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Jahresschreiber (25/52): Die Queen

jahresschreiber25Hallo liebe Jahresschreiber!

Heute ist ein historischer Tag. Queen Elizabeth II wird heute, am 9. September 2015 um ca. 18:30 Uhr länger als ihre Ur-urgroßmutter Queen Victoria regiert haben. Sie wird also den Rekord brechen und als längste regierende Königin des Vereinigten Königreichs in die Geschichte eingehen.

Laut aktuellen Berichten schert sie sich herzlich wenig darum. Wir wünschen Ihrer Majestät trotzdem alles Gute und feiern für sie, indem wir eine ganze Woche über Königinnen schreiben.

(Wem dazu nichts einfällt, kann auch über andere Mitglieder von Königsfamilien schreiben, also Könige, Prinzessinnen und Prinzen.)

Beiträge bitte an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular. Was wir brauchen:

  • den Beitrag
  • euren Namen
  • euer Alter
  • ob wir euren Text auf den Blog stellen dürfen.

Wenn ihr wollt außerdem noch:

  • dass ihr euren Namen voll ausgeschrieben haben wollt
  • Wollt ihr einen König oder eine Königin in Deutschland?

Worum geht’s?

Jede Woche am Mittwoch erscheint hier auf dem Blog der Lesenische ein neues Thema, zu dem ihr etwas schreiben könnt. Manchmal sind es allgemeine Schreibanlässe, zu denen ihr euch alles Mögliche ausdenken sollt. Manchmal sind das aber auch kleine Aufgaben, die ihr in eure eigenen Texte einfließen lassen könnt. Eure Beiträge werden dann hier auf dem Blog der Lesenische veröffentlicht – außer, ihr wollt das nicht.

Wie alt muss ich sein?

Das Alter ist egal. Kein Erwachsener ist zu alt, kein Kind zu jung. Wir sind gespannt, wer alles mitmacht.

Was kann ich schreiben? Wie viel soll ich schreiben?

Unser Ziel ist es, euch jede Woche zum Schreiben zu bringen. Was oder wie viel ist eure Sache. Hauptsache ihr gebt euch Mühe. Wir suchen Kurzgeschichten, Gedichte, lange Erzählungen, schöne Sätze, Märchen, neu erfundene Witze und vieles, vieles mehr. Für die älteren Schreiber gilt: Bitte haltet eure Texte jugendfrei, sonst können wir sie nicht veröffentlichen.

Was ist ein Challenge?

Challenge kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Herausforderung. Wir fordern euch also heraus: schreibt! Schreibt ein ganzes Jahr lang!

Muss ich jede Woche mitmachen?

Nein. Alles ist freiwillig. Wir freuen uns über Beiträge von Leuten, die viel oder auch sehr wenig schreiben. Außerdem ist es egal, wann ihr für welche Woche mitmacht. Ihr könnt sofort anfangen oder uns eure Texte zwei Jahre später zuschicken, das ist völlig egal.

Kann man was gewinnen?

Ihr könnt eine Kleinigkeit gewinnen. Was genau ihr gewinnen könnt, erzählen wir euch spätestens in der Hälfte des Challenge, also in der 26. Woche am 16. September 2015. Gewinner werden diejenigen, die die meisten Wochen mitgemacht haben; bei Gleichstand wird ausgelost. Außerdem müssen sie in Deutschland leben, sonst können wir die Preise nicht verschicken.

Ich kann noch nicht so gut schreiben

Das macht nichts. Wenn ihr wollt, berichtigen wir gerne die gröbsten Fehler in euren Texten. Leider müsst ihr eure Texte aber selbst schreiben und uns zuschicken oder euch von jemandem dabei helfen lassen. Fragt doch mal eure Eltern.

Wann geht’s los?

Beginn: 25. März 2015 Letzte Woche: 16. März 2016 Einsendeschluss zum Preisgewinnen: 30. März 2016 – die Gewinner werden bis spätestens 30. April bekanntgegeben Ende: niemals – wenn ihr wollt, veröffentlichen wir alle eure Texte bis wir umfallen

Kleinigkeiten

Einsendungen können in der Regel über Mail an info@lese-schreibwerkstatt.de oder über unser Formular eingereicht werden. Ausgeschlossen vom Gewinn, aber nicht von der Teilnahme, ist das Betreuerteam der Lese- und Schreibwerkstatt. =P Da wir die Preise nur deutschlandweit verschicken, ist der Gewinn begrenzt auf Deutschland. Alle Mailadressen und zusätzliche persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nur im Rahmen des Challenge bearbeitet. Das Urheberrecht und alle sonstigen Rechte an den Texten verbleibt bei den Autoren, die Einsendungen werden nur mit Genehmigung der Teilnehmer veröffentlicht. Namen werden nur mit Genehmigung vollständig angegeben. Das Challenge wird erstellt und verwaltet von der Lese- und Schreibwerkstatt Nalbach. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Spaß! Über das Thema für die nächste Woche geben wir keinen Kommentar.

Ein kleines Weihnachtsquiz

Zur Weihnachtszeit haben wir uns ein paar Fragen für euch ausgedacht. Viel Spaß beim Rätseln. Dieses Quiz könnt ihr euch herunterladen und ausdrucken.

  Weihnachtsquiz

8 Fragen zu Weihnachten aus aller Welt

Beantworte die Fragen richtig und finde das Lösungswort heraus.

1. Im Judentum feiert man kein Weihnachten, sondern

quiz3G Kwanzaa

N Julfest

K Hanukkah

2. Das weltweit bekannteste Weihnachtslied heißt

A Stille Nacht, heilige Nacht

E Alle Jahre wieder

I Schneeflöckchen, Weißröckchen

3. Wer bringt in Russland die Geschenke?quiz2

S Die Hexe Baba Jaga

L Väterchen Frost und Schneeflöckchen

K Meluzina, die Mutter des Windes

4. Was macht man zur Bescherung in Schweden?

O Um einen mit Blumen geschmückten Baumstamm tanzen.

E Das Fenster aufmachen, damit Nachbarn Geschenke reinwerfen können.

C Die älteste Tochter verkleidet sich als Heilige Lucia.

5. Was macht eigentlich die englische Königin am ersten Weihnachtstag?

H Sie schaut sich die Parade am Westminster an.

N Sie spricht im Radio, im Fernsehen und im Internet.

L Sie erholt sich vom großen Festessen vom Vortag.

6. In Japan ist Weihnachten auch sehr groß, aber dort ist es vor allem für

E Kinder

D Verliebte

A Frauen

7. In Australien ist an Weihnachten Sommer. Deswegen

E surft der Weihnachtsmann in der Hauptstadt Sydney.

N gibt es dort keine Weihnachtsmänner im Pelzmantel.

U wird Weihnachten auf den Juli verschoben.

quiz18. Wo wird Weihnachten nur ganz wenig gefeiert?

K In Mexiko.

S In Kanada.

R Auf den Weihnachtsinseln.

Lösungswort: __ __ __ __ __ __ __ __

Die Lösung verraten wir euch im nächsten Beitrag.

Diesen Samstag sind einige interessante Geschichten entstanden. Mehr dazu im nächsten Beitrag, hier ist erstmal eine dieser Geschichten:

Es war einmal ein Amerikaner, der dachte er wäre ein Brite. Deshalb trank er für sein Leben gerne Tee. Nun kam es, dass er so viel Tee trank, dass dieser sehr bald leer war. Darum reiste er nach Neuseeland, um sich neuen Tee zu besorgen.

Neuseeland war eine Insel, auf der sehr viele Kaninchen lebten. Doch es waren keine normalen Kaninchen. Sie bauten Tee an. Dieser Tee war der beste und teuerste Tee der Welt, doch das war dem Amerikaner egal. Er wollte bloß seinen Tee. So machte er sich auf die Suche nach den Tee-Kaninchen.
Als er sie fand, fuhr er wieder nach Hause und trank genüsslich seinen Tee.

Geschrieben von Katrin T.

Memory – Stadt der Träume (von Christoph Marzi)

Memory – Stadt der Träume
von Christoph Marzi
Arena (September 2011)
320 Seiten
ISBN: 978-3-401-06622-6
Ab 12 Jahre

Inhalt:
Highgate Cemetery, London, eine Stunde vor Mitternacht. Geister sind Träume vom Leben und eigentlich ganz nette Kerle. Jude Finney ist der einzige, der sie sehen kann. An dieser Nacht findet er auf dem Friedhof ein Mädchen. Obwohl sie ein Geist zu sein scheint, ist sie warm.
Das geheimnisvolle Mädchen hat ihre Erinnerung verloren und weder die Geister des Friedhofs noch die Füchsin wissen, was sie ist. Da sie „ihre Geschichte verloren hat“ und sie wiederfinden muss, wird sie Story genannt. Mit der Hilfe vom mausgrauen Jungen Jude findet sie heraus, dass sie noch am Leben ist und dass sie sich beeilen müssen, wenn sie zurück in ihren Körper will. Doch nicht nur sie ist in Gefahr, geheimnisvolle Gesichtslose tauchen auf und wollen den Geistern an den Kragen – ganz London ist in Gefahr.

Meine Meinung:
Marzi hat mal wieder Jugend-Fantasy gezaubert. Sehr gut.

Anfangs hatte mich das Buch abgeschreckt, Gründe gab es viele: Es ist wie Heaven – Stadt der Feen von Christoph Marzi gestaltet, ein sehr schöes Buch, dessen Ende ich mir aber bewahren wollte; es spielt sogar in London, wie Heaven; ich war schon oft von Geistergeschichten enttäuscht worden. Auch während der Lektüre gab es einige Stellen, die mich sehr an andere Geschichten erinnert (die traurigen Engel sind den Wheeping Angels aus der Fernsehserie Doctor Who ähnlich – kein Wunder, da Christoph Marzi die Serie mag; der Straßenmaler Van Dyck ist eindeutig dem Schauspieler Dick van Dyke in seiner Rolle als Bert in Mary Poppins nachempfunden – ebenfalls eine Inspiration, die schon bei Heaven bemerkbar war; „Kitsune“, die Fuchsgeister waren mir seit einiger Zeit ebenfalls ein Begriff). Doch diese kleine Einflechtungen, die im Nachhinein sehr schön geworden sind, machten gar nichts:

Nachdem ich den Prolog gelesen hatte, war ich wieder einmal von der beinahe poetischen Beschreibung gefangen. Gleichzeitig bemerkte ich schon während der ersten Kapitel, dass die Figuren  wunderbar authentisch handelten und dass sich die dunkle und  verzauberte Atmosphäre typisch Marzi-haft durch das ganze Buch  hindurchzieht – nicht gruselig, aber gefährlich genug um Kindern etwas Angst einzuflößen. Zahlreiche Details und Beschreibungen der Geschichte der jeweiligen Orte verstärken den Eindruck tatsächlich in London zu sein, eine an sich schon eindrucksvolle Stadt, die durch die Geister auf eine merkwürdig angenehme Weise lebendig wird.
Aus der Sicht des eigentlich ganz normalen Jungen Jude kann man die alten Friedhöfe ganz anders als in den Reiseführern betrachten und das Mysterium um das Mädchen ohne Geschichte lösen.

Ret Samys, 19

Conni und die Austauschschülerin (von Dagmar Hoßfeld)

Conni und die Austauschschülerin
von Dagmar Hoßfeld
Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 3 (Juli 2008)
176 Seiten
ISBN: 978-3551554031
Ab 10 Jahre

In der 6a ist eine große Unruhe, denn eine  andere Klasse kommt zu Besuch, eine aus England. Jeder möchte einen bei sich aufnehmen, sogar Conni konnte ihre Eltern überreden und darf nun ein Mädchen bei sich aufnehmen. Sie freut sich schon sehr auf ihre Austauschschülerin, als sie dann endlich dar kam war die Überraschung groß, denn sie hatte sich eine eher etwas schüchterne Schülerin vorgestellt, doch sie ist eher genau das Gegenteil. Doch bei Paul ist die Überraschung noch viel größer…

Ich empfehle das Buch, weil es sehr unterhaltsam ist. Es ist eigentlich ab 10-12, doch ich empfehle es eher ab 12-13, denn es wird viel englisch gesprochen

Von Benan (10)