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{Ork zu Besuch} – Autorenbegegnung mit Rudy Eizenhöfer

Da hat es sich vor Kurzem erst ein Weihnachtself in der Lese- und Schreibwerkstatt gemütlich gemacht, da kommen ausgerechnet die Erzfeinde der Elfen zu uns: Orks und Goblins. Der arme Luis hat sich diese Woche leider nicht herausgetraut. Dafür war aber auch ziemlich viel anderes los!

Ein Autor kommt zu Beusch

"Mein Papa ist ein Ork&quot" bei den Leseminis - mit Zaubersand

 

Vor einiger Zeit haben wir in der Juniorgruppe und in der Samstagsgruppe schon mit den genialen Bilderbüchern „Mein Papa ist ein Ork“ und „Mein bester Freund ist ein Goblin“ gearbeitet. Als wir dem Autoren die Bilder zugeschickt haben, war nicht nur er begeistert, sondern auch der Verlag,  der dann gleich unseren  Buchtipp verbloggt hat.

Wir haben ihn eingeladen.

Und er hat zugesagt.

Am Samstag war er da.

Rudolf Eizenhöfer, der Orkpapa.

 

 

Bastel-Vorbereitung

3 Stunden geht es um Orks, Skelette, Goblins und ihre fantastische Welt. Bevor die Autorenbegegnung losgeht und die beiden Männer aus Frankfurt angereist kommen, bereiten wir uns schon vor – mit gemalten Ork- und Goblinsteinen und mit Papierorks und Papierschädeln:

Papier-Ork zum Selberbasteln Papier-Ork zum Selberbasteln - selbst ausgemalt
Passend zum ersten Band haben ein paar fleißige Hände den Orkpapa gebastelt.
Papier-Ork zum Selberbasteln Papier-Ork zum Selberbasteln

Wer den auch bei sich zu Hause stehen haben will, dem haben wir die Bastelvorlage zum Ausdrucken fertig gemacht:


Ork-Vorlage zum Herunterladen

Ausmalen, ausschneiden, an den Falzlinien nach innen falten – bis auf den Hals, der wird nach vorne geknickt – die Klebeflächen mit Kleber versehen (aber mit Klebstreifen geht es schneller und einfacher).

Weil aber doch nicht so viel Zeit war, war der Schädel passend zur 2. Geschichte beliebter.Papier-Schädel zum Selberbasteln Papier-Schädel zum Selberbasteln

Auch für den Papierschädel gibt es die Vorlage zum Ausdrucken hier:


Schädel-Vorlage zum Herunterladen

Ausschneiden, an den Falzlinien nach innen falten, Klebeflächen mit Kleber versehen (aber mit Klebstreifen geht es schneller und einfacher).

Rudolf Eizenhöfer liest

Rudolf Eizenhöfer liest aus seinem ersten Buch "Mein Papa ist ein Ork"
Vielleicht habt ihr schon bemerkt, dass auf den Fotos auch Eltern drauf sind. Wenn es um eine Vater-und-Sohn-Geschichte geht, darf ruhig ein bisschen Familie da sein. (Vor allem ist es sehr interessant, wie sich auch die Erwachsenen vorlehnen und wie viel sie über Orks wissen).

Band 2 wird vorgelesen

Hagen Tronje Grützmacher liest aus "Mein bester Freund ist ein Goblin" von Rudolf EizenhöferDer Verlagsmensch Hagen Tronje Grützmacher macht anschließend weiter. Und als der kleine Ork Schädel spalten will, halten wir gebastelte Papierschädel für ihn bereit!

Fragen und Antworten

Bevor es ans Büffet mit Selbstgebackenem geht, darf jeder Fragen stellen, so viel er will. Oder Ideen für einen 3. Band geben. Fantasievolle Ideen gehen uns nicht aus, also dauert das eine Weile…

  • Den Nachthimmel kann er so gut zeichnen, weil er sich oft die Sterne anschaut – dadurch kennt er Sternbilder und Mondphasen. „Alles, was in einer Geschichte gut erzählt ist, kommt aus dem echten Leben.“
  • Er war natürlich auch auf vielen Burgen. Das kann man in Deutschland gut machen.
  • Leider trommelt er als Hobby nicht. =)
  • Wie bei Tolkien ist die Orkmama ein offenes Geheimnis… aber vielleicht geht sie arbeiten, damit der Orkpapa  mit dem kleinen Ork spielen kann.
  • Passt die Goblinmama zum Orkpapa?^^
  • Dass es ein Orksohn ist und nicht eine Orktochter, liegt daran, dass er dachte, dass er einen Sohn bekommt. Stattdessen hat er jetzt eine Tochter!
  • Dafür… könnte… der dritte Band auch was Mädchen drin haben…
  • Die Bilder beginnen als Bleistiftskizzen und werden dann mit Photoshop und Grafiktablet ausgearbeitet. Eine Zeichnung braucht vor allem die Idee, die Wochen brauchen kann, und dann 12 Stunden, um es auszufertigen.
  • Vorschläge von den Kindern:
    • Einhörner im dritten Band
    • Musik aus Skeletten
    • Hexen, die eine Elfenprinzessin entführen
    • Orks im Weltraum
    • Skelette werden die Freunde von den Orks
    • Skelette, die nur aus einem Schädel bestehen und Händen und Füßen (Bernd-das-Brot-Skelett?)

Zeichnen-Workshop mit Rudy Eizenhöfer

Rudolf Eizenhöfer zeigt uns, wie man einen Ork zeichnet: erst ein Quadrat für den Körper, dann obendrean einen Kreis...

Wie zeichnet man einen Ork? Rudolf Eizenhöfer zeigt uns wie’s geht!

  • Mit einem Quadrat anfangendscn8678
  • Oben, auf dem Quadrat, einen Kreis, mit der Linie des Quadrats als Mittellinie
  • Auf die Linie im Kreis auf der linken und rechten Seite Dreiecke als Zähne malen
  • Unten am Quadrat zwei kleinere Quadrate als Beine
  • Die untere Quadratlinie mit Zacken als Stofffransen versehen
  • Von der oberen linken Ecke nach unten einen Bogen ziehen, bis zu den Beinen
  • Nochmal, nur von rechts – das sind die Arme
  • Ziemlich weit unten je ein Rechteck an die Arme – das sind die Armreife
  • Spitze Ohren, Augen, die Linien, die man nicht braucht, ausradieren, ausmalen. Fertig.

Alles klar? Na dann los!

Orks zeichnen - jeder macht mit Orkige Weihnachten Ork-Kunstwerke von den Kindern der Lese- und Schreibwerkstatt Kinder zeichnen Orks frei nach Rudy Eiznehöfer Kleine Künstlerhände zeichnen Orks Der Orkpapa nach Rudy Eizenhöfer Kinderzeichnungen mit Orks und Goblins Mein bester Freund ist ein Goblin - abgezeichnet Die Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt waren inspiriert und haben ihre eigenen Orks und Goblins gemalt Die Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt zeichnen ihre eigenen Orks Einen Ork zeichnet man mit Quadrat und Kreis Ork-Bilder der Kinder aus der Lese- und Schreibwerkstatt Die Kinder zeichnen Orks mit Rudy Eizenhöfer Orks zeichnen leichtgemacht - Rudy Eizenhöfer erklärt wie's geht

Schädel zeichnen? Etwas schwieriger.
Zeichnen lernen mit Rudy Eizenhöfer

Einen Kreis zeichnen. Dann den Kiefer dran. Augen… ein paar Risse dazu.

GESCHENKE! Und es wird signiert

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Bücher vom Schwarzer Ritter Verlag zum Verkauf
Natürlich darf am Ende jeder Bücher kaufen – auch den orkischen Max und Moritz Horrk und Grablakk oder andere Bücher aus dem Verlag Schwarze Ritter. Aber eines haben die Kinder nicht erwartet: Jeder bekommt noch ein Buch geschenkt – Band 1 oder 2!!!
Verena ist soooo toll und hat für jedes Kind ein Buch gekauft. Und alle sind vom Autor signiert und bemalt.
Bücher geschenkt bekommen!

Rudolf Eizenhöfer zeichnet extra noch Orkbilder ins Buch
Gespanntes Zuschauen beim Zeichnen und Signieren
Am Signiertisch von Rudolf Eizenhöfer
Leseminis aus der Juniorgruppe und Leseratten aus der Samstagsgruppe stehen am Signiertisch

Ein eigenes Buch - gezeichnet und signiert vom Autor

Ein eigenes Buch - gezeichnet und signiert vom Autor Goblinweihnachten

Warteschlange zum Signiertisch - Rudy Eizenhöfer signiert fleißig

Rudy Eizenhöfer zeichnet ins Buch

Rudolf Eizenhöfer zeichnet und signiert Horrk und Grablakk

Es war echt klasse!

Vielen Dank an Rudolf Eizenhöfer und Hagen Tronje Grützmacher vom Verlag Schwarze Ritter fürs Kommen!

Stolz zeigen unsere kleinen Künstler dem Autor ihre Bilder
Zeigt her eure Orks!

Wer weiß? Er schreibt und zeichnet gerade den dritten Band (ein bisschen davon hat er uns ja schon erzählt!). Vielleicht kommt er ja nochmal?

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{Mit Kacka für Bücher begeistern} Doch das geht! Und lecker ist es auch noch!

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So eine Gruppenstunde hatten wir in zehn Jahren noch nicht! Denn heute drehte sich bei uns alles um… ja, um das Braune, was aus den Popos kommt. AA, Kacka oder auch diverse andere Bezeichnungen gibt es dafür. Die ungewöhnlichste Art das braune Häuflein zu bezeichnen, stammt sicherlich von Mäh von Bäh, einem frechen Schaf das heute den Mittelpunkt der Lese- und Schreibwerkstatt gebildet hat.

Doch halt! Lasst mich von vorne beginnen. Denn den Anfang machte das geniale Buch „Ringelschwanz und Tierpopo“. Ein herrliches Sachbuch mit jeder Menge Tierpopos und Klappen hinter denen sich die dazu gehörigen Tiere verbergen. Und ein Tier an seinem Popo zu erkennen, das ist gar nicht immer so einfach haben die kleinen Leseratten herausgefunden. Dazu kommen zu jedem Tier noch ein paar knappe aber nette Fakten. Erschienen ist es im Sauerländer Verlag.

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Nachdem wir uns also den tierischen Rückansichten gewidmet hatten, stand heute ein Buch auf dem Programm das ich schon ewig machen wollte: „Mäh von Bäh und die Gripspillen“ (Lappan Verlag). Ein witziges, freches, herrliches Vorlesebuch um ein cleveres Schaf und einen trotteligen Truthahn. Am besten kommt der freche Humor beim Vorlesen zur Geltung wenn man die Geschichte um die Gripspillen (die in Wirklichkeit eben AA sind) im Dialog vorliest.

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Die Kinder und auch wir Vorleser (an dieser Stelle Danke an Verena für einen fantastischen Truthahn) hatten so viel Spaß mit dem Unfug, den Mäh von Bäh mit dem Truthahn darin treibt. In Kürze zusammengefasst geht es darum, dass das Schaf den Truthahn dazu bringt, AA zu essen indem es ihm vorgaugelt, dass da kein AA sondern Gripspillen liegen. Die Lehre, nachdem der Truthahn bemerkt hat was er da letztendlich gefutter hat ist, dass er nun ja auch schon klüger ist.

Was haben wir zusammen gelacht. Und dann im Anschluss gleich selbst Gripspillen hergestellt. Nein – natürlich habe ich die Kinder dazu nicht aufs WC geschickt (dahin nur zum gründlichen Händewaschen). – sondern in die Küche und da haben wir leckere Gripspillen hergestellt und dazu später aus Frühstücksbeuteln passende Beutel gebastelt.

Wie man die Gripspillen genau macht, habe ich auf meinem Backblog für euch: Rezept.

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Kekse mit dem Nudelholz zerbröseln

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Frischkäse darunter und kneten kneten kneten

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zu Kugeln rollen

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Mit Schokolade überziehen

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Am Ende haben wir dann gemeinsam überlegt, was wir für Pillen erfinden würden, wenn wir kleine Forscher wären. Da kamen richtig tolle Ideen heraus: von Unsichtbarkeitspillen, Zimmer-aufräum-Pillen, Umweltpillen bis hin zu Schrumpfpillen war alles vertreten und wir hatten die lustigsten Einfälle was wir mit solchen Pillen alles machen würden.

Hier habe ich auch noch ein paar kreative Gripspillen-Beutel:

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Und ich bin sicher, dass die Gripspillen meinen kleinen Leseratten und deren Familien heute sehr gut geschmeckt haben. Unsere sind schon alle verputzt!

Soll mir einer mal noch was davon sagen, dass Lesen scheiße ist!

Ich wünsche euch ein leselustiges Wochenende!

Christine

 

Mein Papa ist ein Ork (von Rudolf Eizenhöfer)

Mein Papa ist ein Ork
(von Rudolf Eizenhöfer)

ISBN: 978-3-3981727-3-4
Verlag: Schwarze Ritter
39 Seiten
Ab 4 J.
Inhalt:
Eindlich ein Bilderbuch mit Orks! Ein Ork-Papa und sein Sohn erleben einen aufregenden Tag: Sie finden ein orkisches Zuhause, kämpfen gegen Zwerge, bauen orkische Möbel und finden eine Karte zum roten Drachen… alles ganz alleine, denn ein Ork ist stark und mutig. An einem einzigen Tag kann man so viele Abenteuer erleben!
Meine Meinung:
Da hat jemand eine Marktlücke entdeckt! Das ist eine der Ideen, die so einfach und genial klingen, dass man sich fragt, warum man nicht selbst darauf gekommen ist. Ich wusste nicht, dass ich dieses Buch in meinem Leben gebraucht habe, bis der Drachenwinkel mich darauf aufmerksam gemacht hat. Und beim kleinen Verlag Schwarze Ritter bin ich froh, dass uns jemand darauf gebracht hat!Das Buch ist einfach aufgebaut: Je eine Seite mit wenig Text und eine Seite Illustrationen. Der Stil ist ziemlich einzigartig: Die Zeichnungen sind relativ einfach (wie man an den Kopiervorlagen am Ende des Buches sehen kann), aber die Färbung ist detailliert und farbecht. Die Geschichte ist ähnlich simpel. Einen großen Spannungsbogen wird man hier nicht finden, aber dafür ist jede Seite ein kleiner ungewöhnlicher Einblick in das steinharte Orkleben, bei dem man einfach schmunzeln muss.

Bei Orks, die man als blutrünstige Monster aus Fantasy-Filmen und Gegner aus Rollenspielen kennt, muss man sich wundern, ob das Bilderbuch für kleine Menschen überhaupt geeignet ist. Wer das Buch in der Hand hatte, weiß, dass man sich darüber keine Gedanken machen muss. Die „Kämpfe“ sind mit anderen Stärken als mit roher Gewalt und Fiesheit gewonnen. Einfallsreichtum und Fairness sind für Familien-Orks wesentlich besser geeignet. Und, ja, Orks sind Orks. Sie mögen Höhlen und Knochen mehr als Pizza und Smartphones – und ihre Möbel halten ein ganzes Leben, weil sie sie selbst bauen. Aber am Ende kann man nicht anders, als selbst die leckere Sumpf-Knochen-Suppe wenigstens probieren zu wollen.

Als wir das Buch bei den Leseminis der Lese- und Schreibwerkstatt vorgelesen haben (4 Jahre und aufwärts), war ganz klar, dass der Folgeband „Mein bester Freund ist ein Goblin“ (trotz Skelette-Schädelspalten) unbedingt in der nächsten Stunde gelesen werden muss!!! Da bleibt uns wohl nichts anderes übrig… so ein Jammer… 😉

Kurztipp

Idee & Umsetzung: greenfull greenfull greenfull greenfull greenfull 5 / 5
Orks und Bilderbücher? Genial!

Bilder: greenfull greenfull greenfull greenfull greenhalf 4,5 / 5
Einfache Zeichnung, aber illustrative Leckerbissen

Text: greenfull greenfull greenfull fullbook fullbook 3 / 5
Nichts besonderes, muss es auch nicht sein. Passt gut, mehr braucht man nicht.

Buch- und Bildergröße: greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4 / 5
Mein einziger Wunsch: Dass es mal im Großformat erscheint. Momentan zwischen A5 und A4 quer.

Geschichte: greenfull greenfull greenfull greenhalf fullbook 3,5 / 5
Einfach gestrickt, trägt aber das Bilderbuch ganz gut.

Sachen zum Lachen: greenfull greenfull greenfull greenfull greenhalf 4,5 / 5
Man kommt nicht daran vorbei wenigstens zu Schmunzeln.

Tiefsinn: greenfull greenfull greenfull fullbook fullbook 3 / 5
Kleine Vater-Sohn-Geschichte. Orks sind starke Vorbilder, aber der Ork-Sohn spricht gar nicht.

Preis/Leistung: greenfull greenfull greenfull greenfull greenfull 5 / 5
Lächerliche 10 € für gute Qualität.

Vorlesen: greenfull greenfull greenfull greenfull greenfull 5 / 5
Wie kann man Kinder besser für Orks begeistern als mit diesem Bilderbuch?

Lesespaß: greenfull greenfull greenfull greenfull greenfull 5 / 5
Unbedingt kaufen. (Oder bei uns ausleihen.)

Ret Samys, 24 Jahre

Jahresschreiber (37/52): 24 Weihnachtsreime

Fahrt mit der Maus über ein Türchen, um es zu öffnen.

Von Jahresschreiber Ret Samys (23)

{Halloween-Countdown} Plötzlich Zombie – So ein Mist! (von David Lubar)

Morgen ist Halloween!
Wir erleichtern euch das Warten mit Kurz-Buchtipps: schnelle Bewertungen mit bis zu 5 Bewertungspunkten für einzelne Faktoren.

Plötzlich Zombie – So ein Mist!

Nathan ist ein Loser. Und nach ein paar besonders heftigen Niederlagen fühlt er sich so schlimm, dass ihn nichts mehr aufheitern kann. Deswegen wird er zum Versuchskaninchen: Ein Trank soll seine schlechten Gefühle vertreiben. Doch statt einer kleinen Dosis wird sein ganzer Oberkörper von dem Zeug überschüttelt – und es funktioniert nicht.
Stattdessen findet er heraus, dass er keine Schmerzen empfindet, nicht mehr Atmen muss und Sport ist kein Problem mehr. Er wird zum Zombie! Ein Gegenmittel muss schnell her, seine Freunde Mooki und Abigail helfen ihm dabei. Aber Zombie zu sein ist auch nicht ganz ohne Vorteile…

Überraschend clever geschriebene Heldengeschichte ab 10.
Das Klebe-Cover ist für Bibliotheken ein Albtraum. Am besten schnell einfoliieren!

Grusel:                      greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Spannung:              greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Bilder:                       greenfull greenfull greenfull greenhalf fullbook 3,5/5
Textstil:                   greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Humor:                     greenfull greenfull greenfull greenhalf fullbook 3,5/5
Abenteuer:             greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Freundschaft:      greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Lesespaß:               greenfull greenfull greenfull greenfull greenhalf 4,5/5

Ich hoffe, ihr bereitet euch auch voller Erwartung auf den 31. Oktober vor!

Ret

{Halloween-Countdown} Das Monster aller Monster (von Patrick McDonnell)

Nur noch 3 Tage bis Halloween!
Wir erleichtern euch das Warten mit Kurz-Buchtipps: schnelle Bewertungen mit bis zu 5 Bewertungspunkten für einzelne Faktoren.

Das Monster aller Monster

Die drei Monster Muffel, Murr und Stumm’n’Dumm wohnen auf dem Monsterberg. Aber wer von ihnen ist der Schrecklichste von ihnen? Wer ist der Fieseste und Mieseste? Diese Frage führt nur zu Streit. Also bauen sie zusammen ein Monster-Monster! Es wird noch viel schlimmer sein als die Monster…
Aber nachdem das Monster zum Leben erweckt wird, ist ihr Werk zwar das größte Monster, aber auch das netteste.

Ihr sucht ein Bilderbuch für Halloween? Das hier ist wie geschaffen dafür!

Bilder:                                bluefull bluefull bluefull bluefull fullbook 4,5/5
Grusel:                               bluefull fullbook fullbook fullbook fullbook 1,5/5
Sachen zum Lachen:  bluefull bluefull bluefull fullbook fullbook 3/5
Text:                                    bluefull bluefull bluefull bluefull fullbook 4/5
Freundschaft:                bluefull bluefull bluefull bluefull fullbook 4,5/5
Tiefsinn:                            bluefull bluefull bluefull bluefull fullbook 4/5
Lesespaß:                          bluefull bluefull bluefull bluefull fullbook 4,5/5

Ich hoffe, ihr bereitet euch auch voller Erwartung auf den 31. Oktober vor!

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{Halloween-Countdown} Wandelmonster Waldemar (von Patrick Wirbeleit)

Noch 4 Tage bis Halloween!
Wir erleichtern euch das Warten mit Kurz-Buchtipps: schnelle Bewertungen mit bis zu 5 Bewertungspunkten für einzelne Faktoren.

Wandelmonster Waldemar

Wandelmonster Waldemar ist ganz und gar verwandelbar. Jedesmal, wenn Waldemar isst, verwandelt er sich in etwas. Und nicht nur irgendwie, sondern in unserer Lieblingsart: durch Reime! Als kleines Beispiel hat eine unserer fleißigen Leseratten das hier gereimt:

Kocht Waldemar Suppe auf dem Herd, Dann sagt er „Hüh“ und wird zum Pferd.

Und isst er vom Tisch, wird er zum… das findet ihr dann auf der nächsten Seite im Buch heraus.

Schön kurzes Vorleseerlebnis – ein tolles Bilderbuch, mit dem man auch viel (weiter-)machen kann.

Bilder:                                 greenfull greenfull greenfull greenfull greenfull 5/5
Details:                              greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Grusel:                               fullbook fullbook fullbook fullbook fullbook 0/5
Sachen zum Lachen:  greenfull greenfull greenfull fullbook fullbook 3,5/5
Reime & Text:                 greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4,5/5
Rätsel & Auflösung:   greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Vorlesen:                          greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook  4,5/5
Lesespaß:                         greenfull greenfull greenfull greenfull greenfull 5/5

Ich hoffe, ihr bereitet euch auch voller Erwartung auf den 31. Oktober vor!

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Jahresschreiber (2/52): Kekse zum Kaffee?

Kekse zum Kaffee?

-Eine Geschichte über ein lustiges Erlebnis… Und über Kekse!

Die beliebteste Kollegin im Büro? Nein, ich rede nicht von mir… Die Kaffeemaschine natürlich! In diesem Fall ein kleiner Automat mit drei Knöpfchen: Ein/Aus, eine Tasse und zwei Tassen.  Alles ist gut so lange dieses kleine Helferlein funktioniert. Und wehe, wenn nicht! So wie an jenem Tag als ein kleines Warnlicht zu blinken begann. –Kalk.

Als zweitbeliebteste Kollegin und Retterin aller Koffeinsüchtigen, machte ich es mir natürlich zur Aufgabe, die Maschine zu entkalken. In der Mittagspause, denn da ist niemand im Büro, alle essen außer Haus und niemand kommt in dieser Zeit auf die Idee, in den kleinen Nebenraum zu verschwinden, um sich einen Kaffee zu machen. Guter Plan! –bis jetzt.

Also machte ich mich pünktlich zum Beginn der Mittagspause an die Arbeit. Aus einem kleinen Schränkchen kramte ich hinter mindestens 5 verschiedenen Teesorten (obwohl ich hier noch nie Teetrinker gesehen habe) und uralten Tassen in allen Farben und Formen eine kleine, staubige Packung hervor, in der alles nötige für eine Entkalkung war, inklusive Anleitung (sehr wichtig für ein technisches Wunderkind, wie mich!).

Mal sehen… Behälter mit Wasser füllen, Pulver dazu geben… Inhaltsstoffe Essigsäure, Zitronensäure blablabla… Beide Knöpfe gedrückt halten… Und 90 Minuten einwirken lassen, bevor die Maschine mit genügend Wasser ausgespült wird. Alles klar! War doch ein Kinderspiel!

Nun konnte ich noch den Rest meiner Mittagspause genießen und mich danach entspannt wieder meiner Arbeit widmen… Bis plötzlich Schreie aus dem Kaffeezimmer zu hören waren! Eine Kollegin, ausgerechnet meine beste Freundin, kommt ins Büro gestürmt: „Der Kaffee schmeckt nach Zitrone!!!“ Mist, Zitrone – Zitronensäure… Ich hatte vergessen, die Maschine richtig auszuspülen! Sofort riss ich meiner Freundin die Tasse aus der Hand und rannte in das Kaffeezimmer, um mein kleines Missgeschick wieder richtigzustellen.

Grinsend kam meine Freundin zu mir und sagte: „Für diesen Anschlag schuldest du mir eigentlich eine Entschädigung. Vielleicht deine leckeren Kekse, die du immer vor Weihnachten machst?“ Erleichtert, darüber, dass sie mir nicht allzu böse war konnte ich darauf nur antworten: „Hmm… Wie wär’s denn mit einem Kuchen passend zum Kaffee… Zitronenkuchen?“ Zum Glück konnten wir beide herzlich darüber lachen. So kam ich am nächsten Morgen gut gelaunt mit einer himmlisch duftenden Schachtel ins Büro und machte ihr ein unwiderstehliches Angebot:

„Kekse zum Kaffee?“

 

von Jahresschreiberin Michelle (19)

Jahresschreiber (2/52): Michels Schuppen

Michels Schuppen
Sind nicht die von seinen Haaren.
Tatsächlich wird es sich entpuppen
Als Hütte, in der Figuren waren.

Der Geschichtenzauber im Advent ist jedes Jahr in der Lese- und Schreibwerkstatt um die Weihnachtszeit ein ganz tolles Erlebnis: Jeden Adventssamstag wird eine Geschichte vorgelesen und dazu etwas passendes gebastelt oder gebacken.

An einem Adventssamstag in 2014 kam es zu dieser Situation (gelesen wurde aus den Geschichten vom Michel aus Lönneberga über eine Schneeschlacht – und natürlich wird Michel für seine Albernheiten wieder in den Schuppen gesperrt, in dem er regelmäßig Figuren schnitzt):

„Und auf die Cupcakes machen wir Michels Schuppen.“ Verwirrte Gesichter. „Die Hütte wird dann ziemlich klein.“ – „Ach sooo! Ich dachte, Schuppen von den Haaren!“

Spinnen-ABC (von Liz Pompe)

Das Buch:

Welche Spinne verbirgt sich hinter dem Buchstaben P? Welcher Name fängt mit N an? Was treiben die Spinnen von A wie Annabell bis Z wie Zvonimir? Spinnend, spannend, lustig, reimend, achtbeinig und mit ihren kleinen, haarigen Körpern, erzählen sie uns von ihnen, mit großen, neugierigen Augen, süß, verwegen und, ja, manchmal auch ein bisschen eklig, wie es sich für Spinnen gehört.

Meine Meinung:

Ein Buch sollte im besten Fall Spaß machen. Und den hat man hier!
Jede Spinne überzeugt mit Witz und Charakter: Links steht der Reim, auf der rechten Seite krabbelt es. Die Bilder sind toll gemalt, mit Details auf jeder Seite. Der Buchstabe der Spinne ist immer irgendwo versteckt. Und jede Spinne ist auf ihre eigene Art ganz anders. Die dicke Brunhilde ist ein massives Monstrum, um die kommen wir nicht umsonst rum. Die schrille Inge ist nicht zu übergehen, die muss man einfach sehen. Der weise Vincente ist betagt, mit Bart.

Ein oder zwei Reime sind (wie die Reime im letzten Abschnitt) nicht völlig einwandfrei, aber da drücke ich gerne ein Auge zu.

Wer dieses Buch mag, dem kann ich noch ein ganz ähnliches Buch empfehlen: Alle Kinder – Ein ABC der Schadenfreude von Anke Kuhl und Martin Schmitz-Kuhl. Auch von A bis Z und gut illustriert, dafür mit etwas dunklerem Humor. Auch Benimm dich – bloß nicht! von Franziska Gehm und Horst Klein hat Ähnlichkeiten, gefällt mir aber wesentlich weniger (größtenteils wegen den Illustrationen).

Gut geeignet zum Vorlesen für Kinder von fünf bis 12, zum Namen-Raten, Alphabet-Lernen, Buchstaben-Finden und natürlich zum Lachen. Für Kerle, Spinnen-Liebhaber und auch -Angsthasen, für Kinder mit Humor und für alle, die zu Spaß und zu Scherzen aufgelegt sind.

Im nächsten Beitrag spinnen wir den Faden weiter: Im Anschluss an das Buch lassen sich wundervolle kreative Dinge machen. Tatsächlich arbeiten wir zwei Samstage an dem Thema und lassen uns die Ideen ins Netz fliegen.

Euer Spinner
Ret die Ratte