wir wollten den Rucksack nicht nur als etwas in unserer Vorstellung, als Metapher. Wir wollten einen echten Rucksack, in den wir dieses Jahr schöne Sachen stecken können, damit sie, wenn wir sie brauchen, ganz nah bei uns sind und wir sie überallhin mitnehmen können. Und… kreativ wollten wir dabei auch sein.

Ein Rucksack-Rucksack!

Kein Problem. Für das neue Jahr haben wir uns Stoffrucksäcke organisiert. Und Stoffmalstifte hatten wir bereits parat. Also waren wir fleißig und haben uns richtig drangesetzt. Zur Belohnung gab es aber auch eine kleine Stärkung:

Ob ich 🍀Glück🍀 habe und die Figur in meinem Stückchen finde?

Galette des Rois ist eine französische Tradition, die wir in der Lese- und Schreibwerkstatt durch die Nähe zur französischen Grenze schon ein paar Jahre eingeführt haben. In diesem Dreikönigskuchen ist eine Porzellanfigur (die Fève) versteckt – und wer sie in seinem Stück entdeckt, bekommt eine Krone, ist König für den Tag und darf die Familie herumkommandieren muss diesen Samstag nicht aufräumen helfen. Dazu gehört eine kleine Portion 🍀Glück🍀 – aber sonst hatte man wenigstens ein Stückchen Kuchen.

Aber dann ging es wieder ans Schaffen! Und die Ergebnisse lassen sich sehen.

Das lässt das Herz eines Fans höher schlagen.
Unsere eigenen Glücks-Rucksäcke!
Die kreativsten Hände gestalten ihre eigenen Rucksäcke.
Hier passt gaaanz viel 🍀Glück🍀 rein.

Dann ging es darum, selbst zu überlegen, welche Dinge jeden einzelnen von uns persönlich glücklich machen und welche finsteren, schweren Gedanken wir durch die leichten Gedanken ausgleichen wollen – so, wie wir es vorher gemeinsam getan hatten. Jeder für sich konnte dann nochmal neu entdecken, wie schön dieses Jahr wird und welche Stolpersteine uns das Leben zwar erschweren, aber uns insgesamt nicht aufhalten.

Dass es auf mehreren Rucksäcken Einhörner gibt, ist klar.

Was ihn glücklich macht, ist leicht zu erraten!
Savoir-vivre.

Und in den ersten Taschen war dann schon ein wenig 🍀Glück🍀 drin: ein paar frisch ausgeliehene Bücher.

Einen fröhlichen Start ins neue Jahr!

Ret

{Gesucht! Henri, der Bücherdieb} Ich ❤ Bücher und T-Shirts

Als Leseratten und Lesemäuse können wir von Büchern ja nie genug bekommen. Aber was ist mit Lese-Hasen? In Gesucht! Henri, der Bücherdieb lernen wir einen bücher-begeisterten Hasen kennen. So begeistert, dass er die Bücher aus den Häusern der Menschen klaut. Man erkennt ihn an seinem T-Shirt, auf dem „Ich ❤ Bücher“ steht. So begeistert vom Lesen sind wir auch!

Was Henri kann, können wir schon lange. Mit bunter Stoffmalkreide auf weißen T-Shirts und mit vorgeschnittenen Malschablonen gestalten wir unsere eigenen  „Ich ❤ Bücher“-T-Shirts, in unseren Lieblingsfarben und mit so vielen Herzen und Zusatzsymbolen wie wir wollen.

Ein paar Tricks haben wir dabei herausgefunden:

  • Es geht einfacher, wenn man die Schablonen mit Maskingtape ans T-Shirt klebt.
  • Ein Stück Pappe im T-Shirt hilft auch enorm.
  • Trotzdem wird es etwas rutschig. Mit den Stiften zu malen ist nicht immer ganz wie auf dem Blatt. Stattdessen kann man die Stifte aber auch als Stempel benutzen, bis die Fläche ausgemalt ist.
  • Bei besonders wichtigen Formen hilft es, hinterher die Umrandung nachzufahren.

Und zum Schluß noch ein kleines Spiel: Wisst ihr, welche Bücher unser Hase hier gemeint hat?

  • Der Schnüffelo
  • Der kleine Hase Nimmersatt
  • Wo die wilden Kaninchen wohnen
  • Charlie und die Löwenzahnfabrik
  • Vom kleinen Häschen, das wissen wollte, wer ihm auf dem Kopf gemacht hat
  • Der Räuber Möhrenplotz
  • Pippi Karottenstrumpf
  • Max und Möhritz
  • Harry Hopper und das Radieschen der Weisen
  • Alice im Mümmelland
  • Hänsel und Beete
  • Wilbur und Karotte
  • Die Chroniken von Mjam-ja
  • Die Schöne und der Salat
  • Der kleine Hase Krokus-Kuss

Und hier noch ein paar Titel für ältere Leser:

  • Oliver frisst
  • Das Schicksal ist eine miese Rübe
  • Die Tribute von Möhrem
  • Der Herr der Löffel
  • Per Anhalter durch das Feld
  • Die Hasen von Winterfell
  • Dr. Hoppel und Mr. Hyde
  • Der alte Hase und das Meer
  • Die drei Mümmeltiere
  • In 80 Tagen um das Feld
  • Knabber(n) zum Morgengrauen
  • Der Langohrige, der aus dem Bau stieg und verschwand

Bis zum nächsten Mal!

Ret

{Wendebücher} Geschichten vorwärts und rückwärts mit Ritter Otto

Ritter Otto und sein Reittier - Ein Wendebuch Reittier und sein Ritter Otto - Ein Wendebuch
Diese Woche gab es zwei Geschichten in einem Buch! Willkommen in der Welt der Wendebücher. Fangt vorne an, lasst euch von der Geschichte begeistern, kommt in der Mitte zum Ende – und fangt dann von hinten an und wiederholt das ganze.

Das Einhorn und das Pferd
Das Einhorn und das Pferd
Minnie und Dumbo
Minnie und Dumbo
Dumbo und Minnie
Dumbo und Minnie
Der Stift und sein Blatt
Der Stift und sein Blatt
  • Ein besonders schönes Wende-Pappbilderbuch ist „Ritter Otto und sein Reittier“ oder – je nachdem, wo man anfängt – „Reittier und sein Ritter Otto“ von Günther Jakobs. Das Buch begeistert gleich von Anfang an mit den Umschlagillustrationen. Die sind nicht nur schön und farbenfroh, wenn man genau hinschaut, sieht man auch die einzelnen Stationen des Abenteuers. Klasse ist aber auch die doppelt gemoppelte (hält besser) Geschichte.

    Doch die Lese- und Schreibwerkstatt besteht nicht nur rein aus Leseratten. Sobald wir ein Fantasiebonbon gelutscht haben, verwandeln sich unsere Köpfe in kreative Geschichtenerfinder und gekonnte Bastler und Maler. Inspiriert von dem Buch setzen wir uns an die Ideenschmiede und bearbeiten das Papier mit Stiften!

    Weil sich das Bilderbuch so schön reimt, legen wir das Reimelexikon aus, damit können viele schon ihre Zeilen schreiben.

    Aber welche zwei Charaktere passen gut zusammen? Und wie treffen sie sich in der Mitte des Buches?

    Na gut, einen ganzen Roman werden wir in den Gruppenstunden nicht hinbekommen. Zusätzlich zur Mittelseite und zu den Deckblättern reichen eigentlich je zwei Seiten. Besonders fleißige dürfen natürlich mehr machen.

    Dabei sind hervorragende Ideen, Geschichten und Bücher entstanden!

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    Und dann darf jeder vorlesen:

    img-20170131-wa0003 img-20170131-wa0005 img-20170131-wa0004
    Vorwärts:
    Ohnezahns Leibgericht ist Fisch, damit deckt er am liebsten seinen Tisch Nachtschattendrachen sind verfressen, sie denken immerzu ans Essen.
    Ohnezahns Leibgericht ist Fisch
    damit deckt er am liebsten seinen Tisch
    Nachtschattendrachen sind verfressen,
    sie denken immerzu ans Essen.
    Beste Freunde lieben Picknick ja und sitzen beide hungrig da!
    Beste Freunde lieben Picknick ja
    und sitzen beide hungrig da!

    Rückwärts:

    Der Drachenreiter, der will essen, er ist auf Picknick ganz versessen. Ein Picknick-Korb soll es sein, da kommen leckere Sachen rein.
    Der Drachenreiter, der will essen,
    er ist auf Picknick ganz versessen.
    Ein Picknick-Korb soll es sein,
    da kommen leckere Sachen rein.
    Beste Freunde lieben Picknick ja und sitzen beide hungrig da!
    Beste Freunde lieben Picknick ja
    und sitzen beide hungrig da!

    Vorwärts:

    Sie sucht ihren Hund im ganzen Haus, denn sie liebt auch den Mittagsschmaus. Das Mitagessen ist bereit, Prinzessin Lila hat keine Zeit.
    Sie sucht ihren Hund im ganzen Haus,
    denn sie liebt auch den Mittagsschmaus.
    Das Mitagessen ist bereit
    Prinzessin Lila hat keine Zeit.
    Sie finden sich im großen Saal und freuen sich ums Mittagsmal.
    Sie finden sich im großen Saal
    und freuen sich ums Mittagsmal.

    Rückwärts:

    Lina sucht ihr Herrchen fein und schaut auch in das Bett hinein. Sie sucht auch in der Küche <br>und riecht hier leckere Gerüche.
    Lina sucht ihr Herrchen fein
    und schaut auch in das Bett hinein.
    Sie sucht auch in der Küche
    und riecht hier leckere Gerüche.
    Sie finden sich im großen Saal und freuen sich ums Mittagsmal.
    Sie finden sich im großen Saal
    und freuen sich ums Mittagsmal.
    Die Fee Isabel und das Einhorn Lilly
    Die Fee Isabel und das Einhorn Lilly
    Das Blatt und sein Stift
    Das Blatt und sein Stift
    meinen Freund
    meinen Freund

    Vorwärts:

    Katz' und Maus
    Katz‘ und Maus
    Laut und deutlich will der Magen Der Katze sich beklagen. Mäuse - das wissen alle - Fängt man mit der Mäusefalle
    Laut und deutlich will der Magen
    Der Katze sich beklagen.
    Mäuse – das wissen alle –
    Fängt man mit der Mäusefalle
    schnapp
    schnapp

    Rückwärts:

    Maus und Katze
    Maus und Katze
    Der Mäusemage, der ist leer Es muss was zum Fressen her. Da findet sie - was ein Glück - Ein richtig großes Käsestück.
    Der Mäusemage, der ist leer
    Es muss was zum Fressen her.
    Da findet sie – was ein Glück –
    Ein richtig großes Käsestück.
    schnapp
    schnapp

    Vorwärts:

    Der Pinguin und der Eisbär
    Der Pinguin und der Eisbär
    Der Pinuin ist traurig hier, am Südpol wohnt nicht sein Brieffreund-Tier. Im nächsten Brief bittet er den Bär sich mit ihm zu treffen in der Mitte im...
    Der Pinuin ist traurig hier,
    am Südpol wohnt nicht sein Brieffreund-Tier.
    Im nächsten Brief bittet er den Bär
    sich mit ihm zu treffen in der Mitte im…
    ...Meer
    …Meer

    Rückwärts:

    Der Eisbär und der Pinguin
    Der Eisbär und der Pinguin
    Des Eisbärs Freund wohnt im Süden tief. Sehnsüchtig wartet er auf dessen Brief. Drin steht: er freut sich auf ihn so sehr, wenn sie sich sehen im tiefen...
    Des Eisbärs Freund wohnt im Süden tief.
    Sehnsüchtig wartet er auf dessen Brief.
    Drin steht: er freut sich auf ihn so sehr,
    wenn sie sich sehen im tiefen…
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    …Meer
  • img_20170128_120657
    Es wäre doch schade, wenn wir das Buch nicht auch für unsere Lesemäuse verwenden könnten. Immerhin brauchen wir doch jemanden, vor dem wir mit unseren selbstgemachten Wendebücher angeben können!
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    Auch sie sollen Bücher selbst gestalten. Natürlich können sie noch nicht schreiben, aber das heißt nicht, dass sie keine Fantasie haben! Damit ihre Geschichten voll entfaltet werden, dürfen sie heute ans Kett-Legematerial – und dann wird zusammen erzählt. Einer fängt an zu erzählen und legt Figuren und Gegenstände auf die Tücher. Dann macht der nächste weiter und beschreibt, was als nächstes passiert.
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    Und die Betreuer schreiben fleißig mit:

    Die Katze und die Maus / Die Maus und die Katze
    Die Katze und die Maus / Die Maus und die Katze
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    Die Maus hat Hunger und läuft in den Wald. Da liegt Käse auf der Mäusefalle. Maus macht die Falle an der Katze fest.
    Die Maus schnappt sich den Käse und bleibt hängen. Die Katze hat Hunger und schnappt sich die Maus.

    Die Katze geht weiter und trifft in der Wüste ganz viele kleine Mäuse. Die Katze hat Angst, weil es zu viele Mäuse sind und haut ab. Sie läuft zurück in den Wald. Jetzt liegen dort 3 Katzenfallen, ind die die Katze springt.

    Ende

    Das Chamäleon und das Pferd
    Das Chamäleon und das Pferd
    img-20170128-wa0012
    Das Chamäleon läuft in den Wald, wo es ein anderes Chamäleon trifft. Die beiden werden Freunde.
    Im Wald haben sie noch 2 Pferde getroffen.
    Plötzlich kommt ein Gewitter und der Blitz schlägt zwischen Pferden und Chamäleons ein. Die Pferde und Chamäleons tauschen die Plätze.
    Die Pferde sind auf einmal bunt und alle sind verwirrt und rennen im Kreis. Die Gewitterwolken verziehen sich und die Sonne kommt raus. Chaäleons und Pferde kommen wieder zusammen.
    Es fängt plötzlich an zu schneien und zu regnen.
    Die Farbe wird durch den Regen abgewaschen und alle Pferde sehen wieder aus wie vorher.

    Igel, Regenwurm und Maus
    Igel, Regenwurm und Maus
    img-20170128-wa0017
    Im Teich bilden sich kreisförmige Wellen, weil die Fische mit einem Ball spielen. In der Zwischenzeit ist der Igel in der Wüste. Auch er spielt mit Bällen. Doch da ist es zu heiß, also geht er in den Wald. Dort schaut er in einen Spiegel und entdeckt einen Kuchen. Dann kommt ein Gewitter und als der Regen aufhört, ist der Kuchen weg. Also geht der Igel zufm Teich und trifft auf die Fische. „Darf ich mit dem Ball mitspielen?“, fragt der Igel. Er darf, und ein Regenwur kommt dazu und spielt.
    Plötzlich landet der Ball außerhalb des Wassers.

    Der Igel geht den Ball holen und trifft dort auf die Maus. Die beiden beginnen mit dem Ball zu spielen, so lange, dass sie die Fische vergessen. „Hey, ich will kein Fischfutter werden!“, sagt der Regenwurm und kommt zu ihnen.

    Seitdem sind die drei allerbeste Freunde.
    Und der Regenwurm wurde nie Fischfutter.

Nächste Woche kriegen wir uns richtig in die Wolle!

Ret

{Ork zu Besuch} – Autorenbegegnung mit Rudy Eizenhöfer

Da hat es sich vor Kurzem erst ein Weihnachtself in der Lese- und Schreibwerkstatt gemütlich gemacht, da kommen ausgerechnet die Erzfeinde der Elfen zu uns: Orks und Goblins. Der arme Luis hat sich diese Woche leider nicht herausgetraut. Dafür war aber auch ziemlich viel anderes los!

Ein Autor kommt zu Beusch

"Mein Papa ist ein Ork&quot" bei den Leseminis - mit Zaubersand

 

Vor einiger Zeit haben wir in der Juniorgruppe und in der Samstagsgruppe schon mit den genialen Bilderbüchern „Mein Papa ist ein Ork“ und „Mein bester Freund ist ein Goblin“ gearbeitet. Als wir dem Autoren die Bilder zugeschickt haben, war nicht nur er begeistert, sondern auch der Verlag,  der dann gleich unseren  Buchtipp verbloggt hat.

Wir haben ihn eingeladen.

Und er hat zugesagt.

Am Samstag war er da.

Rudolf Eizenhöfer, der Orkpapa.

 

 

Bastel-Vorbereitung

3 Stunden geht es um Orks, Skelette, Goblins und ihre fantastische Welt. Bevor die Autorenbegegnung losgeht und die beiden Männer aus Frankfurt angereist kommen, bereiten wir uns schon vor – mit gemalten Ork- und Goblinsteinen und mit Papierorks und Papierschädeln:

Papier-Ork zum Selberbasteln Papier-Ork zum Selberbasteln - selbst ausgemalt
Passend zum ersten Band haben ein paar fleißige Hände den Orkpapa gebastelt.
Papier-Ork zum Selberbasteln Papier-Ork zum Selberbasteln

Wer den auch bei sich zu Hause stehen haben will, dem haben wir die Bastelvorlage zum Ausdrucken fertig gemacht:


Ork-Vorlage zum Herunterladen

Ausmalen, ausschneiden, an den Falzlinien nach innen falten – bis auf den Hals, der wird nach vorne geknickt – die Klebeflächen mit Kleber versehen (aber mit Klebstreifen geht es schneller und einfacher).

Weil aber doch nicht so viel Zeit war, war der Schädel passend zur 2. Geschichte beliebter.Papier-Schädel zum Selberbasteln Papier-Schädel zum Selberbasteln

Auch für den Papierschädel gibt es die Vorlage zum Ausdrucken hier:


Schädel-Vorlage zum Herunterladen

Ausschneiden, an den Falzlinien nach innen falten, Klebeflächen mit Kleber versehen (aber mit Klebstreifen geht es schneller und einfacher).

Rudolf Eizenhöfer liest

Rudolf Eizenhöfer liest aus seinem ersten Buch "Mein Papa ist ein Ork"
Vielleicht habt ihr schon bemerkt, dass auf den Fotos auch Eltern drauf sind. Wenn es um eine Vater-und-Sohn-Geschichte geht, darf ruhig ein bisschen Familie da sein. (Vor allem ist es sehr interessant, wie sich auch die Erwachsenen vorlehnen und wie viel sie über Orks wissen).

Band 2 wird vorgelesen

Hagen Tronje Grützmacher liest aus "Mein bester Freund ist ein Goblin" von Rudolf EizenhöferDer Verlagsmensch Hagen Tronje Grützmacher macht anschließend weiter. Und als der kleine Ork Schädel spalten will, halten wir gebastelte Papierschädel für ihn bereit!

Fragen und Antworten

Bevor es ans Büffet mit Selbstgebackenem geht, darf jeder Fragen stellen, so viel er will. Oder Ideen für einen 3. Band geben. Fantasievolle Ideen gehen uns nicht aus, also dauert das eine Weile…

  • Den Nachthimmel kann er so gut zeichnen, weil er sich oft die Sterne anschaut – dadurch kennt er Sternbilder und Mondphasen. „Alles, was in einer Geschichte gut erzählt ist, kommt aus dem echten Leben.“
  • Er war natürlich auch auf vielen Burgen. Das kann man in Deutschland gut machen.
  • Leider trommelt er als Hobby nicht. =)
  • Wie bei Tolkien ist die Orkmama ein offenes Geheimnis… aber vielleicht geht sie arbeiten, damit der Orkpapa  mit dem kleinen Ork spielen kann.
  • Passt die Goblinmama zum Orkpapa?^^
  • Dass es ein Orksohn ist und nicht eine Orktochter, liegt daran, dass er dachte, dass er einen Sohn bekommt. Stattdessen hat er jetzt eine Tochter!
  • Dafür… könnte… der dritte Band auch was Mädchen drin haben…
  • Die Bilder beginnen als Bleistiftskizzen und werden dann mit Photoshop und Grafiktablet ausgearbeitet. Eine Zeichnung braucht vor allem die Idee, die Wochen brauchen kann, und dann 12 Stunden, um es auszufertigen.
  • Vorschläge von den Kindern:
    • Einhörner im dritten Band
    • Musik aus Skeletten
    • Hexen, die eine Elfenprinzessin entführen
    • Orks im Weltraum
    • Skelette werden die Freunde von den Orks
    • Skelette, die nur aus einem Schädel bestehen und Händen und Füßen (Bernd-das-Brot-Skelett?)

Zeichnen-Workshop mit Rudy Eizenhöfer

Rudolf Eizenhöfer zeigt uns, wie man einen Ork zeichnet: erst ein Quadrat für den Körper, dann obendrean einen Kreis...

Wie zeichnet man einen Ork? Rudolf Eizenhöfer zeigt uns wie’s geht!

  • Mit einem Quadrat anfangendscn8678
  • Oben, auf dem Quadrat, einen Kreis, mit der Linie des Quadrats als Mittellinie
  • Auf die Linie im Kreis auf der linken und rechten Seite Dreiecke als Zähne malen
  • Unten am Quadrat zwei kleinere Quadrate als Beine
  • Die untere Quadratlinie mit Zacken als Stofffransen versehen
  • Von der oberen linken Ecke nach unten einen Bogen ziehen, bis zu den Beinen
  • Nochmal, nur von rechts – das sind die Arme
  • Ziemlich weit unten je ein Rechteck an die Arme – das sind die Armreife
  • Spitze Ohren, Augen, die Linien, die man nicht braucht, ausradieren, ausmalen. Fertig.

Alles klar? Na dann los!

Orks zeichnen - jeder macht mit Orkige Weihnachten Ork-Kunstwerke von den Kindern der Lese- und Schreibwerkstatt Kinder zeichnen Orks frei nach Rudy Eiznehöfer Kleine Künstlerhände zeichnen Orks Der Orkpapa nach Rudy Eizenhöfer Kinderzeichnungen mit Orks und Goblins Mein bester Freund ist ein Goblin - abgezeichnet Die Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt waren inspiriert und haben ihre eigenen Orks und Goblins gemalt Die Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt zeichnen ihre eigenen Orks Einen Ork zeichnet man mit Quadrat und Kreis Ork-Bilder der Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt Die Kinder zeichnen Orks mit Rudy Eizenhöfer Orks zeichnen leichtgemacht - Rudy Eizenhöfer erklärt wie's geht

Schädel zeichnen? Etwas schwieriger.
Zeichnen lernen mit Rudy Eizenhöfer

Einen Kreis zeichnen. Dann den Kiefer dran. Augen… ein paar Risse dazu.

GESCHENKE! Und es wird signiert

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Bücher vom Schwarzer Ritter Verlag zum Verkauf
Natürlich darf am Ende jeder Bücher kaufen – auch den orkischen Max und Moritz Horrk und Grablakk oder andere Bücher aus dem Verlag Schwarze Ritter. Aber eines haben die Kinder nicht erwartet: Jeder bekommt noch ein Buch geschenkt – Band 1 oder 2!!!
Verena ist soooo toll und hat für jedes Kind ein Buch gekauft. Und alle sind vom Autor signiert und bemalt.
Bücher geschenkt bekommen!

Rudolf Eizenhöfer zeichnet extra noch Orkbilder ins Buch
Gespanntes Zuschauen beim Zeichnen und Signieren
Am Signiertisch von Rudolf Eizenhöfer
Leseminis aus der Juniorgruppe und Leseratten aus der Samstagsgruppe stehen am Signiertisch

Ein eigenes Buch - gezeichnet und signiert vom Autor

Ein eigenes Buch - gezeichnet und signiert vom Autor Goblinweihnachten

Warteschlange zum Signiertisch - Rudy Eizenhöfer signiert fleißig

Rudy Eizenhöfer zeichnet ins Buch

Rudolf Eizenhöfer zeichnet und signiert Horrk und Grablakk

Es war echt klasse!

Vielen Dank an Rudolf Eizenhöfer und Hagen Tronje Grützmacher vom Verlag Schwarze Ritter fürs Kommen!

Stolz zeigen unsere kleinen Künstler dem Autor ihre Bilder
Zeigt her eure Orks!

Wer weiß? Er schreibt und zeichnet gerade den dritten Band (ein bisschen davon hat er uns ja schon erzählt!). Vielleicht kommt er ja nochmal?

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Ret

{Die Reise} oder die magische Welt zwischen den Buchdeckeln

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Es gibt Bücher, die ziehen mich beim ersten Durchblättern in ihren Bann. Sofort habe ich dann Ideen im Kopf, was ich mit diesem Buch mit meinen kleinen Leseratten machen möchte. Sehe vor meinem inneren Auge wie ich die Gruppenstunde gestalten möchte.

Ein solch magisches Buch ist für mich „Die Reise“ von Aaron Becker, erschienen im großartigen Gerstenberg Verlag. In der Geschichte, die so ganz ohne Worte auskommt, geht es um ein Mädchen für das niemand Zeit hat. Es langweilt sich und hat zum Glück ein magisches Stück Kreide in der Hand. Mit diesem beginnt die wundersame Reise in eine fremde Welt.

Die Bilder sind so stimmungsvoll und bieten so viel Raum zum entdecken. Ich war von Anfang an verzaubert von der Geschichte. Und diesen Zauber wollte ich natürlich auch bei den Leseratten gleich zu Beginn erwecken. Deshalb habe ich zuhause für jeden ein Stück Zauberkreide vorbereitet. Dazu habe ich Wachsmalstifte hübsch verpackt und jedem Kind vor der Vorleseaktion ein Stück Zauberkreide geschenkt.

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Zudem bekam jedes Kind ein Blatt Papier, das in vier gleichgroße Stücke eingeteilt werden musste. Und ganz wichtig natürlich: für jedes Kind gab es ein Fantasiebonbon. Diese Bonbons lutschen wir immer am Anfang der Gruppenstunde um möglichst viel Fantasie zu bekommen.

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Wir haben das Buch erst in unserer Vorleseecke zu lesen begonnen. An der Stelle an der das Kind dann durch die magische Tür tritt, durften auch unsere Leseratten durch eine magische Tür treten.Im Vorfeld habe ich mit roter Kreide auf einen großen Papierbogen eine rote Tür gemalt und diese auf einer Seite aufgeschnitten, so dass nun auch alle Kinder durch die Tür in die Geschichte eintreten konnten.

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Nun ging es richtig los. Wir hatten ein Bilderbuchkino vorbereitet in dem die Kinder nun Platz nahmen. Wir schauten uns die Bilder an und entdeckten gemeinsam, was dort alles zu sehen war. Besonders spannend wurde es immer dann, wenn die rote Kreide zum Einsatz kam. Denn bevor ich die Bilder dazu zeigte, ließ ich die Kinder überlegen, was das Mädchen wohl für eine Lösung finden würde.

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Die Zauberkreiden kamen zum Einsatz und die Kinder entwickelten unglaubliche Ideen, wie es weitergehen könnte. Wir verglichen die Zeichnungen miteinander und waren verblüfft, wie viele herrliche Ideen da zustande kamen.

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An dem Steg überlegen die Kinder beispielsweise ob die Brücke einfach weitergehen könnte.

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Am Wasserfall wurde gegrübelt, ob sie sich vielleicht eine Rutsche malt um hinunter zu rutschen oder eher ein Flugzeug malt. Oder vielleicht eine Wolke, auf der das Boot weiterfahren/fliegen könnte?

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Und wie sollte das Mädchen aus dem Käfig entkommen? Würde der Vogel helfen? Malt sie sich einen Schlüssel für das Schloß und einen Sattel für auf dem Vogel zu reiten?

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Oder am Ende: was würde mit den Reifen geschehen? Würde damit der Vogel dressiert werden oder würden die Kinder zusammen Hulahoop tanzen? Oder sind es die Räder von einem Eisauto?

Ach, was war das spannend. Und wir waren allesamt verzaubert, von dem Buch, von der vielen Fantasie die im Raum lag. Von den magischen Ideen, die die Kinder hatten. „Ach, wie schade, dass es keine echte Zauberkreide gibt.“ wurde da geseufzt.

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Und im Anschluss durften die Kinder dann selbst zu Weltenerfindern werden. Denn die Aufgabe lautete hier, wie ihre Welt aussehen würde, wenn sie ein Stück Zauberkreide hätten.

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In der nächsten Woche werden wir die Geschichte noch einmal zum Anlass nehmen um dann als Forscher unterwegs zu sein. Denn wir wollen experimentieren. Da es in dem Buch ja immer wieder andere Fortbewegungsmöglichkeiten gibt, werden wir verschiedene Experimente aufbauen mit dem Ziel, herauszufinden wie man sich fortbewegen kann.

Da wird es Ballonraketen geben, Fallschirmspringer, Papierflieger und Korkflosse und dabei werden wir erforschen, wie die einzelnen Fortbewegungsmöglichkeiten funktionieren. Doch davon im nächsten Beitrag mehr. Und dann verrate ich euch auch noch ein schönes Gruppenspiel passend zum Thema „Die Reise zum Mond“.

Neben der Lese- und Schreibwerkstatt setze ich das Buch übrigens auch sehr gerne bei den „Lesestart für Flüchtlingskinder“-Seminaren ein, die ich für die Stiftung Lesen gebe. Bei diesen Seminaren geht es darum, engagierten Menschen zu zeigen, wie sie mit Büchern mit Kindern arbeiten können die nicht oder kaum die deutsche Sprache kennen.

Und gerade dieses wortlose Buch funktioniert so fantastisch um es auch ohne gemeinsame Sprache zu entdecken.

Ach, was soll ich sagen: ich liebe liebe liebe dieses Buch!

Liebe Grüße

Christine

 

{Junior-Gruppe} Drachen- und Kokosnuss-Wochen

Die Junior-Gruppe der Lese- und Schreibwerkstatt ist etwas Besonderes. Wir haben die quirligsten und neugierigsten Lesemäuse aus der Gegend bei uns sitzen; wir lesen ihnen etwas vor und sie stürzen sich auf die Geschichten mit Basteleien, Malereien und manchmal sogar mit eigenen Geschichten.
Die Kinder von 4 bis 7 können manchmal ziemlich wild werden, aber mit den richtigen Ideen können sie richtig begeistert mitmachen.

Eine Idee habIMG-20160409-WA0001en wir vor ein paar Wochen angefangen: Fantasiewochen. Mit dabei sind Feen, Zauberer, Hexen, Meerjungfrauen, Einhörner, Monster, Gespenster… und Drachen!
Und welcher Drache passt am besten für diese Gruppe? Natürlich der kleine Drache Kokosnuss! Fast alle kennen schon den Film, aber dann gibt es noch so viele Bücher! Und die Kleinen können noch nicht lesen, aber deswegen sitzen sie ja bei uns. Geschichte um Geschichte tauchen wir tiefer in die Welt von Kokosnuss, Oskar und Matilda ein, besuchen ihre Insel (die wir mit Kett-Legematerial nachgebildet haben) und spielen ihre Geschichten darauf nach.
Klar, dass da etwas ganz Eigenes draufmuss. Also hat jeder einen eigenen Drachen erfunden: Unterwasserdrachen, Feuerspeidrachen, Pflanzendrachen und noch viele mehr.
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Und weil das noch nicht genug war, haben wir dem Ganzen noch eins draufgesetzt und in zwei Gruppen jeweils einen ganz großen Drachen zusammen gebastelt und gemalt. Zu jedem Drachen haben wir uns überlegt, wo er lebt, was er am liebsten den ganzen Tag lang tut, was er gerne frisst und welche besonderen Eigenschaften er hat.

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Zum Schluss haben wir ein Brettspiel getestet. Drache Kokosnuss – Ausflug ins Abenteuer ist ein Spiel mit ganz einfachen Spielregeln. Eigentlich ist es ab 6, aber zusammen haben auch die Kleinsten unter uns mitgespielt. Wer zuerst am Ziel ankommt, gewinnt. Das Besondere: Es geht nicht nur vor, sondern auch zurück – und ganz oft bestimmt der Zufall, wer vor- oder zurückgeht. Die Drehscheibe hat schon viele Male eine Figur ganz vorne wieder zurückgerückt.

 

 

Natürlich bleiben wir nicht bei den Drachen stehen. Die Fantasiewochen gehen weiter… im nächsten Beitrag geht es um Orks!

Schneetiere

Januar – und endlich hat es mal richtig geschneit!

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Die Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen – und dazu haben wir auch die passende Geschichte.

In der Zeitschrift Gecko erscheinen jedes Mal wundervoll illustrierte und lustige Bilderbuch-Geschichten. Die Geschichte, die wir daraus vorgelesen haben heißt Der Waschbär putzt sein Badezimmer – Wirklich verrückte Tiergeschichten und wurde hinterher auch als eigenes Bilderbuch veröffentlicht.

Hier heißt der Brillenbär Brillenbär, weil er Brillen verkauft. (Natürlich nicht, sagt das Buch! Der heißt so wegen des hellen Fells um die Augen herum.)
Und die Meerkatze heißt Meerkatze, weil sie genau wie eine Katze aussieht, nur eben unter Wasser lebt und Meermäuse jagt. (Meerkatzen sind natürlich nur Affen und leben nicht unter Wasser, genausowenig gibt es Meermäuse.)

Also haben wir uns Tiernamen zum Thema Eis, Schnee und Winter geschnappt und uns selbst kleine Erklärungen für ihre Namen ausgedacht. Eisvogel, Schneehase, Schneeeule, Eisbär… die heißen doch nicht ohne Grund so!

eisbärenfrauDie Eisbärenfrau fährt den ganzen Tag Schlittschuh. Sie träumt davon, Eiskunstläuferin zu werden. Ihr Freund, der Eisbärenmann, ist Eisglätter und rutscht mit dem Bauch übers Eis, um es wieder schön glatt zu machen.

eisbärDer Eisbär verkauft Eis. Meistens verkauft er Eis am Strand oder neben dem Strand auf dem weichen Sand, der auch noch Strand ist.
Den besten Eisbär gibt es in Schmelz. Er hat ein großes Geschäft gemacht und hat die meisten Verkäufe.
Am Strand hat der Eisbär auch ein Geschäft gemacht und es läuft super.
Er hat ganz viele Sorten und das Häufigste davon ist das mit den Bällchen, das kauft jeder. Er verkauft das Meiste und hat das Eis für die Kinder genau richtig.

schneehaseDer Schneehase klettert den Baum hoch und schüttelt den Schnee runter. Und der Hase schüttelt den Schnee auf den Eisbären.

 

brillenbärDer Bär ging an den Strand und verkaufte seine Brillen. Er hatte viele Brillen verkauft. Eine Frau lag auf der Decke und kaufte eine Brille.
Er ging fröhlich davon und Ende.

schneehuhnEin Schneehuhn geht in seinen Stall und isst Schnee.

Anschließend durfte jeder eine Bastel-Schneeflocke verstecken und die anderen Kinder suchen lassen.