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{Verrückte Tierwelt} – Tiere, die kein Schwein kennt

Die meisten Tierbücher, die man findet, die haben immer Tiere drin, die man schon kennt. Elefant, Hund, Braunbär, Katze… dabei sind andere Tiere aber sogar noch viel merkwürdiger und spannender! Deswegen hat Martin Brown ein Buch extra zu den unbekannten Tieren herausgebracht: Tiere, die kein Schwein kennt.

Gaur, Sandkatze, Bänderlinsang, Krabbenfresser, Glattdelfin, alle haben zu sich selbst etwas zu sagen und manche haben echt bizarre Entdeckungsgeschichten – viele sind aber auch leider vom Aussterben bedroht. Gerade um auf diese seltenen oder unbekannten Tiere aufmerksam zu machen, eignet sich dieses Buch perfekt. Es ist lustig, ist wunderbar illustriert und es lässt sich mit eigentlich jedem Tierthema verknüpfen.

Bei uns in der Lese- und Schreibwerkstatt wollten wir ein wenig kreativ sein und uns überlegen, welche seltenen Tierarten wir selbst erfinden können. Aber natürlich nicht einfach so, da kann ja das unmöglichste Fabelwesen herauskommen. Nein, dieses Mal wollten wir erst einmal schauen, an welche Tiere mit zwei Wörtern wir uns überhaupt erinnern können:

Die Sand-Katze haben wir ja im Buch kennengelernt, auf die Blätter kommen noch der Clown-Fisch, das Stink-Tier, der Blau-Wal, der Weber-Knecht, die Kreuz-Spinne und viele mehr. Nachdem wir gut gesammelt haben, geht es jetzt darum, sich ein seltenes und merkwürdiges Tier herauszusuchen – aus den Teilen von zwei Tiernamen.

Wer das zu Hause nachmachen will, aber gerade keine Zettel mit Tiernamen vor sich liegen hat, der kann sich auf unserer Internetseite ein Zufalls-Misch-Tier ausspucken lassen:


Zum Spiel

Bei 200 Misch-Möglichkeiten könnt ihr bestimmt auf viele neue Tiere kommen – nur nicht auf die bekannten.

Nun geht es aber auf die Spur der seltensten Wesen auf unserem Planeten – so selten, dass sie nur einmal auf der ganzen Welt zu Papier gebracht worden sind: hier, in der Lese- und Schreibwerkstatt.

Dabei sind ein paar Fragen für unsere Forscher ganz wichtig: Wo wohnen diese Tiere überhaupt? Und was essen sie?

Wie groß wird denn so ein Gift-Wal überhaupt? Und gibt es natürliche Feinde?

Manche Tiere sind einfach nur selten oder schüchtern und nicht immer vom Aussterben bedroht. Wer eine Blindkatze sieht, kann sich glücklich schätzen.

Bei vielen Tieren gibt es Unterschiede zwischen den Männchen und den Weibchen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Sand-Pferdchen, bei dem die Mähne anders ist.

Habt ihr selbst ein sehr seltenes oder unbekanntes Tier erfunden entdeckt? Vielleicht die bisher flüchtige und sehr schüchterne Nacktschleiche oder sogar das ausgestorben geglaubte Stinkhörnchen?

Ich bin gespannt, was ihr so findet.

Ret

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Die Welt der 1000 Abenteuer – Gewinne ein Abenteuerset!

Die Welt der 1000 Abenteuer

Geheimnisvoll und äußerst spannend sind die Geschichten, die sich Besteller-Autor Jens Schumacher in der Reihe um die Welt der 1000 Abenteuer ausdenkt. Ob es um Gefahren in der Zwergenmine geht, böse Intriegen in der Zauberschule oder ob gleich das ganze Königreich Konduula vor Schwarzmagier Gorlash und seinen finsteren Horden gerettet werden muss: du bist immer dabei.

Und das ist bei diesen interaktiven Abenteuer-Spielebüchern wortwörtlich zu nehmen. Denn du bist der Held der Geschichte. Du entscheidest, wie sich das Abenteuer entwickelt – wenn es sich entwickelt. Denn mit ein wenig Pech bist du schneller aus dem Leben geschieden, als dir das lieb ist.

Landkarte Konduula

Die Bücher stecken voller Wendungen und sind immer wieder überraschend. Du denkst, du entscheidest dich für die harmlose Variante? Gerade diese kann sich als besonders tückisch entpuppen. Gehst du nach rechts oder links? Durch den gefährlichen Wald oder an ihm vorbei? Nimmst du die Ampulle oder lässt du sie liegen?

Voller trickreicher Fallen schlitterst du durch die spannenden Geschichten.

Bereits bevor das Abenteuer los geht, musst du dich für ein besonderes Talent entscheiden. Das kann an manchen Stellen über Erfolg oder Niederlage entscheiden.

Abenteurerblatt

Und manchmal musst du die Runen befragen, die über Glück oder Untergang entscheiden:

Runen Die Welt der 1000 Abenteuer

Wir haben Jens Schumacher nun schon einige Male zu Gast in der Lese- und Schreibwerkstatt gehabt und sind immer wieder aufs Neue begeistert von seinen Geschichten. Neben der Welt der 1000 Abenteuer hat Schumacher viele andere fantastische Romane veröffentlicht und ist einer der Autoren der Black Stories, die sicherlich einige von euch kennen. Uns haben seine Geschichten schon so oft inspiriert. Erst vor einigen Wochen haben wir uns sogar an eigenen kleinen Abenteuergeschichten versucht.

Für einen glücklichen Blogleser haben wir heute ein Abenteurerset zu verlosen, bestehend aus einem handsignierten Buch aus der Reihe und einer Black Stories- Edition. Zeitgleich könnt ihr auf little. red. temptations. ein weiteres Set gewinnen. Dort findet ihr auch ein Rezept für passende Wegzehrung für Helden: Kreaturenkekse.

Dinosaurier-Kekse

Bis zum 30. Juli könnt ihr uns in einem Kommentar verraten, ob ihr selbst schon Erfahrungen mit interaktiven Geschichten gemacht habt oder ob ihr schon einmal Black Stories gespielt habt. Wir versenden innerhalb Deutschlands. Der Gewinner wird am 31. Juli auf dem Blog bekannt gegeben.

Gerne dürft ihr auch auf sozialen Kanälen teilen und die Werbetrommel für unsere Lesenische rühren!

Black Stories

Und wenn ihr Jens Schumacher einmal live erleben wollt: in dem wundervollen und wundersamen Drachenwinkel im saarländischen Diefflen ist er von Zeit zu Zeit bei Lesungen anzutreffen. (Und auf seiner Autorenseite findet ihr natürlich auch andere Termine an anderen Orten).

Doch den Drachenwinkel lege ich Büchermenschen immer wieder gerne ans Herz für Lesungen oder natürlich auch für Büchereinkäufe. Die Buchhandlung ist etwas ganz besonderes!

Und nun drücke ich euch die Daumen!

Christine

Das Gewinnspiel ist beendet. Das Abenteurerset geht an Verena. (Der Gewinn ist unterwegs zu dir und du wurdest per Mail informiert).

Die Welt der 1000 Abenteuer

{Annikas interaktive Abenteuer} Das Schloss in Transsilvanien

Vor zwei Wochen haben wir in der Lese- und Schreibwerkstatt Spielebücher geschrieben. Annika (9) war einer unserer jungen Schreiber, die sich ein cleveres Labyrinth an Fallen und Wegen gebaut haben. Kommt ihr durch das Gruselschloss? Probiert es gerne aus:


Du bist mit deinen Eltern in Transsilvanien. Ihr geht in ein Schloss. Plötzlich bist du allein und kommst nicht raus. Du hast nur eine Möglichkeit:


Und hier könnt ihr sehen, wie Annika ihre Geschichte geplant hat:

{Wir schreiben interaktive Abenteuer} Gefangen im Labyrinth!

Kerker, Monster, Spinnen (überall Spinnen!), tödliche Fallen, fiese Rätsel und Abenteuerlust pur! Und wer falsch abbiegt oder den falschen Gegner herausfordert, kann eine böse Überraschung erleben.

Nein, es geht nicht um Computerspiele, auch wenn es aus gutem Grund danach klingt. Heute geht es um ein besonders spannendes Thema, bei dem jeder mitmachen kann. Seit unseren Autorenbegegnungen mit Jens Schumacher sind interaktive Geschichten und Abenteuerspielbücher ein wiederkehrendes Thema bei uns – aber bis vor Kurzem war es noch kein Bestandteil unserer Gruppenstunden.

Ob das die richtige Wahl ist?

Bevor jeder anfangen kann, sein eigenes Entscheidungs-Abenteuer zu schreiben, muss man erst mal wissen, was es ist und wie es funktioniert… Also habe ich ein eigenes Spiel geschrieben! Im Uhrzeigersinn konnte jeder eines der 55 Blätter vorlesen, je nachdem, wo wir gerade gelandet sind. Entschieden haben wir dann gemeinsam, per Abstimmung.

Zusammen knobeln und Geheimschriften entziffern; Fehler sind in diesem Spiel gefährlich!

Zum Ausgang zu finden ist gar nicht so einfach, und wer selbst miterleben will, wie viel Spaß wir hatten, uns durch sämtliche Räume zu rätseln, hat hier mehrere Möglichkeiten. Zum einen könnt ihr euch das Abenteuer herunterladen, und zwar zweiseitig mit Zahlen auf der Rückseite oder einseitig. Dadurch könnt ihr euch eure eigenen Karten zum Aufdecken basteln.
Zum anderen könnt ihr das Spiel aber auch online durchprobieren:

1. Vor ein paar Jahren ist während der Lesenacht etwas passiert. Jemand hat sich das falsche Buch ausgeliehen und es genau um Mitternacht angefangen zu lesen. Das Buch hieß „Rätseln bis Mitternacht“ und es ist eigentlich in allen Büchereien verboten. Wenn man es um Mitternacht liest, ist man im Buch gefangen. Die einzige Möglichkeit zu entkommen, ist, sich durch die Rätsel durchzuarbeiten. Leider stecken wir gerade in der Mitte des Buches fest. Du musst jetzt entscheiden, in welche Richtung wir zum nächsten Buchdeckel finden.

links >2
rechts >6

 

Viel Glück!

 

So weit, so gut. Aber wie schreibt man so etwas denn jetzt selbst?
Am besten geht das mit einer Karte. Wenn ihr das Spiel schon durchgespielt habt, könnt ihr auf diesem Bild sehen, wie ich das ganze Abenteuer geplant habe (Spoiler!):

Wer sich Räume mit mehreren Türen vorstellen kann, ist also schon ein gutes Stück weiter. Dann geht es nur noch darum, welche Entscheidungen getroffen werden können… und welche davon den Spieler weiterbringen und welche ihn verlieren lassen. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten und es sind ein paar wunderbar kreative Spiele herausgekommen.

Am Ende war ganz klar, was wir noch machen mussten: die Spiele ausprobieren. Noch hat keiner eine fertige Textversion (wenn es dazu kommt, versuchen wir sie auf den Blog zu stellen!), aber durch die Karte hat der Spieleleiter den Plan. Durch Spinnennetze und Asteroiden, mit Schwertern und über Plattformen haben wir Wege funden müssen!

Und – um den Kreis zu schließen und zurück zur Inspirationsquelle zu kommen – dann galt es wieder die Abenteuerspielbücher zu entdecken und auszuleihen. Was mit ein paar Werken von Jens Schumacher angefangen hat, hat sich in unserer Kinder- und Jugendbücherei auch auf andere Altersgruppen ausgestreckt. (Wer weiß, vielleicht landet ja mal eins unserer eigenen Abenteuerspielbücher in ein Regal?)

Und wer nicht genug von den Abenteuern bekommen kann, dem habe ich ein Spiel in Reimform zusammengestellt:

Ein interaktives Gedichte-Abenteuer:
DU entscheidest, welchen Weg Du einschlägst, welche Geschichte Du erlebst!
Glück und Entscheidungskraft bringen Dich durch verschiedene Reime und Gefahren.
Aber lass‘ Dich bloß nicht vom Hexenmeister erwischen.


Viel Glück!

labyrinth

Du traust Deinen Augen kaum:
Erwachst in einem leeren Raum.
Je eine Tür zu jeder Seite.
Wähle eine und beschreite…

die linke Tür.die rechte Tür.

 

>>Mehr zum Thema<<

Euer Spielezauberer
Ret

Jahresschreiber (22/52): Geh und horch [Ein interaktives Gedicht]

Jahresschreiber fantom125 hat sich selbst auf Wanderung begeben und hat das Erlebnis zum Miterleben und zum Durchspielen geteilt:
GEH UND HORCH – EINE TOUR DURCH DIE GERÄUSCHE EINES WANDERTAGES

Hinweise zum Gedicht:
1. Alle Worte in der „Geräuschewolke“ tauchen irgendwann in den Strophen auf. Manchmal sind sogar mehrere Geräusche in einer Strophe!
2. Damit es nicht zu einfach wird, kann man nicht von jeder Strophe zu allen anderen Geräuschen, sondern nur zu einigen ausgewählten. Die Wolke an sich bleibt immer gleich.

Der Autor über sich selbst:
Was gibt’s über mich zu sagen?
Ich bin ein waschechter Sachse, in Dresden geboren und wohne dort auch noch immer.
Ich gehe gern wandern und verfasse ab und zu Gedichte. Manchmal sogar englische, aber allermeistens doch in deutsch. Dabei lasse ich mich sehr gern von allem und jedem inspirieren. Ich versuche schon, dann möglichst perfekt zu schreiben, nehme mich aber auch nicht zu ernst – will sagen: eine Portion Humor, ein Augenzwinkern muss fast immer mit hinein!-)

Sommer. Hitze. Wandertag.
Hast du den Rucksack schon gepackt?
Klar doch, der Auftrag ist erfüllt:
die Brote geschmiert, der Tee abgefüllt,
Obst, Karte, alles eingesackt.
Dein Lächeln: genauso, wie ich’s mag!
Fahrkarte – hab ich. Wetter – sehr schön.
Die Uhr – ist gestellt. Zeit, nun zu gehn.
Die Kamera noch. Geputzte Schuh.
Also ich bin fertig jetzt. Und du?
Bist du auch so gespannt, was der Tag uns bringt?
So horch doch, wie heut alles klingt!

 

* Trippel – Trappel *
* Rums *
* Summ-Summ * Tock-Tock * Bing-Bong *
* Schmatz * Klick – Klack * Gluck-Gluck * Tirilü *
* Zizitt *
* Bim-Bam * Klitsch-Klatsch *
* Tick – Tack *

* Krach * Lärm *
* leise *
* stumm * still *

* schrillen * dröhnen *
* summen * zirpen * brummen * rauschen *
* klopfen * surren *
* lachen *
* schallen * knirschen * schwatzen * kratzen *
* knistern *

Das Original findet ihr hier

{Die Reise} oder die magische Welt zwischen den Buchdeckeln

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Es gibt Bücher, die ziehen mich beim ersten Durchblättern in ihren Bann. Sofort habe ich dann Ideen im Kopf, was ich mit diesem Buch mit meinen kleinen Leseratten machen möchte. Sehe vor meinem inneren Auge wie ich die Gruppenstunde gestalten möchte.

Ein solch magisches Buch ist für mich „Die Reise“ von Aaron Becker, erschienen im großartigen Gerstenberg Verlag. In der Geschichte, die so ganz ohne Worte auskommt, geht es um ein Mädchen für das niemand Zeit hat. Es langweilt sich und hat zum Glück ein magisches Stück Kreide in der Hand. Mit diesem beginnt die wundersame Reise in eine fremde Welt.

Die Bilder sind so stimmungsvoll und bieten so viel Raum zum entdecken. Ich war von Anfang an verzaubert von der Geschichte. Und diesen Zauber wollte ich natürlich auch bei den Leseratten gleich zu Beginn erwecken. Deshalb habe ich zuhause für jeden ein Stück Zauberkreide vorbereitet. Dazu habe ich Wachsmalstifte hübsch verpackt und jedem Kind vor der Vorleseaktion ein Stück Zauberkreide geschenkt.

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Zudem bekam jedes Kind ein Blatt Papier, das in vier gleichgroße Stücke eingeteilt werden musste. Und ganz wichtig natürlich: für jedes Kind gab es ein Fantasiebonbon. Diese Bonbons lutschen wir immer am Anfang der Gruppenstunde um möglichst viel Fantasie zu bekommen.

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Wir haben das Buch erst in unserer Vorleseecke zu lesen begonnen. An der Stelle an der das Kind dann durch die magische Tür tritt, durften auch unsere Leseratten durch eine magische Tür treten.Im Vorfeld habe ich mit roter Kreide auf einen großen Papierbogen eine rote Tür gemalt und diese auf einer Seite aufgeschnitten, so dass nun auch alle Kinder durch die Tür in die Geschichte eintreten konnten.

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Nun ging es richtig los. Wir hatten ein Bilderbuchkino vorbereitet in dem die Kinder nun Platz nahmen. Wir schauten uns die Bilder an und entdeckten gemeinsam, was dort alles zu sehen war. Besonders spannend wurde es immer dann, wenn die rote Kreide zum Einsatz kam. Denn bevor ich die Bilder dazu zeigte, ließ ich die Kinder überlegen, was das Mädchen wohl für eine Lösung finden würde.

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Die Zauberkreiden kamen zum Einsatz und die Kinder entwickelten unglaubliche Ideen, wie es weitergehen könnte. Wir verglichen die Zeichnungen miteinander und waren verblüfft, wie viele herrliche Ideen da zustande kamen.

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An dem Steg überlegen die Kinder beispielsweise ob die Brücke einfach weitergehen könnte.

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Am Wasserfall wurde gegrübelt, ob sie sich vielleicht eine Rutsche malt um hinunter zu rutschen oder eher ein Flugzeug malt. Oder vielleicht eine Wolke, auf der das Boot weiterfahren/fliegen könnte?

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Und wie sollte das Mädchen aus dem Käfig entkommen? Würde der Vogel helfen? Malt sie sich einen Schlüssel für das Schloß und einen Sattel für auf dem Vogel zu reiten?

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Oder am Ende: was würde mit den Reifen geschehen? Würde damit der Vogel dressiert werden oder würden die Kinder zusammen Hulahoop tanzen? Oder sind es die Räder von einem Eisauto?

Ach, was war das spannend. Und wir waren allesamt verzaubert, von dem Buch, von der vielen Fantasie die im Raum lag. Von den magischen Ideen, die die Kinder hatten. „Ach, wie schade, dass es keine echte Zauberkreide gibt.“ wurde da geseufzt.

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Und im Anschluss durften die Kinder dann selbst zu Weltenerfindern werden. Denn die Aufgabe lautete hier, wie ihre Welt aussehen würde, wenn sie ein Stück Zauberkreide hätten.

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In der nächsten Woche werden wir die Geschichte noch einmal zum Anlass nehmen um dann als Forscher unterwegs zu sein. Denn wir wollen experimentieren. Da es in dem Buch ja immer wieder andere Fortbewegungsmöglichkeiten gibt, werden wir verschiedene Experimente aufbauen mit dem Ziel, herauszufinden wie man sich fortbewegen kann.

Da wird es Ballonraketen geben, Fallschirmspringer, Papierflieger und Korkflosse und dabei werden wir erforschen, wie die einzelnen Fortbewegungsmöglichkeiten funktionieren. Doch davon im nächsten Beitrag mehr. Und dann verrate ich euch auch noch ein schönes Gruppenspiel passend zum Thema „Die Reise zum Mond“.

Neben der Lese- und Schreibwerkstatt setze ich das Buch übrigens auch sehr gerne bei den „Lesestart für Flüchtlingskinder“-Seminaren ein, die ich für die Stiftung Lesen gebe. Bei diesen Seminaren geht es darum, engagierten Menschen zu zeigen, wie sie mit Büchern mit Kindern arbeiten können die nicht oder kaum die deutsche Sprache kennen.

Und gerade dieses wortlose Buch funktioniert so fantastisch um es auch ohne gemeinsame Sprache zu entdecken.

Ach, was soll ich sagen: ich liebe liebe liebe dieses Buch!

Liebe Grüße

Christine

 

Jahresschreiber (22/52): Das Labyrinth [interaktives Abenteuer]

Ein interaktives Gedichte-Abenteuer:
DU entscheidest, welchen Weg Du einschlägst, welche Geschichte Du erlebst!
Glück und Entscheidungskraft bringen Dich durch verschiedene Reime und Gefahren.
Aber lass‘ Dich bloß nicht vom Hexenmeister erwischen.


Viel Glück!

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Du traust Deinen Augen kaum:
Erwachst in einem leeren Raum.
Je eine Tür zu jeder Seite.
Wähle eine und beschreite…

die linke Tür.die rechte Tür.

Von Jahresschreiber Ret Samys

Jahresschreiber (22/52): Interaktive Abenteuer

jahresschreiber22Hallo liebe Jahresschreiber!

Zeit für einen neuen Sonderauftrag!

Dieses Mal wird es etwas schwerer, aber es werden bestimmt einzigartige Ergebnisse dabei herauskommen. Vielleicht hattet ihr schonmal eins dieser Abenteuer-Spielbücher in der Hand, in der ihr selbst entscheiden musstet, wie es weitergeht. So etwas könnt ihr auch!

Wie immer spielt es keine Rolle, wie lange die Geschichte ist. So viele Entscheidungen braucht ihr also vielleicht gar nicht. Eine einfache Geschichte mit alternativen Enden ist auch vorstellbar. Und wenn ihr eine andere Idee für interaktive Abenteuer habt, könnt ihr stattdessen euer eigenes Ding schreiben.

Euer Auftrag ist:

  • Überlegt euch, wie der Leser auf die Geschichte einwirken könnte
  • Schreibt die Geschichte
  • Schickt uns die Geschichte

Ein kleines Beispiel:

1.Du bist in der Küche und hast Hunger, also willst du dir ein Sandwich machen.
Suche dir Brot und lies bei 3 weiter
oder suche dir Marmelade und lies bei 4 weiter.

2.Du hast jetzt ein Marmeladensandwich und kannst es essen!
Ende.

3.Du gehst zur Brotbox und nimmst dir Brot. Dein Magen knurrt. Schnell, du brauchst etwas zum Brot!
Suche dir Marmelade und lies bei 5 weiter
oder kehre zurück zum Anfang und lies bei 1 weiter.

4.Du gehst zum Kühlschrank und nimmst dir Marmelade. Dein Magen knurrt, Schnell, du brauchst Brot!
Suche dir Brot und lies bei 6 weiter
oder kehre zurück zum Anfang und lies be 1 weiter.

5.Du gehst zum Kühlschrank und nimmst dir Marmelade. Du streichst eine Brotscheibe mit Marmelade voll und machst dann noch eine Scheibe Brot darauf.
Lies bei 2 weiter.

6.Du gehst zur Brotbox und nimmst dir Brot. Du streichst eine Brotscheibe mit Marmelade voll und machst dann noch eine Scheibe Brot darauf.
Lies bei 2 weiter.

Passender Buchtipp gefällig?

Beiträge bitte an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular. Was wir brauchen:

  • den Beitrag
  • euren Namen
  • euer Alter
  • ob wir euren Text auf den Blog stellen dürfen.

Wenn ihr wollt außerdem noch:

  • dass ihr euren Namen voll ausgeschrieben haben wollt
  • Welche Entscheidungen fallen euch schwer?

Worum geht’s?

Jede Woche am Mittwoch erscheint hier auf dem Blog der Lesenische ein neues Thema, zu dem ihr etwas schreiben könnt. Manchmal sind es allgemeine Schreibanlässe, zu denen ihr euch alles Mögliche ausdenken sollt. Manchmal sind das aber auch kleine Aufgaben, die ihr in eure eigenen Texte einfließen lassen könnt.
Eure Beiträge werden dann hier auf dem Blog der Lesenische veröffentlicht – außer, ihr wollt das nicht.

Wie alt muss ich sein?

Das Alter ist egal. Kein Erwachsener ist zu alt, kein Kind zu jung. Wir sind gespannt, wer alles mitmacht.

Was kann ich schreiben? Wie viel soll ich schreiben?

Unser Ziel ist es, euch jede Woche zum Schreiben zu bringen. Was oder wie viel ist eure Sache. Hauptsache ihr gebt euch Mühe. Wir suchen Kurzgeschichten, Gedichte, lange Erzählungen, schöne Sätze, Märchen, neu erfundene Witze und vieles, vieles mehr.

Für die älteren Schreiber gilt: Bitte haltet eure Texte jugendfrei, sonst können wir sie nicht veröffentlichen.

Was ist ein Challenge?

Challenge kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Herausforderung. Wir fordern euch also heraus: schreibt! Schreibt ein ganzes Jahr lang!

Muss ich jede Woche mitmachen?

Nein. Alles ist freiwillig. Wir freuen uns über Beiträge von Leuten, die viel oder auch sehr wenig schreiben. Außerdem ist es egal, wann ihr für welche Woche mitmacht. Ihr könnt sofort anfangen oder uns eure Texte zwei Jahre später zuschicken, das ist völlig egal.

Kann man was gewinnen?

Ihr könnt eine Kleinigkeit gewinnen. Was genau ihr gewinnen könnt, erzählen wir euch spätestens in der Hälfte des Challenge, also in der 26. Woche am 16. September 2015.

Gewinner werden diejenigen, die die meisten Wochen mitgemacht haben; bei Gleichstand wird ausgelost. Außerdem müssen sie in Deutschland leben, sonst können wir die Preise nicht verschicken.

Ich kann noch nicht so gut schreiben

Das macht nichts. Wenn ihr wollt, berichtigen wir gerne die gröbsten Fehler in euren Texten.
Leider müsst ihr eure Texte aber selbst schreiben und uns zuschicken oder euch von jemandem dabei helfen lassen. Fragt doch mal eure Eltern.

Wann geht’s los?

Beginn: 25. März 2015
Letzte Woche: 16. März 2016
Einsendeschluss zum Preisgewinnen: 30. März 2016 – die Gewinner werden bis spätestens 30. April bekanntgegeben
Ende: niemals – wenn ihr wollt, veröffentlichen wir alle eure Texte bis wir umfallen

Kleinigkeiten

Einsendungen können in der Regel über Mail an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular eingereicht werden.
Ausgeschlossen vom Gewinn, aber nicht von der Teilnahme, ist das Betreuerteam der Lese- und Schreibwerkstatt. =P Da wir die Preise nur deutschlandweit verschicken, ist der Gewinn begrenzt auf Deutschland.
Alle Mailadressen und zusätzliche persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nur im Rahmen des Challenge bearbeitet. Das Urheberrecht und alle sonstigen Rechte an den Texten verbleibt bei den Autoren, die Einsendungen werden nur mit Genehmigung der Teilnehmer veröffentlicht. Namen werden nur mit Genehmigung vollständig angegeben.
Das Challenge wird erstellt und verwaltet von der Lese- und Schreibwerkstatt Nalbach.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Viel Spaß! Was ist orange und geht über Berge? Eine Wanderine!

Dschungel der Ungeheuer – Die Welt der 1000 Abenteuer (von Jens Schumacher )

Dschungel der Ungeheuer – Die Welt der 1000 Abenteuer
von Jens Schumacher
Egmont Schneiderbuch; Auflage: 1 (12. Juli 2012)
284 Seiten
ISBN: 978-3-505-13027-4
ab 10 Jahre

Inhalt:
Ganz am Anfang kannst du wählen, ob du Blumen erforschen, eine wichtige Botschaft überbringen oder Drachen töten möchtest. Und dann kann das Abenteuer losgehen, in dem du selbst entscheidest, wie es weitergeht!

Der große Urwald im feuchtwarmen Königreich Mesh ist nicht nur berühmt sondern auch berüchtigt. Ein Haufen unheimlicher Wesen halten sich angeblich im ,,Dschungel der Ungeheuer“ auf. Wie du nun durch Zufall nach Mesh kommst, hast du die einmalige Chance die grünliche Hölle zu untersuchen. Entscheide dich für eine der drei Missionen. Jede Missionen birgt andere gefährliche Kämpfe und Todesängste.

Eigene Meinung:
Es ist ein spannendes und gefährliches Buch, weil du darin entscheidest welche Wege du gehst, welche Gegenstände du untersuchst, mit wem du dich unterhälst. Mit ungefähr 50 Bildern wird es noch gruseliger als es schon ist.
Ich finde, es ist eine besonders spannende Geschichte mit mehreren Ausgängen für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren.

Rezensiert von Dustin Wax