Archiv der Kategorie: Mittwoch

Mittwochsgruppe

{Das Weihnachtsmaus-Projekt} – Die Weihnachtsmaus ist sonderbar…

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Jahr für Jahr haben wir in unserer Lese- und Schreibwerkstatt an den Adventssamstagen eine besondere Aktion: den Geschichtenzauber im Advent. Vier Wochen lang basteln, backen, singen wir mit den Kindern und natürlich lesen wir auch ganz viel vor.

In diesem Jahr haben wir uns ein besonderes Projekt überlegt:

„Das Weihnachtsmaus-Projekt“

Was es damit auf sich hat? Wir möchten in den nächsten Wochen jede Menge Aktionen rund um James Krüss´wundervolles Gedicht von der geheimnisvollen Weihnachtsmaus durchführen.

Wir werden Erzähllaternen basteln, Weihnachtsmäuse backen und basteln, es werden Geschichten über die Maus geschrieben, ihr könnt euch bald ein selbstentworfenes Memory downloaden, Ausmalbilder und vieles, vieles mehr.

Auf dem Blog wird so nach und nach ein Sammelsurium der unterschiedlichsten Ideen und Anregungen zum Nach-, Mit- und Weitermachen entstehen.

Hier findet ihr zum Beispiel viele Bastelideen.

Und wir werden der Weihnachtsmaus auch eine Stimme geben: denn wir werden das Gedicht auch einsprechen und zum Anhören hier auf unserer Lesenische anbieten.

Doch die Idee geht noch weiter, denn wir wünschen uns (ein Lese- und Schreibwerkstatt-Weihnachtswunsch sozusagen), dass die Weihnachtsmaus auch von anderen Menschen eine Stimme bekommt. So hätten wir am Ende viele unterschiedliche Sprechversionen und die Weihnachtsmaus selbst wäre sozusagen in aller Munde.

Unsere kleinen und großen Leseratten haben schon eine ganze Wunschliste, wen sie sich da alles als Sprecher wünschen würden. Ob der ein oder andere Wunsch in Erfüllung geht?

Wir hoffen es.

Doch wie könnt ihr mitmachen?

Malt uns bis zum 23.12.2015 ein Bild von der Weihnachtsmaus, denn wir würden gerne viele Bilder zu einem kleinen youtube-Video zusammenfügen und auf unserem Channel all eure Werke zeigen.

Oder schreibt uns eine Geschichte oder ein Gedicht über die Maus. Auch hier könnt ihr bis zum 23.12.2015 mitmachen und wir veröffentlichen eure Werke hier.

Gewinnen könnt ihr übrigens auch etwas: nämlich tolle Buchpakete, die wir für euch altersgemäß packen werden. Aus allen Einsendungen wählen wir fünf Gewinner aus, die dann jeweils ein Buchpaket im Wert von ca. 30 € bekommen. Na, da lohnt es sich doch zu Stift und Papier zu greifen!

Eure Werke könnt ihr an info@papierverziert.de senden. Seid ihr noch nicht 18, dann braucht ihr die Erlaubnis eurer Eltern um mitzumachen.

Und natürlich freuen wir uns auf weitere Ideen rund um die Weihnachtsmaus. Egal, ob ihr das Gedicht auch für uns einsprecht, etwas zum Thema bastelt oder was auch immer euch einfällt: wir sind gespannt und werden auf unserer Lesenische all eure Ideen sammeln.

Passt also gut auf eure Süßigkeitenteller auf!

Nicht, dass die Weihnachtsmaus auch bei euch die ein oder andere Nascherei stibitzt.

Liebe Grüße

Christine

{Ein LeseZeichen setzen – Lesen mit Herz} – Was gerade mein Herz bewegt

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Ich hatte Anfang der letzten Woche eine Idee, sehr spontan – aber sie war mir wichtig. Der ein oder andere von euch hat vielleicht schon auf fb gelesen, um was es dabei geht. Für die anderen folgt hier erst einmal die Erklärung. Und dann erzähle ich euch ein wenig mehr über die Aktion Ein LeseZeichen setzen – Lesen mit Herz. Also auf jeden Fall bis zum Ende lesen 😉

Mit einem Brief von mir, den Nadine von pünktchenstempel für mich in zwei Stampin´Up-Foren im Internet geteilt hat, fing alles an:

Mit gebastelten Lesezeichen den Kinder-Hospizdienst unterstützen

Bastler gesucht für die Aktion „Bücher helfen“

Liebe Bastelfeen,
mein Name ist Christine Sinnwell-Backes und seit vielen Jahren leite ich in meiner Freizeit die Lese- und Schreibwerkstatt in Nalbach. In den Gruppenstunden geht es mir darum Kinder und Jugendliche für die Welt der Bücher und Literatur zu begeistern.
Und seit vielen Jahren veranstalten wir große Bücherflohmärkte aus deren Erlös wir unsere Kinder- Und Jugendbücherei immer weiter ausbauen und mit dem Projekt „Bücher helfen!“ auch jedes Mal soziale Projekte wie z.B. den Kinder-Hospizdienst Saar oder auch die Elterninitiative krebskranker Kinder unterstützen.
Wem wir einen Teil des Erlöses spenden, entscheiden jedes Mal die Kinder der Gruppe. Nun kam mir heute spontan der Gedanke, dass wir in diesem Jahr speziell für den Kinder-Hospizdienst auch zusätzlich Lesezeichen verkaufen könnten.
Doch so schnell bekomme ich so viele Lesezeichen nicht mehr gebastelt, denn der Bücherflohmarkt ist bereits am 22.03. Und hier kommt ihr ins Spiel:
Ich selbst bin noch relativ neu im Stampin´up-Universum, verfolge aber mit absoluter Begeisterung, mit wie viel kreativer Energie gebloggt, gestempelt, gestanzt wird. Und da dachte ich mir, dass vielleicht der ein oder andere von euch Zeit und Lust hat, ein paar Lesezeichen für das Projekt zu basteln und ins Saarland zu schicken?
Porto kann ich keines ersetzen, alles was ich euch anbieten kann, ist die Chance eine wirklich wertvolle und wichtige Sache zu unterstützen und euch zu garantieren, dass jeder Cent aus dem Lesezeichenverkauf dort ankommt wo er gebraucht wird.
Und auf meinen Blogs www.littleredtemptations.com und www.lesenische.wordpress.com werde ich über die Aktion berichten und jeden verlinken und auflisten, der uns unterstützt.
Wer also kreativ werden und Gutes dabei tun möchte, schreibt mir einfach eine Mail an christine_sinnwell@web.de und ich sage euch meine Adresse.

Es würde mich freuen, wenn ich das ein oder andere Bastelherz für die Aktion gewinnen könnte!

Liebe Grüße

Christine

Im Lauf dieser Woche habe ich Mails von Frauen aus ganz Deutschland bekommen. Frauen, die diese Idee begeistert aufgreifen, sich hinsetzen und ein paar Lesezeichen basteln. Frauen, die die Idee auf ihren Blogs, fb-Accounts oder in ihren Teams und Freundeskreisen weiter tragen…

Das Saarland hat in einer Imagekampagne einmal den Spruch gewählt: “Großes entsteht immer im Kleinen” und genau so empfinde ich gerade das, was hier passiert.

Nächste Woche haben wir unseren Bücherflohmarkt und mehrere Hunderte Bücherfreunde kommen an diesem Tag. Viele werden die Aktion

“Ein LeseZeichen setzen – Lesen mit Herz” (so habe ich sie mittlerweile genannt) gerne unterstützen und damit auch den Kinder-Hospizdienst Saar.

Warum gerade der Kinder-Hospizdienst? Mir geht der Gedanke unheimlich nahe, dass man sein Kind verlieren kann. Einen schwereren Schicksalsschlag können Eltern nicht bekommen. Die Schicksale, die der Kinder-Hospizdienst Tag für Tag mitträgt sind sehr schwere und unsagbar Traurige denn am Ende steht immer der Tod des Kindes.

Die Menschen, die der Kinder-Hospizdienst unterstützt erleben und leben in einer Ausnahmesituation. Sie haben ein Kind, das unsagbar schwer krank ist und dem ein oft langer Leidensweg bevor steht. Was muss das für die Eltern bedeuten? Ihr Kind beim Sterben zu begleiten. Es zu pflegen, ihm das verbleibende Leben so gut und so lebenswert wie möglich zu machen. Das eigene Leben und eigene Bedürfnisse komplett zurück zustellen. Das Motto des Kinder-Hospizdienst Saar ist: “Es gibt noch viel zu leben”.

Und die Zeit, die den Kindern bleibt, die Zeit die den Familien bleibt, die unterstützt und trägt der Kinder-Hospizdienst Saar mit. Ich bin nicht betroffen, aber es macht mich betroffen, dass es ein solches Leid und solche Schicksale gibt. Und genau deshalb ist es der Kinder-Hospizdienst, den ich mit der Aktion unterstützen möchte.

Deshalb möchte ich all den Bastlerinnen, die die Aktion “Ein LeseZeichen setzen – Lesen mit Herz” unterstützen von ganzem Herzen Danke sagen. Danke für die Lesezeichen und für eure Zeit, die ihr in diese Aktion investiert habt.

Aber viel mehr noch: Danke für die Geste, die all diesen Menschen auch zeigt, dass ihr an sie denkt, dass ihre Schicksale euch berühren und dass ihr sie auf ihrem schweren Weg unterstützt.

In Gedanken überlege ich, wie die Aktion auch nach dem Bücherflohmarkt weiter gehen kann. Was wäre, wenn man die Lesezeichen auch in Buchhandlungen, in Büchereien etc. verkaufen könnte? Was wäre, wenn Schulen, Kindergärten oder eben wir Bastler weiter basteln und weitere “LeseZeichen” setzen?

In meinem Kopf wirbeln die Ideen ganz wild und in meinem Herzen spüre ich: das gerade ist erst der Anfang.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende und werde euch auf dem Laufenden halten über die Aktion!

Tausend Grüße

Christine

Rettet die Weihnachtskarten!

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Weihnachtliche Grüße versenden und dabei unser Afrika-Projekt unterstützen

Weihnachtliche Grüße per Post zu senden wird seltener. Die neuen Medien verdrängen die handgeschriebenen Weihnachtsgrüße oftmals. Viele Menschen senden ihre Weihnachtsgrüße heute per Mail oder What´s App. Die kleinen Leseratten der Lese- und Schreibwerkstatt finden das eigentlich schade, denn freut man sich nicht ganz besonders, wenn man den Briefkasten öffnet und darin Weihnachtspost findet?

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Den liebevollen Brauch Weihnachtskarten ganz klassisch zu versenden möchten die Leseratten deshalb in diesem Jahr wieder aufleben lassen. Dafür haben wir zwei weihnachtliche Kartenmotive entworfen und diese einmal als Postkarte mit abziehbarem Aufkleber sowie als klassische Weihnachtskarte zum Aufklappen gestaltet.

Für 1 € pro Karte kann man diese in der Lese- und Schreibwerkstatt, in der Bücherecke Nalbach bei Margarete Fell, in Eppelborn bei Juchems Naschwerk sowie in Diefflen im Drachenwinkel erwerben.  Aber auch über unseren Blog kann man Karten kaufen. Dazu einfach eine Mail an info@lese-schreib-werkstatt.de schreiben.

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Der Erlös der Aktion „Rettet die Weihnachtskarten“ geht in die Portokasse unseres Afrika-Projektes. Seit Anfang des Jahres hat unser Leseclub einen Partnerclub an der Elfenbeinküste. Dort lernen afrikanische Schüler in ihrer Freizeit Deutsch in einem Deutschclub. Im Rahmen dieser Clubfreundschaft haben die Kinder der Lese- und Schreibwerkstatt in den vergangenen Wochen Stifte, Spielsachen, Schulsachen und mehr gesammelt um diese ihren Freunden an der Elfenbeinküste zu senden. Da das Porto sehr hoch ist, erhofft sich die Lese- und Schreibwerkstatt mit der Kartenaktion einen Teil der Kosten abzudecken.

Wir wollen in diesem Jahr mit der Aktion „Rettet die Weihnachtskarte“ doppelt Gutes tun. Zum einen hoffen wir, dass wir manches Lächeln bei den Empfängern der Weihnachtsgrüße auslösen können, zum anderen möchten wir aber auch möglichst alle Sachspenden nach Afrika senden können.

Liebe Grüße

Christine

 

Unser kleines Vorweihnachtswunder – Hilfe für die Elfenbeinküste

Mein persönliches kleines Weihnachtswunder findet momentan jeden Tag Stück für Stück statt…

Vor einigen Tagen/Wochen habe ich bei fb und in unserem Gemeindeblatt eine Bitte geäußert: Stifte, Schokolade, Seife, Schulsachen und manches mehr wollte ich für unsere Leseclubfreunde an der Elfenbeinküste sammeln.
Mehr über das Projekt findet ihr auf dem Blog, wenn ihr Elfenbeinküste in unser Suchfeld eingebt.
Niemals hätte ich damit gerechnet, dass so viele Menschen dieser Bitte nachkommen würden und eine solche Welle der Hilfsbereitschaft losgetreten wird.
Wir bekommen von so vielen Menschen Tüten und Kisten mit so vielem von dem, was wir für Olivier Kouadio und seine Schützlinge brauchen. Ich bin so gerührt! Menschen, die mich gar nicht kennen, schicken mir Pakete zu und als ich erzählt habe, dass wir auch Hilfe beim Porto brauchen (und das brauchen wir in der Tat dringend, denn wir werden fast 1000 € brauchen um all die gespendeten Dinge nach Afrika zu senden) haben nun auch Leute angefangen für unsere Portokasse zu spenden. Ein Dank geht an dieser Stelle auch schon einmal an Dirk Boudier und seine Komturei.
Deshalb auf diesem Weg: ein tiefes, von Herzen kommendes DANKESCHÖN!
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Auf dem Bild seht ihr, wie in unseren Gruppenstunden momentan Woche für Woche Spenden eingehen.

Ihr sorgt dafür, dass mein Herz voll ist von weihnachtlichen Gefühlen und ich glaube seit ich ein Kind war, habe ich den Geist der Weihnacht nie stärker gespürt, wie in diesem Jahr!

Da uns das Zusammensuchen des Portos sehr beschäftigt, kann ich euch an dieser Stelle schon einmal verraten, dass wir ein ganz besonderes Projekt ins Leben gerufen haben. „Rettet die Weihnachtskarte“ heißt es und wir hoffen, dass wir damit einen guten Teil des Portos stemmen können. Doch dazu bald mehr!

Hier seht ihr schon mal wie fleißig meine Jugendgruppe am Vorbereiten der Aktion ist:

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Eine wunderbare vorweihnachtliche Zeit!

Christine

Eine Runde Lieblingsbücher

Diesen Mittwoch haben wir alle unsere größten Schätze dabei. Unsere Lieblingsbücher. Wir hatten eine schöne Zeit, mit Tee und Plätzchen und vielen guten Büchern.10531191_725783210814079_150118359_n 10523355_725782950814105_1512971511_n
Hier findet ihr alle Bücher, die wir vorgestellt haben. Die Buchtitel in Orange könnt ihr anklicken, dann kommt ihr zum Buchtipp mit mehr Informationen.

  • Die Fundsache
    Halb Bildebuch, halb Graphic Novel, voller wunderbarer Illustrationen und mit einer schönen, merkwürdigen Geschichte.
  • Bartimäus – Das Amulett von Samarkand
    Fantasy, eine Parallelwelt, in der verfeindete Politiker sich seit Jahrtausenden mit Dämonenbeschwörung gegenseitig an den Kragen gehen. Erzählt wird mit schwarzem Humor aus Sicht eines der Dämonen.
  • Gemmas Visionen – Der geheime Zirkel I
    Im viktorianischen Zeitalter findet ein Mädchen in einem Internat zusammen mit drei anderen Mädchen über ein geheimes magisches Reich heraus. Romantik, Geheimnisse und Gefahr dürfen da natürlich nicht fehlen.
  • Titus Tatz
    Ein schönes Buch über eine reinrassige Katze, die nach dem Tod seiner Herrin auf die Straße geht, um mit seinen mesopotanischen Vorfahren wieder in Einklang zu gelangen und Mut und Kampf zu meistern. Denn zu Hause lauern gefährliche Gestalten.
  • Der Medicus
    Eine gute Einführung in historische Romane, die realistisch mittelalterliche Verhältnisse der Medizin in Europa und im Abendland darstellt.
  • Midgard
    Dieses Buch erweckt Interesse an nordischer Mythologie. Die Götterdämmerung und das Ende der Welt ist nahe. Alles liegt nun in den Händen eines Jungen.
  • Der Feuerstein
    Trotz Prinzessin als Hauptcharakter ein überraschend gutes Buch. Denn sie ist eine interessante Figur, gar nicht mal so hübsch, geprägt von Selbstzweifeln und dem geheimnisvollen Feuerstein in ihrem Bauchnabel. Schließlich gelingt es ihr langsam, über sich selbst herauszuwachsen.
  • Bitterzart
    In der nahen Zukunft sind Schokolade und Kaffee verboten! Das Mafia-Geschäft blüht und die weibliche Hauptfigur muss sich in einer Welt behaupten, die knapp an Resourcen ist und strenger geregelt ist. Dabei will sie eigentlich nichts mit der kriminellen Seite der Familie zu tun haben, doch als ihr Freund mit Schokolade vergiftet wird, kommen immer mehr Probleme auf sie und auf ihre Geschwister zu…
  • Isola (und ein zweiter Buchtipp)
    Eine Insel, überall Kameras, 6 Jungs und 6 Mädchen. Das Filmprojekt klingt toll, ein „Mörder“-Spiel soll für die richtige Stimmung sorgen – wer verliert, muss das Inselparadies verlassen. Doch das stellt sich als gefährlicher als geplant heraus, denn das hier ist ein Thriller vom Feinsten.
  • Harry Potter und der Stein der Weisen
    Ein Buch, das keine Vorstellung benötigt. Mit einem richtigen Potterhead war das Buch gleich in drei Sprachausgaben da: Deutsch, Englisch und Französisch.
  • Ravinia
    Das Buch kann mit einem Wort, das dort oft benutzt wird, gut beschrieben werden: düster-golden. Mit einem magischen Schlüssel kommt man in eine andere Welt, in der Menschen mit besonderen Talenten leben. Dort, in der Stadt Ravinia, waren auch die verstorbenen Eltern der Heldin, die jetzt versucht der Sache auf den Grund zu gehen.
  • Mitternachtszirkus
    Als der spinnenversessene Junge eine Freak-Show besucht, wird er zum Halb-Vampir verwandelt. Ein neues Leben voller toller und nicht so toller Neuheiten. Langweilig ist es auf keinen Fall.
  • Die Spiderwicks
    Eine sehr gute Kinderbuchreihe über Kinder, die in ein altes Haus einziehen und langsam über Kobolde und andere magische Wesen um sie herum lernen.
  • Das Austauschkind
    Schullektüre, und damit eines der wenigen Bücher, die Wenigleser von hinten bis vorne geschafft haben. Teile des Buchs sind in Englisch.
  • Artemis Fowl
    Artemis Fowl ist eine Mischung aus Fantasy und Science Fiction, mit einem jungen Verbrechergenie gegen die hochtechnisierte Polizei der Elfen.
    Die in sich abgeschlossenen Bände der Reihe waren ein Riesenerfolg, was man vielleicht durch die englische Umschlaggestaltung besser sieht als durch die der deutschen:

  • Lost Girl
    Doppelgänger werden erschaffen, um reiche Menschen zu ersetzen, falls sie sterben. Ein etwas sadistisches Mädchen aus einer reichen Familie macht einer Doppelgängerin das Leben zur Hölle, denn alles, was ihr passiert, muss ihr Doppelgänger so gut wie möglich erlernen. Dann stirbt sie tatsächlich und der Doppelgängern fühlt sich völlig fremd im neuen Leben, sie sieht zwar so aus wie das Mädchen, denkt aber völlig anders.
  • Katies unverzichtbare!! Gebrauchsanweisung: für die katastrophenfreie Steuerung deines Erziehungsberechtigten
    Auch für Wenigleser geeignet, voller witziger Tipps zum Ausprobieren an den eigenen Eltern. 😉

Heute bin ich – oder ein Teich voller Geschichtenfische

Mit einem ganz besonderen Buch arbeiten wir momentan in der Lese- und Schreibwerkstat: „Heute bin ich“ heißt das preisgekrönte Bilderbuch von Mies van Hout aus dem aracari-Verlag. Und in dem Buch erwarten uns bunt gemalte Fische, die ganz verschiedene Emotionen ausdrücken. Nur ein Wort pro Seite und ein gemalter Fisch reichen dabei aus, dass unsere Fantasie die tollsten Geschichten zu den Fischen entstehen lässt.

Heute bin ich
Warum ist der eine Fisch wohl so wütend und was ist dem verblüfften Fisch wohl vor der Nase vorbeigeschwommen? Mit dem Buch lässt sich ganz herrlich arbeiten und es macht unglaublich viel Freude, die Seiten gemeinsam mit den Kindern zu entdecken.

Heute bin ich

Für unsere Leseratten hieß das, erst einmal raten, welcher Fisch wohl welches Gefühl darstellt und auch warum es gerade dieses spezielle Gefühl ist. Wie erkennt man einen verliebten Fisch? Nach dieser Raterunde wurden wir dann aber selbst kreativ: jedes Kind gestaltete einen bunten Gefühlsfisch und ließ ihn in unseren Geschichtenteich.
Die Fische haben wir auf schwarzes Tonpapier mit Pastellkreiden gemalt. Die Kreiden haben eine schöne Leuchtkraft, so dass die Fische nachher richtig schön strahlen.

Heute bin ich

Heute bin ich

Wir haben die Fische ausgeschnitten und einlaminiert. Vorne kam eine Büroklammer daran, so dass wir die Fische mit einer improvisierten Angel auch tatsächlich angeln konnten.

Heute bin ich

Heute bin ich

Aus den Fischen wurden dann Geschichten in denen die Kinder Abenteuer erfanden die die Fische erlebt haben. Einige der Geschichten stellen wir euch hier in der nächsten Zeit vor. Am Ende des Beitrages erwartet euch die erste Geschichte von Luca (9 oder mittlerweile schon 10 Jahre alt)
Da gibt es mutige Fische, deren Eltern entführt wurden, schlecht gelaunte Fische, denen die Freundin ausgespannt wurde und und und!

Heute bin ich

Heute bin ich

Heute bin ich

In den nächsten beiden Wochen werden uns die Fische noch durch unsere Gruppenstunden begleiten. Wir werden das Märchen vom Fischer und seiner Frau vorlesen und auch noch kleine Plätzchen in Fischform backen. Es wird ein Gefühls-Fisch-Quartett geben und manches mehr.
Über neue Gesichter in unserer Lese- und Schreibwerkstatt freuen wir uns immer.
Leseratten ab 7 Jahre treffen sich samstags zwischen 10.00 und 12.00 Uhr. Die Jugendgruppe ab 11 Jahre findet jeden Mittwoch von 17.30 bis 19.30 Uhr statt.

Wir freuen uns auf euch!
Christine

Verschwundene Eltern

(von Luca S.)

Leo ist ein 7 Jahre alter Fisch. Er geht in die Fischschule am Korallenriff 5.
In der ersten Stunde haben sie Mathematik. Frau Lachs, die Lehrerin fragt Leo:
,,Wie viel sind 5 Planktons minus 3 Planktons ?“ ,,Es sind 2 Planktons und wenn ich sie gegessen hab, sind es keine mehr.“ , antwortet Leo. Es klingelt zur Pause. Alle Fischkinder schwimmen durch die Fluren nach draußen. Leo unterhält sich mit seinem Freund Tim : ,, wir bekommen ja nachher schon Zeugnisse. Das zeig ich zu Hause sofort meinen Eltern.“ Als nächstes bekamen sie Zeugnisse. Nach der Schule wollte Leo zu Hause sein Zeugnis seinen Eltern zeigen, die waren nicht da. Leo sah nur dass alles umgeschmissen worden war und an der Wand waren Blutspuren zu sehen. Leo bekam es mit der Angst zu tun. Plötzlich sah er einen Fisch mit einem Umhang und einem Beutel. Er folgte dem Fisch in eine stockfinstere Höhle. Er sagte: ,,Lass sofort meine Eltern frei!“ Der Unbekannte forderte : ,,Gib mir zuerst eure goldene Vase!“ Leo schwamm schnell nach Hause, nahm die Vase und schwamm zurück zur Höhle. Leo knallte dem Unbekannten die Vase gegen den Kopf, der dann ohnmächtig wurde. Schnell nahm Leo die Vase und den Beutel und befreite seine Eltern. Zu Hause angekommen sperrten sie alles ab und waren glücklich und Leo konnte ihnen endlich sein Zeugnis zeigen.

The End

Buchcover malen und erraten

Seit einiger Zeit spielen wir ab und an ein Spiel, in dem es darum geht, Bücher allein anhand ihrer Cover zu erkennen oder erraten. Den Buchtitel und den Autor abzudecken reicht da natürlich nicht, deswegen müssen wir die Umschlaggestaltung abmalen.

Inspiriert waren wir von einer Facebook-Gewinn-Aktion von epubli:

Wir haben schon einige fertig, hier sind noch die Cover von Mittwoch:cover 086cover 089 cover 088 cover 087  cover 085 cover 084 cover 083 cover 074 cover 066

Kennt ihr die Bücher?

Geschichten aus dem Drachenwinkel

32-DSC_1671 Letzten Mittwoch ging es wieder in den Drachenwinkel. Wer den noch nicht kennt, der Drachenwinkel ist eine Buchhandlung in Dieffeln, die eine ganz besondere Atmosphäre hat. Fantasybücher, schwarze T-Shirts, Drachenstatuen, Plüschtiere, eine Lesecouch und eine Bar.

Grund dafür ist eine aktuelle Ausschreibung. Bis zum 15.05.2014 kann man dem UlrichBurger-Verlag für „Geschichten aus dem Drachenwinkel“ Werke zuschicken. Hier könnt ihr alles darüber lesen. Wer gute Geschichten schreibt, kann in einer Geschichtensammlung veröffentlicht werden.

23-DSC_1660Wir waren fleißig. Inspiration gab es überall. Vom schwarzem Humor auf den T-Shirts und Postkarten bis hin zu den ganzen Büchern rundherum, am Ende hatten alle irgendetwas daraus zusammengestellt. Zum Fertigstellen haben wir zum Glück noch ein kleines bisschen Zeit.

 

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Wir bedanken uns ganz herzlich beim Drachenwinkel. Extra für uns blieb der Laden noch eine Weile länger offen.

Es ist immer wieder toll vorbeizuschauen.

Babyparty

Wir stehen vor der Tür, alles ist bereit, und klingeln. Christines Mann macht auf, wir gehen nach oben und dann sieht sie uns alle: Sonst kommt sie als Gruppenleiterin zur Lese- und Schreibwerkstatt, heute kommt die Lese- und Schreibwerkstatt zu ihr.

Wie von uns geplant, kommt der Besuch für sie überraschend, denn so gehört sich das für eine Babyparty.

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Cupcakes, Cakepos, „Babykuchen“, blaue Luftballons, ein paar Süßigkeiten und Piratenteller (blaue Teller haben wir doch nicht gefunden) werden verteilt. Das Fruchtblasen-Spiel und das B-Wort-Spiel können sofort anfangen: Jeder bekommt einen Becher und eine Schnur mit drei Haribo-Schnullern.
(Mehr dazu findet ihr in der Planung von letzter Woche.)

Christine freut sich, aber auch ihre Tochter scheint ihren Spaß zu haben. Luftballons sind toll.
Der Babykuchen wird angeschnitten, die Stücke sind verteilt… wer findet die Figur in seinem Stück? Kurze Zeit später: Christines Mann findet etwas in einem Bissen. Er bekommt die blaue Krone. Eine goldene Ersatzkrone ist noch übrig und der neu gekrönte Vater darf entscheiden, wer sie tragen darf: seine Tochter.

Die Geschenke werden mit Freuden entgegengenommen und von der kleinen Tochter ausgepackt. Der Sorgenfresser bekommt fast sofort einen Namen: Fridolin. Auch die von allen unterschriebene Karte, der Strampler und die Pamperstasche sind ein Knüller.
Eine letzte Überraschung wurde noch für Christines Geburtstag Ende des Jahres aufgespart.
Mehr davon wenn es soweit ist.

Leider sind zwei Stunden doch eine relativ kurze Zeit, die „Fruchtblasen“ sind geplatzt, das B-Wort zweimal gesagt (das Schnurraten haben wir doch nicht gemacht) und einige müssen jetzt schnell gehen. Es war auf jeden Fall spaßig.

Planung Babyparty

Bald ist es schon soweit! Wir müssen uns beeilen, denn die Geburt des Babys unserer Gruppenleiterin Christine hat sich nach vorne verschoben. Zum Glück hatten wir schon viel im Voraus geplant und außerdem haben wir die Unterstützung ihres Ehemanns. Damit kann der Überraschungsparty nichts mehr im Wege stehen.

Babypartys oder baby shower sind in den USA zu einer Tradition geworden: Vor der Geburt des Kindes gibt es eine richtige kleine Party, allerdings soll die werdende Mutter davon möglichst nichts erfahren und überrascht werden. Essen, Getränke und Geschenke für das neue Bündel des Lebens sind ebenso wichtig wie kitschige Dekoration (blau für Jungs und pink für Mädchen) und Partyspiele passend zum Thema, alles organisiert von Freunden und Familie.

Auch in Deutschland findet diese Tradition von jenseits des großen Teichs immer größeren Anklang. Auch Christine konnte sich dafür begeistern. Weil aber niemand anderes eine Babyparty für sie geplant hatte und wir Christine wegend der Schwangerschaft so lange nicht gesehen haben, wollte ihr die Mittwochsgruppe der Lese- und Schreibwerkstatt eine Freude bereiten.

Soweit also die Planung:

  • Spiele

    • Das B-Wort
      Am Anfang der Party bekommt jeder drei Haribo-Schnuller. Wer das Wort „Baby“ sagt, muss einen Schnuller an denjenigen abgeben, der ihn erwischt.
    • Babykuchen
      In Frankreich gibt es am Tag der Heiligen drei Könige einen Dreikönigskuchen mit eingebackener Figur. Wer die Figur in seinem Stück findet, ist für einen Tag König. Wir haben tatsächlich noch teifgefrorenen Kuchen übrig. Wer also das „Baby“ im Kuchenstück findet, darf die blau angemalte Krone tragen.
    • Schnurraten
      Jeder schneidet sich ein Stück Schnur ab; die Länge der Schnur soll der geschätzte Umfang des Bauchs sein. Wer am nächsten dran ist, gewinnt.
    • Die Fruchtblase
      Jeder erhät einen mit dem Getränk seiner Wahl gefüllten Becher. In jeden Becher kommt ein Eiswürfel, in dem eine Frucht eingeschlossen ist. Wenn der Eiswürfel geschmolzen ist und wenn die Frucht nach unten gesunken ist, dann ist die Fruchtblase geplatzt!
  • Dekoration

    Das Baby wird ein Junge werden und Julian heißen – blaue Deko ist gefragt!

    • Blaue Luftballons
      Gar nicht so einfach zu finden, aber trotzdem ein Muss.
    • Blaue Pappteller
    • Eine Karte
      Selbstgebastelt, natürlich! Also… blau… Leseratten-Motiv… fertig. Nach stundenlanger Bastelei:
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  • Essen

    • Cakepops
      Mit blauem Überguss, blauen Perlen und kleinen Babyfuß-Motiven.
    • Cupcakes
      Blaue Sahnehäuptchen, blaue Papierförmchen und blaue „It’s a boy“-Schildchen.
  • Geschenke

    Glücklicherweise kennen wir Eveline Mosbach, eine geübte Näherin, mit der die Lese- und Schreibwerkstatt schon früher gearbeitet hat.

    • Strampler
      Handgenäht und -gestaltet von Eveline.
    • Sorgenfresser
      Handgenäht und -gestaltet von Eveline.
    • Pamperstasche
      Auch von Eveline. In die Tasche kann einiges Praktisches hinein.

Die Planung steht, die Party kann kommen. Nächste Woche treffen wir uns extra früher, damit wir zu Christine fahren.