Schlagwort-Archive: kreatives Schreiben

Jahresschreiber (17/52): Boggle-Wörter

jahresschreiber17Hallo liebe Jahresschreiber!

Diese Woche gibt es wieder einen Spezialauftrag für euch! Auch dieses Mal könnt ihr wieder schreiben, aber ihr müsst ein paar Worte selbst finden.

Wie manche von euch schon wissen, spielen einige Leseratten mit Begeisterung Boggle. Innerhalb von 2 Minuten müssen möglichst viele Worte auf den 4×4 Würfeln gefunden werden. Wer die meisten einzigartigen Worte gefunden hat, hat gewonnen! Neugierig? Hier online spielen.

Euer Auftrag ist:

  • Spielt eine Runde Boggle. Wenn ihr das Spiel nicht habt, ist hier ein Link zur Online-Version.
  • Von den gefundenen Worten sucht ihr euch ein paar aus.
  • Schreibt eine Geschichte mit den Worten.
  • Schickt uns die Geschichte und ein Foto (oder ein Screenshot) von eurer Boggle-Runde

Beiträge bitte an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular. Was wir brauchen:

  • den Beitrag
  • euren Namen
  • euer Alter
  • ob wir euren Text auf den Blog stellen dürfen.

Wenn ihr wollt außerdem noch:

  • dass ihr euren Namen voll ausgeschrieben haben wollt
  • Wie gut seid ihr im Boggeln?

Worum geht’s?

Jede Woche am Mittwoch erscheint hier auf dem Blog der Lesenische ein neues Thema, zu dem ihr etwas schreiben könnt. Manchmal sind es allgemeine Schreibanlässe, zu denen ihr euch alles Mögliche ausdenken sollt. Manchmal sind das aber auch kleine Aufgaben, die ihr in eure eigenen Texte einfließen lassen könnt.
Eure Beiträge werden dann hier auf dem Blog der Lesenische veröffentlicht – außer, ihr wollt das nicht.

Wie alt muss ich sein?

Das Alter ist egal. Kein Erwachsener ist zu alt, kein Kind zu jung. Wir sind gespannt, wer alles mitmacht.

Was kann ich schreiben? Wie viel soll ich schreiben?

Unser Ziel ist es, euch jede Woche zum Schreiben zu bringen. Was oder wie viel ist eure Sache. Hauptsache ihr gebt euch Mühe. Wir suchen Kurzgeschichten, Gedichte, lange Erzählungen, schöne Sätze, Märchen, neu erfundene Witze und vieles, vieles mehr.

Für die älteren Schreiber gilt: Bitte haltet eure Texte jugendfrei, sonst können wir sie nicht veröffentlichen.

Was ist ein Challenge?

Challenge kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Herausforderung. Wir fordern euch also heraus: schreibt! Schreibt ein ganzes Jahr lang!

Muss ich jede Woche mitmachen?

Nein. Alles ist freiwillig. Wir freuen uns über Beiträge von Leuten, die viel oder auch sehr wenig schreiben. Außerdem ist es egal, wann ihr für welche Woche mitmacht. Ihr könnt sofort anfangen oder uns eure Texte zwei Jahre später zuschicken, das ist völlig egal.

Kann man was gewinnen?

Ihr könnt eine Kleinigkeit gewinnen. Was genau ihr gewinnen könnt, erzählen wir euch spätestens in der Hälfte des Challenge, also in der 26. Woche am 16. September 2015.

Gewinner werden diejenigen, die die meisten Wochen mitgemacht haben; bei Gleichstand wird ausgelost. Außerdem müssen sie in Deutschland leben, sonst können wir die Preise nicht verschicken.

Ich kann noch nicht so gut schreiben

Das macht nichts. Wenn ihr wollt, berichtigen wir gerne die gröbsten Fehler in euren Texten.
Leider müsst ihr eure Texte aber selbst schreiben und uns zuschicken oder euch von jemandem dabei helfen lassen. Fragt doch mal eure Eltern.

Wann geht’s los?

Beginn: 25. März 2015
Letzte Woche: 16. März 2016
Einsendeschluss zum Preisgewinnen: 30. März 2016 – die Gewinner werden bis spätestens 30. April bekanntgegeben
Ende: niemals – wenn ihr wollt, veröffentlichen wir alle eure Texte bis wir umfallen

Kleinigkeiten

Einsendungen können in der Regel über Mail an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular eingereicht werden.
Ausgeschlossen vom Gewinn, aber nicht von der Teilnahme, ist das Betreuerteam der Lese- und Schreibwerkstatt. =P Da wir die Preise nur deutschlandweit verschicken, ist der Gewinn begrenzt auf Deutschland.
Alle Mailadressen und zusätzliche persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nur im Rahmen des Challenge bearbeitet. Das Urheberrecht und alle sonstigen Rechte an den Texten verbleibt bei den Autoren, die Einsendungen werden nur mit Genehmigung der Teilnehmer veröffentlicht. Namen werden nur mit Genehmigung vollständig angegeben.
Das Challenge wird erstellt und verwaltet von der Lese- und Schreibwerkstatt Nalbach.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Viel Spaß! Wir treffen uns nächste Woche mit einem neuen Thema.

Jahresschreiber (4/52): Buchtitel-Sätze

Man nehme: einen Satz Bücher.Man nehme: einen Satz BücherHallo liebe Jahresschreiber!

Die Leseratten aus der Lese- und Schreibwerkstatt haben eine Schwäche für Bücher. Deswegen werden wir euch in dieser Woche unseres Schreibchallenge einen Spezialauftrag geben!

Nina Katchadourian ist eine Künstlerin in den USA und sie macht einige ganz ausgefallene Sachen. Das Projekt, das dieses Schreibthema inspiriert hat, heißt Sorted Books (übersetzt: sortierte Bücher). Seit 1993 fotografiert sie Bücherstapel, die durch ihre Reihenfolge auf ihre eigene Art und Weise Sinn und Poesie ergeben. Und was ganz besonders toll ist: Sie arbeitet mit vielen verschiedenen Leuten und deren Büchern. Durch ihre Buchtitel-Geschichten erfährt man einiges über die Besitzer der Bücher.

Später wurde die Idee durch die YouTube-Serie The Art Assignment aufgegriffen und sehr viele Leute haben mitgemacht und ihre eigenen Bücher abfotografiert. Leider gibt es noch nicht sehr viel davon auf Deutsch. Bis jetzt.

Euer Auftrag ist:

  • Findet Bücher mit interessanten Titeln
  • Stellt sie so auf, dass die Reihenfolge der Bücher eine Geschichte ergeben
  • Fotografiert die Buchrücken so, dass man die Geschichte lesen kann und schickt uns die Bilder

Kreative Freiheit und Schummeln ist natürlich erlaubt. Es können kurze, schöne Beiträge sein, es kann ein Satz sein, der uns etwas über euch erzählt und es kann natürlich auch nur der Anfangssatz einer Geschichte sein.
Wenn ihr zu wenig oder zu uninteressante Bücher habt, hilft euch die nächste Bücherei mit Sicherheit weiter. 😉

Beiträge bitte an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular. Was wir brauchen:

  • den Beitrag
  • euren Namen
  • euer Alter
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Das Alter ist egal. Kein Erwachsener ist zu alt, kein Kind zu jung. Wir sind gespannt, wer alles mitmacht.

Was kann ich schreiben? Wie viel soll ich schreiben?

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Für die älteren Schreiber gilt: Bitte haltet eure Texte jugendfrei, sonst können wir sie nicht veröffentlichen.

Was ist ein Challenge?

Challenge kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Herausforderung. Wir fordern euch also heraus: schreibt! Schreibt ein ganzes Jahr lang!

Muss ich jede Woche mitmachen?

Nein. Alles ist freiwillig. Wir freuen uns über Beiträge von Leuten, die viel oder auch sehr wenig schreiben. Außerdem ist es egal, wann ihr für welche Woche mitmacht. Ihr könnt sofort anfangen oder uns eure Texte zwei Jahre später zuschicken, das ist völlig egal.

Kann man was gewinnen?

Ihr könnt eine Kleinigkeit gewinnen. Was genau ihr gewinnen könnt, erzählen wir euch spätestens in der Hälfte des Challenge, also in der 26. Woche am 16. September 2015.

Gewinner werden diejenigen, die die meisten Wochen mitgemacht haben; bei Gleichstand wird ausgelost. Außerdem müssen sie in Deutschland leben, sonst können wir die Preise nicht verschicken.

Ich kann noch nicht so gut schreiben

Das macht nichts. Wenn ihr wollt, berichtigen wir gerne die gröbsten Fehler in euren Texten.
Leider müsst ihr eure Texte aber selbst schreiben und uns zuschicken oder euch von jemandem dabei helfen lassen. Fragt doch mal eure Eltern.

Wann geht’s los?

Beginn: 25. März 2015
Letzte Woche: 16. März 2016
Einsendeschluss zum Preisgewinnen: 30. März 2016 – die Gewinner werden bis spätestens 30. April bekanntgegeben
Ende: niemals – wenn ihr wollt, veröffentlichen wir alle eure Texte bis wir umfallen

Kleinigkeiten

Einsendungen können in der Regel über Mail an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular eingereicht werden.
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Das Challenge wird erstellt und verwaltet von der Lese- und Schreibwerkstatt Nalbach.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Viel Spaß! Nächste Woche blättern wir euch ein neues Thema hin.

Spinnengedichte und Gedichtespinnen

Viele ekeln sich vor Spinnen. Dabei sind sie ganz nützliche Tiere! Sie fressen Ungeziefer und sitzen nur ganz still in ihren Netzen, Ecken und Ritzen. Und dass Spinnen auch ganz anders sein können, haben wir diesen Samstag in einem tollen Bilderbuch erfahren: Das Spinnen-ABC hat 26 Spinnen und Buchstaben mit witzigen Reimen und viel Charakter (klickt hier für unseren Buchtipp).

Zuerst wurde vorgelesen. Nach dem ersten Buchstaben hat jeder verstanden, wie das Buch funktioniert, und jeder hat versucht, den nächsten Namen der Spinne zu erraten.
D wie Dora, Daniel, Dieter, Dietrich? E wie Emil, Elsa, Erhard, Elena? F wie Felix, Friedrich, Fridolin?
Wir hatten viel Spaß dabei, jede Spinne war einzigartig und nach einer Runde Fantasiebonbons wussten wir schon, wie es weitergehen sollte.

Wir haben unsere eigenen Spinnenbilder gemacht! Dann haben wir unsere Köpfe angestrengt und uns Reime zu den Spinnen überlegt.

Gescanntes Dokument-1
Bei der Eva schneit es Schnee im Klee.
Gescanntes Dokument-11

Beim Spazieren trifft die Mina
gleich auf die beste Freundin Tina.

Lina, dieser dicke Brummer,
turnt im Zirkus ’ne wilde Nummer.

Gescanntes Dokument-4
Elischen isst gerne Radieschen.
Gescanntes Dokument-5
Lilli fängt ’ne kleine Mücke
und frisst sie ganz in einem Stücke.
Gescanntes Dokument-3
Antonia mit den langen Beinen
kriegt kleine Kinder immer zum Weinen.
Gescanntes Dokument-12
Junior die kleine Spinne
ist ’ne flotte tolle coole Spinne.
Gescanntes Dokument-8
Kiki schaukelt wild im Wind.
Sie ist ein wildes Spinnenkind.
Gescanntes Dokument-6
Anna ist in keinem Raum
sondern hängt an einem Baum.
Gescanntes Dokument-10
Olaf hat schon jeden Zeh
im tiefen, kalten Schnee.
Gescanntes Dokument-7
Tom geht mit wilden Tieren
im Wald spazieren.
Gescanntes Dokument-9
Mein Verwandter Albert,
bei dem Ordnung permanent scheitert.
Gescanntes Dokument-2
Mama ruft: „Hör auf zu bluten“
und schon fängt Katharina an zu bluten.

Aber das war nicht genug. Wir wollten richtige Spinnen zum Anfassen! Kuschelige Spinnen mit haarigen Beinen und großen Kulleraugen (wie im Buch). Kein Problem, wir haben einen Plan! Vielleicht wisst ihr, wie man Woll-Ponpons macht. Daraus kann man wunderbar Spinnen basteln.

Und so geht’s:
Wir haben zuerst für jeden zwei kreisrunde Pappscheiben vorbereitet, mit 3 cm Durchmesser und mit einem Loch von 1,5 cm Durchmesser. Jeder durfte sich farbige Wolle aussuchen, davon bekam jeder je ein richtig langes Stück Schnur, insgesamt mindestens vier Schnüre und 2 Meter lang, haupsache genausolang (wir haben schnell festgestellt, dass 2 m nicht reichen, macht aber nichts, hinterher kann man sich noch mehr Schnur abschneiden). Schere und Pfeiffenreiniger liegen bereit. Soweit die Vorbereitung.

Rund um die zusammengelegten Pappringe werden die Schnüre gewickelt, von einem Ende zum anderen und dann einfach weiter, bis entweder die Schnur zuende ist (dann noch mehr Schnur nehmen) oder bis das Loch in der Mitte sehr klein ist – wenn noch genug Schnur übrigbleibt, nicht abschneiden, die kann später zum Befestigen helfen. In die Mitte kommen vier Pfeifenreiniger für die Beine hinein. Und das ist sehr wichtig: Das Loch muss wirklich klein sein, gerade so klein, dass man die Pfeiffenreiniger reinquetschen kann, sonst kann die Wolle ein Eigenleben führen und die Spinne löst sich in Einzelteile auf.
Die Pfeiffenreiniger also so reinstecken, dass auf jeder Seite genausoviel hinausschaut: vier Beine auf jeder Seite, denn eine Spinne hat immer acht Beine.

Wenn alles fest sitzt, schnappt euch die Schere (eine schön scharfe, die Wolle kann sehr widerstandsfähig sein) und schneidet um die Pappringe herum alles auf. Das übriggebliebene Stück Schnur vom Wickeln könnt ihr jetzt zwischen die Pappringe reinwickeln – wenn ihr keines mehr habt, könnt ihr euch einfach noch ein Stück abschneiden. Dadurch ist es noch ein wenig fester. Schön fest zusammenschnüren. Wenn genug Schnur für einen Knoten da ist, auch noch einen Knoten machen. Wenn ihr den Knoten habt, braucht ihr die Pappe nämlich nicht mehr, die könnt ihr dann wegschneiden.

Der Körper ist fertig. Überstehende Schnüre könnt ihr zurechtschneiden. Die Beine könnt ihr jetzt in die richtigen Winkel biegen. Nehmt euch große Kulleraugen oder bastelt euch Augen und klebt sie auf die Spinne. Wer will, kann sich noch einen Mund basteln und ihn auch noch drankleben.

Leider nimmt das relativ viel Zeit ein. Anderthalb Stunden hätten wir wohl gebraucht, aber wir waren zu sehr mit den Spinnenbildern und -reimen beschäftigt. Deswegen gibt es erst nächste Woche, wenn wir sie fertiggebastelt haben, Bilder dazu.

Bis nächstes Mal und fröhliches Spinnen wünscht euch Ret die Ratte!

Reimekästchen, ein Gecko, jede Menge Wortsport und die Santamaus

Kennt ihr die wundervolle Bilderbuchzeitschrift „Gecko“? Nein? Dann solltet ihr euch ganz schnell eine Ausgabe kaufen wenn ihr Kinder im Alter von 4-8 Jahren daheim habt oder mit Kindern arbeitet oder liebevoll gezeichnete Geschichten mögt oder überhaupt Geschichten liebt oder…

ach ich mach es kurz: gute Gründe um sich die „Gecko“ zu kaufen, gibt es jede Menge und ich hatte vor einigen Jahren das Glück eine der Herausgeberinnen kennenzulernen.

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Auf einer Fortbildung der Stiftung Lesen war auch Muriel Rathje, die mit zwei sehr engagierten Freundinnen die Zeitschrift herausgibt. Sechs Ausgaben erscheinen im Jahr und jede enthält drei allerliebst gestaltete Geschichten. Diese zeichnen sich oft durch einen ganz besonderen Witz oder ein anderes originelles Merkmal aus. Und das Ganze werbefrei!

Und dann gibt es noch ein Experiment, Sprachspiele und manches mehr. Was ich sehr liebe: die Kategorie Wortsport.

Hier wird immer in ein Bild verpackt ein Worträtsel gesucht. Das ist oft sehr lustig und macht große Freude. Und genau diesen Wortsport habe ich heute auch mit meiner Samstagsgruppe gemacht.

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Reimen und mit Sprache spielen findet bei uns eh immer großen Anklang und so wollten wir heute einmal drauflosdichten und dazu eigene Wortsport-Kompositionen erfinden.

Für unsere Reime bastelten wir uns zudem kleine Reimekisten. Beim Basteln und Bemalen konnten die Leseratten nebenher die Gedanken schweifen lassen und sich schon einmal ihren Reim überlegen.

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Und ganz lustige und kreative Wortsport-Bilder kamen dann am Ende der Stunde auch heraus. Einen kleinen Teil davon zeige ich euch einfach einmal an dieser Stelle:

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Na, hat jemand von euch auch noch eine Idee? Schreibt oder malt sie uns. Wir freuen uns!

Und hier geht es direkt zum Gecko!

Liebe Grüße

Christine

Monsterwochen und das Monster aller Monster

Huaaaa – Monstermäßigen Lesespaß gibt es für die kleinen Leseratten der Samstagsgruppe zur Zeit. Denn unsere Monsterwochen sind gut besucht und vollgepackt mit monströsen Büchern.

Ein ganz herrliches Buch haben wir auf einer Fortbildung von Christine Kranz (Stiftung Lesen) vorgestellt bekommen. „Das Monster aller Monster“ heißt es und beinhaltet eine ganz wundervolle Monstergeschichte.

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Drei kleine, äußerst freche Monster wetteifern darum, wer von ihnen das böseste und fieseste Monster ist. Und weil sie zu keiner Einigung kommen, gehen sie ans Werk und erschaffen ein Monster (eben das Monster aller Monster). Doch dieses ist so ganz anders, als sie es sich vorgestellt haben und so erleben die drei fiesen Gesellen eine ganz schöne Überraschung.

Erschienen ist das Buch im Aladin-Verlag und ich wünsche ihm noch viele Leser.

Das Buch ist ganz wunderbar dafür geeignet, die Gruppe in die Geschichte einzubeziehen. Anna, Dustin und Jana schlüpften bei uns in die Rolle der Monster während Marilena sich als Monster aller Monster erst einmal verhüllen ließ.

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Zum Leben erwacht stapfte sie dann durch den Raum und schon bald lagen die Mumienbinden am Boden und wir hatten unser Supermonster.

Die restliche Gruppe durfte viel beim Vorlesen hineinrufen und kräftig für passende Hintergrundgeräusche sorgen.

Nach dem Vorlesen und Nachspielen der Geschichte gab es dann für jedes Kind noch eine kleine Überraschung: Fingermonster (auch ein toller Tipp von Christine Kranz) warteten auf die Kinder und wollten es sich auf den Fingern ihrer neuen Besitzer bequem machen. Die Kinder durften ihren Fingermonster Namen geben und schnell entwickelte jedes Monster auch ganz individuelle Eigenschaften.

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Jeder konnte sein Monster ein wenig umgestalten, ob kleine Armbänder aus Wolle oder glitzernde Sterne auf die Stirn: bald war jedes Monster ein Unikat.

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Wir gingen im Raum umher und die Monster durften sich gegenseitig interviewen. Das ging so: immer wenn zwei Kinder (nein, Monster natürlich) aufeinander trafen, stellten sie sich eine Frage wie z. B. wen erschreckst du am liebsten?

Auf diese Art und Weise kamen lustige Antworten zustande, die Fantasie wurde mächtig angeregt und die Monster sind den Kindern total ans Herz gewachsen.

Auch in den nächsten Wochen begleiteten die Monster uns dann treu auf den Fingern oder Plätzen der Kinder.

Monstermäßige Grüße

Christine

{Monsterwochen} Wandelmonster Waldemar ist ganz und gar verwandelbar

Mitten drin sind wir in unseren Monsterwochen. Und was gibt es herrliche Bücher zu dem Thema. So auch das wundervolle und witzige Buch von Wandelmonster Waldemar. Dieses kann sich nicht nur in tolle Sachen verwandeln, nein, dabei wird kräftig gereimt. Und Reimen finden wir eigentlich fast immer gut.

Erschienen ist das monstermäßig-tolle Buch im Loewe-Verlag. Geschrieben hat es Patrick Wirbeleit, der gleichzeitig auch die Bilder gemalt hat.

Auf den Fingern der Kinder sitzen die Fingermonster, die sie in der vergangenen Woche bekommen haben. Diese kleinen Kerlchen haben längst alle einen Namen bekommen und werden heiß geliebt.
Ich habe mir einen Waldemar gebastelt, indem ich auf etwas dickeres Tonpapier bzw. Tonkarton freihand ein Wandelmonster gemalt habe. Ausgeschnitten und an einem Schaschlikspieß befestigt, hat man so ratzfatz eine kleine Figur, die das Vorlesen noch einmal etwas lebendiger macht.

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Beim Vorlesen können die Kinder ganz einfach mitraten, in was sich Waldemar als nächstes verwandelt, denn durch die Reime wird das ganz leicht zu erkennen.
Nach dem Vorlesen habe ich eine kreative Aufgabe für die Kinder. Jeder denkt sich einen eigenen Reim aus, in was sich das Wandelmonster verwandeln soll. Außerdem darf jedes Kind einen Waldemar basteln und eben das, in was er sich verwandelt. Auch die Kinder schneiden ihre Figuren aus und kleben sie an Schaschlikspieße.
Ein kleines Theater habe ich mitgebracht. Am Ende der Stunde darf nun jedes Kind einmal hinter das Theater, seinen Reim vorlesen und sein Wandelmonster verwandeln.

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Wow, war das toll. Und deshalb haben wir für euch einige der Reime auch aufgeschrieben und ein paar Fotos gibt es auch für euch:

Steigt Waldemar in einen Flieger, Wird er zu einen wilden Tiger.

Schneidet er ’ne tolle Fratze, Verwandelt er sich in ’ne Katze.

Juckt ihn eine kleine Laus, Verwandelt er sich in ’ne Maus.

Isst Waldemar einen Fisch vom Tisch, Wird Waldemar direkt zum Fisch.

Lebkuchen ist sein Lieblingsschmaus, Schwuppdiwupp, wird er zur Maus

Beim Zwiebelessen juckt die Nase, Verwandelt er sich in einen Hase.

Waldemar trinkt auf ex ein Bier Und wird auf einmal ein Schnabeltier.

Kocht Waldemar Suppe auf dem Herd, Dann sagt er „Hüh“ und wird zum Pferd.

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Na, wie gefallen euch unsere Monsterwochen? Wir haben noch ein paar tolle Themen für euch.

Monstermäßige Grüße

Christine

Spieglein, Spieglein in der Hand (mit Bastel-Vorlage)

Schablone
Schablone als Download (PDF)
Vor zwei Wochen haben wir Schneewittchen-Cupcakes gebacken, so rot wie Blut, so weiß wie Sahneschnee und so schwarz wie Ebenholz. Diesen Samstag haben wir uns vom Bösewicht der Geschichte inspirieren lassen: Zauberspiegel!

Zum Basteln haben wir uns eine Vorlage erstellt. Die könnt ihr natürlich auch frei benutzen:

Spiegel in den verschiedensten Farben konnten ausgeschnitten und dann mit Masking-Tape, Mosaiksteinen, Glitzerzeug und – als spiegelnde Oberfläche – Aluminiumfolie versehen werden.

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Dann ging es an’s Schreiben: Ganz viel Fantasie war gefragt, ganz gleich, ob eine Geschichte entsteht, man sich überlegt, welchen Zauber- und Reimspruch den Spiegel zum Leben erweckt oder ob man sich überlegt, wo man seinen Spiegel herbekommen hat.
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Eine kreative Geschichte von Marie-Lena könnt ihr gleich hier lesen:

Mein Zauberspiegel

Ich hielt den Spiegel in der Hand und sagte: „Lass mich schnell wie ein Pferd sein!“
Der Spiegel sprach: „Passwort.

So sagte ich:
Hör mir zu, du doofer Spiegel,
Sonst werf‘ ich nach dir einen Ziegel!

Wunsch erfüllt, so soll es sein.
Doch zu denem Pferdebein
Kommen Hufe, Schweif und Mähne
Und natürlich Pferdezähne.

Und dann war ich ein Pferd.

Heute bin ich – oder ein Teich voller Geschichtenfische

Mit einem ganz besonderen Buch arbeiten wir momentan in der Lese- und Schreibwerkstat: „Heute bin ich“ heißt das preisgekrönte Bilderbuch von Mies van Hout aus dem aracari-Verlag. Und in dem Buch erwarten uns bunt gemalte Fische, die ganz verschiedene Emotionen ausdrücken. Nur ein Wort pro Seite und ein gemalter Fisch reichen dabei aus, dass unsere Fantasie die tollsten Geschichten zu den Fischen entstehen lässt.

Heute bin ich
Warum ist der eine Fisch wohl so wütend und was ist dem verblüfften Fisch wohl vor der Nase vorbeigeschwommen? Mit dem Buch lässt sich ganz herrlich arbeiten und es macht unglaublich viel Freude, die Seiten gemeinsam mit den Kindern zu entdecken.

Heute bin ich

Für unsere Leseratten hieß das, erst einmal raten, welcher Fisch wohl welches Gefühl darstellt und auch warum es gerade dieses spezielle Gefühl ist. Wie erkennt man einen verliebten Fisch? Nach dieser Raterunde wurden wir dann aber selbst kreativ: jedes Kind gestaltete einen bunten Gefühlsfisch und ließ ihn in unseren Geschichtenteich.
Die Fische haben wir auf schwarzes Tonpapier mit Pastellkreiden gemalt. Die Kreiden haben eine schöne Leuchtkraft, so dass die Fische nachher richtig schön strahlen.

Heute bin ich

Heute bin ich

Wir haben die Fische ausgeschnitten und einlaminiert. Vorne kam eine Büroklammer daran, so dass wir die Fische mit einer improvisierten Angel auch tatsächlich angeln konnten.

Heute bin ich

Heute bin ich

Aus den Fischen wurden dann Geschichten in denen die Kinder Abenteuer erfanden die die Fische erlebt haben. Einige der Geschichten stellen wir euch hier in der nächsten Zeit vor. Am Ende des Beitrages erwartet euch die erste Geschichte von Luca (9 oder mittlerweile schon 10 Jahre alt)
Da gibt es mutige Fische, deren Eltern entführt wurden, schlecht gelaunte Fische, denen die Freundin ausgespannt wurde und und und!

Heute bin ich

Heute bin ich

Heute bin ich

In den nächsten beiden Wochen werden uns die Fische noch durch unsere Gruppenstunden begleiten. Wir werden das Märchen vom Fischer und seiner Frau vorlesen und auch noch kleine Plätzchen in Fischform backen. Es wird ein Gefühls-Fisch-Quartett geben und manches mehr.
Über neue Gesichter in unserer Lese- und Schreibwerkstatt freuen wir uns immer.
Leseratten ab 7 Jahre treffen sich samstags zwischen 10.00 und 12.00 Uhr. Die Jugendgruppe ab 11 Jahre findet jeden Mittwoch von 17.30 bis 19.30 Uhr statt.

Wir freuen uns auf euch!
Christine

Verschwundene Eltern

(von Luca S.)

Leo ist ein 7 Jahre alter Fisch. Er geht in die Fischschule am Korallenriff 5.
In der ersten Stunde haben sie Mathematik. Frau Lachs, die Lehrerin fragt Leo:
,,Wie viel sind 5 Planktons minus 3 Planktons ?“ ,,Es sind 2 Planktons und wenn ich sie gegessen hab, sind es keine mehr.“ , antwortet Leo. Es klingelt zur Pause. Alle Fischkinder schwimmen durch die Fluren nach draußen. Leo unterhält sich mit seinem Freund Tim : ,, wir bekommen ja nachher schon Zeugnisse. Das zeig ich zu Hause sofort meinen Eltern.“ Als nächstes bekamen sie Zeugnisse. Nach der Schule wollte Leo zu Hause sein Zeugnis seinen Eltern zeigen, die waren nicht da. Leo sah nur dass alles umgeschmissen worden war und an der Wand waren Blutspuren zu sehen. Leo bekam es mit der Angst zu tun. Plötzlich sah er einen Fisch mit einem Umhang und einem Beutel. Er folgte dem Fisch in eine stockfinstere Höhle. Er sagte: ,,Lass sofort meine Eltern frei!“ Der Unbekannte forderte : ,,Gib mir zuerst eure goldene Vase!“ Leo schwamm schnell nach Hause, nahm die Vase und schwamm zurück zur Höhle. Leo knallte dem Unbekannten die Vase gegen den Kopf, der dann ohnmächtig wurde. Schnell nahm Leo die Vase und den Beutel und befreite seine Eltern. Zu Hause angekommen sperrten sie alles ab und waren glücklich und Leo konnte ihnen endlich sein Zeugnis zeigen.

The End

Geschichten aus dem Drachenwinkel

32-DSC_1671 Letzten Mittwoch ging es wieder in den Drachenwinkel. Wer den noch nicht kennt, der Drachenwinkel ist eine Buchhandlung in Dieffeln, die eine ganz besondere Atmosphäre hat. Fantasybücher, schwarze T-Shirts, Drachenstatuen, Plüschtiere, eine Lesecouch und eine Bar.

Grund dafür ist eine aktuelle Ausschreibung. Bis zum 15.05.2014 kann man dem UlrichBurger-Verlag für „Geschichten aus dem Drachenwinkel“ Werke zuschicken. Hier könnt ihr alles darüber lesen. Wer gute Geschichten schreibt, kann in einer Geschichtensammlung veröffentlicht werden.

23-DSC_1660Wir waren fleißig. Inspiration gab es überall. Vom schwarzem Humor auf den T-Shirts und Postkarten bis hin zu den ganzen Büchern rundherum, am Ende hatten alle irgendetwas daraus zusammengestellt. Zum Fertigstellen haben wir zum Glück noch ein kleines bisschen Zeit.

 

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Wir bedanken uns ganz herzlich beim Drachenwinkel. Extra für uns blieb der Laden noch eine Weile länger offen.

Es ist immer wieder toll vorbeizuschauen.