Schlagwort-Archive: freunde

Das Kaninchenrennen (von Boris Koch)

Ein cleveres Buch über die scheinbar kleinen Ungerechtigkeiten. Und spannend bis zum Schluss!

Die Kleinstadt Niederrhode könnte verschlafen langweilig sein, aber stattdessen dreht sich hier alles um Kaninchen und das jährliche Kaninchenrennen. Dadurch wird einiges ziemlich schräg und einmal im Jahr drehen alle durch, den alle 10-jährige bekommen ein Kaninchen und natürlich wollen sie im Kaninchenrennen gewinnen. So auch Tim… aber durch eine Reihe von Missgeschicken bekommt er ein dreibeiniges Kaninchen! Wie soll er da nur gewinnen? Langsam lacht ihn die ganze Stadt aus, denn es gibt da noch die Geschichte seines Vaters. Aber Tim gibt nicht auf und zusammen mit seinen neuen Freunden Pascal und Lissy bereitet er sich auf das Rennen vor…

Kurztipp

 

Idee & Umsetzung:  redfull redfull redfull redfull redfull 5/5
 Viele Geschichten, die „Probleme“ behandeln, haben normalerweise das „Problem“ thematisch stark im Vordergrund – und solche Bücher sind wichtig, aber sie können zäh werden. Hier sind die verschiedenen Umstände, die von der Gesellschaft abgelehnt werden, eher ein fester Bestandteil einer sonst sehr rebellischen Geschichte und es spielt fließend in die Situation ein. Ich bin beeindruckt.

Wenn Kaninchen so wichtig werden wie in dieser Geschichte, dann spielt es nicht wirklich eine Rolle, ob man ein Junge oder ein Mädchen ist – aber Traditionen sehen das vielleicht anders, denn Mädchen bekommen nur Zwergkaninchen. Ein Grund mehr, sich verbissen zur Ziellinie vorzukämpfen. Wenn Gewinnen so wichtig ist, wie herausfordernd ist es dann, gar nicht mitzumachen? Wenn jeder meint, dass drei Beine für ein Kaninchen nicht ausreichen und deswegen noch mehr Hindernisse erstellen, ist das gerecht?

Personen: redfull redfull redfull redfull fullbook 4/5
 Starke Figuren. Die beste Eigenschaft ist hier aber eine, die sich in den wenigsten Kinderbüchern richtig findet: sie entwickeln sich und sie ändern ihre Meinung – und vor allem der Held der Geschichte. Sie stellen erfolgreich Dinge in Frage und irren sich manchmal. 👏
Schreibstil: redfull redfull redfull redfull fullbook 4/5
Weltenbau: redfull redfull redfull redfull redhalf 4,5/5
Niederrhode ist eine etwas merkwürdige Stadt, aber sie ist von hinten nach vorne durchdacht. Seit die Stadt vor 400 Jahren durch das unbekannte Kaninchen auf eine Gefahr aufmerksam geworden ist, durchdringen Kaninchen und das Rennen das alltägliche Leben, die Regeln, den Unterricht und das Denken der Bewohner.
Am Ende hatte ich richtig das Gefühl, einen guten Teil der Stadt und deren Bewohner kennenzulernen.

Man kann das Buch mit Fantasy-Romanen vergleichen, nur mit Kaninchen statt Magie – und ganz besonders wichtig ist bei Fantasy immer, dass trotz der ungewöhnlichen Situation trotzdem alles glaubwürdig wirkt – das macht es doppelt so schwierig, aber Boris Koch hat es hinbekommen. Es hätte an jeder Stelle schiefgehen können, aber nie habe ich mich als Leser unterschätzt gefühlt.

Geschichtsstrang & Spannung: redfull redfull redfull redfull fullbook 4/5
Das Buch habe ich fast in einem Rutsch gelesen. Die Geschichte ist immer in Bewegung, aufmerksam und jederzeit bereit einen kleinen Haken zu schlagen.
Lesespaß: redfull redfull redfull redfull redhalf 4,5/5
Ich war überrascht, wie erfrischend gerissen der Autor das alles eingefädelt hat und freue mich schon darauf zu erfahren, wie er am Samstag die Lesung hinbekommt.

Ein kleiner Gedanke zu den Illustrationen: Es gibt ein Daumenkino in der Seitenecke, was ein klarer Pluspunkt ist, schade nur, dass dadurch eigentlich schon das Ende vorweggenommen wird. Außerdem sind sowohl da als auch auf dem Cover weniger Kaninchen als eher Hasen zu sehen.

Buchtipp von Ret

Advertisements

Wenn der Windmann kommt (von Antonia Michaelis)

Diesen Buchtipp habe ich auf einem alten Stick gefunden. Ich habe euch die Staubschicht entfernt und den Tipp auf den Blog kopiert.

 

Das Buch: Patrick ist umgezogen. In der neuen Umgebung trifft er auf eine weiße Krähe, die jeden Tag anders heißt, und auf die sehr rätselhafte Pareidolie. Sie lebt im Wald, alleine mit der Krähe und ihrer Mutter. Beide leben dort, weil sie sich vor dem Windmann verstecken, der scheinbar alles in Pareidolies Leben verändern kann – zu ihrem Ungunsten. Zum Glück ist das Mädchen eine Hexe, genau wie ihre Mutter. Oder? Nach einer Weile kommen Patrick Zweifel und er macht sich zusammen mit Pareidolie auf die Suche nach dem Windmann. Denn hinter dem Windmann steckt eine Geschichte, die etwas traurig ist, aber ein gutes Ende nimmt.

Die Autorin: Antonia Michaelis wurde 1979 in Kiel geboren. Ihre Kindheit und Jugend verlebte sie in Augsburg, wo sie im Alter von fünf Jahren bereits anfing zu schreiben. Nach dem Abitur arbeitete sie in Südindien ein Jahr lang als Lehrerin. In Greifswald studierte sie anschließend Medizin, trieb sich zwischendurch ein wenig in Nepal, Peru und Ghana herum, und begann Geschichten für Kinder und Jugendliche zu veröffentlichen. Heute lebt die Autorin mit Mann, kleiner Tochter und 3000 Quadrat,etern Brennesseln in der Nähe der Insel Usedom.

Meine Meinung: Für mich ist das der beste Roman von Antonia Michaelis. Es ist einfach das Beste von ihr drin: Eine gute Geschichte, einfach und in einem Rutsch zu lesen und eine wunderbare Ausformulierung. Am Anfang jedes Kapitels steht immer ein Gedicht von Pareidolies Mutter, fast unmöglich zu verstehen, aber wirklich schön. Erst am Ende der Geschichte kann man erahnen, wie es ausgeht – bis dahin ist es aber geheimnisvoll und spannend. Für dieses Buch gilt: Wenn man an etwas glaubt, selbst wenn es das eigentlich gar nicht gibt, kann es trotzdem wirklich werden.

Ab 8.

Buchtipp von Ret

Arthur Unsichtbar (von Louise Arnold)

Diesen Buchtipp habe ich auf einem alten Stick gefunden. Ich habe euch die Staubschicht entfernt und den Tipp auf den Blog kopiert.

 

Das Buch: Der Graue Arthur ist ein Geist. Nur was für einer? Er hat schon alles versucht: Poltergeist, Trübsalverkünder, Schreckgespenst, Snorgel, die Liste ließe sich endlos weiterführen. Dadurch hat er in der Geisterwelt schon fast überall Freunde gefunden, aber er weiß immer noch nicht, was er für ein Gespenst werden soll. Alle anderen Gespenster haben Geschichten, jeder andere Geist wird irgendwie gefürchtet, nur er nicht. In der Zwischenzeit hat der Junge Tom es schwer in der Schule: Jeder lacht ihn aus. Da beschließt Arthur sein unsichtbarer Freund zu werden. Doch unsichtbare Freunde werden nur vom Kind gesehen werden, Tom kann aber keine Geister sehen. Trotzdem versucht Arthur ihm zu helfen. Als Tom dann von einem Auto beinahe überfahren wird und im Krankenhaus wieder aufwacht, sieht er – Arthur. Denn nun kann Tom alle Gespenster sehen. Das gab es seit Jahrhunderten nicht mehr!

Meine Meinung: Geister von der freundlichen Seite, keine üblen Freunde, auch wenn man bei einigen aufpassen sollte. So wie jeder hat Tom seine Probleme in der Schule. Und in solchen Zeiten braucht man einen Freund, in dem Fall: Arthur, das liebenswerte Gespenst. Vor diesem Buch braucht man sich nicht zu fürchten, man sollte es estattdessen lesen und Spaß daran haben.

Die Autorin: Louise Arnold, geboren 1980 in Morden (England), schrieb schon im Alter von vier Jahren ihr erste Gedicht. Nachdem sie die Schule beendet hatte, reiste sie ein Jahr mit Rucksack quer durch Amerika. 2003 schloss se ihr Studium an der Universität von Kent ab und lebt nun mit ihrem Lebensgefährten in Canterbury. In der Freizeit stöbert sie bei eBay oder auf Garagenflohmärkten, färbt sich die Haare und leiht sich Nachbars Katze aus, bis sie sich ihre eigene Siamkatze zulegen kann. Im Jahr 2003 gewann sie mit Arthur Unsichtbar, ihrem ersten Roman, den BBC News Online Kinderbuch-Schreibwettbewerb.

„Wer sich die geschichte von Arthrs und Toms großem Abenteuer ließt, wird sich wünschen, auch so eien besonderen Freund zu haben – ob unsichtbar oder nicht.“

Kirkus Review

Buchtipp von Ret

Jahresschreiber (33/52): Ruinierter Abend

Man nehme: Knabbersachen,
1 Sofa, Freunde 3,
1 Kilo Unsinnmachen,
1 Wagen Polizei.

Die Freunde und das Sofa mischen,
Mit Knabbersachen füllen,
Den einen Freund vom Sofa wischen,
In Unsinnmachen hüllen.

Die ander’n Freunde einmal stürzen
Auf den ersten drauf.
Mit der Polizei noch würzen,
Dann klärt es sich bald auf.
Von Jahresschreiber Ret Samys (23)

{Halloween-Countdown} Plötzlich Zombie – So ein Mist! (von David Lubar)

Morgen ist Halloween!
Wir erleichtern euch das Warten mit Kurz-Buchtipps: schnelle Bewertungen mit bis zu 5 Bewertungspunkten für einzelne Faktoren.

Plötzlich Zombie – So ein Mist!

Nathan ist ein Loser. Und nach ein paar besonders heftigen Niederlagen fühlt er sich so schlimm, dass ihn nichts mehr aufheitern kann. Deswegen wird er zum Versuchskaninchen: Ein Trank soll seine schlechten Gefühle vertreiben. Doch statt einer kleinen Dosis wird sein ganzer Oberkörper von dem Zeug überschüttelt – und es funktioniert nicht.
Stattdessen findet er heraus, dass er keine Schmerzen empfindet, nicht mehr Atmen muss und Sport ist kein Problem mehr. Er wird zum Zombie! Ein Gegenmittel muss schnell her, seine Freunde Mooki und Abigail helfen ihm dabei. Aber Zombie zu sein ist auch nicht ganz ohne Vorteile…

Überraschend clever geschriebene Heldengeschichte ab 10.
Das Klebe-Cover ist für Bibliotheken ein Albtraum. Am besten schnell einfoliieren!

Grusel:                      greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Spannung:              greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Bilder:                       greenfull greenfull greenfull greenhalf fullbook 3,5/5
Textstil:                   greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Humor:                     greenfull greenfull greenfull greenhalf fullbook 3,5/5
Abenteuer:             greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Freundschaft:      greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Lesespaß:               greenfull greenfull greenfull greenfull greenhalf 4,5/5

Ich hoffe, ihr bereitet euch auch voller Erwartung auf den 31. Oktober vor!

Ret

{Halloween-Countdown} Das Monster aller Monster (von Patrick McDonnell)

Nur noch 3 Tage bis Halloween!
Wir erleichtern euch das Warten mit Kurz-Buchtipps: schnelle Bewertungen mit bis zu 5 Bewertungspunkten für einzelne Faktoren.

Das Monster aller Monster

Die drei Monster Muffel, Murr und Stumm’n’Dumm wohnen auf dem Monsterberg. Aber wer von ihnen ist der Schrecklichste von ihnen? Wer ist der Fieseste und Mieseste? Diese Frage führt nur zu Streit. Also bauen sie zusammen ein Monster-Monster! Es wird noch viel schlimmer sein als die Monster…
Aber nachdem das Monster zum Leben erweckt wird, ist ihr Werk zwar das größte Monster, aber auch das netteste.

Ihr sucht ein Bilderbuch für Halloween? Das hier ist wie geschaffen dafür!

Bilder:                                bluefull bluefull bluefull bluefull fullbook 4,5/5
Grusel:                               bluefull fullbook fullbook fullbook fullbook 1,5/5
Sachen zum Lachen:  bluefull bluefull bluefull fullbook fullbook 3/5
Text:                                    bluefull bluefull bluefull bluefull fullbook 4/5
Freundschaft:                bluefull bluefull bluefull bluefull fullbook 4,5/5
Tiefsinn:                            bluefull bluefull bluefull bluefull fullbook 4/5
Lesespaß:                          bluefull bluefull bluefull bluefull fullbook 4,5/5

Ich hoffe, ihr bereitet euch auch voller Erwartung auf den 31. Oktober vor!

Ret

{Halloween-Countdown} Gespensterjäger auf eisiger Spur (von Cornelia Funke)

Noch 9 Tage bis Halloween!
Wir erleichtern euch das Warten mit Kurz-Buchtipps: schnelle Bewertungen mit bis zu 5 Bewertungspunkten für einzelne Faktoren.

Gespensterjäger auf eisiger Spur

Tom hat die schlimmste große Schwester überhaupt. Aber als er eines Tages runter in den gruseligen Keller muss, wird das bedeutungslos, denn dort sitzt ein echtes, ein angstmachendes, ein ekliges, schleimiges Gespenst mit kalten Händen. Zum Glück weiß Frau Kümmelsaft genau, was gegen Gespenster hilft! Doch eigentlich ist Hugo als Gespenst im Keller relativ harmlos und auf der Flucht vor etwas noch viel Größerem!
Zusammen machen sich also der zehnjährige Junge, die alte, merkwürdige Dame und das Gespenst auf ihre erste lebensgefährliche Mission…

Wunderbares Monsterjägerabenteuer ab 8. Ganz klar, Huuuuooogooo üüüsst spüüüüützäääh!

Witz:                                      bluefull bluefull bluefull bluefull fullbook 4/5
Textstil:                               redfull redfull redfull redfull fullbook 5/5
Spannung:                         emptybook emptybook emptybook emptybook fullbook 4,5/5
Grusel:                                 emptybook emptybook emptybook emptybook fullbook 3,5/5
Bilder:                                   bluefull bluefull bluefull bluehalf greenfull 3,5/5
Preis/Leistung:               violetfull violetfull violetfull violetfull fullbook 4,5/5
Freundschaft:                  greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Abenteuer:                        redfull redfull redfull redfull fullbook 4,5/5
Spaß-Faktor:                    emptybook emptybook emptybook emptybook fullbook 5/5

Ich hoffe, ihr bereitet euch auch voller Erwartung auf den 31. Oktober vor!

Ret

{Halloween Countdown} Ich brauche mein Monster (von Amanda Noll und Howard McWilliam)

Noch 10 Tage bis Halloween!
Wir erleichtern euch das Warten mit Kurz-Buchtipps: schnelle Bewertungen mit bis zu 5 Bewertungspunkten für einzelne Faktoren.

Ich brauche mein Monster

Tom liegt in seinem Bett und möchte schlafen. Doch er kann einfach nicht, denn ohne sein Monster unter dem Bett wird das gar nichts! Leider ist es weg. Ein Ersatzmonster muss her. Eins, das genauso gruselig und angsteinflößend ist! Und da ist auch schon ein Geräusch unter dem Bett. Aber was ist „Paul“ denn bitte für ein Monstername!?

Absolut empfehlenswertes Bilderbuch ab 4.

Witz:                                      bluefull bluefull bluefull bluefull fullbook 4/5
Text zum Vorlesen:       redfull redfull redfull redfull fullbook 4/5
Text zum Selberlesen: violetfull violetfull violetfull violetfull fullbook 3,5/5
Spannung:                          emptybook emptybook emptybook emptybook fullbook 3,5/5
Bilder:                                   greenfull greenfull greenfull greenfull greenfull 5/5
Tiefsinn:                              emptybook emptybook emptybook emptybook fullbook 3/5
Idee & Durchsetzung:  redfull redfull redfull redfull fullbook 4,5/5
Preis/Leistung:               violetfull violetfull violetfull violetfull fullbook 4,5/5
Freundschaft:                  greenfull greenfull greenfull greenfull fullbook 4/5
Schrift & Layout:            bluefull bluefull bluefull bluefull fullbook 3,5/5
Spaß-Faktor:                    emptybook emptybook emptybook emptybook fullbook 4,5/5

 

Ich hoffe, ihr bereitet euch auch voller Erwartung auf den 31. Oktober vor!

Ret

Jahresschreiber (18/52): Treffpunkt: Mitte!

jahresschreiber18aHallo liebe Jahresschreiber!

Diese Woche geht es nach draußen, denn es gibt wieder einen Spezialauftrag!

Douglas Paulson und Christopher Robbins sind zwei Künstler, die zueinandergefunden haben, indem sie aufeinander aufmerksam geworden sind und sich dann gesagt haben: „Hey, wir sind beide in Europa, lass‘ uns doch in der Mitte treffen!“

Doug war in Kopenhagen, Chris war in Serbien. Laut Google Maps war der genaue geographische Mittelpunkt in Tschechien, mitten in einem See. Treffpunkt war Punkt zwölf. Und das waren ihre Regeln:

  1. Keine weitere Kommunikation bis zum Treffen
  2. Chris bringt Essen.
  3. Doug bringt Getränke
  4. Nicht zu spät kommen!

In der englischsprachigen YouTube-Serie The Art Assignment wurde es aufgegriffen und viele Leute haben mitgemacht.

Und das machen wir jetzt auch!

Euer Auftrag ist:

  • Ruft einen Freund an (vielleicht sollte er nicht an der Elfenbeinküste oder noch weiter weg wohnen).
  • Findet gemeinsam heraus, wo die genaue Mitte zwischen euch beiden ist. Dazu könnt ihr eine Karte benutzen oder eine Seite wie diese hier.
  • Vereinbart eine Uhrzeit, zu der ihr euch dort trefft.
  • Vereinbart, wer was mitbringt. Vielleicht einer ein paar Sandwiches, ein anderer eine Picknickdecke?
  • Legt auf.
  • Bis ihr euch in der Mitte wiederseht, dürft ihr euch nicht gegenseitig anrufen, nicht anschreiben, gar nichts!
  • Trefft euch in der Mitte. (Aber bitte brecht nirgendwo ein.)
  • Schreibt über die Reise oder über den Treffpunkt.

Ein Beispiel zur Mitte:
Zwei Freunde sind in Nalbach, einer in der Piesbacher Straße 11a, der andere am Rathausplatz 1. Auf der Seite www.geomidpoint.com geben wir im Eingabefeld unter „Address or city:“ Piesbacher Straße 11, 66809 Nalbach ein und klicken dann auf „Add“. Das Gleiche machen wir jetzt mit Rathausplatz 1, 66809 Nalbach. Auf der Karte erscheint ein blauer Pin mit dem Buchstaben M. Wenn wir da draufklicken, erfahren wir, dass er sich 49.379604° nördlicher Breite und 6.78925° westlicher Länge befindet, die nächste Adresse ist Piesbacher Straße 3. In der Karte bekommt man mit einem Klick auf „Satellit“ oben rechts ein Bild vom Haus.

Beiträge bitte an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular. Was wir brauchen:

  • den Beitrag
  • euren Namen
  • euer Alter
  • ob wir euren Text auf den Blog stellen dürfen.

Wenn ihr wollt außerdem noch:

  • dass ihr euren Namen voll ausgeschrieben haben wollt
  • Habt ihr einen Lieblingsort, an dem ihr euch mit euren Freunden trefft?

Worum geht’s?

Jede Woche am Mittwoch erscheint hier auf dem Blog der Lesenische ein neues Thema, zu dem ihr etwas schreiben könnt. Manchmal sind es allgemeine Schreibanlässe, zu denen ihr euch alles Mögliche ausdenken sollt. Manchmal sind das aber auch kleine Aufgaben, die ihr in eure eigenen Texte einfließen lassen könnt.
Eure Beiträge werden dann hier auf dem Blog der Lesenische veröffentlicht – außer, ihr wollt das nicht.

Wie alt muss ich sein?

Das Alter ist egal. Kein Erwachsener ist zu alt, kein Kind zu jung. Wir sind gespannt, wer alles mitmacht.

Was kann ich schreiben? Wie viel soll ich schreiben?

Unser Ziel ist es, euch jede Woche zum Schreiben zu bringen. Was oder wie viel ist eure Sache. Hauptsache ihr gebt euch Mühe. Wir suchen Kurzgeschichten, Gedichte, lange Erzählungen, schöne Sätze, Märchen, neu erfundene Witze und vieles, vieles mehr.

Für die älteren Schreiber gilt: Bitte haltet eure Texte jugendfrei, sonst können wir sie nicht veröffentlichen.

Was ist ein Challenge?

Challenge kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Herausforderung. Wir fordern euch also heraus: schreibt! Schreibt ein ganzes Jahr lang!

Muss ich jede Woche mitmachen?

Nein. Alles ist freiwillig. Wir freuen uns über Beiträge von Leuten, die viel oder auch sehr wenig schreiben. Außerdem ist es egal, wann ihr für welche Woche mitmacht. Ihr könnt sofort anfangen oder uns eure Texte zwei Jahre später zuschicken, das ist völlig egal.

Kann man was gewinnen?

Ihr könnt eine Kleinigkeit gewinnen. Was genau ihr gewinnen könnt, erzählen wir euch spätestens in der Hälfte des Challenge, also in der 26. Woche am 16. September 2015.

Gewinner werden diejenigen, die die meisten Wochen mitgemacht haben; bei Gleichstand wird ausgelost. Außerdem müssen sie in Deutschland leben, sonst können wir die Preise nicht verschicken.

Ich kann noch nicht so gut schreiben

Das macht nichts. Wenn ihr wollt, berichtigen wir gerne die gröbsten Fehler in euren Texten.
Leider müsst ihr eure Texte aber selbst schreiben und uns zuschicken oder euch von jemandem dabei helfen lassen. Fragt doch mal eure Eltern.

Wann geht’s los?

Beginn: 25. März 2015
Letzte Woche: 16. März 2016
Einsendeschluss zum Preisgewinnen: 30. März 2016 – die Gewinner werden bis spätestens 30. April bekanntgegeben
Ende: niemals – wenn ihr wollt, veröffentlichen wir alle eure Texte bis wir umfallen

Kleinigkeiten

Einsendungen können in der Regel über Mail an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular eingereicht werden.
Ausgeschlossen vom Gewinn, aber nicht von der Teilnahme, ist das Betreuerteam der Lese- und Schreibwerkstatt. =P Da wir die Preise nur deutschlandweit verschicken, ist der Gewinn begrenzt auf Deutschland.
Alle Mailadressen und zusätzliche persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nur im Rahmen des Challenge bearbeitet. Das Urheberrecht und alle sonstigen Rechte an den Texten verbleibt bei den Autoren, die Einsendungen werden nur mit Genehmigung der Teilnehmer veröffentlicht. Namen werden nur mit Genehmigung vollständig angegeben.
Das Challenge wird erstellt und verwaltet von der Lese- und Schreibwerkstatt Nalbach.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Viel Spaß! Nächste Woche geht es, wie immer, immer und immer wieder, mit einem anderen Thema weiter.

Jahresschreiber (2/52): Kekse zum Kaffee?

Kekse zum Kaffee?

-Eine Geschichte über ein lustiges Erlebnis… Und über Kekse!

Die beliebteste Kollegin im Büro? Nein, ich rede nicht von mir… Die Kaffeemaschine natürlich! In diesem Fall ein kleiner Automat mit drei Knöpfchen: Ein/Aus, eine Tasse und zwei Tassen.  Alles ist gut so lange dieses kleine Helferlein funktioniert. Und wehe, wenn nicht! So wie an jenem Tag als ein kleines Warnlicht zu blinken begann. –Kalk.

Als zweitbeliebteste Kollegin und Retterin aller Koffeinsüchtigen, machte ich es mir natürlich zur Aufgabe, die Maschine zu entkalken. In der Mittagspause, denn da ist niemand im Büro, alle essen außer Haus und niemand kommt in dieser Zeit auf die Idee, in den kleinen Nebenraum zu verschwinden, um sich einen Kaffee zu machen. Guter Plan! –bis jetzt.

Also machte ich mich pünktlich zum Beginn der Mittagspause an die Arbeit. Aus einem kleinen Schränkchen kramte ich hinter mindestens 5 verschiedenen Teesorten (obwohl ich hier noch nie Teetrinker gesehen habe) und uralten Tassen in allen Farben und Formen eine kleine, staubige Packung hervor, in der alles nötige für eine Entkalkung war, inklusive Anleitung (sehr wichtig für ein technisches Wunderkind, wie mich!).

Mal sehen… Behälter mit Wasser füllen, Pulver dazu geben… Inhaltsstoffe Essigsäure, Zitronensäure blablabla… Beide Knöpfe gedrückt halten… Und 90 Minuten einwirken lassen, bevor die Maschine mit genügend Wasser ausgespült wird. Alles klar! War doch ein Kinderspiel!

Nun konnte ich noch den Rest meiner Mittagspause genießen und mich danach entspannt wieder meiner Arbeit widmen… Bis plötzlich Schreie aus dem Kaffeezimmer zu hören waren! Eine Kollegin, ausgerechnet meine beste Freundin, kommt ins Büro gestürmt: „Der Kaffee schmeckt nach Zitrone!!!“ Mist, Zitrone – Zitronensäure… Ich hatte vergessen, die Maschine richtig auszuspülen! Sofort riss ich meiner Freundin die Tasse aus der Hand und rannte in das Kaffeezimmer, um mein kleines Missgeschick wieder richtigzustellen.

Grinsend kam meine Freundin zu mir und sagte: „Für diesen Anschlag schuldest du mir eigentlich eine Entschädigung. Vielleicht deine leckeren Kekse, die du immer vor Weihnachten machst?“ Erleichtert, darüber, dass sie mir nicht allzu böse war konnte ich darauf nur antworten: „Hmm… Wie wär’s denn mit einem Kuchen passend zum Kaffee… Zitronenkuchen?“ Zum Glück konnten wir beide herzlich darüber lachen. So kam ich am nächsten Morgen gut gelaunt mit einer himmlisch duftenden Schachtel ins Büro und machte ihr ein unwiderstehliches Angebot:

„Kekse zum Kaffee?“

 

von Jahresschreiberin Michelle (19)