Märchenwochen in der Lese- und Schreibwerkstatt

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Heute fand der Auftakt zu unseren Märchenwochen statt. Liebt ihr Märchen auch so sehr? Ich bin von kleinauf ja ein ganz großer Märchenfan gewesen und habe mir die Liebe zu ihnen bis heute bewahrt. Und diese Liebe möchte ich natürlich auch sehr gerne weitergeben. Von Zeit zu Zeit stehen in der Lese- und Schreibwerkstatt Märchen deshalb immer einmal wieder ganz besonders im Mittelpunkt.

Gestartet sind wir mit einem klassischen Brainstorming. Da hieß es bei den Kindern zu überlegen, welche Märchen sie denn kennen. Eine hübsche Sammlung kam da zusammen. Im nächsten Schritt wollten wir von ihnen wissen, welches das Lieblingsmärchen ist und warum. An dieser Stelle verrate ich euch auch meines. Es ist „Die kleine Meerjungfrau“. Das traurige Ende dieses Märchens hat mich als Kind schon immer fasziniert. Kein Happy End und manches Tränchen ist da beim Lesen geflossen. Aber vielleicht hat es sich gerade dadurch so bei mir festgesetzt.
Welches ist denn eures?

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Und dann stand unsere Märchenkiste im Mittelpunkt. Ein Märchen zum Vorlesen hatte ich der Gruppe mitgebracht. Die Kiste wurde in die Mitte gestellt und nach und nach kamen die Gegenstände zum Vorschein. Jeder, der wollte durfte einen Gegenstand herausnehmen. Dann wurde überlegt zu welchem Märchen die Gegenstände gehören. Erratet ihr es?

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Der Wolf und die sieben Geislein verbargen sich in der Kiste. Anhand der Gegenstände (z. B. Mehl, Kreide, eine Standuhr…) versuchten wir nun in der Gruppe das Märchen in die richtige Reihenfolge zu bringen und zu schauen, ob wir alle Details an die richtige Stelle bekommen.
Dann durfte jeder einen Gegenstand in die Hand nehmen und diesen dann während ich das Märchen vorlas, an der richtigen Stelle in die Mitte legen.
Richtig viel Spaß hat das in der Runde gemacht.

Ja und nach so viel Überlegerei und Zuhören musste nun auch natürlich noch etwas Praktisches her. Selber schreiben war angesagt! Deshalb kamen zuerst einmal unsere Fantasiebonbons zum Einsatz, einmal gelutscht, beflügeln sie die Fantasie und die wurde jetzt gebraucht.

Denn nun stand unsere Märchenlotterie auf dem Programm. Was das ist? Hinter der Lotterie verbergen sich drei Kästchen, die vorab mit den Kindern gemeinsam gefüllt werden. In eines kommen Orte aus Märchen, in ein zweites Märchenfiguren und in einem dritten Kästchen werden märchenhafte Gegenstände gesammelt.
Nun wird es spannend. Die Kinder können alleine oder zu zweit jeweils einen Zettel aus jedem Kästchen ziehen. Aus den gezogenen Wörtern werden nun Märchen erfunden.

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Dieses Erzählspiel habe ich in dem Buch „Erzählspiele von A bis Z“ von Stephanie Jentgens und Gerhard Knecht gefunden. Dieses Buch werde ich euch demnächst ausführlicher vorstellen, denn es begeistert mich total und ist eine wahre Fundgrube an tollen Ideen.
Auch ein wirklich wunderschönes Märchenbuch wird bald als Rezension für euch hier verbloggt: „Es war einmal….“ aus dem Esslinger Verlag.

Mit den Märchen sind heute nicht alle fertig geworden, aber die Märchenwochen sind ja auch erst gestartet.
Euch ein märchenhaftes Wochenende!
Christine

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