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Jahresschreiber (18/52): Treffpunkt: Mitte!

jahresschreiber18aHallo liebe Jahresschreiber!

Diese Woche geht es nach draußen, denn es gibt wieder einen Spezialauftrag!

Douglas Paulson und Christopher Robbins sind zwei Künstler, die zueinandergefunden haben, indem sie aufeinander aufmerksam geworden sind und sich dann gesagt haben: „Hey, wir sind beide in Europa, lass‘ uns doch in der Mitte treffen!“

Doug war in Kopenhagen, Chris war in Serbien. Laut Google Maps war der genaue geographische Mittelpunkt in Tschechien, mitten in einem See. Treffpunkt war Punkt zwölf. Und das waren ihre Regeln:

  1. Keine weitere Kommunikation bis zum Treffen
  2. Chris bringt Essen.
  3. Doug bringt Getränke
  4. Nicht zu spät kommen!

In der englischsprachigen YouTube-Serie The Art Assignment wurde es aufgegriffen und viele Leute haben mitgemacht.

Und das machen wir jetzt auch!

Euer Auftrag ist:

  • Ruft einen Freund an (vielleicht sollte er nicht an der Elfenbeinküste oder noch weiter weg wohnen).
  • Findet gemeinsam heraus, wo die genaue Mitte zwischen euch beiden ist. Dazu könnt ihr eine Karte benutzen oder eine Seite wie diese hier.
  • Vereinbart eine Uhrzeit, zu der ihr euch dort trefft.
  • Vereinbart, wer was mitbringt. Vielleicht einer ein paar Sandwiches, ein anderer eine Picknickdecke?
  • Legt auf.
  • Bis ihr euch in der Mitte wiederseht, dürft ihr euch nicht gegenseitig anrufen, nicht anschreiben, gar nichts!
  • Trefft euch in der Mitte. (Aber bitte brecht nirgendwo ein.)
  • Schreibt über die Reise oder über den Treffpunkt.

Ein Beispiel zur Mitte:
Zwei Freunde sind in Nalbach, einer in der Piesbacher Straße 11a, der andere am Rathausplatz 1. Auf der Seite www.geomidpoint.com geben wir im Eingabefeld unter „Address or city:“ Piesbacher Straße 11, 66809 Nalbach ein und klicken dann auf „Add“. Das Gleiche machen wir jetzt mit Rathausplatz 1, 66809 Nalbach. Auf der Karte erscheint ein blauer Pin mit dem Buchstaben M. Wenn wir da draufklicken, erfahren wir, dass er sich 49.379604° nördlicher Breite und 6.78925° westlicher Länge befindet, die nächste Adresse ist Piesbacher Straße 3. In der Karte bekommt man mit einem Klick auf „Satellit“ oben rechts ein Bild vom Haus.

Beiträge bitte an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular. Was wir brauchen:

  • den Beitrag
  • euren Namen
  • euer Alter
  • ob wir euren Text auf den Blog stellen dürfen.

Wenn ihr wollt außerdem noch:

  • dass ihr euren Namen voll ausgeschrieben haben wollt
  • Habt ihr einen Lieblingsort, an dem ihr euch mit euren Freunden trefft?

Worum geht’s?

Jede Woche am Mittwoch erscheint hier auf dem Blog der Lesenische ein neues Thema, zu dem ihr etwas schreiben könnt. Manchmal sind es allgemeine Schreibanlässe, zu denen ihr euch alles Mögliche ausdenken sollt. Manchmal sind das aber auch kleine Aufgaben, die ihr in eure eigenen Texte einfließen lassen könnt.
Eure Beiträge werden dann hier auf dem Blog der Lesenische veröffentlicht – außer, ihr wollt das nicht.

Wie alt muss ich sein?

Das Alter ist egal. Kein Erwachsener ist zu alt, kein Kind zu jung. Wir sind gespannt, wer alles mitmacht.

Was kann ich schreiben? Wie viel soll ich schreiben?

Unser Ziel ist es, euch jede Woche zum Schreiben zu bringen. Was oder wie viel ist eure Sache. Hauptsache ihr gebt euch Mühe. Wir suchen Kurzgeschichten, Gedichte, lange Erzählungen, schöne Sätze, Märchen, neu erfundene Witze und vieles, vieles mehr.

Für die älteren Schreiber gilt: Bitte haltet eure Texte jugendfrei, sonst können wir sie nicht veröffentlichen.

Was ist ein Challenge?

Challenge kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Herausforderung. Wir fordern euch also heraus: schreibt! Schreibt ein ganzes Jahr lang!

Muss ich jede Woche mitmachen?

Nein. Alles ist freiwillig. Wir freuen uns über Beiträge von Leuten, die viel oder auch sehr wenig schreiben. Außerdem ist es egal, wann ihr für welche Woche mitmacht. Ihr könnt sofort anfangen oder uns eure Texte zwei Jahre später zuschicken, das ist völlig egal.

Kann man was gewinnen?

Ihr könnt eine Kleinigkeit gewinnen. Was genau ihr gewinnen könnt, erzählen wir euch spätestens in der Hälfte des Challenge, also in der 26. Woche am 16. September 2015.

Gewinner werden diejenigen, die die meisten Wochen mitgemacht haben; bei Gleichstand wird ausgelost. Außerdem müssen sie in Deutschland leben, sonst können wir die Preise nicht verschicken.

Ich kann noch nicht so gut schreiben

Das macht nichts. Wenn ihr wollt, berichtigen wir gerne die gröbsten Fehler in euren Texten.
Leider müsst ihr eure Texte aber selbst schreiben und uns zuschicken oder euch von jemandem dabei helfen lassen. Fragt doch mal eure Eltern.

Wann geht’s los?

Beginn: 25. März 2015
Letzte Woche: 16. März 2016
Einsendeschluss zum Preisgewinnen: 30. März 2016 – die Gewinner werden bis spätestens 30. April bekanntgegeben
Ende: niemals – wenn ihr wollt, veröffentlichen wir alle eure Texte bis wir umfallen

Kleinigkeiten

Einsendungen können in der Regel über Mail an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular eingereicht werden.
Ausgeschlossen vom Gewinn, aber nicht von der Teilnahme, ist das Betreuerteam der Lese- und Schreibwerkstatt. =P Da wir die Preise nur deutschlandweit verschicken, ist der Gewinn begrenzt auf Deutschland.
Alle Mailadressen und zusätzliche persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nur im Rahmen des Challenge bearbeitet. Das Urheberrecht und alle sonstigen Rechte an den Texten verbleibt bei den Autoren, die Einsendungen werden nur mit Genehmigung der Teilnehmer veröffentlicht. Namen werden nur mit Genehmigung vollständig angegeben.
Das Challenge wird erstellt und verwaltet von der Lese- und Schreibwerkstatt Nalbach.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Viel Spaß! Nächste Woche geht es, wie immer, immer und immer wieder, mit einem anderen Thema weiter.

Jahresschreiber (2/52): Kekse zum Kaffee?

Kekse zum Kaffee?

-Eine Geschichte über ein lustiges Erlebnis… Und über Kekse!

Die beliebteste Kollegin im Büro? Nein, ich rede nicht von mir… Die Kaffeemaschine natürlich! In diesem Fall ein kleiner Automat mit drei Knöpfchen: Ein/Aus, eine Tasse und zwei Tassen.  Alles ist gut so lange dieses kleine Helferlein funktioniert. Und wehe, wenn nicht! So wie an jenem Tag als ein kleines Warnlicht zu blinken begann. –Kalk.

Als zweitbeliebteste Kollegin und Retterin aller Koffeinsüchtigen, machte ich es mir natürlich zur Aufgabe, die Maschine zu entkalken. In der Mittagspause, denn da ist niemand im Büro, alle essen außer Haus und niemand kommt in dieser Zeit auf die Idee, in den kleinen Nebenraum zu verschwinden, um sich einen Kaffee zu machen. Guter Plan! –bis jetzt.

Also machte ich mich pünktlich zum Beginn der Mittagspause an die Arbeit. Aus einem kleinen Schränkchen kramte ich hinter mindestens 5 verschiedenen Teesorten (obwohl ich hier noch nie Teetrinker gesehen habe) und uralten Tassen in allen Farben und Formen eine kleine, staubige Packung hervor, in der alles nötige für eine Entkalkung war, inklusive Anleitung (sehr wichtig für ein technisches Wunderkind, wie mich!).

Mal sehen… Behälter mit Wasser füllen, Pulver dazu geben… Inhaltsstoffe Essigsäure, Zitronensäure blablabla… Beide Knöpfe gedrückt halten… Und 90 Minuten einwirken lassen, bevor die Maschine mit genügend Wasser ausgespült wird. Alles klar! War doch ein Kinderspiel!

Nun konnte ich noch den Rest meiner Mittagspause genießen und mich danach entspannt wieder meiner Arbeit widmen… Bis plötzlich Schreie aus dem Kaffeezimmer zu hören waren! Eine Kollegin, ausgerechnet meine beste Freundin, kommt ins Büro gestürmt: „Der Kaffee schmeckt nach Zitrone!!!“ Mist, Zitrone – Zitronensäure… Ich hatte vergessen, die Maschine richtig auszuspülen! Sofort riss ich meiner Freundin die Tasse aus der Hand und rannte in das Kaffeezimmer, um mein kleines Missgeschick wieder richtigzustellen.

Grinsend kam meine Freundin zu mir und sagte: „Für diesen Anschlag schuldest du mir eigentlich eine Entschädigung. Vielleicht deine leckeren Kekse, die du immer vor Weihnachten machst?“ Erleichtert, darüber, dass sie mir nicht allzu böse war konnte ich darauf nur antworten: „Hmm… Wie wär’s denn mit einem Kuchen passend zum Kaffee… Zitronenkuchen?“ Zum Glück konnten wir beide herzlich darüber lachen. So kam ich am nächsten Morgen gut gelaunt mit einer himmlisch duftenden Schachtel ins Büro und machte ihr ein unwiderstehliches Angebot:

„Kekse zum Kaffee?“

 

von Jahresschreiberin Michelle (19)

Wusstest du, dass… (Thema: Freundschaft)

… man laut dem Freundschaftsparadox fast nur mit Freunden befreundet ist, die mehr Freunde haben als man selbst?

Vielen Dank für’s Lesen! Das war leider der letzte Beitrag aus der Reihe „Wusstest du, dass…“. Ab nächster Woche startet eine ganz neue Reihe. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

Wusstest du, dass… (Thema: Freundschaft)

… es in den USA mehrere Städte namens Freundschaft gibt? Friendship, so heißt Freundschaft nämlich auf Englisch, ist der Name von 12 Städten in verschiedenen Teilen der Vereinigten Staaten.

Wusstest du, dass… (Thema: Freundschaft)

… der weltweite Freundschafts-Botschaftler Winnie Puuh ist? 1997 haben die UN dem honigverfressenen Bären diesen Titel verliehen.

Wusstest du, dass… (Thema: Freundschaft)

… in vielen Sprachen sich Freund von Liebe ableitet? Im Deutschen kann man das Wort auf das gotische frijonds oder frijon zurückverfolgen, was so viel wie lieben oder sich freuen bedeutet. Dabei haben die Wörter für Friede, Freund und Freiheit denselben Wortstamm fri.

Wusstest du, dass… (Thema: Freundschaft)

… Freundschaften das Leben verlängert? Laut einer Studie der amerikanischen Universität UCLA, verringern Menschen mit vielen Freunden innerhalb von 9 Jahren das Todesrisiko um mehr als 60%. Außerdem lebt man nach dieser Studie auch gesünder und glücklicher mit Freunden.