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{Tierbilder} Diese Puzzleteile gehören zusammen

„Wir gehören zusammen“ von Britta Teckentrup ist ein interessantes Buch. Zum einen ist es zum Vorlesen gedacht, mit Reimen und lustigen Tierbeschreibungen. Zum anderen ist es zum Entdecken gemacht: Auf jeder Seite findet man eine Menge ähnlicher Tiere – mal haben Hunde ähnliche Farben, Fische haben ein anderes Schuppenmuster und Käfer haben unteschiedliche Fühler – aber nur zwei sehen genau gleich aus. Genau die richtigen zwei Tiere zu finden ist ein echtes Leseerlebnis – solange in der Gruppe der Lesemäuse nicht zu viele nach vorne drängeln. 😉

Aber nur weil die Kinder das Buch nicht zu Hause haben, heißt das nicht, dass sie mit dem Suchen nach zusammengehörenden Teilen aufhören müssen! Seit mehr als einem Jahr haben wir in unseren Schränken Blanko-Puzzles herumliegen. Zeit, sie einzusetzen.

Hund & Katze

Weil auf den Puzzles nur schlecht radiert werden kann, hat jeder erstmal eine Vorzeichnung gemacht. Die verschiedensten Lieblingstiere haben mit Bleistift und Filzstift ihre Form bekommen… auf dem Puzzle werden sie nachgemalt und bekommen ihre endgültige Farbenpracht.

Am Schluss ist noch genug Zeit, das eigene Puzzle zu lösen.

Wichtig ist, dass das Tier so viel Platz auf dem Puzzle einnimmt, wie es möglich ist. Am besten wird alles, inklusive Rahmen, ausgemalt.

Kaninchen

 

Fledermaus
Spinnen
Fische
Hund

Viel Spaß beim Puzzlen!
Ret

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{Die Suche} Gürtel für unsere Fantasiekreide

Die ReiseDie SucheDie Rückkehr:
Mittlerweile ist zumindest der erste Band der Bilderbuch-Trilogie bei uns in der Lese- und Schreibwerkstatt ein richtiger Klassiker geworden. Alle Gruppen kennen das Buch; auf Seminaren empfiehlt und bespricht es unsere Leiterin Christine ständig – und jetzt haben wir alle Bände. Das Besondere: Die wundervoll aufwändig illustrierten Bücher haben keinen Text. Kinder können (in allen Sprachen) selbst „vorlesen“ und beschreiben, was passiert… und mit eigener Zauberkreide kann man selbst erraten, welche Zeichnung unsere Helden aus der Geschichte rettet und seine eigene Zauberwelt zeichnen!

Also soweit eigentlich ein alter Hut. Aber jetzt haben wir Zauberkreide und müssen sie auf unseren Abenteuern mitnehmen… Und deswegen lesen wir den zweiten Band. Aus der Trilogie ist das eigentlich sogar mein Lieblingsbuch, es gibt so viele Details, die Elemente der Geschichte im Voraus andeuten. Und endlich erfahren wir, was es mit den düsteren Gestalten im ersten Band auf sich hat…

Der König aus „Die Suche“ hat für unser Problem die passende Erfindung: einen Gürtel!

Wir haben weit im Voraus die Eltern unserer Lesemäuse gebeten, alte Jeans zum Zerschneiden wegzulegen. Übergröße ist kein Problem.

Als erstes muss aufgepasst werden, wie die Jeans geschnitten wird. Gebraucht werden die Hintertaschen, die Rise (die Gürtelzone inklusive Gürtelschlaufen und Verschluss), aber nicht die Vordertaschen und nicht der Reißverschluss. Damit die Hintertaschen nicht von innen aufgeschnitten werden, am besten vorher abtasten.
Bei „Jeans“, die keine Hintertaschen haben, kann man auch versuchen die Vordertaschen zu nehmen.

Für die Kinder war es eine große Hilfe, dass wir die Schnittlinien mit Textilstiften vorgezeichnet haben.

Dann kann der Fantasiegürtel voll mit Farbe und Glitzer ausgestattet werden! Immerhin soll er uns in unseren Abenteuern begleiten.

Dann muss der Gürtel trocknen. Eine letzte Kleinigkeit fehlt aber noch: Passt der Gürtel? Wenn das die alte Hose vom Papa war, eher nicht. Man könnte an der passenden Stelle ein neues Loch für den Knopf bohren, aber wir haben stattdessen einen Druckknopf angebracht, den sich die Kinder selbst aussuchen konnten.

Fertiger Gürtel mit rosa Herz-Druckknopf – nur noch etwas trocknen lassen
Voll ausgestattet für ein Abenteuer!

Bis zum nächsten Abenteuer!

Ret

{Gesucht! Henri, der Bücherdieb} Ich ❤ Bücher und T-Shirts

Als Leseratten und Lesemäuse können wir von Büchern ja nie genug bekommen. Aber was ist mit Lese-Hasen? In Gesucht! Henri, der Bücherdieb lernen wir einen bücher-begeisterten Hasen kennen. So begeistert, dass er die Bücher aus den Häusern der Menschen klaut. Man erkennt ihn an seinem T-Shirt, auf dem „Ich ❤ Bücher“ steht. So begeistert vom Lesen sind wir auch!

Was Henri kann, können wir schon lange. Mit bunter Stoffmalkreide auf weißen T-Shirts und mit vorgeschnittenen Malschablonen gestalten wir unsere eigenen  „Ich ❤ Bücher“-T-Shirts, in unseren Lieblingsfarben und mit so vielen Herzen und Zusatzsymbolen wie wir wollen.

Ein paar Tricks haben wir dabei herausgefunden:

  • Es geht einfacher, wenn man die Schablonen mit Maskingtape ans T-Shirt klebt.
  • Ein Stück Pappe im T-Shirt hilft auch enorm.
  • Trotzdem wird es etwas rutschig. Mit den Stiften zu malen ist nicht immer ganz wie auf dem Blatt. Stattdessen kann man die Stifte aber auch als Stempel benutzen, bis die Fläche ausgemalt ist.
  • Bei besonders wichtigen Formen hilft es, hinterher die Umrandung nachzufahren.

Und zum Schluß noch ein kleines Spiel: Wisst ihr, welche Bücher unser Hase hier gemeint hat?

  • Der Schnüffelo
  • Der kleine Hase Nimmersatt
  • Wo die wilden Kaninchen wohnen
  • Charlie und die Löwenzahnfabrik
  • Vom kleinen Häschen, das wissen wollte, wer ihm auf dem Kopf gemacht hat
  • Der Räuber Möhrenplotz
  • Pippi Karottenstrumpf
  • Max und Möhritz
  • Harry Hopper und das Radieschen der Weisen
  • Alice im Mümmelland
  • Hänsel und Beete
  • Wilbur und Karotte
  • Die Chroniken von Mjam-ja
  • Die Schöne und der Salat
  • Der kleine Hase Krokus-Kuss

Und hier noch ein paar Titel für ältere Leser:

  • Oliver frisst
  • Das Schicksal ist eine miese Rübe
  • Die Tribute von Möhrem
  • Der Herr der Löffel
  • Per Anhalter durch das Feld
  • Die Hasen von Winterfell
  • Dr. Hoppel und Mr. Hyde
  • Der alte Hase und das Meer
  • Die drei Mümmeltiere
  • In 80 Tagen um das Feld
  • Knabber(n) zum Morgengrauen
  • Der Langohrige, der aus dem Bau stieg und verschwand

Bis zum nächsten Mal!

Ret

{Das Schlaf} Watteschafe… ich meine, Watte-Schlafe

Flix ist Comiczeichner, aber diesmal hat er ein Bilderbuch geschrieben: Das Schlaf.

Das Schlaf mit Aktenkoffer

Das Schlaf ist genial, auf jeder Seite gibt es Sachen zu entdecken und etwas zum Lachen oder zum Schmunzeln (und Flix ist ein wunderbarer Zeichner). Leider konnten wir die Kinder mit der Geschichte nicht zum Schlafen überreden, deswegen mussten wir uns etwas anderes ausdenken:

Ich war mal wieder fleißig… ungefähr einmal im Jahr gestalte ich eine druckfertige Bastelvorlage. Was ihr für die Schafe Schlafe braucht:

  • Festes Papier (A4) für die Vorlage
  • Schere
  • Wattepads
  • Einen Stift, um die Schablone auf der Watte nachzuzeichnen

Und so geht’s:

Die Wattepads zur Hälfte durchschneiden
  1. Schneidet die alle Vorlagen aus.
    • Den Kopf und die kleinen Kreise braucht ihr vielleicht nur einmal auszuschneiden, die sind nur als Schablone gedacht.
    • Ein Schaf besteht aus einer Körper-Vorlage, zwei Bein-Vorlagen und 14 Wattepads
  2. Malt mit einem Stift auf je ein Wattepad die Schablonen nach. Insgesamt braucht ihr:
    • Einen Kopf
    • Zwei Kreise

    Die Wattepads dann an den nachgezeichneten Linien ausschneiden und in die Einschneidelinien reinschneiden.

  3. Die übrigen Wattepads in der Mitte halb durchschneiden.
  4. Die Wattepads in den Körper stecken.
    • Die ausgeschnittenen Wattepads sind für bestimmte Stellen gedacht: der Kopfteil für den Kopf, einer der Kreise dahinter, in den Hals, der andere Kreis in den letzten Schlitz am Po.
    • Ich empfehle, von einem Ende zum anderen vorzugehen.
  5. Erst zum Schluß kommen die Beinteile in den Körper.
Prickeln ist nicht empfohlen – sehr zeitaufwändig und die Schlitze müssen unbedingt mit der Schere geschnitten werden

Ein paar Dinge kann man noch ausprobieren:

  • Den Kopf statt als Wattepad einfach als Papier reinstecken.
  • Die Wattepads auseinanderreißen und entweder die Hälften einzeln in die Schlitze stecken oder beide Hälften seitenverkehrt zusammen reinstecken. Dadurch wird das Schaf schön flauschig. Leider wird es sehr viel schwerer, die Wattepads reinzustecken. Aber für den Kopf oder für das Endteil ist es vielleicht eine Überlegung wert.
  • Auf das Kopfteil können noch Augen aufgemalt oder -geklebt werden.
Am besten erst außen alles abschneiden und dann die Schlitze ganz am Schluß
Herde #1
Herde #2
Eins… zwei… dr… zzzzzz…
Määh!

Gute Nacht.
Hat Spaß gemacht.
Bis nächstes Mal.

Ret

{Umwelt & Ernährung} Großes Apfelfest

Adamsapfel, Zankapfel, Apfel, der nicht weit vom Stamm fällt, in den sauren Apfel beißen, Äpfel und Birnen vergleichen, und das alles nur für ’n Apfel und ’n Ei! Keine andere Frucht ist für uns so bedeutend wie der Kulturapfel und gerade jetzt, da sich der Herbst nähert, lohnt es sich, die schwer beladenen Bäume anzusehen.
In Nalbach geht es in den Nachhaltigkeitswochen um „Klimwandel und lokales Handeln am Beispiel Ernährung, Fairtrade und Fairer Konsum“ – und wir machen mit. Teil unserer Themenwochen ist unser großes Apfelfest!

Ursprünglich war Apfelpflücken auf dem Feld geplant, aber wetterbedingt haben wir das Programm in die Lese- und Schreibwerkstatt verschoben.

Drinnen ist es warm und schön trocken

Spiel- und Ratespaß

Das kalte und feuchte Wetter kann uns aber nichts anhaben – und um das zu beweisen gehen wir raus, um unz mit einem Apfelquiz aufzuwärmen. Wie gut kennt ihr euch mit Äpfeln aus? Probiert euer Wissen und euer Glück:

Das Lösungswort findet ihr, wenn man die ganze Box markiert:

FRÜCHTE ist richtig – OBSTART und VITAMIN sind falsche Fährten

Das lief ja wunderbar. Diejenigen, die nicht so viele Antworten kennen, können immer noch ihr Können beweisen! Wir haben hier einen Eimer voll Äpfel. Wie gut seid ihr im Schätzen? Wie viele Äpfel passen in einen 10-Liter-Eimer?

„Stille Post“ während die Schätzungen aufgeschrieben werden

Wir haben natürlich nachgezählt:

Na, wer von euch war am nächsten dran?

Apfel-Buffet

Jetzt aber wieder rein. Einige von uns haben nämlich extra das zweite Frühstück ausgelassen, um die ganzen wunderbaren Leckereien zu kosten, die mitgebracht wurden! Das war natürlich das Einzige, was wir gemacht haben – so wenig ich dagegen gehabt hätte. Wir wollten noch Apfel-Lesezeichen basteln und Apfelstück-Piñatas selbst gestalten!

Ein reiches und vielfältiges Naschangebot – Crepes, Kuchen, Apfelsalat, Muffins, Apfelmus, Apfeltaschen und dazu warmer Apfeltee

Apfel-Lesezeichen

Verena hat für uns die süßeste Idee gefunden, wie man einfache und kreative Lesezeichen machen kann. In diesem Video zeigen wir euch, wie ihr sie selbst machen könnt:

Alles, was ihr für dieses Lesezeichen braucht, sind:

  • Eine Büroklammer (große eignen sich gut)
  • Eine rote Holzperle
  • Ein grünes, blattfarbenes Bändchen
  • Ein Stück Faden

Apfelkern-Piñata

Wer Pinatas kennt, weiß, dass es einfach nuch Pappobjekte sind, die man mit Süßem füllt, um sie bei einem Fest aufzuschlagen. Das ist eine wunderbare Idee, aber zeitaufwendig, wenn man die Pinata selbst machen will – die einfachste Methode ist, einen Luftballon mit Papierfetzen und Leim zu beschichten, um nach dem Trocknen den Ballon im Innern platzen zu lassen. Stattdessen kann man aber im kleineren Stil auch Pappteller benutzen.

Diese Pappteller werden dann nur ein kleines Apfelscheibchen. Wichtig dabei ist, dass die Außenseite angemalt wird. Außen kommt die Schale, also am besten rot (oder grün oder gelb) den Rand entlangmalen, und dann die Mitte des Tellers leicht gelblich anmalen. Mit Wasserfarben geht das ganz gut, wenn man Gelb oder Ocker mit Wasser verdünnt.

In der Mitte kommen ein paar Apfelkerne. Wenn der Teller getrocknet ist, braucht man nur noch den Teller zuzuklappen, ein paar Süßigkeiten reinzulegen und das Apfelstück am Papptellerrand zukleben. Mit einer Wäscheklammer kann man sichergehen, dass der Kleber auch von alleine trocknet.

Ein letzter Pinselstrich – dann muss die Apfel-Pinata nur noch trocknen

Auch das Thema Märchen haben wir weitergeführt – am Ende haben uns ein paar Meisterleser aus der Mittwochsgruppe Frau Holle vorgelesen.

Das Apfepflücken auf der Obstwiese musste leider ausfallen – da waren wir aber ganz froh, denn diesen Samstagmorgen haben wir ein wenig gefröstelt. Dafür haben wir aber auch wirklich viel gemacht und haben uns auf das Thema der nächsten Wochen eingestimmt.

Ret

{Wunschwochen} Zeitkapsel-Briefe aus der Vergangenheit mit Hase Felix

Es gibt so viele wundervolle Bilderbücher und Geschichten zum Vorlesen. Deswegen ist es kein Problem, unsere Lesemäuse mal selbst Bücher aussuchen zu lassen, die ihnen gefallen. Eines dieser Schmuckstücke war Neue Briefe von Felix: Ein kleiner Hase reist durch die Vergangenheit. Ein echter Klassiker, der heute noch so gut ankommt wie in meiner Kindheit!

Wer die Bücher kennt, der weiß, dass das Besondere an den Büchern die Briefe vom Hasen Felix sind. In diesem Band zog sich das Abenteuer nicht nur durch verschiedene Länder und Kulturen, sondern gleich durch Raum und Zeit. Indianer, das alte Japan, Mittelalter und Steinzeit, einfach unglaublich – aber zum Glück findet der kuschelige Stoffhase wieder zurück zu Sophie.

öffnen erst am 22.4.2024

Wir haben überlegt und uns ausgedacht, wie wir denn selbst Briefe aus der Vergangenheit bekommen können. Aus einer früheren Aktion haben wir noch Siegelwachs und zwei Siegelstempel. Also ran ans Werk!

Jedes Kind schreibt einen Brief an sich selbst. Manche malen Bilder von Felix in einer Epoche, andere diktieren den Betreuern ein kleines Hallo. Dann wird das schön zusammengefaltet.

Als nächstes wird der Umschlag gebastelt. Das Papier darf gerne in der Lieblingsfarbe sein. Der Brief wird hineingesteckt und dann ist es soweit: Die Siegelwachskerze wird angezündet und ein paar Tropfen landen an der richtigen Stelle auf dem Umschlag. Rot, rosa oder gold stehen zur Auswahl. Dann schnell den Stempel draufmachen und schon ist der Brief so verschlossen, dass man sehen kann, ob jemand ihn schon aufgemacht hat oder nicht. Das Herzsiegel war am beliebtesten, aber auch das edle Eulensiegel lässt sich gut sehen.


Jeder durfte selbst aussuchen, wann der Brief erst geöffnet werden darf. Wenn sie 17 Jahre alt sind? In 10 Jahren? Eine schöne, runde Zahl, wie 2020?

Ich bin jedenfalls gespannt, ob wir in ein paar Jahren von den ersten geöffneten Briefen hören. Wie wir wohl auf heute als Vergangenheit reagieren? Wenn wir etwas von den Zeitkapseln erfahren, teilen wir gerne, was passiert.

Bis dahin bleibt die Zukunft ein Geheimnis. Ich freue mich darauf, es zu lüften.

Ret

{Noch einmal wird es pumpfig} Los geht die Pumpfiade und ein GIVE-AWAY gibt es auch noch!

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Letzte Woche habt ihr ja erfahren, was ein Pumpf ist und was es mit den Glückspunkten auf sich hat. Doch auch nach dieser pumpfigen Stunde ratterte es in meinem Kopf und irgendwie ließ mich dieser kleine Pumpf einfach nicht los. Deshalb haben  wir gestern noch einmal eine ganze Gruppenstunde dem Buch „Loni lacht!“ gewidmet und eine Pumpfiade veranstaltet: dabei gab es sieben Stationen, die die Kinder in kleinen Gruppen durchlaufen mussten. Natürlich gab es dabei auch eine pumpfige Laufkarte.

Nach jeder Station durften die Kinder einen Fingerabdruck auf den Bauch ihres Pumpfes setzen und so füllten sich die Glückspunkte fast von alleine auf.

An dieser Stelle habe ich auch eine süße Geschenkidee für kleine Kreative: „Finger-Stempeln für kleine Künstler“ erschienen im Bassermann-Verlag. (Werbetrommel an: Dem Verlag, bei dem auch mein Pancakes-Buch erschienen ist und das ihr außer im Buchhandel natürlich auch gerne signiert bei mir bestellen könnt! Werbetrommel Ende)

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GIVE-AWAY

Das Fingerstempel-Buch oder ein für euch persönlich signiertes Pumpfbuch könnt ihr jeweils einmal gewinnen, wenn ihr mir in einem Kommentar verratet, was euch glücklich macht! Also: hinterlasst uns einen glücklichen Kommentar (das macht uns Blogger auch immer ganz glücklich) und schon seid ihr im Lostopf!

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Doch nun zurück zu den sieben pumpfigen Stationen:

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An Station 1 gab es fertig gebackte Muffins, die noch pumpfig dekoriert werden mussten.

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Station 2 war unsere Experimentierstation. Hier mussten die Kinder erforschen, warum Will der Wasserläufer wohl Angst davor hatte ins Wasser zu gehen und wir machten ein Experiment um zu zeigen, wie die Oberflächenspannung von Wasser funktioniert. Hier haben wir die Experimentieranleitung für euch. warum-willi-angst-vorm-wasser-hat

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„Blinder Pumpf“ spielten wir an Station 3: hier hatte ich vorher einen Pumpf aquarelliert und mit Klettverschluss-Punkten versehen. Die Idee hatte Steffi als sie das Buch mit unserer Juniorgruppe gelesen hatte. Auf die Glückspunkte kommen ebenfalls Klettverschluss-Punkte (die Gegenstücke). Nun bekamen die Kinder die Augen verbunden und mussten die Glückspunkte an Lonis Bauch befestigen.

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„Glückspunktfänger“ lautete der Name der vierten Station: hier warteten lauter Smarties/Glückspunkte darauf von den Kindern mit Strohhälmen angesaugt zu werden. Gewonnen hatte, wer die meisten Smarties erbeutete.

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Kreativ wurde es an der fünften Station: hier ging es um „Lonis Glückspunktsammlung“. Jede Gruppe malte einen Loni und überlegte sich, was glücklich macht. Das wurde auf Punkte geschrieben, die dann auf Lonis Bauch geklebt wurden.

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Die sechste Station war eine Luftballonstation. Die Gruppe setzte sich auf den Boden und musste nur mit den Füßen einen Luftballon (Glückspunkt) einmal durch alle Teammitglieder weitergeben.

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Station 7 war eine Glückspunkte-Party mit jeder Menge Luftballontanz (das waren die Glückspunkte) und natürlich passender Musik (Happy). Da mussten unsere Leseratten im Duett die Luftballons abwechselnd zwischen Bauch, Beinen, Po (das klingt ja fast wie ein Pilates-Kurs) klemmen und dabei wild tanzen.

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Dazwischen wurden natürlich noch die Pumpfmuffins gegessen und ein gemeinsames Pumpfbild entstand auch noch mit den Fingerstempeln.

Und jetzt zeige ich euch mal noch, wie beliebt der Pumpf auch bei uns daheim ist. Mein dreijähriger Sohn ist total begeistert und ich muss nur noch Pumpfe vormalen, die er dann ausmalen kann. Und einen haben wir dann auch mit Klebepunkten versehen, die dann jeden Abend dran geklebt werden und dabei zählen wir auf, was uns heute alles glücklich gemacht hat.

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Pumpfige Grüße

Christine

Give-Away: Um bei unserem Give-Away mitzumachen, müsst ihr bis zum 05.02.2017 einen Kommentar unter diesem Blogpost hinterlassen. Unter allen Kommentaren losen wir dann je einen Gewinner aus. Wir versenden nur nach Deutschland.

Unsere Gewinner stehen fest! Das Pumpfbuch geht an Renate und das Fingerstempelbuch hat Jennifer gewonnen.

Renate: bitte schick uns deine Adresse und sag uns, ob es für dich selbst oder jemand anderen signiert werden soll.

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{Weihnachtself zu Besuch} – Wichtelfreunde basteln

Eigentlich hatten wir mit den Leseminis von 4 – 7 Jahren vor, mit Wo is meine Schwester? von Pettersson und Findus-Erfinder Sven Nordqvist in die seltsame Welt der Mucklas zu gehen… alles war vorbereitet… doch da ist uns beim Aufräumen etwas Merkwürdiges aufgefallen: 🎄

An die Leseminis

Eine winzige Tür. Ein putziger Briefkasten. Und ein geheimnisvoller Brief an die Gruppe. Was das wohl zu bedeuten hat? Mit gespitzten Ohren und neugierigen Augen lesen wir den Brief.

Hallo Kinder, Mein Name ist Luis und bin ein Weihnachtself. Eigentlich wohne ich am Nordpol beim Weihnachtsmann. Einige von uns Elfen sind Kinderelfen und besuchen jedes Jahr zur Weihnachtszeit brave Kinder der Welt. Unsere Aufgabe ist es, euch durch die Zeit zu begleiten und euch kreative Aufgaben zu geben, die ihr lösne müsst. Ich fühle mich im Moment noch ein bisschen einsam hier. Bastelt mir doch ein paar Wichtelfreunde. Eure Großen in der Gruppe helfen euch bestimmt. Aber ratet doch mal wie alt ich bin. Ich bin noch ein junger Elf. Also erst 63 Jahre alt und ihr seid meine erste große Aufgabe. Helft mir bitte sie gut zu bestehen. Ich würde mich sehr über Plätzchen, Süßes, Bilder oder Briefe freuen. Leider kann nur ich euch sehen und bin schon sehr gespannt. Euer Luis

Hallo Kinder.
Mein Name ist Luis und bin ein Weihnachtself. Ihr seid meine erste große Aufgabe. Ich fühle mich noch ein bisschen einsam hier. Bastelt mir doch ein paar Wichtelfreunde. Über Plätzchen oder Briefe freue ich mich sehr.
Euer Luis.

Ein echter Weihnachtself versteckt sich in unserer Bücherei? Na, dann müssen wir ihm doch helfen! Unser Buch müssen wir auf nächstes Jahr verschieben.
Als allererstes geben wir ihm etwas zu Essen. Zum Glück haben wir Kekse dabei. Schnell einen Miniaturteller basteln. Da wird sich Luis bestimmt freuen. 🎁

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Nächster Schritt: Kleine Wichtelfreunde basteln. Aber wir haben doch gar nichts vorbereitet – wir wussten doch noch gar nichts von Luis! Da musste jeder helfen. Material muss gesucht werden. Wer hat eine Idee, womit kann man Wichtel basteln? Wie können wir sie beschmücken, anmalen, ankleben? Brauchen wir besondere Werkzeuge, wie Heißklebepistole, Ausstanzer, Tacker, Locher oder Zickzackscheren?

Zum Glück haben wir schnell gefunden, was wir brauchen. Die Styroporfiguren hatten wir uns schon im Frühjahr besorgt und sind langsam in Vergessenheit geraten. Jetzt kommen sie zum Einsatz. 🌟

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Mit Stoffresten, Papierservietten, Filzstiften, Pfeifenreiniger, Kleber, Papier und vielem mehr zeigen die Kleinen dem Weihnachtselfen, wie kreativ sie sind! Schon bald ist Luis erster Freund fertig. ⛄

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Oh, das werden ein paar spannende Wochen! Und bis Weihnachten wird Luis es hier bestimmt ganz toll haben. 🎅

img_20161112_150727(Sind sie nicht wunderbar geworden?)

❄️❄️❄️

Wir halten euch auf den Laufenden!
Ein paar Fragen haben wir auch in den Briefkasten gesteckt. Nächste Woche wissen wir noch mehr über den Weihnachtselfen.

Ret

10 kleine Burggespenster schnitzen einen Kürbis…

Halloween steht vor der Tür. Und wer noch schnell auf der Suche auf einen Buchtipp ist, zu dem man mit den Kleinen passende Spukdeko basteln will, wird hier fündig:

10 kleine Burggespenster schliefen in der Scheune,
Eines hörte den Wecker nicht, da waren’s nur noch neune.

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„10 kleine Burggespenster gingen auf die Reise“ von Susanne Göhlich ist ein kleines und kurzweiliges Buch, das ganz im Stil von „10 kleine Jägermeister“ gehalten ist. Warnung vorab: Wir haben es leider nicht hinbekommen, es zu singen, dafür ist es nicht geeignet.

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Jedes Gespenst ist auf seine eigene Weise einzigartig. Ein Gespenst trägt eine 👓 Brille, eins hat eine 👜 Handtasche, dann ist eins schwarz oder hat eine blaue Mütze and und eins ist das kleinste Burggespenst. Und fast jeder bleibt irgendwann zurück, immer weniger werden es, bis das letzte Burggespenst allein ist… Natürlich geht es gut aus. 😉

Und wer ein kleines Halloweenfest plant, kann ganz einfach schön viel Deko passend zum Buch gestalten. Kleine Gespenster zum Aufhängen sind sehr einfach zu machen; man braucht:

  • weiße Papiertaschentücher
  • Stopfmaterial, z. B. Baumwolle
  • weiße Schnur

Ein Stück Baumwolle zusammenballen und in die Mitte des Taschentuchs legen. Das Taschentuch so zusammenzwicken, dass ein kleiner Kopf um die Baumwolle entsteht. Unter dem Kopf dann die Schnur nehmen und zusammenbinden – dabei achten, dass ein Ende der Schnur lang genug zum Aufhängen ist, das andere Ende kann man abschneiden.

Dann können die Kinder die Charaktere aus dem Buch einfach mit Filzer gestalten – oder natürlich selbst welche erfinden. Für das schwarze Gespenst (und für Gespenster in allen anderen Farben) kann man Stoffreste statt Taschentüchern verwenden.

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Aber damit war die Arbeit noch nicht zu Ende.

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Eine der Mütter hat uns einen Kürbis gespendet! Den wollten wir unbedingt schnitzen. Wie das geht?

  1. Skizzieren: Wir wollen ein Kürbisgesicht, also soll jeder ein Bild malen, wie der Kürbis aussehen soll.
  2. Aussuchen: Jetzt, da wir alle möglichen Formen gesammelt haben, stimmen wir gemeinsam ab. Welche Augenform? Wie soll die Nase aussehen? Welcher Mund ist am meisten „Halloween“?
  3. Aufschneiden: Natürlich nur von Erwachsenen. Sternförmig einen Deckel mit einem scharfen, langen Messer schneiden und anschließend aufstemmen.
  4. Aushöhlen: Da darf jeder mal dran, das ist ja auch anstrengend. Mit einem Löffel so gut wie möglich alles wegschaben, denn so hält der Kürbis hoffentlich auf länger.
  5. Gesicht malen: Am besten mit Filzstift die Umrisse aufzeichnen.
  6. Gesicht schnitzen: Nur Erwachsene! Hier ist es besser, gerade zu schnitzen, oder so, dass das Loch nach innen größer wird, nicht kleiner.
  7. Kerze reinstellen: Und Deckel drauf. Solange die Augen hoch und groß genug sind, erstickt die Kerze nicht.
  8. Draußen hinstellen: Die Halloween-Feier ist erst nächste Woche; wenn er kühl bleibt, verwest er nicht so schnell. Ob er uns erhalten bleibt, sehen wir dann, aber im geheizten Inneren unserer Häuser wird er gruseliger und ekliger, als wir ihn haben wollen.

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Und natürlich kommen wir nächste Woche verkleidet und mit jeder Menge Gruselsnacks in die Lese- und Schreibwerkstatt!

Blutige Grüße

💀Ret💀

{Junior-Gruppe} Drachen- und Kokosnuss-Wochen

Die Junior-Gruppe der Lese- und Schreibwerkstatt ist etwas Besonderes. Wir haben die quirligsten und neugierigsten Lesemäuse aus der Gegend bei uns sitzen; wir lesen ihnen etwas vor und sie stürzen sich auf die Geschichten mit Basteleien, Malereien und manchmal sogar mit eigenen Geschichten.
Die Kinder von 4 bis 7 können manchmal ziemlich wild werden, aber mit den richtigen Ideen können sie richtig begeistert mitmachen.

Eine Idee habIMG-20160409-WA0001en wir vor ein paar Wochen angefangen: Fantasiewochen. Mit dabei sind Feen, Zauberer, Hexen, Meerjungfrauen, Einhörner, Monster, Gespenster… und Drachen!
Und welcher Drache passt am besten für diese Gruppe? Natürlich der kleine Drache Kokosnuss! Fast alle kennen schon den Film, aber dann gibt es noch so viele Bücher! Und die Kleinen können noch nicht lesen, aber deswegen sitzen sie ja bei uns. Geschichte um Geschichte tauchen wir tiefer in die Welt von Kokosnuss, Oskar und Matilda ein, besuchen ihre Insel (die wir mit Kett-Legematerial nachgebildet haben) und spielen ihre Geschichten darauf nach.
Klar, dass da etwas ganz Eigenes draufmuss. Also hat jeder einen eigenen Drachen erfunden: Unterwasserdrachen, Feuerspeidrachen, Pflanzendrachen und noch viele mehr.
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Und weil das noch nicht genug war, haben wir dem Ganzen noch eins draufgesetzt und in zwei Gruppen jeweils einen ganz großen Drachen zusammen gebastelt und gemalt. Zu jedem Drachen haben wir uns überlegt, wo er lebt, was er am liebsten den ganzen Tag lang tut, was er gerne frisst und welche besonderen Eigenschaften er hat.

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Zum Schluss haben wir ein Brettspiel getestet. Drache Kokosnuss – Ausflug ins Abenteuer ist ein Spiel mit ganz einfachen Spielregeln. Eigentlich ist es ab 6, aber zusammen haben auch die Kleinsten unter uns mitgespielt. Wer zuerst am Ziel ankommt, gewinnt. Das Besondere: Es geht nicht nur vor, sondern auch zurück – und ganz oft bestimmt der Zufall, wer vor- oder zurückgeht. Die Drehscheibe hat schon viele Male eine Figur ganz vorne wieder zurückgerückt.

 

 

Natürlich bleiben wir nicht bei den Drachen stehen. Die Fantasiewochen gehen weiter… im nächsten Beitrag geht es um Orks!