Archiv der Kategorie: Aktionen

Happy, happy Halloween

Hallo meine lieben Leseratten,

so kurz vor Halloween steht auch die Lese- und Schreibwerkstatt ganz im Zeichen von Gruselspuk und Kürbissen.

Einen Kürbis gibt es für jeden und dazu die Einladung zu unserem ersten Kürbis-Rezeptwettbewerb. Seid ihr dabei? Wir suchen eure persönlichen Lieblingsrezepte rund um den Kürbis. Egal ob Suppe, Kuchen oder Eintopf: probiert ein Rezept aus und mit etwas Glück gewinnt ihr ein Lieblingsbuch im Wert von bis zu 25 €.

Wir suchen dein Kürbis-Tezept. Rezeptwettbewerb für unsere Leseratten bis zum 15. November. Was machst du Leckeres aus deinem Kürbis? Suppe? Kuchen? Auflauf oder Soße? Egal, was dir einfällt: schicke uns bis zum 15. November dein Rezept (gerne auch mit Foto). Unter allen Rezepten losen wir einen Gewinner aus. Diesem erfüllen wir einen Buchwunsch (bis zu 25€). Also ran an den Kürbis! Wir sind auf deine Idee gespannt!

Ein großes Dankeschön für die Kürbisse zum Spezial-Leserattenpreis geht an den landwirtschaftlichen Betrieb Schwarz aus Nalbach. (Pssst! Die Nalbacher wissen es bestimmt ja alle: dort gibt es auch immer frische Eier von glücklichen Hühnern und Kartoffeln direkt von Nalbacher Feldern zu kaufen!)  

Im Video zeigen wir euch außerdem wie ihr aus einfachen Tetrapacks schaurige Gruselhäuser bastelt. Zeigt uns gerne eure Spukhäuser, wenn sie fertig sind. Gaaaaanz wichtig! Wenn ihr ein Teelicht in die Häuser stellt, macht ein Glas um das Teelicht, damit nichts anfängt zu brennen. Ein hohes Trinkglas oder ein schmales Marmeladenglas passen perfekt hinein.

Ansonsten könnt ihr auch LED-Lichter hineinstellen. Das geht auch prima und ist ganz sicher. Gestaltet die Häuser wie ihr wollt. Denkt euch aus, wo ihr Fenster und Türen einschneidet.

Vielleicht lassen sich jüngere Leseratten beim Einschneiden von ihren Eltern helfen. Ihr könnt die Dächer spitz zu schneiden oder so lassen wie sie sind. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Von meiner lieben Bloggerfreundin Kati von Katimakeit.de habe ich für jeden von euch noch einen Pintor-Stift bekommen. Mit diesen Acrylstiften könnt ihr ganz toll auf jedem Untergrund malen. Die Häuser könnt ihr damit super verzieren mit Spinnennetzen, Mauerwerk oder Zäunen. Auch den Fenstern könnt ihr Muster malen. Wer die Stifte kaufen mag, kann über einen Gutscheincode sogar noch ein wenig sparen.

Und Lieblingsgruselbücher haben wir auch für euch. Im Video stellen wir euch ein paar schaurig-schöne Bücher vor.

Schaurige Grüße

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

Von Müllbergen und einem ungewöhnlichen Orchester

So viel Müll

Heute dreht sich bei uns alles um Müll. Denn ehrlich: davon gibt es leider viel zu viel auf dieser Welt und weil uns das Thema sehr wichtig ist, möchten wir euch heute mitnehmen auf eine riesige Müllkippe und euch ein tolles Projekt aus Südamerika vorstellen.

Wir möchten mit euch musikalisch werden und dazu unsere eigenen Instrumente bauen. Ein Quiz erwartet euch und ein wirklich wunderbarer Buchtipp.

Im Video erzähle ich euch ganz genau, was euch in der heutigen Gruppenstunde erwartet. Seid ihr gespannt?

Im Video habt ihr es gehört: das Müllorchester hat es mir wirklich angetan. Ich bin sehr beeindruckt von den Schülerinnen und Schülern und ihrem engagierten Lehrer. Wenn ihr hören wollt, wie das Orchester live klingt oder wenn ihr ein wenig mehr über das Projekt erfahren wollt, dann schaut euch das Video an, das wir hier für euch verlinkt haben:

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/paraguay-das-muellorchester-100.html

Ziemlich beeindruckend, oder?

Musik aus Müll

Wie wäre es, wenn ihr nun eure musikalischen Fähigkeiten im Bereich der Müllinstrumente testet? Wir haben für euch Rhythmen aufgenommen, die ihr mit euren Instrumenten einmal nachmachen könnt. Klappt es? Oder wollt ihr selbst mal einen Rhythmus erfinden? Schickt uns doch gerne ein kleines Video oder eine Tonaufnahme an info@lese-schreib-werkstatt.de oder in unsere WhatsApp-Gruppe. Wir sind gespannt, was euch einfällt.

Und apropos einfällt: lasst euch doch selbst ein Müllinstrument einfallen. Schaut doch mal, was es bei euch an Abfall gibt, der vielleicht noch für ein Instrument taugen würde.

Umweltquiz

Quiz dich schlau! Wie gut kennst du dich zum Thema Müll aus? Und wie kannst du die Umwelt schützen? Wir haben das Buch „So viel Müll“ nach spannenden Fakten durchstöbert um dir einige knifflige Fragen zu stellen.


Quiz online spielen
| Quiz als PDF |
Auf Kahoot! spielen

Das Lösungswort zur PDF-Ausgabe findest du, wenn du die ganze Box markierst:

ENTSORGUNG ist richtig – MÜLLTONNEN und WERTSTOFFE sind falsche Fährten

 

Bücher zu verlosen

Das Buch So viel Müll! ist so toll, und wir verlosen es insgesamt zweimal. Ihr habt zwei Möglichkeiten, ein Exemplar zu gewinnen:

  • Schickt uns ein Bild, ein Video oder eine Tonaufnahme (oder gleich alles zusammen) von eurem Musikinstrument, das ihr aus Müll gemacht habt
    oder
  • Schickt uns eure Idee, oder euren Vorsatz, wie wir als Menschheit Müll vermeiden können

Der Beitrag kann uns über die WhatsApp-Gruppe, über die Kommentare im Blog oder über info@lese-schreib-werkstatt.de zugeschickt werden. Mit etwas Glück seid ihr dann einer der beiden Gewinner!

Wir senden euch ein Lächeln!

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

{Märchenzeit} Vorleseglück und Kreativspaß

Märchen vorlesen und gemeinsam kreativ werden

ACHTUNG: Diese Aktion wurde auf den 17. Mai verlängert!

Wir leben in turbulenten Zeiten. Von einem Tag auf den anderen ist unser Alltag durch die Coronakrise so ganz anders geworden. Kinder sind nun wochenlang mit ihren Eltern zuhause. Und das Alltagsleben ist aus den Angeln gehoben.

Wir haben uns überlegt, wie wir mit der Lese- und Schreibwerkstatt ein wenig Freude und Leichtigkeit in diese Zeit bringen können. Auch unsere Gruppenstunden ruhen zurzeit. Gleichzeitig glauben wir, dass  gerade das gemeinsame Vorlesen eine wunderbare Möglichkeit ist, Geborgenheit zu schenken und Zeit zusammen zu verbringen.

Deshalb laden wir euch zur Märchenzeit ein.

Folgendes haben wir uns überlegt:  Kramt die Märchenbücher heraus (oder sucht online nach Märchen), schnappt euch eure Kinder und kuschelt euch aufs Sofa, ins Bett oder im Garten auf eine Picknickdecke.

Schenkt euren Kindern eure Zeit, eure volle Aufmerksamkeit und ein Märchen und taucht gemeinsam in ein beliebiges Märchen ein.

Danach darf es kreativ werden!

Überlegt euch gemeinsam eine kreative Aktion passend zu dem gelesenen Märchen. Vielleicht backt ihr Zimtsterne, wenn ihr Sterntaler lest oder ihr bastelt einen Blumenstrauß, wenn ihr euch für Rotkäppchen entschieden habt oder baut einen Turm, wenn Rapunzel euch inspiriert hat? Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Egal, was euch zu dem Märchen einfällt: teilt eure Ideen gerne mit einem Foto mit uns und inspiriert so andere zu weiteren kreativen Aktionen.

Vielleicht entsteht so ein ganzes Netzwerk an kreativen Ideen rund um die Welt der Märchen, die ihr dann wiederum mit euren Kindern nachmachen könnt?

Auch in der Lese- und Schreibwerkstatt sind Märchen immer wieder Thema. Wie wäre es mit haarigen Experimente zu Rapunzel. Oder eine Bastelidee für kleine Froschkönige? Oder ihr schaut euch das Märchen von Sterntaler in Gebärdensprache an?

Zu gewinnen gibt es auch noch etwas!

Wir schnüren Buchpakete und verlosen sie unter allen Teilnehmern am 30. April 17. Mai. Welche Bücherpakete das genau sein werden, werden wir nach und nach bekannt geben, weil wir diese Aktion spontan starten und gleichzeitig nach möglichen Sponsoren Ausschau halten. Einen Überblick über die bisherigen Bücher findet ihr hier:

Märchenhafte BücherpreiseMärchenhafte Bücherpreise_01

Wir danken unseren Sponsoren:

Der Stiftung Lesen, dem Arena-Verlag, dem Ravensburger-Verlag, dem Loewe-Verlag, der Verlagsgruppe Oetinger, dem Moses-Verlag, dem Gerstenbergverlag dem Kosmosverlagsowie dem Coppenrath-Verlag.

Eure Bilder und Bastelideen könnt ihr entweder unter dem Blogbeitrag verlinken oder per Mail an uns senden: info@lese-schreib-werkstatt.de. Bei Instagram könnt ihr den Hashtag #märchenzeit nutzen. Verlinkt uns dort an @littleredtemptations damit wir eure Beiträge auch finden.

Schreibt einfach kurz dazu, welches Märchen euch zu welcher Kreativaktion inspiriert hat.

Lasst uns gemeinsam das Beste aus den nächsten Wochen machen und unseren Kindern einige märchenhafte Stunden schenken!

Wir freuen uns auf eure Ideen!

Christine

Teilt die Märchenzeit gerne über eure Social-Media-Kanäle. Wir freuen uns, wenn viele Menschen den Weg zur Märchenzeit finden.

Und hier kommen die Ideen, die wir nach und nach ergänzen:

Beitrag 1: Märchenfiguren aus Korken – Rotkäppchen

Den ersten Beitrag habe ich mit meinen Kindern (6 und 9 Jahre) als Beispiel für euch erstellt. Schaut gerne auf little red temptations vorbei um zu erfahren, wie wir die Figuren bemalt haben.

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Beitrag 2: Rapunzel – Homemade Shampoo und Stiftebox

Von Dana und Katrin haben wir diese tolle Idee bekommen. Erst haben sie die Haare gestylt. Dann wurde es kreativ: eine Stiftebox versteckt sich nun im Turm und mit selbstgemachtem Haarshampoo macht Haare waschen bestimmt besonders viel Freude.

 

Rapunzel

Beitrag 3: Dornröschen-Szene

Melina (7 Jahre) und Jasmin haben uns ein tolles Dornröschenschloß gebastelt. Gerade ist der Prinz dabei, die Dornenhecke zu überwinden.

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Beitrag 4: Merida Ton in Ton – Vorlesen und Gestalten

Von Linda und Sylvia kommt ein Beitrag, bei dem kräftig gestaltet wurde. Aus Ton haben sie Merida nachgeformt.

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Beitrag 5: Lippenpeeling für den Froschkönig

Vom Team der Lese- und Schreibwerkstatt:
Fühlen sich deine Lippen nach dem Märchenvorlesen auch immer so spröde an? Sei kein Frosch, mache dein eigenes Lippenpeeling.

 

Beitrag 6: Stiefel-Kekse für den gestiefelten Kater

Steffi hat mit Matheo Kekse gebacken. Stiefel und der Hut vom Kater wurden aus dem Märchen „Der gestiefelte Kater“ in den Ofen geschoben. Hmmmm, lecker!

 

Beitrag 7: Quaaaak! Feine Froschkönigmuffins

Verena hat mit Marielle und Aaron Froschkönigmuffins gezaubert. Und dazu einen Stein bemalt, der dann als saarstein versteckt wird.

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Beitrag 8: Es summt rund um die Bienenkönigin herum

Das Märchen „Die Bienenkönigin“ haben sich Pauline und ihre Mama Steffi zum Thema genommen. Dazu passend haben sie aus Klopapierrollen Waben hergestellt und aus Bienenwachs Kerzen gerollt. Und noch ein Tipp von Steffi: Bienen kann man auf vielerlei Art gestalten: Ü-Eier, buntes Tonpapier und alte Buchseiten, wir haben uns für die Steinvariante mit Multimarkern entschieden.

 

Beitrag 9: Die drei kleinen Schweinchen

Die Kinder der Lese- und Schreibwerkstatt haben gemeinsam an einem Bilderbuchkino zum Märchen „Die 3 kleinen Schweinchen und der böse Wolf“ gearbeitet:

 

Beitrag 10: Der süße Brei

 

Nicole Bastong unternimmt mit ihrem dreijährigem Sohn gerne Märchenreisen im Wald – Hexenhäuser und Wolfsspuren suchen, Kiesel auf den Weg streuen, absichtlich vom Weg abkommen und Blumen pflücken… Und als Belohnung gibt es noch etwas zu naschen:

„Unser Lieblingsmärchen zur Zeit aber ist „der süße Brei“.
Den gibt es dann auch öfter mal zu essen, das Rezept ist denkbar einfach: Hirse in Milch aufkochen, 10 min köcheln lassen, weitere 10 min quellen lassen, nach Bedarf süßen und mit Obst (bei uns am liebsten Himbeeren) servieren – und dann: Löffel raus! Töpfchen Steh!“

Beitrag 11 – Hase und Igel

Jessica hat mit ihren Töchtern das Märchen von Hase und Igel gelesen. Die Mädels haben dann einen Hefeteig hergestellt und Hasenknödel gebacken.

 

Beitrag 12 Froschkönig-Bastelei

Philipp hat das Märchen vom Froschkönig vorgelesen bekommen und dann dazu toll gebastelt.

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Beitrag 13 Dornröschen im Turm

Emily hat Dornröschen (oder Rapunzel?) im Turm gemalt und gebastelt.

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Beitrag 14: Märchenvielfalt

Kreativshed hat über Instagram tolle Beiträge zu verschiedenen Märchen eingereicht:

Beitrag 15 Noch mehr Märchenhaftes

Auch auf Instagram hat ausprobiert.at noch einige schöne Beiträge zu Märchen erstellt. Ein Märchenrätsel hat sie auch auf ihrem Blog.

Bücherflohmarkt der Lese- und Schreibwerkstatt fällt aus!

Bücherflohmarkt der Lese- und Schreibwerkstatt fällt aus!

Die Gemeinde Nalbach hat den Bücherflohmarkt der Lese- und Schreibewerkstatt für den kommenden Sonntag, den 08.03.2020 abgesagt. Grundlage der Entscheidung der Gemeindeverwaltung Nalbach ist die Problematik der möglichen Verbreitung des Corona-Virus und die Besonderheit der Veranstaltung des Bücherflohmarktes. Die Absage des Bücherflohmarktes ist eine reine Vorsorgemaßnahme, da hier auf engstem Raum bis zu 500 Menschen als Besucher aus dem gesamten Saarland und der angrenzenden Region erwartet werden und Tausende von Büchern von Hand zu Hand wandern. Eine Prävention durch besondere Desinfektions- oder Hygienemaßnahmen ist nicht möglich. Entscheidend zum Erfolg in der Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virius ist es, bei einer möglichen Infektion und durch einen Test festgestellter Erkrankung, den möglichen Kreis der angesteckten Personen eindeutig eingrenzen zu können und den Vorsorgetest durchzuführen. Da dies in einem anonymen Besucherumfeld nicht möglich ist, wirddie Veranstaltung vorsorglich abgesagt. Der Bücherflohmarkt findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Eine Abgabe von Bücherspenden ist Samstag, 07.03.2020 von 10 Uhr bis 13:45 Uhr im Keller der Piesbacher Str. 1 A (Seiteneingang eines Mehrfamilienhauses auf der Seite zur Piesbacher Straße) möglich.

Grundsätzlich ist das Bücherlager für Spenden jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 12:15 Uhr bis 13:45 Uhr geöffnet. (Über Helfer für die ehrenamtliche Arbeit im Bücherlager freuen wir uns natürlich.)

ABGESAGT: Einladun​g zum Bücherflohmark​t in Nalbach (März 20)

ACHTUNG: Der Bücherflohmarkt wurde leider abgesagt.

ACHTUNG: Der Bücherflohmarkt wurde leider abgesagt.

Liebe Bücherfreunde,

viele von Ihnen haben uns in den vergangenen Wochen bereits nach dem nächsten Bücherflohmarkt gefragt.
Wir haben in den vergangenen Monaten wieder sehr viele Bücher gesammelt und es freut uns sehr, dass wir Sie nun zu unserem nächsten Bücherflohmarkt einladen können:

Am Sonntag, 08. März 2020, werden wir zwischen 11.00 und 16.00 Uhr wieder unsere Pforten für Sie öffnen und jede Menge Bücher für je 0,50 Euro verkaufen.

Auch Kaffee und Kuchen sowie kalte Getränke stehen bereit. Für Kinder haben wir wieder ein kostenloses Kindermitmachprogramm organisiert.

Der Bücherflohmarkt findet wie im Vorjahr in der Litermonthalle in Nalbach statt.

In diesem Jahr gibt es speziell für den Kinder-Hospizdienst Saar wieder einen Kreativstand. Zurzeit sind viele kreative Menschen für uns im Einsatz um zu basteln, zu nähen, zu stricken, um zu häkeln und vieles mehr. Der Stand mit handgemachten Artikeln hat im vergangenen Jahr 1000 € für das Kinderhospiz- und Palliativteam Saar gebracht.

Kreative Spenden nehmen wir dafür ebenfalls gerne entgegen.

In diesem Jahr wollen wir eine besondere Aktion mit unterstützen! „Meine Brille für Afrika“ ist eine private Innitiative aus Nalbach, die alte Brillen sammelt und sie an die Elfenbeinküste versendet mit dem Ziel, Menschen dort das Sehen zu ermöglichen.

Wer zuhause noch alte Brillen hat, kann diese am Bücherflohmarkt gerne mitbringen.

Ein Stand mit Sammelbox gibt Informationen über das Projekt.

„Bücher helfen“ ist auch in diesem Jahr unser Motto. Wem ein Teil des Erlöses zugutekommt, steht noch nicht fest und wird in unseren Gruppenstunden bald festgelegt.

Bis zum Bücherflohmarkt ist unser Bücherlager am Hubertusplatz 1a jeden ersten und dritten Samstag im Monat zwischen 12.15 und 13.45 Uhr geöffnet. Den Eingang finden Sie in einem Seiteneingang eines Mehrfamilienhauses auf der Seite zur Piesbacher Straße hin.

Gerne nehmen wir Buchspenden (sowie Gesellschaftsspiele, DVD’s und CD’s) auch am Tag vor dem Bücherflohmarkt direkt in der Litermonthalle entgegen.

Parken können Sie vor der Halle, entlang des Friedhofs und vor dem Rathaus.

Helfer gesucht!

Mit den Jahren ist der Bücherflohmarkt unglaublich stark gewachsen. Mit einer Handvoll Menschen (mehr sind wir in der Tat nicht) organisieren wir für Bücherfreunde seit Jahren mit viel Freude dieses Projekt. Wir merken aber auch deutlich, dass wir kurz vor dem Bücherflohmarkt und am Tag selbst jede Menge Hilfe benötigen um ihn weiterhin stemmen zu können. Zum Glück haben wir viele engagierte Helfer und Eltern, die uns an diesen Tagen unterstützen und helfen.

Für jeden weiteren Helfer sind wir jedoch ebenfalls sehr dankbar!

Wer im Rahmen des Bücherflohmarktes helfen möchte: am Tag vorher sind wir beim Aufbau ab 10.00 Uhr für Helfer dankbar und ganz besonders freuen wir uns auch, wenn wir noch Helfer für den Abbau am Tag des Bücherflohmarktes ab 16.00 Uhr haben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen schöne Stunden auf unserem Bücherflohmarkt!

Christine Sinnwell-Backes und die Leseratten der Lese- und Schreibwerkstatt

P.S.: Buch- und Kuchenspenden sind nach telefonischer Ankündigung sehr willkommen!

E-mail: info@lese-schreib-werkstatt.de

Tel.: 0 68 87 – 305 974

Die Lese- und Schreibwerkstatt und die Kinder- und Jugendbücherei sind Projekte des „Leseclub im Kreis Saarlouis“  – einer Kooperation zwischen der Gemeinde Nalbach und dem Kreisjugendamt SLS

ACHTUNG: Der Bücherflohmarkt wurde leider abgesagt.

Leselust-Wochen: Zum Reinschnuppern

„Du öffnest ein Buch – ein Buch öffnet dich!“

Broschüre als PDF:
Leselust Wochen Seite 1
Leselust Wochen Seite 2

Liebe Leseratten, liebe Eltern, liebe Bücherfreunde,

seit vielen Jahren wollen wir in der Lese- und Schreibwerkstatt Kinder und Jugendliche für Bücher begeistern.

Gemeinsam tauchen wir Woche für Woche in unterschiedliche Welten ein, lassen Abenteuer lebendig werden und backen, basteln, experimentieren rund um die verschiedensten Themen.

Bücher und Geschichten stellen für uns den Ausgangspunkt zu spannenden Aktionen dar, mit denen wir Geschichten tatsächlich erlebbar machen.

Erstmalig bieten wir in diesem Jahr mit den Leselust-Wochen verschiedene Aktionen an, in die Kinder und Jugendliche reinschnuppern können.

Und auch Mitmachaktionen gemeinsam mit Eltern finden sich im Programm.

Wir freuen uns auf neugierige Leseratten, die gerne einmal bei uns vorbeispitzen wollen!

Viel Freude bei den Leselust-Wochen wünschen
Christine Sinnwell-Backes und das Team der Lese- und Schreibwerkstatt!

Freitag, 15.11.2019
20.00 Uhr in Kooperation mit dem Drachenwinkel: Lesung für Jugendliche und Erwachsene mit Kathleen Weise im Drachenwinkel
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Wenn wir nach den Sternen greifen
2039: Der Aufbruch zur ersten bemannten Mars-Mission steht kurz bevor – auch der Vater der 17-jährigen Ianthe wurde hierfür ausgewählt. Auf einem abgeschirmten NASA-Gelände am Strand verbringen alle Familien einen letzten gemeinsamen Urlaub. Ianthe ist hin- und hergerissen zwischen Abschiedsschmerz und Wut, weil ihr Vater für seinen Traum seine Familie verlässt. Und doch will auch sie nach den Sternen greifen: Ianthe hat ein Angebot von einem Plattenlabel in der Tasche. Der einzige Haken daran: Sie müsste dafür nach Seattle ziehen. Kann sie ihrer Familie eine weitere Veränderung antun, nur damit auch sie ihre Träume verwirklichen kann?
Karten gibt es im VVK im Drachenwinkel in Diefflen

Samstag, 16.11.2019
10.00 – 12.00 Uhr: Schreibworkshop für Jugendliche ab 12 Jahre
Die Berliner Autorin Kathleen Weise leitet einen Schreibworkshop speziell für Jugendliche ab 12 Jahre
Mitzubringen ist, bis auf reichlich Fantasie, nichts.
Für den Schreibworkshop ist eine Anmeldung bis zum 14.11. erforderlich, da die Plätze begrenzt sind!

Samstag, 16.11.2019
10.00 – 12.00 Uhr: Autorenlesung für Kinder ab 7 Jahre: Ara Ventura:
Florian der Auserwählte
Eigentlich ist der 14-jährige Florian noch immer ein wenig miesepetrig gelaunt, weil er vor einiger Zeit mit seiner Familie umziehen musste, weg von seinen Freunden. Doch dann entdeckt er im Keller der neuen Nachbarin Tante Melodie ein Geheimnis und auf einmal eröffnen sich ihm ganz neue Welten. Nachdem er von einem wundersamen Gelee probiert, kann er plötzlich durch die Zeit reisen und erlebt ein Abenteuer nach dem nächsten. Zudem erwachen in Florian ganz besondere Fähigkeiten. Er ist der „Auserwählte“ und muss schnell lernen, mit seinen neuen Gaben umzugehen, um sich nicht aus Versehen selbst in Lebensgefahr zu bringen …

Samstag, 16.11.2019
14.00-15.30 Uhr: Malen mit Sternenlicht
Die Tiere im Wald lieben die Sterne am Himmel. Ganz besonders der Maulwurf.
Wir finden Sternbilder und bringen sie zum Leuchten.
Für Kinder von 4 bis 7 Jahre
Bitte alte Kleidung anziehen!

Mittwoch, 20.11.2019
17.30 bis 19.30 Uhr Krimi-Werkstatt – Schreibworkshop für Jugendliche
In der Krimi-Werkstatt gibt es für Jugendliche ab 12 Jahren jede Menge Tipps und Tricks, wie spannende Storys entstehen. Gemeinsam überlegen wir uns, welche Täter welche Schandtaten begangen haben könnten. Wir gehen der Frage nach, was im alten Haus neben dem Friedhof passiert ist und was es wohl mit den seltsamen Geräuschen auf dem Dachboden auf sich hat…

Samstag, 23.11.2019
10.00 bis 12.00 Uhr: Bunte Familien-Bücherrallye
Jede Menge Aufgaben gilt es in Gruppen bei der Familien-Bücherrallye zu bewältigen. Dabei können neue Bücher entdeckt werden, die bei der Lösung vieler Rätsel und Aufgaben helfen.
Zur Bücherrallye sind Kinder ab sechs Jahren mit Eltern oder Großeltern eingeladen.
Damit wir planen können, bitten wir um Anmeldung bis zum 18.11.2019

Mittwoch, 27.11.2019
17.30-19.30: Weihnachtsschmuck basteln aus alten Büchern
Zum Wegwerfen sind alte Bücher oft noch zu schade. Wir basteln daraus Weihnachtsschmuck und zeigen schöne Upcycling-Ideen.
An diesem Tag sind Kinder und Eltern eingeladen, gemeinsam kreativ zu sein.

Samstag, 30.11.2019
Geschichtenzauber im Advent
10.00 bis 12.00 Uhr
In diesem Jahr reisen wir an den vier Adventssamstagen um die Welt und schauen, wie in anderen Ländern Weihnachten gefeiert wird. Wir lernen fremde Bräuche kennen, basteln und backen passend zu jedem bereisten Land etwas und natürlich wartet jede Woche eine neue und spannende Geschichte auf euch!
Der Geschichtenzauber im Advent ist für Kinder ab 6 Jahren. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung.

Ort: Bis auf die Lesung im Drachenwinkel finden alle Aktionen in der Grundschule Nalbach (Piesbacher Str. 11a), im einstöckigen Pavillon statt:

Die Lese- und Schreibwerkstatt ist eine Kooperation zwischen der Gemeinde Nalbach und dem Kreis Saarlouis.
Wir sind Teil von Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung!
Wir bedanken uns bei kommpowerCent für die Unterstützung.

Kontakt:
Christine Sinnwell-Backes
Leiterin der Lese- und Schreibwerkstatt
Tel.: 06838-9002173
e-mail: c.sinnwell-backes@nalbach.de

Verrückte Lücken und selbstgemachte Radiergummi

So viele lustige, spannende oder abenteuerliche Aktionen haben bei uns in der Lese- und Schreibwerkstatt in den vergangenen Monaten wieder stattgefunden. Und Tatsache: wir kommen mit dem Bloggen darüber gar nicht hinterher!

Höchste Zeit also heute endlich wieder mal einen kleinen Einblick in eine Gruppenstunde zu geben.

Vor Kurzem war ich einer der drei Buchhandlungen die ich immer wieder besonders gerne empfehle: bei Anne Treib in Lebach, die zusammen mit der Bücherecke in Nalbach und dem Drachenwinkel in Diefflen für Büchermenschen wie mich absolut wunderbare Orte sind! Nette und gute Beratung überall. Herrliche Bücher in überschaubarer Zahl. Ehrlich: mit den ganz großen Ketten kann ich einfach nicht. Da erschlägt mich die Büchervielfalt und deshalb weise ich immer wieder gerne darauf hin, wie wertvoll die kleinen Buchhandlungen mit ihrer Übersichtlichkeit und Beratungsleistung sind. Wenn ihr eine solche Buchhandlung vor Ort habt, helft dabei mit, dass sie erhalten bleiben!

Bei Anne Treib entdeckte ich Radiergummi zum selber machen und weil ich Geschichten in der Schreibwerkstatt ja immer sehr gerne mit Aktionen verbinde, habe ich gleich eine ganze Ladung der Sets eingekauft. Zuhause stand ich dann vor der großen Frage, welche Geschichte ich denn zum Thema „Radiergummi“ wählen soll.

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Da fiel mir der wunderbar-flunkernde Onkel Theo ein, der seinen Nichten und Neffen zu allen möglichen Themen verrückte Geschichten erzählt, eine davon handelt tatsächlich von einem verfressenen Radiergummi. Die Geschichten kann ich euch zum Vorlesen gerne ans Herz legen. Sie sind herrlich schräg und haben eine sehr angenehme Vorlesedauer.

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Dann fiel mir noch ein zweites Buch ein, das im Moment bei uns zuhause ganz hoch im Kurs steht: Verrückte Lücken von Jens Schumacher. Der Autor war in der Schreibwerkstatt auch schon gelegentlich zu Gast und wir sind alle riesige Fans von dem was er schreibt und auch an Spielen erfindet. Auch auf dem Blog haben wir schon über Aktionen mit ihm berichtet.

Verrückte Lücken ist eine Reihe von ihm, die sooooo witzig ist. Zuerst legt man sich einen Wortvorrat an und sammelt Nomen, Verben, Adjektive und manches mehr. Diese werden dann in die Lücken einer Geschichte eingesetzt, was natürlich zu völlig irren Texten führt.

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Weil unsere Gruppe mit über 20 Kindern an diesem Tag ordentlich besetzt war, füllten die Kinder in Gruppen die Geschichten aus und lasen sie sich gegenseitig vor. Was haben wir gelacht!

Im Anschluss dann ging es ans Radiergummi-Herstellen. Zuhause hatte ich schon vorgetestet und die Radiergummi sind wirklich klasse. Sie radieren fantastisch und man kann seine Fantasie so toll mit einbringen.

Es dauert ein Weilchen bis die Masse weich geknetet ist, aber dann sind der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt.

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Ruckzuck waren die zwei Stunden auch schon wieder vorbei und jeder nahm vorsichtig seinen Radiergummi mit nach Hause. Da kamen die Kunstwerke noch für eine halbe Stunde in den Ofen. Dann waren die Radiergummi bereit für ihren Arbeitseinsatz.

Bis zur nächsten Gruppenstunde

Christine

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Einladung zum Bücherflohmarkt Nalbach 2019

 

Liebe Bücherfreunde,

viele von Ihnen haben uns in den vergangenen Wochen bereits nach dem nächsten Bücherflohmarkt gefragt.

Wir haben in den vergangenen Monaten wieder sehr viele Bücher gesammelt und es freut uns sehr, dass wir Sie nun zu unserem nächsten Bücherflohmarkt einladen können:

Am Sonntag, 19.05.2019, werden wir zwischen 11.00 und 16.00 Uhr wieder unsere Pforten für Sie öffnen und jede Menge Bücher für je 0,50 Euro verkaufen.

Auch Kaffee und Kuchen sowie kalte Getränke stehen bereit. Für Kinder haben wir wieder ein kostenloses Kindermitmachprogramm organisiert.

In diesem Jahr gibt es speziell für den Kinder-Hospizdienst Saar wieder einen Kreativstand. Zurzeit sind viele kreative Menschen für uns im Einsatz um zu basteln, zu nähen, zu stricken, um zu häkeln und vieles mehr. Der Stand mit handgemachten Artikeln hat im vergangenen Jahr 1000 € für den Kinder-Hospizdienst Saar gebracht.

Kreative Spenden nehmen wir dafür ebenfalls gerne entgegen.

„Bücher helfen“ ist auch in diesem Jahr unser Motto. Wem ein Teil des Erlöses zugutekommt, steht noch nicht fest und wird in unseren Gruppenstunden bald festgelegt.

Bis zum Bücherflohmarkt ist unser Bücherlager am Hubertusplatz jeden ersten und dritten Samstag im Monat zwischen 12.15 und 13.45 Uhr geöffnet. Da sich der Hubertusplatz in Nalbach gerade im Umbau befindet, erreichen Sie den Eingang etwas versteckt: er liegt in einem Seiteneingang eines Mehrfamilienhauses auf der Seite zur Piesbacher Straße hin. Direkt daneben befindet sich ein großes Schild für eine Fußpflegepraxis.

Wichtig: Der Bücherflohmarkt zieht um! In diesem Jahr befindet er sich erstmals in der Litermonthalle! (Josefstraße in Nalbach).

Parken können Sie vor der Halle, entlang des Friedhofs und vor dem Rathaus.

Helfer gesucht!

Mit den Jahren ist der Bücherflohmarkt unglaublich stark gewachsen. Mit einer Handvoll Menschen (mehr sind wir in der Tat nicht) organisieren wir für Bücherfreunde seit Jahren mit viel Freude dieses Projekt. Wir merken aber auch deutlich, dass wir kurz vor dem Bücherflohmarkt und am Tag selbst jede Menge Hilfe benötigen um ihn weiterhin stemmen zu können. Zum Glück haben wir viele engagierte Helfer und Eltern, die uns an diesen Tagen unterstützen und helfen.

Für jeden weiteren Helfer sind wir jedoch ebenfalls sehr dankbar!

Wer im Rahmen des Bücherflohmarktes helfen möchte: am Tag vorher sind wir beim Aufbau ab 10.00 Uhr für Helfer dankbar und ganz besonders freuen wir uns auch, wenn wir noch Helfer für den Abbau am Tag des Bücherflohmarktes ab 16.00 Uhr haben.

Die größte Hürde ist es für uns, freitags vormittags genug Helfer zu finden, die uns mit dem Bauhof der Gemeinde Nalbach helfen, die Bücher ab 9.00 Uhr aus dem Lager in die Halle zu transportieren. Sollten Sie freitags Zeit haben: melden Sie sich gerne bei uns!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen schöne Stunden auf unserem Bücherflohmarkt!

Christine Sinnwell-Backes und die Leseratten der Lese- und Schreibwerkstatt

P.S.: Buch- und Kuchenspenden sind nach telefonischer Ankündigung sehr willkommen!

{Bücherflohmarkt} Jedes Buch 50 Cent

Wir freuen uns sehr, euch den nächsten Bücherflohmarkt-Termin mitteilen zu können.

Am 11.03.2018 werden wir von 11.00 bis 16.00 Uhr wieder tausende von Büchern für euch bereit halten.

Auch in diesem Jahr möchten wir mit der Aktion „Handgemacht und Herzbedacht“ den Kinder-Hospizdienst Saar besonders unterstützen. Es wird wieder einen Kreativstand mit selbstgemachten Dingen geben.

Mehr zu der Aktion findet ihr auch unter diesem Link:

http://littleredtemptations.com/2018/02/15/kreativer-hilferuf-basteln-fuer-den-kinder-hospizdienst/

Dafür nehmen wir gerne noch Spenden an: ob selbstgestrickte Socken, gebastelte Karten, Seifen, genähten Dingen. Der Stand lebt von seiner bunten Auswahl.

Auch Buchspenden, Gesellschaftsspiele, DVD´s oder CD`S nehmen wir gerne noch als Spenden für den Bücherflohmarkt entgegen.
Unser (neues!) Lager ist am Hubertusplatz in Nalbach. Eine rosa Wendeltreppe führt nach unten. Momentan ist der Eingang im Hubertusplatz 1 (neben der Fußpflege).

Öffnungszeiten: jeden ersten und dritten Samstag im Monat von 12.15 Uhr bis 13.45 Uhr.

Hier findet ihr ein Plakat, vielleicht habt ihr die Möglichkeit, es auszudrucken und irgendwo (Arztpraxis, Buchhandlung, eigenes Auto) aufzuhängen und so ein wenig Werbung für uns zu machen.

Wir wünschen euch viel Freude auf dem diesjährigen Bücherflohmarkt.

Christine Sinnwell-Backes und die Leseratten der Lese- und Schreibwerkstatt

Bücherflohmarkt 2018

Wann: 11.03.2018
11.00 bis 16.00 Uhr

Wo: Grundschule Nalbach
Str. 11 a
Nalbach

{Weihnachten mit allen Sinnen} Hören

Zur Weihnachtszeit planen wir oft außergewöhnliche Themenwochen. Dieses Jahr wollen wir Weihnachten mit allen Sinnen erleben. Letzte Woche hatten wir ja bereits die Sinne Sehen und Tasten und hatten die Blindenschrift kennengelernt. Diese Woche starten wir mit der 2. stellvertretenden Schulleiterin Sandra Czerwinski der Ruth-Schaumann-Schule (Blog) in Lebach, wo (unter anderem) Gehörlose und Schwerhörige Lesen, Schreiben, Rechnen und alles Andere lernen.

Inhalt:

Die Sterntaler – gebärdenunterstützt

Nachdem wir schon unsere ersten Fragen stellen durften (siehe das interview weiter unten), haben wir mit der Geschichte angefangen. Ein altes und bekanntes Märchen der Gebrüder Grimm: Die Sterntaler. Und die Erzählung wird doppelt interessant. Beweisstück A:

Das Kamishibai-Erzähltheater

Und dann haben wir das unglaubliche Glück, jemanden da zu haben, der sich genug mit der Gebärdensprache auskennt, um uns zu zeigen, wie es ohne gesprochene Worte aussehen kann.

Christine erzählt, Frau Czerwinski spricht mit Gebärden nach

Ach, aber stille Bilder verleihen dem Erlebnis leider nicht das nötige Gewicht… deswegen haben wir ein Video für euch!

Frau Czerwinski hat sich dazu bereit erklärt, vor der Kamera zu stehen und uns zu zeigen, wie die Geschichte in Gebärdensprache aussieht – allerdings nicht gedolmetscht, sondern „gebärdenunterstützt“. Zum einen ist die DGS (deutsche Gebärdensprache) noch wesentlich komplizierter (es ist ja auch eine eigenständige und offiziell anerkannte Sprache) und ein paar Kollegen beherrschen sie fließender und sicherer, zum anderen ist die gebärdenunterstützte Version für uns Gebärdenanalphabeten unmittelbarer nachzuvollziehen.

Sterne basteln

Passend zur Geschichte wird gebastelt! Die Sterne aus Pfeifenreinigern und Perlen sind einfach zu machen und lassen sich sehen. Ob nur einen Stern für den Weihnachtsbaum oder gleich genug, um die Decke zu bekleben, das bleibt jedem selbst überlassen.

Die goldenen Weihnachtssterne sind nicht schwer zu basteln

Schneidet euch 3 gleich lange Stücke Pfeifenreiniger ab und legt sie über Kreuz. Wickelt sie umeinander.


Anschließend werden an allennoch talerlosen Stern-Strahlen Perlen eingefädelt.

Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt:

Eine Weihnachtsstern-Spinne. Sehr selten.

Nachdem man genug Perlen hat, wird das Ende nach hinten gebogen, sodass keine abfallen können.


Man kann eine Schnur daran befestigen, um den Stern an den Baum zu hängen, oder man kann eine der Schlaufen benutzen.

Der liebe Nikolaus

Da kam noch eine Überraschung zu uns. Schwere Stiefel und ein voller Beutel, begleitet von zwei Federleichten Füßen im weißen Kleid.

Von drauß‘, vom Walde, kommt er her…

Viele unserer belesenen Bücherwürmer kannten sogar ein Gedicht auswendig und haben es für den Nikolaus aufgesagt. Zum Glück weiß er, dass alle Kinder hier auch ganz brav waren. Auch unsere Gäste aus Lebach, die hat er auch nicht vergessen – es war genug für jeden da.

In der Tüte vom Nikolaus verstecken sich kleine Naschereien, ein kleines Spielzeug… und was lugt da heraus?

Die Chocri-Schokolade! Speziell für die Kinder der Lese- und Schreibwerkstatt und für unsere Gäste gestaltet.

Und dann kam noch eine Überraschung auf uns zu! Unsere Gäste hatten uns etwas mitgebracht. Einen Kalender, den die Kinder der Ruth-Schaumann-Schule selbst gemalt. Der wurde dann professionell gedruckt.

Tolles Geschenk: Der Kalender der Ruth-Schaumann-Schule. Professionell produziert.

Vielen Dank, lieber Nikolaus! Und vielen Dank, liebe Ruth-Schaumann-Schule!

Interview mit Frau Czerwinski

Christine: Es gibt ja eine ganz besondere Sprache, wie man sich verständigen kann. Wer weiß denn, wie sie heißt?
Lese- und Schreibwerkstatt: Zeichensprache.
Frau Czerwinski: Ja, das sagen wir anders. Wir sagen jetzt Gebärdensprache dazu.
Christine: Wir werden jetzt eine Gebärde lernen, nämlich die für „guten Morgen“.
Fr. Czerwinski: Guten. Morgen. Das könnt ihr auch, ne?

Christine: Und so begrüßen wir uns heute auch mal. […]

Christine: Guten Morgen, liebe Samstagsgruppe. Ich habe ja schon erzählt, heute ist ganz besonders für uns, dass wir ein paar Gäste haben, die nicht wie wir auf der Grundschule vor Ort sind, stattdessen sogar ein ganzes Stück fahren müssen, um auf eine besondere Schule zu müssen. Woher kommt ihr denn? […] Saarbrücken. Das ist schon eine ganz schöne Strecke. Und bei dir? […] Aus Schwalbach.
Christine: Wir hatten letzte Woche die Leiterin der Blindenschule zu Gast, die hat uns dann erklärt, wie das überhaupt so ist, wie man lesen kann, wenn man nichts sieht und dann haben wir die Blindenschrift kennengelernt. Jetzt eben haben wir nochmal eine ganz besondere Form kennengelernt, wie man sich auch verständigen kann – wenn man zum Beispiel gar nichts hört. Wann ist denn die – und von wem – entwickelt worden?
Fr. Czerwinski: Das weiß ich gar nicht, ich glaube, das hat sich so an den ganzen Internaten und Schulen entwickelt. Deshalb gibt es auch nicht eine Gebärdensprache, die überall gesprochen wird, sondern es gibt ganz, ganz viele Dialekte und verschiedenen Sprachen. In jedem Land gibt es eigene Gebärdensprachen. Es gibt sowas wie eine internationale Gebärdensprache, die arbeitet viel mehr mit Mimik, zum Beispiel, also auch viel Pantomime dabei. Und wenn sich jemand aus China und jemand aus Deutschland sich trifft, dann können sie sich ja nicht unterhalten, weil der andere ja eine fremde Sprache spricht. Wenn die beiden gehörlos sind und können Gebärden, dann können die relativ einfach miteinander sprechen. Das ist wie wenn jemand aus Norddeutschland und jemand aus Süddeutschland kommt, die sprechen ja auch nicht unbedingt genau die gleiche Sprache, aber die können sich trotzdem verständigen. Und so ist es auch mit den Gebärdendialekten auch. […] Vor allem die Wochentage und die Farben sind von Region zu Region komplett verschieden. Also, Sonntag ist fast überall „beten“. Und Samstag ist fast überall „waschen“, da war früher immer Waschtag. Aber alles andere wurde dann von den Schulen entwickelt. Da gab es zum Beispiel „stricken“ am Dienstag oder so, also die Gebärde zum Stricken. Und so gibt es auch in Lebach spezielle Wochentag-Gebärden.

Christine: Wie ist es denn da so in der Schule? […] Wie sind denn die Klassengrößen? Sind da auch so 25, 30 Kinder in der Klasse?
Fr. Czerwinski: Wie viel sind es denn bei euch in der Klasse? […] [Hier sind es] 9. Bei mir in der Klasse sind’s 11. Wir haben aber auch Klassen mit 7 Kindern. In der ersten Klasse sind jetzt gerade zwei Klassen mit je 7 Kindern.

Christine: Und wie viele Schuljahre gibt es bei euch? Also, auch einfach nur die ersten vier Grundschuljahre?
Fr. Czerwinski: Also, es gibt fünf Grundschuljahre, aber das ist in der Regelschule mittlerweile auch so, dass man praktisch die ersten 2 Schuljahre in 3 Jahren machen kann, das ist bei uns auch so, bei uns wird das meistens gelöst, dass die Kinder 5 Jahre haben. Früher hatten wir noch einen Schulkindergarten, der wurde abgeschafft, aber dafür haben wir jetzt 5 Grundschuljahre und dann geht es bis zur 10. Klasse bei uns. Und wenn man dann weitermachen möchte, dann muss man leider das Bundesland wechseln. Also, wenn man weiter in eine Gehörlosenschule gehen möchte, gibt es zum Beispiel in Frankenthal eine Schule oder in Trier, wo es noch weitergeht. Und da [geht es] bis zum Abitur. Bei uns kann man leider kein Abitur machen, weil das Saarland […] so klein [ist], wir haben ungefähr 120 Schüler.
[…]

Fr. Czerwinski: In meiner Schule, da kümmern wir uns auch schon um Kinder im Kindergarten. Ich fahre zum Beispiel Dienstag immer in die Kindergärten und fahre dort zu Kindern, die Hörgeräte tragen. Oder die ein CI (Cochlea-Implantat, A. d. R.) haben, das ist eine andere Art Hörgerät, oder die sonst irgendwie Probleme mit dem Hören haben. Wir betreuen die Kinder da. Und wir fahren auch in ganz viele Grundschulen und Regelschulen. […] Die meisten Schüler sind gar nicht bei uns an der Schule, sondern in ganz vielen anderen Schulen. Vorhin hat jemand erzählt… du hast erzählt, dass da jemand auch an die Schule kommt, ne? Kommt da auch jemand aus der Schule, ja? […] Wir betreuen also auch Kinder in den Regelschulen und fahren da regelmäßig hin, falls es da Fragen gibt, oder erklären die Technik. Hat das Kind da auch so eine Höranlage? […] Genau. Und da zeigen wir, wie das funktioniert. Wir haben auch so Höranlagen. Das heißt, die Kinder tragen dann so eine Hörhilfe, da gibt es so ganz verschiedene, und wenn dann der Lehrer so ein Kästchen um den Hals hat, dann wird die Stimme des Lehrers direkt ans Hörgerät gesendet. Dann können die Kinder auch besser hören, wenn sich der Lehrer wegdreht oder wenn viel Lärm ist. […] Und wenn man dann vom Wochenende erzählt, das macht ihr in der Schule bestimmt auch in der Grundschule oft noch, dann kann man diese FM-Anlage auch rumgeben. Dann kann jeder da reinsprechen und dann hört das Kind auch denjenigen, der reinspricht. […] Sonst, wenn jetzt der Lehrer hier was erzählt und dann ruft er jemanden auf, dann ist das für ein Kind, das Probleme mit dem Hören hat, oft ganz schwierig, den weiter hinten zu verstehen und dann geben wir immer die FM-Anlage rum. […] Und Störlärm ist für alle Kinder mit Hörproblematik das größte Problem. Auch Kinder, die keine Hörgeräte tragen. Es gibt ja auch Kinder wie ihr beiden, ihr habt ja beide keine Hörgeräte, aber ihr habt ja auch diese Roger, diese Hörgeräte im Unterricht. […]
Christine: Hier an der Schule haben wir ja ein ganzes Klassenzimmer extra ausgestattet bekommen. Da sind so spezielle Schutzelemente gekommen und so.
Fr. Czerwinski: Wir haben auch Teppichboden bei uns überall in der Klasse, wir haben alle Hausschuhe an, auch die Lehrer. […] Das macht das ganze aber auch ganz gemütlich. Und wiel wir nicht so viele Kinder sind, in der Klassen, ist es dann sehr gemütlich.

Christine: Und habt ihr denn auch ganz normal, ich sag mal bis um halb eins, ein Uhr Unterricht? Oder… bei der Blindenschule haben wir zum Beispiel gelernt, dass die Kinder bis so 3, 4 Uhr in der Schule sind, wie ist es bei euch?
Fr. Czerwinski: [Bis 3.] Außer freitags, da haben wir nur bis 1. Aber wir machen dann auch die Hausaufgaben in der Schule, wir essen in der Schule, dann sind meistens auch AGs und Spiele und Zeit zum draußen Rumrennen, Wald-AG z. B.

Christine: Wie ist das dann von den Klassen gemischt? Hat man Klassen wo wirklich komplett Kinder ohne Gehör speziell sitzen?
Fr. Czerwinski: Die sind gemischt. Vom Alter her, vom Leistungsstand und es gibt da Kinder, die unterschiedlichste Grade der Hörsschädigung haben. Das heißt, es gibt Klassen, da brauche ich die Gebärdensprache eigentlich gar nicht, weil da alle noch relativ gut hören, wir unterstützen trotzdem mit Gebärden, weil das für die Kinder immer etwas einfacher ist, wenn man das mit Gebärden unterstützt. Und wir haben auch Kinder, die ganz dringend Gebärden brauchen, die zwar mit Hörgeräten oder mit CIs versorgt sind, aber das reicht einfach nicht. Die lernen bei uns dann auch die Gebärdensprache.

LSW: Also ist es seltener, dass die Kinder gar nicht hören können?
Fr. Czerwinski: Sehr selten. Heutzutage haben wir sehr gute Technik, die Hörgeräte haben sich unglaublich verbessert in den letzten Jahren, auch die CIs. Und wenn ein Kind früh entdeckt wird und frü versorgt wird, ein förderndes Elternhaus gibt, dann sind die Kinder auch in der Regelschule, da läuft das eigentlich auch. Aber wir haben jetzt ganz viele Flüchtlingskinder, die jetzt mit 5 Jahren kommen und überhaupt noch nie ein Hörgerät hatten oder auch komplett taub sind und noch nie irgend eine Sprache hatten, da brauchen wir extrem viele Gebärden. Das ist jetzt in den letzten Jahren sehr auf uns zugekommen. Also, viele Kinder aus Syrien, aus Jordanien, aus dem Iran, die jetzt zu uns kommen und die gar nicht hören können. Ein Kind, das ist 6 Jahre alt und das ist überhaupt nicht versogt worden mit Hörgeräten. Das fängt jetzt an, langsam ein bisschen Gebärdensprache aufzubauen. Das ist schwierig. Wir haben auch Kleine, die jetzt mit Hörgeräten versorgt sind, wo es dann schneller läuft. Wir haben auch Kinder, da kann man nicht implantieren, wenn der Hörnerv auch nicht intakt ist […] oder auch, wenn man sehr, sehr spät implantiert. […] Aber wenn man jetzt schon gehört hat und durch einen Unfall nicht mehr hören kann oder durch eine Krankheit – Also, viele Kinder haben früher durch Meningitis oder durch Röteln oder durch Masern, Mumps, diese ganzen Kinderkrankheiten, gegen die man jetzt gut impfen kann – als man das noch nicht konnte, haben viele Kinder deswegen eine Hörschädigung bekommen, die waren dann ganz taub. Das ist ja heute nicht mehr oft der Fall, weil die meisten Kinder geimpft werden. Aber wenn man schonmal gehört hat und dann ein Implantat bekommt, dann ist es auch viel einfacher, wieder hören zu lernen. Aber wenn man nie gehört hat, über Jahre, dann ist es mühsamer.

LSW: Es gibt doch bestimmt einen ziemlich großen Unterschied zwischen den verschiedenen Ländern und den Gebärdensprachen. Gibt es da eine Gebärdensprache, die der deutschen noch am nächsten ist und die man hier verstehen kann?
Fr. Czerwinski: Also, Gebärdensprache an sich kann man eigentlich in allen Ländern gut verstehen, wenn man sie gut kann. Ich habe eine Freundin, die war in Amerika, an der Gallaudet University, das ist eine Universität nur für Gehörlose, da sprechen alle Gebärden, da ist man total der Außenseiter, wenn man nicht Gebärden kann. Meine Freundin war dort und hat dort ASL, also American Sign Language, gelernt, spricht auch super gut, aber die wollte Dolmetscherin werden, hier in Deutschland, und musste sich viel umstellen, weil es doch eine andere Sprache ist.
LSW: Heißt das, man kann das in den amerikanischen Medien auch gut verstehen, also in Planet of the Apes ist ja gerade viel drin.
Fr. Czerwinski: Wenn man es gut kann, dann ja. Das kann man schon verstehen. Aber meine Gebärdenkenntnisse sind da leider auch nicht so gut. Ich habe damals im Studium leider keine Gebärden gelernt, da galt es noch: Das verträgt sich nicht, entweder kann ein Kind reden lernen oder Gebärden. Und wenn ein Kind noch gehört hat, dann sagte man, das muss sprechen lernen und Gebärden soll es nicht. Das ist in der Geschichte der Gehörlosendidaktik ein ganz schwarzes Thema, ist auch heute noch umstritten, viele sagen heute noch Gebärden sind nicht gut, aber mittlerweile ist die Gebärdensprache als vollständige Sprache anerkannt. Und es ist eine eigene Sprache mit eigener Grammatik. Ich kann mal ein Beispiel machen. Es gibt auch zei Unterschiede, es gibt LGB, das sind lautsprachenbegleitende Gebärden. Da mache ich zu jedem Wort, das ich spreche eine Gebärde. Also z. B. „das“, das ist das „S“ von den Buchstabenzeichen.

Fr. Czerwinski: „Das“, „Motorrad“, kennt ihr ja, nyemm-nyemm-nyemm.

Fr. Czerwinski: „Fährt“. [Flache, vertikale Hand von rechts nach links] „Den“, das ist das „N“, das ist für Gehörlose ganz schwierig zu unterscheiden, „den“ und „dem“ zu unterscheiden, das macht ihr wahrscheinlich oft auch noch falsch.

Fr. Czerwinski: „Berg hinauf“ [Bogenbewegung nach oben] Also habe ich jetzt zu jedem Wort eine Gebärde gemacht. Wenn ich jetzt Gebärdensprache mache, mache ich [zwei kurze Bewegungen, einmal „Motorrad“ und einmal die „Fährt“-Bewegung nach oben], ja, also mache ich so mein Motorrad [Flache, vertikale Hand] und so wäre mein Auto [Flache, horizontale Hand] […] Da sage ich also in zwei Gebärden den ganzen Satz. 🙂 Das ist viel ökonomischer. Und manchmal auch viel deutlicher, weil man dann auch mit Mimik oder Geschwindigkeit arbeitet. […] Da kann man also ganz viel mit Gebärden machen. Und ihr seht, da braucht man ganz viel den Oberkörper dazu und muss viel mit dem Gesicht und mit den Augen machen, und das kann man dann international ganz gut verstehen. Also, wenn ich so mache: 😦 Das könnt ihr in jeder Sprache gut verstehen. […] Also, die Körpersprache, die ihr alle verwendet, die hilft dann da unglaublich. Ihr merkt das vielleicht auch, wenn man in einer Fremdsprache spricht, wenn man telefoniert, auf Französisch, ist das furchtbar schwierig, wenn man dann aber jemanden trifft, der Französisch spricht, kann man da ganz viel mit Mimik und so machen, dann ist das viel leichter für uns zu sprechen und zu verstehen. Deshalb ist es für unsere Schüler extrem wichtig, ein gutes Mundbild zu haben, das Gesicht zu sehen. […] Wenn man Haare davor hat, ist es nicht so gut, wenn man Kuagummi kaut ist das Verstehen nicht so gut. Und Licht ist ganz wichtig, dass man gut ausgeleuchtet ist. Dann macht man für alle das Verstehen leichter. Das ist ja das schöne, was für unsere Kinder gut ist, ist für alle Kinder und alle Beteiligten gut. In meinem Alter hat man auch schon ein bisschen Probleme, nicht mehr gut zu hören. 🙂 Das fängt ja in meinem Alter schon ganz gut an. Und das wird uns wahrscheinlich allen mal so gehen, wie wir alle gern Musik hören, dauernd irgendwelche Kophörer in den Ohren haben, vor allem so die Teenager, sind ja mit dem Handy fast verwachsen. Und das führt später dann auch zu Hörschäden, leider, mit dem Alter. Ich habe in meiner Jugend viel Walkman genhört. Das ist nicht so gesund. 😀 […]

LSW: Ich find ja super, dass die Kids das Abitur machen können, aber wie geht’s dann weiter?
Fr. Czerwinski: Es gibt Gehörlose, die an der Uni studieren. Die haben dann zum Beispiel einen eigenen Dolmetscher, oder zwei Dolmetscher sind es dann meistens. Das muss man nur wahnsinnig durchkämpfen, dass man das bezahlt bekommt. Es gibt auch Schriftdolmetscher, das heißt, die Tippen direkt, wenn was gesprochen wird, tippen die das direkt in den PC. Und dann haben die ihr eigenes Tablet dabei und dann lesen die direkt mit, was geschrieben wird. Das haben wir z. B. bei Lehrerkonferenzen auch. Wir haben auch gehörlose Lehrer bei uns in der Schule, und Schwerhörige, und wir haben bei Konferenzen immer Schriftdolmetscher da. Die schreiben dann alles mit, das ist nicht immer ganz richtig, weil das so schnell gehen muss, die haben dann immer so Kürzel, die sie tippen, z. B. für Förderschullehrer machen die nur „FS“ und dann kommt „Förderschullehrer“ gleich getippt. Die haben also eine Art Steno am Computer. Und damit arbeiten wir dann auch. […]
Christine: […] Ich glaube, mit der heutigen Technik ist es heute vielleicht auch einfach, weil die Uni auch wesentlich medialer geworden ist. Die ganze Vorlesung gibt es danach, sage ich mal, zum Herunterladen. […]
Fr. Czerwinski: Was halt schwierig ist, ist wenn man wirklich auf Gebärdensprache angewiesen ist. Man braucht ja für jedes Wort eigentlich eine Gebärde. Aber es reicht ja nicht, wenn man im Phyikunterricht […] sagt „Katalysator“, dann wissen die Kinder trotzdem nicht, was ein Katalysator ist, nur weil ich die Gebärde mache. Trotzdem muss ich diese Gebärde mit Inhalt füllen. […] Es reicht nicht, wenn ich alles einfach nur gebärde. […]

Christine: Gibt’s bei euch denn die normalen Fächer? Oder habt ihr auch irgendein besonderes Fach? Zum Beispiel frage ich mich: Geht Musik, wenn Kinder taub sind?
Fr. Czerwinski: Wir machen einfach ganz laut Musik, mit Trommeln und so. Geht Prima. 🙂 […] Und wir haben das Fach Gehörlosenkunde, also Gebärdensprache. Einmal die Woche macht der Herr Ridder bei uns Gebärdenunterricht. Der ließt dann auch […] Bilderbücher in Gebärden, z. B.
LSW: Haben wir hier ein Buch, in dem alle Gebärden drin sind?
Christine: Nein, aber vielleicht sollten wir uns so eins mal besorgen.
Ret: Wir haben genau ein Buch, das heißt Henriette Bimmelbahn [Planet Willi (a. d. R.)], da sind ein paar Gebärden drin.

LSW: Was heißt denn „ich liebe dich“?
Fr. Czerwinski: Da gibt’s verschiedene… also, es gibt ein Zeichen – das ist das „i“, das ist das „L“ und das ist das „Y“. D. h., wenn man so macht, dann heißt das „I love you“, also auf Englisch. […]

LSW: Gibt es auch Schimpfwörter auf Gebärden?
Fr. Czerwinski: Die weiß ich natürlich nicht. 😉

LSW: Wie machen die Sport?
Fr. Czerwinski: Ganz normal. Sport kann jeder machen. Also, nur beim Schwimmen wird es manchmal schwierig, mit dem Hörgerät, die die anhaben, dann ist es einfach ein bisschen schwierig, da muss man vorher erklären. […] Und dann erst die Hörgeräte ausziehen. […] Aber es gibt mittlerweile CIs, mit denen man unter Wasser hören kann. […] Ja, dann hören die besser als du.

Fr. Czerwinski: Ich kann euch noch etwas Lustiges zu der FM-Anlage erzählen. […] Wenn man als Lehrer vergisst, sie auszumachen, in der Pause, dann können nämlich die Kinder mit Hörgeräten die Lehrer belauschen. Mir ist es mal passiert, ich hatte die auf der Toilette angelassen. 😅

LSW: Wenn das FM-Geräte sind, kann man damit Radios stören?
Fr. Czerwinski: Das sind bestimmte Frequenzen. […] Ist mittlerweile auch nicht mehr FM, das ist der falsche Begriff, mittlerweile. Das wird nicht mehr über Radio übertragen, sondern über… [Bluetooth, meistens].

500 € für die Ruth-Schaumann-Schule

Bücher helfen! ist ein ganz besonderes Projekt für uns, denn mit unserem großen Bücherflohmarkt können wir einiges an Geld einer wohltätigen Organisation im Saarland spenden. Letzte Woche haben wir einen Check schon ausgestellt. Und diese Woche gibt es 500 € für die staatliche Förderschule mit überregionalem Förderzentrum Hören und Kommunikation.

Ein Check von 500 € für die Ruth-Schaumann-Schule.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Czerwinski – und an ihren Schülern, die für uns ihre Zeit aufgeopfert haben, um uns zu zeigen und zu beschreiben, wie in Deutschland eine vollkommen andere Sprache täglich benutzt wird und welche anderen Möglichkeiten es gibt, eigentlich allen Menschen das Leben leichter zu machen, wenn man

Zum Abschluss unserer sinn-vollen und sinnes-reichen Weihnachtswochen bleiben nur noch zwei Sinne übrig – und die werden wir voll ausnutzen.

Tolle, lege; Tolle, lege!

Ret