Archiv der Kategorie: Gruppen

Wir lachen alle in derselben Sprache

Hallo liebe Leseratten!

Auf der ganzen Welt ist jeder ein bisschen anders. Wir tragen andere Kleidung, leben in anderen Ländern und sprechen die verschiedensten Sprachen – nicht einmal Kopfschütteln für nein und Nicken für ja gibt es überall – doch eins ist überall gleich: Lächeln hat überall die selbe Bedeutung. Liebe, Glück, Sicherheit… alle Menschen wollen Gutes.

Deswegen wollen wir bei einer tollen Aktion mitmachen: One Smile – Wir lachen alle in derselben Sprache. Wie wir das machen, erfahrt ihr im Video:

Ich freue mich schon richtig darauf, eure Kunstwerke zu sehen!

Steffi
und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

Königliche Blumen

Hallo meine lieben Leseratten!

Auch diese Jahr möchten wir etwas für die Bienen machen. Eine Sache, die da wichtig ist, sind Blumen. Schaut euch das Video an:

Schöne sonnige Sommertage wünschen euch

Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

Biberbau

Hallo liebe Leseratten,

zum Welttag des Buches habt ihr bereits „Biber undercover“ bekommen. Und jetzt wird es an der Zeit, unseren Plan in die Wirklichkeit umzusetzen und die Weltherrschaf— ähm, unserem neuen Biberfreund zu helfen und ihn – und viele seiner Freunde – nach Hause zu seinem Damm zu bringen. Dafür brauchen wir (ganz klar) Biber… und Material für einen Damm. Hier kommt ihr ins Spiel: Jeder von euch sammelt einen Biber und einen Baumstamm für uns ein und dann bringen wir alle zusammen. Und wer weiß: Vielleicht helfen wir nicht nur unseren Biberfreunden, sondern gewinnen sogar einen Wettbewerb?

Schaut euch das Video an:

Und hier die anderen beiden Videos:

Ein Quiz zu Bibern haben wir auch vorbereitet.

Bei der Mission wünschen wir euch viel Erfolg!

Sonnige Grüße

Verena und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

Märchensticker

Liebe Leseratten,

heute haben wir uns eine Geschichte für euch ausgedacht – und ihr habt eine Sticker-Aufgabe:

Wenn euch die Geschichte gefällt, könnt ihr sie euch hier herunterladen:

Viel Spaß mit hoffentlich sehr bunten und fröhlichen Stickern,

Verena und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

Salzige Stunde

Meine lieben Leseratten,

Manche Dinge sind für uns so alltäglich, dass wir sie fast nicht mehr beachten. Dabei würden wir sie sehr vermissen, wenn sie auf einmal verschwinden würden. Dazu gehört auch das Salz! Wie fade wären einige eurer Speisen, ohne eine kleine Prise des weißen Puders?

Und tatsächlich ist das auch in der Geschichte der Menschheit aufgefallen. Salz war eine köstliche Kostbarkeit, die mit viel Geld bezahlt wurde. Kein Wunder also, dass Geschichten um das Gewürz entstanden sind. Heute möchte ich euch eine dieser Geschichten erzählen – ein anderes Märchen habe ich euch letztes Jahr schon vorgestellt.

Zusätzlich gibt es in der Basteltüte etwas, bei dem die Mütter vielleicht mal wegschauen sollten. 😉 Verena stellt euch das Thema im Video vor. Schaut es euch an:

Das Märchen im Video ist so alt, dass es rund um die Welt in verschiedenen Versionen erzählt wird. Ihr könnt es euch hier herunterladen und ausdrucken:

Ganz viel Freude und ein wunderschönes Wochenende

wünschen euch Christine und die Betreuer der Lese- und Schreibwerkstatt

6 Exemplare des Buchs Ein wirklich erstaunliches Ding, von Hank Green, auf einem Leuchttisch, zwischen ihnen steht eine Papierfigur in Form eines Roboters

Ein wirklich erstaunliches Ding (von Hank Green)

Lesecafé ist in unserer Gruppe der älteren Leseratten ein monatliches Treffen, bei dem wir uns (mit Tee & kleinen Naschereien) gegenseitig erzählen, was wir in letzter Zeit gelesen haben. In diesem Jahr haben wir damit angefangen, das Lesecafé über Videokonferenz aufzubauen. Hier ist nun ein Auszug aus einem der Lesecafé-Treffen!

Ret erzählt uns, wovon er schon seit einer Weile begeistert ist:

Auf einmal sind sie da: 3 Meter hohe Roboterstatuen, überall auf der Welt. Keiner weiß, was es mit ihnen auf sich hat, und sie sind aus einem Material geschaffen, das nicht von dieser Welt zu sein scheint. Und mittendrin ist April May – und das nur, weil sie die erste war, die ein Video von einer der Statuen gemacht hat und ihnen einen Namen gegeben hat: Carl.

Über Nacht wird sie berühmt – und stürzt sich mitten in die Debatte: Was wollen die Carls? Was bedeutet das für die Menschheit? Sind sie… gefährlich? April schlägt sich auf die Seite der Hoffnung für die Zukunft. Gleichzeitig löst sie das erste Rätsel, das die Carls im Internet versteckt haben – und löst damit eine weitreichende Veränderung aus, mit mehr Rätseln, die die Mitarbeit der ganzen Menschheit verlangt.

2 Exemplare der englischen Ausgabe An Absolutely Remarkable Thing und 2 Exemplare der deutschen Ausgabe Ein wirklich erstaunliches Ding, von Hank Green, davor stehen 3 Papier-Carls, 2 davon in der deutschen Roboter-Form und einer in der englischen, stilisierten Form.
Auf der Frankfurter Buchmesse hatte ich das Vergnügen, das Team von Bold zu treffen. Die Carls habe ich ihnen geschenkt

Einige von euch kennen vielleicht John Green, Hank Green ist sein Bruder und Mitbetreiber ihres gemeinsamen und sehr erfolgreichen YouTube-Kanals. Am Anfang habe ich noch gedacht, naja, John Greens Stil kenne ich ja, und ob sein Bruder deswegen gleich gut schreiben kann… Aber das Buch – und die Fortsetzung dann gleich noch mehr – hat mich echt umgehauen. John schreibt ja eher sehr nach innen gewandte Geschichten, mit komplexen internen Welten der Charaktere, aber Hank ist sozusagen die andere Seite der Medaille – in anderen Worten: perfekt für mich gemacht!
Es hätte auch niemand außer ihn wirklich diese Geschichte schreiben können, in der der Hauptcharakter durch die globale Aufmerksamkeit regelrecht entmenschlicht wird – und sich dem gleichzeitig auch dem hingibt.
Die Geschichte ist sehr nach außen gewandt, hat einen straffen Spannungsbogen, es gibt Verfolgungsjagden, außerirdische Mysterien und es ist einfach nur cool. Oh, und es geht um die Menschheit – es ist eine kleine Ode an das, was wir alle zusammen sind oder sein können, und zeigt gleichzeitig auch die dunklen Seiten unserer Gesellschaft.

Das Buch ist ein Zweiteiler, mit einer mehr als gelungenen und würdigen Fortsetzung, die mir sogar ein Stück besser gefallen hat – es wird also gegen Ende des ersten Bands noch nicht alles klar. Und leider ist der 2. Band, A Beautifully Foolish Endeavor, noch gar nicht auf Deutsch erschienen.

6 Exemplare des Buchs Ein wirklich erstaunliches Ding, von Hank Green, auf einem Leuchttisch, zwischen ihnen steht eine Papierfigur in Form eines Roboters

Oben seht ihr ja im Bild die Carls als Papiermodell… Dazu kann ich auch noch etwas verraten:

Weltkarte mit 220 Markierungen, alle mit Carls
The Carls are Coming – ein Projekt von Fans für Fans

Als mir – und ein paar anderen Leuten, die in der YouTube-Community aktiv sind, aufgefallen ist, dass das Buch gar nicht mal so schlecht wird, haben wir uns passend zur Prämisse gedacht: Hey, wäre es nicht lustig, wenn jemand ein Papiermodell entwirft, das Leute nachbasteln können… und dann kann man es noch auf eine Karte veröffentlichen? Tja, und dann habe ich, ich, mich an die Arbeit gemacht! Angefangen habe ich mit dem Papiermodell. (Weil von der deutschen Fassung damals noch nicht die Rede war, kam das deutsche, viel kompliziertere Modell, erst später.)

Prototyp

Zugegeben, da steckt einiges an Arbeit dahinter.

Dann habe ich eine Karte und eine Internetseite gebastelt, durch die dann hunderte von Leuten eigene Carls gebastelt und eingesendet haben: https://www.thecarlsarecoming.com/
(Bei seiner Buch-Tour in den USA und in Australien ist dem Autor auch der ein oder andere Carl begegnet.)

Zoom auf die Weltkarte, mit Fokus auf die Antarktis. Eine Carl-Markierung verweist mit einer Blase auf ein Bild mit einem Papier-Carl mit Schal und Mütze, im Hintergrund sieht man Scott Base
AntarctiCarl! Carl hat es auf alle Kontinente der Welt geschafft!

Da ist es kaum verwunderlich, dass wir hier auf der Lesenische unser eigenes kleines Kartenprojekt gestarten haben: Unsere literarische Weltreise 2021 – wir versuchen, mit den Büchern, die wir gelesen haben, und mit den Orten, in denen die Geschichten spielen, die Weltkarte zu füllen.

Poster: Wir gehen auf literarische Weltreise

Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt (von Finn-Ole Heinrich)

Lesecafé ist in unserer Gruppe der älteren Leseratten ein monatliches Treffen, bei dem wir uns (mit Tee & kleinen Naschereien) gegenseitig erzählen, was wir in letzter Zeit gelesen haben. In diesem Jahr haben wir damit angefangen, das Lesecafé über Videokonferenz aufzubauen. Hier ist nun ein Auszug aus einem der Lesecafé-Treffen!

Frederic hat ein interessantes Buch gelesen und stellt es vor:

Was ich heute vorstelle ist eigentlich ein Kinderbuch, ich habe es aber als Erwachsener gelesen und fand es auch für Erwachsene ganz empfehlenswert. Das kennen wahrscheinlich auch einige. Ich habe es als Hörbuch gehört.

Finn-Ole Heinrich werden wahrscheinlich einige kennen, er ist in den letzten, so, zehn Jahren sehr bekannt geworden, hat auch unter anderem den deutschen Literaturpreis bekommen für Frerk du Zwerg. Das ist ein illustriertes Kinderbuch, was auch eher wirklich ein Kinderbuch ist, weil es hauotsächlich ein Bilderbuch ist und nicht ganz so viel Text hat, ist auch aber für Erwachsene und Jugendliche ganz cool zu lesen, weil es einfach super-lustig ist. Generell, muss man sagen, Finn-Ole Heinrich ist ein Sprach- und Wortakrobat. Der erfindet ganz tolle neue Wörter und kann sehr gut mit Sprache umgehen, sowohl vom Rhythmus, wie auch bei Frerk du Zwerg, aber auch Wortkreationen und er schafft es sehr gut, Bilder im Kopf mit der Sprache zu erschaffen.

Dasu Buch, das ich hier ausgesucht habe, Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt, das ist ein Dreiteiler, also, drei Bücher sind rausgekommen. Und es lohnt sich bei der Trilogie auf jeden Fall, alle 3 zu lesen, weil sie zusammen eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählen. Die sind auch nicht allzulang. Die Zielgruppe ist so ab 10, 11 Jahren, ungefähr, aber man kann es auch sehr gut als Jugendlicher oder Erwachsener lesen.

Die Hauptperson, Maulina, heißt eigentlich Paulina, wird aber gerne Maulina genannt, weil sie gerne mault. Sie ist eine sehr launische und extrovertierte Persönlichkeit und hat sehr oft Wutanfälle, die kommen aber vor allem daher, weil sie sehr emapthisch ist und sehr emotional ist, gleichzeitig ist sie ein super-intelligentes Mädchen.

Das Buch fängt damit an, dass Maulina umziehen muss. Eigentlich wohnt sie in einem superschönen alten Haus, mit krachenden Dielen und mit einem ganz verwilderten Garten, den sie total liebt. Jetzt muss sie aber umziehen nach Plastikhausen, wie sie es nennt. Sie nennt das, wo sie vorher gewohnt hat, Mauldavien, ihr Königreich. Deswegen heißt der erste Band auch so: Mein kaputtes Königreich, weil sie ihr Königreich Mauldavien, verlassen muss, was daran liegt, dass sich ihre Eltern getrennt haben. Sie muss an einer neuen Schule zurechtkommen, muss neue Freunde finden, generell geht es in dem Buch sehr viel darum, die Beziehung mit ihren Eltern, aber auch zu ihrem Großvater. Sie hat einen ganz tollen Großvater, der superlustig ist, auch ein bisschen komisch, aber… ja =)

Es geht viel um die Familienbeziehungen generell zwischen ihr und den Eltern, aber auch zwischen ihr und den neuen Freunden, die sie dort findet. Hinzu kommt dann, dass ihre Mutter leider krank wird, das ist dann nochmal was, was sie ganz stark beeinflusst. In den Büchern wird dann mit viel Witz und Humor darüber erzählt, wie sie mit der neuen Situation zurechtkommen muss, was ihr dabei hilft, wie sie damit umgeht.

Das ist einerseits sprachlich sehr schön geschrieben, und Mauina ist ein ganz toller Charakter; generell so ihre Gedankengänge, wie sie so die Welt sieht ist sehr interessant und spannend. Das ist einerseits superlustig, andererseits aber auch teilweise sehr ernst und hier und da echt traurig. Man muss damit umgehen, hier und da mal einen Kloß im Hals hat – auch als Erwachsener. Das ist mir sehr im Kopf geblieben. Ich habe es „nur“ als Hörbuch gehört, was auch empfehlenswert ist, weil die Sprecherin das sehr, sehr gut liest, aber tatsächlich verpasst man auch etwas, wenn man es nicht liest: Das Buch ist nämlich illustriert von Rán Flygenring, die auch schon Frerk du Zwerk illustriert hat, die hat halt auch sehr schöne Zeichungen in dem Buch. Unter anderem sind da auch kleine Rezepte zum Beispiel mit drin eingestreut und alle wichtigen Orte werden illustriert und das ist eben auch sehr schön. Ich habe die Bücher nicht selber, ich habe zumindest durchgeblättert, wie es aussieht. Daher also große Empfehlung von mir, für alle drei Bände.

Ja, und bei Frerk du Zwerg, der teilweise auch ein bisschen zu schräg und einfach over-the-top war, einfach nur sprachlich verrückt und so, wo mir auch ein bisschen was fehlt, und leider nur eine Facette hat, da vielleicht auch ein bisschen zu weit geht, da kann ich die Kritik nachvollziehen. Frerk ist ein ganzes Stück frecher als Maulina, und bei ihr geht es auch mehr um die Story und stützt sich weniger auf die Bilder, weswegen es auch als Hörbuch erschienen ist, die Bilder sind ganz schön, aber der Text reicht da auch schon aus. Das gute ist auch, es ist nicht ganz so viel Text, der erste Band hat um die 170 Seiten, wenn einer von euch sich das ansehen will.

Wir lassen die Sau raus!

Hallo meine lieben Leseratten,

heute wird es echt versaut bei uns. Denn alles dreht sich heute um Schweine.

Euch erwartet:

  • Eine Schweinechallenge
  • Ferkelige Sprachspiele
  • Und dazu passende Geschichten.

Schaut euch am Besten gleich das Video an.

Hier könnt ihr euch das Märchen vom Schweinehirten anhören:

Lasst euch nicht vom nackten Popo ablenken. 😉 https://youtu.be/sLKWWatkE1k

Ein aus einem leeren Karton gebasteltes Schwein

Ein schönes Wochenende für euch und viel Spaß beim Kreativsein

wünschen euch Christine und das Team der Lese- und Schreibwerkstatt

Eine Papierblume, vor verwischtem Hintergrund

Wenn das Leben nach dem Winter erwacht – Die ersten Frühlingsblumen

Hallo meine lieben Leseratten,

sagt mal: freut ihr euch gerade auch so sehr über die ersten Frühlingsboten in der Natur? Ich bin immer wieder aufs Neue ganz verzaubert, wenn ich im Frühling die ersten Blüten sehe, die sich ihren Weg aus der Kälte in die Frühlingssonne bahnen.

Und weil mich die Frühlingsblüten so glücklich machen, werden wir heute auch kreativ mit Blüten.

Außerdem habe ich eine total schöne Geschichte entdeckt, die euch die Erzählkünstlerin Momo Heiss erzählt. In der Geschichte erfahrt ihr, warum der Schnee weiß ist.

Momo gehört zu den Menschen, die Geschichten vollkommen frei erzählen und gar keinen Text brauchen. Und weil sie auch noch Musikerin ist, kann sie ihre Erzählungen mit wunderschönen Geräuschen kombinieren.

 Aber am besten schaut ihr euch erst einmal das Video an.

So, und nun mache es dir so richtig gemütlich. Kuschel dich irgendwo schön ein und höre dir die Geschichte von Momo an.

(Alternativlinks zum Podcast: Podcast Addict, Direktdownload, oder per Suche auf Spotify, Apple Podcasts und vielen anderen Anbietern)

Momo hat ein paar wirklich superkreative Ideen ins Leben gerufen in denen es um Geschichten und Erzählungen geht.

Schaut gerne mal bei ihr vorbei: Die Storybox und ihre Aktion mit den Kunst&Kulturkonserven

https://www.storybox-muenchen.de/projekte/kunstkonserven/

Wenn euch die Geschichte zu einem Bild oder einer Bastelidee inspiriert hat, könnt ihr hier Bilder der Schnee-Geschichte hinschicken:

https://www.storybox-muenchen.de/schnee/

Außerdem gibt es für das Projekt auch eine Spendenbox:

https://www.storybox-muenchen.de/spendenbox/

Und eine speziell für den Geschichtenpodcast:

https://www.storybox-muenchen.de/foerdern/

Seid kreativ und habt ein schönes Wochenende.

Eure Christine und das Team der Lese- und Schreibwerkstatt

Seimaden (von You Higuri)

Lesecafé ist in unserer Gruppe der älteren Leseratten ein monatliches Treffen, bei dem wir uns (mit Tee & kleinen Naschereien) gegenseitig erzählen, was wir in letzter Zeit gelesen haben. In diesem Jahr haben wir damit angefangen, das Lesecafé über Videokonferenz aufzubauen. Hier ist nun ein Auszug aus einem der Lesecafé-Treffen!

Annika erzählt uns von Mangas:

Ich habe 10 dieser Bücher in 4 Nächten durchgelesen, nachts von 11 bis 2, 3 Uhr. Das hier ist die Serie Seimaden. Die Serie habe ich von meinen Eltern geschenkt bekommen und ich fand sie schon zimelich interessant, weil sie jetzt nicht so, wie in den meisten Mangas, sehr große Augen gezeigt werden oder, na gut, Kampf und Blut ist in den Büchern jetzt mehr gewesen, da geht ein Arm ab oder was weiß ich alles… eh… Aber die Geschichte fand ich ganz gut dahinter. Im 1. Band sieht man nur eine Tänzerin, die einfach nur tanzt, sich aber an nichts davor erinnern kann. Sie tanzt einfach nur, um weiterzukommen. In den Büchern danach, in den 10, findet sie immer mehr über sich selbst heraus, dass sie mal Dämonen gekannt hat, Engel, alles. Im Endeffekt wird es eine Art Liebesgeschichte, aber auch eine traurige Geschichte, da ein Geliebter auch stirbt. Trotzdem war es aber sehr schön. Ich habe hinter mir jetzt noch 52 andere Bücher, die ich alle gelesen habe, seit den Sommerferien.

Christine: In welchem Verlag sind sie denn erschienen? Ich weiß ja, Carlsen Verlag hat ja überwiegend die Manga im Sortiment.

Annika: Die sind auch von Carlsen-Comics, es gibt aber auch viele andere.

Christine: Ist das dann auch so, wie im klassischen Manga, dass du von hinten anfängst, von rechts nach links liest?

Annika: Ja

Christine: Wie lange braucht man da, um sich daran zu gewöhnen?

Annika: Ich habe schon meine ersten 5, 6 Büchern wie normal angefangen, aber das Praktische ist: Auf der ersten Seite steht immer, von unserer normalen Seite, steht immer ein Halt-Schild, damit auch jeder kapiert. Bei den ersten 2, 3 ist es mir dann auch passiert, dass ich dann das Ende schon gewusst habe.

Christine: Kommen die alle aus Japan oder woher kommen die klassischen Mangas?

Annika: Also, viele sind natürlich aus Japan, aber es gibt auch viele deutsche Mangaka – nicht so viele, in Japan gibt es ja gane Firmen nur für Mangas, um zu zeichnen oder zu produzieren, aber Deutschland, Frankreich, das gibt’s auch alles.

Christine: Was ist denn für dich jetzt so das, was dich am Thema Mangas so interessiert?

Annika: Also, ich finde die Zeichenart so faszinierend. Ich zeichne ja auch als Hobby, meine ganze Wand neben mir ist eigentlich voll davon. Aber ich möchte später auch Graphic Design studieren, deshalb setze ich mich damit auseinander.