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{Findus-Wochen} Pfannkuchentorten für unsere Lesekatzen

Die Abenteuer von Pettersson und Findus sind wunderschön! Allerdings sind sie etwas lang und unsere kleinen Mucklas werden gerne mal zappelig. Aber wir haben ein paar Tricks, die wir hier ausprobieren konnten.

Dieses Ma(h)l haben wir mit einer Leckerei gelockt, denn Eine Geburtstagstorte für die Katze ist auch ein klassisches Pettersson-und-Findus-Abenteuer, das sich einfach in eine Gruppenstunde umwandeln ließ.

 

Unsere Torte sieht fast wie auf dem Buch aus.

Was gibt es Besseres, als sich eine eigene Findus-Geburtstagstorte zu machen? Immerhin war mein letzter Geburtstag schon mindestens ein paar Wochen her.
Es war schön unkompliziert, jeder hatte Spaß und geschmeckt hat es auch.

Den Teig hatten wir schon bereitgestellt – und der Crêpemaker macht schön kleine Crêpes

Findus-Pfannkuchentorte aus Crêpes

Eine Geburtstagstorte für die Katze

Zutaten

  • 1kg Mehl
  • 8-10 Eier
  • 2L fettarme Milch (oder 1L Vollmilch und 1L Wasser)
  • 1 Prise Salz (optional)
  • u.U.: etwas Zucker (falls die Crêpes alleine gegessen werden)
  • Marmelade
  • Schlagsahne
  • Blaubeeren (oder andere Früchte)

Anweisungen

  1. Mehl, Eier, Milch, Salz (und Zucker) zu einem flüssigen Teig zusammenrühren
  2. Pro Crêpe eine Kelle Teig in eine Pfanne oder auf einen Crêpemaker gießen (je nach Pfanne u.U. glattziehen)
  3. Crêpes abkühlen lassen, denn sonst schmilzt die Schlagsahne
  4. Abwechselnd je eine Crêpe mit Marmelade bestreichen oder mit Schlagsahne versehen und als Stapel aufschichten
  5. Die Arbeit an der Torte kann man auch den Kindern überlassen.

  6. Die letzte Crêpe auf dem Stapel mit Sahne versehen und mit den Früchten verzieren
Fertig. Das Essen kann bei ausreichend Sahne eine etwas tropfende Angelegenheit werden, wir empfehlen deswegen unbedingt den Verzehr auf einem Teller.

Vergessliche Mucklas (Spiel)

Mucklas wuseln und wimmeln um die Gegend und sind oft ein wenig plemplem durcheinander. Diese Mucklas haben sich verlaufen und haben völlig vergessen, wo sie wohnen. Helft ihnen, wieder nach Hause zu finden!
Spiel: Wir haben uns in den Räumen umgeschaut, um zu wissen, wo die Mucklas wohnen könnten. Anhand der Beschreibungen der Muckla-„Häuser“ müssen die Kinder suchen.

  • Bsp.: „Mein Haus ist ein großer Kasten. Von meinem Haus kann ich Tische und Stühle sehen. Wenn ich Hunger habe, ernähre ich mich von Papier.“ – Kopierer

So ein Durcheinander! (Spiel)

Ach herrjemine, was ist denn hier passiert? Die Geschichte ist ja ganz durcheinander geraten. Das können nur die Mucklas gewesen sein. Schnell, hilf uns, die Sätze wieder in Ordnung zu bringen.
Spiel: Aus der ersten Seite der ersten Geschichte haben wir die Sätze ausgedruckt und in sinnvolle Schnipsel zerschnitten. Die Erwachsenen lesen vor, die Kinder müssen den Satz wieder richtig zusammensetzten. Immer nur ein Satz gleichzeitig.

  • Achtung: Bei zu großen Altersunterschieden dominieren die älteren Kinder sofort und für die jüngeren wird es uninteressant.

Bis zum nächsten Mal

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Vom dicken, fetten Pfannekuchen und warum Crêpes einfach auch so toll zur Geschichte passen

Heute gab es bei uns Märchenzeit. Es sind Ferien und da weiß ich nie, wie viele Kinder in der Gruppe da sein werden. Das können richtig viele sein, das kann auch nur eine Handvoll Leseratten sein.

Deshalb dachte ich mir, verwöhne ich doch die, die an diesem Samstag kommen doch einmal ein wenig.

Das Märchen vom dicken, fetten Pfannekuchen wollte ich schon seit geraumer Zeit vorlesen. Vor allem weil wir ja momentan mit meinem anderen Blog und der Lese- und Schreibwerkstatt ein ganz besonderes Märchenevent veranstalten.

Märchenzeit: backen, vorlesen, glücklich sein heißt es und was sich dahinter verbirgt erfahrt ihr hier: Klick.

Die Geschichte vom Pfannkuchen könnt ihr z.B.  hier nachlesen. Wie wir mit dem Märchen gearbeitet haben, erzähl ich euch jetzt einfach einmal.

Beim Vorlesen hatten meine kleinen Zuhörer natürlich auch eine Aufgabe. Der Pfannkuchen reimt so gerne die Namen von denen, die ihn gerne essen wollen. Da musste zum Einen mitgeraten werden, wie er wohl Kuh, Gockel etc. nennt.

Außerdem wurde bei jedem Kantapper, Kantapper, auf die Beine geklatscht.

Nachdem der Pfannkuchen am Ende der Geschichte seine gute Tat vollbracht hatte (Frage in der Gruppe: ist das jetzt ein Happy End oder ist es jetzt keines? Was meint ihr denn?),  ging es auch für uns in die Küche. Es standen zwar keine Pfannkuchen dafür aber leckere Crêpes auf dem Speiseplan und dafür hatten wir jetzt den Teig zuzubereiten. Das Rezept, das ich dafür genommen habe, ist dieses hier: klick.

Da der Teig ein wenig Wartezeit braucht, haben wir in dieser Zeit die Geschichte in Kapitel geteilt und die Szenen gemalt. Die Bilder haben wir laminiert und dann werden sie fürs nächste Vorlesen mit Wolle verbunden und in eine Kiste gelegt. Beim Vorlesen kann dann stückchenweise die Geschichte aus der Kiste genommen werden und wir haben die Szenen dann schön gemalt für uns.

pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen pfannkuchen

Und dann gab es die leckeren Crêpes. Wir haben sie auf einem Crêpe-Maker gemacht, auf dem man gleichzeitig sechs kleine Crêpes backen kann. Denn zehn Leseratten mussten gleichzeitig mit Crêpes versorgt werden. Nutella, Puderzucker oder etwas Zimtzucker drauf. Fertig.

Am Ende dieser Stunde stand für uns alle fest, dass dies wirklich eine Märchenzeit mit backen, vorlesen und  glücklich sein war.

Liebe Grüße

Christine