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Bis(s) zum Morgengrauen (von Stephenie Meyer)

Bis(s) zum Morgengrauen
von Stephenie Meyer
Carlsen-Verlag 2006.
512 Seiten.
Gebundene Ausgabe 19,90 €
ISBN: 978-3551581495
ab 14 Jahre

Das Buch:
Isabella Swan kann sich keine trostlosere Stadt vorstellen als Forks. Trotzdem zieht sie dort hin , zu ihrem Dad.In der Highschool von Forks sieht sie sie: Atemberaubend schön ,elegant und Außenseiter – so ist die Familie Cullen . Doch sie verhalten sich ziemlich seltsam , vor allem der – mehr oder weniger – 17-jährige Edward. Bella verspürt sofort für Edward verschiedene Gefühle. Am meisten Liebe. Edward jedoch zeigt Bella eine tiefe Abneigung gegen sie.Plötzlich rettet Edward ihr Leben ! Bella versteht nicht wie ein Mensch so schnell reagieren kann und vor allen Dingen wieso Edward sie gerettet hat.Sie versucht aus Edward ein Geständnis herauszubekommen, doch Edward verschließt sich umso mehr. Nach langen Recherchen findet Bella Eins heraus : Edward ist ein Vampir . Aufeinmal gesteht Edward ihr dass er zu ihr wahre Liebe empfindet , und dass er sich nur zu ihrer Sicherheit so wiederwärtig verhalten hat. Bella riskiert in seiner Anwesenheit mehr als nur ihr Leben……………..

Meine Meinung:
Ich fand das Buch wunderbar. Nach einer Seite bin ich eingetaucht. Nach zehn Seiten war ich fasziniert. Nach zwanzig Seiten war ich rettungslos versunken. Meiner Meinung nach ist es gut geeignet für Kinder ab zehn Jahren. Wenn ich mich aber an die Altersgruppen halten würde, wäre es ab 14 Jahren. Es erzählt von einer so berauschenden , ja fast unmöglichen Liebe. Ebenfalls ein großes Lob an den Autor.

Buchtipp von Omnia Boukoftane ( 10)

Bis(s) zum Morgengrauen (von Stephenie Meyer)

Bis(s) zum Morgengrauen
von Stephenie Meyer
Carlsen-Verlag 2006.
512 Seiten.
Gebundene Ausgabe 19,90 €
ISBN: 978-3551581495
ab 14 Jahre

Das Buch: Isabella Swan zieht zu ihren Vater, der in der verregneten Kleinstadt Forks als Polizeichief bekannt ist. Dort trifft sie auf eine sehr seltsame Familie: Die Familienmitglieder scheinen übernatürlich schön zu sein und lassen sich nie bei Sonnenlicht blicken. Zu einem der geheimnisvollen Gestalten fühlt Isabella sich in besonderer Weise hingezogen, Edward. Und langsam findet Isabella heraus, was diese Familie eigentlich ist: Sie sind Vampire…

Der Autor: Stephenie Meyer, geboren 1973, lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Arizona, USA. Die Idee zur Geschichte von Bella und Edward ist ihr im Traum gekommen, als sie einen unbeschreiblich schönen Vampir und ein Mädchen auf einer Lichtung im Wald stehen sah, die sich Hals über Kopf ineinander verliebt hatten. Um den Traum nicht zu vergessen, hat sie ihn sich aufgeschrieben. Das Buch stand wochenlang auf deutschen und amerikanischen Bestsellerlisten und wurde ein voller Erfolg.

Meine Meinung zu dem Buch: Wenn jemand keine Vampirbücher mag, wird er überrascht sein, da es sich eher um eine Fantasy- und Liebesgeschichte handelt. Das Buch hat die Bezeichnung erfolgreich verdient, ebenso wie seine Nachfolger Bis(s) zur Mittagsstunde und Bis(s) zum Abendrot.

Rezensiert von Ret Samys (16 Jahre)

By The Time You Read This, I’ll Be Dead (von Julie Anne Peters)

By The Time You Read This, I’ll Be Dead
von Julie Anne Peters
Kosmos (Franckh-Kosmos); Auflage: 1., Aufl. (6. Januar 2012)
247 Seiten (mit Anhang)
ISBN: 978-3440128176
Ab 14 Jahre

Inhalt:
Daelyns Stimmbänder sind nach einem Selbstmordversuch stark beschädigt. Auf der neuen Schule gilt sie daher als stumm.
Eines Tages stößt sie per Zufall auf das Selbstmordforum „durch-das-licht.com“. Dieses Forum setzt einen Mindestzeitraum von 23 Tagen vorraus, bevor man sich das Leben nehmen darf. In diesem Zeitraum erhält der User viele Tipps für den perfekten Suizid.
Als dann der witzige Santana versucht, sich ihr zu nähern, sie ihm aber klar macht, dass sie kein Interesse an ihm hat, ist dieser jedoch unbeeindruckt. Doch für Daelyn scheint dieses Interesse zu spät zu kommen. Oder etwa doch nicht?

Meine Meinung:
Dieses Buch ist meiner Meinung nach kein Buch für junge Menschen, die bereits ein Opfer von Mobbing waren. Die Art, wie das Buch geschrieben ist, ist zwar aufweckend, zuleich aber auch schockierend. Gerade dieser Schreibstil könnte für solche Personen oder empfindliche Menschen zu einem seelischen Konflikt führen…
Andererseits ist dieses Buch unglaublich wichtig, um zu zeigen, was Mobbing und Gewalt an der Schule alles ausrichten kann und sollte am Besten als Schullektüre eingeführt werden.  Doch dieser „aggressive“ Schreibstil scheint wohl für viele Politiker leider unpassend zu sein – obwohl es eigentlich nur der Alltag eines Schülers sein könnte und es sollte gerade deswegen nicht unter den Teppich gekehrt werden.

Rezension von Natascha Sommermann

Beast (von Ally Kennen)

Beast
von Ally Kennen
Gerstenberg-Verlag 2007.
290 Seiten.
Gebundene Ausgabe 14,90 €
ISBN: 978-3-8067-5141-3
ab 14 Jahre

Das Buch: Stephen, ein siebzigjähriger alleingelassener Junge, der in einer ärmeren Pflegefamilie untergebracht ist und ein paar kleinere Straftaten begangen hat, hat ein Geheimnis: Er muss regelmäßig ein Schwein von Metzgern kaufen – für ein Monster, ein Reptil, ein Geschenk seines Vaters. Seine Pflegeeltern denken, er kauft sich von seinem Geld Drogen und seine Pflegeschwester schnüffelt ihm nach. Dann taucht auch noch sein Vater auf und will das Biest verkaufen. Doch das Ungeheuerliche geschieht: Das Monster bricht aus! Und keine Hilfe in Sicht! Doch dann stellt sich heraus, dass Stephens Pflegeschwester doch etwas besser nachgeforscht hat, als er gedacht hat…

Die Autorin: Ally Kennen wuchs auf einer einsamen Farm im Exmoor in England auf. In ihrer Kindheit nahmen ihre Eltern immer wieder Pflegekinder bei sich auf. Bevor Ally Kennen mit dem Schreiben begann, hatte sie die verschiedensten Jobs, ging nach Neuseeland, Amerika und Frankreich und war als Sängerin erfolgreich. Sie mit ihrem Mann und der kleinen Tochter in Bristol. Dies ist ihr erster Roman.

Meine Meinung zum Buch: Es ist ein beinahe schon normales Leben eines fast erwachsenen Jugendlichen in einem ärmlichen Stadtteil. Die Autorin beschreibt hautnah die niedrigeren soziale Umstände eines Jungen mit weniger großen Chancen im Leben und einem Problem, das er so schnell nicht los wird. Auch, wenn das Buch etwas zu detailliert und umfangreich geschrieben wurde, hat es real wirkende Geschichte und es fällt einem leicht, sich in Stephens Lage hineinzuversetzen.

Rezensiert von Ret Samys (16 Jahre)

Die Rebellion der Maddie Freeman (von Katie Kacvinsky)

Die Rebellion der Maddie Freeman
von Katie Kacvinsky
Bastei Lübbe (Boje); Auflage: 5 (16. Dezember 2011)
368 Seiten
ISBN: 978-3414823007
ab 14 Jahre

Inhalt:
In dem Zukunftsroman von Katie Kacvinsky geht es um die 16-jährige Maddie Freeman, deren Vater die Digital School erfunden hat. Die Digital School ist ein Netzwerk, in dem alles fabriziert wird, was man sonst in der realen Welt abgehalten wird. Man trifft sich per Computer mit Freunden, geht per Computer zur Schule und macht auch sonst alles online.
Doch eines Tages trifft Maddie Justin. Einen Jungen, für den nur das wahre Leben offline zählt. Er richtet sich gegen die Digital School und damit auch gegen Maddies Vater. Zusammen flüchtet sie mit Justin nach Eden. In die Echte Welt. Offline. Justin muss ihr jedoch alles erklären und zeigen, da sie seit vielen Jahren nicht mehr mit reelen Sachen in Berührung gekommen ist. Dabei kommen sich die beiden immer näher.
Doch Justin hat Angst, dass er Maddies Leben gefährden kann und hält sich des Öfteren auch von Maddie fern. In ihrer Liebe gibt es Höhen und Tiefen. Aber man will ja nicht zu viel verraten…

Eigene Meinung:
Das Buch ist spannend und unglaublich fesselnd. Andererseits ist es aber auch sehr romantisch. Eine sehr gute Geschichte.

Rezensiert von Jana Brünnett (15)

Der Erdbeerpflücker (von Monika Feth)

Der Erdbeerpflücker
von Monika Feth
cbt (1. Dezember 2003)
352 Seiten
ISBN: 978-3570302583
ab 14 Jahre

Inhalt:
Als ihre Freundin Caro ermordet aufgefunden wird, schwört Jette öffentlich Rache und macht damit den Mörder auf sich aufmerksam. Er nähert sich Jette als Freund. Sie verliebt sich sogar in ihn und begibt sich damit in tödliche Gefahr.

Meine Meinung:
Das Buch ist total toll. Das Besondere an ihm ist, dass man den Mörder von Anfang an kennt. Man bekommt Einblicke in seine Sichtweise und fiebert so dem Ende entgegen, weil man einfach nicht weiß, wie es ausgehen wird. Außerdem ist das Buch so geschrieben, dass man nicht aufhören kann, weiterzulesen! Also: echt empfehlenswert!

Geschrieben von Angelina Schmitt (13)

Gatty – Das Vermächtnis der Pilgerin (von Kevin Crossley-Holland)

Gatty – Das Vermächtnis der Pilgerin
Von Kevin Crossley-Holland
Boje Verlag 2007
416 Seiten
Gebundene Ausgabe 18,90 €
ISBN-13: 978-3-414-82060-0
ab 14 Jahre

Eine abenteuerliche Pilgerreise im Mittelalter

Britannien 1203: Das überschaubare Leben der 15-jährigen Gatty nimmt ein plötzliches Ende, als sie an den Hof von Lady Gwyneth de Ewloe berufen wird. Obwohl das Mädchen bisher nur auf dem Feld gearbeitet hat, wird sie eine der Kammerzofen Lady Gwyneths. Am Hof von Ewloe beginnt Gatty Singen, Lesen und Schreiben zu lernen. Voller Begeisterung stürzt sie sich in ihre neuen Aufgaben.
Doch das ist erst der Anfang. Gemeinsam mit sieben anderen Pilgern bricht Gatty an der Seite Lady Gwyneth auf, um als Pilger das Heilige Land zu erreichen. Viele neue und interessante Eindrücke können die Menschen unterwegs sammeln. Sie begegnen Personen, die ihnen auf ihrem Weg weiterhelfen und durchreisen zahlreiche Länder, manchmal zu Pferde, zu Fuß oder auch per Schiff.
Doch der Weg nach Jerusalem erweist sich auch als gefährlich und mühsam. Noch ahnt die Gruppe nicht, welche Gefahren sie fernab der Heimat erwarten.

„Gatty – Das Vermächtnis der Pilgerin“ ist ein wunderbares, fesselndes Buch. Der Autor beschreibt ein farbenprächtiges Gemälde des mittelalterlichen Lebens. Der Alltag der Menschen war hart und die Kluft zwischen Arm und Reich groß. Gerade in der Figur der Gatty wird dies deutlich. Wenn Gatty an den Hof von Lady Gwyneth kommt, sind ihre Manieren noch grob. Sie ist eine Arbeiterin. Doch im Lauf der Geschichte entwickelt sich Gatty und nähert sich durch ihre Ausbildungen der höfischen Gesellschaft.
Doch was die sympathische Protagonistin auszeichnet, ist ihr großes Herz und ihr Mut. Sie ist offen und voller Lebensfreude. Deswegen schließt der Leser sie in sein Herz und erlebt ihre Abenteuer mit ihr. Gatty hat manchmal eine naive Art über Dinge nachzudenken oder sie wahrzunehmen. Dabei erkennt sie aber oft die wesentlichen Zusammenhänge und überrascht die anderen durch die Weisheit, die hinter ihren Gedanken steht.
„Gatty“ ist ein wunderbares Jugendbuch, das sicherlich nicht nur für jugendliche Leser sehr empfehlenswert ist.

Rezensiert von Christine Sinnwell-Backes

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele (von Suzanne Collins)

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele
von Suzanne Collins
Oetinger; Auflage: 1 (17. Juli 2009)
414 Seiten
ISBN: 978-3789132186
ab 14 Jahre

Inhalt:

Die Zukunft ist düster: Die Hauptstadt – das Capitol – hat das Sagen, um das Capitol arbeiten die zwölf Distrikte für das Capitol. Seitdem sich der dreizehnte Distrikt gegen die Regierung gewehrt hat und von der Hauptstadt ausgelöscht wurde, muss jedes Distrkt jedes Jahr ein Mädchen und einen Jungen in die Arena schicken. Dort soll am Ende nur ein Gewinner, ein Überlebender, dem zusätzliche Privilegien zukommen, herauskommen – und jeder schaut zu, denn das Capitol macht aus den „Hungerspielen“ die größte Show des Jahres und überträgt sie in allen Distrikten.

Katniss und Peeta werden aus Distrikt 12 müssen in die Arena. Haben sie eine Chance? Oder können sie das System schlagen?

Meine Meinung:

Dass das Buch so erfolgreich wurde, kann ich verstehen – sicher, wenn man in die Literatur schaut, ist die Trilogie Die Tribute von Panem nichts Neues, ganz im Gegenteil, die einzelen Grundstrukturen (Arenenkampf, korrupte Regierung, Revolution, hilflose Kinder etc.) wurden schon unzählige Male abgearbeitet. Aber der einfache Schreibstil, die aufrechterhaltene Spannung durch das Buch und (wie könnte es anders sein?) das Element der verbotenen Liebe macht die Geschichte für Jugendliche und für Erwachsenen attraktiv.

Suzanne Collins war mir bisher von der Gregor-Reihe ein Begriff, ich wusste also, ich lasse mich auf ein gut geschriebenes und spannendes Werk ein – ebenso konnte ich mich auf  faszinierende Details und interessante Abenteuer gefasst machen.

Dieses Buch schildert die brutal-voyeristische Gesellschaft des Capitols, die nicht nur in der Zukunft existiert: Reality TV und blutige Actionfilme erfreuen sich großer Beliebtheit. Gerade aus dem Grund, dass vieles ähnlich wie heute bei uns ist, ist das Buch beängstigend und interessant.

Das unheimlich-tolle an der Trilogie ist außerdem die Realitätsnahe Schilderung der Ereignisse – nicht etwa gewaltverherrlichend, blutig oder hochemotional, sondern betäubend echt und angsteinflößend. Die Themen eignen sich kaum für Kinder unter 14 Jahre, viel eher sind sie für alle Altersstufen darüber gedacht.

Rezensiert von Ret Samys

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele (von Suzanne Collins)

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele
von Suzanne Collins
Oetinger; Auflage: 1 (17. Juli 2009)
414 Seiten
ISBN: 978-3789132186
ab 14 Jahre

Inhalt:

„Nordamerika“ in ferner Zukunft: Jedes Jahr veranstaltet das Kapitol die Hungerspiele. Ein tödlicher Überlebenskampf, bei dem 24 Jugendliche im Alter von 12-18 Jahren in eine Arena geschickt werden. Jeweils ein Mädchen und ein Junge aus jedem der 12 Distrikte in Panem. Sie müssen einander bis auf den Tod bekämpfen und das ganze Land schaut dabei zu, denn dieses brutale Spiel wird Live im Fernsehen übertragen. Für das Kapitol dient dies zur Belustigung der Bevölkerung, allerdings ist es für die zwölf Distrikte qualvoll zusehen zu müssen, wie ihre eigenen Kinder ermordet werden. Dass es die Hungerspiele gibt ist auf einen Aufstand zurückzuführen, der vor 74 Jahren stattgefunden hat und bei dem der 13. Distrikt vernichtet wurde. Die Regierung im Kapitol nimmt die Kinder aus ihren Familien und steckt sie in die Arena, um die Bevölkerung zu erinnern was vor vielen Jahren geschah, und dass die Macht des Kapitols nicht auszulöschen ist.
In Distrikt 12, dem ärmsten aller Distrikte wohnt die 16 – jährige Katniss Everdeen mit ihrer kleinen Schwester Primrose, genannt Prim, und ihrer Mutter, die sich nach dem Tod ihres Mannes in sich zurückgezogen und seither nicht mehr um ihre Kinder gekümmert hat. Ihr Vater starb bei einer Explosion im Bergwerk, als Katniss gerade einmal 12 Jahre alt war. Seither wurde sie zum Ernährer ihrer Familie.
Da ihr Vater sie schon als kleines Kind immer mit in den Wald genommen hatte, weiß sie einigermaßen wie sie mit Pfeil und Bogen umgehen muss. Doch mit der Zeit bekommt sie viel mehr Übung und kann ihre Familie so am Leben erhalten. Da aber anfangs ihre Schießkünste noch nicht so gut waren und ihre Familie fast verhungerte, musste sie sich für die sogenannten „Tesserasteine“ eintragen, was bedeutet dass ihre Familie jeden Monat eine kleine Ration z.B. Öl und Getreide bekommt. Allerdings funktioniert das ganze etwas anderes: Wenn sich jemand für Tesserasteine einträgt, wandert sein Name – zusätzlich zu den „offiziellen“ Einträgen – in die Lostrommel der Ernte, welche jedes Jahr stattfindet, um die Tribute der jeweiligen Distrikte auszulosen. Wenn man auch für seine Familienmitglieder Tesserasteine nimmt, kommt der Name auch noch in die Lostrommel. Jedoch ist das ganze so, dass es nur die armen Menschen diese Tesserasteine brauchen, denn Geschäftsleute oder reiche Menschen hatten immer genug zu essen, als dass sie noch eine Zusatzration benötigt hätten.
Hätte Katniss‘ Familie nicht gewusst, wie man illegal an Nahrung kommt, hätte sie nicht überlegt. Illegal deshalb, weil Distrikt 12 von einem riesigen Maschendrahtzaun umgeben ist, der normalerweise immer unter Strom stehen sollte, was er aber nicht ist. So hat auch im Laufe der Jahre Katniss immer mehr kaputte Stellen gefunden, zwischen denen sie sich auf die andere Seite in den Wald zwängt. Dort wäre sie eigentlich immer alleine, denn das Verlassen des Distriktes, und vor allem jagen, sind strengstens untersagt und werden bestraft. Da auch die Friedenswächter, die vom Kapitol in die Distrikte geschickt werden hungrig sind, sind sie froh, wenn jemand wie Katniss ihnen ein Teil ihrer Beute verkauft und sehen es daher nicht so streng mit der Bestrafung.
Wie gesagt „wäre“ Katniss im Wald alleine, wenn sie damals als junges, hungriges Mädchen nicht Gale, einen zwei Jahre älteren Jungen getroffen hätte. Anfangs verstanden sie sich überhaupt nicht und hatten Angst, dass ihnen der andere ihre Beute streitig machen würde. Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten wurden aus verbündeten schließlich beste Freunde. Sie gehen täglich zusammen auf die Jagd und später zu den Hinterhöfen mancher Leute und auch auf den Schwarzmarkt (sog. „Hob“) um ihre Sachen zu verkaufen.
Am Tag der Ernte ist für alle Bewohner Anwesenheitspflicht. Die Kinder gehen alle in ihren besten Kleidern zu dieser Veranstaltung, bei der die verschiedenen Altersgruppen in unterschiedlichen Sektoren eingesperrt werden. Auf der Bühne sollen mehrere Leute Platz nehmen. Unter ihnen der Bürgermeister Undersee und der Mentor von Distrikt 12, Haymitch Abernathy, ein Alkoholiker. Da er sehr, sehr betrunken ist fällt er von der Bühne, worüber die meisten Leute lachen, aber manche schämen sich für ihren Distrikt, da die Ernte im Fernsehen ausgestrahlt wird und Haymitch Distrikt 12 somit blamiert. In jeden Distrikt kommt jemand aus dem Kapitol angereist, um die Namen des männlichen und weiblichen Tributs zu ziehen. In Distrikt 12 hat diese Aufgaben Effie Trinket. Wie jedes Jahr beginnt sie mit dem Spruch „Ladys first“. Zunächst sagt sie zu allen Jugendlichen: Möge das Glück stets mit euch sein. Dann greift sie in die Lostrommel. Katniss hofft inständig, dass nicht ihr Name gezogen wird. Sie sagt es immer wieder vor sich hin. Dann sagt Effie den Namen des weiblichen Tributs der 74. Alljährlichen hungerspiele. Es ist nicht Katniss. Es ist Prim. Katniss‘ Schwester.
Als diese mutig die Stufen zur Bühne erklimmen will, kommt Katniss zur Besinnung. Sie will ihre Schwester retten, sie nicht einfach dem Tod in die Arme geben. Also meldet sie sich freiwillig. Um ihre Schwester zu retten geht sie an deren Stelle in die gefürchtete Arena, wo sie ihrem sicheren Tod entgegen geht. Sie schiebt Prim hinter sich und geht mit steifen Schritten auf die Bühne. Sie blendet fast alles aus, bis sie den Namen des männlichen Tributs hört. Peeta Mellark.
Das erste was sie denkt ist: „Oh Gott, nicht der!“. Zwar kennt sie ihn nicht wirklich, aber in ihrer Kindheit hatte sie eine Begegnung mit ihm gehabt, bei der er ihr das Leben rettete. Katniss‘ beginnt sich daran zu erinnern.
Es war kalt draußen und es regnete. Sie hatte versucht Prims Babykleidung zu verkaufen, was ihr nicht gelang. Sie war sehr hungrig, denn es war die Zeit, in der gerade ihr Vater gestorben war. Sie lag dort auf dem Boden und dachte sie müsse sterben. Doch da kam ein junge aus einer Bäckerei. Er beobachtete sie und warf ihr verkohltes Brot hin, worauf er sich Schläge seiner Mutter einhandelte. Sie war ihm sehr dankbar und rannte mit neuer Hoffnung nach Hause. Manchmal sah sie „den Jungen mit dem Brot“ in der Schule, aber redete nie mit ihm.

Nach der Auslosung wird Katniss im Jutizgebäude in ein separates Zimmer gebracht, wo ihr nun eine Stunde zur Verabschiedung zur Verfügung steht. Zuerst verabschiedet sie sich von ihrer Familie, bei der sie Prim verspricht zu gewinnen. Dann kommt Gale, der sie ermutig. Danach ihre einzige Freundin Madge Undersee, die Tochter des Bürgermeisters. Sie sagt, dass Katniss einen Gegenstand aus ihrem Heimatdistrikt mitnehmen darf, woraufhin Madge ihr ihre Spotttölpelbrosche schenkt.

Zuletzt kommt sogar noch Mr. Mellark, Peetas Vater, der ihr eine Schachtel Plätzchen schenkt.
Nach der Verabschiedung werden die Tribute zu dem Zug gebracht, der sie ins Kapitol bringen soll. Im Zug findet sie sich in einer Welt wieder, die das genaue Gegenteil von Katniss‘ Alltag ist. Sie bekommt genug zu essen und beschließt sich für die Spiele ein paar Pfund zuzulegen.
Sie legt sich im Zug schon mit Haymitch an, der ihr versichert, dass sie die Spiele nur gewinnen kann, wenn sie genug Sponsoren findet…

Im Kapitol angekommen muss Katniss sich zu ihrem „Vorbereitungsteam“ gesellen, welches dafür verantwortlich ist, sie zu enthaaren, pflegen, etc… Als sie dort fertig ist, trifft sie ihren Stylisten Cinna, einen jungen Mann, der im Gegensatz zu all den anderen bunten und seltsamen Kapitolbewohnern nur goldenen Eyeliner aufgetragen hat. Er hilft ihr bei der Eröffnungsfeier Aufmerksamkeit zu bekommen, was ihm mit Hilfe von Portia, Peetas Stylistin gelingt, da sie die beiden in Flammen rausschicken. Die Tribute von Distrikt 12 sind DAS Gesprächsthema des Abends. Bei der Eröffnungsfeier soll das Kostüm den jeweiligen Distrik widerspiegeln. So wie Distrikt 12: Bergbau.

Alle Distrikte im Überblick:
Distrikt 1: Luxuswaren
Distrikt 2: Steinbruch, Waffen und Ausbildung der Friedenswächter
Distrikt 3: Elektronik
Distrikt 4: Fischerei
Distrikt 5: Energie
Distrikt 6: Transport
Distrikt 7: Holz und Papier
Distrikt 8: Textilien
Distrikt 9: Getreide
Distrikt 10: Viehzucht
Distrikt 11: Landwirtschaft
Distrikt 12: Bergbau
In der Zeit vor den Spielen gibt es jeden Tag ein Training, dass alle absolvieren müssen. Nach der Einzelstunde bekommt jeder Tribut eine Punktzahl. Da Katniss bei ihrer Einzelstunde von den Spielmachern ignoriert wird, ist sie schließlich so genervt das sie einen Pfeil in den Apfel eines Spanferkels in der Nähe der Spielmacher schieß und ohne ein weiteres Wort verschwindet. So bekommt sie eine 11 (von 12 möglichen Punkten), die höchste Bewertung, die jemals ein Tribut bekommen hat.
Einen Tag bevor es in die Arena geht, gibt jeder Tribut ein Interview… Als Peeta an der Reihe ist, zieht er das Publikum sofort in seinen Bann. Auf die Frage, ob er eine Freundin hat, schüttelt er den Kopf. Ceasar Flickerman, der die Interviews führt hakt nach, bis Peeta schließlich Preisgibt, dass er mit seiner großen Liebe ins Kapitol gereist ist, und somit keine Chance auf ein Happy End besteht. Es dauert einen Moment bis Katniss begreift, dass Peeta sie gemeint hat. Nach der Show ist sie so wütend auf ihn und dass er sie bloßgestellt hätte, dass sie ihn schubst und er sich an der Hand verletzt.
Am selben Abend treffen sich Katniss und Peeta auf dem Dach des Trainingscenters, wo sie sich mit ihm versöhnen will. Er nimmt sie an und sagt, dass er sie nicht hatte bloßstellen wollen. Im Laufe des Gespräches sagt Peeta, dass er nicht will, dass das Kapitol ihn in der Arena verändert, ihn zu etwas macht, was er nicht ist. Er sagt, dass er „mehr sei als eine Figur in ihren Spielen“.
Morgens geht es in die Arena. Eigentlich perfekt für Katniss, denn die Arena besteht fast nur aus Wald. Bei dem Blutbad am Anfang der Spiele, vor dem Katniss fliehen konnte, sterben bereits 13 der 24 Tribute. Katniss läuft und läuft.
Als sie abends auf einem Baum versucht zu schlafen, hört sie Stimmen. Unter ihnen ist Peeta. Er hat sich mit den stärksten Tributen verbündet und Katniss glaubt, dass er sie in ihre Richtung führen will, damit sie sie töten können. Hat Katniss Recht? Ist Peeta ein Verräter, da er ihr am Vorabend noch ihre Liebe gestand? Wird Katniss überleben?
Die Antwort in „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“.

Meine Meinung:

Da das Buch aus Sicht der Protagonistin, also Katniss geschrieben ist, fällt es dem Leser sehr leicht, sich in Katniss hineinzuversetzen und mit ihr mitzufühlen. Wenn man das Buch zum ersten Mal liest, fällt einem der Anfang etwas schwer: Das Buch spielt in der Zukunft, nach einem Krieg. Katniss‘ Heimatdistrikt ist in etwa so wie in der Zeit nach dem 1. oder 2. Weltkrieg. Es gibt überwiegend arme Menschen, die nichts zu Essen haben oder im Winter erfrieren, da sie keinen oder nur begrenzt Strom haben. Wenn man dann aber von Fernsehern, Leinwänden und Hochgeschwindigkeitszügen liest, kann das ein wenig verwirren. Allerdings finde ich diese futuristischen Einflüsse sehr gut beschrieben und passend. Im Kapitol sind diese Unterschiede des Alltags sehr groß, weswegen man sich genau wie Katniss erst daran gewöhnen muss.
Natürlich überlebt Katniss, und auch Peeta, da sonst die beiden Nachfolgebände „Gefährlich Liebe“ und „Flammender Zorn“ nicht existieren würden. Die Bücher sind sehr empfehlenswert, da sie auch zum Nachdenken anregen. Man macht sich automatisch Gedanken über unsere eigene Welt und vergleicht sie mit Panem. Wenn man von den Naturkatastrophen und Kriegen liest, die Nordamerika zerstört und Panem geschaffen haben denkt man sich doch: Wird Panem vielleicht wirklich einmal existieren? Vielleicht.

Rezensiert von Katrin Thomaser

House of Night – Gezeichnet (von P.C. und Kristin Cast)

House of Night – Gezeichnet
von P.C. und Kristin Cast
Fischer FJB; Auflage: 1. (23. Dezember 2009)
464 Seiten
ISBN: 978-3596860036
ab 14 Jahre

Inhalt:
Die 16-jährige Zoey hasst ihr derzeitiges Leben. Ihr fast-Freund fängt an zu trinken und seit ihre Mutter ihren Stiefvater (den sie heimlich Stiefpenner nennt9 geheiratet hat, haben sie zwar keine Geldprobleme mehr, aber ihre mutter ist nicht mehr die alte. Sie achtet nicht mehr auf ihre Kinder, sodass Zoeys Schwester zur Schlampe wird und ihr kleiner Bruder nur noch Ballerspiele spielt.
Doch eines tages wird sie von einem Vampyr-Späher gezeichnet. Sie muss sofort in das House of Night, das Internat für Vampyre, um ihre Verwandlung durchzuführen. Im House of Night wird sie alles lernen, was ein Vampyr vor der Verwandlung wissen muss, vorausgesetzt sie überlebt sie.
Einmall angekommen merkt sie schnell, dass sie kein normaler Jungvampyr ist. Sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und die hat einiges vor mit Zoey…

Meine Meinung:
Eine Atemberaubende Geschichte. Einmal angefangen zu lesen kann man nicht mehr davon ablassen, bis das Buch zu Ende ist. Der Schreibstil ist einzigartig. Das Buch ist wirklich so gut geschrieben, dass man kaum einen Zweifel hat, dass dies eine Geschichte eineer 16-jährigen ist.

Geschrieben von Marie Lipeck