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Jahresschreiber (45/52): Zeitenwochen: Urzeit

Ugh. Uh-uh-uh-Urzeit!jahresschreiber45Hallo liebe Jahresschreiber!

Die nächsten Wochen wird uns das Thema Geschichte und Vorgeschichte begleiten. Nicht das langweilige Zeug aus der Schule, sondern eure Texte mit spannenden Geschichten!
Diese Woche: die Urzeit.

Ereignis Zeit
Entstehung der Erde vor 4,5 Milliarden Jahren
erstes Leben vor 3,8 Milliarden Jahren
 erste Vielzeller  vor 700 Millionen Jahren
erste Wirbellose vor 600 Millionen Jahren
Korallen und Fische vor 500 Millionen Jahren
Reptilien vor 300 Millionen Jahren
Dinosaurier vor 235 Millionen Jahren
Säugetiere vor 125 Millionen Jahren
Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren
Menschen
Steinzeit
vor ca. 2,6 Millionen Jahren
Bronzezeit ab 3300 v. Chr.
Eisenzeit ab 1200 v. Chr.

Beiträge bitte an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular. Was wir brauchen:

  • den Beitrag
  • euren Namen
  • euer Alter
  • ob wir euren Beitrag auf den Blog stellen dürfen.

Wenn ihr wollt außerdem noch:

  • dass ihr euren Namen voll ausgeschrieben haben wollt
  • Habt ihr einen Lieblingsdino?

Worum geht’s?

Jede Woche am Mittwoch erscheint hier auf dem Blog der Lesenische ein neues Thema, zu dem ihr etwas schreiben könnt. Manchmal sind es allgemeine Schreibanlässe, zu denen ihr euch alles Mögliche ausdenken sollt. Manchmal sind das aber auch kleine Aufgaben, die ihr in eure eigenen Texte einfließen lassen könnt. Eure Beiträge werden dann hier auf dem Blog der Lesenische veröffentlicht – außer, ihr wollt das nicht.

Wie alt muss ich sein?

Das Alter ist egal. Kein Erwachsener ist zu alt, kein Kind zu jung. Wir sind gespannt, wer alles mitmacht.

Was kann ich schreiben? Wie viel soll ich schreiben?

Unser Ziel ist es, euch jede Woche zum Schreiben zu bringen. Was oder wie viel ist eure Sache. Hauptsache ihr gebt euch Mühe. Wir suchen Kurzgeschichten, Gedichte, lange Erzählungen, schöne Sätze, Märchen, neu erfundene Witze und vieles, vieles mehr. Für die älteren Schreiber gilt: Bitte haltet eure Texte jugendfrei, sonst können wir sie nicht veröffentlichen.

Was ist ein Challenge?

Challenge kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Herausforderung. Wir fordern euch also heraus: schreibt! Schreibt ein ganzes Jahr lang!

Muss ich jede Woche mitmachen?

Nein. Alles ist freiwillig. Wir freuen uns über Beiträge von Leuten, die viel oder auch sehr wenig schreiben. Außerdem ist es egal, wann ihr für welche Woche mitmacht. Ihr könnt sofort anfangen oder uns eure Texte zwei Jahre später zuschicken, das ist völlig egal.

Kann man was gewinnen?

Ihr könnt eine Kleinigkeit gewinnen: jahrespreis
Gewinner werden diejenigen, die die meisten Wochen mitgemacht haben; bei Gleichstand wird ausgelost. Außerdem müssen sie in Deutschland leben, sonst können wir die Preise nicht verschicken.

Ich kann noch nicht so gut schreiben

Das macht nichts. Wenn ihr wollt, berichtigen wir gerne die gröbsten Fehler in euren Texten. Leider müsst ihr eure Texte aber selbst schreiben und uns zuschicken oder euch von jemandem dabei helfen lassen. Fragt doch mal eure Eltern.

Wann geht’s los?

Beginn: 25. März 2015
Letzte Woche: 16. März 2016

Einsendeschluss zum Preisgewinnen: 30. März 2016 – die Gewinner werden bis spätestens 30. April bekanntgegeben
Ende: niemals – wenn ihr wollt, veröffentlichen wir alle eure Texte bis wir umfallen

Kleinigkeiten

Einsendungen können in der Regel über Mail an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular eingereicht werden. Ausgeschlossen vom Gewinn, aber nicht von der Teilnahme, ist das Betreuerteam der Lese- und Schreibwerkstatt. =P Da wir die Preise nur deutschlandweit verschicken, ist der Gewinn begrenzt auf Deutschland. Alle Mailadressen und zusätzliche persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nur im Rahmen des Challenge bearbeitet. Das Urheberrecht und alle sonstigen Rechte an den Texten verbleibt bei den Autoren, die Einsendungen werden nur mit Genehmigung der Teilnehmer veröffentlicht. Namen werden nur mit Genehmigung vollständig angegeben. Das Challenge wird erstellt und verwaltet von der Lese- und Schreibwerkstatt Nalbach. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Spaß! Nächste Woche wird es richtig göttlich.

Der Gefühlsfischer und seine Frau

Das Thema Gefühlsfische geht weiter. Aber bevor wir anfangen können, werden wir nett überrascht: Dirk ist da und hat ein paar Sachen mitgebracht. Bücherspenden, Veranstaltungsposter und -flyer für die nächste FaRK

(ein Fest zum Kaufen, Verkleiden und Erleben rund um das Thema Fantasy, Science Fiction und Steampunk)… und sage und schreibe 500€ vom Mittelalterfest für uns und unsere Elfenbeinküsten-Aktion. Dafür gibt es großen Applaus.
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Während sich noch um die Bücherspenden gekümmert werden, hören die Kinder Der Fischer und seine Frau und malen dazu. Ein paar sehr schöne Bilder kommen dabei heraus. 07-DSC_2833 05-DSC_2831

Dann geht es an Gefühlspaare. Fische werden gebastelt und in Paaren mit Gefühlen versehen. Später werden die Fische gezogen, je einen Fisch für jeden, und dann muss schauspielerisch herausgefunden werden, wer der Gefühlspartner ist.
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Gar nicht so einfach, wie ähnlich sind zum Beispiel ängstlich und einsam oder  arrogant und mutig. Mit etwas Übung stehen dann aber die meisten Kinder mit ihren Gefühlspartner zusammen.

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Wenn ihr diese Vorlage ausdruckt, könnt ihr eure eigenen Gefühlsfische basteln und wahnsinnig viel Spaß haben.

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Heute bin ich – oder ein Teich voller Geschichtenfische

Mit einem ganz besonderen Buch arbeiten wir momentan in der Lese- und Schreibwerkstat: „Heute bin ich“ heißt das preisgekrönte Bilderbuch von Mies van Hout aus dem aracari-Verlag. Und in dem Buch erwarten uns bunt gemalte Fische, die ganz verschiedene Emotionen ausdrücken. Nur ein Wort pro Seite und ein gemalter Fisch reichen dabei aus, dass unsere Fantasie die tollsten Geschichten zu den Fischen entstehen lässt.

Heute bin ich
Warum ist der eine Fisch wohl so wütend und was ist dem verblüfften Fisch wohl vor der Nase vorbeigeschwommen? Mit dem Buch lässt sich ganz herrlich arbeiten und es macht unglaublich viel Freude, die Seiten gemeinsam mit den Kindern zu entdecken.

Heute bin ich

Für unsere Leseratten hieß das, erst einmal raten, welcher Fisch wohl welches Gefühl darstellt und auch warum es gerade dieses spezielle Gefühl ist. Wie erkennt man einen verliebten Fisch? Nach dieser Raterunde wurden wir dann aber selbst kreativ: jedes Kind gestaltete einen bunten Gefühlsfisch und ließ ihn in unseren Geschichtenteich.
Die Fische haben wir auf schwarzes Tonpapier mit Pastellkreiden gemalt. Die Kreiden haben eine schöne Leuchtkraft, so dass die Fische nachher richtig schön strahlen.

Heute bin ich

Heute bin ich

Wir haben die Fische ausgeschnitten und einlaminiert. Vorne kam eine Büroklammer daran, so dass wir die Fische mit einer improvisierten Angel auch tatsächlich angeln konnten.

Heute bin ich

Heute bin ich

Aus den Fischen wurden dann Geschichten in denen die Kinder Abenteuer erfanden die die Fische erlebt haben. Einige der Geschichten stellen wir euch hier in der nächsten Zeit vor. Am Ende des Beitrages erwartet euch die erste Geschichte von Luca (9 oder mittlerweile schon 10 Jahre alt)
Da gibt es mutige Fische, deren Eltern entführt wurden, schlecht gelaunte Fische, denen die Freundin ausgespannt wurde und und und!

Heute bin ich

Heute bin ich

Heute bin ich

In den nächsten beiden Wochen werden uns die Fische noch durch unsere Gruppenstunden begleiten. Wir werden das Märchen vom Fischer und seiner Frau vorlesen und auch noch kleine Plätzchen in Fischform backen. Es wird ein Gefühls-Fisch-Quartett geben und manches mehr.
Über neue Gesichter in unserer Lese- und Schreibwerkstatt freuen wir uns immer.
Leseratten ab 7 Jahre treffen sich samstags zwischen 10.00 und 12.00 Uhr. Die Jugendgruppe ab 11 Jahre findet jeden Mittwoch von 17.30 bis 19.30 Uhr statt.

Wir freuen uns auf euch!
Christine

Verschwundene Eltern

(von Luca S.)

Leo ist ein 7 Jahre alter Fisch. Er geht in die Fischschule am Korallenriff 5.
In der ersten Stunde haben sie Mathematik. Frau Lachs, die Lehrerin fragt Leo:
,,Wie viel sind 5 Planktons minus 3 Planktons ?“ ,,Es sind 2 Planktons und wenn ich sie gegessen hab, sind es keine mehr.“ , antwortet Leo. Es klingelt zur Pause. Alle Fischkinder schwimmen durch die Fluren nach draußen. Leo unterhält sich mit seinem Freund Tim : ,, wir bekommen ja nachher schon Zeugnisse. Das zeig ich zu Hause sofort meinen Eltern.“ Als nächstes bekamen sie Zeugnisse. Nach der Schule wollte Leo zu Hause sein Zeugnis seinen Eltern zeigen, die waren nicht da. Leo sah nur dass alles umgeschmissen worden war und an der Wand waren Blutspuren zu sehen. Leo bekam es mit der Angst zu tun. Plötzlich sah er einen Fisch mit einem Umhang und einem Beutel. Er folgte dem Fisch in eine stockfinstere Höhle. Er sagte: ,,Lass sofort meine Eltern frei!“ Der Unbekannte forderte : ,,Gib mir zuerst eure goldene Vase!“ Leo schwamm schnell nach Hause, nahm die Vase und schwamm zurück zur Höhle. Leo knallte dem Unbekannten die Vase gegen den Kopf, der dann ohnmächtig wurde. Schnell nahm Leo die Vase und den Beutel und befreite seine Eltern. Zu Hause angekommen sperrten sie alles ab und waren glücklich und Leo konnte ihnen endlich sein Zeugnis zeigen.

The End