Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele (von Suzanne Collins)

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele
von Suzanne Collins
Oetinger; Auflage: 1 (17. Juli 2009)
414 Seiten
ISBN: 978-3789132186
ab 14 Jahre

Inhalt:

Die Zukunft ist düster: Die Hauptstadt – das Capitol – hat das Sagen, um das Capitol arbeiten die zwölf Distrikte für das Capitol. Seitdem sich der dreizehnte Distrikt gegen die Regierung gewehrt hat und von der Hauptstadt ausgelöscht wurde, muss jedes Distrkt jedes Jahr ein Mädchen und einen Jungen in die Arena schicken. Dort soll am Ende nur ein Gewinner, ein Überlebender, dem zusätzliche Privilegien zukommen, herauskommen – und jeder schaut zu, denn das Capitol macht aus den „Hungerspielen“ die größte Show des Jahres und überträgt sie in allen Distrikten.

Katniss und Peeta werden aus Distrikt 12 müssen in die Arena. Haben sie eine Chance? Oder können sie das System schlagen?

Meine Meinung:

Dass das Buch so erfolgreich wurde, kann ich verstehen – sicher, wenn man in die Literatur schaut, ist die Trilogie Die Tribute von Panem nichts Neues, ganz im Gegenteil, die einzelen Grundstrukturen (Arenenkampf, korrupte Regierung, Revolution, hilflose Kinder etc.) wurden schon unzählige Male abgearbeitet. Aber der einfache Schreibstil, die aufrechterhaltene Spannung durch das Buch und (wie könnte es anders sein?) das Element der verbotenen Liebe macht die Geschichte für Jugendliche und für Erwachsenen attraktiv.

Suzanne Collins war mir bisher von der Gregor-Reihe ein Begriff, ich wusste also, ich lasse mich auf ein gut geschriebenes und spannendes Werk ein – ebenso konnte ich mich auf  faszinierende Details und interessante Abenteuer gefasst machen.

Dieses Buch schildert die brutal-voyeristische Gesellschaft des Capitols, die nicht nur in der Zukunft existiert: Reality TV und blutige Actionfilme erfreuen sich großer Beliebtheit. Gerade aus dem Grund, dass vieles ähnlich wie heute bei uns ist, ist das Buch beängstigend und interessant.

Das unheimlich-tolle an der Trilogie ist außerdem die Realitätsnahe Schilderung der Ereignisse – nicht etwa gewaltverherrlichend, blutig oder hochemotional, sondern betäubend echt und angsteinflößend. Die Themen eignen sich kaum für Kinder unter 14 Jahre, viel eher sind sie für alle Altersstufen darüber gedacht.

Rezensiert von Ret Samys

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