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Ostern: Ein Rückblick

Ein fettes Danke!

Wie ihr ja wisst, haben wir vor ein paar Wochen unseren großen Bücherflohmarkt veranstaltet – und es war ein voller Erfolg! Einer der vielen Dinge, über die wir uns so gefreut haben, waren die vielen Kreativspenden, deren Verkauf dem Kinderhospizdienst Saar zugute kommt. Viele wunderbare Spenden aus ganz Deutschland und sogar Österreich kamen zusammen und haben neue Besitzer gefunden. Unseren tollen Spendern wollten wir ein kleines Danke zukommen lassen.

Kreativ an die Arbeit!

Jede Karte wird liebevoll beklebt
Ein kleines Danke für große Herzen!

Die Geschichten

Jedes Jahr sind wir ein wenig enttäuscht, denn Ostern ist ein Fest, zu dessen Thema es zwar viele Bücher zu kaufen gibt, aber keine besonders guten (und die Hasenbilderbücher haben wir schon ausreichend abgedeckt, erwähnen kann man aber „Gesucht! Henri Bücherdieb“ und „Der Löwe und der Hase“ und natürlich die Briefe vom Felix). Für nächstes Jahr haben wir schon ein oder zwei Ideen gefunden, aber dieses Jahr kam uns die Zeitschrift Gecko zur Rettung! Darin findet man einige Bilderbuchgeschichten und in den Ausgaben um Ostern findet sich dann auch eine passende Geschichte. Auch letztes Jahr haben wir damit gearbeitet.

Gecko – ein echter Lebensretter zu vielen verschiedenen Themen!

Eine der Geschichten ist aus der tollen Reihe Fanny & Klee. Klee ist 4, seine Schwester ist 7, und er wird nicht einschlafen, bis ihm Fanny erklärt, warum wir eigentlich Nester für die Ostereier bauen, wenn doch immer der Osterhase die Eier bringt…

In der anderen Geschichte, „Juri und der Osterhase“, hat der Osterhase wohl dieses Mal keine interessanten Verstecke gefunden. Kein Problem, Frühaufsteher Juri versteckt sie überall, wo schon ein Ei drin ist: im Eimer, auf die Leiter, in die Zeitung, im Reis…

Schließlich sind wir auch auf eigene Geschichten gekommen. Die wilde Reise eines Osterhasen durch den Wald, der seine Freunde retten wollte, haben wir mit Legematerial gemeinsam überlegt und erzählt.

Die Basteleien

Ostern ist ein Fest, bei dem man nicht nur selbst vom Osterhasen überrascht wird, man kann auch selbst kleine Überraschungen verstecken.

Aus diesem Grund haben wir für unsere Liebsten ein paar Überraschungsverpackungen abgeschaut und ein paar leckere Überraschungen darin versteckt. Passend zur Ostereiersuche konnte man mit dem Geschenkpaket zum Anderen hoppeln, um mit einem Lächeln für das Naschzeug belohnt zu werden.

Oder aber, vielleicht wenn der Weg so lang ist und man eher etwas in Briefgröße haben wollte, man konnte sich eigene Oster-Grußkarten ausdenken. Wir haben uns süße Küken-Bilder mit Korken gestempelt:

Die Augen kann man nach dem Trocknen aufmalen oder man kann Kulleraugen in die trocknende Farbe hineindrücken. Füße und Flügel nicht vergessen, mit Filzstift an den Kreis zu malen – und ein kleiner Schnabel, schnell aus rotem Papier geschnitten, darf auch nicht fehlen.

Und dann durfte natürlich auch nicht der Behälter für die Ostereiersuche fehlen! Die sind einfach zu machen: Das offene Ende einer Papiertüte wird zu Hasenohren zugeschnitten. Ein Gesicht, ein bisschen ausmalen – und sobald der Inhalt im Beutel ist, werden die Ohren mit einer Schnur festgezurrt.

Wer dann noch nicht seinen Basteldurst gestillt hatte, konnte sich an dem übriggebliebenen Baker-Ross-Material austoben, da gab es in unserem Vorrat noch genug Oster-Körbe, Sprungfeder-Hasen, Oster-Lesezeichen und mehr.

Die Eiersuche

Die Hauptveranstaltung, auf die sich die Kinder freuen, ist natürlich die Suche! Ob der Osterhase uns etwas hinterlassen hat?

Oh ja! Er hat wohl schon von uns gehört. Da war dann auch genug für jeden da: Unsere Hasen-Beutel füllten sich langsam…

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{Reim dich oder ich fress dich!} Wir machen Wortsport und reimen was das Zeug hält!

Schon einmal habe ich euch von dem wunderbaren Wortsport erzählt, den es in der herrlichen Kinderzeitschrift „Gecko“ gibt.

Ich liebe den Gecko ja heiß und innige und empfehle sie jedem der kleine Kinder hat. Was habe ich schon tolle Geschichten dort entdeckt, spannende Experimente und natürlich Sprachspiele. Meine Tochter zum Beispiel liebt das doppeldeutige Wortspiel zwischen Fuchs Horst und Gans Helga die immer aneinander vorbei sprechen.

Auch gestern wollten wir wieder reimen und zum Einstieg habe ich mir ein Spiel ausgedacht: Reimefresser. Dazu habe ich Esspapier in kleine Stücke geschnitten und mit Lebensmittelstift habe ich mit den Kindern zusammen Reime gesucht und darauf geschrieben. Zum Beispiel Reim und Schleim.

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Auf jedem Esspapier-Stück stand ein Wort. Serviert auf einem Teller durfte sich jede Leseratte ein Stück nehmen und dann begann das Spiel. Gleichzeitig steckten sich alle ihr Wort in den Mund.

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Doch oh je: ab dann musste man immer wieder sein Wort wiederholen. So lange bis man in dem Wortgewusel seinen Reimpartner entdeckt hatte.

Alle gehen bei dem Spiel also umher und suchen durch Zuhören ihren Reim.

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Das war sehr lustig und stimmte auf nette Art und Weise in die Stunde ein.

Im Anschluss haben wir dann gemeinsam Wortsport gemacht und die Kinder haben das Sprachschema entdeckt, das hinter dem Wortsport steckt. Dann ging es ans Selber-Reimen.

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Großen Anklang fanden unsere neuen Stifte. Denn die Firma Pilot hat uns großzügig mit Frixion-Stiften eingedeckt die gestern ihren ersten Einsatz fanden.

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Wir nutzen diese Stifte schon lange weil wir sie so klasse finden. Gerade weil wir sie wieder wegradieren können und weil sie so klasse schreiben. Nun eine solche Stiftemenge zu haben, hat die Kinder direkt sehr begeistert und die Reime wurden fleißig geschrieben, verbessert und…

ja natürlich auch bebildert, denn passend zu den jeweiligen Reimen malten die Kinder dann auch jeweils ein passendes Bild.

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Am Ende durfte jeder sein Bild präsentieren und dafür seinen verdienten Applaus ernten.

Was haben wir teilweise über die Reime lachen müssen! Die Kinder hatten ganz herrliche Ideen!11-dsc_8719

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Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Pilot für die vielen Stifte. Mit Sicherheit werden damit noch viele tolle Geschichten, Bilder und Gedichte bei uns entstehen.

Liebe Grüße

Christine

Frühlingsstart mit Hasen

Gerade hat die Sonne ein oder zwei Mal auf uns geschienen. Ostern ist uns noch frisch in Erinnerung – und es sind noch Osterferien – deswegen haben wir uns einen Samstag nur mit Hasen beschäftigt:

  • Fanny & Klee: Warum bringen Hasen die Ostereier?

    Gecko ist eine wunderbare Zeitschrift mit einer Menge Bilder- und Vorlesegeschichten für Kinder. In der Reihe „Fanny & Klee“ beantwortet Fanny ihrem kleinen Bruder eine Frage – mit viel Fantasie…
    Dieses Mal (Gecko 46) hat Klee eine Frage über Ostern: Warum bringt denn gerade ein Hase die Eier zu den Kindern?

    Und natürlich weiß Fanny eine Antwort: Die Hennen suchen einen Eierlieferanten. Zuverlässig, sportlich und unauffällig soll er sein. Da kommen ein Fuchs, ein Storch und ein Hase. Jetzt müssen die Hennen erst einmal herausfinden, wer dafür am geeignetsten ist…

  • Hasen- und Kaninchen-Quiz

    1, 2 oder 3, letzte Chance vorbei! Wer kennt sich aus im Hasen- und Kaninchenland? 7 Fragen zu Hasen und Kaninchen sollten die Kinder beantworten und möglichst viele richtig beantworten. Zeit zum Austoben – mit Köpfchen:
    Das Quiz zum Herunterladen (PDF)

Antwort zum Quiz (Text markieren): LANGOHR

  • Hasen-Stiftehalter110602

    Genug ausgetobt? Dann schnell ein Fantasiebonbon geschnappt und an zwei Bastelstationen bereitgestanden! Station 1: Hasen-Stiftehalter. Dazu brauchen wir Schablonen, Fotokarton, Kulleraugen, Klopapierrollen, Stoff, Knöpfe und Heißkleber.

    110611Den Stoff haben wir um die Klopapierrolle gespannt, mit Heißkleber befestigt.
    Hasenohren und Füße basteln, zusammen mit einem Knopf als Nase und den Kulleraugen mit normalem Kleber geklebt.

    Einen Hasenschwanz drankleben? Kein Problem! Ein bisschen Stoffreste zusammenknüllen und hintendrankleben, fertig!

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  • Hasenmasken

    Station 2: Pappteller, Ohren-Schablonen, Strohalme, Kleber. Scheren (oder Prickelnadeln) und Kleber.
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Wir hatten so viel Spaß und haben viel gelabert und gelacht, 112811wie es sich für die Ferien gehört!

Gruß aus Nalbach von der Lese- und Schreibwerkstatt und mir

 

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Schneetiere

Januar – und endlich hat es mal richtig geschneit!

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Die Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen – und dazu haben wir auch die passende Geschichte.

In der Zeitschrift Gecko erscheinen jedes Mal wundervoll illustrierte und lustige Bilderbuch-Geschichten. Die Geschichte, die wir daraus vorgelesen haben heißt Der Waschbär putzt sein Badezimmer – Wirklich verrückte Tiergeschichten und wurde hinterher auch als eigenes Bilderbuch veröffentlicht.

Hier heißt der Brillenbär Brillenbär, weil er Brillen verkauft. (Natürlich nicht, sagt das Buch! Der heißt so wegen des hellen Fells um die Augen herum.)
Und die Meerkatze heißt Meerkatze, weil sie genau wie eine Katze aussieht, nur eben unter Wasser lebt und Meermäuse jagt. (Meerkatzen sind natürlich nur Affen und leben nicht unter Wasser, genausowenig gibt es Meermäuse.)

Also haben wir uns Tiernamen zum Thema Eis, Schnee und Winter geschnappt und uns selbst kleine Erklärungen für ihre Namen ausgedacht. Eisvogel, Schneehase, Schneeeule, Eisbär… die heißen doch nicht ohne Grund so!

eisbärenfrauDie Eisbärenfrau fährt den ganzen Tag Schlittschuh. Sie träumt davon, Eiskunstläuferin zu werden. Ihr Freund, der Eisbärenmann, ist Eisglätter und rutscht mit dem Bauch übers Eis, um es wieder schön glatt zu machen.

eisbärDer Eisbär verkauft Eis. Meistens verkauft er Eis am Strand oder neben dem Strand auf dem weichen Sand, der auch noch Strand ist.
Den besten Eisbär gibt es in Schmelz. Er hat ein großes Geschäft gemacht und hat die meisten Verkäufe.
Am Strand hat der Eisbär auch ein Geschäft gemacht und es läuft super.
Er hat ganz viele Sorten und das Häufigste davon ist das mit den Bällchen, das kauft jeder. Er verkauft das Meiste und hat das Eis für die Kinder genau richtig.

schneehaseDer Schneehase klettert den Baum hoch und schüttelt den Schnee runter. Und der Hase schüttelt den Schnee auf den Eisbären.

 

brillenbärDer Bär ging an den Strand und verkaufte seine Brillen. Er hatte viele Brillen verkauft. Eine Frau lag auf der Decke und kaufte eine Brille.
Er ging fröhlich davon und Ende.

schneehuhnEin Schneehuhn geht in seinen Stall und isst Schnee.

Anschließend durfte jeder eine Bastel-Schneeflocke verstecken und die anderen Kinder suchen lassen.

Die neueste Kolumne: vom Geräuschemacher und Geräuschemachen in der Vorlesestunde

Heute gibt es für euch die neueste Kolumne, die ich für das Netzwerk Vorlesen schreibe. Dieses Mal geht es um Geräusche. Für alle, die die Kolumne noch nicht auf dem Netzwerk Vorlesen entdeckt haben, habe ich sie hier noch einmal mit ein paar Extrabildern. Dafür findet ihr auf dem Netzwerk Vorlesen eine tolle Zusammenfassung der Kolumne, die ihr euch dort downloaden könnt. Also, los geht es:
Liebe Geräuschemacher und Stillelauscher,heute nehme ich Sie mit in einen Bereich des Vorlesens, der eine ganz besondere Gewichtung bei uns einnimmt: Wir betreten die Welt der Geräusche.

Geräusche sind beim Vorlesen ja ein wertvolles Mittel, um die verschiedensten Nuancen einer Geschichte zu betonen, und ich baue so oft es geht Geräusche in meine Vorlesestunden ein und animiere auch die Kinder immer wieder dazu, die Geschichte aktiv zu begleiten durch das Nachmachen von Tierstimmen, dem Kratzen und Quietschen in Gruselgeschichten und vielem mehr.

Weil ich es so liebe, mit Geräuschen zu spielen habe ich drei Gruppenstunden dann auch ganz dem Thema gewidmet. In den beiden Geckoausgaben 41 und 45 habe ich zwei kurze Geschichten vom Geräuschehändler gefunden.
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In dieser Geschichte geht es um einen Mann der mit Geräuschen handelt. Wundervoll wird erzählt, was er alles lagert, und die Illustrationen sind ebenfalls sehr schön. In jeder Geschichte bekommt er einen ungewöhnlichen Besucher, dem er passende Geräusche heraussucht.EINSTIEG
Doch zurück zum Anfang: Nach unserem Begrüßungsritual wundern sich die Kinder – in der Mitte des Vorlesekreises sind jede Menge Kisten, Kästchen, Tüten, Säcke und vieles mehr aufgebaut. Was soll denn das für ein Thema heute sein? Ich verrate, dass es heute in der Geschichte um einen ganz besonderen Händler geht. Wir überlegen gemeinsam was für Händler uns einfallen und dann erzähle ich ihnen, dass sie heute einen Geräuschehändler kennen lernen. Was gibt es da wohl im Laden zu kaufen? Da kommen jede Menge Antworten, die wir zusammentragen: Tiergeräusche, Pupsgeräusche (großes Gelächter), Straßengeräusche… und vieles mehr.

Bevor ich zu lesen anfange, lasse ich die Kinder die Augen schließen und wir konzentrieren uns, was wir alles um uns herum hören. So bekomme ich direkt schon Stille in die Gruppe und nachdem wir auch hier gesammelt haben, was es alles für Geräusche um uns gibt, fange ich an zu lesen.

VORLESEN MIT GERÄUSCHKULISSE
In der ersten Woche lese ich von einem Gespenst, das den Geräuschehändler besucht. Natürlich möchte es Gruselgeräusche und wir überlegen, was das alles für Geräusche sein können. An passenden Stellen imitieren die Kinder die Geräusche, die das Gespenst kauft.

MIT GERÄUSCHEN HANDELN – BASTELN & SPIELEN
Nach dem Vorlesen teile ich die Kinder dann in zwei Gruppen ein und nun erfahren sie was es mit all den Kisten und Kästchen auf sich hat:

Jede Gruppe darf nun einen Geräuscheladen aufmachen. Sie werden selbst zu Geräuschehändlern und müssen sich Gedanken machen, welche Themen an Geräuschen sie anbieten wollen und wie sie die darstellen. Voller Eifer machen sich die Gruppen ans Vorbereiten. Sie basteln kleine Schilder, überlegen sich, wie man die Geräusche machen kann, und gestalten kleine Geräuschetüten.

Bastelaktion: Hier habe ich Butterbrottüten zum Bemalen bereit gelegt und die Kinder konnten auf die Tüte malen, welches Geräusch sich darin befindet.

Nacheinander besuchen sich nun die Gruppen. Immer einer in der Gruppe ist der Geräuschehändler der verschiedene Geräusche anpreist. Die restlichen Kinder machen an den entsprechenden Stellen die Geräusche. Wir lachen viel und sind überrascht von den originellen Ideen, die die Kinder haben.

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In der zweiten Woche hält dann wieder der Geräuschehändler bei uns Einzug. Dieses Mal hat er eine Straßenlaterne zu Besuch, der nachts die Straßen zu ruhig sind. Auch hier sammeln wir ganz fleißig, welche Geräusche denn eine Straßenlaterne gebrauchen könnte.BASTELN
Im Anschluss an die Geschichte wollen wir wieder kreativ werden: Heute basteln wir kleine Geräuschekästchen mit den Kindern. Jedes Kind bastelt ein Kästchen für ein spezielles Geräusch, das in dem Kästchen ist. Das Kästchen wird thematisch gestaltet und in die Mitte legen die Kinder ein gefaltetes Bild mit dem Geräusch.

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DSC_5724Im Anschluss bauen wir uns einen Geräuscheladen und jedes Kind darf einmal hinter die Ladentheke und dort sein Kästchen verkaufen und natürlich das entsprechende Geräusch vormachen.

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DSC_5730GERÄUSCHE ENTDECKEN DIGITAL
Dazu haben wir unser Gruppen-IPad im Gebrauch. Immer in Dreiergruppen dürfen die Kinder eine App nutzen. „Geräusche des Lebens“ heißt sie und bei dem kleinen Spiel geht es darum, in verschiedenen Situationen wie z. B. Tierhandlung, Straßenverkehr etc. Geräusche richtig zuzuordnen.

Eine Einführung, wie die App genutzt wird, konnte ich gleich streichen, denn absolut jedes Kind hatte Smartphone- oder Tableterfahrung.

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DSC_5728TIERE IMITIEREN
Den Abschluss unserer Geräuschereise machte dann das herrliche Buch „Wenn ich ein Löwe wäre“ von Isabel Pin. In dem Buch ist auf jeder Doppelseite ein Tier abgebildet und an der Stelle des Kopfes ist ein Loch durch das die Kinder schauen und das Tier nachmachen können.

Und genau das haben wir dann auch getan. Wir haben wie Löwen gebrüllt, wie Vögel gezwitschert und wie Katzen miaut. Und uns dann unser eigenes Buch gestaltet. Jedes Kind hat ein großes Blatt Papier bekommen, einen Kreis ausgeschnitten und sich überlegt, was es sein möchte. Neben dem Malen wurde dann auch immer ein Satz überlegt wie z.B.: Wenn ich eine Katze wäre, würde ich laut miauen, wenn ich Hunger hätte.

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DSC_5820Im Vorlesekreis durfte dann jedes Kind vorstellen, wer es wäre. Einen ganz besonderen Lacher gab es für Johannes, der durch eine Kloschüssel schaute: „Wenn ich ein Klo wäre, würde ich rauschen, wenn jemand sein Geschäft in mich gemacht hätte!“. Ja, so lustig kann Leseförderung sein!

BACKEN?!
Neben dem Gestalten durfte sich zudem jeder auch noch an einem Geräuscherezept versuchen. Dazu gab es ein kleines Arbeitsblatt, das die Kinder ausfüllen konnten. Bei unseren kleinen Leseratten haben wir geholfen. Und so kamen dann lecker-lauschige Rezepte heraus.

Eine Zusammenfassung meiner geräuschsintensiven Vorlesestunde mit Vorlage für das Geräuschrezept finden Sie unten.

Wie und wann setzen Sie Geräusche ein? Spielen Sie auch so gerne damit? Wir freuen uns wie immer auf Ihre Ideen und Anregungen.

Knister-kratzig-heulend-jaulige Grüße sendet Ihnen
Christine

P.S: Und hier noch eine Rezeptidee:

Rezept für einen Gruselabend

Man nehme:
10 g Katzenjammer
5ml Türenquietschen
20 g Kettenrasseln
und fünf Werwolfheuler
einen Spritzer Glockenschlag

So geht es:
Ein wenig Katzenjammer fein mahlen.
Türenquietschen in kleinen Mengen hinzufügen.
Kettenrasseln gleich 20 an Zahlen
Und Werwolfheuler das sollte genügen.

Abschmecken, es fehlt an Geschmack,
wir werfen nen Glockenschlag in unseren Sack.
Den Sack schütteln wir einmal ganz laut.
Wir bekommen `n Geräusch bei dem es uns graut.

Gänsehaut auf unseren  Armen und Beinen
Wer Angst hat, fängt gleich an mit dem Weinen.
Unser Rezept ist gut, magst du es probieren,
so brauchst du nur Mut.

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Reimekästchen, ein Gecko, jede Menge Wortsport und die Santamaus

Kennt ihr die wundervolle Bilderbuchzeitschrift „Gecko“? Nein? Dann solltet ihr euch ganz schnell eine Ausgabe kaufen wenn ihr Kinder im Alter von 4-8 Jahren daheim habt oder mit Kindern arbeitet oder liebevoll gezeichnete Geschichten mögt oder überhaupt Geschichten liebt oder…

ach ich mach es kurz: gute Gründe um sich die „Gecko“ zu kaufen, gibt es jede Menge und ich hatte vor einigen Jahren das Glück eine der Herausgeberinnen kennenzulernen.

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Auf einer Fortbildung der Stiftung Lesen war auch Muriel Rathje, die mit zwei sehr engagierten Freundinnen die Zeitschrift herausgibt. Sechs Ausgaben erscheinen im Jahr und jede enthält drei allerliebst gestaltete Geschichten. Diese zeichnen sich oft durch einen ganz besonderen Witz oder ein anderes originelles Merkmal aus. Und das Ganze werbefrei!

Und dann gibt es noch ein Experiment, Sprachspiele und manches mehr. Was ich sehr liebe: die Kategorie Wortsport.

Hier wird immer in ein Bild verpackt ein Worträtsel gesucht. Das ist oft sehr lustig und macht große Freude. Und genau diesen Wortsport habe ich heute auch mit meiner Samstagsgruppe gemacht.

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Reimen und mit Sprache spielen findet bei uns eh immer großen Anklang und so wollten wir heute einmal drauflosdichten und dazu eigene Wortsport-Kompositionen erfinden.

Für unsere Reime bastelten wir uns zudem kleine Reimekisten. Beim Basteln und Bemalen konnten die Leseratten nebenher die Gedanken schweifen lassen und sich schon einmal ihren Reim überlegen.

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Und ganz lustige und kreative Wortsport-Bilder kamen dann am Ende der Stunde auch heraus. Einen kleinen Teil davon zeige ich euch einfach einmal an dieser Stelle:

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Na, hat jemand von euch auch noch eine Idee? Schreibt oder malt sie uns. Wir freuen uns!

Und hier geht es direkt zum Gecko!

Liebe Grüße

Christine